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Gesundheitswesen

Die Ergebnisse der Krankenhausstatistik bilden die statistische Basis für viele gesundheitspolitische Entscheidungen des Bundes und der Länder und dienen den an der Krankenhausfinanzierung beteiligten Institutionen als Planungsgrundlage. Die Erhebung liefert wichtige Informationen über die Struktur der stationären Versorgung, über die Zusammenhänge zwischen Morbiditäts- und Kostenentwicklung im Krankenhausbereich sowie über die regionale Häufigkeit von Krankheitsarten. Sie dient damit letztlich auch der Wissenschaft und Forschung und trägt zur Information der Bevölkerung bei.

Die Todesursachenstatistik ist mangels umfassender Morbiditätsstatistiken die am weitesten verbreitete Statistik zur Analyse der quantitativen Bedeutung einzelner Krankheiten. Aufgabe der Todesursachenstatistik ist es, eine Übersicht über die vorherrschenden Todesursachen einer Region zu geben. Aus den Ergebnissen werden Handlungsempfehlungen und Strategien z. B. für die Gesundheitspolitik und die epidemiologische Forschung abgeleitet. Im Kern geht es um die Frage, durch welche präventiven und medizinisch-kurativen Maßnahmen die Lebenserwartung und -qualität der Bevölkerung erhöht werden kann.

Die Statistik über Schwangerschaftsabbrüche ist eine vierteljährliche Totalerhebung, die vom Statistischen Bundesamt durchgeführt wird. Sie bietet einen Überblick über die Anzahl und die Entwicklung der Schwangerschaftsabbrüche. Nach Auswertung der Daten werden die Ergebnisse vom Statistischen Bundesamt den Statistischen Landesämtern zur Verfügung gestellt.

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Pressemitteilungen

8 696 Menschen aufgrund eines Schlaganfalls 2024 in Sachsen-Anhalts Krankenhäusern behandelt

2024 wurden insgesamt 4 020 Frauen und 4 676 Männer vollstationär in den 44 Krankenhäusern Sachsen-Anhalts behandelt, wie das Statistische Landesamt anlässlich des Tages gegen den Schlaganfall am 10. Mai mitteilt.

Mit zunehmendem Alter steigt das Schlaganfallrisiko überproportional. 4 447 Patientinnen und Patienten (51 %) waren über 75 Jahre alt, 3 761 (43 %) zwischen 50 und 75 Jahren und 488 (6 %) jünger als 50 Jahre.

Unabhängig vom Alter der betroffenen Personen ist die schnellstmögliche Behandlung in einem Krankenhaus notwendig. In Sachsen-Anhalt erreichten innerhalb von 15 Minuten 96 % der Bewohnerinnen und Bewohner der beiden Großstädte ein Krankenhaus mit einer Fachabteilung für Neurologie. In den Mittelstädten schaffen es 42 %, in größeren Kleinstädten 17 % und in den kleinen Kleinstädten oder Landgemeinden 13 % der Bevölkerung in ein Krankenhaus mit Neurologieabteilung. Weitere Informationen zur Erreichbarkeit in Minuten (Fahrzeit Pkw bei ungestörter Verkehrslage auf Grundlage des Straßendatenbestandes der Nutzergemeinschaft OpenStreetMap (OSM)) bietet die Online-Anwendung Krankenhausatlas im Statistikportal: https://krankenhausatlas.statistikportal.de/

Basis des Krankenhausatlas ist das Krankenhausverzeichnis der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder, das alle Einrichtungen nachweist, die am 31.12.2023 in Deutschland zur vollstationären medizinischen Versorgung beigetragen haben. Zwischenzeitliche Veränderungen aufgrund von Krankenhausfusionen, Schließungen und neuen Krankenhausstandorten oder im medizinischen Leistungsangebot sind nicht berücksichtigt.

Weitere Informationen zum Thema Gesundheitswesen finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

Pressemitteilung des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt vom 06.05.2026

Interaktive und statische Grafiken

Aktuelle Berichte

  • Krankenhäuser, Vorsorge-​/Rehabilitationseinrichtungen: Grunddaten und Kosten: 2024
  • Gestorbene nach Todesursache, Geschlecht und Altersgruppen: 2024
  • Krankheiten der Patienten der Krankenhäuser und der Vorsorge-​ und Rehabilitationseinrichtungen: 2024
  • Sonderheft Der Schlaganfall: 2000 - 2019
  • Gesetzliche Pflegeversicherung: Ambulante Pflegedienste, stationäre Pflegeheime, Pflegegeldempfänger: 2021

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Aktuelle Tabelle