Preise

Preise

Die Preisstatistiken ermöglicht einen umfassenden Einblick in das vielfältige Preisgeschehen auf den einzelnen Stufen des Wirtschaftskreislaufs, insbesondere die Preisentwicklung für Güter und Dienstleistungen des täglichen bzw. regelmäßigen Bedarfs, für Wohnungsmieten, für land- und forstwirtschaftliche und gewerbliche Güter der verschiedenen Wirtschaftsstufen sowie von Werk- und Dienstleistungen. Für das Land Sachsen-Anhalt werden Verbraucherpreisindizes, Preisindizes für Bauleistungen am Bauwerk sowie Kaufwerte für unbebaute und landwirtschaftliche Grundstücke ermittelt.

Zentrale Aussage der Preisstatistiken ist die Veränderung von Preisindizes im Zeitablauf.

Zahlen auf einen Blick

Unbebaute Grundstücke2017
Anzahl2 745
Fläche in m2

5 473 991

Durchschnittlicher
Kaufwert in EUR/m2
29,18

Aktuelle Publikation

Download Statistischer Bericht Preisindex für Bauwerke August 2018

Kurz und knapp

Bauen wird teurer: Baupreise in Sachsen-Anhalt im November 2018 um 4,9 % gestiegen

Nach Berechnungen des Statistischen Landesamtes stieg der Preisindex für Bauleistungen an Wohngebäuden im November 2018 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 4,9 % auf einen Stand von 110,1 (Basis: 2015 = 100).

Gegenüber August 2018 erhöhte sich der Index um 1,2 %.

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (November 2017) stiegen für Bauleistungen an Wohngebäuden sowohl die Preise für Rohbauarbeiten (4,9 %) als auch die Preise für Ausbauarbeiten (5,0 %).

Bei den Rohbauarbeiten erhöhten sich insbesondere die Preise für Gerüstarbeiten (7,4 %) und für Klempnerarbeiten (6,1 %), gefolgt von Abdichtungsarbeiten sowie Ramm-, Rüttel- und Pressarbeiten mit Erhöhungen um jeweils 5,7 %.
Bei den anderen Gewerken im Bereich der Rohbauarbeiten lagen die Preissteigerungen zwischen 3,7 und 5,5 %. Bei keinem Gewerk errechneten sich Preissenkungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
Der höchste Preisanstieg (7,0 %) im Bereich der Ausbauarbeiten wurde für Einbauarbeiten von Wärmedämm-Verbundsystemen ermittelt. Die Preise für Arbeiten zum Anbringen vorgehängter hinterlüfteter Fassaden stiegen um 6,1 % und für Trockenbauarbeiten um 6,0 %. Auch bei den Ausbauarbeiten konnten bei keinem Gewerk Preissenkungen gegenüber dem Vorjahr ermittelt werden.

Im Straßenbau zogen die Preise für Bauleistungen im November 2018 gegenüber dem Vorjahresmonat im Schnitt um 6,4 % an. Der  Preisindex für Bauleistungen im Straßenbau erreichte einen Stand von 112,2 (Basis: 2015 = 100).

Methodische Hinweise:
Die Baupreisindizes werden seit dem Berichtsmonat August 2018 auf der neuen Indexbasis 2015 = 100 berechnet. Dieser Neuberechnung liegen Wägungsschemata zugrunde, die die Bauweise im Basisjahr 2015 widerspiegeln. Die neu berechneten Indexwerte ersetzen die bisher veröffentlichten Baupreisindizes von Februar 2015 bis Mai 2018. 

Pressemitteilung des Statistischen LAndesamtes Sachsen-Anhalt vom 22.01.2019

Verbraucherpreise in Sachsen-Anhalt im Jahr 2018 um 1,6 % höher als 2017

Nach Feststellung des Statistischen Landesamtes wurde im Jahr 2018 ein durchschnittlicher Anstieg der Verbraucherpreise in Höhe von 1,6 % gegenüber dem Vorjahr ermittelt. Der Verbraucherpreisindex erreichte im Verlauf des Jahres ein mittleres Niveau von 111,2 %.
Im Dezember 2018 betrug der Anstieg des Verbraucherpreisindex gegenüber dem Vorjahresmonat 1,7 %. Gegenüber dem Vormonat November 2018 stieg das Preisniveau um 0,4 % auf einen Indexstand von 112,5 (Basis: 2010 = 100).

Die Inflationsrate bzw. das im Jahresdurchschnitt ermittelte Niveau der Teuerung im Vergleich zum jeweiligen Vorjahr lag im Jahr 2018 bei 1,6 % und war damit unverändert gegenüber der vor einem Jahr ermittelten Teuerung 2017 gegenüber 2016. In den Jahren 2015 und 2016 wurde dagegen ein durchschnittlicher Preisanstieg von 0,5 % bzw. 0,6 % gegenüber dem jeweiligen Vorjahr gemessen.

Die höchste Teuerung im Jahresverlauf 2018 gegenüber 2017 wurde im Bereich Verkehr festgestellt (+3,1 %), insbesondere beeinflusst durch die Entwicklung der Preise für Kraft- und Schmierstoffe für Fahrzeuge jeweils um 6,4 %. So lagen die Preise für Dieselkraftstoff um 9,1 %, für Benzin um 5,7 % oder z. B. für die Wartung und Reparatur von Fahrzeugen um 2,9 % über dem Mittel des Vorjahres.

Das zweithöchste Inflationsniveau erreichten alkoholische Getränke und Tabakwaren (+3,0 %). Spürbaren Einfluss hatten u. a. die durchschnittlich um 3,7 % höheren Preise für Zigaretten, für Tabak (+4,5 %) oder für untergäriges Bier (+2,2 %).

 

Im Bereich Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke wurde im Jahresdurchschnitt eine Teuerung von 2,3 % ermittelt. So stieg das Preisniveau 2018 gegenüber dem Vorjahr u. a. für Frucht- und Gemüsesäfte (+6,0 %), Obst, frisch oder gekühlt (+4,6 %), Brot und Brötchen (+3,1 %), Käse und Quark (+3,1 %), Eier (+11,2 %) oder für andere Milchprodukte (+17,1 %). Während Kaffee u. Ä. im Schnitt 1,8 % günstiger als im Jahr 2017 war, verteuerten sich Tee und teeähnliche Erzeugnisse um 3,9 %.

Knapp 1/3 des durchschnittlichen Ausgabenvolumens eines Haushalts bestimmt sich durch die Preise im Bereich Wohnung, Wasser, Strom, Gas und andere Brennstoffe. Das Preisniveau innerhalb dieses Bereiches stieg um +1,2 % gegenüber dem Jahr 2017. Wesentlichen Einfluss auf die Teuerung in diesem Bereich hatte der Anstieg des Preisniveaus für Heizöl, einschl. Umlage um 22,2 %. Nettokaltmieten, maßgeblich durch Bestandsmieten repräsentiert, stiegen im Jahresmittel um 0,6 %.

 

Hinweis: Revision des Verbraucherpreisindex für Deutschland

Der Verbraucherpreisindex wird in regelmäßigen Abständen einer Revision unterzogen und auf ein neues Basisjahr umgestellt. Mit Berichtsmonat Januar 2019 erfolgt die Umstellung von der Basis 2010 auf das Basisjahr 2015. Dabei werden die VPI-Ergebnisse rückwirkend ab Januar 2015 neu berechnet.
Bitte merken Sie sich folgenden Veröffentlichungstermin vor: 22. Februar 2019 für das endgültige Ergebnis für Januar 2019 sowie alle neu berechneten VPI-Ergebnisse ab Januar 2015 auf neuer Basis 2015.

 

Pressemitteilung des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt vom 10.01.2019

Zahl des Tages: -1,9

Alle Jahre wieder…

 

Heiligabend und die Weihnachtsfeiertage stehen bevor und vielerorts treffen sich die Familien, um gemeinsam Zeit zu verbringen. Wie das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt mitteilt, kann bei einem Festessen zu Hause durchaus gespart werden. Die Preise für Fischfilet, z. B. Karpfen oder anderer Fisch (-1,9 %) und Filet oder Rouladen vom Rind (-1,5 %) waren im Vergleich zum Vorjahreszeitpunkt gesunken (Stand: November 2018). Wer hingegen Geflügelfleisch anbietet, musste eine Preissteigerung von 2,5 % in Kauf nehmen.

 

All jene, die ihr Festessen im Restaurant einnehmen, sollten etwas mehr Geld einstecken. Die Preise für den Festtagsbraten (4,2 %) sowie für das Fischgericht (1,5 %) waren zuletzt gestiegen. Und wenn es noch ein Eisbecher oder Dessert danach sein darf, so gab es auch hier eine Preissteigerung von 2,8 %.

Weitere Informationen zum Thema Verbraucherpreisindex stehen im Internetangebot des Statistischen Landesamtes zur Verfügung.

 

Pressemitteilung des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt vom 20.12.2018

Aktuelle Tabellen

Preisindizes für Bauwerksarten und Instandhaltung - Baupreisindizes - Jahresdurchschnitte

Jahre

Gebäudeart/Art der Bauleistung

Wohnge-
bäude -
Bau-leistungen
am Bauwerk
insgesamt

Nichtwohngebäude und Straßen - Bauleistungen am Bauwerk

Instandhaltung von
Wohngebäuden

Anlegen und
Instand-
setzung von
Außenanlagen

Büro-
gebäude

Gewerbliche Betriebs-
gebäude

Straßenbau insgesamt

Brücken

Orts-
kanäle

Wohnge-
bäude ohne
Schönheits-
reparaturen

Schönheits-
reparaturen
in einer
Wohnung

Außenanlagen

Indexstand Basis: 2015 = 100

2018 JD

 108,3

 108,6

 108,7

 110,1

 110,5

 110,6

 109,0

 111,1

 110,1

2017JD

103,8

104,3

104,2

103,8

104,3

104,8

104,5

106,4

104,5

2016JD

101,2

101,5

101,3

100,8

101,6

101,2

101,5

103,1

101,0

2015JD

100,0

100,0

100,0

100,0

100,0

100,0

100,0

100,0

100,0

2014JD

98,6

98,3

98,4

99,0

98,6

98,6

98,5

98,8

98,5

2013JD

97,0

96,9

96,9

97,2

97,4

96,7

96,6

96,5

96,7

2012JD

95,3

95,4

95,5

95,0

95,8

94,6

95,0

95,4

94,6

2011JD

93,7

93,7

93,8

92,5

94,1

92,4

93,1

93,6

92,8

2010JD

91,7

91,6

91,5

91,1

91,4

91,0

91,2

92,4

91,4

2009JD

90,9

90,5

90,5

91,4

90,9

91,1

90,1

92,0

91,3

2008JD

90,4

89,9

89,8

90,4

90,4

90,1

88,8

91,9

90,2

2007 JD

88,1

87,7

87,3

87,7

87,0

88,3

86,9

91,0

87,9

2006 JD

83,4

82,9

82,5

82,1

81,8

83,8

82,6

88,1

83,2

2005 JD

82,3

81,5

81,1

80,2

80,7

82,5

81,5

87,7

82,3

2004 JD

81,7

80,5

79,6

80,3

79,0

82,6

80,8

88,5

n.v.

2003 JD

80,9

79,7

78,4

80,2

77,2

82,6

80,1

89,7

n.v.

2002 JD

80,9

79,6

78,0

79,4

77,4

82,4

79,4

90,1

n.v.

2001 JD

80,7

79,5

77,8

78,7

77,5

82,2

79,1

90,1

n.v.

2000 JD

80,7

79,5

77,5

79,2

77,6

83,0

78,7

90,4

n.v.

1999 JD

80,9

79,6

77,4

79,0

77,7

83,8

78,6

90,7

n.v.

1998 JD 

81,8

80,2

78,2

80,4

79,0

85,4

79,0

91,5

n.v.

1997 JD

82,4

80,4

78,3

82,1

79,9

87,4

78,4

90,7

n.v.

1996 JD

83,3

81,0

78,7

85,9

81,5

89,8

78,3

91,5

n.v.

1995 JD

83,3

80,9

78,4

87,3

81,5

91,8

77,8

91,1

n.v.

1994 JD

81,2

79,3

76,8

87,1

80,0

92,2

75,5

88,2

n.v.

1993 JD

78,0

76,8

74,8

86,8

77,3

90,4

72,3

84,0

n.v.

1992 JD

72,0

71,5

69,6

87,1

73,6

86,0

66,9

78,0

n.v.

1991 JD

64,4

64,6

61,9

80,5

67,4

77,7

59,5

67,7

n.v.