Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt - News http://statistik.sachsen-anhalt.de/ de_DE Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt Mon, 09 Mar 2026 18:35:09 +0100 Mon, 09 Mar 2026 18:35:09 +0100 TYPO3 EXT:news news-2309410 Mon, 09 Mar 2026 11:29:21 +0100 Tabelle aktualisiert https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/tabelle-aktualisiert-36 Es wurde 1 Tabelle im Bereich Baugewerbe aktualisiert. Folgende Tabelle im Bereich Baugewerbe wurde aktualisiert:

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Tabellen Aktuelles
news-2309405 Mon, 09 Mar 2026 10:00:00 +0100 Bergbau und Verarbeitendes Gewerbe in 2025 mit Umsatzrückgängen von 2,2 % https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/bergbau-und-verarbeitendes-gewerbe-in-2025-mit-umsatzrueckgaengen-von-22 Der Bergbau und das Verarbeitende Gewerbe in Sachsen-Anhalt erwirtschafteten 2025 Gesamtumsätze von 44 668 Mio. EUR. Der seit 2022 anhaltende Abwärtstrend ist noch nicht gestoppt. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, hält der seit 2022 bestehende Abwärtstrend weiterhin an. Die Inlandsumsätze (28 977,7 Mio. EUR) nahmen mit -3,0 % stärker ab als die Auslandsumsätze (-0,7 % auf 15 690,5 Mio. EUR).

Im Jahresverlauf zeigte sich allerdings eine leichte Besserung. Im 4. Quartal verzeichnete erstmals seit 2022 wieder einen Zuwachs der Umsätze gegenüber dem Vorjahresquartal (+2,8 %).

Die Zahl der Beschäftigten lag bei 103 414 Personen, was einem Rückgang von 2,5 % entspricht. Die geleisteten Arbeitsstunden summierten sich auf 158,9 Mio. Stunden und gingen damit um 3,4 % zurück. Das konjunkturelle Bild bleibt in realer Rechnung weiterhin rückläufig. Der preisbereinigte Umsatzindex für Bergbau und Verarbeitendes Gewerbe sank um 1,7 %. Auch die realen Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbenahmen auf Jahressicht um 2,1% ab.

Bei den befragten Betrieben handelt es sich um Betriebe mit mindestens 50 tätigen Personen im Verarbeitenden Gewerbe sowie Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden.

Weitere Informationen zum Thema Verarbeitendes Gewerbe finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

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StaLa Aktuelles
news-2309389 Fri, 06 Mar 2026 10:00:00 +0100 930 600 Sachsen-Anhalterinnen feiern den Internationalen Frauentag https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/930-600-sachsen-anhalterinnen-feiern-den-internationalen-frauentag Im Oktober 2025 lebten in Sachsen-Anhalt rund 930 600 Frauen im Alter von 18 Jahren und mehr, die am kommenden 8. März den Internationalen Frauentag feiern können. Insgesamt lebten zu diesem Zeitpunkt rund 1 080 200 Mädchen und Frauen im Land, die mit einem Anteil von 50,9 % an der Gesamtbevölkerung gegenüber dem männlichen Teil der Bevölkerung leicht in der Überzahl waren.

2024 betrug das Durchschnittsalter der weiblichen Bevölkerung 50,12 Jahre. Frauen in diesem Alter konnten, statistisch gesehen, mit einer weiteren Lebenserwartung von 33,75 Jahren rechnen. Die Lebenserwartung bei Geburt betrug 82,27 Jahre.

Die meisten Frauen ab 18, wenn auch nicht ganz die absolute Mehrheit, waren verheiratet (438 100). Ihr Anteil betrug 46,9 % und lag somit um ca. 20 Prozentpunkte höher als der Anteil der ledigen Frauen (26,1 %). Demgegenüber waren von den Frauen ab 18 Jahren 16,8 % verwitwet und 10,2 % geschieden.

Rund 259 000 Frauen waren Mütter, die gemeinsam mit ihren Kindern in einem Privathaushalt lebten, wie aus der Haushaltsbefragung Mikrozensus 2024 hervorging. Die Mehrheit von ihnen (55,1 %) war verheiratet, 25,3 % waren alleinerziehend und 19,6 % von ihnen lebten in einer Lebensgemeinschaft ohne Trauschein mit ihrem Partner oder ihrer Partnerin zusammen.

Mit 76,1 % waren etwas mehr als 3/4 der Mütter (197 000) erwerbstätig, wobei 96,0 % von ihnen ihrer Erwerbstätigkeit zum Befragungszeitpunkt auch nachgehen konnten und diese nicht aufgrund von Mutterschutz oder Elternzeit pausierten. Etwas mehr als die Hälfte der arbeitenden Mütter (56,1 %) ging einer Vollzeitbeschäftigung nach. Mütter, die in Lebensgemeinschaften lebten, waren mit 86,3 % am häufigsten erwerbstätig. Von den Alleinerziehenden gingen hingegen 66,2 % einer Erwerbstätigkeit nach.

Die Erwerbstätigenquote der Frauen von 15 bis 65 Jahren lag 2024 bei 74,2 % (457 000). Unter den abhängig beschäftigten Frauen insgesamt betrug die Quote der in Vollzeit Arbeitenden 60,0 % und war somit etwas höher als der entsprechende Anteil bei den erwerbstätigen Müttern. Dies erklärt sich auch daraus, dass 15,5 % der in Teilzeit arbeitenden, abhängig beschäftigten Frauen explizit die Betreuung von Kindern als Grund für die Teilzeit nannten. Ein ähnlich hoher Anteil (16,0 %) gab jedoch an, dass sie keine Vollzeittätigkeit finden konnten.

Der Mikrozensus ist eine jährliche 1%ige Stichprobenerhebung der Privathaushalte.

Weitere methodische Informationen finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

Weitere Informationen zum Thema Bevölkerung finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt. Lange Zeitreihen oder die Basisdaten können über die Tabellen zur Bevölkerung  in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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StaLa Aktuelles
news-2309390 Fri, 06 Mar 2026 10:00:00 +0100 Umsatz im sachsen-anhaltischen Kraftfahrzeughandel 2025 preisbereinigt unter dem Vorjahresniveau https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/umsatz-im-sachsen-anhaltischen-kraftfahrzeughandel-2025-preisbereinigt-unter-dem-vorjahresniveau Der Kraftfahrzeughandel (einschl. Instandhaltung und Reparatur von Kfz) in Sachsen-Anhalt erzielte 2025 nach vorläufigen Ergebnissen der Monatsstatistik einen nominalen Umsatzzuwachs von 1,9 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Preisbereinigt entsprach dies jedoch einem leichten Rückgang um 0,5 %, wie das Statistische Landesamt mitteilt.

Der Handel mit Kraftwagen meldete 2025 ein nominales Umsatzplus um 1,3 % und ein reales Umsatzminus um 1,6 %.

Der Handel mit Kraftwagenteilen und -zubehör verzeichnete sowohl ein nominales (+3,9 %) als auch ein reales (+3,2 %) Umsatzplus.

In der Instandhaltung und Reparatur von Kraftwagen wurde bei einem nominalen Umsatzplus um 2,4 % das Vorjahresniveau real um 0,5 % unterschritten.

Im Bereich des Handels mit Krafträdern, Kraftradteilen und -zubehör; Instandhaltung und Reparatur von Krafträdern fiel der nominale Umsatz in jeweiligen Preisen um 3,0 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Real lagen die erwirtschafteten Umsätze 2025 um 4,2 % unter den Werten von 2024.

Die Zahl der Beschäftigten im gesamten Kraftfahrzeughandel war im Laufe des Jahres 2025 um 2,1 % höher als 2024. Während es in den Wirtschaftsgruppen Handel mit Kraftwagen (+2,8 %), Instandhaltung und Reparatur von Kraftwagen (+3,8 %), Handel mit Krafträdern, Kraftradteilen und -zubehör sowie der Instandhaltung und Reparatur von Krafträdern (+3,5 %) mehr Beschäftigte gab, sanken die Beschäftigtenzahlen im Vorjahresvergleich im Handel mit Kraftwagenteilen und -zubehör (-3,6 %).

Weitere Informationen zum Thema Handel finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Thema Kraftfahrzeughandel können über die Tabelle zum Kraftfahrzeughandel (45214) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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StaLa Aktuelles
news-2309378 Thu, 05 Mar 2026 10:00:00 +0100 Umsatzplus von nominal 8,6 % für das Ausbaugewerbe Sachsen-Anhalts im Jahr 2025 https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/umsatzplus-von-nominal-86-fuer-das-ausbaugewerbe-sachsen-anhalts-im-jahr-2025 Die vierteljährlich auskunftspflichtigen Betriebe des Ausbaugewerbes (Bauinstallation und sonstiges Ausbaugewerbe) Sachsen-Anhalts erzielten 2025 einen ausbaugewerblichen Umsatz in Höhe von 1 910,9 Mio. EUR, wie das Statistische Landesamt mitteilt. Damit lag dieser um 151,8 Mio. EUR bzw. 8,6 % höher als 2024. In die aktuelle Berichterstattung waren im Jahresschnitt 293 Betriebe einbezogen. Der durchschnittliche ausbaugewerbliche Umsatz je Betrieb wuchs im Wirtschaftssektor insgesamt um 3,1 % auf aktuell 6,5 Mio. EUR. In Bereich der Bauinstallation wurde durch den Wirtschaftszweig Elektroinstallation 93,3 Mio. EUR (+13,8 %) und durch den Wirtschaftszweig Klempnerei, Gas-, Wasser-, Heizungs- und Lüftungsinstallation 17,6 Mio. EUR (+3,1 %) mehr Umsatz als im Vorjahr erarbeitet, rund 71,2 % aller ausbaugewerblichen Umsätze wurden in diesen Bereichen erzielt. Im sonstigen Ausbau stiegen die Umsätze insgesamt um 15,3 Mio. EUR (+5,1 %).

In den ausbaugewerblichen Betrieben mit 20 und mehr tätigen Personen und Sitz in Sachsen-Anhalt waren Ende Dezember 2025 mit 12 261 Beschäftigten mehr Menschen im Wirtschaftssektor beschäftigt als im vergleichbaren Zeitraum 2024 (+4,4 %). Der aktuelle Personalstamm im Ausbaugewerbe erbrachte 2025 ein Arbeitspensum von insgesamt 15,7 Mio. Arbeitsstunden und erhielt dafür Entgelte in Höhe von 499,4 Mio. EUR (-5,1 % bzw. +7,9 %).

Nach regionaler Betrachtung auf Ebene der Kreise ergab sich für die Landeshauptstadt Magdeburg der größte Umsatzanteil mit 344,2 Mio. EUR bzw. 18,0 %, gefolgt von der kreisfreien Stadt Halle (Saale) mit 296,8 Mio. EUR bzw. 15,5 %. Für die restlichen 11 Landkreise sowie der kreisfreien Stadt Dessau-Roßlau errechneten sich entsprechende aktuelle Umsatzanteile zwischen 1,9 % für den Altmarkkreis Salzwedel und 13,3 % für den Saalekreis. Der durchschnittliche Umsatz je Betrieb bezifferte sich mit 9,3 Mio. EUR für die Wirtschaftseinheiten aus dem Burgenlandkreis und dem Landkreis Stendal sowie mit 7,1 Mio. EUR für die Betriebe aus dem Saalekreis am höchsten.

Bei den befragten Betrieben handelt es sich um Betriebe von Unternehmen mit im Allgemeinen 20 und mehr tätigen Personen.

Weitere Informationen zum Thema Baugewerbe finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Thema Ausbaugewerbe können über die Tabellen zum Ausbaugewerbe (44131) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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StaLa Aktuelles
news-2309371 Wed, 04 Mar 2026 16:00:00 +0100 Tabelle aktualisiert https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/tabelle-aktualisiert-35 Es wurde eine Tabelle im Bereich Land- und Forstwirtschaft, Fischerei aktualisiert. Folgende Tabelle im Bereich Land- und Forstwirtschaft, Fischerei wurde aktualsiert:

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StaLa Tabellen Aktuelles
news-2309367 Wed, 04 Mar 2026 10:00:00 +0100 Schafbestände in Sachsen-Anhalt weiterhin rückläufig https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/schafbestaende-in-sachsen-anhalt-weiterhin-ruecklaeufig Am 03.11.2025 haben in Sachsen-Anhalt 210 Betriebe rund 56 000 Schafe gehalten. Wie das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt mitteilt, ging die Anzahl der Schafe damit im Vergleich zum Vorjahr um 3,9 % (2 300 Tiere) zurück. Die Anzahl der Betriebe mit Schafhaltung sank im selben Zeitraum um 7,8 % (-20 Betriebe).

Mit einem Anteil von 73,6 % (41 200 Tiere) machten Anfang November letzten Jahres weibliche Schafe zur Zucht den Großteil des Bestandes in Sachsen-Anhalt aus. Davon waren 40 900 Tiere den anderen Mutterschafen (Schafe die mind. einmal gelammt haben und vorrangig der Nachtzucht und Bestandserhaltung dienen) zuzuordnen. Hier war der größte Rückgang mit 6,8 % (-3 000 Tiere) zu verzeichnen. Die Anzahl der Milchschafe hat sich im Vorjahresvergleich nicht verändert und blieb mit 300 Tieren konstant.

Die Anzahl der Schafe unter 1 Jahr stieg innerhalb eines Jahres von 12 500 auf 12 900 Tiere, was einem Anstieg von 2,9 % entsprach.

2/3 (66,0 %) der Schafe (36 900 Tiere) wurden in Herden mit 500 und mehr Tieren gehalten.

Die Erhebung wurde repräsentativ durchgeführt und entsprechend werden die Zahlen gerundet dargestellt.

Weitere Informationen zum Thema Landwirtschaft finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

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StaLa Aktuelles
news-2309368 Wed, 04 Mar 2026 10:00:00 +0100 Zahl der Woche: 195,4 Tsd. https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/zahl-der-woche-1954-tsd Der Abgang ganzer Gebäude in Sachsen-Anhalt war im Jahr 2024 weiterhin rückläufig und konzentrierte sich wie in den Vorjahren auf die Landkreise. 525 ganze Gebäude mit einer Wohn- und Nutzfläche von 195,4 Tsd. m² wurden abgerissen. Gegenüber 2023 waren das 7,7 % weniger Abgänge und gegenüber 2020 sogar ein Minus um 35,6 %. 2024 entfielen lediglich 13,3 % aller Gebäudeabgänge auf die 3 kreisfreien Städte. Das Statistische Landesamt verzeichnete besonders in den Landkreisen Harz (63 Gebäude) und Salzlandkreis (72 Gebäude) einen überdurchschnittlich hohen Rückbau. Die größten Wohn- und Nutzflächenabgänge gab es ebenfalls im Salzlandkreis (23,6 Tsd. m²) und im Landkreis Anhalt-Bitterfeld (23,2 Tsd.m²).

Der Bauabgang betraf vor allem Gebäude, die vor 1919 (160) oder zwischen 1949 und 1978 (152) errichtet worden waren. Unter die Gebäudeabrisse der älteren Bauepoche fielen 84 Wohn- und 76 Nichtwohngebäude, während reichlich 2/3 (104) der abgegangenen Gebäude mit Baujahr 1948 bis 1978 ein Nichtwohngebäude waren.

Weitere Informationen zum Thema Bautätigkeit und Wohnen finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt. Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Thema Bauabgänge können über die Tabellen zu Bauabgängen (31141) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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StaLa Aktuelles
news-2309355 Tue, 03 Mar 2026 13:00:00 +0100 Tourismus in Sachsen-Anhalt 2025: Stabile Entwicklung auf hohem Niveau https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/tourismus-in-sachsen-anhalt-2025-stabile-entwicklung-auf-hohem-niveau Die Zahl der Gästeankünfte blieb mit 3 394 975 nahezu auf Vorjahresniveau (+0,2 %). Die Übernachtungen gingen leicht um 1,4 % auf 8 232 822 zurück. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, lag die Übernachtungszahl damit weiterhin deutlich über der 8-Millionen-Marke. Dies war das vierthöchste Ergebnis seit dem Rekordjahr 2019.

Der Präsident des Statistischen Landesamtes, Herr Michael Reichelt, äußert sich wie folgt zu der Entwicklung: „Die Tourismuszahlen 2025 zeigen, dass sich Sachsen-Anhalt als attraktives Reiseziel behauptet. Trotz einzelner Rückgänge bei den Übernachtungen bleibt das Interesse an unserem Land hoch. Besonders erfreulich ist die Stabilisierung der Branche nach den Herausforderungen der vergangenen Jahre.“

Trotz der leichten Rückgänge bei den Übernachtungen zeigt die langfristige Betrachtung einen stabilen Aufwärtstrend seit 2021 (2 815 720). Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer lag 2025 bei 2,4 Tagen und entsprach damit der Aufenthaltsdauer von 2015 bis 2019. Die Auslastung der Beherbergungsbetriebe blieb mit rund 32 % auf dem Niveau der Vorjahre.

Die meisten Übernachtungen erfolgten traditionell im August mit 912 195, die wenigsten im Januar mit 387 781. Während die Ankunftszahlen im Vergleich zum Vorjahr nur in 4 Monaten (Februar: -4,2 %, März: -6,1 %, Mai: -1,3 % und Juli: 
-3,8 %) geringer waren, lag die Zahl der Übernachtungen in 4 Monaten über dem Vorjahresergebnis (April: +7,2 %, Juni: +2,7 %, November: +0,8 %, Dezember: +3,1 %).

Sachsen-Anhalt ist vorwiegend für Gäste aus dem Inland ein beliebtes Reiseziel. Der weitaus größte Teil am Tourismusaufkommen des Landes wird von diesen erbracht. Mit 3 142 939 Gästen und 7 697 599 Übernachtungen waren das 0,1 % mehr bzw. 1,2 % weniger als 2024 und damit das beste Ergebnis seit dem Allzeithoch 2019 bei den Gästeankünften. Die Nachfrage internationaler Gäste stieg bei den Ankünften auf 252 036 Gäste (+1,8 %). Die Zahl der Übernachtungen ausländischer Gäste sank jedoch um 5,1 % auf 535 223. Die wichtigsten Herkunftsländer waren die Niederlande (36 642 Ankünfte), Polen (31 040) und Dänemark (29 388).

Die meisten Gäste übernachteten 2025 in Hotels (1 970 040 Gäste, 58,0 % aller Gäste), gefolgt von Hotel garnis (389 805), Pensionen (154 519) und Jugendherbergen und Hütten (149 580). Die Übernachtungszahlen auf Campingplätzen sanken erstmals seit 2021 im Vergleich zum Vorjahr um 3,0 % auf 778 145, blieben aber auf einem hohen Niveau. Bei den Gästeankünften konnten die Campingplätze noch ein Plus um 2,6 % auf 280 594 Ankünfte verzeichnen. Damit zeigte sich auch in dieser Betriebsart der Trend, dass steigende Gästezahlen nicht automatisch steigende Übernachtungszahlen bedeuten.

Steigerungen sowohl bei den Gäste- als auch Übernachtungszahlen im Vorjahresvergleich konnten 2025 erneut in Hotels garnis (Gäste: +6,6 %; Übernachtungen: +0,8 %) verzeichnet werden. Die Ferienhäuser und -wohnungen (Gäste: +12,3 %; Übernachtungen: +4,8 %) erreichten im letzten Jahr die größten Zuwächse. Die Vorsorge- und Rehakliniken konnten ebenfalls bei den Gästen (+0,7 %) und den Übernachtungen Zunahmen verbuchen. Alle anderen Betriebsarten verzeichneten entweder bei den Gästen oder den Übernachtungen oder auch in beiden Kategorien Rückgänge.

Das Reisegebiet Harz und das Harzvorland behauptet seine Stellung als beliebteste Reiseregion: Hier wurden 32,5 % aller Ankünfte und 35,8 % aller Übernachtungen verzeichnet. Im Vergleich zur landesweiten Entwicklung gab es hier einen stärkeren Anstieg der Ankünfte (+0,3 %) auf 1 103 170, aber auch einen deutlicheren Rückgang der Übernachtungen (-1,9 %) auf 2 949 615. Die Region Altmark verzeichnete mit 7,1 % aller Ankünfte und 8,1 % aller Übernachtungen zwar geringere Anteile, jedoch die längste durchschnittliche Aufenthaltsdauer (2,8 Tage). Die Region Altmark verbuchte auch bei den Gästen den höchsten prozentualen Rückgang (-3,5 % auf 240 653) im abgelaufenen Tourismusjahr. Die Übernachtungen gingen mit jeweils 1,9 % im Harz und Harzvorland auf 2 949 615 und in der Region Anhalt-Wittenberg auf 1 204 188 am stärksten zurück.

Die wirtschaftliche Entwicklung der Branche stabilisiert sich 2025. Die nominalen Umsätze im Beherbergungsgewerbe stagnierten 2025 (+0,3 %), real gingen sie um 2,5 % zurück. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten stieg um 2,0 %. In der Gastronomie blieb das Umsatzniveau 2025 unter dem von 2019, die Beschäftigtenzahlen erholten sich leicht, lagen aber ebenfalls deutlich unter dem damaligen Niveau.

Die Zahlen stammen aus der Monatserhebung im Tourismus (Beherbergungsstatistik). In dieser werden Beherbergungsbetriebe ab 10 Schlafgelegenheiten sowie Campingplätze ab 10 Stellplätzen u. a. mit Gästeankünften, Übernachtungen und Herkunft der Gäste erfasst.

Die Angaben zum Umsatz und den Beschäftigten stammen aus der Monatsstatistik im Gastgewerbe.

Weitere Informationen zum Thema Tourismus finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt sind im Statistischen Bericht " Gäste und Übernachtungen im Reiseverkehr, Beherbergungskapazität Dezember 2024, Januar bis Dezember 2024, endgültige Ergebnisse" verfügbar.

Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Thema Tourismus können über die Tabellen zum Tourismus (45412) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

Vollständige Pressemitteilung

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StaLa Aktuelles
news-2309356 Tue, 03 Mar 2026 13:00:00 +0100 Umsatz im Gastgewerbe in Sachsen-Anhalt 2025 real um 3,8 % niedriger als im Vorjahr https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/umsatz-im-gastgewerbe-in-sachsen-anhalt-2025-real-um-38-niedriger-als-im-vorjahr Das Gastgewerbe in Sachsen-Anhalt verzeichnete 2025 bei den erzielten Umsätzen im Vorjahresvergleich preisbereinigt (real) einen Rückgang um 3,8 %. Wie aus den vorläufigen Ergebnissen der Monatsstatistik im Gastgewerbe hervorgeht, fielen auch die Umsätze nominal, d. h. in jeweiligen Preisen, gegenüber 2024 um 0,3 % geringer aus. Die Zahl der Beschäftigten stieg dagegen mit einem Plus um 1,7 % gegenüber dem Vorjahr an.

Im gesamten Beherbergungswesen verfehlten die Umsätze real das Vorjahresniveau um 2,5 %. In jeweiligen Preisen, nominal, entsprach das einem Plus um 0,3 %. Die klassische Hotellerie mit Hotels, Hotels garnis, Gasthöfen und Pensionen meldete ein reales Umsatzminus um 2,2 %, nominal entsprach das einem Plus um 0,7 %.

Im Bereich der Gastronomie wurden von Januar bis Dezember 2025 real 4,5 % weniger Umsätze als in der gleichen Zeit 2024 erwirtschaftet. Auch nominal erreichten die Umsätze mit -0,6 % nicht das Vorjahresniveau. 

2025 waren im Gastgewerbe insgesamt 1,7 % mehr Personen beschäftigt als im gleichen Vorjahreszeitraum. Die Gastronomie meldete dabei 1,6 % mehr Beschäftigte im Vorjahresvergleich. Im Beherbergungswesen erhöhten sich die Beschäftigtenzahlen um 2,0 %.

Zum Gastgewerbe zählen die Bereiche Beherbergung und Gastronomie.

Weitere Informationen zum Thema Handel finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Thema Gastgewerbe können über die Tabellen zum Gastgewerbe (45213) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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StaLa Aktuelles
news-2309357 Tue, 03 Mar 2026 10:00:00 +0100 Im 4. Quartal 2025 deutliches Plus bei den Baugenehmigungen https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/im-4-quartal-2025-deutliches-plus-bei-den-baugenehmigungen Für das 4. Quartal 2025 wurden in Sachsen-Anhalt 684 Baugenehmigungen für Wohn- und Nichtwohngebäude gemeldet, wie das Statistische Landesamt mitteilt. Davon entfielen 453 Genehmigungen (+4,1 % im Vergleich zum Vorjahresquartal) auf Wohngebäude und 231 (+16,7 %) auf Nichtwohngebäude. Damit ist nach einer längeren Phase rückläufiger Genehmigungszahlen eine leichte Belebung der Bautätigkeit zu verzeichnen.

Die Betrachtung der genehmigten Wohnungsanzahl relativiert diesen Trend. Im Berichtszeitraum wurden 633 Wohnungen zum Bau genehmigt, was lediglich 63,6 % des entsprechenden Vorjahreswertes entsprach. Die Bautätigkeit im Bereich Neubau und Umbau von Wohnungen verblieb somit auf einem niedrigen Niveau. Die Hauptaktivitäten im Hochbau konzentrierten sich zuletzt auf den Nichtwohngebäudebereich. Die hierfür veranschlagten Baukosten beliefen sich auf 297,5 Mio. EUR. Im Bereich der Wohngebäude wurden Baukosten in Höhe von 149,4 Mio. EUR gemeldet. Die erfassten Vorhaben umfassen sowohl reguläre Baugenehmigungen als auch Fälle aus dem Genehmigungsfreistellungsverfahren.

Weitere Informationen zum Thema Bautätigkeit und Wohnen finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Thema Baugenehmigungen können über die Tabellen zu Baugenehmigungen (31111) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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StaLa Aktuelles
news-2309340 Mon, 02 Mar 2026 10:00:00 +0100 Neuer Bericht veröffentlicht https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/neuer-bericht-veroeffentlicht-32 Es wurde ein neuer Bericht im Bereich Öffentliche Finanzen veröffentlicht. Gemeindefinanzen: Einzahlungen und Auszahlungen Jahresrechnungsstatistik 2024

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StaLa Berichte Aktuelles
news-2309341 Mon, 02 Mar 2026 10:00:00 +0100 Zoos und botanische Gärten kosteten Kommunen 2024 über 19 Mio. EUR https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/zoos-und-botanische-gaerten-kosteten-kommunen-2024-ueber-19-mio-eur 19,2 Mio. EUR zahlten die Kommunen des Landes Sachsen-Anhalt 2024 für zoologische und botanische Gärten. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, waren die Auszahlungen damit um 13,9 % höher als 2023 (16,9 Mio. EUR).

Unternehmen und Vereine, die Zoos und botanische Gärten der Kommunen betrieben, erhielten von diesen dafür 9,0 Mio. EUR Zuschüsse für laufende Zwecke oder 46,6 % der Gesamtauszahlungen. Es handelt sich dabei um Transferleistungen, denen keine direkten Gegenleistungen gegenüberstehen.

Im Zusammenhang mit Personal der Zoos und botanischen Gärten verbuchten die kommunalen Kernhaushalte direkt Ausgaben von 6,3 Mio. EUR. Das war mit 32,7 % der zweitgrößte Kostenfaktor. Davon waren 80,5 % Dienstauszahlungen, 16,2 % Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung, 3,1 % Beiträge zu Versorgungskassen sowie 0,2 % Beihilfen, Unterstützungsleistungen und sonstige Personal- und Versorgungsauszahlungen.

Für Sach- und Dienstleistungen gaben die Kommunen 1,8 Mio. EUR (9,4 %) aus. Das war ein Rückgang zu 2023 (2,1 Mio. EUR) von 13,2 %.

Der größte Anstieg (+70,8 %) zum Vorjahr (0,8 Mio. EUR) wurde bei den Auszahlungen aus Investitionstätigkeit verzeichnet. Von insgesamt 1,4 Mio. EUR wurden 1,3 Mio. EUR für Baumaßnahmen getätigt. Den größten Anteil der Investitionen leistete die Stadt Sangerhausen mit 1,1 Mio. EUR. Mit jeweils 0,1 Mio. EUR folgten die Hansestädte Salzwedel und Stendal. 

Gegenüber 2023 (2,0 Mio. EUR) waren die Einzahlungen um 1,1 Mio. EUR (+54,5 %) auf 3,1 Mio. EUR gestiegen. Von den investiven Einzahlungen in Höhe von 1,4 Mio. EUR zahlte das Land Sachsen-Anhalt 1,3 Mio. EUR Zuweisungen für Investitionen und Investitionsfördermaßnahmen an 2 Städte. Den Hauptanteil mit 1,2 Mio. EUR nahm die Stadt Sangerhausen ein und den Rest die Hansestadt Salzwedel. Weitere Haupteinnahmequellen mit jeweils 0,6 Mio. EUR waren Benutzungsgebühren und sonstige privatrechtliche Leistungsentgelte.

Die Zahlungen beinhalten ausschließlich die Buchungen in der Produktgruppe 253 "Zoologische und Botanische Gärten". Zum diesem Bereich gehören die Unterhaltung von Zoos, Tierparks, Wildparks, Aquarien und Botanischen Gärten.

Weitere Informationen zum Thema Öffentliche Finanzen finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt und können dem Statistischen Bericht "Gemeindefinanzen, Einzahlungen und Auszahlungen; Jahresrechnungsstatistik 2024" entnommen werden. Basisdaten zu Öffentliche Finanzen können über die Tabellen zur Jahresrechnungsstatistik (71717) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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StaLa Aktuelles
news-2309332 Fri, 27 Feb 2026 11:35:23 +0100 Tabellen aktualisiert https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/tabellen-aktualisiert-22 Es wurden 4 Tabellen im Bereich Land- und Forst­wirt­schaft, Fischerei aktualisiert. Folgende Tabellen im Bereich Land- und Forst­wirt­schaft, Fischerei wurden aktualisiert:

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Tabellen Aktuelles
news-2309322 Fri, 27 Feb 2026 10:00:00 +0100 Verbraucherpreise stiegen auch im Februar 2026 weiter in Sachsen-Anhalt an https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/verbraucherpreise-stiegen-auch-im-februar-2026-weiter-in-sachsen-anhalt-an Die Verbraucherpreise in Sachsen-Anhalt sind im Februar 2026 um 2,0 % zum Vorjahresmonat gestiegen. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, entwickelten sich die Verbraucherpreise im Vergleich zum Vormonat Januar um 0,2 %. Damit stieg der Verbraucherpreisindex auf einen Stand von 124,5 (Basis 2020 = 100).

Im Vergleich zum Januar 2026 zeigten sich 2 unterschiedliche Entwicklungen. So sanken die Preise für Bekleidung und Schuhe um 0,9 %, für Möbel, Leuchten, Geräte u. a. Haushaltszubehör um 0,6 % oder für alkoholische Getränke und Tabakwaren um 0,1 %. Gleichzeitig stiegen die Kosten für Post und Telekommunikation sowie für Freizeit, Unterhaltung und Kultur jeweils um 0,6 %. Auch die Preise für Verkehr sowie für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke stiegen überdurchschnittlich um jeweils 0,5 % zum Vormonat.

Bei der Jahresteuerung konnten ausschließlich Preissteigerungen gemessen werden. Die Hauptgruppen Bildungswesen (+7,4 %), Andere Waren und Dienstleistungen (+5,4 %) sowie Gaststätten- und Beherbergungsdienstleistungen (+3,1 %) stiegen dabei am stärksten zum Vorjahr.

Für Verbraucherinnen und Verbraucher stiegen während des vergangenen Jahres die Preise für Kaffee, Tee und Kakao um 20,9 %, Zucker, Marmelade, Honig und andere Süßwaren um 12,1 % oder Schmuck und Uhren um 9,4 % besonders stark. Preissenkungen wurden unter Anderem gemessen bei Speisefetten und Speiseölen (-20,1 %), Heizöl, einschließlich Betriebskosten (-5,2 %), Spiele, Spielzeug und Hobbywaren (-4,9 %) sowie bei Molkereiprodukten und Eiern (-4,7 %).

Weitere Informationen zum Thema Preise finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Thema Verbraucherpreisindex können über die Tabellen zum Verbraucherpreisindex (61111) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

Vollständige Pressemitteilung

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StaLa Aktuelles
news-2309323 Fri, 27 Feb 2026 10:00:00 +0100 Umsatz im Einzelhandel in Sachsen-Anhalt 2025 real um 0,1 % gesunken https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/umsatz-im-einzelhandel-in-sachsen-anhalt-2025-real-um-01-gesunken Der Einzelhandel (ohne Handel mit Kraftfahrzeugen) in Sachsen-Anhalt verzeichnete 2025 bei den erwirtschafteten Umsätzen im Vorjahresvergleich real (preisbereinigt) ein Minus um 0,1 %. Wie aus den vorläufigen Ergebnissen der Monatsstatistik im Einzelhandel weiter hervorgeht, stiegen die Umsätze nominal (nicht preisbereinigt) gegenüber 2024 um 1,3 %. Die Zahl der Beschäftigten lag um 0,8 % über dem Vorjahresniveau.

Im Einzelhandel mit Lebensmitteln stieg der Umsatz real um 0,5 %, nominal lagen die erzielten Umsätze um 2,8 % über dem Vorjahresniveau. Die Beschäftigtenzahlen waren um 3,1 % höher als im Vorjahreszeitraum.

Dagegen fiel der Umsatz im Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln (einschl. Tankstellen) real 2025 um 0,7 % unter das Niveau des Vorjahres, während der nominale Umsatz um 0,1 % niedriger ausfiel als 2024. Die Beschäftigtenzahlen verringerten sich hier um 1,3 % gegenüber dem Vorjahresniveau.

Ein reales Umsatzplus meldete 2025 im Vorjahresvergleich der Einzelhandel mit Verlagsprodukten, Sportausrüstungen und Spielwaren (+0,7 %), der Einzelhandel mit Geräten der Informations- und Kommunikationstechnik (+0,4 %), der Einzelhandel mit sonstigen Gütern (+0,6 %) sowie der Einzelhandel mit Waren verschiedener Art, z. B. in Supermärkten und Warenhäusern (+0,9 %).

Die Umsätze brachen real am stärksten ein im Einzelhandel an Verkaufsständen und auf Märkten (-6,7 %) sowie im Einzelhandel nicht in Verkaufsräumen, an Verkaufsständen oder auf Märkten (-5,3 %), wozu auch der Versand- und Interneteinzelhandel gehört. Rückläufig waren auch die realen Umsätze mit -3,7 % auch im Einzelhandel mit Motorenkraftstoffen (Tankstellen) und der Facheinzelhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln, Getränken und Tabakwaren
(-2,6 %).

Im Einzelhandel mit sonstigen Haushaltsgeräten, Textilien, Heimwerker- und Einrichtungsbedarf waren die Umsätze 2025 gegenüber dem Vorjahr real nach Preisbereinigung um 1,1 % rückläufig. Nominal in jeweiligen Preisen ergab sich ein Umsatz-Minus um 1,2 %.

Weitere Informationen zum Thema Handel finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

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StaLa Aktuelles
news-2309310 Thu, 26 Feb 2026 10:00:00 +0100 Pro-Kopf-Arbeitszeit 2024 im Saalekreis mit 1 392 Stunden am höchsten https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/pro-kopf-arbeitszeit-2024-im-saalekreis-mit-1-392-stunden-am-hoechsten 2024 wurden in Sachsen-Anhalt insgesamt 1 356,3 Mio. Arbeitsstunden geleistet, 0,4 % weniger als 2023. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, sank die jährliche Pro-Kopf-Arbeitszeit um eine Stunde auf 1 371 Stunden je erwerbstätige Person.

Die Berechnungen des Arbeitskreises „Erwerbstätigenrechnung der Länder“ zeigen, dass es innerhalb des Landes Sachsen-Anhalt deutliche regionale Unterschiede beim Arbeitsvolumen gab. Der Saalekreis erreichte 2024 mit einer jährlichen Pro-Kopf-Arbeitszeit von 1 392 Stunden den höchsten Wert. Es folgten die Landkreise Börde mit 1 388 Stunden sowie Anhalt-Bitterfeld und Jerichower Land mit jeweils 1 384 Stunden. Die geringsten jährlichen Pro-Kopf-Arbeitszeiten wiesen die kreisfreie Stadt Halle (Saale) mit 1 348 Stunden sowie die Landkreise Wittenberg mit 1 351 Stunden, Mansfeld-Südharz mit 1 360 Stunden und Altmarkkreis Salzwedel mit 1 361 Stunden auf. Damit lagen alle kreisfreien Städte und Landkreise deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 1 334 Stunden.

2023 betrug die jährliche Pro-Kopf-Arbeitszeit in Sachsen-Anhalt noch 1 372 Stunden (Bundesdurchschnitt 1 339 Stunden). Die Spannweite reichte innerhalb des Landes von 1 350 Stunden in der kreisfreien Stadt Halle (Saale) bis 1 393 Stunden im Saalekreis.

Die große Spannweite der Arbeitszeiten innerhalb des Landes ist maßgeblich auf die Größenordnung geringfügiger Beschäftigungsverhältnisse, die Teilzeitarbeit und des Anteils der Selbstständigen im jeweiligen Kreis zurückzuführen. Dabei ist vor allem die Wirtschaftsstruktur des Kreises entscheidend. So ist die durchschnittlich geleistete Arbeitszeit dort höher, wo Minijobs und Teilzeitbeschäftigung eine eher untergeordnete Rolle spielen.

Basis für die Berechnungen der geleisteten Arbeitsstunden der Erwerbstätigen ist die Zahl der Erwerbstätigen auf Kreisebene und das Arbeitsvolumen auf Länderebene zum Berechnungsstand August 2025. Dabei wurden alle Ergebnisse ab 2021 neu berechnet und auf die neuen Eckwerte abgestimmt. Das Jahr 2024 wurde erstmals berechnet. Zusätzlich liegen auch Ergebnisse zu den Vollzeitäquivalenten auf Kreisebene vor, die angeben, wie hoch die Zahl der Erwerbstätigen wäre, wenn diese geleisteten Arbeitsstunden nur durch Vollzeit-Arbeitsplätze erbracht würden.

Weitere Informationen und Ergebnisse zum Thema Erwerbstätigkeit sind im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt oder unter www.statistikportal.de zu finden. Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Thema Erwerbstätigkeit in Sachsen-Anhalt können über die Tabellen zur Erwerbstätigkeit (13311 und 13312) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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StaLa Aktuelles
news-2309311 Thu, 26 Feb 2026 10:00:00 +0100 Gender Gap Arbeitsmarkt 2025 unverändert zum Vorjahr https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/gender-gap-arbeitsmarkt-2025-unveraendert-zum-vorjahr Die Gender Gap Arbeitsmarkt hat sich 2025 gegenüber 2024 nicht verändert, wie das Statistische Landesamt anlässlich des Tages der Entgeltgleichheit am 27.02. mitteilt. Nach 2 Jahren rückläufiger Entwicklung, beginnend bei 23 % im Jahr 2022, blieb das Niveau der erweiterten Verdienstungleichheit 2025 auf dem Vorjahresniveau in Höhe von 20 %.

Die Verdienstungleichheit auf dem Arbeitsmarkt (Gender Gap Arbeitsmarkt) ist nicht nur auf Unterschiede beim Bruttostundenverdienst (Gender Pay Gap) beschränkt, sondern setzt sich darüber hinaus noch aus dem Gender Hours und dem Gender Employment Gap zusammen und beschreibt den gesamten Verdienstunterschied zwischen allen Frauen und Männern im erwerbsfähigen Alter.

Der unbereinigte Gender Pay Gap betrug in Sachsen-Anhalt 4 %, das war deutlich niedriger als der Bundesdurchschnitt von 16 %. Frauen hatten 2025 einen durchschnittlichen Bruttostundenverdienst von 21,40 EUR/Stunde, was 6,8 % mehr als 2024 war. Männer erhielten 22,22 EUR/Stunde, also 6,2 % über dem Vorjahresniveau. Bei der Höhe des Bruttostundenverdienstes landeten die Frauen auf Rang 13 von 16 Ländern, die Männer auf Rang 15.

Laut Gender Hours Gap arbeiteten Frauen aufgrund der höheren Teilzeitquote 2025 im Durchschnitt 12 % weniger als Männer. Zwar war der Niveauunterschied unverändert zum Vorjahr, aber sowohl Frauen (136 Stunden/Monat) als auch Männer (155 Stunden/Monat) arbeiteten 2025 durchschnittlich 2 Stunden weniger als 2024. Der Bundesdurchschnitt betrug 121 Stunden bei den Frauen und 148 Stunden pro Monat bei den Männern, der bundesweite Gender Hours Gap lag bei 18 %, während er in Sachsen-Anhalt bei 12 % lag.

Der Gender Employment Gap, der Abstand der geschlechtsbezogenen Erwerbstätigenquoten, betrug in Sachsen-Anhalt rund 5 % und war deutlich geringer als der Bundesdurchschnitt von 8 %. Nach den vorliegenden Angaben zur Erwerbsbeteiligung aus dem Mikrozensus 2024 hatten 74 % aller Frauen im erwerbsfähigem Alter einen bezahlten Job, bei den Männern waren es rund 78 %. In anderen Bundesländern war die Beteiligung am Erwerbsleben sowohl bei Frauen als auch bei Männern höher. Die Frauen in Sachsen-Anhalt erreichten Rang 8 von 16 Bundesländern, die Männer lagen auf Rang 11. Im Bundesdurchschnitt lag die Erwerbsbeteiligung der Frauen ebenfalls bei knapp 74 %, die der Männer bei rund 81 %.

Zusammenfassend muss gesagt werden, dass Frauen in Sachsen-Anhalt in vielen Fällen weniger pro Stunde verdienten, durchschnittlich weniger am Erwerbsleben teilnahmen und häufiger in Teilzeit als Männer arbeiten. Der sich daraus ergebende Gender Gap Arbeitsmarkt, bzw. der Gender Overall Earnings Gap, betrug im Bundesdurchschnitt 37 %. Dem gegenüber lag der Gender Gap Arbeitsmarkt 2025 mit 20 % in Sachsen-Anhalt deutlich darunter, nur in Mecklenburg-Vorpommern war der Wert mit 17 % noch niedriger.

Methodische Hinweise zum Gender Overall Earnings Gap: https://www.destatis.de/DE/Themen/Arbeit/Verdienste/Verdienste-GenderPayGap/Glossar/gender-gap-arbeitsmarkt.html

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StaLa Aktuelles
news-2309296 Wed, 25 Feb 2026 10:00:00 +0100 Neuer Bericht veröffentlicht https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/neuer-bericht-veroeffentlicht-31 Es wurde ein neuer Bericht im Bereich Erwerbstätigkeit veröffentlicht. Sozialversicherungspflichtig Beschäftige Stichtag: 30.06.2025

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StaLa Berichte Aktuelles
news-2309297 Wed, 25 Feb 2026 10:00:00 +0100 Zahl der Woche: 235 https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/zahl-der-woche-235 Ende 2024 stand der sachsen-anhaltischen Bevölkerung eine Fläche für Sport, Freizeit und Erholung von 502 km² zur Verfügung und damit 6 km² weniger als 2023. Das waren 2,4 % der Landesfläche und rein rechnerisch pro Kopf 235 m², die als Sport- oder Freizeitanlage, Erholungsfläche (bestehend aus Wochenend- oder Ferienhausfläche, Flächen zum Schwimmen oder Campen) oder als Grünanlage genutzt werden konnten. Deutschlandweit waren etwa 1,5 % (5 481 km²) der Gesamtfläche Sport-, Freizeit- oder Erholungsfläche.

Die beiden großen kreisfreien Städte des Landes, Halle (Saale) und die Landeshauptstadt Magdeburg, hatten anteilig an der Gesamtfläche gesehen, die größten Sport-, Freizeit- und Erholungsflächen (12,6 % und 13,3 %). Gewichtet an der Einwohnerzahl traf das jedoch nicht zu, denn den Hallenserinnen und Hallensern standen jeweils nur 76 m² und den Magdeburgerinnen und Magdeburgern 109 m² dieser Flächen zur Verfügung. In den Gemeinden Aland im Landkreis Stendal (821 m²) und in Angern im Landkreis Börde (813 m²) betrug die entsprechende Pro-Kopf-Fläche damit ein Vielfaches.

Die Flächen für Grünanlagen mit 434 km² hatten den größten Anteil an der Sport-, Freizeit- und Erholungsfläche. In den Gemeinden Finneland (0,5 km²) und Schnaudertal (0,4 km²) (beide Burgenlandkreis), Bornstedt (0,3 km², Landkreis Mansfeld-Südharz) und Eichstedt (Altmark) (0,4 km², Landkreis Stendal) war die gesamte Fläche für Sport-, Freizeit- und Erholungsfläche als Grünanlagen ausgewiesen.

Weitere Informationen zum Thema Gebiet finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

Die lange Zeitreihe Thema Gebiet können über die Flächenerhebung nach Art der tatsächlichen Nutzung (33111) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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StaLa Aktuelles
news-2309298 Wed, 25 Feb 2026 10:00:00 +0100 Zahl der Pflegebedürftigen wächst bis 2040 weiter an https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/zahl-der-pflegebeduerftigen-waechst-bis-2040-weiter-an Die Zahl der pflegebedürftigen Menschen lag nach dem aktuellen Bericht zur Pflegestatistik 2023 landesweit bei 204 200 Personen und damit bei knapp 10 % der Gesamtbevölkerung. Bis einschließlich 2040 wird die Zahl voraussichtlich auf 220 200 Pflegebedürftige ansteigen. Bei einer erwarteten Bevölkerung in Höhe von 1 828 000 Personen in 2040 entspräche dies 12 % der Gesamtbevölkerung. Trotz eines zu erwartenden Rückgangs der Bevölkerung insgesamt wird die Zahl der Pflegebedürftigen steigen, während das Arbeits­kräftepotenzial und somit auch die Zahl der für Pflegeberufe zur Verfügung stehenden Personen deutlich abnimmt (-21 %).

2023 besaßen 204 200 Personen im Bundesland einen Pflegegrad. Anhand der altersspezifischen Pflegebedürftigkeitsquoten wird deutlich, wie eng Lebensalter und Pflegebedürftigkeit dabei miteinander verknüpft sind. Unabhängig von der Leistungsart waren in der Altersgruppe der unter 60-Jährigen 8 % der Menschen pflegebedürftig. 7 % der Bevölkerung dieser Altersgruppe wurde häuslich und 1 % teil-/stationär versorgt. Ab 70 Lebensjahren stiegen die Quoten mit zunehmendem Alter immer stärker an: Bei den 70- bis unter 75-Jährigen betrug die Quote insgesamt bereits 13 %. D. h. verhältnismäßig wenige Menschen (1 % der Gesamtbevölkerung dieser Altersgruppe) waren in teil-/stationärer Pflege. Bei den 80- bis unter 85-Jährigen betrug die Quote der Pflegebedürftigen insgesamt schon 42 % (davon 5 % der Gesamtbevölkerung in dieser Altersgruppe in teil-/stationärer Pflege und 37 % in häuslicher Pflege). Von den Personen ab 90 Jahren hatten hingegen mit 99 % fast alle Personen einen Pflegegrad. In dieser Altersgruppe wurden 29 % teil-/stationär und 70 % häuslich versorgt. Neben der Tatsache, dass 2023 beinahe jede hochbetagte Person ab 90 Jahren in Sachsen-Anhalt mindestens Pflegegrad 1 hatte, nahm vor allem die Pflege von Betroffenen in der Häuslichkeit, unabhängig vom Alter, einen sehr hohen Stellenwert im Bundesland ein.

Unter der Voraussetzung, dass die altersspezifischen Pflegequoten von 2023 auch zukünftig erhalten bleiben, ergibt sich aus der 8. Regionalisierten Bevölkerungsprognose ein weiterer Anstieg der Zahl pflegebedürftiger Personen. Für das Prognosejahr 2030 wird von insgesamt 210 600 Pflegebedürftigen ausgegangen, davon 31 800 Personen in teil-/stationärer Pflege. Die Zahl der Pflegebedürftigen in teil-/stationärer Pflege wird voraussichtlich 2035 auf 32 000 Personen und bis einschließlich 2040 auf 33 900 Personen weiter ansteigen. Rund 93 % davon sind Personen ab einem Alter von 70 Jahren. Die Entwicklung der Kosten bei teil-/stationärer Pflege darf hierbei nicht außer Acht gelassen werden. Das hier angenommene Verhältnis von Pflegebedüftigen in teil-/stationärer Pflege, zu jenen in häuslicher Pflege, basiert auf dem Verhältnis von 2023 und folgt somit der impliziten Annahmen, dass die finanzielle Tragfähigkeit der Pflegekosten für die Betroffenen auch in Zukunft vorhanden ist.

Bleiben die Pflegequoten von 2023 erhalten, wird die Zahl der Pflegebedürftigen unter 70 Jahren allerdings abnehmen. Grund hierfür ist die demografische Entwicklung, wonach die Zahl der Menschen in dieser Altersgruppe insgesamt sinken wird und zudem Änderungen in der Altersstruktur der Gesellschaft zu erwarten sind. Personen mit einem Pflegegrad ab einem Alter von 70 Jahren werden hingegen weiter zunehmen. In der Gruppe der 70- bis unter 80-Jähringen wird die Zahl von 39 700 Pflegebedürftigen (2023) auf 48 500 Personen (2040) ansteigen, wovon rund 5 200 Personen voraussichtlich teil-/stationär versorgt werden müssen. In der Altersgruppe der 80- bis unter 90-Jährigen wird die Zahl der Pflegebedürftigen vor­aussichtlich bis 2030 zunächst etwas sinken, bis einschließlich 2040 jedoch wieder, aufgrund der allgemeinen Alterung der Gesellschaft und dem Eintritt der Babyboomer in diese Altersgruppe, ansteigen und den Wert von 2023 mit 94 400 pflegebedürftigen Personen übertreffen. Insgesamt wird angenommen, dass 2040 bei gleichbleibender Pflegequote von mindestens 33 900 Personen in teil-/stationärer Pflege ausgegangen werden kann. Festzuhalten ist hierbei jedoch, dass die Pflegestatistik in den letzten Jahren ein Wachstum in der Pflegequote beobachtete. Steigt die Pflegequote daher weiter an, stellen die hier berechneten Zahlen, die von gleichbleibenden Pflegequoten ausgehen, lediglich ein erwartbares Minimum an pflegebedürftigen Personen dar.

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StaLa Aktuelles
news-2309290 Tue, 24 Feb 2026 10:00:00 +0100 Rund 3 100 landwirtschaftliche Betriebe werden zur Agrarstrukturerhebung 2026 in Sachsen-Anhalt befragt https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/rund-3-100-landwirtschaftliche-betriebe-werden-zur-agrarstrukturerhebung-2026-in-sachsen-anhalt-befragt Ab Anfang März 2026 beginnt die Befragung zur Agrarstrukturerhebung 2026. Wie das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt mitteilt, erhalten rund 3 100 landwirtschaftliche Betriebe ab einer bestimmten Mindestgröße Post vom Amt. Die Erhebung wird in allen EU-Mitgliedsstaaten durchgeführt und umfasst Fragen zu verschiedenen Themenkomplexen wie z. B. Rechtsform, Erwerbscharakter, Bodennutzung, Viehbestände und Haltungsverfahren, ökologischer Landbau und ökologische Viehhaltung, Pachtflächen und
-entgelte, Grünlandmanagement, im Betrieb tätige Arbeitskräfte, Einkommenskombinationen und Betriebsleitung/Geschäftsführung.

Ziel der Erhebung ist die Gewinnung umfassender, aktueller und zuverlässiger statistischer Informationen über die Betriebsstruktur und die soziale Situation in den landwirtschaftlichen Betrieben. Zunehmend spielen auch umwelt- und klimaschutzrelevante Themen eine Rolle, wie die Fragen zum Zwischenfruchtanbau, zur bewässerten Fläche und zum Grünland- und Düngemanagement.

Die Befragung der Betriebe erfolgt mit Hilfe eines Online-Fragebogens. In Ausnahmefällen wie zum Beispiel bei fehlender technischer Ausstattung ist die Anforderung eines Papierfragebogens möglich.

Um Auskunftspflichtige möglichst zu entlasten, werden vorhandene Verwaltungsdaten genutzt. Dafür ist es erforderlich, dass von den Auskunftspflichtigen in den Fragebogen u. a. die Antragsnummern aus dem Integrierten Verwaltungs- und Kontrollsystem (lnVeKoS) und dem Herkunftssicherungs- und Informationssystem für Tiere (HIT) eingetragen werden.

Die erhobenen Daten werden umfassend auf Unstimmigkeiten geprüft, anonymisiert und danach zusammengefasst, sodass keine Rückschlüsse auf einzelne Betriebe oder Personen gezogen werden können.

Weitere Informationen zum Thema Landwirtschaft finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

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StaLa Aktuelles
news-2309280 Mon, 23 Feb 2026 16:00:00 +0100 Tabelle aktualisiert https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/tabelle-aktualisiert-34 Es wurde eine Tabelle im Bereich Land- und Forstwirtschaft aktualisiert. Folgende Tabelle im Bereich Land- und Forstwirtschaft wurde aktualisiert:

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StaLa Tabellen Aktuelles
news-2309278 Mon, 23 Feb 2026 10:00:00 +0100 Schweinebestand in Sachsen-Anhalt 2025 deutlich angestiegen https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/schweinebestand-in-sachsen-anhalt-2025-deutlich-angestiegen Am Stichtag 03.11.2025 wurden in Sachsen-Anhalt 1 033 700 Schweine von rund 140 Betrieben gehalten. Damit stieg der Schweinebestand erstmals seit 2021 wieder über 1 Mio. an. Im Vergleich zum Vorjahr waren das 88 500 Tiere (+9,4 %) und gegenüber der Vorerhebung zum Stichtag 03.05.2025 insgesamt 65 100 Tiere (+6,7 %) mehr. Dagegen sank die Zahl der schweinehaltenden Betriebe um 6,1 % gegenüber dem Vorjahr. Damit setzte sich die rückläufige Tendenz fort. Im Durchschnitt hielt ein Betrieb 7 200 Schweine. Ein Jahr zuvor waren es 6 200 Tiere pro Betrieb.

Der Ferkelbestand, der mit rund 501 800 Tieren wiederum knapp die Hälfte (48,5 %) des Schweinebestandes ausmachte, stieg um 9,1 % bzw. 42 000 Tiere an. Mit 170 500 Tieren war bei den Jungschweinen ein Zuwachs von 15,0 % zu verzeichnen. Auch die Anzahl der Mastschweine lag deutlich über dem Vorjahresniveau. Am Stichtag wurden mit 241 100 Mastschweinen 8,7 % oder 19 200 Tiere mehr gehalten als ein Jahr zuvor, wobei sich in den einzelnen Gewichtsklassen unterschiedliche Entwicklungen abzeichneten. Die Anzahl der Mastschweine mit einem Lebendgewicht von 50 bis unter 80 kg sank um 2,5 %. Dagegen nahmen die Mastschweine mit einem Lebendgewicht von 80 bis unter 110 kg um 17,2 % und die Mastschweine mit einem Lebendgewicht von 110 kg und mehr um 25,8 % zu. Die Zahl der Zuchtsauen stieg um 4,6 % (+5 300Tiere) gegenüber November 2024 und lag bei 120 100 gehaltenen Tieren.

908 200 Tiere wurden in Betrieben mit 5 000 Schweinen und mehr gehalten, was einem Anteil von 87,9 % am gesamten Schweinebestand entsprach.

Die Erhebung wurde repräsentativ durchgeführt und entsprechend werden die Zahlen gerundet dargestellt.

Weitere Informationen zum Thema Landwirtschaft finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

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StaLa Aktuelles
news-2309279 Mon, 23 Feb 2026 10:00:00 +0100 Neuer Bericht veröffentlicht https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/neuer-bericht-veroeffentlicht-30 Es wurde ein neuer Bericht im Bereich Verkehr veröffentlicht. Binnenschifffahrt Oktober 2025

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StaLa Berichte Aktuelles
news-2309274 Fri, 20 Feb 2026 11:01:45 +0100 Tabellen aktualisiert https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/tabellen-aktualisiert-21 Es wurde 1 Tabelle im Bereich Bildung, Sozialleistungen, Gesundheit und 1 Tabelle im Bereich Energie- und Wasserversorgung aktualisiert. Folgende Tabelle im Bereich Bildung, Sozialleistungen, Gesundheit wurde aktualisiert:

Folgende Tabelle im Bereich Energie- und Wasserversorgung wurde aktualisiert:

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Tabellen Aktuelles
news-2309266 Fri, 20 Feb 2026 10:00:00 +0100 Umsatzplus von nominal 3,0 % für das Bauhauptgewerbe Sachsen-Anhalts 2025 https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/umsatzplus-von-nominal-30-fuer-das-bauhauptgewerbe-sachsen-anhalts-2025 Die Betriebe des Bauhauptgewerbes (Hoch- und Tiefbau sowie Vorbereitende Baustellenarbeiten) in Sachsen-Anhalt erwirtschafteten in den Monaten Januar bis Dezember 2025 einen baugewerblichen Umsatz in Höhe von 3 157,9 Mio. EUR, wie das Statistische Landesamt mitteilt. Im Vergleich zum Vorjahr nahm der Umsatz damit nominal (nicht preisbereinigt) um 92,4 Mio. EUR (+3,0 %) zu. Dabei hatte allerdings nur die Hälfte der 6 Bausparten nominal höhere Umsätze als vor Jahresfrist.

Wird das gesamte letzte Jahr betrachtet, wurde die Umsatzdynamik vor allem von den Bauaktivitäten im gewerblichen und industriellen Tiefbau (+85,2 Mio. EUR bzw. +7,9 %) sowie im sonstigen (öffentlichen) Tiefbau (+64,3 Mio. EUR bzw. +15,4 %) getragen. Die Bausparten des Hochbaus verzeichneten dagegen in ihrer Gesamtheit nominal einen leichten Rückgang um 5,9 Mio. EUR (-0,6 %), den größten Umsatzeinbruch verbuchte dabei wiederum der Wohnungsbau (-44,0 Mio. EUR bzw. -15,1 %). Nur der gewerbliche und industrielle Hochbau konnte ein deutliches Plus verzeichnen (+49,2 Mio. EUR bzw.+10,1 %). Wie auch schon in den letzten Jahren wurden mehr als die Hälfte aller baugewerblichen Umsätze im gewerblichen und industriellen Bau erzielt (ein Anteil von 53,8 %). Der reale (preisbereinigte) Umsatz ging dagegen 2025 um 1,3 % gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum zurück. Die 6 Bausparten erfuhren dabei Umsatzveränderungen zwischen -17,9 % im Wohnungsbau und +10,3 % im sonstigen Tiefbau.

Der Gesamtwert der Auftragseingänge im sachsen-anhaltischen Bauhauptgewerbe belief sich 2025 auf 2 915,7 Mio. EUR. Gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum entsprach das nominal einem Rückgang um 47,7 Mio. EUR bzw. 1,6 %. Die Auftragseingänge in Sachsen-Anhalt entwickelten sich 2025 entgegengesetzt zu den Umsätzen: Im Hochbau wurden 4,1 % mehr Aufträge geordert, im Tiefbau dagegen 3,5 % weniger. Hohe Zuwächse verzeichneten dabei der gewerbliche und industrielle Tiefbau (+190,8 Mio. EUR bzw. +18,7 %) und der gewerbliche und industrielle Hochbau (+39,3 Mio. EUR bzw. +9,7 %), während vor allem der Straßenbau mit stark rückläufigen Auftragseingängen zu kämpfen hatte (-177,5 Mio. EUR bzw. -23,5 %). Auch der Wohnungsbau konnte kein Auftragsplus verzeichnen (-22,7 Mio. EUR bzw. -9,0 %). Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang war dementsprechend in diesem Zeitraum niedriger (-5,8 %). Dabei entwickelte sich die Nachfrage in Hoch- und Tiefbau ähnlich: im Hochbau wurden etwas mehr Aufträge als im Vorjahr akquiriert (+0,6 %), im Tiefbau 8,1 % weniger.

Die Spanne der relativen Veränderungen bei den einzelnen Bausparten bemisst sich auf
-26,9 % beim Straßenbau und +12,9 % beim gewerblichen und industriellen Tiefbau.

Mit insgesamt 17 229 tätigen Personen waren Ende Dezember 2025 etwa 1,3 % mehr Menschen im sachsen-anhaltischen Bauhauptgewerbe beschäftigt als zum vergleichbaren Zeitpunkt 2024. Diese Beschäftigten leisteten an 250 Arbeitstagen insgesamt 19,9 Mio. Arbeitsstunden (-0,2 %) und bezogen Entgelte in Höhe von 779,1 Mio. EUR (+4,8 %). Je tätige Person wurde 2025 ein baugewerblicher Umsatz in Höhe von 183 288 EUR erwirtschaftet. Das waren 1,7 % mehr als im Vorjahreszeitraum.

Bei den befragten Betrieben handelt es sich um Betriebe von Unternehmen mit im Allgemeinen 20 und mehr tätigen Personen.

Weitere Informationen zum Thema Baugewerbe finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Thema Bauhauptgewerbe können über die Tabellen zum Bauhauptgewerbe (44111) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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StaLa Aktuelles
news-2309268 Fri, 20 Feb 2026 10:00:00 +0100 Neue Berichte veröffentlicht https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/neue-berichte-veroeffentlicht-21 Es wurden neue Berichte in den Bereichen Gewerbeanzeigen, Handel und Gastgewerbe veröffentlicht. Gewerbeanmeldungen und Gewerbeabmeldungen 1. Halbjahr 2025

Entwicklung von Umsatz und Beschäftigten im Einzelhandel August 2025, vorläufige Ergebnisse

Entwicklung von Umsatz und Beschäftigten im Kraftfahrzeughandel August 2025, vorläufige Ergebnisse

Entwicklung von Umsatz und Beschäftigten im Gastgewerbe August 2025, vorläufige Ergebnisse

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StaLa Aktuelles
news-2309257 Thu, 19 Feb 2026 10:00:00 +0100 Mehrsprachigkeit in Sachsen-Anhalt: 122 000 Menschen sprechen zu Hause neben Deutsch mindestens eine weitere Sprache https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/mehrsprachigkeit-in-sachsen-anhalt-122-000-menschen-sprechen-zu-hause-neben-deutsch-mindestens-eine-weitere-sprache 122 000 Einwohnerinnen und Einwohner Sachsen-Anhalts unterhielten sich zu Hause 2024 neben Deutsch noch in mindestens einer weiteren Sprache, wie das Statistische Landesamt anlässlich des Internationalen Tages der Muttersprache am 21. Februar mitteilt. Damit waren 5,8 % der in Privathaushalten am Hauptwohnsitz lebenden Bevölkerung (insgesamt 2 103 000 Personen) sogenannte Mehrsprachlerinnen und Mehrsprachler, die sich im häuslichen Umfeld nicht ausschließlich auf Deutsch unterhielten.

Ausgehend von den Daten des Mikrozensus 2024 sprachen 63 000 Menschen in Sachsen-Anhalt zu Hause kein Deutsch, sondern eine oder mehrere Fremdsprachen. Dies entsprach einem Anteil von 3,0 % an der in Privathaushalten lebenden Bevölkerung. Demgegenüber redeten 91,2 % der Menschen in ihren eigenen vier Wänden ausschließlich Deutsch.

Von den Personen, die zu Hause kein Deutsch sprachen, sondern sich ausschließlich in einer anderen Sprache unterhielten, hatten praktisch alle einen Migrationshintergrund. Die große Mehrheit (88,9 %) hiervon waren Personen mit eigener Migrationserfahrung, die nicht die deutsche Staatsangehörigkeit besaßen (56 000).  

Unter denjenigen, die zu Hause neben einer Fremdsprache auch Deutsch nutzten, hatten 113 000 einen Migrationshintergrund. Davon waren 76 000 Ausländerinnen und Ausländer mit eigener Migrationserfahrung. Insgesamt lebten 2024 in Sachsen-Anhalt 142 000 Ausländerinnen und Ausländer mit eigener Migrationserfahrung in Privathaushalten. Der Anteil der ausländischen Bevölkerung, die zu Hause neben einer Fremdsprache auch Deutsch sprach, lag somit bei 53,5 %.

Der Mikrozensus ist eine jährliche 1%ige Stichprobenerhebung der Privathaushalte.

Weitere Informationen zum Thema Mikrozensus finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt. Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Mikrozensus können über die Tabellen zum Mikrozensus (12211) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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StaLa Aktuelles
news-2309258 Thu, 19 Feb 2026 10:00:00 +0100 2025 weniger Kfz-Neuzulassungen in Sachsen-Anhalt https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/2025-weniger-kfz-neuzulassungen-in-sachsen-anhalt 2025 wurden in Sachsen-Anhalt 59 899 fabrikneue Kfz zugelassen. Das waren nach Angaben des Statistischen Landesamtes 2 727 Fahrzeuge bzw. 4,4 % weniger als in 2024. Nur die Neuzulassungen bei Pkw (46 786) stiegen gegenüber dem Vorjahr um 2,1 % (+975).

Die Neuzulassungen von Pkw mit reinem Elektroantrieb stieg im Vergleich zum Vorjahr um 2 958 auf 6 827 Fahrzeuge. Damit waren 14,6 % der neu zugelassenen Pkw in Sachsen-Anhalt ein E-Auto. Die neu zugelassenen Pkw mit Hybridantrieb stiegen um 334 auf 16 267 Fahrzeuge (+2,1 %) an. Damit machten Pkw mit Elektro- bzw. Hybridantrieb einen Anteil von 49,4 % an den Gesamtneuzulassungen für Pkw aus. 2024 lag deren Anteil mit 43,2 % darunter.

16 700 (35,7 %) aller 2025 neu zugelassenen Pkw waren benzingetrieben. Von den neu zugelassenen Pkw waren 6 720 (14,4 %) Dieselfahrzeuge.

Zum Vergleich wurden 2019 noch 92,8 % aller neu zugelassenen Pkw auf deutschen Straßen mit Benzin oder Diesel angetrieben.

Bei den weiteren Fahrzeugarten fielen die Zahlen der Neuzugelassenen wie folgt: Lkw -14,1 % auf 6 660 Fahrzeuge, Krafträder -46,9 % auf 2 837, Zugmaschinen -3,9 % auf 2 786 im Jahresvergleich. Die Zahl an Neuzulassungen bei Kraftomnibussen blieb hingegen konstant bei 145 Fahrzeugen.

Im Juni (6 203) wurden die meisten Kfz neu zugelassen. Den geringsten Wert an Neuzulassungen in 2025 wies der Monat Januar (3 629) aus.

Diese und alle folgenden Angaben gehen aus den Veröffentlichungen zu Fahrzeugzulassungen des Kraftfahrtbundesamtes (KBA) hervor.

Weitere Informationen zum Thema Verkehr finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

Vollständige Pressemitteilung

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