Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt - News (Aktuelles) http://statistik.sachsen-anhalt.de/ de_DE Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt Tue, 03 Feb 2026 19:39:13 +0100 Tue, 03 Feb 2026 19:39:13 +0100 TYPO3 EXT:news news-2309132 Tue, 03 Feb 2026 10:00:00 +0100 2024 verstarben 57 Frauen und 269 Männer weniger als 2023 an Krebs https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/2024-verstarben-57-frauen-und-269-maenner-weniger-als-2023-an-krebs 2024 verstarben 57 Frauen und 269 Männer weniger als 2023 an Krebs. Damit verließ Sachsen-Anhalt im bundesweiten Vergleich mit 376 Krebssterbefällen je 100 000 Einwohnerinnen und Einwohner den Platz als das Bundesland mit den meisten Krebstoten, da in Mecklenburg-Vorpommern 382 Krebssterbefälle je 100 000 Einwohnerinnen und Einwohner gezählt wurden. Baden-Württemberg blieb mit 230 Sterbefällen je 100 000 Einwohnerinnen und Einwohner das Bundesland mit den wenigsten Krebssterbefällen. Deutschlandweit wurden 276 Krebssterbefälle je 100 000 Einwohnerinnen und Einwohner gezählt.

Wie das Statistische Landesamt anlässlich des Weltkrebstages am 4. Februar mitteilt, verstarben 2024 insgesamt 3 585 Frauen und 4 453 Männer an einem Krebsleiden. Gemessen an allen Todesfällen erlagen 21,2 % der Frauen und 25,7 % der Männer den Folgen ihrer Krebserkrankung.

Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko, an Krebs zu erkranken. So war mehr als jede bzw. jeder 2. Krebstote (51,6 %) im Alter von über 75 Jahren. Im Kindesalter verstarben 2 Jungen an ihrer Krebserkrankung. Das mittlere Sterbealter bei der Todesursache Krebs lag 2024 bei 74,4 Jahren. Männer verstarben hierdurch im Schnitt 1,6 Jahre früher als Frauen (75,3 Jahre).

Unter den bösartigen Neubildungen (Krebs) traten besonders häufig Neubildungen an Verdauungsorganen auf. Daran starben 2024 insgesamt 2 716 Personen (1 163 Frauen und 1 553 Männer) und machten damit 1/3 aller Krebstoten aus. Darunter verstarben 927 an Darmkrebs, 695 an Bauchspeicheldrüsenkrebs, 355 an Magenkrebs und 354 an Leberkrebs.

Lungenkrebs führte in insgesamt 1 509 Fällen zum Tod, die Mehrzahl davon waren Männer (958 Verstorbene). Bei 15,0 % der Krebssterbefälle bei Frauen war Brustkrebs (Frauen: 539; Männer: 5) die Todesursache und bei 12,6 % der Männer (559) war es Prostatakrebs. Krebs der Harnorgane, wie zum Beispiel an Nieren oder Harnblase, führten insgesamt zu 623 Todesfällen. Leukämien und Lymphome (bösartige Neubildungen des lymphatischen und blutbildenden Gewebes) führten bei 625 Personen aus Sachsen-Anhalt zum Tod.

Laut der Diagnosestatistik der Krankenhäuser wurden 18 353 Frauen und 24 634 Männer aufgrund einer Krebserkrankung 2024 stationär in Krankenhäusern behandelt. Die durchschnittliche Verweildauer betrug 7,4 Tage.

Der mit Abstand häufigste Grund für eine Klinikaufnahme bei Krebserkrankungen waren bösartige Neubildungen im Verdauungsapparat. Für 3 773 Sachsen-Anhalterinnen und 6 132 Sachsen-Anhalten war eine stationäre Behandlung erforderlich. Darunter waren 4 386 Patientinnen und Patienten mit Darmkrebs, 1 648 mit Bauchspeicheldrüsenkrebs, 1 457 mit Magenkrebs und 898 mit Leberkrebs. Für 1 938 Frauen und 3 246 Männer war ein Klinikaufenthalt wegen Lungenkrebs notwendig. Brustkrebs war für 3 063 Frauen (Männer: 33) der Grund für eine stationäre Versorgung im Krankenhaus und für 2 366 Männer war dies der Prostatakrebs. Bösartige Neubildungen des lymphatischen und blutbildenden Gewebes machten bei 4 046 Patientinnen und Patienten eine Krankenhausbehandlung unerlässlich.

Als Krebs wird in der Medizin eine unkontrolliert wachsende Gewebeneubildung (bösartiger Tumor) verstanden. Dabei werden gesunde Körperzellen verdrängt und zerstört. Der Weltkrebstag wurde 2006 von der Union internationale contre le cancer, der Weltgesundheitsorganisation und anderen Organisationen ins Leben gerufen und wird seitdem jedes Jahr am 4. Februar begangen. Dieser Tag hat zum Ziel die Vorbeugung, Erforschung und Behandlung von Krebserkrankungen ins öffentliche Bewusstsein zu rücken.

Weitere Informationen zum Thema Gesundheitswesen finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Thema Todesursachen können über die Tabellen zur Todesursachenstatistik (23211) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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StaLa Aktuelles
news-2309120 Mon, 02 Feb 2026 10:00:00 +0100 Verringerung der CO₂-Emissionen setzt sich in Sachsen-Anhalt fort https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/verringerung-der-co2-emissionen-setzt-sich-in-sachsen-anhalt-fort Die CO₂-Emissionen aus dem Verbrauch von Energie und aus industriellen Produktionsprozessen erreichten 2023 rund 23,5 Mio. t. Der Trend zur Abnahme gegenüber dem Vorjahr setzte sich mit -7,6 % ungebrochen fort. Der CO₂-Ausstoß des Primärenergieverbrauchs belief sich auf 20,7 Mio. t und der von Industrieprozessen auf 2,8 Mio. t. Der Gesamtrückgang wurde von beiden Bereichen getragen.

Der Primärenergieverbrauch enthält auch Vorgänge rund um den Bezug und den Export von Energie. Die hingegen allein im Bundesland verbrauchte Energie (Endenergieverbrauch) führte zu CO2-Emissionen von 20,4 Mio. t. Der Rückgang fiel mit -11,2 % kräftig aus.

In sektoraler Betrachtung war der Rückgang im Bereich privater Haushalte, Gewerbe-Handel-Dienstleistungen und sonstige Verbraucher mit -14,6 % besonders hoch. Der Verkehr steuerte hingegen relativ wenig zum Rückgang bei (-4,1 %). Das Verarbeitende Gewerbe lag mit -11,3 % nahezu auf der durchschnittlichen Entwicklung.

Die Anteile an den Emissionen haben sich seit 2010 relativ stabil entwickelt. Der über lange Zeit steigende Anteil des Verarbeitenden Gewerbes ändert sich seither nur wenig. Alle Sektoren tragen langjährig zur Absenkung bei.

Angaben der Energiebilanz liegen erst mit mehrjähriger Verzögerung vor, weil sie eine aufwändige und vollständige Energiegesamtrechnung darstellen. Das Energieaufkommen, die gesamte energetische Umwandlung und der energetische Endverbrauch werden anhand der verfügbaren Datenquellen konsistent zusammengeführt. Aktuellere Schätzungen zu CO₂-Emissionen werden vom Landesamt für Umweltschutz erstellt. Diese haben gegenüber der Energiebilanz immer vorläufigen Charakter.

Weitere Informationen zum Thema Energie finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

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StaLa Aktuelles
news-2309110 Fri, 30 Jan 2026 10:00:00 +0100 Jede 4. Lebensform in Sachsen-Anhalt war eine Familie mit Kind oder Kindern https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/jede-4-lebensform-in-sachsen-anhalt-war-eine-familie-mit-kind-oder-kindern Rund 24 % aller Lebensformen in Sachsen-Anhalt waren 2024 Familien mit Kind bzw. Kindern, während der Anteil der Paare ohne Kinder bei rund 31 % lag. Die häufigste Lebensform waren jedoch mit 45 % alleinstehende Personen, wie das Statistische Landesamt mitteilt. Im Bundesdurchschnitt gab es mit 28 % etwas mehr Familien mit Kind oder Kindern. Der Anteil der Paare (Ehepaare oder Lebensgemeinschaften) ohne Kind an allen Lebensformen war hingegen etwas geringer als in Sachsen-Anhalt und betrug 27 %. Bundesweit lag der Anteil der Alleinstehenden ungefähr auf gleicher Höhe bei 45 %.

Seit 2014 sind die Anteile von Familien, Paaren ohne Kinder und Alleinstehenden gemessen an allen Lebensformen relativ konstant. Im Vergleich zu 2004 zeigten sich dagegen teils deutliche Verschiebungen. Vor 20 Jahren war noch etwa 1/3 aller Lebensformen eine Familie mit Kind oder Kindern, entsprechend war auch der Anteil der Ehepaare mit Kind oder Kindern höher und betrug 21 %. 2024 machten sie nur noch 13 % aller Lebensformen aus. Der Anteil der Alleinstehenden lag 2004 bei 37 %.

Diese Ergebnisse des Jahres 2024 beruhen auf den sogenannten Endergebnissen des Mikrozensus. Die Endergebnisse basieren im Gegensatz zu den Erstergebnissen auf einer höheren Anzahl befragter Haushalte.

Weitere Informationen zum Thema Mikrozensus finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt bzw. unter Mikrozensus.de.

Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Mikrozensus können über die Tabellen zum Mikrozensus (12211) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden. Bei langen Zeitreihen im Mikrozensus sind sowohl Definitionsänderungen als auch methodische Einschränkungen zu beachten, welche unter https://statistik.sachsen-anhalt.de/themen/bevoelkerung-mikrozensus-freiwillige-haushaltserhebungen/mikrozensus/methodische-hinweise nachzulesen sind.

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StaLa Aktuelles
news-2309111 Fri, 30 Jan 2026 10:00:00 +0100 Verbraucherpreise stagnieren zum Jahresbeginn https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/verbraucherpreise-stagnieren-zum-jahresbeginn Das statistische Landesamt teilt mit, dass die Verbraucherpreise in Sachsen-Anhalt im ersten Monat des Jahres 2026 um 2,4% gegenüber dem Januar des Vorjahres gestiegen sind. Im Vergleich zum Vormonat Dezember 2025 sanken die Verbraucherpreise leicht um 0,1 %. Der Verbraucherpreisindex sank damit auf einen Stand von 124,3 (Basis 2020 = 100). Der Januar war geprägt von einigen politischen Maßnahmen, wie der Senkung der Umsatzsteuer in der Gastronomie auf 7 % oder der Erhöhung der CO₂-Preise im Emissionshandel. Diese staatlichen Eingriffe hatten keine nennens-werten Auswirkungen auf die Preisentwicklung in Sachsen-Anhalt. Wie bereits in den letzten Monaten des alten Jahres stiegen die Preise für Bildungswesen (+7,7 %) und Andere Waren und Dienstleistungen (+5,7 %) am stärksten an. Im Jahresvergleich verteuerten sich aber auch die Produkte im Sektor Alkoholi-sche Getränke und Tabakwaren um durchschnittlich 4,4 %. Dabei wurden durchschnittlich 11,2 % höhere Preise für Bier gemessen.

Auch im Vergleich zum Dezember 2025 entwickelten sich die Preise im Bil-dungswesen überdurchschnittlich und erhöhten sich um 1,9 %. Grund hierfür sind gestiegene Kosten bei Dienstleistungen des Elementarbereichs (+5,3 %), wozu unter anderem die Tagesbetreuung der Kinder zählt. Gründe für den leichten Rückgang der Verbraucherpreise im Monatsschnitt sind hauptsächlich im Bereich Bekleidung und Schuhe zu finden. Hier wurden durchschnittlich 3,9 % günstigere Preise im Januar gemessen. Aufgrund von Sonderverkaufs-aktionen konnten dabei insbesondere Bekleidung für Kinder (-5,6 %), für Da-men (-5,2 %) und für Herren (-3,8 %) erworben werden. Ebenfalls niedrigere Preise als im Vormonat wurden bei Waren und Dienstleistungen der Gruppe Freizeit, Unterhaltung und Kultur gemessen (-1,5 %). Auffällig waren hier die deutlich günstigeren Reiseangebote für Pauschalreisen sowohl ins In- auch ins Ausland mit einem durchschnittlichen Preisrückgang um 14,1 %.

Weitere Informationen zum Thema Preise finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Thema Verbraucherpreisindex können über die Tabellen zum Verbraucherpreisindex (61111) in der Daten-bank GENESIS-Online abgerufen werden.

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StaLa Aktuelles
news-2309098 Thu, 29 Jan 2026 10:00:00 +0100 45 Schülerinnen und Schüler weniger an allgemeinbildenden Schulen im Schuljahr 2025/26 in Sachsen-Anhalt https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/45-schuelerinnen-und-schueler-weniger-an-allgemeinbildenden-schulen-im-schuljahr-2025-26-in-sachsen-anhalt Im Schuljahr 2025/26 werden an den 850 allgemeinbildenden Schulen in Sachsen-Anhalt 211 854 Schülerinnen und Schüler unterrichtet. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, entspricht dies einem Rückgang um 45 Schülerinnen und Schülern im Vergleich zum vorherigen Schuljahr. Zuvor waren die Schülerzahlen seit dem Schuljahr 2010/11 kontinuierlich gestiegen. Insbesondere der Rückgang an den Grundschulen um 1 332 bzw. -1,7 % auf 77 466 Schülerinnen und Schüler leitet im aktuellen Schuljahr eine Trendwende dieser Entwicklung ein. Bei den weiterführenden Schulen steigen hingegen die Schülerzahlen an Sekundarschulen auf 41 859 (+438 bzw. +1,1 %), an Gemeinschaftsschulen auf 17 907 (+303 bzw. +1,7 %), Gymnasien auf 51 855 (+102 bzw. +0,2 %), Gesamtschulen auf 8 145 (+153 bzw. +1,9 %), Freie Waldorfschulen auf 1 470 (+51 bzw. +3,6 %) und die Förderschulen auf 12 864 (+258 bzw. +2,0 %).

Die Schulen des zweiten Bildungsweges verzeichnen einen Rückgang um 21 bzw. 6,8 % auf 288 Schülerinnen und Schüler.

Im Schuljahr 2025/26 lernen 24 609 (+1 296 bzw. +5,6 %) Schülerinnen und Schüler mit ausländischer Staatsangehörigkeit an den allgemeinbildenden Schulen. Der Anteil an der Gesamtschülerschaft beträgt damit 11,6 % (Vorjahr: 11,0 %). Die häufigsten Staatsangehörigkeiten sind Syrien mit 7 098, Ukraine mit 5 712 und Afghanistan mit 1 644 Schülerinnen und Schülern.

Wie das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt weiter mitteilt, werden nach vorläufigen Angaben im Schuljahr 2025/26 an den öffentlichen berufsbildenden Schulen 39 801 Schülerinnen und Schüler, 48 Personen bzw. 0,1 % weniger als im Vorjahr (39 849) unterrichtet. Dagegen wird erneut ein Anstieg bei den ausländischen Jugendlichen um 375 bzw. 7,2 % auf 5 610 Personen verzeichnet.

Die Angaben sind vorläufig. Aus Gründen der statistischen Geheimhaltung sind die Absolutwerte auf ein Vielfaches von 3 gerundet. Die Summe der gerundeten Werte kann von der ebenfalls gerundeten Gesamtsumme abweichen.

Weitere Informationen zum Thema Bildung finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

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StaLa Aktuelles
news-2309083 Wed, 28 Jan 2026 10:00:00 +0100 4,5 % der sachsen-anhaltischen Landesfläche waren versiegelt https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/45-der-sachsen-anhaltischen-landesflaeche-waren-versiegelt Zum Jahresende 2024 waren in Sachsen-Anhalt 923 km2 bzw. 4,5 % der Landesfläche versiegelt. Die höchsten Anteile unter den Bundesländern wiesen die Stadtstaaten mit rd. 30 % ihrer jeweiligen Gesamtfläche aus. Den geringsten Versiegelungsanteil aller Bundesländer gab es in Mecklenburg-Vorpommern mit 3,5 %, gefolgt von Brandenburg (4,2 %) und Sachsen-Anhalt. Gegenüber dem Vorjahr ist die versiegelte Fläche in Sachsen-Anhalt um 3 km2 gestiegen. Seit 2016 nahm sie um 21 km2 bzw. 2,3 % zu.

Der Anteil der versiegelten Fläche an der Siedlungs- und Verkehrsfläche betrug 2024 in Sachsen-Anhalt 40,4 %. Damit hatte Sachsen-Anhalt den geringsten Anteil versiegelter Fläche an der Siedlungs- und Verkehrsfläche unter allen Bundesländern. Die höchsten Anteile wiesen auch hier die Stadtstaaten mit rd. 49 % aus.

Unter versiegelten Flächen werden diejenigen Flächen verstanden, die innerhalb der Flächen für Siedlungs- und Verkehrszwecke überbaut oder befestigt sind (z. B. asphaltierte oder betonierte Flächen). Nicht erfasst werden hingegen die quantitativ relativ unbedeutenden versiegelten Flächen, die außerhalb der Flächen für Siedlungs- und Verkehrszwecke liegen. Die Siedlungs- und Verkehrsfläche umfasst die Nutzungsarten Siedlung und Verkehr abzüglich der Nutzungsarten Bergbaubetrieb sowie Tagebau, Grube, Steinbruch.

Weitere Details sowie Ergebnisse für alle Bundesländer können den Informationen des Arbeitskreises Umweltökonomische Gesamtrechnungen der Länder, dem auch das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt angehört, unter www.statistikportal.de/de/ugrdl sowie der Regionaldatenbank entnommen werden.

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StaLa Aktuelles
news-2309080 Tue, 27 Jan 2026 10:00:00 +0100 Erwerbstätigkeit 2025 in Sachsen-Anhalt geringer als im ostdeutschen Durchschnitt ohne Berlin gesunken https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/erwerbstaetigkeit-2025-in-sachsen-anhalt-geringer-als-im-ostdeutschen-durchschnitt-ohne-berlin-gesunken Im Jahresdurchschnitt 2025 sank die Zahl der Erwerbstätigen mit Arbeitsort Sachsen-Anhalt um 5,3 Tsd. auf 983,8 Tsd. Personen (-0,5 %). Damit setzte sich der seit 2023 andauernde Rückgang der Erwerbstätigkeit (2023 und 2024 jeweils -0,3 %) verstärkt fort. Verursacht wurde die Abnahme hauptsächlich durch die rückläufige Entwicklung der sozialversicherungspflichtigen und der selbstständigen Beschäftigung. Im ostdeutschen Durchschnitt ohne Berlin ging die Erwerbstätigenzahl um 0,6 % zurück. Dies teilt das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt nach vorläufigen Berechnungen des Arbeitskreises Erwerbstätigenrechnung der Länder mit. Sowohl die Land- und Forstwirtschaft, Fischerei (-1,4 %) als auch das Produzierende Gewerbe (-2,0 %) verzeichneten Beschäftigungsverluste. In den Dienstleistungsbereichen insgesamt (+0,0 %) blieb die Zahl nahezu konstant. Hier konnte jedoch nur der Bereich Öffentliche und sonstige Dienstleistungen, Erziehung, Gesundheit; Private Haushalte einen Zuwachs (+0,9 %) erreichen, während die anderen Bereiche Rückgänge hatten.

Insgesamt sank die Erwerbstätigenzahl 2025 in Deutschland nach dem Höchststand im Vorjahr geringfügig um 5,0 Tsd. Personen (-0,0 %) auf 45 982,0 Tsd. Personen. Mit Ausnahme des Corona-Jahres 2020 war die Erwerbstätigenzahl seit 2006 durchgängig gewachsen. Dabei nahm die Zahl 2025 in Westdeutschland ohne Berlin um 0,1 % zu, während sie in Ostdeutschland ohne Berlin um 0,6 % sank. Die Spannweite der Veränderungsraten reichte von -1,1 % in Thüringen bis +0,9 % in Hamburg.

Zu den Erwerbstätigen zählen alle Personen, die als Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer oder als Selbstständige, einschl. deren mithelfenden Familienangehörigen, eine auf Erwerb gerichtete Tätigkeit ausüben.

Bei den hier vorgelegten Ergebnissen, die auf dem Rechenstand des Statistischen Bundesamtes vom 02.01.2026 basieren, handelt es sich um Berechnungen des Arbeitskreises Erwerbstätigenrechnung der Länder (AK ETR). Weitere Informationen und Ergebnisse zum Thema Erwerbstätigkeit finden Sie unter www.statistikportal.de und im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

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StaLa Aktuelles
news-2309076 Mon, 26 Jan 2026 10:30:00 +0100 Neuer Bericht veröffentlicht https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/neue-berichte-veroeffentlicht-17 Es wurde ein Bericht im Bereich Verkehr veröffentlicht. Schiffsverkehr Binnenschifffahrt August 2025

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StaLa Berichte Aktuelles
news-2309073 Mon, 26 Jan 2026 10:00:00 +0100 Zahl der Woche: 3 389 https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/zahl-der-woche-3-389 2024 wanderten 6 070 Ausländerinnen und Ausländer aus der Ukraine nach Sachsen-Anhalt zu. Damit war die Ukraine das Hauptherkunftsland bei der Zuwanderung ausländischer Bevölkerung. Im gleichen Jahr zogen auch 2 681 ausländische Personen aus Sachsen-Anhalt in die Ukraine fort. Der Wanderungssaldo lag also bei 3 389 Personen.

Auf Platz 2 und 3 bei den Herkunftsländern befanden sich 2024 Polen (2 939 Personen) und Rumänien (2 852). Bei den Zielländern ausländischer Wanderungsbewegungen befand sich wiederum Rumänien (2 540) auf Platz 2 und Polen folgte auf Platz 3 (2 517).

Auf den weiteren Plätzen in den Top 10 der Herkunftsländer der Zuwanderung ausländischer Personen nach Sachsen-Anhalt folgten Syrien (2 731), Indien (2 086), die Türkei (1 508), Bulgarien (1 313), Afghanistan (607), die Islamische Republik Iran (607) und Vietnam (587). Im Vergleich zur Jahrtausendwende waren von den genannten Ländern Vietnam (2. Platz, 687), Ukraine (3. Platz, 682), Türkei (Platz 6, 470), Syrien (Platz 8, 322) und Polen (Platz 10, 269) im Jahr 2000 in den Top 10 vertreten. Das Hauptherkunftsland war damals der Irak mit 735 zugewanderten ausländischen Personen.

2024 zogen insgesamt 32 301 ausländische Personen aus dem Ausland nach Sachsen-Anhalt und 18 505 ausländische Personen verließen Sachsen-Anhalt in Richtung Ausland (Saldo: +13 796).

Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zu Wanderungen können über die Tabellen zur Wanderungsstatistik (12711) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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StaLa Aktuelles
news-2309053 Fri, 23 Jan 2026 10:00:00 +0100 Zahl des Tages: 2 120 100 https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/zahl-des-tages-2-120-100 Wie das Statistische Landesamt mitteilt, lebten zum Ende des Jahres 2025 in Sachsen-Anhalt rund 2 120 100 Personen. Die Zahl basiert auf einer Vorausschätzung mittels des Holt-Winters-Verfahren, die Daten bis einschließlich September 2025 berücksichtigte. Am 30.09.2025 belief sich die Bevölkerung Sachsen-Anhalts auf 2 122 079 Einwohnerinnen und Einwohner.

Der vorausgeschätzte Bevölkerungsstand am Ende des vergangenen Jahres lag damit erneut unter dem Wert des Vorjahres. Zum Stichtag 31.12.2024 umfasste die Bevölkerung des Bundeslandes 2 135 597 Personen. Somit würde das Land Sachsen-Anhalt einen Bevölkerungsrückgang von rund 0,7 % zwischen beiden Zeitpunkten erleben. Das entspräche dem Rückgang zwischen dem Jahresende 2023 und 2024.

Die endgültigen Bevölkerungsergebnisse zum 31.12.2025 werden voraussichtlich im Juni 2026 vorliegen.

 Weitere Informationen zum Thema Bevölkerung finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

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StaLa Aktuelles
news-2309054 Fri, 23 Jan 2026 10:00:00 +0100 Leichte Zuwächse bei den Gästeankünften und Übernachtungen im November 2025 https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/leichte-zuwaechse-bei-den-gaesteankuenften-und-uebernachtungen-im-november-2025 Im November 2025 verbuchten die Beherbergungsbetriebe in Sachsen-Anhalt rund 236 200 Gästeankünfte und rund 543 200 Übernachtungen. Nach Mitteilung des Statistischen Landesamtes aus den vorläufigen Ergebnissen der Monatserhebung im Tourismus waren das 0,3% mehr Gäste und 0,8% mehr Übernachtungen als im November des Vorjahres. 93,8 % der Gäste kamen aus dem Inland. Hier konnte ein leichter Rückgang bei den Gästezahlen (-0,2 %), aber ein Zuwachs bei den Übernachtungszahlen (+0,4 %) festgestellt werden. Bei Gästen aus dem Ausland wurden folgende Werte ermittelt: +9,4 % Gäste und +7,7 % Übernachtungen.

Von den in die Erhebung einbezogenen Beherbergungsbetrieben waren 962 im November 2025 geöffnet (November 2024: 975 geöffnete Beherbergungsbetriebe). Die angebotenen Schlafgelegenheiten waren zu 26,8 % ausgelastet (November 2024: 27,2 %). Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Gäste betrug 2,3 Tage. Im November des Vorjahres lag die durchschnittliche Aufenthaltsdauer ebenso bei 2,3 Tagen.

Die mit Abstand größten Zuwächse bei den Gäste- und Übernachtungszahlen verzeichneten die Betriebsarten Campingplätze (+51,6 % Gästeankünfte, +24,8 % Übernachtungen), Schulungsheime (+23,9 % Gästeankünfte, +46,4 % Übernachtungen) und Ferienhäuser und -wohnungen (+21,2 % Gästeankünfte, +20,6 % Übernachtungen). Diesem Trend folgten auch die Betriebsarten Erholungs-und Ferienheime (+13,4 % Gästeankünfte, +9,5 % Übernachtungen) und Hotelsgarnis (+3,2 % Gästeankünfte, +3,9 % Übernachtungen). Große rückläufige Zahlenbei den Gäste- und Übernachtungszahlen verzeichneten unter anderem Gasthöfe(-26,1 % Gästeankünfte, -24,0 % Übernachtungen), gefolgt von Ferienzentren(-8,3 % Gästeankünfte, -5,2 % Übernachtungen) und Jugendherbergen und Hütten(-6,4 % Gästeankünfte, -13,7 % Übernachtungen).

Die Beherbergungsbetriebe der größten Tourismusregion, dem Harz und Harzvorland, meldeten bei den Gästeankünften +1,1 % und bei den Übernachtungen -0,1 %. Zwei Tourismusregionen hatten Rückgänge bei den Gästen, aber Zuwächsebei den Übernachtungen. In der Region Anhalt-Wittenberg gab es -4,2 % Gäste,+0,5 % Übernachtungen und in der Region Altmark -6,7 % Gäste, +5,8 %Übernachtungen. Die Region Magdeburg, Elbe-Börde-Heide meldete Zuwächse von+4,2 % Gästen und +2,7% Übernachtungen. Negativ entwickelten sich die Zahlen inder Region Halle, Saale, Unstrut (-0,7 % Gäste, -1,7 % Übernachtungen).

Im Jahresverlauf von Januar bis November 2025 lag die Zahl der Gästeankünfte mit knapp 3 169 300 um 0,1 % und die der Übernachtungen mit rund 7 703 800 um 1,8 % unter dem Ergebnis des gleichen Vorjahreszeitraums.

Die Zahlen stammen aus der Monatserhebung im Tourismus (Beherbergungsstatistik). In dieser werden Beherbergungsbetriebe ab 10 Schlafgelegenheiten u. a. mit Gästeankünften, Aufenthaltsdauer und Herkunft der Gäste erfasst.

Weitere Informationen zum Thema Tourismus finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt. Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Thema Tourismus können über die Tabellen zum Tourismus (45412) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

Vollständige Pressemitteilung

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StaLa Aktuelles
news-2309043 Thu, 22 Jan 2026 16:00:00 +0100 Tabellen aktualisiert https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/tabellen-aktualisiert-20 Es wurden 3 Tabellen im Bereich Energie- und Wasserversorgung und 4 Tabellen im Bereich Land- und Forst­wirt­schaft, Fischerei aktualisiert. Folgende Tabellen wurden im Bereich Energie- und Wasserversorgung aktualisiert:

Folgende Tabellen wurden im Bereich Land- und Forst­wirt­schaft, Fischerei aktualisiert:

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Tabellen Aktuelles
news-2309037 Thu, 22 Jan 2026 10:00:00 +0100 Abgabe von Wärme an Letztverbraucher gestiegen https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/abgabe-von-waerme-an-letztverbraucher-gestiegen Wärmeproduzenten in Sachsen-Anhalt haben 2024 deutlich mehr Wärme an Letztverbraucher abgegeben. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, stieg die Abgabe von 7 927 412 MWh im Jahr 2023 auf 9 028 964 MWh im Jahr 2024. Dies entsprach einer Zunahme um 13,9 %. Maßgeblich dafür verantwortlich waren die Betriebe im Verarbeitenden Gewerbe, im Bergbau und in der Gewinnung von Steinen und Erden, die weiterhin die größte Abnehmergruppe blieben. Hier steigerte sich die abgenommene Wärmemenge von 4 674 895 MWh im Jahr 2023 auf 6 186 219 MWh im Jahr 2024 (+32,3 %).

Bei Haushaltskunden (einschließlich Wohnungsgesellschaften) gab es einen geringen Rückgang der abgenommenen Wärmemenge um 2,9 %. Nach 1 948 926 MWh im Jahr 2023 wurden 2024 nur noch 1 891 857 MWh an sie abgegeben.

Auch die sonstigen Letztverbraucher nahmen 2024 deutlich weniger Wärme ab als im Vorjahr. Die bisherigen 1 303 592 MWh aus dem Jahr 2023 verringerten sich stark auf 950 889 MWh in 2024 (-27,1 %).

Die Wärmeversorgungsunternehmen betrieben 2024 in Sachsen-Anhalt 181 Wärmenetze mit insgesamt 1 520 km Trassenlänge. Im Vorjahr betrug die Trassenlänge insgesamt 1 457 km verteilt auf 175 Wärmenetze.

Die installierte thermische Speicherkapazität lag unverändert bei 2 804 MWhth (Megawattstunde thermisch) und damit bei knapp über 0,0 % der erzeugten Wärme.

Weitere Informationen zum Thema Energie finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

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StaLa Aktuelles
news-2309038 Wed, 21 Jan 2026 14:29:56 +0100 Neue Berichte veröffentlicht https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/neuer-bericht-veroeffentlicht-27 Es wurden 2 neue Berichte im Bereich Baugewerbe und Handel, Tourismus, Gastgewerbe veröffentlicht. Folgende Berichte im Bereich Baugewerbe und Handel, Tourismus, Gastgewerbe wurden veröffentlicht:

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Berichte Aktuelles
news-2309027 Wed, 21 Jan 2026 10:00:00 +0100 Zahl der Woche: 20 370 https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/zahl-der-woche-20-370 In Sachsen-Anhalt erlernten im Schuljahr 2024/25 insgesamt 20 370 Schülerinnen und Schüler die französische Sprache. Dies teilt das Statistische Landesamt anlässlich des Deutsch-Französischen Tages mit. Dieser wird jährlich am 22. Januar, dem Jahrestag des Élysée-Vertrags, begangen und richtet sich speziell an die Bildungseinrichtungen beider Länder.

Bereits an den Grundschulen hatten 429 Schülerinnen und Schüler in Sachsen-Anhalt Französischunterricht. An Sekundarschulen gab es 3 552 Französischlernende. Die meisten Schülerinnen und Schüler mit französischem Fremdsprachenunterricht besuchten ein Gymnasium: 11 262 in der Sekundarstufe I und 1 335 in der Sekundarstufe II. Auch 12 Förderschülerinnen und -schüler lernten Französisch. Im Vergleich zum Schuljahr 2019/20 ging die Zahl der Französischlernenden (2019/2020: 22 428) zurück, obwohl die Gesamtzahl der Schülerinnen und Schüler gestiegen ist (2019/2020: 197 067; 2024/25: 211 899).

Übrigens hatten 27 Schülerinnen und Schüler die französische Staatsangehörigkeit und waren damit wahrscheinlich Muttersprachlerinnen und Muttersprachler.

Alle Angaben wurden aus Gründen der statistischen Geheimhaltung auf ein Vielfaches von 3 gerundet. Die Summe der gerundeten Werte kann von der ebenfalls gerundeten Gesamtsumme abweichen.

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StaLa Aktuelles
news-2309025 Tue, 20 Jan 2026 16:00:00 +0100 Tabellen aktualisiert https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/tabellen-aktualisiert-19 Es wurden 6 Tabellen im Bereich Gesamtrechnungen und Erwerbstätigenrechnung aktualisiert. Folgende Tabellen im Bereich Gesamtrechnungen und Erwerbstätigenrechnung wurden aktualisiert:

 

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Tabellen Aktuelles
news-2307812 Tue, 20 Jan 2026 16:00:00 +0100 Statistisches Monatsheft veröffentlicht https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/statistisches-monatsheft-erschienen Das Statistische Monatsheft 01/2026 wurde veröffentlicht. Statistisches Monatsheft 01/2026

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StaLa Berichte Aktuelles
news-2309026 Tue, 20 Jan 2026 15:53:41 +0100 Neuer Bericht veröffentlicht https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/neuer-bericht-veroeffentlicht-26 Es wurde ein neuer Bericht im Bereich Handel, Tourismus, Gastgewerbe veröffentlicht. Folgender Bericht im Bereich Handel, Tourismus, Gastgewerbe wurde veröffentlicht:

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Berichte Aktuelles
news-2309017 Tue, 20 Jan 2026 10:00:00 +0100 13 000 Haushalte in Sachsen-Anhalt werden für den Mikrozensus durch das Statistische Landesamt befragt https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/13-000-haushalte-in-sachsen-anhalt-werden-fuer-den-mikrozensus-durch-das-statistische-landesamt-befragt Nach ersten Ergebnissen aus der Mikrozensusbefragung 2024 gab es in Sachsen-Anhalt hochgerechnet 1 099 Tsd. Haushalte. Davon waren 464 Tsd. Einpersonenhaushalte und 635 Tsd. Mehrpersonenhaushalte. Mit 64% (406 Tsd.) entfiel der größte Anteil hier auf Haushalte mit 2 Personen. Diese Ergebnisse beruhen auf den Angaben von Stichprobenhaushalten. Auch 2026 werden in Sachsen-Anhalt für den Mikrozensus rund 13 000 Privathaushalte vom Statistischen Landesamt befragt, zum Teil auch in 2 aufeinander folgenden Quartalen. Diese repräsentative Haushaltsbefragung gibt Antworten auf viele Fragen von Politik, Wissenschaft und Medien: Unter welchen Bedingungen leben die Menschen in Sachsen-Anhalt? Wie ist die Bildungs- und Erwerbssituation der Bevölkerung? Wie viele Familien mit Kindern oder Alleinerziehende gibt es? Wie viele Menschen haben einen Migrationshintergrund? Der Mikrozensus liefert wichtige sozioökonomische Strukturinformationen zur Bevölkerung und ist für viele Sachfragen im Bereich Privathaushalte und Familien eine der belastbarsten statistischen Informationsquellen.

2024 waren in Sachsen-Anhalt 998 Tsd. Personen erwerbstätig, was einem Anteil von rund 47 % der Gesamtbevölkerung entsprach. Von den Erwerbstätigen waren 930 Tsd. abhängig beschäftigt und 66 Tsd. selbstständig. Bei den Beschäftigten in einem abhängigen Arbeitsverhältnis entfiel der höchste Anteil mit 93 % auf die Gruppe der Angestellten und Arbeiterinnen bzw. Arbeiter (862 Tsd.).

273 Tsd. Familien lebten 2024 in Sachsen-Anhalt. In 52 % (143 Tsd.) dieser Familien waren die Eltern verheiratet. Bei 19 % (51 Tsd.) waren die Eltern unverheiratet und bei 29 % (80 Tsd.) lebte ein alleinerziehender Elternteil mit Kind(ern).

Rund 236 Tsd. Sachsen-Anhalterinnen und Sachsen-Anhalter hatten einen Migrationshintergrund im weiteren Sinne. Darunter hatten 174 Tsd. eigene Migrationserfahrung und waren damit selbst zugewandert.

Seit 2021 sind neben den Fragen zur europäischen Erhebung zu Einkommen und Lebensbedingungen (EU-SILC) auch Fragen zur EU-weit durchgeführten Erhebung Private Haushalte in der Informationsgesellschaft (IKT) als Unterstichprobe im Mikrozensus integriert, sowie die Erhebung über den Arbeitsmarkt für alle Mitgliedstaaten der EU, dem sogenannten Labor Force Survey (LFS). Ergänzt wird die Befragung 2026 durch Fragen zur Wohnsituation.

Haushalte, die im Rahmen der Stichprobenziehung für den Mikrozensus ausgewählt wurden, erhalten Post vom Statistischen Landesamt Sachsen-Anhalt. Um die an den ausgewählten Anschriften aktuell lebenden Haushalte zu ermitteln, nutzt das Statistische Landesamt Melderegisterangaben und setzt unterstützend rund 80 ehrenamtliche Erhebungsbeauftragte für Ortsbegehungen und die Durchführung der Befragung ein. Diese nehmen die Namen von den Klingelanlagen bzw. Briefkästen auf und unterstützen die durch sie kontaktierten Haushalte auf Wunsch telefonisch oder persönlich bei der Beantwortung der Fragen. Die sorgfältig ausgewählten und geschulten Erhebungsbeauftragten sind zur strikten Verschwiegenheit verpflichtet.

Haushalte können Auskünfte auch online erteilen oder einen Papiererhebungsbogen selbst ausfüllen und direkt an das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt senden. Auch ein Telefoninterview mit dem Statistischen Landesamt ist möglich.

Alle erhobenen Einzelangaben unterliegen nach den gesetzlichen Bestimmungen der Geheimhaltungspflicht und werden weder an Dritte weitergegeben noch veröffentlicht, sondern dienen ausschließlich der Hochrechnung zu Landes- bzw. Regionalergebnissen. Die Auskünfte werden nach Eingang der Unterlagen im Statistischen Landesamt anonymisiert. Rechtsgrundlage der Erhebung ist das vom Deutschen Bundestag am 7. Dezember 2016 beschlossene Mikrozensusgesetz (BGBl. I S. 2826). Die Qualität der Ergebnisse des Mikrozensus hängt dabei von der Einhaltung der repräsentativen Auswahl ab. Deshalb besteht für alle betreffenden Haushalte und Personen nach § 13 des Mikrozensusgesetzes in Verbindung mit § 15 des Bundesstatistikgesetzes für den überwiegenden Teil der Fragen eine Auskunftspflicht, die sich auf die vollständige und wahrheitsgemäße Beantwortung der Fragen bezieht.

Der Mikrozensus wird bereits seit 1957 jedes Jahr bei ca. 1 % aller Haushalte im gesamten Bundesgebiet durchgeführt. Es handelt sich um eine sogenannte Flächenstichprobe, das heißt, es werden nach einem statistisch-mathematischen Zufallsverfahren Straßenzüge bzw. Gebäude ausgewählt. Die Haushalte, die in diesen ausgelosten Gebäuden wohnen, werden bis zu 4-mal in 5 aufeinanderfolgenden Jahren befragt. Nach erfolgter 4. Befragung werden diese Haushalte durch neue Stichprobenhaushalte ersetzt.

Weitere Informationen zum Thema Mikrozensus finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Mikrozensus können über die Tabellen zum Mikrozensus (12211) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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StaLa Aktuelles
news-2309004 Mon, 19 Jan 2026 10:00:00 +0100 2024 verbrauchten die Industriebetriebe des Saalekreises 29 % des industriellen Energiebedarfs Sachsen-Anhalts https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/2024-verbrauchten-die-industriebetriebe-des-saalekreises-29-des-industriellen-energiebedarfs-sachsen-anhalts In den Industriebetrieben des Saalekreises wurde 2024 beim Einsatz von Erdgas, Strom, Wärme, leichtem Heizöl und anderen Energieträgern ein Energieverbrauch von 65 Mill. GJ ermittelt. Wie das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt mitteilt, sank dieser gegenüber dem Vorjahr um 3 %, betrug aber 29 % des industriellen Energiebedarfs Sachsen-Anhalts. Der Gesamtenergieverbrauch des Landes lag bei 227 Mill. GJ (+3 % gegenüber dem Vorjahr). In den Betrieben des Landkreises Wittenberg wurden 42 Mill. GJ verbraucht, was 18 % des industriellen Energieverbrauchs Sachsen-Anhalts entsprach. Innerhalb Sachsen-Anhalts wurde für die Industrie im Landkreis Wittenberg, mit einem Plus um 20 %, der größte Anstieg des Energieverbrauchs aller Kreise gegenüber dem Vorjahr registriert. Im Salzlandkreis wurden 31 Mill. GJ (14 %) und im Burgenlandkreis 21 Mill. GJ (9 %) an Energie verbraucht.

Der weiterhin am häufigsten eingesetzte Energieträger aller Industriebetriebe Sachsen-Anhalts war Erdgas mit einem Anteil von 40 %, dies entsprach 91 Mill. GJ. Gegenüber dem Vorjahr wurde für diesen Energieträger ein Plus um 15 % verzeichnet.

Im Saalekreis lag der Erdgasverbrauch mit 12 Mill. GJ (+21 % gegenüber dem Vorjahr) bei einem Anteil von 19 % am Energieverbrauch, gefolgt vom Stromverbrauch (16 %).

Über 1/7 (35 Mill. GJ) des Energieverbrauchs in Sachsen-Anhalt entfiel auf Strom, dies entsprach 9 741 Mill. kWh. Die Verbräuche von erneuerbaren Energieträgern und Wärme lagen auf einem ähnlichen Niveau und wiesen jeweils eine Größenordnung von 22 Mill. GJ auf (10 %). Der Energieverbrauch an Stein- und Braunkohlen lag bei 16 Mill. GJ (1 140 Tsd. t bzw. 7 %).

2024 wurde im Wirtschaftsbereich Herstellung von chemischen Erzeugnissen mit einem Wert von 94 Mill. GJ der höchste Energieverbrauch ermittelt. Dies entsprach 41 % des gesamten Energieverbrauchs aller Wirtschaftsbereiche des Landes Sachsen-Anhalt. Erdgas hatte daran einen Anteil von 59 %. Bei der Herstellung von Papier, Pappe und Waren daraus wurde Energie in einer Größenordnung von 24 Mill. GJ verbraucht. Hier lag der Anteil des Erdgases bei 22 %.

Bei den befragten Betrieben handelt es sich um Betriebe von Unternehmen mit im Allgemeinen 20 und mehr tätigen Personen im Verarbeitenden Gewerbe sowie im Bergbau und der Gewinnung von Steinen und Erden.

Weitere Informationen zum Thema Energie finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

 

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StaLa Aktuelles
news-2308992 Fri, 16 Jan 2026 16:00:00 +0100 Tabelle aktualisiert https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/tabelle-aktualisiert-31 Es wurde 1 Tabelle im Bereich Energie- und Wasserversorgung aktualisiert. Folgende Tabelle im Bereich Energie- und Wasserversorgung wurde aktualisiert:

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Tabellen Aktuelles
news-2308986 Fri, 16 Jan 2026 10:00:00 +0100 1/3 aller Studierenden verfügten im Wintersemester 2024/25 über eine Hochschulzugangsberechtigung aus Sachsen-Anhalt https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/1-3-aller-studierenden-verfuegten-im-wintersemester-2024-25-ueber-eine-hochschulzugangsberechtigung-aus-sachsen-anhalt Im Wintersemester 2024/25 gab es an Sachsen-Anhalts Hochschulen insgesamt 55 169 Studierende, davon hatten 45 603 ihre Hochschulzugangsberechtigung an einer Schule in Deutschland erlangt. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, hatten 18 660 Studierende ihre Hochschulzugangsberechtigung in Sachsen-Anhalt erworben. An der Spitze der anderen Bundesländer standen Sachsen (5 795) und Niedersachsen (4 173). Von den 8 739 Studienanfängerinnen und Studienanfängern des Jahres 2024 erlangten 3 023 ihre Hochschulzugangsberechtigung in Sachsen-Anhalt, 748 in Sachsen und 457 in Niedersachsen. In diesem Zusammenhang könnte die Rückkehr zum sogenannten G9 in Niedersachsen und der damit entfallende Abiturjahrgang 2026 auf die Studierendenzahlen in Sachsen-Anhalt größeren Einfluss haben. Seit 2021 bewegten sich die Zahlen der niedersächsischen Studienanfängerinnen und -anfänger nahezu konstant zwischen 492 (2021) und 457 (2024). 2024 betrug ihr Anteil an allen Studienanfängerinnen und -anfängern mit einer Hochschulzugangsberechtigung aus einem anderen Bundesland 16,8 %. Darüber hinaus entfällt auch in Schleswig-Holstein 2026 durch die Rückkehr zu G9 nahezu der gesamte Abiturjahrgang. 2024 gab es 55 Studienanfängerinnen und -anfänger aus diesem Bundesland (2,0 % aller) und insgesamt 644 Studierende.

Nur 3 Studienanfängerinnen in Sachsen-Anhalt verfügten 2024 über eine Hochschulzugangsberechtigung aus dem Saarland. Insgesamt gab es 88 Studierende mit einer saarländischen Hochschulzugangsberechtigung.

Weitere Informationen zum Thema Bildung finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Thema Studierende an Hochschulen können über die Tabellen zur Statistik der Studenten (21311) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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StaLa Aktuelles
news-2308993 Fri, 16 Jan 2026 10:00:00 +0100 Zahl des Tages: 221,6 Mill. https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/zahl-des-tages-2216-mill Sachsen-Anhalt importierte 2024 aus Italien Erzeugnisse der Ernährungswirtschaft im Wert von insgesamt 221,6 Mill. EUR. Im Vergleich zum Vorjahr (176,4 Mill. EUR) stiegen die Importe um 26 %. Wie das Statistische Landesamt anlässlich des Tages der italienischen Küche am 17. Januar mitteilt, wurden dabei überwiegend Nahrungsmittel pflanzlichen Ursprungs (166,4 Mill. EUR) sowie Genussmittel (39,8 Mill. EUR) eingeführt. Etwa ¼ aller ernährungswirtschaftlichen Importe waren Backwaren und andere Zubereitungen aus Getreide (54,8 Mill. EUR). Allein Teigwaren wie beispielsweise Spaghetti, Makkaroni, Gnocchi, Ravioli oder auch Couscous kamen im Wert von rund 13,7 Mill. EUR aus Italien nach Sachsen-Anhalt. Beliebtes Importgut war außerdem Olivenöl, welches für 24,7 Mill. EUR importiert wurde. Insgesamt wurden für 27,7 Mill. EUR pflanzliche Öle und Fette aus Italien eingeführt. Kakao und Kakaoerzeugnisse hatten einen Importwert von 17,7 Mill. EUR. Die Importe betrafen neben gefüllter und ungefüllter Schokolade (6,5 Mill. EUR), kakaohaltigen Brotaufstrichen (3,9 Mill. EUR) auch Pralinen (2,2 Mill. EUR) und weitere ähnliche Artikel.

Der Großteil der italienischen Genussmittelimporte betraf Wein (86 %; 34,1 Mill. EUR). Weißweine wurden im Wertumfang von 21,8 Mill. EUR eingeführt und Schaum- und Perlweine für 4,7 Mill. EUR.

Weitere Informationen zum Thema Handel finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

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StaLa Aktuelles
news-2308984 Thu, 15 Jan 2026 16:00:00 +0100 Tabellen aktualisiert https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/tabellen-aktualisiert-18 Es wurden 2 Tabellen im Bereich Baugewerbe aktualisiert. Folgende Tabellen im Bereich Baugewerbe wurden aktualisiert:

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Tabellen Aktuelles
news-2308981 Thu, 15 Jan 2026 10:00:00 +0100 Investitionen im Bauhauptgewerbe Sachsen-Anhalts auch 2024 auf hohem Niveau https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/investitionen-im-bauhauptgewerbe-sachsen-anhalts-auch-2024-auf-hohem-niveau 2024 investierten die rechtlichen Einheiten des Bauhauptgewerbes Sachsen-Anhalts 116,8 Mill. EUR, die positive Entwicklung des letzten Jahres konnte somit fortgesetzt werden. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, waren die Bruttoanlageinvestitionen damit um 6,1 Mill. EUR (+5,5 %) höher als 2023 (110,7 Mill. EUR). Wie schon in den letzten Jahren wurde der größte Teil der Investitionen mit 103,5 Mill. EUR in die Anschaffung von Maschinen und maschinellen Anlagen gesteckt, das waren 5,3 % mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die Investitionen in Gebäude und Grundstücke stiegen ebenfalls an (+7,2 %). Dabei investierten die rechtlichen Einheiten, die ihren wirtschaftlichen Schwerpunkt im Straßenbau haben, insgesamt 32,4 Mill. EUR, das waren 11,7 % mehr als 2023. Dies entsprach etwa gut 1/4 des gesamten Investitionsvolumens der rechtlichen Einheiten des Bauhauptgewerbes in Sachsen-Anhalt im Berichtsjahr 2024. Die Investitionsquote - gemessen als Bruttoinvestitionen in Relation zum Umsatz - erreichte beim Bauhauptgewerbe 4,4 %. Von den Bruttoanlageinvestitionen leisteten die rechtlichen Einheiten im Bauhauptgewerbe mit Sitz in der Landeshauptstadt Magdeburg mit 21,4 Mill. EUR den wertmäßig größten Anteil, gefolgt vom Landkreis Stendal mit 18,4 Mill. EUR, und die maßgeblichen Wirtschaftseinheiten mit Sitz in der kreisfreien Stadt Dessau-Roßlau mit 1,1 Mill. EUR den niedrigsten.

Im 2. Bereich des Baugewerbes, dem Ausbaugewerbe, fiel die Höhe der Investitionen gegenüber denen des Bauhauptgewerbes wie schon in der Vergangenheit deutlich geringer aus. Die rechtlichen Einheiten des Ausbaugewerbes (Bauinstallationen und sonstiges Ausbaugewerbe) investierten insgesamt etwa 40,8 Mill. EUR. Das waren gerade mal 0,2 Mill. EUR (+0,4 %) mehr als 2023. Auch in diesem Bereich waren die Ausgaben für Maschinen und maschinelle Anlagen am höchsten (37,8 Mill. EUR; +17,4 %). Den größten Anteil an den getätigten Investitionen hatte wiederum der Wirtschaftszweig „Elektroinstallation“ mit 17,0 Mill EUR (+7,1 %).

Die genannten Angaben sind Ergebnis der Jahres- und Investitionserhebung im Baugewerbe, für welche rechtliche Einheiten mit 20 und mehr tätigen Personen befragt wurden. Der Ergebnistermin ist der Tatsache geschuldet, dass für diese Statistik zum Teil auf Daten aus den Jahresbilanzen zurückgegriffen werden muss.

Weitere Informationen zum Thema Baugewerbe finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

 

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StaLa Aktuelles
news-2308968 Wed, 14 Jan 2026 10:00:00 +0100 Geburtenschätzung 2025: 12 300 Kinder lebend geboren https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/geburtenschaetzung-2025-12-300-kinder-lebend-geboren 2025 wurden in Sachsen-Anhalt voraussichtlich rund 12 300 Kinder lebend geboren. Wie im Vorjahr nimmt das Statistische Landesamt auf Grundlage der bekannten vorläufigen Geburtenzahlen bis zum 30.09. des Jahres 2025 eine Vorausschätzung für das gesamte Jahr vor. Innerhalb der ersten 3 Quartale des Jahres 2025 kamen in Sachsen-Anhalt 9 030 Kinder zur Welt. Die vorausgeschätzte Gesamtzahl von 12 300 Geburten bis zum Jahresende liegt unter dem Wert von 2024 (12 526 Lebendgeborene). Der zu erwartende Rückgang gegenüber dem Vorjahr betrüge damit rund 200 Lebendgeborene bzw. 1,8 %. Damit würden die Geburten in Sachsen-Anhalt das 9. Jahr in Folge gegenüber dem Vorjahr sinken.

Die Zahl der Geburten stellt damit voraussichtlich einen neuen Tiefstand dar, der sogar die bisherigen Tiefstände von 2024, 2023 und 2022 mit 12 526, 13 550 bzw.14 506 Lebendgeborenen sowie die Einbrüche der Nachwendezeit in den Jahren 1993 (14 610 Lebendgeborene), 1994 (14 280 Lebendgeborene) und 1995 (14 568 Lebendgeborene) weiter unterschreitet.

Die endgültigen amtlichen Geburtenzahlen für das Jahr 2025 werden im Juni 2026 veröffentlicht.

Weitere Informationen zum Thema Geborene finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt und im Statistischen Bericht „Bevölkerung und natürliche Bevölkerungsbewegung 1990-2024“.

Die langen Zeitreihen oder die Basisdaten zu Geburten können über die Tabellen zur Statistik der Geburten (12612) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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Kategorien Stala StaLa Aktuelles
news-2308973 Wed, 14 Jan 2026 08:47:49 +0100 Neue Berichte veröffentlicht https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/neue-berichte-veroeffentlicht-16 Es wurden zwei neue Berichte im Bereich Verkehr veröffentlicht.
  • Schiffsverkehr, Binnenschifffahrt – Juli 2025
  • Straßen- und Schienenverkehr, Fahrgäste und Beförderungsleistungen im Schienennahverkehr und im gewerblichen Omnibuslinienverkehr – III. Quartal 2025, Vorläufige Ergebnisse
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    Berichte Aktuelles
    news-2308961 Tue, 13 Jan 2026 10:00:00 +0100 Preise für Nahrungsmittel seit 2021um mehr als 1/3 gestiegen https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/preise-fuer-nahrungsmittel-seit-2021um-mehr-als-1-3-gestiegen Eine ausgewogene Ernährung mit regelmäßigem Obst- und Gemüseverzehr ist essenziell für die Gesundheit. Verbraucherinnen und Verbraucher in Sachsen-Anhalt mussten 2025 für diese Lebensmittel deutlich tiefer in die Tasche greifen als vor 5 Jahren. Wie das Statistische Landesamt anlässlich der Grünen Woche (16. bis 25. Januar 2026) mitteilt, stiegen die Verbraucherpreise für Gemüse um 26,5 % gegenüber 2021. Für Obst wurde ebenfalls eine spürbare Teuerung um 25,5 % verbucht. Insgesamt lag im Fünf-Jahreszeitraum die Preissteigerung für Nahrungsmittel (+34,7 %) deutlich über der allgemeinen Inflationsrate (+19,7 %) in diesem Zeitraum. Besonders stark betroffen waren Molkereiprodukte und Eier (+43,8 %), Brot und Getreideerzeugnisse (+42,6 %) sowie Speisefette und Speiseöle (+42,3 %). Bei Fleisch und Fleischwaren war der Preisanstieg (+29,4 %) etwas höher und bei Fisch, Fischwaren und Meeresfrüchte (+27,5 %) ähnlich hoch wie bei Obst (+25,5 %) und Gemüse (+26,5 %).

    Der Höhepunkt der Preissteigerungen bei Nahrungsmitteln im Vergleich zum jeweiligen Vorjahr war im genannten Zeitraum in den Jahren 2022 (+14,9 %) und 2023 (+13,1 %). In beiden Jahren war die Teuerungsrate für Nahrungsmittel damit mehr als doppelt so hoch wie die allgemeine Inflationsrate (2022: +7,3 %, 2023: +6,0 %). 2024 betrug sie dann nur halb so viel wie die allgemeine Inflationsrate (+2,5 %, Preissteigerung Nahrungsmittel: +0,9 %) und erreichte 2025 das Niveau der allgemeinen Teuerung (beide: +2,7 %).

    2025 haben sich nur die Warengruppen Gemüse (-0,8 %) und Speisefette und Speiseöle (-1,6 %) im Vergleich zum Vorjahr verbilligt. Grund dafür war der deutliche Preisrückgang bei Kartoffeln, frisch, gekühlt und verarbeitet (-15,8 %) und bei Olivenöl (-13,8 %) sowie bei anderen Speiseölen pflanzlichen Ursprungs (-2,6).

    Weitere Informationen zum Thema Preise finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

    Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Thema Verbraucherpreisindex können über die Tabellen zum Verbraucherpreisindex (61111) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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    StaLa Aktuelles
    news-2308963 Mon, 12 Jan 2026 14:25:43 +0100 Neue Berichte veröffentlicht https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/neue-berichte-veroeffentlicht-15 Es wurden zwei neue Berichte in den Bereichen Bevölkerung, Mikrozensus, freiwillige Haushaltserhebungen und Energie- und Wasserversorgung veröffentlicht.
  • Bevölkerung nach Altersgruppen und Geschlecht sowie Bevölkerungsstand und Bevölkerungsentwicklung
  • Erhebung über die Energieverwendung der Betriebe im Verarbeitenden Gewerbe sowie im Bergbau und in der Gewinnung von Steinen und Erden
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    Berichte Aktuelles
    news-2308950 Mon, 12 Jan 2026 10:00:00 +0100 Zahl der Woche: 22 https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/zahl-der-woche-22 2024 dauerte der Neubau eines Wohngebäudes in Sachsen-Anhalt durchschnittlich 22 Monate, wie das Statistische Landesamt mitteilt. Die 1 210 Wohngebäude mit nur einer Wohnung (Einfamilienhäuser) wurden im Schnitt in 22 Monaten errichtet. Bei den 47 Wohngebäuden mit 2 Wohnungen bzw. den 111 Wohngebäuden mit 3 oder mehr Wohnungen lag die durchschnittliche Bauzeit ab Genehmigung bei 28 Monaten und war damit ein halbes Jahr länger. Es gab 2024 große Unterschiede bei der Bauzeit: während bei 36 Wohngebäuden weniger als 6 Monate zwischen Genehmigung und Fertigstellung des Neubaus vergingen, dauerte es bei 170 Wohngebäuden länger als 36 Monate.

    Obwohl 2023 fast doppelt so viele Wohngebäude (2 165) fertiggestellt wurden, betrug die durchschnittliche Abwicklungsdauer nur 20 Monate.

    Weitere Informationen zum Thema Bautätigkeit und Wohnen finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

    Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Thema Baufertigstellungen können über die Tabellen zu Baufertigstellungen (31121) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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    StaLa Aktuelles