Menu
menu

Kreisberechnungen VGR

Kreisergebnisse der VGR werden nur für ausgewählte Aggregate berechnet: Bruttoinlandsprodukt und Bruttowertschöpfung, Arbeitnehmerentgelte und Bruttolöhne und –gehälter sowie Primäreinkommen und Verfügbares Einkommen

 

 

Zahlen auf einen Blick

Bruttoinlandsprodukt
in Mill. Euro
2019
Sachsen-Anhalt64 115
Max. Magdeburg,
Landeshauptstadt
8 611
Min. Altmarkkreis
Salzwedel
2 053

Aktuelle Publikation

Kurz und Knapp

Höchstes durchschnittliches Pro-Kopf-Einkommen 2019 im Landkreis Börde, höchste Zunahme im Altmarkkreis Salzwedel

2019 erhielten die Einwohnerinnen und Einwohner des Landkreises Börde mit durchschnittlich 21 830 EUR die höchsten Verfügbaren Einkommen. Wie das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt mitteilt, folgten auf Platz 2 und 3 der Saalekreis mit 21 677 EUR und der Landkreis Jerichower Land mit 21 568 EUR. Die geringsten Verfügbaren Einkommen hatten 2019 die Einwohnerinnen und Einwohner der kreisfreien Städte Halle (Saale) und Magdeburg mit 18 527 EUR bzw. 19 692 EUR. Der Landesdurchschnitt betrug 20 504 EUR.

Gegenüber 2018 stieg das Verfügbare Einkommen je Einwohnerin bzw. Einwohner in allen Landkreisen und kreisfreien Städten. Die höchste Zunahme mit 1 014 EUR (5,0 %) wurde für den Altmarkkreis Salzwedel ermittelt, die geringste Steigerung gab es mit 556 EUR (3,1 %) in der kreisfreien Stadt Halle (Saale). Im Landesdurchschnitt nahm das Verfügbare Einkommen um knapp 800 EUR bzw. 4,0 % zu.  

Im Durchschnitt Deutschlands betrug das Verfügbare Einkommen 23 706 EUR je Einwohnerin bzw. Einwohner und lag damit deutlich höher als in Sachsen-Anhalt. Alle Landkreise Sachsen-Anhalts erreichten 2019 ein stärkeres prozentuales Wachstum als im bundesdeutschen Durchschnitt (2,8 %). Die absoluten Zunahmen waren - hier mit Ausnahme der kreisfreien Städte Halle (Saale) und Magdeburg - ebenfalls höher als für Deutschland (649 EUR).

Das Verfügbare Einkommen je Einwohnerin bzw. Einwohner zeigt an, wie viel an Geld durchschnittlich pro Kopf für Konsum und Sparen zur Verfügung steht. Es ergibt sich aus dem Einkommen aus Erwerbstätigkeit und Vermögen, dem Primäreinkommen, indem einerseits die geleisteten Transfers (z. B. Sozialbeiträge oder Lohn- und Einkommensteuer) abgezogen und andererseits die erhaltenen Sozialtransfers (Renten, Sozialhilfe, Kinder- und Elterngeld u. Ä.) hinzugefügt werden.

Das durchschnittliche Primäreinkommen betrug 2019 in Sachsen-Anhalt pro Kopf 20 848 EUR. Die Spannweite reichte dabei von 23 969 EUR im Landkreis Börde bis zu 18 326 EUR im Landkreis Mansfeld-Südharz. Das Pro-Kopf-Primärein-kommen nahm gegenüber 2018 ebenfalls in allen Landkreisen und kreisfreien Städten zu, die Zunahmen reichten von 1 024 EUR (4,9 %) im Altmarkkreis
Salzwedel bis 566 EUR (3,0 %) in der kreisfreien Stadt Halle (Saale). Im Bundesdurchschnitt betrug die Zunahme pro Kopf 775 EUR. Neben den kreisfreien Städten Halle (Saale) und Magdeburg sowie den Landkreisen Harz und Mansfeld-Südharz erreichten alle anderen Kreise höhere absolute Zunahmen als im bundesdeutschen Durchschnitt. 

Über detaillierte und weitergehende Ergebnisse informiert ein in Kürze erscheinender Statistischer Bericht "Primäreinkommen und Verfügbares Einkommen der privaten Haushalte in den kreisfreien Städten und Landkreisen". Ergebnisse können auch der Internetseite des Statistischen Landesamtes entnommen werden.

Regionalergebnisse für alle kreisfreien Städte und Landkreise Deutschlands veröffentlicht der Arbeitskreis „Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder“ in der Gemeinschaftsveröffentlichung „Einkommen der Privaten Haushalte in den kreisfreien Städten und Landkreisen Deutschlands 1995 bis 2019“ unter www.vgrdl.de.

Pressemitteilung des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt vom 22.09.2021

Aktuelle Tabellen