Gleichzeitig sank die Zahl der Beschäftigten um 1,7 %. Diese Aussagen traf das Statistische Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse der Handwerksberichterstattung.
Durchweg positiv verlief die Entwicklung im Kraftfahrzeuggewerbe. Die Zahl der Beschäftigten stieg um 0,2 %, gleichzeitig übertraf der Umsatz das Vorjahresniveau um 3,3 %. Auf der anderen Seite zeigte das Lebensmittelgewerbe nur negative Zahlen. Die um 3,1 % sinkende Beschäftigtenzahl wurde von einem Umsatzrückgang um 6,4 % begleitet.
In den anderen Gewerbegruppen war das typische Muster sinkender Beschäftigungszahlen und steigender Umsätze vorherrschend. Am stärksten fiel der Kontrast zwischen Beschäftigungs- und Umsatzentwicklung in den Handwerken für den privaten Bedarf aus. Während die Zahl der tätigen Personen um 3,5 % sank, kletterte der Umsatz um 4,6 %. Das mit 5,4 % höchste Umsatzwachstum wies das Gesundheitsgewerbe bei einem leichten Beschäftigungsrückgang um 0,5 % auf. Im Bauhauptgewerbe ging das Personalvolumen um 2,5 % zurück bei gleichzeitigem Umsatzwachstum von 3,4 %. Im Ausbaugewerbe betrugen die entsprechenden Werte -1,1 % und +2,0 %. Die Handwerke für den gewerblichen Bedarf registrierten -2,6 % Beschäftigte und +1,8 % Umsatz.
Bitte beachten Sie, dass die angegebenen Umsatzzahlen nicht preisbereinigt sind.
Weitere Informationen zum Handwerk finden sich im Internetangebot des Statistischen Landesamtes.
Die langen Zeitreihen oder die Basisdaten zum Thema Handwerk können über die Tabellen zur vierteljährlichen Handwerksberichterstattung (53211) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

