Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt - News http://statistik.sachsen-anhalt.de/ de_DE Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt Tue, 24 Feb 2026 09:35:42 +0100 Tue, 24 Feb 2026 09:35:42 +0100 TYPO3 EXT:news news-2309280 Mon, 23 Feb 2026 16:00:00 +0100 Tabelle aktualisiert https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/tabelle-aktualisiert-34 Es wurde eine Tabelle im Bereich Land- und Forstwirtschaft aktualisiert. Folgende Tabelle im Bereich Land- und Forstwirtschaft wurde aktualisiert:

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StaLa Tabellen Aktuelles
news-2309278 Mon, 23 Feb 2026 10:00:00 +0100 Schweinebestand in Sachsen-Anhalt 2025 deutlich angestiegen https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/schweinebestand-in-sachsen-anhalt-2025-deutlich-angestiegen Am Stichtag 03.11.2025 wurden in Sachsen-Anhalt 1 033 700 Schweine von rund 140 Betrieben gehalten. Damit stieg der Schweinebestand erstmals seit 2021 wieder über 1 Mio. an. Im Vergleich zum Vorjahr waren das 88 500 Tiere (+9,4 %) und gegenüber der Vorerhebung zum Stichtag 03.05.2025 insgesamt 65 100 Tiere (+6,7 %) mehr. Dagegen sank die Zahl der schweinehaltenden Betriebe um 6,1 % gegenüber dem Vorjahr. Damit setzte sich die rückläufige Tendenz fort. Im Durchschnitt hielt ein Betrieb 7 200 Schweine. Ein Jahr zuvor waren es 6 200 Tiere pro Betrieb.

Der Ferkelbestand, der mit rund 501 800 Tieren wiederum knapp die Hälfte (48,5 %) des Schweinebestandes ausmachte, stieg um 9,1 % bzw. 42 000 Tiere an. Mit 170 500 Tieren war bei den Jungschweinen ein Zuwachs von 15,0 % zu verzeichnen. Auch die Anzahl der Mastschweine lag deutlich über dem Vorjahresniveau. Am Stichtag wurden mit 241 100 Mastschweinen 8,7 % oder 19 200 Tiere mehr gehalten als ein Jahr zuvor, wobei sich in den einzelnen Gewichtsklassen unterschiedliche Entwicklungen abzeichneten. Die Anzahl der Mastschweine mit einem Lebendgewicht von 50 bis unter 80 kg sank um 2,5 %. Dagegen nahmen die Mastschweine mit einem Lebendgewicht von 80 bis unter 110 kg um 17,2 % und die Mastschweine mit einem Lebendgewicht von 110 kg und mehr um 25,8 % zu. Die Zahl der Zuchtsauen stieg um 4,6 % (+5 300Tiere) gegenüber November 2024 und lag bei 120 100 gehaltenen Tieren.

908 200 Tiere wurden in Betrieben mit 5 000 Schweinen und mehr gehalten, was einem Anteil von 87,9 % am gesamten Schweinebestand entsprach.

Die Erhebung wurde repräsentativ durchgeführt und entsprechend werden die Zahlen gerundet dargestellt.

Weitere Informationen zum Thema Landwirtschaft finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

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StaLa Aktuelles
news-2309279 Mon, 23 Feb 2026 10:00:00 +0100 Neuer Bericht veröffentlicht https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/neuer-bericht-veroeffentlicht-30 Es wurde ein neuer Bericht im Bereich Verkehr veröffentlicht. Binnenschifffahrt Oktober 2025

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StaLa Berichte Aktuelles
news-2309274 Fri, 20 Feb 2026 11:01:45 +0100 Tabellen aktualisiert https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/tabellen-aktualisiert-21 Es wurde 1 Tabelle im Bereich Bildung, Sozialleistungen, Gesundheit und 1 Tabelle im Bereich Energie- und Wasserversorgung aktualisiert. Folgende Tabelle im Bereich Bildung, Sozialleistungen, Gesundheit wurde aktualisiert:

Folgende Tabelle im Bereich Energie- und Wasserversorgung wurde aktualisiert:

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Tabellen Aktuelles
news-2309266 Fri, 20 Feb 2026 10:00:00 +0100 Umsatzplus von nominal 3,0 % für das Bauhauptgewerbe Sachsen-Anhalts 2025 https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/umsatzplus-von-nominal-30-fuer-das-bauhauptgewerbe-sachsen-anhalts-2025 Die Betriebe des Bauhauptgewerbes (Hoch- und Tiefbau sowie Vorbereitende Baustellenarbeiten) in Sachsen-Anhalt erwirtschafteten in den Monaten Januar bis Dezember 2025 einen baugewerblichen Umsatz in Höhe von 3 157,9 Mio. EUR, wie das Statistische Landesamt mitteilt. Im Vergleich zum Vorjahr nahm der Umsatz damit nominal (nicht preisbereinigt) um 92,4 Mio. EUR (+3,0 %) zu. Dabei hatte allerdings nur die Hälfte der 6 Bausparten nominal höhere Umsätze als vor Jahresfrist.

Wird das gesamte letzte Jahr betrachtet, wurde die Umsatzdynamik vor allem von den Bauaktivitäten im gewerblichen und industriellen Tiefbau (+85,2 Mio. EUR bzw. +7,9 %) sowie im sonstigen (öffentlichen) Tiefbau (+64,3 Mio. EUR bzw. +15,4 %) getragen. Die Bausparten des Hochbaus verzeichneten dagegen in ihrer Gesamtheit nominal einen leichten Rückgang um 5,9 Mio. EUR (-0,6 %), den größten Umsatzeinbruch verbuchte dabei wiederum der Wohnungsbau (-44,0 Mio. EUR bzw. -15,1 %). Nur der gewerbliche und industrielle Hochbau konnte ein deutliches Plus verzeichnen (+49,2 Mio. EUR bzw.+10,1 %). Wie auch schon in den letzten Jahren wurden mehr als die Hälfte aller baugewerblichen Umsätze im gewerblichen und industriellen Bau erzielt (ein Anteil von 53,8 %). Der reale (preisbereinigte) Umsatz ging dagegen 2025 um 1,3 % gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum zurück. Die 6 Bausparten erfuhren dabei Umsatzveränderungen zwischen -17,9 % im Wohnungsbau und +10,3 % im sonstigen Tiefbau.

Der Gesamtwert der Auftragseingänge im sachsen-anhaltischen Bauhauptgewerbe belief sich 2025 auf 2 915,7 Mio. EUR. Gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum entsprach das nominal einem Rückgang um 47,7 Mio. EUR bzw. 1,6 %. Die Auftragseingänge in Sachsen-Anhalt entwickelten sich 2025 entgegengesetzt zu den Umsätzen: Im Hochbau wurden 4,1 % mehr Aufträge geordert, im Tiefbau dagegen 3,5 % weniger. Hohe Zuwächse verzeichneten dabei der gewerbliche und industrielle Tiefbau (+190,8 Mio. EUR bzw. +18,7 %) und der gewerbliche und industrielle Hochbau (+39,3 Mio. EUR bzw. +9,7 %), während vor allem der Straßenbau mit stark rückläufigen Auftragseingängen zu kämpfen hatte (-177,5 Mio. EUR bzw. -23,5 %). Auch der Wohnungsbau konnte kein Auftragsplus verzeichnen (-22,7 Mio. EUR bzw. -9,0 %). Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang war dementsprechend in diesem Zeitraum niedriger (-5,8 %). Dabei entwickelte sich die Nachfrage in Hoch- und Tiefbau ähnlich: im Hochbau wurden etwas mehr Aufträge als im Vorjahr akquiriert (+0,6 %), im Tiefbau 8,1 % weniger.

Die Spanne der relativen Veränderungen bei den einzelnen Bausparten bemisst sich auf
-26,9 % beim Straßenbau und +12,9 % beim gewerblichen und industriellen Tiefbau.

Mit insgesamt 17 229 tätigen Personen waren Ende Dezember 2025 etwa 1,3 % mehr Menschen im sachsen-anhaltischen Bauhauptgewerbe beschäftigt als zum vergleichbaren Zeitpunkt 2024. Diese Beschäftigten leisteten an 250 Arbeitstagen insgesamt 19,9 Mio. Arbeitsstunden (-0,2 %) und bezogen Entgelte in Höhe von 779,1 Mio. EUR (+4,8 %). Je tätige Person wurde 2025 ein baugewerblicher Umsatz in Höhe von 183 288 EUR erwirtschaftet. Das waren 1,7 % mehr als im Vorjahreszeitraum.

Bei den befragten Betrieben handelt es sich um Betriebe von Unternehmen mit im Allgemeinen 20 und mehr tätigen Personen.

Weitere Informationen zum Thema Baugewerbe finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Thema Bauhauptgewerbe können über die Tabellen zum Bauhauptgewerbe (44111) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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StaLa Aktuelles
news-2309268 Fri, 20 Feb 2026 10:00:00 +0100 Neue Berichte veröffentlicht https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/neue-berichte-veroeffentlicht-21 Es wurden neue Berichte in den Bereichen Gewerbeanzeigen, Handel und Gastgewerbe veröffentlicht. Gewerbeanmeldungen und Gewerbeabmeldungen 1. Halbjahr 2025

Entwicklung von Umsatz und Beschäftigten im Einzelhandel August 2025, vorläufige Ergebnisse

Entwicklung von Umsatz und Beschäftigten im Kraftfahrzeughandel August 2025, vorläufige Ergebnisse

Entwicklung von Umsatz und Beschäftigten im Gastgewerbe August 2025, vorläufige Ergebnisse

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StaLa Aktuelles
news-2309257 Thu, 19 Feb 2026 10:00:00 +0100 Mehrsprachigkeit in Sachsen-Anhalt: 122 000 Menschen sprechen zu Hause neben Deutsch mindestens eine weitere Sprache https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/mehrsprachigkeit-in-sachsen-anhalt-122-000-menschen-sprechen-zu-hause-neben-deutsch-mindestens-eine-weitere-sprache 122 000 Einwohnerinnen und Einwohner Sachsen-Anhalts unterhielten sich zu Hause 2024 neben Deutsch noch in mindestens einer weiteren Sprache, wie das Statistische Landesamt anlässlich des Internationalen Tages der Muttersprache am 21. Februar mitteilt. Damit waren 5,8 % der in Privathaushalten am Hauptwohnsitz lebenden Bevölkerung (insgesamt 2 103 000 Personen) sogenannte Mehrsprachlerinnen und Mehrsprachler, die sich im häuslichen Umfeld nicht ausschließlich auf Deutsch unterhielten.

Ausgehend von den Daten des Mikrozensus 2024 sprachen 63 000 Menschen in Sachsen-Anhalt zu Hause kein Deutsch, sondern eine oder mehrere Fremdsprachen. Dies entsprach einem Anteil von 3,0 % an der in Privathaushalten lebenden Bevölkerung. Demgegenüber redeten 91,2 % der Menschen in ihren eigenen vier Wänden ausschließlich Deutsch.

Von den Personen, die zu Hause kein Deutsch sprachen, sondern sich ausschließlich in einer anderen Sprache unterhielten, hatten praktisch alle einen Migrationshintergrund. Die große Mehrheit (88,9 %) hiervon waren Personen mit eigener Migrationserfahrung, die nicht die deutsche Staatsangehörigkeit besaßen (56 000).  

Unter denjenigen, die zu Hause neben einer Fremdsprache auch Deutsch nutzten, hatten 113 000 einen Migrationshintergrund. Davon waren 76 000 Ausländerinnen und Ausländer mit eigener Migrationserfahrung. Insgesamt lebten 2024 in Sachsen-Anhalt 142 000 Ausländerinnen und Ausländer mit eigener Migrationserfahrung in Privathaushalten. Der Anteil der ausländischen Bevölkerung, die zu Hause neben einer Fremdsprache auch Deutsch sprach, lag somit bei 53,5 %.

Der Mikrozensus ist eine jährliche 1%ige Stichprobenerhebung der Privathaushalte.

Weitere Informationen zum Thema Mikrozensus finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt. Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Mikrozensus können über die Tabellen zum Mikrozensus (12211) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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StaLa Aktuelles
news-2309258 Thu, 19 Feb 2026 10:00:00 +0100 2025 weniger Kfz-Neuzulassungen in Sachsen-Anhalt https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/2025-weniger-kfz-neuzulassungen-in-sachsen-anhalt 2025 wurden in Sachsen-Anhalt 59 899 fabrikneue Kfz zugelassen. Das waren nach Angaben des Statistischen Landesamtes 2 727 Fahrzeuge bzw. 4,4 % weniger als in 2024. Nur die Neuzulassungen bei Pkw (46 786) stiegen gegenüber dem Vorjahr um 2,1 % (+975).

Die Neuzulassungen von Pkw mit reinem Elektroantrieb stieg im Vergleich zum Vorjahr um 2 958 auf 6 827 Fahrzeuge. Damit waren 14,6 % der neu zugelassenen Pkw in Sachsen-Anhalt ein E-Auto. Die neu zugelassenen Pkw mit Hybridantrieb stiegen um 334 auf 16 267 Fahrzeuge (+2,1 %) an. Damit machten Pkw mit Elektro- bzw. Hybridantrieb einen Anteil von 49,4 % an den Gesamtneuzulassungen für Pkw aus. 2024 lag deren Anteil mit 43,2 % darunter.

16 700 (35,7 %) aller 2025 neu zugelassenen Pkw waren benzingetrieben. Von den neu zugelassenen Pkw waren 6 720 (14,4 %) Dieselfahrzeuge.

Zum Vergleich wurden 2019 noch 92,8 % aller neu zugelassenen Pkw auf deutschen Straßen mit Benzin oder Diesel angetrieben.

Bei den weiteren Fahrzeugarten fielen die Zahlen der Neuzugelassenen wie folgt: Lkw -14,1 % auf 6 660 Fahrzeuge, Krafträder -46,9 % auf 2 837, Zugmaschinen -3,9 % auf 2 786 im Jahresvergleich. Die Zahl an Neuzulassungen bei Kraftomnibussen blieb hingegen konstant bei 145 Fahrzeugen.

Im Juni (6 203) wurden die meisten Kfz neu zugelassen. Den geringsten Wert an Neuzulassungen in 2025 wies der Monat Januar (3 629) aus.

Diese und alle folgenden Angaben gehen aus den Veröffentlichungen zu Fahrzeugzulassungen des Kraftfahrtbundesamtes (KBA) hervor.

Weitere Informationen zum Thema Verkehr finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

Vollständige Pressemitteilung

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StaLa Aktuelles
news-2309260 Thu, 19 Feb 2026 10:00:00 +0100 Neue Berichte veröffentlicht https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/neue-berichte-veroeffentlicht-20 Es wurden neue Berichte in den Bereichen Bevölkerung und Unternehmen und Gewerbeanzeigen veröffentlicht. Bevölkerung der Gemeinden nach Geschlecht und Altersgruppen sowie Bevölkerungsstand und Bevölkerungsentwicklung 1964–2024

Gewerbeanmeldungen und Gewerbeabmeldungen Jahr 2024

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StaLa Berichte Aktuelles
news-2309252 Wed, 18 Feb 2026 15:00:00 +0100 Neuer Bericht veröffentlicht https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/neuer-bericht-veroeffentlicht-29 Es wurde ein neuer Bericht im Bereich Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen veröffentlicht. Bruttoinlandsprodukt und Bruttowertschöpfung in den kreisfreien Städten und Landkreisen bezogen auf den Stand der Bundesrechnung Februar 2025

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StaLa Berichte Aktuelles
news-2309246 Wed, 18 Feb 2026 10:00:00 +0100 1 106 000 Waschmaschinen waren 2023 in Sachsen-Anhalt im Einsatz https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/1-106-000-waschmaschinen-waren-2023-in-sachsen-anhalt-im-einsatz Rund 1 106 000 Waschmaschinen drehten 2023 ihre Trommeln in den Privathaushalten Sachsen-Anhalts, wie das Statistische Landesamt anlässlich des Welttages der Waschmaschinen am 23.02. mitteilt. Zum anschließenden Trocknen der frischen Wäsche standen rund 430 000 elektrische Wäschetrockner bereit.

Die sogenannte weiße Ware gehörte für viele Haushalte zur Grundausstattung und Waschmaschinen zählten dabei zu den häufigsten Haushaltsgeräten, mit denen die Privathaushalte ausgestattet waren. Fast alle Haushalte (98 %) verfügten über eine oder gelegentlich auch mehrere, eigene Waschmaschinen. Auf 100 Haushalte kamen 101 Waschmaschinen. Der Ausstattungsgrad lag damit in etwa auf dem Niveau von Kühlschränken (100 %) und Fernsehgeräten, die in 99 % aller Haushalte vorhanden waren. Zur Zubereitung der täglichen Mahlzeiten konnten 94 % einen Elektroherd nutzen. Einen Wäschetrockner besaßen hingegen nur 39 % der Haushalte in Sachsen-Anhalt. Hierbei zeigte sich ein deutlicher Zusammenhang zum Haushaltseinkommen. Nur ca. 16 % der Haushalte mit einem monatlichen Nettoeinkommen bis 2 000 EUR konnten auf einen eigenen Wäschetrockner zurückgreifen. Bei Haushalten, die über ein monatliches Nettoeinkommen von 5 000 EUR und mehr verfügten, betrug der Ausstattungsgrad hingegen 66 %.  

Die vorhandenen Waschmaschinen wurden sicherlich auch genutzt, um darin neu erworbene Kleidung vor dem erstmaligen Tragen zu reinigen. Für Bekleidung (ohne Schuhe) gaben die Privathaushalte in Sachsen-Anhalt 2023 durchschnittlich 74 EUR pro Monat aus. Dies entsprach knapp 3 % der monatlichen Ausgaben für den privaten Konsum. Unterschiede gab es hier in Bezug auf Herren- und Damenkleidung. Während in Paarhaushalten für den Erwerb von Herrenbekleidung durchschnittlich 26 EUR pro Monat aufgewendet wurde, betrugen die Ausgaben für Damenkleidung 47 EUR. Diese Differenz zeigte sich auf ähnlichem Niveau auch bei Alleinlebenden Männern bzw. Frauen.

Die Ergebnisse entstammen der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 2023 und basieren auf Rückmeldungen von ca. 1 600 Haushalten in Sachsen-Anhalt. Im Rahmen der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe werden Haushalte im 5-jährigen Turnus zu ihren Einnahmen und Ausgaben befragt.

Derzeit führen die Statistischen Landesämter die freiwillige Haushaltsbefragung „Laufende Wirtschaftsrechnungen“ durch, die in den Jahren ohne Einkommens- und Verbrauchsstichprobe erhoben wird. Die Daten der Laufende Wirtschaftsrechnungen sind u. a. Grundlage zur Ermittlung des Feinwägungsschema für die Verbraucherpreisindizes und stellen eine wichtige Datengrundlage zur Beurteilung des Konsums der Bevölkerung dar. Dies ist dank der präzisen Meldungen der Befragten möglich, die damit einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft leisten. Das Statistische Landesamt sucht hierfür noch Haushalte, die einen Monat lang ein Haushaltsbuch führen, insbesondere Haushalte von Selbstständigen und Haushalte mit mehr als 2 Erwachsenen Personen, die gemeinsam wirtschaften. In diesem Jahr erhalten die Haushalte bei vollständiger Teilnahme ein Dankeschön in Höhe von 90 EUR. Ab sofort können sich interessierte Haushalte zur Teilnahme anmelden. Aus den Anmeldungen wird dann eine repräsentative Stichprobe gezogen.  

Weitere Informationen zum Thema Einkommens- und Verbrauchsstichprobe finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt. Weitere Informationen zu den Laufenden Wirtschaftsrechnungen, Antworten auf häufig gestellte Fragen sowie das Teilnahmeformular sind online verfügbar unter www.lwr.de.

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StaLa Aktuelles
news-2309233 Tue, 17 Feb 2026 10:00:00 +0100 Zahl der Woche: 72 https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/zahl-der-woche-72 Die aktuelle Statistik des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt zeigt eine positive Entwicklung bei der Besetzung der Hochschulräte im Land. 2025 waren insgesamt 72 Mitglieder in den Hochschulräten der Hochschulen Sachsen-Anhalts tätig. Davon waren 52 männlich und 20 weiblich. Damit setzte sich der Trend einer steigenden Beteiligung von Frauen in diesen Gremien fort.

Wie in den Vorjahren war ein weiterer Anstieg der weiblichen Mitglieder zu verzeichnen. 2024 lag die Zahl der weiblichen Mitglieder noch bei 18, 2023 bei 16. 2017 waren es nur 12 weibliche Mitglieder. Der Anstieg im Vergleich zum Vorjahr ging aber allein auf die Fachhochschulen zurück: hier stieg die Zahl der weiblichen Mitglieder von 7 im Jahr 2023 auf 9 im Jahr 2025. Bei den Universitäten (3 von 10 Mitgliedern), bei den Theologischen Hochschulen (1 von 19) und bei den Kunsthochschulen (7 von 17) blieb die Zahl unverändert. Mit 41 % gab es bei den Kunsthochschulen den höchsten Anteil an weiblichen Hochschulräten.

Der Hochschulrat (auch Universitätsrat, Kuratorium, Stiftungsrat oder Aufsichtsrat) ist ein Gremium, das die Hochschule vor allem bei strategischen Fragen berät, aber auch zum Beispiel verwaltungstechnische Entscheidungen trifft. Hochschulräte wurden seit Ende der 1990er-Jahre an den meisten Hochschulen installiert.

Eine Zeitreihe kann über die Tabelle zur Statistik der Hochschulräte (21353) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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StaLa Aktuelles
news-2309229 Mon, 16 Feb 2026 16:00:00 +0100 Tabelle aktualisiert https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/tabelle-aktualisiert-33 Es wurde eine Tabelle im Bereich Land- und Forstwirtschaft, Fischerei aktualisiert. Folgende Tabelle im Bereich Land- und Forstwirtschaft, Fischerei wurde aktualisiert:

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StaLa Tabellen Aktuelles
news-2309223 Mon, 16 Feb 2026 10:00:00 +0100 Sachsen-Anhalts Grundgebühren für Trink- und Abwasser seit 2022 um 19,8 % gestiegen https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/sachsen-anhalts-grundgebuehren-fuer-trink-und-abwasser-seit-2022-um-198-gestiegen Die Grundgebühren für Trink- und Abwasser in Sachsen-Anhalt zusammen betrugen 2025 durchschnittlich 281,49 EUR. 2022 musste die Bevölkerung für beide Gebühren lediglich 234,90 EUR pro Jahr entrichten.

Wie das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt mitteilt, war für die Trinkwassergrundgebühr eine Steigerung um 22,5 % zu verzeichnen. 120,88 EUR wurden 2022 bezahlt und 2025 betrug die Gebühr 148,13 EUR. Die Abwassergrundgebühren entwickelten sich von 114,02 EUR im Jahr 2022 auf 133,36 EUR im Jahr 2025. Das entsprach einer Steigerung um 17,0 %. Gegenüber 2011 erhöhte sich die Grundgebühr im Trinkwasser um 40,0 % (2011: 105,84 EUR/m³) und die Grundgebühr im Abwasser um 16,0 % (2011: 114,99 EUR/m³). Von 2011 bis 2025 betrug im Mittel die jährliche Steigerung der Grundgebühr im Trinkwasser 2,5 % und im Abwasser 1,1 %.

Das durchschnittliche verbrauchsabhängige Entgelt bei Trinkwasser lag 2022 bei 1,76 EUR/m³ und 2025 bei 2,01 EUR/m³. Somit waren pro Kubikmeter 0,25 EUR oder 14,2 % mehr zu zahlen. Dabei reichten die Kosten für 1 m³ Trinkwasser 2025 von 0,95 EUR bis zu 4,12 EUR. Im Vergleich zu 2011 (1,61 EUR/m³) erhöhten sich die verbrauchsabhängigen Entgelte für Trinkwasser um 24,8 %.

Die durchschnittliche mengenabhängige Gebühr beim Schmutzwasser lag 2022 bei 3,02 EUR/m³ und 2025 bei 3,45 EUR/m³ und somit 14,2 % höher als 2022 und 10,2 % höher als 2011 (3,13 EUR/m³).

Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Thema Trink- und Abwasserentgelte können über die Tabellen zur Erhebung der Wasser- und Abwasserentgelte (32271) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

Weitere Informationen zum Thema Umwelt finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

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StaLa Aktuelles
news-2309208 Fri, 13 Feb 2026 10:00:00 +0100 Zahl der Gewerbeanmeldungen in Sachsen-Anhalt stieg auch 2025 https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/zahl-der-gewerbeanmeldungen-in-sachsen-anhalt-stieg-auch-2025 Von den Gewerbeämtern des Landes Sachsen-Anhalt wurden im Kalenderjahr 2025 insgesamt 12 258 Gewerbean- und 10 752 Gewerbeabmeldungen erfasst, wie das Statistische Landesamt mitteilt. Damit ergab sich ein positiver Saldo (mehr Anmeldungen als Abmeldungen). Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Gewerbeanmeldungen um 8,8 % und die Gewerbeabmeldungen um 6,6 %.

Angeführt von der Landeshauptstadt Magdeburg (+226) und der kreisfreien Stadt Halle (Saale) (+221) war der Saldo aus Gewerbean- und -abmeldungen in fast allen Kreisen und kreisfreien Städten positiv. Einzig im Altmarkkreis Salzwedel (-4) war ein negativer Saldo zu verzeichnen.

Von den Gewerbeanmeldungen 2025 erfolgten 10 279 aufgrund einer Neugründung.

Nach wie vor stellten die neu gegründeten Einzelunternehmen (8 554) und Gesellschaften mit beschränkter Haftung (1 186) die häufigsten Rechtsformen bei einer Gewerbeanmeldung dar. Weiterhin wurden über 1/3 der Neugründungen von Einzelunternehmen durch Frauen abgegeben (38,5 %).

Wie in den Vorjahren wurden die meisten Gewerbeanmeldungen (3 027), aber auch die meisten Gewerbeabmeldungen (2 774), im Wirtschaftsabschnitt Handel sowie Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen abgegeben, hier insbesondere in den Bereichen Einzelhandel (ohne Handel mit Kraftfahrzeugen) mit 2 477 An- und 2 145 Abmeldungen.

Weitere Informationen zum Thema Gewerbeanzeigen finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Thema Gewerbeanzeigen können über die Tabelle zur Gewerbeanzeigenstatistik (52311) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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StaLa Aktuelles
news-2309214 Fri, 13 Feb 2026 10:00:00 +0100 Neuer Bericht veröffentlicht https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/neuer-bericht-veroeffentlicht-28 Es wurde ein neuer Bericht im Bereich Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen veröffentlicht. Arbeitnehmerentgelt, Bruttolöhne und -gehälter in den kreisfreien Städten und Landkreisen 2000 - 2023 bezogen auf den Stand der Bundesrechnung Februar 2025

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StaLa Aktuelles
news-2309209 Fri, 13 Feb 2026 07:34:05 +0100 Verzeichnis der Veröffentlichungen https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/verzeichnis-der-veroeffentlichungen Das Verzeichnis der Veröffentlichungen Ausgabe 2026 wurde veröffentlicht. Verzeichnis der Veröffentlichungen Ausgabe 2026

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StaLa Berichte Aktuelles
news-2309186 Thu, 12 Feb 2026 10:00:00 +0100 Valentinstag 2025 wieder beliebtester Hochzeitstag im Februar https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/valentinstag-2025-wieder-beliebtester-hochzeitstag-im-februar Entgegen dem Trend der letzten Jahre, wo vermehrt an Tagen mit einem Schnapszahlen-Datum geheiratet wurde, zeigte sich 2025 in Sachsen-Anhalt der 14.02. wieder als beliebtestes Hochzeitsdatum im Februar. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, haben im Februar 2025 nach vorläufigen Angaben insgesamt 298 Paare den Bund der Ehe geschlossen. 

Am Freitag, den 14.02.2025, gaben sich in Sachsen-Anhalt 58 Paare das Ja-Wort. Das waren 19 % aller Februarhochzeiten. Damit wurde der „Tag der Liebenden“ nicht nur der heiratsfreudigste Tag im Februar, sondern auch der beliebteste Hochzeitstag im 1. Quartal 2025.

Am Dienstag, den 25.02.2025, ließen sich nach vorläufigen Angaben 36 Paare trauen. Mit 12 % aller im Februar geschlossenen Ehen war dieser Tag somit der zweitbeliebteste Hochzeitstag des Monats.

Im Zeitraum Januar bis Oktober 2025 war nach vorläufigen Angaben Freitag, der 25.07.2025, mit 138 Trauungen der beliebteste Hochzeitstag. Der attraktivste Monat war nach vorläufigen Angaben der Mai mit insgesamt 1 162 Eheschließungen. Hier waren die Tage mit einprägsamen Zahlenkombinationen am beliebtesten. Samstag, der 10.05.2025, mit 116 und Montag, der 05.05.2025, mit 111 Trauungen. Nur 15 Paare erfüllten sich den Wunsch, am Sonntag, den 25.05.2025, zu heiraten. Dafür „trauten“ sich 130 Paare am Vortag, dem 24.05.2025, welcher somit das beliebteste Hochzeitsdatum im Mai war.

Sowohl Freitag, der 13.02.2026, als auch Samstag, der 14.02.2026, könnten in diesem Jahr wieder sehr gefragte Termine im Februar bei den Standesämtern in Sachsen-Anhalt werden.

Die Ergebnisse für die Monate Januar bis Oktober 2025 sind vorläufig und werden unterjährig nach Erfassungsmonat ausgewertet. Deshalb wird es nach den Jahresarbeiten zu monatlichen Verschiebungen kommen. Endgültige Jahresergebnisse für das Berichtsjahr 2025 werden voraussichtlich im Juni 2026 vorliegen.

Aus Gründen der statistischen Geheimhaltung wurden ab Berichtsjahr 2025 die Fallzahlen mithilfe der Cell-Key-Methode leicht verändert. Dadurch bedingt addieren sich die jeweiligen Einzelwerte nicht notwendigerweise zur ausgewiesenen Gesamtsumme.

Weitere Informationen zum Thema Bevölkerung finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

Die langen Zeitreihen oder die Basisdaten zu Eheschließungen können über die Tabellen zur Statistik der Eheschließungen (12611) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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StaLa Aktuelles
news-2309190 Wed, 11 Feb 2026 12:00:00 +0100 Statistisches Monatsheft veröffentlicht https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/statistisches-monatsheft-veroeffentlicht-3 Das Statistische Monatsheft 02/2026 wurde veröffentlicht. Statistisches Monatsheft 02/2026

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StaLa Berichte Aktuelles
news-2309185 Wed, 11 Feb 2026 10:00:00 +0100 Zahl der Woche: 75,7 https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/zahl-der-woche-757 Die Preise für Haushaltsenergien wie Strom, Gas und Heizöl sanken im Januar 2026 im Vergleich zum Vorjahresmonat um insgesamt 4,1 %. Trotz der winterlichen Temperaturen in Sachsen-Anhalt verbilligten sich Strom um 4,6 %, Kohle um 4,3 %, Gas um 2,7 %, Fernwärme um 2,2 % und Heizöl sogar um 9,9 % im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Im Vergleich zum Januar 2021 stiegen die Preise zum Teil deutlich an. Strom verteuerte sich im genannten Zeitraum um 17,1 %, Heizöl um 48,9 %, Gas um 75,7 %, Fernwärme um 84,9 % und Kohle um 102,8 %. Über alle Energieträger hinweg betrug die Teuerung seit Beginn der Energiekrise infolge des Angriffskrieges Russlands auf die Ukraine 40,9 % und lag damit beträchtlich über der Durchschnittsteuerungsrate im genannten Zeitraum (+23,2 %).

Auch Dienstleistungen im Heizungs- und Klimabereich (+56,8 %) und die Schornstein-, Bürgersteig- und Straßenreinigung (29,4 %) verteuerten sich seit Januar 2021 deutlich.

Laut Angaben des Zensus 2022 setzten 54,2 % (606 002) aller Haushalte Gas als Energieträger für die Heizung ein und waren damit von den massiven Preissteigerungen betroffen. Von den höchsten Preissteigerungen bei Kohle waren nur 0,7 % (7 705) der Haushalte betroffen. Mit Fernwärme heizten zu diesem Zeitpunkt 25,0 % (279 186) aller Haushalte.

Bitte beachten Sie folgenden Hinweis: Aus Gründen der statistischen Geheimhaltung wurden die Fallzahlen des Zensus 2022 mithilfe der Cell-Key-Methode leicht verändert. Dadurch bedingt addieren sich die jeweiligen Angaben nicht notwendigerweise zur ausgewiesenen Gesamtsumme.

Weitere Informationen zum Thema Zensus 2022 finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

Weitere Informationen zum Thema Preise finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt. Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Thema Verbraucherpreisindex können über die Tabellen zum Verbraucherpreisindex (61111) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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StaLa Aktuelles
news-2309181 Tue, 10 Feb 2026 16:00:00 +0100 Tabelle aktualisiert https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/tabelle-aktualisiert-32 Es wurde eine Tabelle im Bereich Baugewerbe aktualisiert. Folgende Tabelle im Bereich Baugewerbe wurde aktualisiert:

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news-2309172 Tue, 10 Feb 2026 10:00:00 +0100 Frauen stärker im Fernstudium und Teilzeitstudium vertreten https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/frauen-staerker-im-fernstudium-und-teilzeitstudium-vertreten Wie das Statistische Landesamt anlässlich des Internationalen Tages der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft mitteilt, waren Frauen in Sachsen-Anhalt zu Beginn der akademischen Karriere ungefähr entsprechend ihres Anteils an der Gesamtbevölkerung vertreten. 50,9 % (1 086 943) der Gesamtbevölkerung waren weiblich, unter Studierenden (Wintersemester 2024/25: 28 119) und Studienanfängerinnen bzw. -anfängern im ersten Fachsemester (Studienjahr 2024:7 078) waren es 51,0 %. Studentinnen waren im Fernstudium (53,4 %; 1 240) und im Teilzeitstudium (53,1 %; 1 279) leicht überrepräsentiert, im dualen Studium dagegen in der Minderheit (44,2 %; 2 088).

Unter allen Personen, die 2024 ein Erststudium erfolgreich beendeten, betrug der Anteil von Frauen 54,7 % (3 111). Im weiteren Verlauf der akademischen Laufbahn kehrten sich die Mehrheitsverhältnisse dann um. Bei weiteren Studienabschlüssen hatten Frauen nur noch einen Anteil von 49,6 % (2024: 2 313), bei Promotionen betrug der Frauenanteil 45,5 % (2024: 250). 36,9 % aller Absolventinnen erreichten über alle Prüfungsgruppen hinweg, abgesehen von Promotionen, eine sehr gute Gesamtnote oder eine Auszeichnung. Bei Männern lag dieser Prozentsatz bei 27,3 %. Unter Promovierten waren sehr gute Leistungen anders verteilt: 36,4 % der Frauen und 44,8 % der Männer erreichten die Note sehr gut oder eine Auszeichnung.

Unter allen Habilitierten war nur ein reichliches Drittel (2024: 36,7 %; 11) weiblich. 26,7 % (2024: 283) aller Professuren hatten Frauen inne, unter den C4/W3-Professuren, der höchsten Besoldungsstufe, waren nur 20,8 % (2024: 69) von Frauen belegt.

Die lange Zeitreihen oder die Basisdaten zum Thema Studierende an Hochschulen (Tabellen zur Statistik der Studenten 21311)), Prüfungen an Hochschulen (Tabellen zur Statistik der Prüfungen (21321)) und Personal an Hochschulen (Tabellen zur Statistik des Hochschulpersonals (21341)) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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StaLa Aktuelles
news-2309163 Mon, 09 Feb 2026 10:00:00 +0100 Zahl des Tages: 1 117 https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/zahl-des-tages-1-117 2024 gab es in Sachsen-Anhalt insgesamt 1 117 Niederlassungen von Zahnarztpraxen. Im Hinblick auf die Gesamtbevölkerung teilt das Statistische Landesamt zum Tag des Zahnschmerzes mit, dass auf jede Niederlassung damit landesweit durchschnittlich 1 912 Einwohnerinnen und Einwohner entfielen.

Das günstigste Verhältnis von zahnärztlichen Niederlassungen und potenziellen Patientinnen bzw. Patienten gab es in der kreisfreien Stadt Halle (Saale) mit 1:1 366. Umgekehrt verhielt es sich im Jerichower Land, wo eine Praxis rein rechnerisch 2 855 Menschen versorgte.

Für das ganze Land Sachsen-Anhalt sank die Zahl der Zahnarztniederlassungen seit 2020 (1 262) um 11,5 %. In diesem Zeitraum verringerte sich die Bevölkerungszahl in weniger starkem Maße (-2,1 %).In der Folge stieg die durchschnittliche Zahl der zu versorgenden Personen je Praxis von 1 728 auf 1 912. Im Altmarkkreis Salzwedel verringerte sich die Zahl der zahnärztlichen Niederlassungen um ¼ (von 40 auf 30), weshalb 2024 statt 2 067 nun 2 666 mögliche Patientinnen und Patienten auf eine Praxis entfielen. In der kreisfreien Stadt Dessau-Roßlau blieb die Zahl der zahnärztlichen Praxen stabil (46). Aufgrund des Bevölkerungsrückgangs (-5,0 %) waren damit 2024 nur noch 1 639 Personen (2020: 1 725) auf eine Zahnarztpraxis angewiesen.

Zahnärztliche Dienstleistungen verteuerten sich gegenüber 2020 um 12,0 %. Dies lag deutlich unterhalb des Anstiegs der Verbraucherpreise insgesamt. Dieser betrug zwischen 2020 und 2025 im Durchschnitt 23,5 %.

Die Angaben zu den Zahnarztpraxen beruhen auf einer Auswertung des Unternehmensregisters. Weitere Auswertungen aus dem Unternehmensregister können über die Tabellen zum Unternehmensregister (52111) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden. Dort finden Sie auch Tabellen zum Verbraucherpreisindex (61111).

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StaLa Aktuelles
news-2309157 Fri, 06 Feb 2026 10:00:00 +0100 Bevölkerung im Ruhestand wächst – Alterungsprozess in Sachsen-Anhalt setzt sich fort https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/bevoelkerung-im-ruhestand-waechst-alterungsprozess-in-sachsen-anhalt-setzt-sich-fort Die 8. Regionalsierte Bevölkerungsprognose für Sachsen-Anhalt zeigt: der Anteil der Menschen im Rentenalter (67 Jahre und älter) wird in den kommenden Jahren deutlich zunehmen. Während die Gesamtbevölkerung des Landes von 2022 bis 2040 voraussichtlich um rund 15 % sinkt, steigt die Zahl der über 67-Jährigen kontinuierlich von 531 900 im Basisjahr 2022 auf 561 100 Personen im Prognosejahr 2040 um 5,5 %.

Die Altersgrenze für die Regelaltersrente wird bis 2031 schrittweise auf 67 Jahre angehoben und gilt dann für alle Personen ab dem Geburtsjahrgang 1964. Bis 2035 steigt die Zahl der Personen in dieser Altersgruppe beständig an. Prozentual erhöht sich der Anteil der 67-Jährigen und Älteren an der Gesamtbevölkerung von 24,7 % (2022) auf 30,4 % (2035). Anschließend wird laut Bevölkerungsprognose die Zahl der Personen im Rentenalter zwar wieder zurückgehen, aber der Anteil bleibt mit 30,7 % (2040) höher als derzeit. Welche Folge dies für die Alterstruktur in Sachsen-Anhalt hat, wird am sogenannten Altenquotienten deutlich. Dieser beschreibt, wie viele Personen im Rentenalter (67 Jahre und älter) auf 100 Personen im erwerbsfähigen Alter (20 bis unter 67 Jahre) kommen. Lag der Wert 2022 noch bei 42,21, könnte er laut Prognose bis 2040 auf 56,91 steigen. Das bedeutet: immer weniger Personen im erwerbsfähigen Alter müssen für immer mehr Personen im Ruhestand sorgen.

Innerhalb des Landes zeigten sich hierbei jedoch graduelle Unterschiede: in ländlichen Regionen war der Anteil älterer Menschen häufig höher als in den Städten. Besonders die beiden Oberzentren, die Landeshauptstadt Magdeburg und die kreisfreie Stadt Halle (Saale), besaßen eine relativ junge Altersstruktur und dementsprechend auch einen im Vergleich zu den Landkreisen niedrigen Altenquotienten (Halle (Saale): 37,76 (2022); Magdeburg: 36,55 (2022)). Eine Ausnahme bildete die kreisfreie Stadt Dessau-Roßlau mit dem höchsten Altenquotienten (53,35) des Bundeslandes sowohl in Bezug auf die kreisfreien Städte als auch die Landkreise.

Der höchste Altenquotient wird 2040 für den Altmarkkreis Salzwedel (69,83) prognostiziert, die kreisfreie Stadt Dessau-Roßlau wird dann voraussichtlich nur noch auf dem 8. Platz (61,65) liegen. Die Großstädte Magdeburg (43,46) und Halle (Saale) (40,34) werden voraussichtlich weiterhin die niedrigsten Altenquotienten im Land aufweisen.

Die Zahl der Hochbetagten mit 80 Jahren und älter wird von 195 600 Personen (2022) auf 217 200 Personen (2040) steigen. Dadurch wächst deren Anteil am Altenquotient. Kamen 2022 auf 100 Personen im erwerbsfähigen Alter 15,52 im Alter von 80 Jahren und älter, könnte der Wert 2040 auf 22,03 steigen.

Weitere Informationen zur 8. Regionalisierten Bevölkerungsprognose finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes und in der Datenbank GENESIS-Online.

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StaLa Aktuelles
news-2309154 Thu, 05 Feb 2026 14:00:00 +0100 Neue Berichte veröffentlicht https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/neue-berichte-veroeffentlicht-19 Es wurden neue Berichte in den Bereichen Baugewerbe, Verkehr und Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen veröffentlicht. Ergebnisse der jährlichen Erhebung im Ausbaugewerbe Juni 2025, 2. Vierteljahr 2025

Binnenschifffahrt September 2025

Primäreinkommen und Verfügbares Einkommen der privaten Haushalte einschließlich der privaten Organisationen ohne Erwerbszweck in den kreisfreien Städten und Landkreisen 1995 - 2023; bezogen auf den Stand der Bundesrechnung Februar 2025

 

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StaLa Berichte Aktuelles
news-2309151 Thu, 05 Feb 2026 10:00:00 +0100 Zahl der Woche: 2 679 https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/zahl-der-woche-2-679 In Sachsen-Anhalt gab es 2024 insgesamt 3 029 Ehescheidungen. In 1 340 Fällen waren davon keine gemeinschaftlichen minderjährigen Kinder (einschließlich legitimierter Kinder) betroffen. 1 689 Scheidungen hatten Auswirkungen auf insgesamt 2 679 gemeinschaftliche Kinder unter 18 Jahren.

Absolut die meisten Scheidungen (409) gab es 2024 in der kreisfreien Stadt Halle (Saale). Davon waren 368 gemeinsame minderjährige Kinder betroffen. Das waren 10 Scheidungskinder je 1 000 unter 18-Jährige. Im Landkreis Mansfeld-Südharz (194) und Landkreis Stendal (173) waren mehr gemeinsame minderjährige Kinder gemessen an der Altersgruppe der unter 18-Jährigen betroffen. In beiden Landkreisen gab es damit Jeweils 11 Scheidungskinder je 1 000 Gleichaltrige.

2024 wurden 905 Ehen mit einem gemeinsamen minderjährigen Kind, 636 mit 2 und 148 Ehen mit 3 und mehr gemeinsamen minderjährigen Kindern geschieden.

Weitere Informationen zum Thema Ehescheidungen finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

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news-2309133 Wed, 04 Feb 2026 10:00:00 +0100 Anteil der Drittmittel an den gesamten Einnahmen der Hochschulen Sachsen-Anhalts sank 2024 auf unter 15 % https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/anteil-der-drittmittel-an-den-gesamten-einnahmen-der-hochschulen-sachsen-anhalts-sank-2024-auf-unter-15 Die Drittmitteleinnahmen der 11 Hochschulen und 2 Hochschulkliniken Sachsen-Anhalts sind 2024 auf 173,8 Mio. EUR gesunken. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, waren das 17,2 % bzw. 36,1 Mio. EUR weniger als 2023. Die Einnahmen insgesamt, ohne Zahlungen des Hochschulträgers, reduzierten sich 2024 auf 1 175,0 Mio. EUR. Das waren 0,8 % bzw. 9,0 Mio. EUR weniger als 2023. Der Anteil der Drittmittel an den Einnahmen betrug somit nur noch 14,8 %. Dies war das 2. Jahr in Folge mit einem Rückgang und der niedrigste Anteil seit 2007.

Der Grund für den Rückgang lag vor allem im Ende der Projekte, die im Rahmen der vergangenen Förderperiode aus den Europäischen Struktur- und Investitionsfonds finanziert wurden. Gleichzeitig waren 2024 zunächst nur wenige Projekte der neuen Förderperiode angelaufen. Dadurch gingen die Drittmittel von der Europäischen Union von 53,9 Mio. EUR in 2023 auf 12,6 Mio. EUR in 2024 zurück.

Der größte Anteil an den Einnahmen (81,6 %), ohne Zahlungen des Hochschulträgers, stammte aus wirtschaftlicher Tätigkeit und Vermögen der Hochschulen bzw. Hochschulkliniken und belief sich 2024 auf 958,9 Mio. EUR. Dies waren 4,7 % bzw. 42,9 Mio. EUR mehr als 2023. Die restlichen Einnahmen entfielen mit 27,9 Mio. EUR auf Beiträge der Studierenden (2,4 %) und andere Einnahmen aus Zuweisungen und Zuschüssen mit 14,4 Mio. EUR (1,2 %).

9,6 % aller Einnahmen (112,7 Mio. EUR) waren 2024 den beiden Universitäten Sachsen-Anhalts zuzuordnen. Auf die beiden Universitätskliniken/Medizinischen Fakultäten entfielen 989,6 Mio. EUR (84,2 %) und auf die 4 staatlichen Fachhochschulen 45,3 Mio. EUR (3,9 %). Die restlichen Einnahmen in Höhe von 27,3 Mio. EUR (2,3 %) wurden durch 2 kirchliche Hochschulen, eine Verwaltungsfachhochschule, eine Kunsthochschule sowie eine private Fachhochschule erzielt.

Die höchsten Einnahmen der Hochschulen entstanden im Bereich Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften. 2024 waren dies 73,9 % bzw. 868,7 Mio. EUR. 2024 stiegen die Einnahmen in diesem Bereich um 3 %.

Die Ausgaben beliefen sich 2024 auf 2 017,9 Mio. EUR. Gegenüber 2023 war dies ein Anstieg um 47,2 Mio. EUR bzw. 2,4 %.

Die Zahlungen der Hochschulträger an die Hochschulen und Hochschulkliniken betrugen 772,3 Mio. EUR in 2024. Dies war ein Rückgang gegenüber dem Vorjahr um 33,1 Mio. EUR bzw. 4,1 %.

In die Hochschulfinanzstatistik nicht einbezogen werden Ausgaben/Aufwendungen der Länder für pensionierte Hochschullehrer und für die Studierendenförderung. Unberücksichtigt bleiben bei den Einnahmen/Erträgen der Hochschulen ferner die Zahlungen des Bundes für die Finanzierung der Grundausstattung der Hochschulen, da es sich hierbei um Einnahmen bzw. Erträge der Länder handelt, die sich nicht immer einzelnen Hochschulen zuordnen lassen. Erfasst werden aber die Drittmittelzahlungen des Bundes. Die Zahlungen der jeweiligen Hochschulträger werden separat erfasst und sind nicht in den Einnahmen enthalten.

Weitere Informationen zum Thema Öffentliche Finanzen finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt. Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zu den Hochschulfinanzen können über die Tabellen zur jährlichen Hochschulfinanzstatistik (21371) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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StaLa Aktuelles
news-2309143 Wed, 04 Feb 2026 10:00:00 +0100 Neue Berichte veröffentlicht https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/neue-berichte-veroeffentlicht-18 Es wurden neue Berichte in den Bereichen Baugewerbe, Verarbeitendes Gewerbe, Landwirtschaft, Einzelhandel, Gastgewerbe und Tourismus veröffentlicht. Umsatz, tätige Personen, Auftragseingang und Auftragsbestand im Baugewerbe November 2025

Tätige Personen, Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe sowie im Bergbau und der Gewinnung von Steinen und Erden Oktober 2025, vorläufige Ergebnisse

Produktion ausgewählter Erzeugnisse III. Quartal 2025

Entwicklung von Umsatz und Beschäftigten im Einzelhandel Juli 2025, vorläufige Ergebnisse

Entwicklung von Umsatz und Beschäftigten im Kraftfahrzeughandel Juli 2025, vorläufige Ergebnisse

Entwicklung von Umsatz und Beschäftigten im Gastgewerbe Juni 2025, vorläufige Ergebnisse

Gäste und Übernachtungen im Reiseverkehr, Beherbergungskapazität November 2025, Januar bis November 2025, vorläufige Ergebnisse

Bodennutzung in landwirtschaftlichen Betrieben Stand: Mai 2025

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StaLa Berichte Aktuelles
news-2309132 Tue, 03 Feb 2026 10:00:00 +0100 2024 verstarben 57 Frauen und 269 Männer weniger als 2023 an Krebs https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/2024-verstarben-57-frauen-und-269-maenner-weniger-als-2023-an-krebs 2024 verstarben 57 Frauen und 269 Männer weniger als 2023 an Krebs. Damit verließ Sachsen-Anhalt im bundesweiten Vergleich mit 376 Krebssterbefällen je 100 000 Einwohnerinnen und Einwohner den Platz als das Bundesland mit den meisten Krebstoten, da in Mecklenburg-Vorpommern 382 Krebssterbefälle je 100 000 Einwohnerinnen und Einwohner gezählt wurden. Baden-Württemberg blieb mit 230 Sterbefällen je 100 000 Einwohnerinnen und Einwohner das Bundesland mit den wenigsten Krebssterbefällen. Deutschlandweit wurden 276 Krebssterbefälle je 100 000 Einwohnerinnen und Einwohner gezählt.

Wie das Statistische Landesamt anlässlich des Weltkrebstages am 4. Februar mitteilt, verstarben 2024 insgesamt 3 585 Frauen und 4 453 Männer an einem Krebsleiden. Gemessen an allen Todesfällen erlagen 21,2 % der Frauen und 25,7 % der Männer den Folgen ihrer Krebserkrankung.

Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko, an Krebs zu erkranken. So war mehr als jede bzw. jeder 2. Krebstote (51,6 %) im Alter von über 75 Jahren. Im Kindesalter verstarben 2 Jungen an ihrer Krebserkrankung. Das mittlere Sterbealter bei der Todesursache Krebs lag 2024 bei 74,4 Jahren. Männer verstarben hierdurch im Schnitt 1,6 Jahre früher als Frauen (75,3 Jahre).

Unter den bösartigen Neubildungen (Krebs) traten besonders häufig Neubildungen an Verdauungsorganen auf. Daran starben 2024 insgesamt 2 716 Personen (1 163 Frauen und 1 553 Männer) und machten damit 1/3 aller Krebstoten aus. Darunter verstarben 927 an Darmkrebs, 695 an Bauchspeicheldrüsenkrebs, 355 an Magenkrebs und 354 an Leberkrebs.

Lungenkrebs führte in insgesamt 1 509 Fällen zum Tod, die Mehrzahl davon waren Männer (958 Verstorbene). Bei 15,0 % der Krebssterbefälle bei Frauen war Brustkrebs (Frauen: 539; Männer: 5) die Todesursache und bei 12,6 % der Männer (559) war es Prostatakrebs. Krebs der Harnorgane, wie zum Beispiel an Nieren oder Harnblase, führten insgesamt zu 623 Todesfällen. Leukämien und Lymphome (bösartige Neubildungen des lymphatischen und blutbildenden Gewebes) führten bei 625 Personen aus Sachsen-Anhalt zum Tod.

Laut der Diagnosestatistik der Krankenhäuser wurden 18 353 Frauen und 24 634 Männer aufgrund einer Krebserkrankung 2024 stationär in Krankenhäusern behandelt. Die durchschnittliche Verweildauer betrug 7,4 Tage.

Der mit Abstand häufigste Grund für eine Klinikaufnahme bei Krebserkrankungen waren bösartige Neubildungen im Verdauungsapparat. Für 3 773 Sachsen-Anhalterinnen und 6 132 Sachsen-Anhalten war eine stationäre Behandlung erforderlich. Darunter waren 4 386 Patientinnen und Patienten mit Darmkrebs, 1 648 mit Bauchspeicheldrüsenkrebs, 1 457 mit Magenkrebs und 898 mit Leberkrebs. Für 1 938 Frauen und 3 246 Männer war ein Klinikaufenthalt wegen Lungenkrebs notwendig. Brustkrebs war für 3 063 Frauen (Männer: 33) der Grund für eine stationäre Versorgung im Krankenhaus und für 2 366 Männer war dies der Prostatakrebs. Bösartige Neubildungen des lymphatischen und blutbildenden Gewebes machten bei 4 046 Patientinnen und Patienten eine Krankenhausbehandlung unerlässlich.

Als Krebs wird in der Medizin eine unkontrolliert wachsende Gewebeneubildung (bösartiger Tumor) verstanden. Dabei werden gesunde Körperzellen verdrängt und zerstört. Der Weltkrebstag wurde 2006 von der Union internationale contre le cancer, der Weltgesundheitsorganisation und anderen Organisationen ins Leben gerufen und wird seitdem jedes Jahr am 4. Februar begangen. Dieser Tag hat zum Ziel die Vorbeugung, Erforschung und Behandlung von Krebserkrankungen ins öffentliche Bewusstsein zu rücken.

Weitere Informationen zum Thema Gesundheitswesen finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Thema Todesursachen können über die Tabellen zur Todesursachenstatistik (23211) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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news-2309120 Mon, 02 Feb 2026 10:00:00 +0100 Verringerung der CO₂-Emissionen setzt sich in Sachsen-Anhalt fort https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/verringerung-der-co2-emissionen-setzt-sich-in-sachsen-anhalt-fort Die CO₂-Emissionen aus dem Verbrauch von Energie und aus industriellen Produktionsprozessen erreichten 2023 rund 23,5 Mio. t. Der Trend zur Abnahme gegenüber dem Vorjahr setzte sich mit -7,6 % ungebrochen fort. Der CO₂-Ausstoß des Primärenergieverbrauchs belief sich auf 20,7 Mio. t und der von Industrieprozessen auf 2,8 Mio. t. Der Gesamtrückgang wurde von beiden Bereichen getragen.

Der Primärenergieverbrauch enthält auch Vorgänge rund um den Bezug und den Export von Energie. Die hingegen allein im Bundesland verbrauchte Energie (Endenergieverbrauch) führte zu CO2-Emissionen von 20,4 Mio. t. Der Rückgang fiel mit -11,2 % kräftig aus.

In sektoraler Betrachtung war der Rückgang im Bereich privater Haushalte, Gewerbe-Handel-Dienstleistungen und sonstige Verbraucher mit -14,6 % besonders hoch. Der Verkehr steuerte hingegen relativ wenig zum Rückgang bei (-4,1 %). Das Verarbeitende Gewerbe lag mit -11,3 % nahezu auf der durchschnittlichen Entwicklung.

Die Anteile an den Emissionen haben sich seit 2010 relativ stabil entwickelt. Der über lange Zeit steigende Anteil des Verarbeitenden Gewerbes ändert sich seither nur wenig. Alle Sektoren tragen langjährig zur Absenkung bei.

Angaben der Energiebilanz liegen erst mit mehrjähriger Verzögerung vor, weil sie eine aufwändige und vollständige Energiegesamtrechnung darstellen. Das Energieaufkommen, die gesamte energetische Umwandlung und der energetische Endverbrauch werden anhand der verfügbaren Datenquellen konsistent zusammengeführt. Aktuellere Schätzungen zu CO₂-Emissionen werden vom Landesamt für Umweltschutz erstellt. Diese haben gegenüber der Energiebilanz immer vorläufigen Charakter.

Weitere Informationen zum Thema Energie finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

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