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4,5 % der sachsen-anhaltischen Landesfläche waren versiegelt

Zum Jahresende 2024 waren in Sachsen-Anhalt 923 km2 bzw. 4,5 % der Landesfläche versiegelt. Die höchsten Anteile unter den Bundesländern wiesen die Stadtstaaten mit rd. 30 % ihrer jeweiligen Gesamtfläche aus. Den geringsten Versiegelungsanteil aller Bundesländer gab es in Mecklenburg-Vorpommern mit 3,5 %, gefolgt von Brandenburg (4,2 %) und Sachsen-Anhalt.

Gegenüber dem Vorjahr ist die versiegelte Fläche in Sachsen-Anhalt um 3 km2 gestiegen. Seit 2016 nahm sie um 21 km2 bzw. 2,3 % zu.

Der Anteil der versiegelten Fläche an der Siedlungs- und Verkehrsfläche betrug 2024 in Sachsen-Anhalt 40,4 %. Damit hatte Sachsen-Anhalt den geringsten Anteil versiegelter Fläche an der Siedlungs- und Verkehrsfläche unter allen Bundesländern. Die höchsten Anteile wiesen auch hier die Stadtstaaten mit rd. 49 % aus.

Unter versiegelten Flächen werden diejenigen Flächen verstanden, die innerhalb der Flächen für Siedlungs- und Verkehrszwecke überbaut oder befestigt sind (z. B. asphaltierte oder betonierte Flächen). Nicht erfasst werden hingegen die quantitativ relativ unbedeutenden versiegelten Flächen, die außerhalb der Flächen für Siedlungs- und Verkehrszwecke liegen. Die Siedlungs- und Verkehrsfläche umfasst die Nutzungsarten Siedlung und Verkehr abzüglich der Nutzungsarten Bergbaubetrieb sowie Tagebau, Grube, Steinbruch.

Weitere Details sowie Ergebnisse für alle Bundesländer können den Informationen des Arbeitskreises Umweltökonomische Gesamtrechnungen der Länder, dem auch das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt angehört, unter www.statistikportal.de/de/ugrdl sowie der Regionaldatenbank entnommen werden.