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Bautätigkeit blieb 2025 weiter verhalten

Die genehmigten Anträge für Neubauten und Baumaßnahmen im Hochbaubereich lagen mit 2 600 Baugenehmigungen in 2025 in Sachsen-Anhalt um 6,7 % unter denen des Jahres 2024, wie das Statistische Landesamt mitteilt.

Der Abwärtstrend hielt an, hat sich zuletzt jedoch abgeschwächt. Im letzten Quartal gab es sogar Zuwächse (684 Genehmigungen gegenüber 633 im 4. Quartal 2024), die die Rückgänge zu Jahresanfang jedoch nicht ausgleichen konnten.

Insgesamt wurden 1 805 Bauvorhaben im Wohngebäudebereich genehmigt. Darin sollen 2 662 neue Wohnungen entstehen. Dies entsprach einem Minus um 9,4 % bzw. 14,8 %. Private Haushalte stellten fast 82,0 % der Bauherren.

Die 795 genehmigten Vorhaben im Nichtwohngebäudebereich stellten das 2. wichtige Segment des Hochbaus dar. Es entwickelte sich nahezu stabil. Die Nutzfläche als zentrales Baumerkmal legte sogar um 26,8 % auf 824 190 m² zu. Hier dominierten erwartungsgemäß Unternehmen das Baugeschehen mit rund 50 % Anteil an allen Bauherren. 

Besonders gefragt waren nichtlandwirtschaftliche Betriebsgebäude (525) wie Fabrikgebäude, Handelsgebäude oder Hotel- und Gaststätten. Büro- und Verwaltungsgebäude (63) oder Anstaltsgebäude (25) spielten beispielsweise eine untergeordnete Rolle.

Weitere Informationen zum Thema Bauen und Wohnen finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Thema Baugenehmigungen können über die Tabellen zu Baugenehmigungen (31111) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.