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Preisniveau bleibt im März 2025 überdurchschnittlich hoch

Die Verbraucherpreise erhöhten sich in Sachsen-Anhalt im vergangenen Monat um 2,9 % im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie das Statistische Landesamt mitteilt.

Mit einer Entwicklung von +0,7 % gegenüber dem Februar 2025 stieg der Indexstand somit auf einen Wert von 122,9 (Basis 2020 = 100).

Erneut stiegen die Preise für Andere Waren und Dienstleistungen im Jahresvergleich am stärksten an (+11,6 %). Die größten Preisentwicklungen in diesem Sektor wurden bei Dienstleistungen der häuslichen Alten- und Behindertenpflege (+30,1 %) gemessen. Aber auch für Versicherungsdienstleistungen für Reise und Gepäck mussten höhere Beiträge geleistet werden (+20,3 %). Im Bereich Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke wurden ebenfalls überdurchschnittlich hohe Preisentwicklungen im 12-Monatszeitraum gemessen (+4,1 %). Neben deutlich höheren Preisen für Butter (+23,3 %) mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher auch für Schokoladen (+18,7 %), Kaffee und Ähnliches (+18,0 %), Kakaopulver oder Ähnliches (+16,8 %) und Frucht- und Gemüsesäfte (+12,1 %) im März deutlich mehr Geld aufwenden als noch im Vorjahr.

Im Monatsvergleich zum Februar 2025 entwickelten sich saisonbedingt die Preise für Bekleidung und Schuhe stark (+4,9 %). Bekleidung für Kinder (+8,3 %) und für Damen (+6,3 %) wurden mit dem Beginn der Frühjahr-/Sommerkollektion deutlich teurer angeboten. Auch für Möbel, Leuchten, Geräte u. a. Haushaltszubehör stiegen die Preise im Monatsvergleich stark an (+1,5 %). In diesem Bereich erhöhten sich besonders die Preise von Tisch- und Badezimmerwäsche (+9,9 %), Gartenmöbel und Campingzubehör (+8,4 %), Andere Heimtextilien (+4,6 %) und Bestecke, Schneid- und Silberwaren (+4,4 %).

Weitere Informationen zum Thema Preise finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Thema Verbraucherpreisindex können über die Tabellen zum Verbraucherpreisindex (61111) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

Vollständige Pressemitteilung