Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt - News http://statistik.sachsen-anhalt.de/ de_DE Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt Fri, 27 Feb 2026 15:06:00 +0100 Fri, 27 Feb 2026 15:06:00 +0100 TYPO3 EXT:news news-2309322 Fri, 27 Feb 2026 10:00:00 +0100 Verbraucherpreise stiegen auch im Februar 2026 weiter in Sachsen-Anhalt an https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/verbraucherpreise-stiegen-auch-im-februar-2026-weiter-in-sachsen-anhalt-an Die Verbraucherpreise in Sachsen-Anhalt sind im Februar 2026 um 2,0 % zum Vorjahresmonat gestiegen. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, entwickelten sich die Verbraucherpreise im Vergleich zum Vormonat Januar um 0,2 %. Damit stieg der Verbraucherpreisindex auf einen Stand von 124,5 (Basis 2020 = 100).

Im Vergleich zum Januar 2026 zeigten sich 2 unterschiedliche Entwicklungen. So sanken die Preise für Bekleidung und Schuhe um 0,9 %, für Möbel, Leuchten, Geräte u. a. Haushaltszubehör um 0,6 % oder für alkoholische Getränke und Tabakwaren um 0,1 %. Gleichzeitig stiegen die Kosten für Post und Telekommunikation sowie für Freizeit, Unterhaltung und Kultur jeweils um 0,6 %. Auch die Preise für Verkehr sowie für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke stiegen überdurchschnittlich um jeweils 0,5 % zum Vormonat.

Bei der Jahresteuerung konnten ausschließlich Preissteigerungen gemessen werden. Die Hauptgruppen Bildungswesen (+7,4 %), Andere Waren und Dienstleistungen (+5,4 %) sowie Gaststätten- und Beherbergungsdienstleistungen (+3,1 %) stiegen dabei am stärksten zum Vorjahr.

Für Verbraucherinnen und Verbraucher stiegen während des vergangenen Jahres die Preise für Kaffee, Tee und Kakao um 20,9 %, Zucker, Marmelade, Honig und andere Süßwaren um 12,1 % oder Schmuck und Uhren um 9,4 % besonders stark. Preissenkungen wurden unter Anderem gemessen bei Speisefetten und Speiseölen (-20,1 %), Heizöl, einschließlich Betriebskosten (-5,2 %), Spiele, Spielzeug und Hobbywaren (-4,9 %) sowie bei Molkereiprodukten und Eiern (-4,7 %).

Weitere Informationen zum Thema Preise finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Thema Verbraucherpreisindex können über die Tabellen zum Verbraucherpreisindex (61111) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

Vollständige Pressemitteilung

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StaLa Aktuelles
news-2309323 Fri, 27 Feb 2026 10:00:00 +0100 Umsatz im Einzelhandel in Sachsen-Anhalt 2025 real um 0,1 % gesunken https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/umsatz-im-einzelhandel-in-sachsen-anhalt-2025-real-um-01-gesunken Der Einzelhandel (ohne Handel mit Kraftfahrzeugen) in Sachsen-Anhalt verzeichnete 2025 bei den erwirtschafteten Umsätzen im Vorjahresvergleich real (preisbereinigt) ein Minus um 0,1 %. Wie aus den vorläufigen Ergebnissen der Monatsstatistik im Einzelhandel weiter hervorgeht, stiegen die Umsätze nominal (nicht preisbereinigt) gegenüber 2024 um 1,3 %. Die Zahl der Beschäftigten lag um 0,8 % über dem Vorjahresniveau.

Im Einzelhandel mit Lebensmitteln stieg der Umsatz real um 0,5 %, nominal lagen die erzielten Umsätze um 2,8 % über dem Vorjahresniveau. Die Beschäftigtenzahlen waren um 3,1 % höher als im Vorjahreszeitraum.

Dagegen fiel der Umsatz im Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln (einschl. Tankstellen) real 2025 um 0,7 % unter das Niveau des Vorjahres, während der nominale Umsatz um 0,1 % niedriger ausfiel als 2024. Die Beschäftigtenzahlen verringerten sich hier um 1,3 % gegenüber dem Vorjahresniveau.

Ein reales Umsatzplus meldete 2025 im Vorjahresvergleich der Einzelhandel mit Verlagsprodukten, Sportausrüstungen und Spielwaren (+0,7 %), der Einzelhandel mit Geräten der Informations- und Kommunikationstechnik (+0,4 %), der Einzelhandel mit sonstigen Gütern (+0,6 %) sowie der Einzelhandel mit Waren verschiedener Art, z. B. in Supermärkten und Warenhäusern (+0,9 %).

Die Umsätze brachen real am stärksten ein im Einzelhandel an Verkaufsständen und auf Märkten (-6,7 %) sowie im Einzelhandel nicht in Verkaufsräumen, an Verkaufsständen oder auf Märkten (-5,3 %), wozu auch der Versand- und Interneteinzelhandel gehört. Rückläufig waren auch die realen Umsätze mit -3,7 % auch im Einzelhandel mit Motorenkraftstoffen (Tankstellen) und der Facheinzelhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln, Getränken und Tabakwaren
(-2,6 %).

Im Einzelhandel mit sonstigen Haushaltsgeräten, Textilien, Heimwerker- und Einrichtungsbedarf waren die Umsätze 2025 gegenüber dem Vorjahr real nach Preisbereinigung um 1,1 % rückläufig. Nominal in jeweiligen Preisen ergab sich ein Umsatz-Minus um 1,2 %.

Weitere Informationen zum Thema Handel finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

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StaLa Aktuelles
news-2309310 Thu, 26 Feb 2026 10:00:00 +0100 Pro-Kopf-Arbeitszeit 2024 im Saalekreis mit 1 392 Stunden am höchsten https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/pro-kopf-arbeitszeit-2024-im-saalekreis-mit-1-392-stunden-am-hoechsten 2024 wurden in Sachsen-Anhalt insgesamt 1 356,3 Mio. Arbeitsstunden geleistet, 0,4 % weniger als 2023. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, sank die jährliche Pro-Kopf-Arbeitszeit um eine Stunde auf 1 371 Stunden je erwerbstätige Person.

Die Berechnungen des Arbeitskreises „Erwerbstätigenrechnung der Länder“ zeigen, dass es innerhalb des Landes Sachsen-Anhalt deutliche regionale Unterschiede beim Arbeitsvolumen gab. Der Saalekreis erreichte 2024 mit einer jährlichen Pro-Kopf-Arbeitszeit von 1 392 Stunden den höchsten Wert. Es folgten die Landkreise Börde mit 1 388 Stunden sowie Anhalt-Bitterfeld und Jerichower Land mit jeweils 1 384 Stunden. Die geringsten jährlichen Pro-Kopf-Arbeitszeiten wiesen die kreisfreie Stadt Halle (Saale) mit 1 348 Stunden sowie die Landkreise Wittenberg mit 1 351 Stunden, Mansfeld-Südharz mit 1 360 Stunden und Altmarkkreis Salzwedel mit 1 361 Stunden auf. Damit lagen alle kreisfreien Städte und Landkreise deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 1 334 Stunden.

2023 betrug die jährliche Pro-Kopf-Arbeitszeit in Sachsen-Anhalt noch 1 372 Stunden (Bundesdurchschnitt 1 339 Stunden). Die Spannweite reichte innerhalb des Landes von 1 350 Stunden in der kreisfreien Stadt Halle (Saale) bis 1 393 Stunden im Saalekreis.

Die große Spannweite der Arbeitszeiten innerhalb des Landes ist maßgeblich auf die Größenordnung geringfügiger Beschäftigungsverhältnisse, die Teilzeitarbeit und des Anteils der Selbstständigen im jeweiligen Kreis zurückzuführen. Dabei ist vor allem die Wirtschaftsstruktur des Kreises entscheidend. So ist die durchschnittlich geleistete Arbeitszeit dort höher, wo Minijobs und Teilzeitbeschäftigung eine eher untergeordnete Rolle spielen.

Basis für die Berechnungen der geleisteten Arbeitsstunden der Erwerbstätigen ist die Zahl der Erwerbstätigen auf Kreisebene und das Arbeitsvolumen auf Länderebene zum Berechnungsstand August 2025. Dabei wurden alle Ergebnisse ab 2021 neu berechnet und auf die neuen Eckwerte abgestimmt. Das Jahr 2024 wurde erstmals berechnet. Zusätzlich liegen auch Ergebnisse zu den Vollzeitäquivalenten auf Kreisebene vor, die angeben, wie hoch die Zahl der Erwerbstätigen wäre, wenn diese geleisteten Arbeitsstunden nur durch Vollzeit-Arbeitsplätze erbracht würden.

Weitere Informationen und Ergebnisse zum Thema Erwerbstätigkeit sind im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt oder unter www.statistikportal.de zu finden. Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Thema Erwerbstätigkeit in Sachsen-Anhalt können über die Tabellen zur Erwerbstätigkeit (13311 und 13312) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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StaLa Aktuelles
news-2309311 Thu, 26 Feb 2026 10:00:00 +0100 Gender Gap Arbeitsmarkt 2025 unverändert zum Vorjahr https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/gender-gap-arbeitsmarkt-2025-unveraendert-zum-vorjahr Die Gender Gap Arbeitsmarkt hat sich 2025 gegenüber 2024 nicht verändert, wie das Statistische Landesamt anlässlich des Tages der Entgeltgleichheit am 27.02. mitteilt. Nach 2 Jahren rückläufiger Entwicklung, beginnend bei 23 % im Jahr 2022, blieb das Niveau der erweiterten Verdienstungleichheit 2025 auf dem Vorjahresniveau in Höhe von 20 %.

Die Verdienstungleichheit auf dem Arbeitsmarkt (Gender Gap Arbeitsmarkt) ist nicht nur auf Unterschiede beim Bruttostundenverdienst (Gender Pay Gap) beschränkt, sondern setzt sich darüber hinaus noch aus dem Gender Hours und dem Gender Employment Gap zusammen und beschreibt den gesamten Verdienstunterschied zwischen allen Frauen und Männern im erwerbsfähigen Alter.

Der unbereinigte Gender Pay Gap betrug in Sachsen-Anhalt 4 %, das war deutlich niedriger als der Bundesdurchschnitt von 16 %. Frauen hatten 2025 einen durchschnittlichen Bruttostundenverdienst von 21,40 EUR/Stunde, was 6,8 % mehr als 2024 war. Männer erhielten 22,22 EUR/Stunde, also 6,2 % über dem Vorjahresniveau. Bei der Höhe des Bruttostundenverdienstes landeten die Frauen auf Rang 13 von 16 Ländern, die Männer auf Rang 15.

Laut Gender Hours Gap arbeiteten Frauen aufgrund der höheren Teilzeitquote 2025 im Durchschnitt 12 % weniger als Männer. Zwar war der Niveauunterschied unverändert zum Vorjahr, aber sowohl Frauen (136 Stunden/Monat) als auch Männer (155 Stunden/Monat) arbeiteten 2025 durchschnittlich 2 Stunden weniger als 2024. Der Bundesdurchschnitt betrug 121 Stunden bei den Frauen und 148 Stunden pro Monat bei den Männern, der bundesweite Gender Hours Gap lag bei 18 %, während er in Sachsen-Anhalt bei 12 % lag.

Der Gender Employment Gap, der Abstand der geschlechtsbezogenen Erwerbstätigenquoten, betrug in Sachsen-Anhalt rund 5 % und war deutlich geringer als der Bundesdurchschnitt von 8 %. Nach den vorliegenden Angaben zur Erwerbsbeteiligung aus dem Mikrozensus 2024 hatten 74 % aller Frauen im erwerbsfähigem Alter einen bezahlten Job, bei den Männern waren es rund 78 %. In anderen Bundesländern war die Beteiligung am Erwerbsleben sowohl bei Frauen als auch bei Männern höher. Die Frauen in Sachsen-Anhalt erreichten Rang 8 von 16 Bundesländern, die Männer lagen auf Rang 11. Im Bundesdurchschnitt lag die Erwerbsbeteiligung der Frauen ebenfalls bei knapp 74 %, die der Männer bei rund 81 %.

Zusammenfassend muss gesagt werden, dass Frauen in Sachsen-Anhalt in vielen Fällen weniger pro Stunde verdienten, durchschnittlich weniger am Erwerbsleben teilnahmen und häufiger in Teilzeit als Männer arbeiten. Der sich daraus ergebende Gender Gap Arbeitsmarkt, bzw. der Gender Overall Earnings Gap, betrug im Bundesdurchschnitt 37 %. Dem gegenüber lag der Gender Gap Arbeitsmarkt 2025 mit 20 % in Sachsen-Anhalt deutlich darunter, nur in Mecklenburg-Vorpommern war der Wert mit 17 % noch niedriger.

Methodische Hinweise zum Gender Overall Earnings Gap: https://www.destatis.de/DE/Themen/Arbeit/Verdienste/Verdienste-GenderPayGap/Glossar/gender-gap-arbeitsmarkt.html

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StaLa Aktuelles
news-2309296 Wed, 25 Feb 2026 10:00:00 +0100 Neuer Bericht veröffentlicht https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/neuer-bericht-veroeffentlicht-31 Es wurde ein neuer Bericht im Bereich Erwerbstätigkeit veröffentlicht. Sozialversicherungspflichtig Beschäftige Stichtag: 30.06.2025

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StaLa Berichte Aktuelles
news-2309297 Wed, 25 Feb 2026 10:00:00 +0100 Zahl der Woche: 235 https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/zahl-der-woche-235 Ende 2024 stand der sachsen-anhaltischen Bevölkerung eine Fläche für Sport, Freizeit und Erholung von 502 km² zur Verfügung und damit 6 km² weniger als 2023. Das waren 2,4 % der Landesfläche und rein rechnerisch pro Kopf 235 m², die als Sport- oder Freizeitanlage, Erholungsfläche (bestehend aus Wochenend- oder Ferienhausfläche, Flächen zum Schwimmen oder Campen) oder als Grünanlage genutzt werden konnten. Deutschlandweit waren etwa 1,5 % (5 481 km²) der Gesamtfläche Sport-, Freizeit- oder Erholungsfläche.

Die beiden großen kreisfreien Städte des Landes, Halle (Saale) und die Landeshauptstadt Magdeburg, hatten anteilig an der Gesamtfläche gesehen, die größten Sport-, Freizeit- und Erholungsflächen (12,6 % und 13,3 %). Gewichtet an der Einwohnerzahl traf das jedoch nicht zu, denn den Hallenserinnen und Hallensern standen jeweils nur 76 m² und den Magdeburgerinnen und Magdeburgern 109 m² dieser Flächen zur Verfügung. In den Gemeinden Aland im Landkreis Stendal (821 m²) und in Angern im Landkreis Börde (813 m²) betrug die entsprechende Pro-Kopf-Fläche damit ein Vielfaches.

Die Flächen für Grünanlagen mit 434 km² hatten den größten Anteil an der Sport-, Freizeit- und Erholungsfläche. In den Gemeinden Finneland (0,5 km²) und Schnaudertal (0,4 km²) (beide Burgenlandkreis), Bornstedt (0,3 km², Landkreis Mansfeld-Südharz) und Eichstedt (Altmark) (0,4 km², Landkreis Stendal) war die gesamte Fläche für Sport-, Freizeit- und Erholungsfläche als Grünanlagen ausgewiesen.

Weitere Informationen zum Thema Gebiet finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

Die lange Zeitreihe Thema Gebiet können über die Flächenerhebung nach Art der tatsächlichen Nutzung (33111) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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StaLa Aktuelles
news-2309298 Wed, 25 Feb 2026 10:00:00 +0100 Zahl der Pflegebedürftigen wächst bis 2040 weiter an https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/zahl-der-pflegebeduerftigen-waechst-bis-2040-weiter-an Die Zahl der pflegebedürftigen Menschen lag nach dem aktuellen Bericht zur Pflegestatistik 2023 landesweit bei 204 200 Personen und damit bei knapp 10 % der Gesamtbevölkerung. Bis einschließlich 2040 wird die Zahl voraussichtlich auf 220 200 Pflegebedürftige ansteigen. Bei einer erwarteten Bevölkerung in Höhe von 1 828 000 Personen in 2040 entspräche dies 12 % der Gesamtbevölkerung. Trotz eines zu erwartenden Rückgangs der Bevölkerung insgesamt wird die Zahl der Pflegebedürftigen steigen, während das Arbeits­kräftepotenzial und somit auch die Zahl der für Pflegeberufe zur Verfügung stehenden Personen deutlich abnimmt (-21 %).

2023 besaßen 204 200 Personen im Bundesland einen Pflegegrad. Anhand der altersspezifischen Pflegebedürftigkeitsquoten wird deutlich, wie eng Lebensalter und Pflegebedürftigkeit dabei miteinander verknüpft sind. Unabhängig von der Leistungsart waren in der Altersgruppe der unter 60-Jährigen 8 % der Menschen pflegebedürftig. 7 % der Bevölkerung dieser Altersgruppe wurde häuslich und 1 % teil-/stationär versorgt. Ab 70 Lebensjahren stiegen die Quoten mit zunehmendem Alter immer stärker an: Bei den 70- bis unter 75-Jährigen betrug die Quote insgesamt bereits 13 %. D. h. verhältnismäßig wenige Menschen (1 % der Gesamtbevölkerung dieser Altersgruppe) waren in teil-/stationärer Pflege. Bei den 80- bis unter 85-Jährigen betrug die Quote der Pflegebedürftigen insgesamt schon 42 % (davon 5 % der Gesamtbevölkerung in dieser Altersgruppe in teil-/stationärer Pflege und 37 % in häuslicher Pflege). Von den Personen ab 90 Jahren hatten hingegen mit 99 % fast alle Personen einen Pflegegrad. In dieser Altersgruppe wurden 29 % teil-/stationär und 70 % häuslich versorgt. Neben der Tatsache, dass 2023 beinahe jede hochbetagte Person ab 90 Jahren in Sachsen-Anhalt mindestens Pflegegrad 1 hatte, nahm vor allem die Pflege von Betroffenen in der Häuslichkeit, unabhängig vom Alter, einen sehr hohen Stellenwert im Bundesland ein.

Unter der Voraussetzung, dass die altersspezifischen Pflegequoten von 2023 auch zukünftig erhalten bleiben, ergibt sich aus der 8. Regionalisierten Bevölkerungsprognose ein weiterer Anstieg der Zahl pflegebedürftiger Personen. Für das Prognosejahr 2030 wird von insgesamt 210 600 Pflegebedürftigen ausgegangen, davon 31 800 Personen in teil-/stationärer Pflege. Die Zahl der Pflegebedürftigen in teil-/stationärer Pflege wird voraussichtlich 2035 auf 32 000 Personen und bis einschließlich 2040 auf 33 900 Personen weiter ansteigen. Rund 93 % davon sind Personen ab einem Alter von 70 Jahren. Die Entwicklung der Kosten bei teil-/stationärer Pflege darf hierbei nicht außer Acht gelassen werden. Das hier angenommene Verhältnis von Pflegebedüftigen in teil-/stationärer Pflege, zu jenen in häuslicher Pflege, basiert auf dem Verhältnis von 2023 und folgt somit der impliziten Annahmen, dass die finanzielle Tragfähigkeit der Pflegekosten für die Betroffenen auch in Zukunft vorhanden ist.

Bleiben die Pflegequoten von 2023 erhalten, wird die Zahl der Pflegebedürftigen unter 70 Jahren allerdings abnehmen. Grund hierfür ist die demografische Entwicklung, wonach die Zahl der Menschen in dieser Altersgruppe insgesamt sinken wird und zudem Änderungen in der Altersstruktur der Gesellschaft zu erwarten sind. Personen mit einem Pflegegrad ab einem Alter von 70 Jahren werden hingegen weiter zunehmen. In der Gruppe der 70- bis unter 80-Jähringen wird die Zahl von 39 700 Pflegebedürftigen (2023) auf 48 500 Personen (2040) ansteigen, wovon rund 5 200 Personen voraussichtlich teil-/stationär versorgt werden müssen. In der Altersgruppe der 80- bis unter 90-Jährigen wird die Zahl der Pflegebedürftigen vor­aussichtlich bis 2030 zunächst etwas sinken, bis einschließlich 2040 jedoch wieder, aufgrund der allgemeinen Alterung der Gesellschaft und dem Eintritt der Babyboomer in diese Altersgruppe, ansteigen und den Wert von 2023 mit 94 400 pflegebedürftigen Personen übertreffen. Insgesamt wird angenommen, dass 2040 bei gleichbleibender Pflegequote von mindestens 33 900 Personen in teil-/stationärer Pflege ausgegangen werden kann. Festzuhalten ist hierbei jedoch, dass die Pflegestatistik in den letzten Jahren ein Wachstum in der Pflegequote beobachtete. Steigt die Pflegequote daher weiter an, stellen die hier berechneten Zahlen, die von gleichbleibenden Pflegequoten ausgehen, lediglich ein erwartbares Minimum an pflegebedürftigen Personen dar.

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StaLa Aktuelles
news-2309290 Tue, 24 Feb 2026 10:00:00 +0100 Rund 3 100 landwirtschaftliche Betriebe werden zur Agrarstrukturerhebung 2026 in Sachsen-Anhalt befragt https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/rund-3-100-landwirtschaftliche-betriebe-werden-zur-agrarstrukturerhebung-2026-in-sachsen-anhalt-befragt Ab Anfang März 2026 beginnt die Befragung zur Agrarstrukturerhebung 2026. Wie das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt mitteilt, erhalten rund 3 100 landwirtschaftliche Betriebe ab einer bestimmten Mindestgröße Post vom Amt. Die Erhebung wird in allen EU-Mitgliedsstaaten durchgeführt und umfasst Fragen zu verschiedenen Themenkomplexen wie z. B. Rechtsform, Erwerbscharakter, Bodennutzung, Viehbestände und Haltungsverfahren, ökologischer Landbau und ökologische Viehhaltung, Pachtflächen und
-entgelte, Grünlandmanagement, im Betrieb tätige Arbeitskräfte, Einkommenskombinationen und Betriebsleitung/Geschäftsführung.

Ziel der Erhebung ist die Gewinnung umfassender, aktueller und zuverlässiger statistischer Informationen über die Betriebsstruktur und die soziale Situation in den landwirtschaftlichen Betrieben. Zunehmend spielen auch umwelt- und klimaschutzrelevante Themen eine Rolle, wie die Fragen zum Zwischenfruchtanbau, zur bewässerten Fläche und zum Grünland- und Düngemanagement.

Die Befragung der Betriebe erfolgt mit Hilfe eines Online-Fragebogens. In Ausnahmefällen wie zum Beispiel bei fehlender technischer Ausstattung ist die Anforderung eines Papierfragebogens möglich.

Um Auskunftspflichtige möglichst zu entlasten, werden vorhandene Verwaltungsdaten genutzt. Dafür ist es erforderlich, dass von den Auskunftspflichtigen in den Fragebogen u. a. die Antragsnummern aus dem Integrierten Verwaltungs- und Kontrollsystem (lnVeKoS) und dem Herkunftssicherungs- und Informationssystem für Tiere (HIT) eingetragen werden.

Die erhobenen Daten werden umfassend auf Unstimmigkeiten geprüft, anonymisiert und danach zusammengefasst, sodass keine Rückschlüsse auf einzelne Betriebe oder Personen gezogen werden können.

Weitere Informationen zum Thema Landwirtschaft finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

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StaLa Aktuelles
news-2309280 Mon, 23 Feb 2026 16:00:00 +0100 Tabelle aktualisiert https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/tabelle-aktualisiert-34 Es wurde eine Tabelle im Bereich Land- und Forstwirtschaft aktualisiert. Folgende Tabelle im Bereich Land- und Forstwirtschaft wurde aktualisiert:

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StaLa Tabellen Aktuelles
news-2309278 Mon, 23 Feb 2026 10:00:00 +0100 Schweinebestand in Sachsen-Anhalt 2025 deutlich angestiegen https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/schweinebestand-in-sachsen-anhalt-2025-deutlich-angestiegen Am Stichtag 03.11.2025 wurden in Sachsen-Anhalt 1 033 700 Schweine von rund 140 Betrieben gehalten. Damit stieg der Schweinebestand erstmals seit 2021 wieder über 1 Mio. an. Im Vergleich zum Vorjahr waren das 88 500 Tiere (+9,4 %) und gegenüber der Vorerhebung zum Stichtag 03.05.2025 insgesamt 65 100 Tiere (+6,7 %) mehr. Dagegen sank die Zahl der schweinehaltenden Betriebe um 6,1 % gegenüber dem Vorjahr. Damit setzte sich die rückläufige Tendenz fort. Im Durchschnitt hielt ein Betrieb 7 200 Schweine. Ein Jahr zuvor waren es 6 200 Tiere pro Betrieb.

Der Ferkelbestand, der mit rund 501 800 Tieren wiederum knapp die Hälfte (48,5 %) des Schweinebestandes ausmachte, stieg um 9,1 % bzw. 42 000 Tiere an. Mit 170 500 Tieren war bei den Jungschweinen ein Zuwachs von 15,0 % zu verzeichnen. Auch die Anzahl der Mastschweine lag deutlich über dem Vorjahresniveau. Am Stichtag wurden mit 241 100 Mastschweinen 8,7 % oder 19 200 Tiere mehr gehalten als ein Jahr zuvor, wobei sich in den einzelnen Gewichtsklassen unterschiedliche Entwicklungen abzeichneten. Die Anzahl der Mastschweine mit einem Lebendgewicht von 50 bis unter 80 kg sank um 2,5 %. Dagegen nahmen die Mastschweine mit einem Lebendgewicht von 80 bis unter 110 kg um 17,2 % und die Mastschweine mit einem Lebendgewicht von 110 kg und mehr um 25,8 % zu. Die Zahl der Zuchtsauen stieg um 4,6 % (+5 300Tiere) gegenüber November 2024 und lag bei 120 100 gehaltenen Tieren.

908 200 Tiere wurden in Betrieben mit 5 000 Schweinen und mehr gehalten, was einem Anteil von 87,9 % am gesamten Schweinebestand entsprach.

Die Erhebung wurde repräsentativ durchgeführt und entsprechend werden die Zahlen gerundet dargestellt.

Weitere Informationen zum Thema Landwirtschaft finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

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StaLa Aktuelles
news-2309279 Mon, 23 Feb 2026 10:00:00 +0100 Neuer Bericht veröffentlicht https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/neuer-bericht-veroeffentlicht-30 Es wurde ein neuer Bericht im Bereich Verkehr veröffentlicht. Binnenschifffahrt Oktober 2025

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StaLa Berichte Aktuelles
news-2309274 Fri, 20 Feb 2026 11:01:45 +0100 Tabellen aktualisiert https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/tabellen-aktualisiert-21 Es wurde 1 Tabelle im Bereich Bildung, Sozialleistungen, Gesundheit und 1 Tabelle im Bereich Energie- und Wasserversorgung aktualisiert. Folgende Tabelle im Bereich Bildung, Sozialleistungen, Gesundheit wurde aktualisiert:

Folgende Tabelle im Bereich Energie- und Wasserversorgung wurde aktualisiert:

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Tabellen Aktuelles
news-2309266 Fri, 20 Feb 2026 10:00:00 +0100 Umsatzplus von nominal 3,0 % für das Bauhauptgewerbe Sachsen-Anhalts 2025 https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/umsatzplus-von-nominal-30-fuer-das-bauhauptgewerbe-sachsen-anhalts-2025 Die Betriebe des Bauhauptgewerbes (Hoch- und Tiefbau sowie Vorbereitende Baustellenarbeiten) in Sachsen-Anhalt erwirtschafteten in den Monaten Januar bis Dezember 2025 einen baugewerblichen Umsatz in Höhe von 3 157,9 Mio. EUR, wie das Statistische Landesamt mitteilt. Im Vergleich zum Vorjahr nahm der Umsatz damit nominal (nicht preisbereinigt) um 92,4 Mio. EUR (+3,0 %) zu. Dabei hatte allerdings nur die Hälfte der 6 Bausparten nominal höhere Umsätze als vor Jahresfrist.

Wird das gesamte letzte Jahr betrachtet, wurde die Umsatzdynamik vor allem von den Bauaktivitäten im gewerblichen und industriellen Tiefbau (+85,2 Mio. EUR bzw. +7,9 %) sowie im sonstigen (öffentlichen) Tiefbau (+64,3 Mio. EUR bzw. +15,4 %) getragen. Die Bausparten des Hochbaus verzeichneten dagegen in ihrer Gesamtheit nominal einen leichten Rückgang um 5,9 Mio. EUR (-0,6 %), den größten Umsatzeinbruch verbuchte dabei wiederum der Wohnungsbau (-44,0 Mio. EUR bzw. -15,1 %). Nur der gewerbliche und industrielle Hochbau konnte ein deutliches Plus verzeichnen (+49,2 Mio. EUR bzw.+10,1 %). Wie auch schon in den letzten Jahren wurden mehr als die Hälfte aller baugewerblichen Umsätze im gewerblichen und industriellen Bau erzielt (ein Anteil von 53,8 %). Der reale (preisbereinigte) Umsatz ging dagegen 2025 um 1,3 % gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum zurück. Die 6 Bausparten erfuhren dabei Umsatzveränderungen zwischen -17,9 % im Wohnungsbau und +10,3 % im sonstigen Tiefbau.

Der Gesamtwert der Auftragseingänge im sachsen-anhaltischen Bauhauptgewerbe belief sich 2025 auf 2 915,7 Mio. EUR. Gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum entsprach das nominal einem Rückgang um 47,7 Mio. EUR bzw. 1,6 %. Die Auftragseingänge in Sachsen-Anhalt entwickelten sich 2025 entgegengesetzt zu den Umsätzen: Im Hochbau wurden 4,1 % mehr Aufträge geordert, im Tiefbau dagegen 3,5 % weniger. Hohe Zuwächse verzeichneten dabei der gewerbliche und industrielle Tiefbau (+190,8 Mio. EUR bzw. +18,7 %) und der gewerbliche und industrielle Hochbau (+39,3 Mio. EUR bzw. +9,7 %), während vor allem der Straßenbau mit stark rückläufigen Auftragseingängen zu kämpfen hatte (-177,5 Mio. EUR bzw. -23,5 %). Auch der Wohnungsbau konnte kein Auftragsplus verzeichnen (-22,7 Mio. EUR bzw. -9,0 %). Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang war dementsprechend in diesem Zeitraum niedriger (-5,8 %). Dabei entwickelte sich die Nachfrage in Hoch- und Tiefbau ähnlich: im Hochbau wurden etwas mehr Aufträge als im Vorjahr akquiriert (+0,6 %), im Tiefbau 8,1 % weniger.

Die Spanne der relativen Veränderungen bei den einzelnen Bausparten bemisst sich auf
-26,9 % beim Straßenbau und +12,9 % beim gewerblichen und industriellen Tiefbau.

Mit insgesamt 17 229 tätigen Personen waren Ende Dezember 2025 etwa 1,3 % mehr Menschen im sachsen-anhaltischen Bauhauptgewerbe beschäftigt als zum vergleichbaren Zeitpunkt 2024. Diese Beschäftigten leisteten an 250 Arbeitstagen insgesamt 19,9 Mio. Arbeitsstunden (-0,2 %) und bezogen Entgelte in Höhe von 779,1 Mio. EUR (+4,8 %). Je tätige Person wurde 2025 ein baugewerblicher Umsatz in Höhe von 183 288 EUR erwirtschaftet. Das waren 1,7 % mehr als im Vorjahreszeitraum.

Bei den befragten Betrieben handelt es sich um Betriebe von Unternehmen mit im Allgemeinen 20 und mehr tätigen Personen.

Weitere Informationen zum Thema Baugewerbe finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Thema Bauhauptgewerbe können über die Tabellen zum Bauhauptgewerbe (44111) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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StaLa Aktuelles
news-2309268 Fri, 20 Feb 2026 10:00:00 +0100 Neue Berichte veröffentlicht https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/neue-berichte-veroeffentlicht-21 Es wurden neue Berichte in den Bereichen Gewerbeanzeigen, Handel und Gastgewerbe veröffentlicht. Gewerbeanmeldungen und Gewerbeabmeldungen 1. Halbjahr 2025

Entwicklung von Umsatz und Beschäftigten im Einzelhandel August 2025, vorläufige Ergebnisse

Entwicklung von Umsatz und Beschäftigten im Kraftfahrzeughandel August 2025, vorläufige Ergebnisse

Entwicklung von Umsatz und Beschäftigten im Gastgewerbe August 2025, vorläufige Ergebnisse

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StaLa Aktuelles
news-2309257 Thu, 19 Feb 2026 10:00:00 +0100 Mehrsprachigkeit in Sachsen-Anhalt: 122 000 Menschen sprechen zu Hause neben Deutsch mindestens eine weitere Sprache https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/mehrsprachigkeit-in-sachsen-anhalt-122-000-menschen-sprechen-zu-hause-neben-deutsch-mindestens-eine-weitere-sprache 122 000 Einwohnerinnen und Einwohner Sachsen-Anhalts unterhielten sich zu Hause 2024 neben Deutsch noch in mindestens einer weiteren Sprache, wie das Statistische Landesamt anlässlich des Internationalen Tages der Muttersprache am 21. Februar mitteilt. Damit waren 5,8 % der in Privathaushalten am Hauptwohnsitz lebenden Bevölkerung (insgesamt 2 103 000 Personen) sogenannte Mehrsprachlerinnen und Mehrsprachler, die sich im häuslichen Umfeld nicht ausschließlich auf Deutsch unterhielten.

Ausgehend von den Daten des Mikrozensus 2024 sprachen 63 000 Menschen in Sachsen-Anhalt zu Hause kein Deutsch, sondern eine oder mehrere Fremdsprachen. Dies entsprach einem Anteil von 3,0 % an der in Privathaushalten lebenden Bevölkerung. Demgegenüber redeten 91,2 % der Menschen in ihren eigenen vier Wänden ausschließlich Deutsch.

Von den Personen, die zu Hause kein Deutsch sprachen, sondern sich ausschließlich in einer anderen Sprache unterhielten, hatten praktisch alle einen Migrationshintergrund. Die große Mehrheit (88,9 %) hiervon waren Personen mit eigener Migrationserfahrung, die nicht die deutsche Staatsangehörigkeit besaßen (56 000).  

Unter denjenigen, die zu Hause neben einer Fremdsprache auch Deutsch nutzten, hatten 113 000 einen Migrationshintergrund. Davon waren 76 000 Ausländerinnen und Ausländer mit eigener Migrationserfahrung. Insgesamt lebten 2024 in Sachsen-Anhalt 142 000 Ausländerinnen und Ausländer mit eigener Migrationserfahrung in Privathaushalten. Der Anteil der ausländischen Bevölkerung, die zu Hause neben einer Fremdsprache auch Deutsch sprach, lag somit bei 53,5 %.

Der Mikrozensus ist eine jährliche 1%ige Stichprobenerhebung der Privathaushalte.

Weitere Informationen zum Thema Mikrozensus finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt. Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Mikrozensus können über die Tabellen zum Mikrozensus (12211) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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StaLa Aktuelles
news-2309258 Thu, 19 Feb 2026 10:00:00 +0100 2025 weniger Kfz-Neuzulassungen in Sachsen-Anhalt https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/2025-weniger-kfz-neuzulassungen-in-sachsen-anhalt 2025 wurden in Sachsen-Anhalt 59 899 fabrikneue Kfz zugelassen. Das waren nach Angaben des Statistischen Landesamtes 2 727 Fahrzeuge bzw. 4,4 % weniger als in 2024. Nur die Neuzulassungen bei Pkw (46 786) stiegen gegenüber dem Vorjahr um 2,1 % (+975).

Die Neuzulassungen von Pkw mit reinem Elektroantrieb stieg im Vergleich zum Vorjahr um 2 958 auf 6 827 Fahrzeuge. Damit waren 14,6 % der neu zugelassenen Pkw in Sachsen-Anhalt ein E-Auto. Die neu zugelassenen Pkw mit Hybridantrieb stiegen um 334 auf 16 267 Fahrzeuge (+2,1 %) an. Damit machten Pkw mit Elektro- bzw. Hybridantrieb einen Anteil von 49,4 % an den Gesamtneuzulassungen für Pkw aus. 2024 lag deren Anteil mit 43,2 % darunter.

16 700 (35,7 %) aller 2025 neu zugelassenen Pkw waren benzingetrieben. Von den neu zugelassenen Pkw waren 6 720 (14,4 %) Dieselfahrzeuge.

Zum Vergleich wurden 2019 noch 92,8 % aller neu zugelassenen Pkw auf deutschen Straßen mit Benzin oder Diesel angetrieben.

Bei den weiteren Fahrzeugarten fielen die Zahlen der Neuzugelassenen wie folgt: Lkw -14,1 % auf 6 660 Fahrzeuge, Krafträder -46,9 % auf 2 837, Zugmaschinen -3,9 % auf 2 786 im Jahresvergleich. Die Zahl an Neuzulassungen bei Kraftomnibussen blieb hingegen konstant bei 145 Fahrzeugen.

Im Juni (6 203) wurden die meisten Kfz neu zugelassen. Den geringsten Wert an Neuzulassungen in 2025 wies der Monat Januar (3 629) aus.

Diese und alle folgenden Angaben gehen aus den Veröffentlichungen zu Fahrzeugzulassungen des Kraftfahrtbundesamtes (KBA) hervor.

Weitere Informationen zum Thema Verkehr finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

Vollständige Pressemitteilung

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StaLa Aktuelles
news-2309260 Thu, 19 Feb 2026 10:00:00 +0100 Neue Berichte veröffentlicht https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/neue-berichte-veroeffentlicht-20 Es wurden neue Berichte in den Bereichen Bevölkerung und Unternehmen und Gewerbeanzeigen veröffentlicht. Bevölkerung der Gemeinden nach Geschlecht und Altersgruppen sowie Bevölkerungsstand und Bevölkerungsentwicklung 1964–2024

Gewerbeanmeldungen und Gewerbeabmeldungen Jahr 2024

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StaLa Berichte Aktuelles
news-2309252 Wed, 18 Feb 2026 15:00:00 +0100 Neuer Bericht veröffentlicht https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/neuer-bericht-veroeffentlicht-29 Es wurde ein neuer Bericht im Bereich Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen veröffentlicht. Bruttoinlandsprodukt und Bruttowertschöpfung in den kreisfreien Städten und Landkreisen bezogen auf den Stand der Bundesrechnung Februar 2025

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StaLa Berichte Aktuelles
news-2309246 Wed, 18 Feb 2026 10:00:00 +0100 1 106 000 Waschmaschinen waren 2023 in Sachsen-Anhalt im Einsatz https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/1-106-000-waschmaschinen-waren-2023-in-sachsen-anhalt-im-einsatz Rund 1 106 000 Waschmaschinen drehten 2023 ihre Trommeln in den Privathaushalten Sachsen-Anhalts, wie das Statistische Landesamt anlässlich des Welttages der Waschmaschinen am 23.02. mitteilt. Zum anschließenden Trocknen der frischen Wäsche standen rund 430 000 elektrische Wäschetrockner bereit.

Die sogenannte weiße Ware gehörte für viele Haushalte zur Grundausstattung und Waschmaschinen zählten dabei zu den häufigsten Haushaltsgeräten, mit denen die Privathaushalte ausgestattet waren. Fast alle Haushalte (98 %) verfügten über eine oder gelegentlich auch mehrere, eigene Waschmaschinen. Auf 100 Haushalte kamen 101 Waschmaschinen. Der Ausstattungsgrad lag damit in etwa auf dem Niveau von Kühlschränken (100 %) und Fernsehgeräten, die in 99 % aller Haushalte vorhanden waren. Zur Zubereitung der täglichen Mahlzeiten konnten 94 % einen Elektroherd nutzen. Einen Wäschetrockner besaßen hingegen nur 39 % der Haushalte in Sachsen-Anhalt. Hierbei zeigte sich ein deutlicher Zusammenhang zum Haushaltseinkommen. Nur ca. 16 % der Haushalte mit einem monatlichen Nettoeinkommen bis 2 000 EUR konnten auf einen eigenen Wäschetrockner zurückgreifen. Bei Haushalten, die über ein monatliches Nettoeinkommen von 5 000 EUR und mehr verfügten, betrug der Ausstattungsgrad hingegen 66 %.  

Die vorhandenen Waschmaschinen wurden sicherlich auch genutzt, um darin neu erworbene Kleidung vor dem erstmaligen Tragen zu reinigen. Für Bekleidung (ohne Schuhe) gaben die Privathaushalte in Sachsen-Anhalt 2023 durchschnittlich 74 EUR pro Monat aus. Dies entsprach knapp 3 % der monatlichen Ausgaben für den privaten Konsum. Unterschiede gab es hier in Bezug auf Herren- und Damenkleidung. Während in Paarhaushalten für den Erwerb von Herrenbekleidung durchschnittlich 26 EUR pro Monat aufgewendet wurde, betrugen die Ausgaben für Damenkleidung 47 EUR. Diese Differenz zeigte sich auf ähnlichem Niveau auch bei Alleinlebenden Männern bzw. Frauen.

Die Ergebnisse entstammen der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 2023 und basieren auf Rückmeldungen von ca. 1 600 Haushalten in Sachsen-Anhalt. Im Rahmen der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe werden Haushalte im 5-jährigen Turnus zu ihren Einnahmen und Ausgaben befragt.

Derzeit führen die Statistischen Landesämter die freiwillige Haushaltsbefragung „Laufende Wirtschaftsrechnungen“ durch, die in den Jahren ohne Einkommens- und Verbrauchsstichprobe erhoben wird. Die Daten der Laufende Wirtschaftsrechnungen sind u. a. Grundlage zur Ermittlung des Feinwägungsschema für die Verbraucherpreisindizes und stellen eine wichtige Datengrundlage zur Beurteilung des Konsums der Bevölkerung dar. Dies ist dank der präzisen Meldungen der Befragten möglich, die damit einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft leisten. Das Statistische Landesamt sucht hierfür noch Haushalte, die einen Monat lang ein Haushaltsbuch führen, insbesondere Haushalte von Selbstständigen und Haushalte mit mehr als 2 Erwachsenen Personen, die gemeinsam wirtschaften. In diesem Jahr erhalten die Haushalte bei vollständiger Teilnahme ein Dankeschön in Höhe von 90 EUR. Ab sofort können sich interessierte Haushalte zur Teilnahme anmelden. Aus den Anmeldungen wird dann eine repräsentative Stichprobe gezogen.  

Weitere Informationen zum Thema Einkommens- und Verbrauchsstichprobe finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt. Weitere Informationen zu den Laufenden Wirtschaftsrechnungen, Antworten auf häufig gestellte Fragen sowie das Teilnahmeformular sind online verfügbar unter www.lwr.de.

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StaLa Aktuelles
news-2309233 Tue, 17 Feb 2026 10:00:00 +0100 Zahl der Woche: 72 https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/zahl-der-woche-72 Die aktuelle Statistik des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt zeigt eine positive Entwicklung bei der Besetzung der Hochschulräte im Land. 2025 waren insgesamt 72 Mitglieder in den Hochschulräten der Hochschulen Sachsen-Anhalts tätig. Davon waren 52 männlich und 20 weiblich. Damit setzte sich der Trend einer steigenden Beteiligung von Frauen in diesen Gremien fort.

Wie in den Vorjahren war ein weiterer Anstieg der weiblichen Mitglieder zu verzeichnen. 2024 lag die Zahl der weiblichen Mitglieder noch bei 18, 2023 bei 16. 2017 waren es nur 12 weibliche Mitglieder. Der Anstieg im Vergleich zum Vorjahr ging aber allein auf die Fachhochschulen zurück: hier stieg die Zahl der weiblichen Mitglieder von 7 im Jahr 2023 auf 9 im Jahr 2025. Bei den Universitäten (3 von 10 Mitgliedern), bei den Theologischen Hochschulen (1 von 19) und bei den Kunsthochschulen (7 von 17) blieb die Zahl unverändert. Mit 41 % gab es bei den Kunsthochschulen den höchsten Anteil an weiblichen Hochschulräten.

Der Hochschulrat (auch Universitätsrat, Kuratorium, Stiftungsrat oder Aufsichtsrat) ist ein Gremium, das die Hochschule vor allem bei strategischen Fragen berät, aber auch zum Beispiel verwaltungstechnische Entscheidungen trifft. Hochschulräte wurden seit Ende der 1990er-Jahre an den meisten Hochschulen installiert.

Eine Zeitreihe kann über die Tabelle zur Statistik der Hochschulräte (21353) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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StaLa Aktuelles
news-2309229 Mon, 16 Feb 2026 16:00:00 +0100 Tabelle aktualisiert https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/tabelle-aktualisiert-33 Es wurde eine Tabelle im Bereich Land- und Forstwirtschaft, Fischerei aktualisiert. Folgende Tabelle im Bereich Land- und Forstwirtschaft, Fischerei wurde aktualisiert:

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StaLa Tabellen Aktuelles
news-2309223 Mon, 16 Feb 2026 10:00:00 +0100 Sachsen-Anhalts Grundgebühren für Trink- und Abwasser seit 2022 um 19,8 % gestiegen https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/sachsen-anhalts-grundgebuehren-fuer-trink-und-abwasser-seit-2022-um-198-gestiegen Die Grundgebühren für Trink- und Abwasser in Sachsen-Anhalt zusammen betrugen 2025 durchschnittlich 281,49 EUR. 2022 musste die Bevölkerung für beide Gebühren lediglich 234,90 EUR pro Jahr entrichten.

Wie das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt mitteilt, war für die Trinkwassergrundgebühr eine Steigerung um 22,5 % zu verzeichnen. 120,88 EUR wurden 2022 bezahlt und 2025 betrug die Gebühr 148,13 EUR. Die Abwassergrundgebühren entwickelten sich von 114,02 EUR im Jahr 2022 auf 133,36 EUR im Jahr 2025. Das entsprach einer Steigerung um 17,0 %. Gegenüber 2011 erhöhte sich die Grundgebühr im Trinkwasser um 40,0 % (2011: 105,84 EUR/m³) und die Grundgebühr im Abwasser um 16,0 % (2011: 114,99 EUR/m³). Von 2011 bis 2025 betrug im Mittel die jährliche Steigerung der Grundgebühr im Trinkwasser 2,5 % und im Abwasser 1,1 %.

Das durchschnittliche verbrauchsabhängige Entgelt bei Trinkwasser lag 2022 bei 1,76 EUR/m³ und 2025 bei 2,01 EUR/m³. Somit waren pro Kubikmeter 0,25 EUR oder 14,2 % mehr zu zahlen. Dabei reichten die Kosten für 1 m³ Trinkwasser 2025 von 0,95 EUR bis zu 4,12 EUR. Im Vergleich zu 2011 (1,61 EUR/m³) erhöhten sich die verbrauchsabhängigen Entgelte für Trinkwasser um 24,8 %.

Die durchschnittliche mengenabhängige Gebühr beim Schmutzwasser lag 2022 bei 3,02 EUR/m³ und 2025 bei 3,45 EUR/m³ und somit 14,2 % höher als 2022 und 10,2 % höher als 2011 (3,13 EUR/m³).

Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Thema Trink- und Abwasserentgelte können über die Tabellen zur Erhebung der Wasser- und Abwasserentgelte (32271) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

Weitere Informationen zum Thema Umwelt finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

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StaLa Aktuelles
news-2309208 Fri, 13 Feb 2026 10:00:00 +0100 Zahl der Gewerbeanmeldungen in Sachsen-Anhalt stieg auch 2025 https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/zahl-der-gewerbeanmeldungen-in-sachsen-anhalt-stieg-auch-2025 Von den Gewerbeämtern des Landes Sachsen-Anhalt wurden im Kalenderjahr 2025 insgesamt 12 258 Gewerbean- und 10 752 Gewerbeabmeldungen erfasst, wie das Statistische Landesamt mitteilt. Damit ergab sich ein positiver Saldo (mehr Anmeldungen als Abmeldungen). Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Gewerbeanmeldungen um 8,8 % und die Gewerbeabmeldungen um 6,6 %.

Angeführt von der Landeshauptstadt Magdeburg (+226) und der kreisfreien Stadt Halle (Saale) (+221) war der Saldo aus Gewerbean- und -abmeldungen in fast allen Kreisen und kreisfreien Städten positiv. Einzig im Altmarkkreis Salzwedel (-4) war ein negativer Saldo zu verzeichnen.

Von den Gewerbeanmeldungen 2025 erfolgten 10 279 aufgrund einer Neugründung.

Nach wie vor stellten die neu gegründeten Einzelunternehmen (8 554) und Gesellschaften mit beschränkter Haftung (1 186) die häufigsten Rechtsformen bei einer Gewerbeanmeldung dar. Weiterhin wurden über 1/3 der Neugründungen von Einzelunternehmen durch Frauen abgegeben (38,5 %).

Wie in den Vorjahren wurden die meisten Gewerbeanmeldungen (3 027), aber auch die meisten Gewerbeabmeldungen (2 774), im Wirtschaftsabschnitt Handel sowie Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen abgegeben, hier insbesondere in den Bereichen Einzelhandel (ohne Handel mit Kraftfahrzeugen) mit 2 477 An- und 2 145 Abmeldungen.

Weitere Informationen zum Thema Gewerbeanzeigen finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Thema Gewerbeanzeigen können über die Tabelle zur Gewerbeanzeigenstatistik (52311) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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StaLa Aktuelles
news-2309214 Fri, 13 Feb 2026 10:00:00 +0100 Neuer Bericht veröffentlicht https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/neuer-bericht-veroeffentlicht-28 Es wurde ein neuer Bericht im Bereich Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen veröffentlicht. Arbeitnehmerentgelt, Bruttolöhne und -gehälter in den kreisfreien Städten und Landkreisen 2000 - 2023 bezogen auf den Stand der Bundesrechnung Februar 2025

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StaLa Aktuelles
news-2309209 Fri, 13 Feb 2026 07:34:05 +0100 Verzeichnis der Veröffentlichungen https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/verzeichnis-der-veroeffentlichungen Das Verzeichnis der Veröffentlichungen Ausgabe 2026 wurde veröffentlicht. Verzeichnis der Veröffentlichungen Ausgabe 2026

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StaLa Berichte Aktuelles
news-2309186 Thu, 12 Feb 2026 10:00:00 +0100 Valentinstag 2025 wieder beliebtester Hochzeitstag im Februar https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/valentinstag-2025-wieder-beliebtester-hochzeitstag-im-februar Entgegen dem Trend der letzten Jahre, wo vermehrt an Tagen mit einem Schnapszahlen-Datum geheiratet wurde, zeigte sich 2025 in Sachsen-Anhalt der 14.02. wieder als beliebtestes Hochzeitsdatum im Februar. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, haben im Februar 2025 nach vorläufigen Angaben insgesamt 298 Paare den Bund der Ehe geschlossen. 

Am Freitag, den 14.02.2025, gaben sich in Sachsen-Anhalt 58 Paare das Ja-Wort. Das waren 19 % aller Februarhochzeiten. Damit wurde der „Tag der Liebenden“ nicht nur der heiratsfreudigste Tag im Februar, sondern auch der beliebteste Hochzeitstag im 1. Quartal 2025.

Am Dienstag, den 25.02.2025, ließen sich nach vorläufigen Angaben 36 Paare trauen. Mit 12 % aller im Februar geschlossenen Ehen war dieser Tag somit der zweitbeliebteste Hochzeitstag des Monats.

Im Zeitraum Januar bis Oktober 2025 war nach vorläufigen Angaben Freitag, der 25.07.2025, mit 138 Trauungen der beliebteste Hochzeitstag. Der attraktivste Monat war nach vorläufigen Angaben der Mai mit insgesamt 1 162 Eheschließungen. Hier waren die Tage mit einprägsamen Zahlenkombinationen am beliebtesten. Samstag, der 10.05.2025, mit 116 und Montag, der 05.05.2025, mit 111 Trauungen. Nur 15 Paare erfüllten sich den Wunsch, am Sonntag, den 25.05.2025, zu heiraten. Dafür „trauten“ sich 130 Paare am Vortag, dem 24.05.2025, welcher somit das beliebteste Hochzeitsdatum im Mai war.

Sowohl Freitag, der 13.02.2026, als auch Samstag, der 14.02.2026, könnten in diesem Jahr wieder sehr gefragte Termine im Februar bei den Standesämtern in Sachsen-Anhalt werden.

Die Ergebnisse für die Monate Januar bis Oktober 2025 sind vorläufig und werden unterjährig nach Erfassungsmonat ausgewertet. Deshalb wird es nach den Jahresarbeiten zu monatlichen Verschiebungen kommen. Endgültige Jahresergebnisse für das Berichtsjahr 2025 werden voraussichtlich im Juni 2026 vorliegen.

Aus Gründen der statistischen Geheimhaltung wurden ab Berichtsjahr 2025 die Fallzahlen mithilfe der Cell-Key-Methode leicht verändert. Dadurch bedingt addieren sich die jeweiligen Einzelwerte nicht notwendigerweise zur ausgewiesenen Gesamtsumme.

Weitere Informationen zum Thema Bevölkerung finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

Die langen Zeitreihen oder die Basisdaten zu Eheschließungen können über die Tabellen zur Statistik der Eheschließungen (12611) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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StaLa Aktuelles
news-2309190 Wed, 11 Feb 2026 12:00:00 +0100 Statistisches Monatsheft veröffentlicht https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/statistisches-monatsheft-veroeffentlicht-3 Das Statistische Monatsheft 02/2026 wurde veröffentlicht. Statistisches Monatsheft 02/2026

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StaLa Berichte Aktuelles
news-2309185 Wed, 11 Feb 2026 10:00:00 +0100 Zahl der Woche: 75,7 https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/zahl-der-woche-757 Die Preise für Haushaltsenergien wie Strom, Gas und Heizöl sanken im Januar 2026 im Vergleich zum Vorjahresmonat um insgesamt 4,1 %. Trotz der winterlichen Temperaturen in Sachsen-Anhalt verbilligten sich Strom um 4,6 %, Kohle um 4,3 %, Gas um 2,7 %, Fernwärme um 2,2 % und Heizöl sogar um 9,9 % im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Im Vergleich zum Januar 2021 stiegen die Preise zum Teil deutlich an. Strom verteuerte sich im genannten Zeitraum um 17,1 %, Heizöl um 48,9 %, Gas um 75,7 %, Fernwärme um 84,9 % und Kohle um 102,8 %. Über alle Energieträger hinweg betrug die Teuerung seit Beginn der Energiekrise infolge des Angriffskrieges Russlands auf die Ukraine 40,9 % und lag damit beträchtlich über der Durchschnittsteuerungsrate im genannten Zeitraum (+23,2 %).

Auch Dienstleistungen im Heizungs- und Klimabereich (+56,8 %) und die Schornstein-, Bürgersteig- und Straßenreinigung (29,4 %) verteuerten sich seit Januar 2021 deutlich.

Laut Angaben des Zensus 2022 setzten 54,2 % (606 002) aller Haushalte Gas als Energieträger für die Heizung ein und waren damit von den massiven Preissteigerungen betroffen. Von den höchsten Preissteigerungen bei Kohle waren nur 0,7 % (7 705) der Haushalte betroffen. Mit Fernwärme heizten zu diesem Zeitpunkt 25,0 % (279 186) aller Haushalte.

Bitte beachten Sie folgenden Hinweis: Aus Gründen der statistischen Geheimhaltung wurden die Fallzahlen des Zensus 2022 mithilfe der Cell-Key-Methode leicht verändert. Dadurch bedingt addieren sich die jeweiligen Angaben nicht notwendigerweise zur ausgewiesenen Gesamtsumme.

Weitere Informationen zum Thema Zensus 2022 finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

Weitere Informationen zum Thema Preise finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt. Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Thema Verbraucherpreisindex können über die Tabellen zum Verbraucherpreisindex (61111) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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StaLa Aktuelles
news-2309181 Tue, 10 Feb 2026 16:00:00 +0100 Tabelle aktualisiert https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/tabelle-aktualisiert-32 Es wurde eine Tabelle im Bereich Baugewerbe aktualisiert. Folgende Tabelle im Bereich Baugewerbe wurde aktualisiert:

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StaLa Tabellen Aktuelles
news-2309172 Tue, 10 Feb 2026 10:00:00 +0100 Frauen stärker im Fernstudium und Teilzeitstudium vertreten https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/frauen-staerker-im-fernstudium-und-teilzeitstudium-vertreten Wie das Statistische Landesamt anlässlich des Internationalen Tages der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft mitteilt, waren Frauen in Sachsen-Anhalt zu Beginn der akademischen Karriere ungefähr entsprechend ihres Anteils an der Gesamtbevölkerung vertreten. 50,9 % (1 086 943) der Gesamtbevölkerung waren weiblich, unter Studierenden (Wintersemester 2024/25: 28 119) und Studienanfängerinnen bzw. -anfängern im ersten Fachsemester (Studienjahr 2024:7 078) waren es 51,0 %. Studentinnen waren im Fernstudium (53,4 %; 1 240) und im Teilzeitstudium (53,1 %; 1 279) leicht überrepräsentiert, im dualen Studium dagegen in der Minderheit (44,2 %; 2 088).

Unter allen Personen, die 2024 ein Erststudium erfolgreich beendeten, betrug der Anteil von Frauen 54,7 % (3 111). Im weiteren Verlauf der akademischen Laufbahn kehrten sich die Mehrheitsverhältnisse dann um. Bei weiteren Studienabschlüssen hatten Frauen nur noch einen Anteil von 49,6 % (2024: 2 313), bei Promotionen betrug der Frauenanteil 45,5 % (2024: 250). 36,9 % aller Absolventinnen erreichten über alle Prüfungsgruppen hinweg, abgesehen von Promotionen, eine sehr gute Gesamtnote oder eine Auszeichnung. Bei Männern lag dieser Prozentsatz bei 27,3 %. Unter Promovierten waren sehr gute Leistungen anders verteilt: 36,4 % der Frauen und 44,8 % der Männer erreichten die Note sehr gut oder eine Auszeichnung.

Unter allen Habilitierten war nur ein reichliches Drittel (2024: 36,7 %; 11) weiblich. 26,7 % (2024: 283) aller Professuren hatten Frauen inne, unter den C4/W3-Professuren, der höchsten Besoldungsstufe, waren nur 20,8 % (2024: 69) von Frauen belegt.

Die lange Zeitreihen oder die Basisdaten zum Thema Studierende an Hochschulen (Tabellen zur Statistik der Studenten 21311)), Prüfungen an Hochschulen (Tabellen zur Statistik der Prüfungen (21321)) und Personal an Hochschulen (Tabellen zur Statistik des Hochschulpersonals (21341)) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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