Im Deutschlandvergleich erreichte Sachsen-Anhalt damit die 12.-größte Beteiligungsquote der 16 Bundesländer. Den höchsten Väteranteil verzeichnete wie schon in den Jahren zuvor Sachsen mit 30 %, den niedrigsten Anteil wies das Saarland mit 21 % auf.
In regionaler Betrachtung schwankte der Väteranteil am Elterngeldbezug in Sachsen-Anhalt zwischen fast 27 % im Burgenlandkreis und 21 % im Salzlandkreis.
Der Anteil der Männer, die ausschließlich das Basiselterngeld bezogen, war in Sachsen-Anhalt außergewöhnlich hoch. 79 % der sachsen-anhaltischen Elterngeldbezieher nahmen damit kein Elterngeld Plus in Anspruch, mit welchem Elterngeld zwar in der Regel niedriger ausfällt, aber über den doppelten Zeitraum hinweg bezogen werden kann. Dieser Anteil fiel in Berlin im Bundesvergleich mit 60 % am niedrigsten aus.
Die voraussichtliche Bezugsdauer lag bei sachsen-anhaltischen Elterngeldbeziehern bei durchschnittlich 3,6 Monaten. Väter mit Elterngeld nahmen diese Leistung in Berlin (5,3 Monate) durchschnittlich am längsten und in Baden-Württemberg (3,3 Monate) am kürzesten in Anspruch. Bei Elterngeld Plus-Beziehern verlängerte sich die Bezugsdauer auf maximal 7,6 Monate (Bremen) im Durchschnitt bzw. minimal auf 5,7 Monate (Sachsen, Thüringen). In Sachsen-Anhalt dauerte der durchschnittliche Elterngeld Plus-Bezug von Vätern 6,4 Monate.
Die 2025er Daten zum Väteranteil beim Elterngeldbezug stehen im Regionalatlas bis auf Kreisebene und im gemeinsamen Statistikportal der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder bereit.

