Wie das Statistische Landesamt mitteilt, sank die Zahl der registrierten Schutzsuchenden gegenüber 2024 um 1 070 Personen bzw. 1,3 %. Seit 2020 hatte Sachsen-Anhalt einen jährlichen Anstieg bei der Gesamtanzahl der Schutzsuchenden verzeichnet. Auch bundesweit zeigte sich ein Rückgang der Schutzsuchenden 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 2,1 %.
Die meisten Schutzsuchenden kamen aus der Ukraine (31 435) und Syrien (21 510), gefolgt von Afghanistan (6 690), der Türkei (2 455) und dem Irak (1 600). Dabei erhöhte sich die Gesamtzahl der Schutzsuchenden aus der Ukraine im Vergleich zum Vorjahr um 2 450 Personen (8,5 %). Gleichzeitig verringerte sich die Gesamtanzahl der Schutzsuchenden aus Syrien (-5,6 %), Afghanistan (-12,1 %), der Türkei (-15,8 %) und dem Irak (-10,9 %).
Schutzsuchende sind Ausländerinnen und Ausländer, die sich nach Angaben des Ausländerzentralregisters unter Berufung auf völkerrechtliche, humanitäre oder politische Gründe in Deutschland aufhalten.
Die Zahlen des Ausländerzentralregisters beruhen auf den Meldungen der örtlichen Ausländerbehörden und werden vom Bundesverwaltungsamt zusammengetragen. Aus Gründen der statistischen Geheimhaltung sind die Absolutwerte auf ein Vielfaches von 5 gerundet.
Weitere Informationen zum Thema Bevölkerung finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

