- 1 784 Anträge auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens, darunter 238 Unternehmensinsolvenzen
- Knapp 72 % aller Anträge stammten von Verbraucherinnen und Verbrauchern
- Die meisten Insolvenzanträge wurden in der Landeshauptstadt Magdeburg registriert
Halle (Saale) – Im 1. Halbjahr 2026 wurden bei den Amtsgerichten in Sachsen-Anhalt 1 784 Anträge auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, waren das 43 bzw. 2,4 % weniger Anträge auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens als im 1. Halbjahr 2025. Damit entwickelte sich Sachsen-Anhalt entgegen dem Bundestrend. Deutschlandweit stiegen die beantragten Insolvenzen im 1. Halbjahr 2026 um 3,1 % auf 66 805 an. Die voraussichtlichen Forderungen aus allen beantragten Insolvenzverfahren beliefen sich im 1. Halbjahr 2026 in Sachsen-Anhalt auf insgesamt 1 524,9 Mio. EUR.
