Besonders stark betroffen waren Molkereiprodukte und Eier (+43,8 %), Brot und Getreideerzeugnisse (+42,6 %) sowie Speisefette und Speiseöle (+42,3 %). Bei Fleisch und Fleischwaren war der Preisanstieg (+29,4 %) etwas höher und bei Fisch, Fischwaren und Meeresfrüchte (+27,5 %) ähnlich hoch wie bei Obst (+25,5 %) und Gemüse (+26,5 %).
Der Höhepunkt der Preissteigerungen bei Nahrungsmitteln im Vergleich zum jeweiligen Vorjahr war im genannten Zeitraum in den Jahren 2022 (+14,9 %) und 2023 (+13,1 %). In beiden Jahren war die Teuerungsrate für Nahrungsmittel damit mehr als doppelt so hoch wie die allgemeine Inflationsrate (2022: +7,3 %, 2023: +6,0 %). 2024 betrug sie dann nur halb so viel wie die allgemeine Inflationsrate (+2,5 %, Preissteigerung Nahrungsmittel: +0,9 %) und erreichte 2025 das Niveau der allgemeinen Teuerung (beide: +2,7 %).
2025 haben sich nur die Warengruppen Gemüse (-0,8 %) und Speisefette und Speiseöle (-1,6 %) im Vergleich zum Vorjahr verbilligt. Grund dafür war der deutliche Preisrückgang bei Kartoffeln, frisch, gekühlt und verarbeitet (-15,8 %) und bei Olivenöl (-13,8 %) sowie bei anderen Speiseölen pflanzlichen Ursprungs (-2,6).
Weitere Informationen zum Thema Preise finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.
Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Thema Verbraucherpreisindex können über die Tabellen zum Verbraucherpreisindex (61111) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.





