Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt - News http://statistik.sachsen-anhalt.de/ de_DE Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt Wed, 14 Jan 2026 15:43:34 +0100 Wed, 14 Jan 2026 15:43:34 +0100 TYPO3 EXT:news news-2308968 Wed, 14 Jan 2026 10:00:00 +0100 Geburtenschätzung 2025: 12 300 Kinder lebend geboren https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/geburtenschaetzung-2025-12-300-kinder-lebend-geboren 2025 wurden in Sachsen-Anhalt voraussichtlich rund 12 300 Kinder lebend geboren. Wie im Vorjahr nimmt das Statistische Landesamt auf Grundlage der bekannten vorläufigen Geburtenzahlen bis zum 30.09. des Jahres 2025 eine Vorausschätzung für das gesamte Jahr vor. Innerhalb der ersten 3 Quartale des Jahres 2025 kamen in Sachsen-Anhalt 9 030 Kinder zur Welt. Die vorausgeschätzte Gesamtzahl von 12 300 Geburten bis zum Jahresende liegt unter dem Wert von 2024 (12 526 Lebendgeborene). Der zu erwartende Rückgang gegenüber dem Vorjahr betrüge damit rund 200 Lebendgeborene bzw. 1,8 %. Damit würden die Geburten in Sachsen-Anhalt das 9. Jahr in Folge gegenüber dem Vorjahr sinken.

Die Zahl der Geburten stellt damit voraussichtlich einen neuen Tiefstand dar, der sogar die bisherigen Tiefstände von 2024, 2023 und 2022 mit 12 526, 13 550 bzw.14 506 Lebendgeborenen sowie die Einbrüche der Nachwendezeit in den Jahren 1993 (14 610 Lebendgeborene), 1994 (14 280 Lebendgeborene) und 1995 (14 568 Lebendgeborene) weiter unterschreitet.

Die endgültigen amtlichen Geburtenzahlen für das Jahr 2025 werden im Juni 2026 veröffentlicht.

Weitere Informationen zum Thema Geborene finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt und im Statistischen Bericht „Bevölkerung und natürliche Bevölkerungsbewegung 1990-2024“.

Die langen Zeitreihen oder die Basisdaten zu Geburten können über die Tabellen zur Statistik der Geburten (12612) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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Kategorien Stala StaLa Aktuelles
news-2308961 Tue, 13 Jan 2026 10:00:00 +0100 Preise für Nahrungsmittel seit 2021um mehr als 1/3 gestiegen https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/preise-fuer-nahrungsmittel-seit-2021um-mehr-als-1-3-gestiegen Eine ausgewogene Ernährung mit regelmäßigem Obst- und Gemüseverzehr ist essenziell für die Gesundheit. Verbraucherinnen und Verbraucher in Sachsen-Anhalt mussten 2025 für diese Lebensmittel deutlich tiefer in die Tasche greifen als vor 5 Jahren. Wie das Statistische Landesamt anlässlich der Grünen Woche (16. bis 25. Januar 2026) mitteilt, stiegen die Verbraucherpreise für Gemüse um 26,5 % gegenüber 2021. Für Obst wurde ebenfalls eine spürbare Teuerung um 25,5 % verbucht. Insgesamt lag im Fünf-Jahreszeitraum die Preissteigerung für Nahrungsmittel (+34,7 %) deutlich über der allgemeinen Inflationsrate (+19,7 %) in diesem Zeitraum. Besonders stark betroffen waren Molkereiprodukte und Eier (+43,8 %), Brot und Getreideerzeugnisse (+42,6 %) sowie Speisefette und Speiseöle (+42,3 %). Bei Fleisch und Fleischwaren war der Preisanstieg (+29,4 %) etwas höher und bei Fisch, Fischwaren und Meeresfrüchte (+27,5 %) ähnlich hoch wie bei Obst (+25,5 %) und Gemüse (+26,5 %).

Der Höhepunkt der Preissteigerungen bei Nahrungsmitteln im Vergleich zum jeweiligen Vorjahr war im genannten Zeitraum in den Jahren 2022 (+14,9 %) und 2023 (+13,1 %). In beiden Jahren war die Teuerungsrate für Nahrungsmittel damit mehr als doppelt so hoch wie die allgemeine Inflationsrate (2022: +7,3 %, 2023: +6,0 %). 2024 betrug sie dann nur halb so viel wie die allgemeine Inflationsrate (+2,5 %, Preissteigerung Nahrungsmittel: +0,9 %) und erreichte 2025 das Niveau der allgemeinen Teuerung (beide: +2,7 %).

2025 haben sich nur die Warengruppen Gemüse (-0,8 %) und Speisefette und Speiseöle (-1,6 %) im Vergleich zum Vorjahr verbilligt. Grund dafür war der deutliche Preisrückgang bei Kartoffeln, frisch, gekühlt und verarbeitet (-15,8 %) und bei Olivenöl (-13,8 %) sowie bei anderen Speiseölen pflanzlichen Ursprungs (-2,6).

Weitere Informationen zum Thema Preise finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Thema Verbraucherpreisindex können über die Tabellen zum Verbraucherpreisindex (61111) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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StaLa Aktuelles
news-2308963 Mon, 12 Jan 2026 14:25:43 +0100 Neue Berichte veröffentlicht https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/neue-berichte-veroeffentlicht-15 Es wurden zwei neue Berichte in den Bereichen Bevölkerung, Mikrozensus, freiwillige Haushaltserhebungen und Energie- und Wasserversorgung veröffentlicht.
  • Bevölkerung nach Altersgruppen und Geschlecht sowie Bevölkerungsstand und Bevölkerungsentwicklung
  • Erhebung über die Energieverwendung der Betriebe im Verarbeitenden Gewerbe sowie im Bergbau und in der Gewinnung von Steinen und Erden
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    Berichte Aktuelles
    news-2308950 Mon, 12 Jan 2026 10:00:00 +0100 Zahl der Woche: 22 https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/zahl-der-woche-22 2024 dauerte der Neubau eines Wohngebäudes in Sachsen-Anhalt durchschnittlich 22 Monate, wie das Statistische Landesamt mitteilt. Die 1 210 Wohngebäude mit nur einer Wohnung (Einfamilienhäuser) wurden im Schnitt in 22 Monaten errichtet. Bei den 47 Wohngebäuden mit 2 Wohnungen bzw. den 111 Wohngebäuden mit 3 oder mehr Wohnungen lag die durchschnittliche Bauzeit ab Genehmigung bei 28 Monaten und war damit ein halbes Jahr länger. Es gab 2024 große Unterschiede bei der Bauzeit: während bei 36 Wohngebäuden weniger als 6 Monate zwischen Genehmigung und Fertigstellung des Neubaus vergingen, dauerte es bei 170 Wohngebäuden länger als 36 Monate.

    Obwohl 2023 fast doppelt so viele Wohngebäude (2 165) fertiggestellt wurden, betrug die durchschnittliche Abwicklungsdauer nur 20 Monate.

    Weitere Informationen zum Thema Bautätigkeit und Wohnen finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

    Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Thema Baufertigstellungen können über die Tabellen zu Baufertigstellungen (31121) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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    StaLa Aktuelles
    news-2308951 Fri, 09 Jan 2026 10:43:21 +0100 Tabelle aktualisiert https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/tabelle-aktualisiert-30 Es wurde 1 Tabelle im Bereich Baugewerbe aktualisiert. Folgende Tabelle im Bereich Baugewerbe wurde aktualisiert:

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    Tabellen Aktuelles
    news-2308933 Fri, 09 Jan 2026 10:00:00 +0100 Kurzarbeitergeld in Sachsen-Anhalt: Leichter Rückgang im Mai 2025 https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/kurzarbeitergeld-in-sachsen-anhalt-leichter-rueckgang-im-mai-2025 Im Mai 2025 bezogen in Sachsen-Anhalt insgesamt 2 416 Personen Kurzarbeitergeld. Wie das Statistische Landesamt nach Auswertung der Arbeitsmarktstatistik der Bundesagentur für Arbeit mitteilt, reduzierte sich die Zahl der Personen in konjunkturell bedingter Kurzarbeit im Vergleich zu 2 645 im April nur gering, im Vergleich zum März (7 397) aber deutlich.

    Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bezogen in den ersten 5 Monaten 2025 weniger Menschen Kurzarbeitergeld (monatlicher Durchschnitt 2025: 7 518; 2024: 8 314). Nur im Februar 2025 war im Vergleich der Monate der Wert höher (13 517) als im gleichen Vorjahresmonat (Februar 2024: 12 192).

    Die Anzahl der Beziehenden im Mai 2025 entsprach etwa der Zahl vom Mai 2012 (2 438). Während der Coronajahre war der Wert deutlich höher (zwischen 4 182 im Mai 2022 und 91 258 im Mai 2020) und in den Jahren vor Corona bis 2012 niedriger.

    Die Kurzarbeiterquote, die die beschäftigten Personen in Kurzarbeit ins Verhältnis zur Gesamtzahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten setzt, betrug 0,3 % im Mai 2025. Sachsen-Anhalt lag damit sowohl unter dem bundesweiten Durchschnitt bei der konjunkturellen Kurzarbeiterquote (0,6 %) als auch dem der ostdeutschen Bundesländer (0,4 %).

    Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zu Arbeits- und Erwerbslosigkeit können über die Tabellen zur Arbeitsmarktstatistik der Bundesagentur für Arbeit (13211) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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    StaLa Aktuelles
    news-2308943 Thu, 08 Jan 2026 15:04:19 +0100 Tabellen aktualisiert https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/tabellen-aktualisiert-17 Es wurden 2 Tabellen im Bereich Bevölkerung, Mikrozensus, freiwillige Haushaltserhebungen aktualisiert. Folgende Tabellen im Bereich Bevölkerung, Mikrozensus, freiwillige Haushaltserhebungen wurden aktualisiert:

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    Tabellen Aktuelles
    news-2308932 Thu, 08 Jan 2026 10:00:00 +0100 Zahl der Woche: 253 https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/zahl-der-woche-253 Das neue Jahr wird im Hinblick auf die Zahl der Arbeitstage weniger arbeitnehmerfreundlich als 2025. 2026 gibt es in Sachsen-Anhalt 253 Arbeitstage, das werden 3 mehr sein als 2025. Damit liegt Sachsen-Anhalt deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt von 250,5 Arbeitstagen im nächsten Jahr und erwartet die meisten Arbeitstage seit 2021 (255 Arbeitstage).

    Die Zahl der Arbeitstage hat neben den individuellen Auswirkungen auf den eigenen Urlaub auch Auswirkungen auf das Gesamtarbeitsvolumen. In Sachsen-Anhalt wurden 2024, als es in Sachsen-Anhalt 252 Arbeitstage gab, von den 989,1 Tsd. Erwerbstätigen insgesamt 1 356,3 Mill. Arbeitsstunden geleistet. Die durchschnittliche jährliche Pro-Kopf-Arbeitszeit betrug 1 371 Stunden. Bei einer gleichbleibenden Zahl von Erwerbstätigen mit konstanter täglicher Arbeitszeit stiege das Arbeitsvolumen rein rechnerisch im nächsten Jahr auf ca. 1 361,7 Mill. Arbeitsstunden und läge damit 5,4 Mill. Arbeitsstunden über dem 2024er Niveau.

    Die Arbeitstage werden wie folgt berechnet: Von den 365 Tagen im Jahr werden alle Samstage und Sonntage abgezogen. Es bleiben 261 Tage. 2026 gibt es 11 Feiertage in Sachsen-Anhalt, davon fallen 8 nicht auf ein Wochenende. Diese werden von den verbliebenen 261 Tagen abgezogen, sodass 253 Arbeitstage übrigbleiben. Neben den bundeseinheitlichen gesetzlichen Feiertagen gehören auch der 6. Januar (Heilige Drei Könige) und der Reformationstag am 31. Oktober zu den gesetzlichen Feiertagen in Sachsen-Anhalt.

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    StaLa Aktuelles
    news-2308931 Wed, 07 Jan 2026 15:44:09 +0100 Neuer Bericht veröffentlicht https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/neuer-bericht-veroeffentlicht-25 Es wurde ein neuer Bericht im Bereich Öffentliche Finanzen, Steuern und Personal im öffentlichen Dienst veröffentlicht. Gemeindefinanzen: Ergebnisse der Kassenstatistik – vierteljährliche Einzahlungen und Auszahlungen, Schuldenstände, III. Quartal

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    Berichte Aktuelles
    news-2308924 Wed, 07 Jan 2026 10:00:00 +0100 Verbraucherpreisindex stieg leicht zum Jahresende 2025 https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/verbraucherpreisindex-stieg-leicht-zum-jahresende-2025 Die Verbraucherpreise stiegen im Dezember um 0,2 % gegenüber dem Vormonat November 2025 leicht an. Das Statistische Landesamt teilt mit, dass Verbraucherinnen und Verbraucher im Jahresvergleich durchschnittlich 2,3 % höhere Kosten für Waren und Dienstleistungen aufbringen mussten. Damit stieg der Verbraucherpreisindex auf einen Stand von 124,4 (Basis 2020 = 100).

    Im Jahresvergleich stiegen die Preise für den Bereich Bildungswesen mit 5,7 % ebenso überdurchschnittlich, wie für andere Waren und Dienstleistungen (+5,5 %). Weiterhin verteuerten sich Gaststätten- und Beherbergungsdienstleistungen (+3,6 %) und Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke (+3,4 %) seit Dezember 2024 überdurchschnittlich.

    Im Vergleich zum Vormonat November konnten hingegen in einzelnen Sektoren Preisrückgänge festgestellt werden. Bekleidung und Schuhe wurden pünktlich vor dem Weihnachtsfest 1,1 % günstiger angeboten als noch vor einem Monat. Vor allem Schuhe und Schuhzubehör waren günstiger zu erwerben (-2,7 %). Außerdem sanken Preise für Bekleidungsartikel durchschnittlich um 1,0 % zum November 2025. Auch in den Bereichen Möbel, Leuchten, Geräte u. a. Haushaltszubehör (-0,2 %) und Wohnung, Wasser, Strom, Gas und andere Brennstoffe (-0,1 %) wirkten die Preisrückgänge dämpfend auf den Verbraucherpreisindex. Obwohl im Bereich Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke die Preise im Schnitt um 0,4 % höher waren als im Vormonat, sanken in dieser Gruppe die Preise für Molkereiprodukte und Eier spürbar um 3,3 %. Auch Speisefette und Speiseöle wurden im Dezember 2,3 % günstiger verkauft als noch im November. Falls Obst für den Nikolausstiefel erst im Dezember gekauft wurde, kostete die Füllung 2,9 % mehr als im November.

    Weitere Informationen zum Thema Preise finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

    Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Thema Verbraucherpreisindex können über die Tabellen zum Verbraucherpreisindex (61111) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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    StaLa Aktuelles
    news-2308921 Mon, 05 Jan 2026 11:01:18 +0100 Neuer Bericht veröffentlicht https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/neuer-bericht-veroeffentlicht-24 Es wurde ein neuer Bericht im Bereich Rechtspflege veröffentlicht. Rechtspflege, Gerichtliche Ehelösungen, 1991–2024

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    Berichte Aktuelles
    news-2308887 Mon, 05 Jan 2026 10:02:00 +0100 Zahl des Tages: 187 https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/zahl-des-tages-187 2024 gab es landesweit 187 Fitnesszentren, die versprachen, bei der Umsetzung der guten Neujahrsvorsätze zu unterstützen. Gegenüber dem Vorjahr war die Anzahl der Fitnesszentren zwar um 4 zurückgegangen, sie lag jedoch deutlich über der Zahl entsprechender Einrichtungen aus dem Jahr 2014 (159). Die meisten Fitnesszentren gab es erwartungsgemäß in den bevölkerungsreichen Großstädten Magdeburg (31) und Halle (Saale) (20). Mit Bezug auf die ortsansässige Bevölkerung stellte sich die Versorgung anders dar: rein rechnerisch gab es das günstigste Verhältnis von Bevölkerung und Fitnesszentren in der kreisfreien Stadt Dessau-Roßlau. Dort kamen 6 885 Einwohnerinnen und Einwohner auf ein Fitnesszentrum.

    Die Neujahrsvorsätze können nicht nur im Fitnesszentrum umgesetzt werden. Laut Landessportbund Sachsen-Anhalt waren 2023 insgesamt 358 245 Mitglieder in 3 033 Sportvereinen organisiert.

    Bei den Angaben zu den Fitnesszentren handelt es sich um Zahlen zu den Niederlassungen aus dem statistischen Unternehmensregister. Weitere Informationen zum Thema Unternehmensregister finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

    Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Thema Unternehmensregister können über die Tabellen zum Unternehmensregister (52111) in der Datenbank GENESISOnline abgerufen werden.

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    StaLa Aktuelles
    news-2308886 Fri, 02 Jan 2026 10:00:00 +0100 Zahl der Woche: 330 406 https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/zahl-der-woche-330-406 Gerade während der zurückliegenden Feiertage waren Notfallambulanzen der Krankenhäuser nicht nur in Notfällen erste Anlaufstelle für Erkrankte und Verletzte. 2024 wurden in den 32 sachsen-anhaltischen Krankenhäusern mit Notfallambulanzen 330 406 Notfallbehandlungen durchgeführt. Gegenüber 2023 als 306 155 Notfälle behandelt wurden, bedeutete dies eine Zunahme um 7,9 %, gegenüber dem Coronajahr 2022 wuchs die Zahl der Notfallbehandlungen (327 929) nur um 0,8 %.

    Bezogen auf 1 000 Sachsen-Anhalterinnen und Sachsen-Anhalter wurden in der Landeshauptstadt Magdeburg (257) und der kreisfreien Stadt Halle (Saale) (238) besonders viele Notfallpatientinnen und -patienten versorgt. Landesweit war diese Quote weitaus geringer, was darauf schließen lässt, dass die großstädtischen Klinken teilweise die Versorgung der Umlandkreise übernehmen.

    Weitere Informationen zum Thema Gesundheitswesen finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

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    StaLa Aktuelles
    news-2308883 Tue, 23 Dec 2025 10:00:00 +0100 Zahl der Woche: 9 800 https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/zahl-der-woche-9-800 Rund 9 800 Personen in Sachsen-Anhalt feiern doppelt. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, feiern zum Jahresausklang in Sachsen-Anhalt schätzungsweise 4 600 Personen ihren Geburtstag und Silvester. Am Neujahrstag werden rund 5 200 Geburtstagskinder doppelte Freude haben und die Korken knallen lassen. Hintergrundinformation: Die Zahl der Menschen die an Silvester und Neujahr Geburtstag haben, ist eine Schätzung basierend auf den täglichen Geburten seit 2000, bezogen auf die 2,13 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner Sachsen-Anhalts vom 30. Juni 2025.

    Das Statistische Landesamt wünscht allen einen guten Rutsch ins neue Jahr und gratuliert den Geburtstagskindern.

    Weitere Informationen zum Thema Geborene finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt und im Statistischen Bericht Bevölkerung und natürliche Bevölkerungsbewegung 1990 - 2024. Die langen Zeitreihen oder die Basisdaten zu Geburten können über die Tabellen zur Statistik der Geburten (12612) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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    StaLa Aktuelles
    news-2308885 Tue, 23 Dec 2025 10:00:00 +0100 Arbeitskräftepotenzial geht bis 2040 um rund 272 000 Personen zurück https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/arbeitskraeftepotenzial-geht-bis-2040-um-rund-272-000-personen-zurueck Ergebnisse der 8. Regionalisierten Bevölkerungsprognose zeigen, dass die Zahl der Personen im Erwerbsalter in Sachsen-Anhalt im Vergleich zu 2024 um 272 000 Personen abnehmen könnte. Entsprechend würde auch die Zahl der Erwerbstätigen sinken. Im Jahr 2040 ist mit knapp 797 000 erwerbstätigen Personen im Land zu rechnen und somit etwa 20 % weniger als 2024. Der Rückgang der Erwerbstätigen fiele damit noch stärker aus, als der Rückgang der Bevölkerung insgesamt (-15 %). Nach den Erstergebnissen des Mikrozensus zählte das Land Sachsen-Anhalt im Jahr 2024 rund 998 000 erwerbstätige Personen. Unter diesen waren mehr Männer (528 300 Personen) als Frauen (469 900 Personen) vertreten. Bezogen auf die Gesamtbevölkerung gingen somit etwa 48 % einer Erwerbstätigkeit nach, unabhängig vom Umfang der Tätigkeit. In der Bevölkerungsgruppe der 20 bis unter 65-Jährigen, die mit 949 000 Erwerbstätigen die wesentliche Gruppe der Erwerbstätigen stellte, betrug die Erwerbstätigenquote 81 % und lag damit in etwa auf dem selben Niveau wie in den Vorjahren. Bei Personen zwischen 30 bis 60 Jahren lagen die Quoten beider Geschlechter jeweils über 80 %. Die 40- bis 45-Jährigen wiesen mit 91 % bei den Männern und 88 % bei den Frauen die höchsten Erwerbstätigenquoten auf.

    Bleiben die Erwerbstätigenquoten zukünftig auf dem gleichen Niveau des Jahres 2024, dann hängt die Entwicklung der Erwerbstätigkeit maßgeblich von der Entwicklung der Bevölkerung ab. Bis einschließlich dem Prognosejahr 2040 steht dem Land ein Rückgang auf 407 00 männliche und 358 000 weibliche Erwerbstätige im Alter zwischen 20 bis unter 65 Jahren bevor. Insgesamt würden in dieser Altergruppe bei einer gleichbleibenden Erwerbstätigenquote von ca. 81 % im Jahr 2040 demnach etwa 184 000 (-19 %) weniger Erwerbstätige vorhanden sein als 2024.

    Zu berücksichtigen ist, dass das durchschnittliche Renteneintrittsalter 2024 noch bei knapp unter 65 Jahren lag. Die Erwerbstätigenquote in der Altersgruppe der 65- bis 70-Jährigen lag bei 13 %. Bis zum Prognosejahr 2031 steigt jedoch das reguläre Renteneintrittsalter auf 67 Jahre, so dass mit einer Erhöhung der Erwerbstätigen in dieser Altersgruppe gerechnet werden kann. Unter der Annahme, dass die derzeitige Erwerbstätigenquote in der Altersgruppe der 60- bis unter 65-Jährigen (Männer: 68 %; Frauen: 62 %) künftig auch auf die Altersgruppe der 65- bis unter 67-Jährigen übertragbar ist, kann für das Jahr 2040 mit rund 13 900 erwerbstätigen Männern und 12 400 erwerbstätigen Frauen in dieser Altersgruppe gerechnet werden. Gegenüber einer Erwerbstätigenquote von knapp 13 % wären dies insgesamt 21 000 mehr Erwerbstätige. Inwieweit weitere Maßnahmen wie bspw. die „Aktivrente“, die es Menschen ermöglichen und erleichtern soll, auch nach Erreichen des Rentenalters weiter erwerbstätig zu bleiben, die Zahl der Erwerbstätigen in Zukunft erhöht, kann hier noch nicht berücksichtigt werden.

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    StaLa Aktuelles
    news-2308882 Mon, 22 Dec 2025 10:00:00 +0100 Weiterer Preisanstieg der Baupreise im November 2025 https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/weiterer-preisanstieg-der-baupreise-im-november-2025 Die Preise für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude stiegen in Sachsen-Anhalt im November 2025 um 3,6 % gegenüber dem Vorjahresmonat auf einen Indexstand von 140,4 (Basis 2021 = 100), wie das Statistische Landesamt mitteilt. Mit einem Plus um 0,6 % verteuerte sich der Bau von Wohngebäuden im Vergleich zum August 2025 deutlich. Für Rohbauarbeiten an Wohngebäuden erhöhten sich die Preise im November 2025 um 2,5 % gegenüber dem Vorjahr. Im Vergleich zum August 2025 gab es einen Anstieg um 0,6 % auf einen Indexstand von 134,1. Ramm-, Rüttel- und Pressarbeiten verzeichneten mit 10,7 % die höchste Steigerung zum November 2024. Weitere Preistreiber waren Zimmer- und Holzarbeiten (+7,0 %) sowie Erdarbeiten (+4,3 %) und Entwässerungskanalarbeiten (+4,2 %). Stahlarbeiten zeigten zum November 2024 einen leichten Anstieg um 0,5 %, allerdings verzeichneten sie zum Vorquartal einen Preisrückgang um 1,3 %.

    Ausbauarbeiten an Wohngebäuden waren im Jahresvergleich um 4,5 % teurer.

    Zum August 2025 gab es einen Anstieg um 0,7 % auf einen Indexstand von 145,3. Den höchsten Preisanstieg verzeichneten Blitzschutz-, Überspannungsschutz-, Erdungsanlagen (+12,7 %) zum Vorjahr. Auch für Dämm- und Brandschutzarbeiten an technischen Anlagen stiegen die Preise um 8,2 % zum August 2024. Die Preise von Beschlagarbeiten stagnierten zum Vorjahr (+0,0 %), während es bei Parkett- und Holzpflasterarbeiten (-1,0 %) und Aufzugsanlagen, Fahrtreppen, Fahrsteige, Förderanlagen (-0,6 %) einen Preisrückgang zum Vorjahr gab.

    Den stärksten Anstieg zum November 2025 gab es in der Hauptgruppe Schönheitsreparaturen in einer Wohnung mit 5,9 %. Maßgebend waren hier Tapezierarbeiten (+9,4 %). Im Quartalsvergleich zeigte sich in der Hauptgruppen Instandhaltung von Wohngebäuden ohne Schönheitsreparaturen mit 0,8 % die größte Preissteigerung.

    Im Jahresdurchschnitt waren die Baupreise für konventionelle Wohngebäude um 3,4 % teurer als 2024. Ausbauarbeiten stiegen im Jahresdurchschnitt mit 4,4 % deutlicher als Rohbauarbeiten (+2,0 %).

    Weitere Informationen zum Thema Preise finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

    Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Thema Baupreisindex können über die Tabellen Preisindizes für die Bauwirtschaft Sachsen-Anhalt (61261) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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    StaLa Aktuelles
    news-2308866 Fri, 19 Dec 2025 10:00:00 +0100 Weniger Gästeankünfte und Übernachtungen im Oktober 2025 https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/weniger-gaesteankuenfte-und-uebernachtungen-im-oktober-2025 Im Oktober 2025 verbuchten die Beherbergungsbetriebe in Sachsen-Anhalt rund 313 100 Gästeankünfte und knapp 790 600 Übernachtungen. Nach Mitteilung des Statistischen Landesamtes aus den vorläufigen Ergebnissen der Monatserhebung im Tourismus waren das 0,3% weniger Gäste und 2,3% weniger Übernachtungen als im Oktober des Vorjahres. 94,2 % der Gäste kamen aus dem Inland. Hier konnte ein leichter Rückgang bei den Gäste- (-0,3 %) und Übernachtungszahlen (-2,3 %) festgestellt werden. Bei Gästen aus dem Ausland wurden folgende Veränderungen gegenüber dem Oktober 2024 ermittelt: +0,3 % Gäste und -1,6 % Übernachtungen.

    Von den in die Erhebung einbezogenen Beherbergungsbetrieben waren 1 031 im Oktober 2025 geöffnet (Oktober 2024: 1 044 geöffnete Beherbergungsbetriebe). Die angebotenen Schlafgelegenheiten waren zu 34,2 % ausgelastet (Oktober 2024: 35,1 %). Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Gäste betrug 2,5 Tage. Im Oktober des Vorjahres lag die durchschnittliche Aufenthaltsdauer bei 2,6 Tagen.

    Zuwächse bei den Gästen und Übernachtungen gab es unter anderem bei den Betriebsarten Ferienzentren (+16,4 % Gästeankünfte, +12,7 % Übernachtungen), Erholungs- und Ferienheime (+9,9 % Gästeankünfte, +8,8 % Übernachtungen) und Ferienhäuser und -wohnungen (+8,6 % Gästeankünfte, +5,1 % Übernachtungen). Die mit Abstand größten rückläufigen Gäste- und Übernachtungszahlen verzeichneten dagegen die Gasthöfe (-34,2 % Gästeankünfte, -32,9% Übernachtungen). Eine ähnliche Entwicklung konnte auch bei der Betriebsart Pensionen (-6,2 % Gästeankünfte, -6,0 % Übernachtungen) und den Hotels (-1,9 % Gästeankünfte, -4,0 % Übernachtungen) festgestellt werden.

    Die Beherbergungsbetriebe der größten Tourismusregion, dem Harz und Harzvorland, meldeten bei den Gästeankünften +1,6 % und bei den Übernachtungen -1,2 %. Die Region Anhalt-Wittenberg hatte Rückgänge bei den Gästen um 0,4 %, dafür aber leichte Zuwächse bei den Übernachtungen um 0,2 %. Die Region Magdeburg, Elbe-Börde-Heide verbuchte leichte Zuwächse von 0,1% bei den Gästen, aber 1,4 % Rückgänge bei den Übernachtungen. Negative Entwicklungen meldeten die Regionen Halle, Saale, Unstrut (-2,5 % Gäste, -6,2 % Übernachtungen) und die Altmark (-4,8 % Gäste, -5,4 % Übernachtungen).

    Im Jahresverlauf von Januar bis Oktober 2025 lag die Zahl der Gästeankünfte mit rund 2,93 Mill. um 0,1 % und die der Übernachtungen mit knapp 7,16 Mill. um 2,0% unter dem Ergebnis des gleichen Vorjahreszeitraums.

    Die Zahlen stammen aus der Monatserhebung im Tourismus (Beherbergungsstatistik). In dieser werden Beherbergungsbetriebe ab 10 Schlafgelegenheiten u. a. mit Gästeankünften, Aufenthaltsdauer und Herkunft der Gäste erfasst.

    Weitere Informationen zum Thema Tourismus finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt. Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Thema Tourismus können über die Tabellen zum Tourismus (45412) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

    Vollständige Pressemitteilung

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    StaLa Aktuelles
    news-2308867 Fri, 19 Dec 2025 10:00:00 +0100 Zahl der Woche: 24 https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/zahl-der-woche-24-1 Am Heiligabend 2024 wurden laut Meldung der Standesämter 24 Kinderlebend geboren, davon 14 Jungs und 10 Mädchen. Im Vergleich zum Jahres- (34 Babys) und zum Monatsdurchschnitt (30 Babys) kamen an diesem Tag deutlich weniger Kinder auf die Welt, wie das Statistische Landesamt mitteilt. Der 1. Weihnachtsfeiertag war mit 13 Neugeborenen der Tag mit den wenigsten Geburten des Jahres 2024. Fast 5 Mal so viele Geburten (60) wurden am 27.08.2024, dem geburtenfreudigsten Tag, beurkundet. In Sachsen-Anhalt erblickten 2024 zwischen Heiligabend und Silvester insgesamt 211 Babys das Licht der Welt. An den beiden Weihnachtsfeiertagen gab es insgesamt 40 Neugeborene. An Silvester wurden 25 Geburten gezählt.

    Der September war mit 1 129 Kindern der geburtenstärkste Monat, 2 Monate später im November wurden die wenigsten Geburten mit 896 Kindern gezählt. Unter dem monatlichen Durchschnittswert von 1 044 Geburten lag auch der Dezember mit insgesamt 920 Neugeborenen.

    Insgesamt wurden 2024 in Sachsen-Anhalt 12 526 Kinder lebend geboren. Das waren 1 024 Babys bzw. 7,6 % weniger als im Jahr 2023 (13 550).

    Weitere Informationen zum Thema Geborene finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt und im Statistischen Bericht Bevölkerung und natürliche Bevölkerungsbewegung 1990 - 2024. Die langen Zeitreihen oder die Basisdaten zu Geburten können über die Tabellen zur Statistik der Geburten (12612) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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    StaLa Aktuelles
    news-2308865 Thu, 18 Dec 2025 16:00:00 +0100 Neuer Bericht veröffentlicht https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/bericht-veroeffentlicht Es wurde ein neuer Bericht im Bereich Öffentliche Finanzen veröffentlicht. Schulden und Finanzvermögen, Personal, Schuldenstatistik 2024

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    StaLa Berichte Aktuelles
    news-2308861 Thu, 18 Dec 2025 16:00:00 +0100 Tabellen aktualisiert https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/tabellen-aktualisiert-16 Es wurden vier Tabellen im Bereich Öffentliche Finanzen und eine Tabelle im Bereich Energie- und Wasserversorgung aktualisiert. Follgende Tabellen im Bereich Öffentliche Finanzen wurden aktualisiert:

    Folgende Tabelle im Bereich Energie- und Wassserversorung wurde aktualisiert.

     

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    StaLa Tabellen Aktuelles
    news-2308847 Thu, 18 Dec 2025 10:00:00 +0100 Typisch Sachsen-Anhalt - Statistisches Jahrbuch 2025 erschienen https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/typisch-sachsen-anhalt-statistisches-jahrbuch-2025-erschienen Das Statistische Jahrbuch 2025 für Sachsen-Anhalt wurde heute im Rahmen eines Pressegespräches durch den Präsidenten des Statistischen Landesamtes Michael Reichelt in Halle (Saale) vorgestellt. Unter dem Thema „Sachsen-Anhalt in Zahlen: Der Mensch, den es nicht gibt“ lag der Schwerpunkt des Pressegesprächs auf der Darstellung des Typischen in Sachsen-Anhalt. Es gab einen Blick auf die Durchschnittsperson durch die Brille der amtlichen Statistik. „Die Durchschnittsperson gibt es nicht – aber die Zahlen zeigen, wer in Sachsen-Anhalt lebt und wie sich das Land entwickelt“, so Michael Reichelt, Präsident des Statistischen Landesamtes. „Sachsen-Anhalt ist ein Land der Kontraste. Geprägt von jungen Familien, die früher als im Bund Kinder bekommen, aber auch von einer alternden Gesellschaft mit vielen Single-Haushalten. Unsere Frauen verdienen fast gleich viel wie Männer – bundesweit ein Spitzenwert. Doch der Blick auf den Durchschnitt verdeckt oft die Vielfalt hinter den Zahlen. Gerade das macht die Statistik so spannend: Sie zeigt uns, wer wir sind – und wer wir sein könnten.“

    Ende 2024 lebten in Sachsen-Anhalt 1 086 943 Frauen und 1 048 654 Männer. Das Durchschnittsalter betrug bei den Frauen 50,1 und bei den Männern 46,4 Jahre. Laut den Ergebnissen der Zusatzerhebung Gesundheit des Mikrozensus 2021 kann die Durchschnittsfrau wie folgt beschrieben werden: 165,5 cm groß, 71,5 kg schwer und einen Body-Mass-Index (BMI) von 26,1 kg/m². Der sachsen-anhaltische Durchschnittsmann wiederum war größer als die Frau (178,6 cm), schwerer (86,3 kg) und verfügte auch über einen höheren BMI (27,1 kg/m²).

    Frauen bekamen ihr 1. Kind im Schnitt mit 28,5 Jahren und waren damit jünger als im Bundesdurchschnitt (30,4 Jahre). 2024 wurden in Sachsen-Anhalt 12 526 Kinder lebend geboren, die meisten von ihnen in der kreisfreien Stadt Halle (Saale) (1 807; 14,4 % aller Lebendgeborenen). 83,7 % aller Lebendgeborenen hatten die deutsche Nationalität, damit ist ihr Anteil seit 2000 um 13,5 Prozentpunkte zurückgegangen. Während deutschlandweit nur knapp 1/3 aller Kinder (32,4 % von 677 117) unehelich geboren wurden, waren es in Sachsen-Anhalt mehr als die Hälfte (55,9 %).

    Die Durchschnittshaushaltsgröße in Sachsen-Anhalt betrug im letzten Jahr 1,9 Personen. Die häufigste Haushaltsform war aber der Einpersonenhaushalt (464 300 Haushalte, 42,2 % aller Haushalte). Diese wurden typischerweise von einer Person 65 Jahre und älter (190 200; 40,1 % aller Einpersonenhaushalte) bzw. weiblichen Geschlechts bewohnt (243 500; 52,4 % aller Einpersonenhaushalte). 1/3 dieser Haushalte befanden sich in den 3 kreisfreien Städten (157 200). In der Landeshauptstadt Magdeburg (69 900 von 136 600) und der kreisfreien Stadt Halle (Saale) (67 300 von 127 800) machen sie über ½ aller Haushalte aus. Pro Person standen durchschnittlich 48,8 m² Wohnfläche zur Verfügung.

    Der typische Bildungsweg führt von der Kindertagesbetreuung (Nichtschulkinder wurden 2024 überwiegend 45 h und mehr in Sachsen-Anhalt betreut) über die Grundschule (18 600 Einschulungen im Schuljahr 2024/25) und die weiterführende Schule (43,6 % aller Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen besuchten 2024/25 ein Gymnasium) zu einer Berufsausbildung oder einem Studium. Der typische Auszubildende war 2024 deutsch (24 333 von 26 484 Azubis), männlich (18 342; 69,3 %) und lernte einen Beruf im Ausbildungsbereich Industrie und Handwerk (9 897 von allen 15 711 Azubis in diesem Bereich; 63,0 %). Die typischen Studierenden im Wintersemester 2024/25 waren eher weiblich (28 119 von 55 169 Studierenden), deutsch (23 400; 83,2 %) und studierten an einer Universität (13 929 von 23 400; 59,2 %).

    Laut Mikrozensus gehörte eine in Sachsen-Anhalt lebende Person 2024 häufiger zu den Nichterwerbspersonen (1 061 700) als zu den Erwerbspersonen (1 040 900). Grund dafür ist die Altersstruktur: Die Hälfte der Nichterwerbspersonen war 65 Jahre und älter (541 100). Die meisten abhängig Beschäftigten (930 200) waren im Bereich Öffentliche und private Dienstleistungen (ohne öffentliche Verwaltung) (249 200) beschäftigt, gefolgt vom Handel und Gastgewerbe; Rep. v. KFZ (156 000) und dem Wirtschaftszweig Bergbau und Verarbeitendes Gewerbe (148 400).

    Der durchschnittliche Bruttomonatsverdienst ohne Sonderzahlung betrug 2024 bei Vollzeitbeschäftigung 3 892 EUR. Er lag damit fast 750 EUR unter dem Bundesdurchschnitt (4 634 EUR). Im bundesweiten Vergleich war allerdings der Gender Pay Gap mit 4 % deutschlandweit der zweitgeringste. Während der Bundeswert bei 16 % lag, war der Lohnabstand zwischen den Geschlechtern in Brandenburg mit 2 % am geringsten.

    Darüber hinaus spiegelt das Jahrbuch erneut die Vielfalt der statistischen Daten wider, die das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt auswertet und veröffentlicht. Diese reicht von A wie Abfälle (2023 insgesamt 970 900 t Haushaltsabfälle) bis Z wie Zuzüge (29 798 aus anderen Bundesländern in 2024) einmal quer durch die amtliche Statistik Sachsen-Anhalts.

    Diese und noch viele weitere Informationen sowie das Jahrbuch zum kostenfreien Download finden Sie unter: https://statistik.sachsen-anhalt.de

    Das Jahrbuch als gedrucktes Exemplar kann ab sofort zum Preis von 30,00 EUR zuzügl. Versandkosten bestellt werden:

    Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt
    Dezernat Öffentlichkeitsarbeit
    Postfach 20 11 56
    06012 Halle (Saale)

    Fax: 0345 2318-913

    E-Mail: info@statistik.sachsen-anhalt.de    shop@statistik.sachsen-anhalt.de

    Auskünfte erhalten Sie unter: 0345 2318-702, -715, -719 und -777.

     

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    StaLa Aktuelles
    news-2308848 Thu, 18 Dec 2025 10:00:00 +0100 6,4 % mehr Gewerbesteuer bis zum 30.09.2025 in Sachsen-Anhalt https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/64-mehr-gewerbesteuer-bis-zum-30092025-in-sachsen-anhalt Bis zum 30.09.2025 nahmen die Gemeinden in Sachsen-Anhalt 968,3 Mill. EUR Gewerbesteuer ein. Sie verbuchten damit 58,0 Mill. EUR mehr Gewerbesteuer als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Das entsprach einem Plus um 6,4 %. Wie das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt mitteilte, entfiel auf die 4 Städte mit dem höchsten Istaufkommen (3 kreisfreie Städte und die kreisangehörige Stadt Leuna) fast 1/3 der gesamten Gewerbesteuer des Landes. 25,8 % der bis zum 30.09.2025 in Sachsen-Anhalt eingenommenen Gewerbesteuer floss in die Kassen der kreisfreien Städte. Das höchste Istaufkommen meldete die Landeshauptstadt Magdeburg mit 125,6 Mill. EUR (+26,8 Mill. EUR gegenüber vergleichbarem Vorjahreszeitraum), gefolgt von der Stadt Halle (Saale) mit 71,5 Mill. EUR (-12,3 Mill. EUR) und der Stadt Dessau-Roßlau mit 52,4 Mill. EUR (+23,5 Mill. EUR). Das hohe Aufkommen der Stadt Dessau-Roßlau resultiert aus Gewerbesteuernachzahlungen für mehrere Vorjahre. Alle kreisfreien Städte erhoben die Gewerbesteuer mit einem Hebesatz von 450 v. H.

    Bis zum Ende des III. Quartals 2025 verbuchten die kreisangehörigen Gemeinden Gewerbesteuereinzahlungen in Höhe von 718,8 Mill. EUR. Das waren 19,9 Mill. EUR mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum und entsprach einem Anstieg um 2,8 %. Die Stadt Leuna war weiterhin die kreisangehörige Gemeinde mit den höchsten Gewerbesteuereinzahlungen. In den ersten 3 Quartalen 2025 nahm sie 70,4 Mill. EUR ein (+5,0 Mill. EUR). Mehr als 20 Mill. EUR Gewerbesteuer meldeten auch die Städte Bitterfeld-Wolfen mit 25,0 Mill. EUR (+3,6 Mill. EUR), die Lutherstadt Wittenberg mit 21,9 Mill. EUR (+1,7 Mill. EUR) und die Stadt Sandersdorf-Brehna mit 20,6 Mill. EUR (+6,1 Mill. EUR).

    46,0 % der kreisangehörigen Gemeinden konnten bis zum 30.09.2025 das Istaufkommen an Gewerbesteuer des vergleichbaren Vorjahreszeitraums nicht erreichen. Für die 99 Gemeinden belief sich der Rückgang auf insgesamt 76,2 Mill. EUR. Die größten Einbußen meldete die Gemeinde Schkopau mit einem Minus um 7,5 Mill. EUR, gefolgt von der Stadt Zeitz mit 7,1 Mill. EUR geringeren Einzahlungen und der Stadt Landsberg mit 6,2 Mill. EUR weniger Gewerbesteuer.

    Dagegen meldeten 54,0 % der kreisangehörigen Gemeinden positive Entwicklungen bei den Gewerbesteuereinnahmen. Diese 116 Gemeinden verbuchten ein Mehr an Gewerbesteuer von zusammen 96,1 Mill. EUR.

    Die kreisangehörigen Gemeinden nahmen bis zum 30.09.2025 pro Einwohnerin bzw. Einwohner im Schnitt 454,8 EUR Gewerbesteuer ein. 162 Gemeinden verzeichneten unter dem Durchschnitt liegende Pro-Kopf-Einzahlungen. Der Median betrug bei 293,29 EUR.

    Weitere Informationen zum Thema Öffentliche Finanzen finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt und dem in Kürze erscheinenden Statistischen Bericht Gemeindefinanzen, Einzahlungen und Auszahlungen; Kassenstatistik 01.01.2025 - 30.09.2025; Schuldenstatistik 30.09.2025.

    Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zu Öffentlichen Finanzen können über die Tabellen zu Vierteljährlichen Kassenergebnissen der kommunalen Kernhaushalte (71517) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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    StaLa Aktuelles
    news-2308838 Wed, 17 Dec 2025 10:00:00 +0100 Verwendung klimawirksamer Stoffe in Unternehmen 2024 erneut rückläufig https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/verwendung-klimawirksamer-stoffe-in-unternehmen-2024-erneut-ruecklaeufig 2024 kamen in Sachsen-Anhalts Unternehmen 184,3 t klimawirksame Stoffe zum Einsatz. Dies entsprach einem Rückgang um 13,7 t (-6,9 %) gegenüber dem Vorjahr. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, gaben 162 Unternehmen im Bundesland an, mehr als 20 kg pro Stoff und Jahr zu verwenden. Das waren 23 Unternehmen weniger als 2023 (-12,4 %). Klimawirksame Stoffe können bei Freisetzung in die Atmosphäre die Umwelt gefährden. Dieser potentielle Einfluss auf die Erderwärmung wird auch als Treibhauspotential bezeichnet. Um die Umweltwirkung der verschiedenen Stoffe vergleichen zu können, wird in CO2-Äquivalente umgerechnet. Diese geben jeweils an, wie groß der Unterschied zwischen dem Treibhauspotential einer bestimmten Menge Treibhausgas im Vergleich zu der gleichen Menge Kohlenstoffdioxid (CO2) ist. 2024 waren die CO2-Äquivalente mit 92,8 Tsd. t um 28,3 % niedriger als im Jahr 2023 (129,5 Tsd. t).

    Unter den verwendeten Kältemitteln zur Erstfüllung bzw. Instandhaltung von Anlagen wurden 37,7 t für Reparatur und Installation von Maschinen und Ausrüstungen, 11,2 t bei Vorbereitenden Baustellenarbeiten, Bauinstallation und sonstigem Ausbaugewerbe, 4,5 t im Maschinenbau und 5,3 t bei Handel mit Kraftfahrzeugen, Instandhaltung und Reparatur von Fahrzeugen eingesetzt.

    Mit 38,7 t von 121 Unternehmen war Tetrafluorethan (Handelsname R 134a) erneut das am häufigsten verwendete Kältemittel. Das entsprach 50,3 Tsd. t CO2-Äquivalenten, 42,3 % weniger als 2023 (87,2 Tsd. t CO2-Äquivalente).

    Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Thema Klimawirksame Stoffe können über die Tabellen zur Erhebung bestimmter klimawirksamer Stoffe (32421) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

    Weitere Informationen zum Thema Umwelt finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

     

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    StaLa Aktuelles
    news-2308839 Wed, 17 Dec 2025 10:00:00 +0100 12 663 Erziehungsberatungen im Jahr 2024 https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/12-663-erziehungsberatungen-im-jahr-2024 Im Jahr 2024 wurden in den 34 ambulanten Beratungsstellen oder durch Fachkräfte der Jugendämter Sachsen-Anhalts 12 663 Erziehungsberatungen durchgeführt und damit der Höchststand seit 2007 erreicht (10 338 Beratungen). Zu den Beratungen im Jahr zählen alle Beratungen die im Jahr beendet wurden oder über den 31.12. hinaus andauerten. 6 027 Erziehungsberatungen wurden vorrangig mit den Eltern, 5 249 Beratungen vorrangig mit der Familie und 1 387 Beratungen vorrangig mit dem jungen Menschen durchgeführt. 2024 wurden 8 528 Erziehungsberatungen begonnen (2023: 8 652 Beratungen). Ausgewählte Hauptgründe für einen Beratungsbedarf waren in 4 146 Fällen Belastungen des jungen Menschen durch familiäre Konflikte, in 2 004 Fällen bestanden Entwicklungsauffälligkeiten bzw. seelische Probleme und in weiteren 1 764 Fällen gab es Auffälligkeiten im sozialen Verhalten (Mehrfachnennungen möglich). 4 605 Jungen und 3 923 Mädchen nahmen im vergangenen Jahr eine Erziehungsberatung in Anspruch. In 5 698 Fällen (66,8 %), war der beratene junge Mensch unter 12 Jahre alt.

    Die meisten Erziehungsberatungen wurden mit 1 854 begonnenen Fällen (2023: 1 757) im Saalekreis durchgeführt, gefolgt von der Stadt Halle (Saale) mit 1 255 Beratungen (2023: 1 226). Die wenigsten begonnenen Erziehungsberatungen gab es im Landkreis Wittenberg mit 198 Fällen (2023: 215).

    Junger Mensch ist, wer noch nicht 27 Jahre alt ist (§ 7 Abs. 1 Nr. 4 Sozialgesetzbuch (SGB) – Achtes Buch (VIII) – Kinder- und Jugendhilfe).

    Weitere Informationen zum Thema Kinder- und Jugendhilfe finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt und sind im Statistischen Bericht Jugendhilfe: Erzieherische Hilfen, Eingliederungshilfe für seelisch behinderte junge Menschen, Hilfe für junge Volljährige, Auszahlungen und Einzahlungen Jahr 2024 verfügbar.

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    StaLa Aktuelles
    news-2308840 Wed, 17 Dec 2025 10:00:00 +0100 Ausfuhren aus Sachsen-Anhalt von Januar bis September 2025 rückläufig, Einfuhren zeigten ein Plus https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/ausfuhren-aus-sachsen-anhalt-von-januar-bis-september-2025-ruecklaeufig-einfuhren-zeigten-ein-plus Sachsen-Anhalts Wirtschaft exportierte im Zeitraum von Januar bis September 2025 nach vorläufigen Ergebnissen der Außenhandelsstatistik Waren im Wert von 16,2 Mrd. EUR, das waren 3,6 % weniger als im gleichen Vorjahreszeitraum. Zeitgleich wurden nach Sachsen-Anhalt Waren im Wert von 20,6 Mrd. EUR importiert, 5,0 % mehr als in den ersten 9 Monaten des vergangenen Jahres. Wie das Statistische Landesamt weiterhin mitteilt, wurden mit 70,8 % mehr als 2/3 aller Ausfuhren an die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union versandt. 41,4% aller Ausfuhren erfolgten in die Euro-Länder. Die wichtigsten Ausfuhrländer Sachsen-Anhalts innerhalb Europas waren Polen mit 2,1 Mrd. EUR (-2,8 % gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum), die Tschechische Republik mit 1,4 Mrd. EUR (+9,5 %), die Niederlande mit 1,2 Mrd. EUR (-20,2 %) sowie Frankreich mit 1,1 Mrd. EUR (-4,5 %). Außerhalb Europas waren die wichtigsten Exportländer die Vereinigten Staaten (0,7 Mrd. EUR, +4,5 %) und die Volksrepublik China (0,4 Mrd. EUR, -11,2 %).

    Bei den Importen bezog Sachsen-Anhalt 42,1 % des Gesamtvolumens der Warenverkehre aus den Ländern der Europäischen Union, darunter kamen 26,6% aller Einfuhren aus den Euro-Ländern. Führendes Einfuhrland war mit Abstand die Volksrepublik China mit 5,3 Mrd. EUR (+46,2 %). Weitere bedeutende Einfuhrländer waren Polen (1,7 Mrd. EUR, 3,3 %), die Niederlande (1,3 Mrd. EUR, +2,0 %) sowie das Vereinigte Königreich (1,2 Mrd. EUR, 30,1 %).

    In der Außenhandelsstatistik nach Bundesländern werden aus erhebungstechnischen Gründen die Ausfuhr im Spezialhandel und die Einfuhr im Generalhandel dargestellt. Wegen der unterschiedlichen Abgrenzung von General- und Spezialhandel ist eine Saldierung der Einfuhr- und Ausfuhrergebnisse aus methodischen Gründen nicht vertretbar.

    Weitere Informationen zum Thema Handel finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

    Vollständige Pressemitteilung

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    StaLa Aktuelles
    news-2308843 Wed, 17 Dec 2025 09:59:00 +0100 Neue Berichte veröffentlicht https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/neue-berichte-veroeffentlicht-14 Es wurden zwei neue Berichte veröffentlicht.
  • Jugendhilfe Erzieherische Hilfen, Eingliederungshilfe für seelisch behinderte junge Menschen, Hilfe für junge Volljährige, Auszahlungen und Einzahlungen 2024
  • Krankheiten der Patienten der Krankenhäuser und der Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, Diagnosedaten 2024
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    StaLa Berichte
    news-2308831 Tue, 16 Dec 2025 16:00:00 +0100 Tabelle aktualisiert https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/tabelle-aktualisiert-27 Es wurde eine Tabelle im Bereich Gesundheitswesen aktualisiert. Folgende Tabelle im Bereich Gesundheitswesen wurde aktualisiert:

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    StaLa Tabellen Aktuelles
    news-2308823 Tue, 16 Dec 2025 10:00:00 +0100 Anstieg der Erwerbstätigkeit 2024 in den kreisfreien Städten, Rückgang in den Landkreisen https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/anstieg-der-erwerbstaetigkeit-2024-in-den-kreisfreien-staedten-rueckgang-in-den-landkreisen Wie das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt mitteilt, sank die Zahl der Erwerbstätigen in Sachsen-Anhalt 2024 gegenüber dem Vorjahr um 2,6 Tsd. Personen auf 989,1 Tsd. Personen (-0,3 %). Dabei nahm die Erwerbstätigkeit in den kreisfreien Städten insgesamt um 2,5 Tsd. Personen (+0,8 %) zu. In den Landkreisen sank sie dagegen insgesamt um 5,1 Tsd. Personen (-0,7 %). Während die kreisfreie Stadt Halle (Saale) (+1,3 %) und die Landeshauptstadt Magdeburg (+0,8 %) einen Anstieg verzeichneten, verringerte sich die Erwerbstätigenzahl in der kreisfreien Stadt Dessau-Roßlau (-0,9 %). Bei den Landkreisen hatte nur der Landkreis Börde (+0,4 %) einen Zuwachs. In allen anderen Landkreisen sank die Zahl der Erwerbstätigen. Die stärksten anteiligen Verluste waren in den Landkreisen Altmarkkreis Salzwedel (-1,6 %), Jerichower Land (-1,5 %), Mansfeld-Südharz (-1,3 %) und Harz (-1,2 %) zu beobachten.

    2024 waren im Landesdurchschnitt 73,6 % der Erwerbstätigen in den Dienstleistungsbereichen beschäftigt. Die höchsten Erwerbstätigenanteile in den Dienstleistungsbereichen an der Gesamtwirtschaft verzeichneten die kreisfreie Stadt Halle (Saale) (88,9 %) und die Landeshauptstadt Magdeburg (87,7 %). Den niedrigsten Anteil hatte der Landkreis Anhalt-Bitterfeld (63,7 %).

    Durchschnittlich 7,9 % aller Erwerbstätigen Sachsen-Anhalts waren marginal beschäftigt, also ausschließlich geringfügig entlohnt oder kurzfristig beschäftigt oder in einer Arbeitsgelegenheit (Ein-Euro-Job) tätig. Die höchsten Quoten marginaler Beschäftigung hatten die Landkreise Altmarkkreis Salzwedel und Wittenberg (jeweils 9,5 %), gefolgt vom Landkreis Harz sowie der kreisfreien Stadt Halle (Saale) (jeweils 8,3 %). In der kreisfreien Stadt Dessau-Roßlau war der Anteil am niedrigsten (6,5 %).

    Der Anteil der Selbstständigen und mithelfenden Familienangehörigen betrug insgesamt 7,3 %. Die höchsten Selbstständigenquoten hatten die Landkreise Mansfeld-Südharz (9,0 %) sowie Altmarkkreis Salzwedel und Stendal (jeweils 8,9 %). Die niedrigsten Quoten wiesen die kreisfreie Stadt Halle (Saale) (5,7 %) und die Landeshauptstadt Magdeburg (5,9 %) auf.

    In der Berechnung sind alle Erwerbstätigen (Selbstständige, mithelfende Familienangehörige, Beamtinnen und Beamte, sozialversicherungspflichtig Beschäftigte sowie marginal Beschäftigte) berücksichtigt, die ihren Arbeitsort in Sachsen-Anhalt haben.

    Bei den hier vorgelegten Ergebnissen, die auf dem Berechnungsstand der Länderergebnisse vom 21. Oktober 2025 (Bundeseckwert August 2025) basieren, handelt es sich um vorläufige jahresdurchschnittliche Berechnungen des Arbeitskreises „Erwerbstätigenrechnung der Länder“ (AK ETR) und des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt. Dabei wurden die Kreisergebnisse der Jahre 2021 bis 2023 auf die neuen Länderergebnisse abgestimmt.

    Weitere Informationen zum Thema Erwerbstätigkeit sowie Ergebnisse sind im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt oder im Statistikportal der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder zu finden. Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Thema Erwerbstätigkeit in Sachsen-Anhalt können über die Tabellen zur Erwerbstätigkeit (13311 und 13312) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

     

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    StaLa Aktuelles
    news-2308824 Tue, 16 Dec 2025 10:00:00 +0100 Verdienstabstand zwischen Männern und Frauen in Sachsen-Anhalt 2025 bundesweit auf niedrigstem Niveau https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/verdienstabstand-zwischen-maennern-und-frauen-in-sachsen-anhalt-2025-bundesweit-auf-niedrigstem-niveau In Sachsen-Anhalt lag der unbereinigte Gender Pay Gap 2025 mit 4 % bzw. ¼ des Bundesniveaus auf dem niedrigsten Niveau in Deutschland, wie das Statistische Landesamt mitteilt. Im Vergleich zu dem 2006 erstmalig ermitteltem unbereinigten Gender Pay Gap in Höhe von 3 % lag der Verdienstunterschied zwischen Männern und Frauen 2025 in Sachsen-Anhalt mit 4 % um einen Prozentpunkt höher. Gegenüber 2024 verharrte der unbereinigte Verdienstabstand in Sachsen-Anhalt insgesamt unverändert bei 4 %. In den 5 ostdeutschen Flächenländern lag der Abstand zwischen dem Bruttostundenverdienst von Männern und Frauen 2025 bei 5 %, in Westdeutschland bei 17 % und in Deutschland insgesamt bei 16 %.

    Tendenziell verringerte sich die Verdienstlücke zwischen Männern und Frauen bundesweit von 23 % im Jahr 2006 auf 16 % im Jahr 2025. In den 5 neuen Bundesländern spiegelte sich diese Entwicklung nicht wieder. Während vor 20 Jahren das Niveau des geschlechtsabhängigen Verdienstunterschiedes zwischen 2 und 9 % lag, wurden 2025 Werte zwischen 4 und 6 % in den 5 ostdeutschen Bundesländern ermittelt.

    In Sachsen-Anhalt verdienten Frauen 2025 durchschnittlich 21,40 EUR/h brutto und Männer 22,22 EUR/h. Der durchschnittliche Bruttostundenverdienstabstand zwischen Frauen (23,01 EUR/h) und Männern (27,68 EUR/h) im früheren Bundesgebiet war mit 17 % größer als in Sachen-Anhalt. Allerdings verdienten Frauen im früheren Bundesgebiet knapp 8 % mehr als Frauen in Sachsen-Anhalt.

    Nach Art der Beschäftigung waren die Verdienstunterschiede in Sachsen-Anhalt 2025 für Vollzeitbeschäftigte mit 1 % am geringsten, bei Teilzeitbeschäftigung und für geringfügig Beschäftigte lag der Abstand bei 3 %.

    Lag der Durchschnittsverdienst der Frauen über dem der Männer, wurde ein negativer Gender Pay Gap ausgewiesen. Frauen verdienten in Sachsen-Anhalt 2025 mehr als Männer, wenn sie z. B. jünger als 25 Jahre (-3 %) oder zwischen 35 und 39 Jahre (-1 %) alt waren. In der Altersgruppe zwischen 45 und 54 Jahren war der Gender Pay Gap 2025 am höchsten, hier verdienten Männer durchschnittlich 9 % mehr als Frauen.

    Weibliche Fachkräfte erhielten mit 19,81 EUR/h Bruttostundenverdienst 2 % mehr als Männer, männliche Experten verdienten im Schnitt 38,92 EUR/h und damit 10% mehr als Expertinnen.

    Nach Dauer der Unternehmenszugehörigkeit lag der Verdienstunterschied zu Beginn der Tätigkeit bzw. Zugehörigkeit von unter einem Jahr bei 1 %, stieg bis auf 12 % nach 16 bis 20 Jahren an und sank auf 5 % nach mehr als 31 Jahren.

    Die Tarifgebundenheit der Betriebe hatte 2025 einen geringen Einfluss auf die Höhe der Verdienstlücke. In Betrieben mit Tarifbindung verdienten Männer durchschnittlich 5 % mehr, ohne Tarifbindung waren es 6 %.

    Der Gender Pay Gap ist die Differenz des durchschnittlichen Bruttostundenverdienstes (ohne Sonderzahlungen) beschäftigter Männer und Frauen im Verhältnis zum Bruttostundenverdienst der Männer jeweils im April eines Berichtsjahres für die Wirtschaftszweige B-S, ohne O (WZ 2008), für Betriebe ab 10 Beschäftigte.

    Vollständige Pressemitteilung

     

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    news-2308825 Tue, 16 Dec 2025 10:00:00 +0100 234 Besucher öffentlicher Theater in Sachsen-Anhalt in der Spielzeit 2022/23 https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/234-besucher-oeffentlicher-theater-in-sachsen-anhalt-in-der-spielzeit-2022-23 Laut den Angaben der Gemeinschaftsveröffentlichung „Kulturindikatoren | kompakt 2025“ wurde im Theaterbereich sowohl bei den Spielstätten als auch bei den Besuchen ein Rückgang verzeichnet: In der Spielzeit 2022/2023 gab es in Deutschland 788 Spielstätten in öffentlichen Theatern und damit 2,4 % weniger als in der Spielzeit 2017/2018 mit 807 Spielstätten. In Sachsen-Anhalt wurden in der Spielzeit 2022/23 insgesamt 234 Besuche öffentlicher Theater je 1 000 Einwohnerinnen und Einwohner gezählt. Damit war die Besuchszahl je 1 000 der Bevölkerung noch höher als der bundesweite Durchschnittswert von 2017/18 (223). Neben diesen Ergebnissen enthält die Broschüre „Kulturindikatoren | kompakt 2025“ weitere Daten, unter anderem zu traditionellen Kultureinrichtungen (Bibliotheken, Kinos u. Ä.) und digitalen Kulturangeboten (Streaming, E-Papers u. Ä.) zu den öffentlichen und privaten Kulturausgaben, zur kulturellen Bildung in Schulen, öffentlichen Musikschulen und Volkshochschulen sowie zu Denkmälern und UNESCO-Weltkulturerbestätten in Deutschland oder zum Arbeitsmarkt im Bundesländervergleich.

    Die Veröffentlichung ist im Downloadbereich dieser Meldung sowie im gemeinsamen Statistikportal der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder als PDF-Datei kostenfrei abrufbar.

    Die Publikation beinhaltet neben Daten der amtlichen Statistik auch Angaben anderer Institutionen, die Daten im Kulturbereich erfassen, und wurde im Rahmen des Projekts „Bundesweite Kulturstatistik“ im Auftrag der Kultusministerkonferenz (KMK) sowie des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) durch das Hessische Statistische Landesamt erstellt. Im Fokus dieser Ausgabe stehen Ergebnisse aus den Jahren 2023 und 2024. Die Aktualität der ausgewiesenen Daten kann jedoch, je nach Datenquelle, variieren.

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