Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt - News (Aktuelles) http://statistik.sachsen-anhalt.de/ de_DE Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt Sun, 29 Mar 2026 10:59:57 +0200 Sun, 29 Mar 2026 10:59:57 +0200 TYPO3 EXT:news news-2309564 Fri, 27 Mar 2026 10:00:00 +0100 Tourismus in Sachsen-Anhalt: Beherbergungsbetriebe starten im Januar 2026 mit zurückhaltendem Trend ins neue Jahr https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/tourismus-in-sachsen-anhalt-beherbergungsbetriebe-starten-im-januar-2026-mit-zurueckhaltendem-trend-ins-neue-jahr Im Januar 2026 verbuchten die Beherbergungsbetriebe in Sachsen-Anhalt rund 157 400 Gästeankünfte und knapp 383 800 Übernachtungen. Nach Mitteilung des Statistischen Landesamtes aus den vorläufigen Ergebnissen der Monatserhebung im Tourismus waren das etwa gleich viele Gäste und 1,0% weniger Übernachtungen als im Januar des Vorjahres. 93,0% der Gäste kamen aus dem Inland. Hier konnte ein Zuwachs bei den Gästezahlen (+0,3 %), aber ein Rückgang bei den Übernachtungszahlen (-0,9 %) festgestellt werden. Bei Gästen aus dem Ausland gab es ein anderes Bild. Hier wurden weniger Gäste (-4,3 %) und weniger Übernachtungen (-2,9 %) ermittelt. Von den in die Erhebung einbezogenen Beherbergungsbetrieben waren 926 im Januar 2026 geöffnet (Januar 2025: 938 geöffnete Beherbergungsbetriebe). Die angebotenen Schlafgelegenheiten waren zu 19,7 % ausgelastet (Januar 2025: 20,0 %). Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Gäste betrug 2,4 Tage. Im Januar des Vorjahres lag die durchschnittliche Aufenthaltsdauer bei 2,5 Tagen.

Auch in den einzelnen Betriebsarten gab es im Januar 2026 keinen klaren Trend in den Veränderungsraten bei Gästen und Übernachtungen. Zuwächse bei den Gästen und Übernachtungen konnten nur bei den Schulungsheimen (+23,5% Gästeankünfte, +16,9 % Übernachtungen) festgestellt werden. Rückgänge bei den Gästen und Übernachtungen konnten bei den Betriebsarten Camping-, Biwakplätze (-40,4 % Gästeankünfte, -23,5 % Übernachtungen), Gasthöfe (-20,1% Gästeankünfte, -20,8 % Übernachtungen), Erholungs- und Ferienheime (-3,1 % Gästeankünfte, -17,7 % Übernachtungen), Ferienzimmer, Ferienwohnungen, Ferienhäuser, Feriendörfer (-9,2 % Gästeankünfte, -4,8 % Übernachtungen) festgestellt werden. Ein anderes Bild gab es zum einen bei den Betriebsarten der Pensionen (-7,2 % Gästeankünfte, +9,6 % Übernachtungen), Vorsorge- und Reha-Kliniken (-1,5 % Gästeankünfte, +0,7 % Übernachtungen) und zum anderen bei den Betriebsarten der Hotels (+1,7 % Gästeankünfte, -0,6 % Übernachtungen), der Hotels garnis (+1,3 % Gästeankünfte, -1,8 % Übernachtungen) und den Jugendherbergen, Hostels, Hütten (+0,5 % Gästeankünfte, -5,4 % Übernachtungen).

Im Januar 2026 konnten nur 2 der 5 Reisegebiete in Sachsen-Anhalt einen Anstieg der Gästezahlen erreichen, verzeichneten aber einen Rückgang der Übernachtungen gegenüber dem Vorjahresmonat. 3 von 5 Reisegebieten wiesen ein Minus an Gästen und einen Rückgang bei den Übernachtungen aus. Die Beherbergungsbetriebe der größten Region, dem Harz und Harzvorland, meldeten positive Werte, bei den Gästeankünften um +0,3 %, aber einen Rückgang bei den Übernachtungen um -0,2 %. Gestiegene Gästezahlen aber einen Rückgang bei den Übernachtungen meldete ebenso die Regionen Halle, Saale, Unstrut (+2,0 % Gäste, -0,9 % Übernachtungen). In den übrigen 3 Regionen gab es sowohl bei den Gästeankünften als auch bei den Übernachtungen Rückgänge. Diese waren die Region Anhalt-Wittenberg (-1,5 % Gäste, -3,3% Übernachtungen), die Region Magdeburg, Elbe-Börde-Heide (-1,3 % Gäste, -1,3 % Übernachtungen) und die Region Altmark (-0,5 % Gäste, -0,4 % Übernachtungen).

Ab Berichtsmonat Januar 2026 werden die Betriebsarten nach der Wirtschaftszweigklassifikation WZ 2025 ausgewiesen. Es kann dadurch auf Ebene der Betriebsarten zu geringfügigen Einschränkungen in der zeitlichen Vergleichbarkeit kommen. Die Zahlen stammen aus der Monatserhebung im Tourismus (Beherbergungsstatistik). In dieser werden Beherbergungsbetriebe ab 10 Schlafgelegenheiten sowie Campingplätze ab 10 Stellplätzen u. a. mit Gästeankünften, Aufenthaltsdauer und Herkunft der Gäste erfasst.

Weitere Informationen zum Thema Gastgewerbe finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt. Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Thema Gastgewerbe können über die Tabellen zum Gastgewerbe (45213) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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news-2309551 Thu, 26 Mar 2026 10:00:00 +0100 Pro-Kopf-Arbeitszeit 2025 betrug 1 359 Stunden in Sachsen-Anhalt https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/pro-kopf-arbeitszeit-2025-betrug-1-359-stunden-in-sachsen-anhalt In Sachsen-Anhalt leisteten die 983,8 Tsd. Erwerbstätigen 2025 insgesamt 1 337,3 Mio. Arbeitsstunden, das waren 19,0 Mio. Stunden weniger als im Vorjahr. Die durchschnittliche jährliche Pro-Kopf-Arbeitszeit betrug 1 359 Stunden, 27 Stunden mehr als im Bundesdurchschnitt. Wie das Statistische Landesamt nach neuesten vorläufigen Berechnungen des Arbeitskreises Erwerbstätigenrechnung der Länder mitteilt, verringerte sich das gesamtwirtschaftliche Arbeitsvolumen, welches die tatsächlich geleistete Arbeitszeit aller Erwerbstätigen am Arbeitsort umfasst, 2025 gegenüber 2024 um 1,4 % (Vorjahr: -0,4 %). Die Zahl der Erwerbstätigen nahm im gleichen Zeitraum um 5,3 Tsd. Personen (-0,5 %) auf 983,8 Tsd. Personen ab (Vorjahr: -0,3 %). Durchschnittlich arbeitete damit jede erwerbstätige Person in Sachsen-Anhalt 1 359 Stunden, 12 Stunden weniger als im Vorjahr. Verursacht wurde dieser Rückgang unter anderem durch die Zunahme der Teilzeitbeschäftigung bei gleichzeitiger Abnahme der Vollzeitbeschäftigung. 2025 standen außerdem 2 Arbeitstage weniger zur Verfügung.

Die Selbstständigen und mithelfenden Familienangehörigen hatten mit 1 754 Stunden eine deutlich höhere Pro-Kopf-Arbeitszeit als die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit 1 328 Stunden.

Die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden entwickelte sich in der Land- und Forstwirtschaft, Fischerei (-2,8 %) und im Produzierenden Gewerbe (-3,3 %) rückläufig. Auch im Dienstleistungsbereich insgesamt (-0,7 %) gab es einen Rückgang, wobei der Bereich Öffentliche und sonstige Dienstleistungen; Erziehung, Gesundheit; Private Haushalte einen Zuwachs (+0,3 %) verzeichnete.

Die meisten Arbeitsstunden je erwerbstätige Person wurden im Baugewerbe mit 1 514 Stunden geleistet. Am kürzesten war die durchschnittliche jährliche Pro-Kopf-Arbeitszeit dagegen in den Dienstleistungsbereichen (1 323 Stunden), in denen Teilzeitarbeit und marginale Beschäftigung eine größere Rolle spielen.

Ursachen für die Unterschiede zum Bundesdurchschnitt und zwischen den Wirtschaftsbereichen sind neben verschiedenen tariflichen und individuellen Arbeitszeiten (Vollzeit-, Teilzeit-, marginale Beschäftigung), den unterschiedlichen Beschäftigungsstrukturen (abhängige und selbstständige Erwerbstätigkeit) und Wirtschaftszweigstrukturen auch die Mehr- und Kurzarbeit sowie krankheitsbedingte Ausfallzeiten und die unterschiedliche Zahl der Arbeitstage in den Bundesländern.

Die verschiedenen regionalen und strukturellen Pro-Kopf-Arbeitszeiten sind somit kein Maßstab der Intensität und Qualität der verausgabten Arbeitszeit.

Diese vom Arbeitskreis Erwerbstätigenrechnung der Länder ermittelten Zahlen beruhen auf dem Berechnungsstand des Statistischen Bundesamtes und des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit vom Februar 2026.

Weitere Informationen und Ergebnisse zum Thema Erwerbstätigkeit können im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt oder unter im Statistikportal der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder abgerufen werden. Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Thema Erwerbstätigkeit in Sachsen-Anhalt können über die Tabellen zur Erwerbstätigkeit (13311) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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news-2309545 Wed, 25 Mar 2026 10:00:00 +0100 Vollzeitbeschäftigte Fachkräfte verdienten durchschnittlich 3 494 EUR brutto im Monat https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/vollzeitbeschaeftigte-fachkraefte-verdienten-durchschnittlich-3-494-eur-brutto-im-monat Im April 2025 lag der durchschnittliche Bruttomonatsverdienst ohne Sonderzahlungen von Vollzeitbeschäftigten bei 4 010 EUR (+4,9 % gegenüber April 2024), wie das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt aus den Ergebnissen der Verdiensterhebung mitteilt. Die Mehrzahl der Vollzeitbeschäftigten (59 %) wurde von ihrem Arbeitgeber als Fachkraft eingestuft. Fachkräfte verdienten durchschnittlich 3 494 EUR brutto im April 2025 (+4,5 % gegenüber 2024). Bei Spezialisten (16 % der Vollzeitbeschäftigten) lag der Verdienst bei 4 717 EUR (+6,8 %). Experten hatten einen Anteil von 13 % an allen Vollzeitjobs und verdienten 6 401 EUR (+8,4 %). Bei Helfern, 12 % der Vollzeitjobs, lag der Verdienst bei 2 967 EUR (+3,9 %). Die schulische und die berufliche Ausbildung beeinflusste die Höhe des monatlich erreichten Bruttoverdienstes im April 2025. Ohne Schulabschluss lag das durchschnittliche Niveau des Bruttomonatsverdienstes im April 2025 bei 2 806 EUR (-1,0% ggü. April 2024). Mit einem Haupt- oder Volkshochschulabschluss betrug der Verdienst 3 203 EUR (+5,9 %). Mit dem Abschluss der mittleren Reife oder einem gleichwertigen Abschluss konnten 3 614 EUR (+4,2 %) verdient werden. Mit einem Abitur oder Fachabitur waren im Schnitt 5 312 EUR Verdienst (+4,7 %) möglich.

Mit einem anerkannten Berufsausbildungsabschluss lag der Verdienst im Durchschnitt bei 3 563 EUR im April 2025. Ohne beruflichen Ausbildungsabschluss waren es 3 095 EUR. Ausbildungsabschlüsse als Meister, Techniker oder an einer Fachschule mit führten zu Verdiensten in Höhe von durchschnittlich 4 473 EUR. Mit einem Bachelor in der Tasche konnten 4 650 EUR erreicht werden. Ein Diplom, Magister, Master oder ein Staatsexamen führte zu Verdiensten in Höhe von 6 177 EUR. Promovierte oder habilitierte Vollzeitbeschäftigte wurde im Schnitt mit 9 478 EUR vergütet.

Nach Berufsgruppen (KldB 2010) waren die Verdienste im April 2025 in Sachsen-Anhalt am höchsten in den Berufen der Human- und Zahnmedizin (9 726 EUR), gefolgt von Berufen im Bereich der Geschäftsführung und Vorständen (9 723 EUR). Lehr- und Forschungstätigkeiten an Hochschulen wurden im Schnitt mit 7 137 EUR vergütet, Offiziere der Bundeswehr erhielten 6 094 EUR für ihre Tätigkeiten. Im Bereich Mathematik und Statistik lag der Verdienst durchschnittlich bei 5 905 EUR, in der Theologie und Gemeindearbeit waren es 5 783 EUR.

Unterhalb des Durchschnittsverdienstes (4 010 EUR) wurden im April 2025 unter anderem Tätigkeiten in Bereichen der Floristik (2 187 EUR), der Pferdewirtschaft (2 491 EUR), der Gastronomie (2 625 EUR), der Reinigung (2 907 EUR), der Hotellerie (2 915 EUR), der Lagerwirtschaft, Post, Zustellung und Güterumschlag (3 030 EUR) oder auch der Fahrzeugführung im Straßenverkehr (3 061 EUR) vergütet.

In den sachsen-anhaltischen Fachkräfteengpassberufen gab es im April 2025 folgende Verdienstmöglichkeiten: In den Berufen der Gastronomie war als Fachkraft in Vollzeit ein Verdienst von 2 668 EUR möglich. Engpässe gab es auch im Bereich Fahrzeug-, Luft-Raumfahrt-, Schiffbautechnik, hier lag der Durchschnittsverdienst bei 3 293 EUR zum Beispiel als Fachkraft für Kraftfahrzeugtechnik mit 3 156 EUR. Fachkräfte in der Klempnerei erhielten 3 316 EUR, Fachkräfte im Bereich Sanitär, Heizung, Klimatechnik 3 637 EUR und in der Kältetechnik 3 741 EUR. Im Bereich der Energietechnik lag das durchschnittliche Verdienstniveau bei 3 638 EUR, Fachkräfte für Energie-, Kraftwerkstechnik verdienten im April 2025 durchschnittlich 5 383 EUR, für Bauelektrik 3 561 EUR und für regenerative Energietechnik 2 918 EUR. In der Gesundheits- und Krankenpflege, im Rettungsdienst und in der Geburtshilfe (Bruttomonatsverdienst: 4 378 EUR) wurden zum Beispiel Fachkräfte in der Gesundheits- und Krankenpflege (4 691 EUR) gesucht. Mangel bestand ebenfalls im Bereich der Altenpflege (durchschnittliche Verdienstmöglichkeiten von 4 314 EUR) oder Fachkräften als Koch oder Köchin (Verdienstmöglichkeiten von 2 685 EUR).

Von den 873 000 im April 2025 in der Verdiensterhebung erfassten Beschäftigungsverhältnissen entfielen 58 % auf Vollzeitbeschäftigte, auf welche sich die hier dargestellten durchschnittlichen Bruttomonatsverdienste beziehen.

Der interaktive Gehaltsvergleich des Statistischen Bundesamtes (www.destatis.de/gehaltsvergleich) berücksichtigt neben den hier aufgelisteten Faktoren weitere und liefert dadurch individuell zugeschnittene Informationen zu den Verdiensten in einzelnen Berufen. Die Indikatoren zur Bestimmung der Berufe mit Fachkräfteengpässen und weitere Informationen zum Thema sind im Internetangebot der Bundesagentur für Arbeit nachzulesen. Weitere Informationen zum Thema Verdienste finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

 

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news-2309546 Wed, 25 Mar 2026 10:00:00 +0100 Güterumschlag in der Binnenschifffahrt in Sachsen-Anhalt 2025 um 3,8 % gestiegen https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/gueterumschlag-in-der-binnenschifffahrt-in-sachsen-anhalt-2025-um-38-gestiegen In den Binnenhäfen und Umschlagstellen Sachsen-Anhalts wurden 2025 rund 6,3 Mio. t Güter umgeschlagen. Nach Mitteilung des Statistischen Landesamtes lag der Güterumschlag der Binnenschifffahrt damit um 3,8 % über dem Ergebnis von 2024 und erreichte das dritte Jahr in Folge einen Zuwachs. Der Anteil an Gefahrgut darunter sank im Vergleich zum Vorjahr von 14,6 % auf 14,0 % im Jahr 2025. 60,3 % aller umgeschlagenen Güter wurden von oder zu Häfen in Deutschland verschifft, 39,7 % waren Güterumschlag von oder zu Häfen im Ausland. Es wurden 2025 in den Binnenhäfen und Umschlagstellen Sachsen-Anhalts 2,2 Mio. t Güter empfangen und 4,1 Mio. t Güter versendet.

Mit 2,1 Mio. t (-15,0 % im Vergleich zum Vorjahr) und einem Anteil von 33,9 % am Gesamtumschlag waren Erzeugnisse der Land- und Forstwirtschaft sowie Fischerei die am häufigsten beförderten Güter. Die am zweithäufigsten umgeschlagene Güterabteilung war 2025 mit 1,0 Mio. t und einem Plus um 46,3 % gegenüber dem Vorjahr Erze, Steine und Erden sowie sonstigen Bergbauerzeugnisse. Der Güterumschlag von Kokerei- und Mineralölerzeugnissen war um 4,1 % rückläufig. Hiervon wurden 2025 rund 0,8 Mio. t be- und entladen. Der Güterumschlag der Chemischen Erzeugnisse stieg im Vergleich zum Vorjahr um 2,1 %.

47,0 % aller Güter wurden in Häfen und Umschlagstellen des Elbegebietes ein- oder ausgeladen, 53,0 % im Mittellandkanalgebiet. Insgesamt ging der Güterumschlag im Elbegebiet um 3,3 % gegenüber dem Vorjahr zurück. Die Häfen desMittellandkanalgebiets verzeichneten dagegen einen Zuwachs an be- und entladenen Gütern um 10,9 %.

Der Containerumschlag auf den Binnenwasserstraßen Sachsen-Anhalts ging 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 8,1 % auf insgesamt 33 620 TEU (Twenty-Foot-Equivalent-Unit) zurück. Dabei war sowohl der Containerumschlag in den Häfen des Elbegebiets (-14,1 %) als auch des Mittellandkanalgebiets (-3,4 %) rückläufig.

Der Güterumschlag ergibt sich aus den Meldungen über Aus- und Einladungen der in den Häfen ankommenden und abgehenden Schiffe.

Ein TEU ist eine international standardisierte Einheit zur Zählung von Containern unterschiedlicher Größe. Basis ist ein ISO-Container mit einer Länge von circa 6 Metern.

Weitere Informationen zum Thema Verkehr finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Thema Binnenschifffahrt können über die Tabelle zur Güterverkehrsstatistik der Binnenschifffahrt (46321) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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news-2309528 Tue, 24 Mar 2026 10:00:00 +0100 Zahl der Woche: 8,3 https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/zahl-der-woche-83 2025 bauten in Sachsen-Anhalt 10 Betriebe auf insgesamt 1,1 ha Spinat an. Sie konnten 8,3 t des grünen Blattgemüses ernten. Im Vergleich zum Vorjahr (2024: 13 Betriebe; 1,6 ha; 9,4 t) war ein leichter Rückgang sowohl bei der Anbaufläche als auch bei der Erntemenge zu verzeichnen, wie das Statistische Landesamt mitteilt. Über die letzten 10 Jahre schwankte die Zahl der spinatanbauenden Betriebe in Sachsen-Anhalt zwischen 8 und 13, die Anbaufläche bewegte sich meist im niedrigen einstelligen Hektarbereich.

Im bundesweiten Vergleich war Sachsen-Anhalt damit ein kleinerer Standort für den Spinat-Anbau. Die größten Anbauflächen und Erntemengen fanden 2025 sich weiterhin in Nordrhein-Westfalen (2 006,5 ha; 42 060,6 t), Niedersachsen (993,2 ha; 13 004,9 t) und Rheinland-Pfalz (500,8 ha; 9 309,0 t).

Der Tag des Spinats wird jährlich am 26. März gefeiert, um die Vielseitigkeit und den hohen Nährwert des grünen Blattgemüses zu würdigen. Auch der sehr hohe Vitamin-C-Gehalt wird immer wieder erwähnt. Allerdings verfügt Spinat roh nur über einen Vitamin-C-Gehalt von 57 mg/100g laut Bundeslebensmittelschlüssel (BLS). Von den in Sachsen-Anhalt angebauten Gemüsearten hat Grünkohl roh den höchsten Vitamin-C-Gehalt (156 mg/100 g), gefolgt von Broccoli roh (81 mg/100 g) und Rosenkohl roh (129 mg/100g). Aus heimischer Produktion konnte das meiste Vitamin C aus den 31,0 t geernteten Grünkohl und 12,7 t Rosenkohl in eine gesunde Ernährung integriert werden. Broccoli stand mit 6,9 t in noch geringerem Umfang zur Verfügung als heimischer Spinat.

Die Angaben zum Vitamin-C-Gehalt sind dem Bundeslebensmittelschlüssel https://blsdb.de/ entnommen.

Weitere Informationen zum Thema Landwirtschaft finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

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StaLa Aktuelles
news-2309530 Tue, 24 Mar 2026 09:26:00 +0100 Neuer Bericht veröffentlicht https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/neuer-bericht-veroeffentlicht-35 Es wurde ein neuer Bericht im Bereich Baugewerbe veröffentlicht. Bauhauptgewerbe, Ausbaugewerbe und Bauträger – Investitionen im Bauhaupt- und Ausbaugewerbe

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Tabellen Aktuelles
news-2309527 Mon, 23 Mar 2026 15:34:23 +0100 Tabelle veröffentlicht https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/tabelle-veroeffentlicht-2 Es wurde 1 Tabelle im Bereich Land- und Forst­wirt­schaft, Fischerei aktualisiert. Folgende Tabelle im Bereich Land- und Forst­wirt­schaft, Fischerei wurde aktualisiert:

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Tabellen Aktuelles
news-2309522 Mon, 23 Mar 2026 10:00:00 +0100 Mindestsicherungsquote Sachsen-Anhalt: Neue Funktion im Regionalatlas Deutschland verbessert regionale Vergleichbarkeit https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/mindestsicherungsquote-sachsen-anhalt-neue-funktion-im-regionalatlas-deutschland-verbessert-regionale-vergleichbarkeit 2024 betrug die Mindestsicherungsquote in Sachsen-Anhalt 9,5 %. Sie entspricht dem Anteil der Personen in der Bevölkerung, die Leistungen aus den sozialen Mindestsicherungssystemen erhalten. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, zeigt der Nachbarschaftsvergleich für die Landeshauptstadt Magdeburg, dass die Mindestsicherungsquote 2024 mit 11,0 % der Quote der kreisfreien Stadt Dessau-Roßlau (11,2 %) näher kommt als der von den benachbarten Landkreisen Börde (6,3 %), Jerichower Land (7,4 %) und Salzlandkreis (10,2 %). Deutschlandweit lässt sich beobachten, dass die Mindestsicherungsquote in städtischen Regionen häufig höher ist als in den umgebenden, eher ländlich geprägten Regionen. Dieses Muster zeigt sich auch in Sachsen-Anhalt für die beiden anderen kreisfreien Städte: Während in Halle (Saale) die Mindestsicherungsquote 13,3 % verzeichnete, lag der Wert im umgebenden Saalekreis bei 7,9 %. Auch die an die kreisfreie Stadt Dessau-Roßlau (11,2 %) angrenzende Landkreise Wittenberg (7,6 %) und Anhalt-Bitterfeld (8,7 %) wiesen deutlich geringere Quoten auf.

Grundsätzlich zeigt die Karte im Regionalatlas ein Nord-Süd-Gefälle der Mindestsicherungsquote. Unter den Regionen mit den niedrigsten Mindestsicherungsquoten liegen insbesondere ländlich geprägte Landkreise im Süden Deutschlands.

Mit der neuen Funktion „Regionsradar“ im Regionalatlas Deutschland lassen sich Nachbarschaftsvergleiche zu einer ausgewählten Region jetzt schnell und einfach auf den verschiedenen regionalen Ebenen durchführen. Die Funktion ist über das „Tacho“-Symbol in der rechten Leiste erreichbar und bietet drei Auswertungen: Nachbarschaftsvergleich, Deutschlandvergleich und deutschlandweite Platzierung.

Zusätzlich zum Regionsradar wurden im Regionalatlas neue Veränderungsraten, zum Beispiel für die Mindestsicherungsquote, eingeführt. Diese erleichtern den Datenvergleich mit den Vorjahren Im Vergleich zu 2023 verzeichnen insbesondere die Landeshauptstadt Magdeburg (-0,5 Prozentpunkte) und die kreisfreie Stadt Halle (Saale) (-0,4 Prozentpunkte) eine stärkere Abnahme der Mindestsicherungsquote als im bundesweiten Durchschnitt (-0,1 Prozentpunkte).

Das Angebot im Regionalatlas wird kontinuierlich erweitert.

 

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news-2309509 Fri, 20 Mar 2026 10:00:00 +0100 Tarifbindung der Beschäftigen 2025 bei 48 % https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/tarifbindung-der-beschaeftigen-2025-bei-48 2025 waren in Sachsen-Anhalt lediglich 48 % der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten tarifgebunden. Damit lag der Anteil knapp unter dem Bundesdurchschnitt von 49 %, wie das Statistische Landesamt mitteilt. Im Vergleich zu den Vorjahren ist die Tarifbindung entgegen dem Bundestrend (konstant) weiter rückläufig: 2022 lag die Quote noch bei 51 %, 2023 und 2024 jeweils bei 50 %. Die Mehrheit der tarifgebundenen Beschäftigten in Sachsen-Anhalt arbeitete zu 36 % auf Basis von Branchentarifverträgen, während 12 % durch Firmentarifverträge abgesichert waren.

Im Bereich Öffentliche Verwaltung, Verteidigung; Sozialversicherung lag die Tarifbindung der Beschäftigten weiterhin bei 100 %. Im Sektor Erziehung und Unterricht betrug sie 81 %, im Bereich Sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen 62 %. Im Gesundheits- und Sozialwesen sowie in der Wasserversorgung, Entsorgung und Beseitigung von Umweltverschmutzungen waren jeweils 52 % der Beschäftigten tarifgebunden. Unter dem Landesdurchschnitt lagen unter anderem die Bereiche Information und Kommunikation mit 41 %, Verkehr und Lagerei mit 40 %, Kunst, Unterhaltung und Erholung mit 32 % sowie Freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen mit 20 %.

Auch die Tarifgebundenheit der Betriebe war rückläufig: 2025 gaben nur noch 17 % der Betriebe an, die Vergütung entsprechend eines Branchen- oder Firmentarifvertrags zu gestalten. Im Vorjahr waren es noch 21 %, ebenso wie 2022. Der Anteil der nicht tarifgebundenen Betriebe stieg 2025 auf 83 % (2024: 79 %). Besonders niedrig war die Tarifbindung im Gastgewerbe, wo nahezu alle Betriebe keine Tarifbindung meldeten. In der Land- und Forstwirtschaft sowie Fischerei lag der Anteil nicht tarifgebundener Betriebe bei 98 %, in den Bereichen Kunst, Unterhaltung und Erholung sowie Freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen bei 96 %.

Der Indikator der Tarifbindung bildet den Anteil der Beschäftigung in tarifgebundenen Betrieben an der Gesamtbeschäftigung ab. Als tarifgebunden wird ein Betrieb (in der deutschen Abgrenzung) dann klassifiziert, wenn ein Branchen- oder Firmentarifvertrag Anwendung findet. Seit dem Berichtsjahr 2022 wird der Indikator Tarifbindung auf Basis der Ergebnisse der Verdiensterhebung ermittelt.

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news-2309510 Fri, 20 Mar 2026 10:00:00 +0100 Möhren waren 2025 im Gemüseanbau wichtigste Kultur https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/moehren-waren-2025-im-gemueseanbau-wichtigste-kultur Wie das Statistische Landesamt mitteilt, waren Möhren im Jahr 2025 mit einem Anteil von 45 % an der gesamten Gemüseernte (147 488 t) die wichtigste Fruchtart unter dem Gemüse. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Möhrenproduktion um 8 483 t bzw. rund 15 % auf 66 720 t. Zweitwichtigste Fruchtart (37 %) in Sachsen-Anhalt waren die Speisezwiebeln. Von ihnen wurden 54 660 t erzeugt und somit 9 % weniger als im Vorjahr (2024: 60 131 t). Bemerkenswert war der Anstieg der Erntemenge von Roter Bete. Hier verdoppelte sich die Erntemenge von 2 064 t auf 4 102 t im Vergleich zum Vorjahr. Die Gemüseanbaufläche betrug 2025 insgesamt 3 857 ha und lag damit über dem Vorjahreswert (2024: 3 837 ha). Ökologisch wirtschaftende Betriebe erzeugten 2025 auf rund 500 ha insgesamt 18 946 t Gemüse. Das entsprach sowohl 13% der gesamten Gemüseanbaufläche als auch der gesamten Erntemenge. Hier wurden hauptsächlich Wurzel- und Knollengemüse wie zum Beispiel Möhren angebaut.

Die Anbaufläche von Gemüse unter hohen begehbaren Schutzabdeckungen, zum Beispiel in Gewächshäusern oder unter hohen Folienabdeckungen, war 2025 mit 37 ha um einen ha geringer als im Vorjahr (38 ha). Die Erntemenge nahm um 5 % auf 14 750 t ab. Die größte Erntemenge im geschützten Anbau entfiel mit 10 360 t auf Tomaten.

Weitere Informationen zum Thema Landwirtschaft finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

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news-2309501 Thu, 19 Mar 2026 10:00:00 +0100 Erwerbstätigkeit in Sachsen-Anhalt im 4. Quartal 2025 gegenüber Vorjahr um 0,6 % gesunken https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/erwerbstaetigkeit-in-sachsen-anhalt-im-4-quartal-2025-gegenueber-vorjahr-um-06-gesunken Im 4. Quartal 2025 hatten 987,3 Tsd. Erwerbstätige ihren Arbeitsort in Sachsen-Anhalt, das waren 0,6 % weniger als im Vorjahresquartal. Wie das Statistische Landesamt nach neuesten vorläufigen Berechnungen des Arbeitskreises „Erwerbstätigenrechnung der Länder“ mitteilt, war dieser Rückgang insbesondere auf die Abnahme der Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten zurückzuführen.

Gegenüber dem 4. Quartal 2024 nahm die Erwerbstätigenzahl in Sachsen-Anhalt insgesamt um 6,1 Tsd. Personen ab. Dazu trug maßgeblich der weiterhin anhaltende Rückgang im Produzierenden Gewerbe (-5,2 Tsd. Personen) bei. Auch in der Land- und Forstwirtschaft, Fischerei (-0,2 Tsd. Personen) und im Dienstleistungsbereich insgesamt (-0,7 Tsd. Personen) war die Zahl rückläufig. Innerhalb des Dienstleistungsbereiches konnte nur der Bereich Öffentliche und sonstige Dienstleistungen, Erziehung, Gesundheit; Private Haushalte (+4,1 Tsd. Personen) einen Anstieg erreichen.

Im Vergleich zum 3. Quartal 2025 nahm die Zahl der Erwerbstätigen saisonbedingt um 1,5 Tsd. Personen (+0,2 %) zu. Dabei erfolgte der Anstieg nur in den Dienstleistungsbereichen (+2,8 Tsd. Personen), darunter fast ausschließlich im Bereich Öffentliche und sonstige Dienstleistungen, Erziehung, Gesundheit; Private Haushalte (+3,2 Tsd. Personen). In der Land- und Forstwirtschaft, Fischerei (-0,6 Tsd. Personen) und im Produzierenden Gewerbe (-0,7 Tsd. Personen) gab es dagegen einen Rückgang.

In Deutschland stieg die Erwerbstätigenzahl im 4. Quartal 2025 gegenüber dem Vorquartal um 132,0 Tsd. Personen (+0,3 %). Im Vergleich zum Vorjahr war jedoch erneut ein leichter Rückgang zu verzeichnen. Die Erwerbstätigenzahl sank gegenüber dem 4. Quartal 2024 um insgesamt 58,0 Tsd. Personen (-0,1 %) auf 46 136,0 Tsd. Personen (Westdeutschland ohne Berlin: -0,0 %, Ostdeutschland ohne Berlin: -0,7 %). Die Spannweite der Veränderungsraten gegenüber dem Vorjahresquartal reichte von -1,2 % in Thüringen bis +0,6 % in Hamburg.

Bei den hier vorgelegten Ergebnissen, die auf dem Rechenstand des Statistischen Bundesamtes vom Februar 2026 basieren, handelt es sich um Berechnungen des Arbeitskreises „Erwerbstätigenrechnung der Länder“ (AK ETR). Zusätzlich zur Erstberechnung des 4. Quartals 2025 wurden das Jahr 2025 und das 1. bis 3.Quartal 2025 überarbeitet. Zu den Erwerbstätigen zählen alle Personen, die als Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer oder als Selbstständige, einschl. deren mithelfenden Familienangehörigen, eine auf Erwerb gerichtete Tätigkeit ausüben. Weitere Informationen und Ergebnisse zum Thema Erwerbstätigkeit können im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt oder unter www.statistikportal.de abgerufen werden.

Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Thema Erwerbstätigkeit in Sachsen-Anhalt können über die Tabellen zur Erwerbstätigkeit (13311) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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news-2309491 Wed, 18 Mar 2026 16:00:00 +0100 Tabellen aktualisiert https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/tabellen-aktualisiert-26 Es wurden drei Tabellen im Bereich Umwelt und eine Tabelle im Bereich Gesundheitswesen aktualisiert. Folgende Tabellen im Bereich Umwelt wurden aktualisiert:

Folgende Tabelle wurde im Bereich Gesundheitswesen aktualisiert: 

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news-2309481 Wed, 18 Mar 2026 10:00:00 +0100 Behandelte Abfallmenge in Sachsen-Anhalts Entsorgungsanlagen 2024 im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/behandelte-abfallmenge-in-sachsen-anhalts-entsorgungsanlagen-2024-im-vergleich-zum-vorjahr-leicht-gestiegen In den 393 sachsen-anhaltischen Abfallentsorgungsanlagen wurden 2024 insgesamt 12,1 Mio. t Abfälle behandelt. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes stieg damit der Wert um 1,5 % im Vergleich zum Vorjahr (12,0 Mio. t). Fast die Hälfte (5,7 Mio. t) der angenommenen Abfälle stammte aus Sachsen-Anhalt, davon 0,7 Mio. t aus betriebseigenen Abfallentsorgungsanlagen.

Aus anderen Bundesländern wurden 6,0 Mio. t an die sachsen-anhaltischen Entsorgungsanlagen angeliefert. Etwas mehr als 4 % (0,5 Mio. t) kamen aus dem Ausland.

In die 14 thermischen Abfallbehandlungsanlagen, zu denen u. a. Abfallverbrennungsanlagen, Klärschlammverbrennungsanlagen und Sonderabfallverbrennungsanlagen zählen, wurden 2,7 Mio. t Abfallstoffe verbracht. Das waren rund 23 % der gesamten Abfälle. Weitere 0,6 Mio. t bzw. rund 5 % der Abfallmenge wurden in Mitverbrennungsanlagen thermisch verwertet. Die Abfälle werden als Ersatz- oder Zusatzbrennstoff zur Energieerzeugung verwendet. 2/3 des Abfallstroms, der an thermische Abfallbehandlungs- und an Mitverbrennungsanlagen geliefert wurde, stammten aus anderen Bundesländern bzw. dem Ausland.

Bei der Aufteilung nach Abfallarten nahmen mit knapp über der Hälfte (6,1 Mio. t) Abfälle aus Abfallbehandlungsanlagen, öffentlichen Abwasserbehandlungsanlagen sowie der Aufbereitung von Wasser für den menschlichen Gebrauch und Wasser für industrielle Zwecke die führende Position ein. Bei dieser Abfallart sind unter anderem durch mehrstufige Behandlungsverfahren Doppelzählungen nicht zu vermeiden, wenn z. B. Abfälle vor der Verbringung auf eine Deponie eine Sortieranlage durchlaufen. An 2. Stelle folgten mit 18 % (2,2 Mio. t) Siedlungsabfälle, die vorwiegend in privaten Haushalten anfallen.

Bei den Abfallentsorgungsanlagen handelt es sich um Anlagen ohne Zwischenlager, ohne Anlagen zum Untertageversatz und ohne Anlagen zur übertägigen Verfüllung bergbaufremder Abfälle.

Weitere Informationen zum Thema Umwelt finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

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StaLa Aktuelles
news-2309486 Tue, 17 Mar 2026 16:00:00 +0100 Tabellen aktualisiert https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/tabellen-aktualisiert-25 Es wurden zwei Tabellen im Bereich Personal im öffentlichen Dienst aktualisiert. Folgende Tabellen im Bereich Personal im öffentlichen Dienst wurden aktualisiert:

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StaLa Tabellen Aktuelles
news-2309476 Tue, 17 Mar 2026 10:00:00 +0100 Zahl der Entbindungskliniken seit 1991 halbiert https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/zahl-der-entbindungskliniken-seit-1991-halbiert Die Zahl der Krankenhäuser mit Entbindungsstationen in Sachsen-Anhalt hat sich seit der deutschen Vereinigung halbiert. Gab es 1991 in Sachsen-Anhalt noch 36 Krankenhäuser, in denen Kinder entbunden wurden, waren es 2024 noch 18. Damit hat sich ihre Zahl halbiert, wie das Statistische Landesamt mitteilt. Die Zahl der Lebendgeborenen war 2024 (12 526) um 35,6 % niedriger als 1991 (19 459).

Damit folgte Sachsen-Anhalt dem bundesweiten Trend. Die Zahl der Krankenhäuser mit Entbindungsstationen hat sich im genannten Zeitraum mehr als halbiert (1991: 1 186; 2024: 578), obwohl die Zahl der Geburten bundesweit 2024 nur um 18,4 % niedriger war als 1991. Die Zahl der Entbindungskliniken und der Fachabteilungen für Frauenheilkunde und Geburtshilfe ist seit 1991 in allen Bundesländern gesunken, wobei der Rückgang unterschiedlich stark ausfällt. Prozentual am stärksten nahm die Zahl der Krankenhäuser mit Entbindungen zwischen 1991 und 2024 in Rheinland-Pfalz (von 72 auf 28 Krankenhäuser), dem Saarland (von 18 auf 7) und Schleswig-Holstein (von 36 auf 14) ab. In den Stadtstaaten waren die Rückgänge am geringsten, da in denen ohnehin eine vergleichsweise geringe Zahl solcher Kliniken zur Verfügung stand.

Die Entfernung zur nächsten Klinik mit einem Fachbereich Frauenheilkunde und/oder Geburtshilfe hängt stark davon ab, wie städtisch oder ländlich die Menschen wohnen. In den beiden Großstädten Sachsen-Anhalts können 95,7 % der weiblichen Bevölkerung zwischen 16 und 49 Jahren ein entsprechendes Krankenhaus innerhalb von 15 Minuten mit dem Auto erreichen (bundesweit: 95,1 %). Die Erreichbarkeit einer Klinik mit Frauenheilkunde- und/oder Geburtshilfestationen innerhalb von 15 Minuten war auch in den Mittelstädten (Sachsen-Anhalt: 70,6 %; Bund: 73,4 %), den größeren Kleinstädten (17,0 %; Bund: 44,7 %) und den kleineren Kleinstädten oder ländlichen Gemeinden (18,2 %; Bund: 29,9 %) deutlich häufiger als im Bundesvergleich nicht möglich.

Diese und andere Werte zur medizinischen Versorgung in regionaler Tiefe enthält der aktualisierte Krankenhausatlas der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder. Das interaktive Kartenangebot zeigt auf Basis von Krankenhausdaten für 2023 und Bevölkerungsdaten des Zensus 2022 die Erreichbarkeit von Krankenhäusern allgemein sowie nach verschiedenen Fachgebieten – und das für jeden Standort in Deutschland. Diagramme veranschaulichen die Erreichbarkeit in allen Bundesländern nach bestimmten Siedlungstypen – von Großstadt bis ländliche Gemeinde.

Basis des Krankenhausatlas ist das Krankenhausverzeichnis der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder, das alle Einrichtungen nachweist, die am 31.12.2023 in Deutschland zur vollstationären medizinischen Versorgung beigetragen haben. Zwischenzeitliche Veränderungen aufgrund von Krankenhausfusionen, Schließungen und neuen Krankenhausstandorten oder im medizinischen Leistungsangebot sind nicht berücksichtigt.

Die Erreichbarkeiten werden in Minuten angegeben und beziehen sich auf die Fahrtzeit in einem Pkw bei ungestörter Verkehrslage. Grundlage der Berechnung ist der Straßendatenbestand der Nutzergemeinschaft OpenStreetMap (OSM).

Die Online-Anwendung steht unter der Adresse https://krankenhausatlas.statistikportal.de/ kostenlos zur Verfügung.

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StaLa Aktuelles
news-2309470 Mon, 16 Mar 2026 12:00:00 +0100 Neuer Bericht veröffentlicht https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/neuer-bericht-veroeffentlicht-34 Es wurde ein neuer Bericht im Bereich Tourismus veröffentlicht. Gäste und Übernachtungen im Reiseverkehr, Beherbergungskapazität Dezember 2025, Januar bis Dezember 2025, endgültige Ergebnisse

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StaLa Berichte Aktuelles
news-2309467 Mon, 16 Mar 2026 10:00:00 +0100 Zahl der Woche: 79 https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/zahl-der-woche-79 2024 wurden in Sachsen-Anhalt insgesamt 59 rechtliche Einheiten im Bereich Einzelhandel mit Büchern (WZ 47.61) gezählt, wie das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt anlässlich der in dieser Woche stattfindenden Leipziger Buchmesse mitteilt. Im Vergleich zum Jahr 2014 (84 rechtliche Einheiten) war dies ein Rückgang um rund 30 %. Auch bei den Niederlassungen, also den einzelnen Betriebsstätten, zeigte sich ein ähnlicher Trend: 2024 existierten 79 Niederlassungen, während es 2014 noch 106 waren.

Im Bereich Verlegen von Büchern (WZ 58.11) ist die Zahl der rechtlichen Einheiten mit 19 im Jahr 2024 im Vergleich zu 21 im Jahr 2014 relativ stabil geblieben. Die Zahl der Niederlassungen lag 2024 bei 21.

Die meisten rechtlichen Einheiten im Buchhandel befanden sich in der kreisfreien Stadt Halle (Saale) (9) und im Altmarkkreis Salzwedel (7). Jeweils 3 Buchverlage waren in den Landkreisen Börde, Harz, Saalekreis und Wittenberg ansässig.

2024 gab es im Einzelhandel mit Büchern insgesamt 359 abhängig Beschäftigte. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einem Zuwachs um 22 Personen. Im Bereich Buchverlage waren 85 Personen abhängig beschäftigt.

Eine Rechtliche Einheit wird in der deutschen amtlichen Statistik als kleinste rechtlich selbstständige Einheit definiert, die aus handels- bzw. steuerrechtlichen Gründen Bücher führt.

Eine Niederlassung ist eine örtliche Einheit, die einer Rechtlichen Einheit zugeordnet ist. Zur Niederlassung gehören auch örtlich und organisatorisch angegliederte Teile.

Weitere Informationen zum Thema Unternehmensregister finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Thema Unternehmensregister können über die Tabellen zum Unternehmensregister (52111) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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StaLa Aktuelles
news-2309465 Fri, 13 Mar 2026 16:08:10 +0100 Tabellen aktualisiert https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/tabellen-aktualisiert-24 Es wurden 7 Tabellen im Bereich Energie- und Wasserversorgung aktualisiert. Folgende Tabellen im Bereich Energie- und Wasserversorgung wurden aktualisiert:

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Tabellen Aktuelles
news-2309451 Fri, 13 Mar 2026 10:00:00 +0100 2024 wurden in Sachsen-Anhalt 2 756 Insolvenzverfahren beendet https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/2024-wurden-in-sachsen-anhalt-2-756-insolvenzverfahren-beendet 2024 wurden in Sachsen-Anhalt 2 236 Verbraucher- und 520 Regelinsolvenzverfahren abgeschlossen. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, wurden damit insgesamt 2 756 Insolvenzverfahren beendet. Zu den beendeten Regelinsolvenzverfahren zählten 281 Unternehmensinsolvenzen, 220 Insolvenzverfahren von ehemals selbstständig Tätigen, 13 Nachlass- und Gesamtgutinsolvenzverfahren und 6 Verfahren von sonstigen unternehmerisch tätigen natürlichen Personen. Insgesamt wurde in 4 903 Fällen von natürlichen Personen im Rahmen eines Verbraucher- oder Regelinsolvenzverfahrens eine Entscheidung über die Restschuldbefreiung erwirkt.

Von den 2 756 Beendigungen wurden 93,4 % durch die Aufhebung nach Schlussverteilung (§ 200 Insolvenzordnung – InsO) abgeschlossen. Bei der Schlussverteilung werden angemeldete Forderungen letztmalig befriedigt. In 2,7 % bzw. 2,5 % der Fälle wurde das Verfahren mangels Masse nach § 207 InsO bzw. nach Anzeige von Massenunzulänglichkeit nach § 211 InsO eingestellt. Andere Beendigungsarten spielten nur eine untergeordnete Rolle.

Insgesamt betrug die mittlere Verfahrensdauer (Median) aller 2024 beendeten Insolvenzverfahren 448 Tage. Je nach Schuldner- bzw. Verfahrensart unterschied sich der Median bei der Verfahrensdauer stark. Bei Verbraucherinnen und Verbrauchern betrug die mittlere Dauer bis zur Beendigung 408 Tage. Bei Unternehmen war die Verfahrensdauer mit 2 073 Tagen mehr als 5-mal so lang. Das längste in 2024 beendete Verfahren wurde 2009 eröffnet und dauerte damit mehr als 15 Jahre. Bei den ehemals selbstständig Tätigen gibt es grundsätzlich 2 mögliche Arten von Insolvenzverfahren: das vereinfachte Insolvenzverfahren und das Regelinsolvenzverfahren. Das Regelinsolvenzverfahren ist durchzuführen, wenn mehr als 19 Gläubigerinnen bzw. Gläubiger vorhanden sind oder Forderungen aus Arbeitsverhältnissen bestehen (§ 304 InsO). Diese Unterscheidung machte sich auch in der Verfahrensdauer bemerkbar. Vereinfachte Verfahren wurden im Median schon nach 423 Tagen beendet, Regelinsolvenzverfahren dauerten dagegen 753 Tage.

Weitere Informationen zum Thema Insolvenzen finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Thema Insolvenzen können über die Tabelle zur Statistik über beantragte Insolvenzverfahren (52411) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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StaLa Aktuelles
news-2309446 Thu, 12 Mar 2026 10:00:00 +0100 Zahl der Woche: 14 https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/zahl-der-woche-14 Freitag, der 13., gilt im Volksglauben vieler Menschen als Unglückstag. Doch ein Blick auf die Verkehrsunfallzahlen aus Sachsen-Anhalt zeigt: Der Aberglaube spiegelt sich nicht in der Unfallstatistik wider. Laut den vorliegenden Daten des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt ereigneten sich am Freitag, dem 13.06.2025, innerhalb von Ortschaften insgesamt 8 Unfälle. Dabei wurde eine Person schwer und 9 Personen leicht verletzt. Außerhalb von Ortschaften, einschließlich Autobahnen, wurden 6 Unfälle registriert, mit 2 Schwerverletzten und 10 Leichtverletzten. Insgesamt gab es somit am Freitag, den 13., 14 Unfälle mit 3 Schwerverletzten und 19 Leichtverletzten.

Im Vergleich zu den anderen Freitagen im Juni 2025 zeigt sich, dass der 13. keineswegs ein Ausreißer nach oben war: Es gab am Freitag, den 6. Juni, insgesamt 28 Unfälle innerhalb und außerhalb von Ortschaften. Am Freitag, den 20. Juni, ereigneten 25 Unfälle und am Freitag, den 27. Juni, wurden 12 Unfälle innerhalb und außerhalb von Ortschaften registriert.

Auch in 2024 gab es an den Freitagen, die auf einen 13. fielen, keine markanten Unfallhäufungen. Am Freitag, den 13.09.2024, gab es innerhalb und außerhalb von Ortschaften 11 Verkehrsunfälle mit Personenschaden, an den anderen Freitagen waren es 28 (06.09.2024), 18 (20.09.2024) und 18 (27.09.2024). Am 2. Freitag, den 13. des Jahres 2024 (13.12.2024), wurden insgesamt 25 Straßenverkehrsunfälle gezählt. An den sonstigen Freitagen im Dezember waren es 29 (06.12.2024), 15 (20.12.2024) und 20 (27.12.2024).

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StaLa Aktuelles
news-2309447 Thu, 12 Mar 2026 10:00:00 +0100 Neue Berichte veröffentlicht https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/neue-berichte-erstellt Es wurden neue Berichte in den Bereichen Erwerbstätigkeit, Gewerbeanzeigen und Öffentliche Finanzen erstellt. Erwerbstätige am Arbeitsort, Arbeitsvolumen und Vollzeitäquivalente nach Kreisen 1991–2024, bezogen auf den Stand der Bundesrechnung August 2025

Gewerbeanmeldungen und Gewerbeabmeldungen Jahr 2025

Gemeindefinanzen, Einzahlungen und Auszahlungen; Kassenstatistik 01.01.2025–31.12.2025

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StaLa Aktuelles
news-2309436 Wed, 11 Mar 2026 14:00:00 +0100 Neue Berichte veröffentlicht https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/neue-berichte-veroeffentlicht-22 Es wurden neue Berichte in den Bereich Industrie und Landwirtschaft veröffentlicht. Tätige Personen, Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe sowie im Bergbau und der Gewinnung von Steinen und Erden November 2025, vorläufige Ergebnisse

Pflanzenbestände in Baumschulen Jahr 2025

 

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StaLa Aktuelles
news-2309428 Wed, 11 Mar 2026 10:00:00 +0100 Umsatz im Dienstleistungsbereich in Sachsen-Anhalt 2025 real um 2,9 % höher als im Vorjahresvergleich https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/umsatz-im-dienstleistungsbereich-in-sachsen-anhalt-2025-real-um-29-hoeher-als-im-vorjahresvergleich Der Dienstleistungsbereich in Sachsen-Anhalt verzeichnete 2025 bei den erzielten Umsätzen im Vorjahresvergleich preisbereinigt (real) einen Zuwachs um 2,9 %. In jeweiligen Preisen (nominal) erzielte der Sektor ein Plus um 5,6 %. Die Zahl der Beschäftigten stieg dabei um 1,3 %.

In der Betrachtung der 5 in die Erhebung einbezogenen Wirtschaftsabschnitte verlief die konjunkturelle Entwicklung unterschiedlich. Steigende Umsatzzahlen und mehr Beschäftigte in 2025 verzeichneten im Vorjahresvergleich die Wirtschaftsabschnitte Verkehr und Lagerei, Information und Kommunikation sowie die Erbringung von freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen. Im Wirtschaftsabschnitt Verkehr und Lagerei stiegen der Umsatz real um 0,9 %, nominal um 4,1 % und die Zahl der Beschäftigten um 3,9 %. Im Wirtschaftsabschnitt Information und Kommunikation stiegen der Umsatz real um 0,5 %, nominal um 1,4 % und die Zahl der Beschäftigten um 8,9 %. Im Bereich Erbringung von freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen stieg der Umsatz real um 2,6 %, nominal um 5,2 % und die Zahl der Beschäftigten um 3,2 %.

Im Grundstücks- und Wohnungswesen sank dagegen der Umsatz real um 6,8 %, stieg jedoch nominal um 4,5 % und die Zahl der Beschäftigten wuchs um 1,7 %. In der Erbringung von sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen stieg der Umsatz real um 6,8 %, nominal um 9,3 %, während die Zahl der Beschäftigten um 2,4 % sank.  

Bei den Daten handelt es sich um vorläufige Konjunkturergebnisse der Monatsstatistik im Dienstleistungsbereich, die anhand verspäteter oder korrigierter Meldungen von Unternehmen laufend aktualisiert werden.

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StaLa Aktuelles
news-2309422 Tue, 10 Mar 2026 11:25:52 +0100 Tabellen aktualisiert https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/tabellen-aktualisiert-23 Es wurden 4 Tabellen im Bereich Öffentliche Finanzen, Steuern und Personal im öffentlichen Dienst aktualisiert. Folgende Tabellen im Bereich Öffentliche Finanzen, Steuern und Personal im öffentlichen Dienst wurden aktualisiert:

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Tabellen Aktuelles
news-2309415 Tue, 10 Mar 2026 10:00:00 +0100 Gestiegene Umsätze, aber weniger Beschäftigte im Handwerk https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/gestiegene-umsaetze-aber-weniger-beschaeftigte-im-handwerk m 4. Quartal 2025 stiegen die Umsätze der zulassungspflichtigen Handwerksunternehmen in Sachsen-Anhalt gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 2,4 %. Gleichzeitig sank die Zahl der Beschäftigten um 1,7 %. Diese Aussagen traf das Statistische Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse der Handwerksberichterstattung.

Durchweg positiv verlief die Entwicklung im Kraftfahrzeuggewerbe. Die Zahl der Beschäftigten stieg um 0,2 %, gleichzeitig übertraf der Umsatz das Vorjahresniveau um 3,3 %. Auf der anderen Seite zeigte das Lebensmittelgewerbe nur negative Zahlen. Die um 3,1 % sinkende Beschäftigtenzahl wurde von einem Umsatzrückgang um 6,4 % begleitet.

In den anderen Gewerbegruppen war das typische Muster sinkender Beschäftigungszahlen und steigender Umsätze vorherrschend. Am stärksten fiel der Kontrast zwischen Beschäftigungs- und Umsatzentwicklung in den Handwerken für den privaten Bedarf aus. Während die Zahl der tätigen Personen um 3,5 % sank, kletterte der Umsatz um 4,6 %. Das mit 5,4 % höchste Umsatzwachstum wies das Gesundheitsgewerbe bei einem leichten Beschäftigungsrückgang um 0,5 % auf. Im Bauhauptgewerbe ging das Personalvolumen um 2,5 % zurück bei gleichzeitigem Umsatzwachstum von 3,4 %. Im Ausbaugewerbe betrugen die entsprechenden Werte -1,1 % und +2,0 %. Die Handwerke für den gewerblichen Bedarf registrierten -2,6 % Beschäftigte und +1,8 % Umsatz.

Bitte beachten Sie, dass die angegebenen Umsatzzahlen nicht preisbereinigt sind.

Weitere Informationen zum Handwerk finden sich im Internetangebot des Statistischen Landesamtes.

Die langen Zeitreihen oder die Basisdaten zum Thema Handwerk können über die Tabellen zur vierteljährlichen Handwerksberichterstattung (53211) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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StaLa Aktuelles
news-2309416 Tue, 10 Mar 2026 10:00:00 +0100 Gewerbesteuereinnahmen stiegen um 7,1 % https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/gewerbesteuereinnahmen-stiegen-um-71 Die Gemeinden des Landes Sachsen-Anhalt haben 2025 insgesamt 1 296 Mio. EUR an Gewerbesteuer eingenommen. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, waren das 86 Mio. EUR mehr als 2024 mit 1 210 Mio. EUR. Der Anstieg betrug somit 7,1 %.

In 55,5 % der Gemeinden stiegen die Einzahlungen an Gewerbesteuer gegenüber 2024 um insgesamt 176,4 Mio. EUR. In den übrigen 44,5 % der Gemeinden wurden die Vorjahreswerte nicht erreicht. Hier betrugen die Mindereinnahmen 90,8 Mio. EUR.

Mit 170,1 Mio. EUR erzielte die Landeshauptstadt Magdeburg die höchsten Gewerbesteuereinnahmen, gefolgt von der kreisfreien Stadt Halle (Saale) mit 104,2 Mio. EUR und der Stadt Leuna mit 75,8 Mio. EUR. Unter den kreisfreien Städten konnte nur die Stadt Halle (Saale) mit 95,1 % nicht an das Vorjahresniveau anknüpfen. Die kreisfreie Stadt Dessau-Roßlau meldete 69,7 Mio. EUR. Der deutliche Anstieg um 84,7 % (+32,0 Mio. EUR) resultierte aus hohen Gewerbesteuernachzahlungen für Vorjahre. Die Pro-Kopf-Einzahlungen in den kreisfreien Städten insgesamt stiegen somit um 19,0 % auf 631,50 EUR zu 2024.

Im Landkreis Börde sank die Summe der Gewerbesteuereinzahlungen der kreisangehörigen Gemeinden um 8,0 % (-8,5 Mio. EUR). Die Gemeinden der Landkreise Jerichower Land, Saalekreis und Salzlandkreis erreichten fast das Vorjahresniveau. In den 7 weiteren Landkreisen wurde in Summe ein Anstieg verzeichnet. Die Gemeinden im Landkreis Stendal lagen mit einem Zuwachs von 16,5 % (7,2 Mio. EUR) zum Vorjahr an der Spitze, gefolgt vom Burgenlandkreis mit 12,0 % (11,8 Mio. EUR).

Von den kreisangehörigen Gemeinden verzeichnete Karsdorf im Burgenlandkreis die absolut höchste Steigerung. Die Einzahlungen an Gewerbesteuer stiegen von 0,2 Mio. EUR in 2024 auf 11,0 Mio. EUR im Jahr 2025. Die Mehreinzahlungen resultieren aus Nachberechnungen für Vorjahre und Neuveranlagungen. Ebenfalls durch Nachzahlungen konnte die Gemeinde Wallstawe im Altmarkkreis Salzwedel einen deutlichen Zuwachs von 2,7 Mio. EUR auf 3,3 Mio. EUR verzeichnen. Unter den Gemeinden mit rückläufigen Gewerbesteuereinzahlungen meldeten Rogätz (Landkreis Börde) und Hassel (Landkreis Stendal) Rückgänge um 95,9 %
(-1,5 Mio. EUR) bzw. 95,6 % (-0,2 Mio. EUR). Die Gewerbesteuereinzahlungen je Einwohnerin bzw. Einwohner im kreisangehörigen Raum betrugen 601,98 EUR und lagen damit 29,52 EUR unter dem Wert der kreisfreien Städte.

Weitere Informationen zum Thema Öffentliche Finanzen finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt und dem in Kürze erscheinenden Statistischen Bericht "Gemeindefinanzen, Einzahlungen und Auszahlungen; Kassenstatistik 01.01.2025–31.12.2025".

Basisdaten zu Öffentlichen Finanzen können über die Tabellen zur Kassenstatistik (71517) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

 

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StaLa Aktuelles
news-2309417 Tue, 10 Mar 2026 10:00:00 +0100 Statistisches Monatheft veröffentlicht https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/statistisches-monatheft-03-2026-veroeffentlicht Das Statistische Monatsheft 03/2026 wurde veröffentlicht. Statistisches Monatsheft 03/2026

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StaLa Berichte Aktuelles
news-2309418 Tue, 10 Mar 2026 10:00:00 +0100 Neuer Bericht veröffentlicht https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/neuer-bericht-veroeffentlicht-33 Es wurde ein neuer Bericht im Bereich Baugewerbe veröffentlicht. Umsatz, tätige Personen, Auftragseingang und Auftragsbestand im Baugewerbe Dezember 2025

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StaLa Berichte Aktuelles
news-2309410 Mon, 09 Mar 2026 11:29:21 +0100 Tabelle aktualisiert https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/tabelle-aktualisiert-36 Es wurde 1 Tabelle im Bereich Baugewerbe aktualisiert. Folgende Tabelle im Bereich Baugewerbe wurde aktualisiert:

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Tabellen Aktuelles
news-2309405 Mon, 09 Mar 2026 10:00:00 +0100 Bergbau und Verarbeitendes Gewerbe in 2025 mit Umsatzrückgängen von 2,2 % https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/bergbau-und-verarbeitendes-gewerbe-in-2025-mit-umsatzrueckgaengen-von-22 Der Bergbau und das Verarbeitende Gewerbe in Sachsen-Anhalt erwirtschafteten 2025 Gesamtumsätze von 44 668 Mio. EUR. Der seit 2022 anhaltende Abwärtstrend ist noch nicht gestoppt. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, hält der seit 2022 bestehende Abwärtstrend weiterhin an. Die Inlandsumsätze (28 977,7 Mio. EUR) nahmen mit -3,0 % stärker ab als die Auslandsumsätze (-0,7 % auf 15 690,5 Mio. EUR).

Im Jahresverlauf zeigte sich allerdings eine leichte Besserung. Im 4. Quartal verzeichnete erstmals seit 2022 wieder einen Zuwachs der Umsätze gegenüber dem Vorjahresquartal (+2,8 %).

Die Zahl der Beschäftigten lag bei 103 414 Personen, was einem Rückgang von 2,5 % entspricht. Die geleisteten Arbeitsstunden summierten sich auf 158,9 Mio. Stunden und gingen damit um 3,4 % zurück. Das konjunkturelle Bild bleibt in realer Rechnung weiterhin rückläufig. Der preisbereinigte Umsatzindex für Bergbau und Verarbeitendes Gewerbe sank um 1,7 %. Auch die realen Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbenahmen auf Jahressicht um 2,1% ab.

Bei den befragten Betrieben handelt es sich um Betriebe mit mindestens 50 tätigen Personen im Verarbeitenden Gewerbe sowie Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden.

Weitere Informationen zum Thema Verarbeitendes Gewerbe finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

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