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Frauen stärker im Fernstudium und Teilzeitstudium vertreten

Wie das Statistische Landesamt anlässlich des Internationalen Tages der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft mitteilt, waren Frauen in Sachsen-Anhalt zu Beginn der akademischen Karriere ungefähr entsprechend ihres Anteils an der Gesamtbevölkerung vertreten.

50,9 % (1 086 943) der Gesamtbevölkerung waren weiblich, unter Studierenden (Wintersemester 2024/25: 28 119) und Studienanfängerinnen bzw. -anfängern im ersten Fachsemester (Studienjahr 2024:7 078) waren es 51,0 %. Studentinnen waren im Fernstudium (53,4 %; 1 240) und im Teilzeitstudium (53,1 %; 1 279) leicht überrepräsentiert, im dualen Studium dagegen in der Minderheit (44,2 %; 2 088).

Unter allen Personen, die 2024 ein Erststudium erfolgreich beendeten, betrug der Anteil von Frauen 54,7 % (3 111). Im weiteren Verlauf der akademischen Laufbahn kehrten sich die Mehrheitsverhältnisse dann um. Bei weiteren Studienabschlüssen hatten Frauen nur noch einen Anteil von 49,6 % (2024: 2 313), bei Promotionen betrug der Frauenanteil 45,5 % (2024: 250). 36,9 % aller Absolventinnen erreichten über alle Prüfungsgruppen hinweg, abgesehen von Promotionen, eine sehr gute Gesamtnote oder eine Auszeichnung. Bei Männern lag dieser Prozentsatz bei 27,3 %. Unter Promovierten waren sehr gute Leistungen anders verteilt: 36,4 % der Frauen und 44,8 % der Männer erreichten die Note sehr gut oder eine Auszeichnung.

Unter allen Habilitierten war nur ein reichliches Drittel (2024: 36,7 %; 11) weiblich. 26,7 % (2024: 283) aller Professuren hatten Frauen inne, unter den C4/W3-Professuren, der höchsten Besoldungsstufe, waren nur 20,8 % (2024: 69) von Frauen belegt.

Die lange Zeitreihen oder die Basisdaten zum Thema Studierende an Hochschulen (Tabellen zur Statistik der Studenten 21311)), Prüfungen an Hochschulen (Tabellen zur Statistik der Prüfungen (21321)) und Personal an Hochschulen (Tabellen zur Statistik des Hochschulpersonals (21341)) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.