Im Hinblick auf die Gesamtbevölkerung teilt das Statistische Landesamt zum Tag des Zahnschmerzes mit, dass auf jede Niederlassung damit landesweit durchschnittlich 1 912 Einwohnerinnen und Einwohner entfielen.
Das günstigste Verhältnis von zahnärztlichen Niederlassungen und potenziellen Patientinnen bzw. Patienten gab es in der kreisfreien Stadt Halle (Saale) mit 1:1 366. Umgekehrt verhielt es sich im Jerichower Land, wo eine Praxis rein rechnerisch 2 855 Menschen versorgte.
Für das ganze Land Sachsen-Anhalt sank die Zahl der Zahnarztniederlassungen seit 2020 (1 262) um 11,5 %. In diesem Zeitraum verringerte sich die Bevölkerungszahl in weniger starkem Maße (-2,1 %).In der Folge stieg die durchschnittliche Zahl der zu versorgenden Personen je Praxis von 1 728 auf 1 912. Im Altmarkkreis Salzwedel verringerte sich die Zahl der zahnärztlichen Niederlassungen um ¼ (von 40 auf 30), weshalb 2024 statt 2 067 nun 2 666 mögliche Patientinnen und Patienten auf eine Praxis entfielen. In der kreisfreien Stadt Dessau-Roßlau blieb die Zahl der zahnärztlichen Praxen stabil (46). Aufgrund des Bevölkerungsrückgangs (-5,0 %) waren damit 2024 nur noch 1 639 Personen (2020: 1 725) auf eine Zahnarztpraxis angewiesen.
Zahnärztliche Dienstleistungen verteuerten sich gegenüber 2020 um 12,0 %. Dies lag deutlich unterhalb des Anstiegs der Verbraucherpreise insgesamt. Dieser betrug zwischen 2020 und 2025 im Durchschnitt 23,5 %.
Die Angaben zu den Zahnarztpraxen beruhen auf einer Auswertung des Unternehmensregisters. Weitere Auswertungen aus dem Unternehmensregister können über die Tabellen zum Unternehmensregister (52111) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden. Dort finden Sie auch Tabellen zum Verbraucherpreisindex (61111).

