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Wanderungsgewinn lag 2025 in Sachsen-Anhalt bei 7 918 Personen

2025 verzeichnete Sachsen-Anhalt das 12. Mal in Folge einen Wanderungsgewinn. Wie das Statistiche Landesamt mitteilt, zogen im Jahresverlauf 62 230 Personen aus anderen Bundesländern und dem Ausland nach Sachsen-Anhalt. Gleichzeit verließen 54 312 Personen das Bundesland. Der daraus resultierende Wanderungssaldo lag bei 7 918 Personen.

Der Wanderungsgewinn ist seit dem Rekordjahr 2022, als 40 357 Personen mehr zu- als fortzogen, rückläufig. 2024 lag der Wanderungsgewinn noch bei 12 882 Personen und fiel damit schon niedriger aus als 2023 (16 096).

Die Zuzüge nach Sachsen-Anhalt sanken 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 6 % (-3 936), gleichzeitig gab es bei den Fortzüge gegenüber dem Vorjahr einen leichten Anstieg um rund 2 % (+1 028).

Die positive Wanderungsbilanz in Sachsen-Anhalt war auf Wanderungsgewinne von 7 247 ausländischen und 672 deutschen Personen zurückzuführen. Den 35 731 Zugezogenen mit ausländischer Nationalität standen 28 484 Fortgezogene gegenüber. Bei den Deutschen wurden 26 499 Zuzüge und 25 827 Fortzüge registriert.

Bei den Wanderungen über die Landesgrenze erzielten fast alle Regionen von Sachsen-Anhalt einen Wanderungsgewinn. Nur der Burgenlandkreis verzeichnete einen Wanderungsverlust (-194). Den größten Wanderungsgewinn erreichte der Landkreis Harz mit 2 442 Personen, gefolgt von der Landeshauptstadt Magdeburg (1 343), dem Landkreis Börde (685) und der kreisfreien Stadt Halle (Saale) (651). Zu beachten ist hierbei, dass sich in Halberstadt (Landkreis Harz) die Zentrale Anlaufstelle für Asylbewerber des Landes befindet und in Magdeburg bis Ende 2025 eine Nebenstelle befand, die mittlerweile in der Hansestadt Stendal betrieben wird.

Aus dem Ausland wanderten insgesamt 32 838 Personen nach Sachsen-Anhalt ein, während 24 322 Personen das Land in Richtung Ausland verließen. Daraus ergab sich ein positiver Saldo von 8 516 Personen. Sowohl bei der Zuwanderung aus dem Ausland also auch bei der Abwanderung ins Ausland lagen die Ukraine (6 454 Zuzüge; 2 494 Fortzüge) gefolgt von Rumänien (2 585 Zuzüge; 2 459 Fortzüge) und dem Nachbarland Polen (2 139 Zuzüge; 2 114 Fortzüge) an der Spitze. Die größten Wanderungsgewinne wurden für die Länder Ukraine (3 960), Indien (941) und Syrien (855) verzeichnet.

Aus Gründen der statistischen Geheimhaltung werden ab dem Berichtsjahr 2025 die Zahlen der Wanderungsstatistik mithilfe der Cell-Key-Methode leicht verändert. Dadurch bedingt addieren sich die jeweiligen Einzelwerte einer Tabellenzeile oder -spalte nicht notwendigerweise zur ausgewiesenen Gesamtsumme.

Weitere Informationen zum Thema Bevölkerung finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt. Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zu Wanderungen können über die Tabellen zur Wanderungsstatistik (12711) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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