Sowohl die Land- und Forstwirtschaft, Fischerei (-1,4 %) als auch das Produzierende Gewerbe (-2,0 %) verzeichneten Beschäftigungsverluste. In den Dienstleistungsbereichen insgesamt (+0,0 %) blieb die Zahl nahezu konstant. Hier konnte jedoch nur der Bereich Öffentliche und sonstige Dienstleistungen, Erziehung, Gesundheit; Private Haushalte einen Zuwachs (+0,9 %) erreichen, während die anderen Bereiche Rückgänge hatten.
Insgesamt sank die Erwerbstätigenzahl 2025 in Deutschland nach dem Höchststand im Vorjahr geringfügig um 5,0 Tsd. Personen (-0,0 %) auf 45 982,0 Tsd. Personen. Mit Ausnahme des Corona-Jahres 2020 war die Erwerbstätigenzahl seit 2006 durchgängig gewachsen. Dabei nahm die Zahl 2025 in Westdeutschland ohne Berlin um 0,1 % zu, während sie in Ostdeutschland ohne Berlin um 0,6 % sank. Die Spannweite der Veränderungsraten reichte von -1,1 % in Thüringen bis +0,9 % in Hamburg.
Zu den Erwerbstätigen zählen alle Personen, die als Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer oder als Selbstständige, einschl. deren mithelfenden Familienangehörigen, eine auf Erwerb gerichtete Tätigkeit ausüben.
Bei den hier vorgelegten Ergebnissen, die auf dem Rechenstand des Statistischen Bundesamtes vom 02.01.2026 basieren, handelt es sich um Berechnungen des Arbeitskreises Erwerbstätigenrechnung der Länder (AK ETR). Weitere Informationen und Ergebnisse zum Thema Erwerbstätigkeit finden Sie unter www.statistikportal.de und im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.





