Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt - News http://statistik.sachsen-anhalt.de/ de_DE Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt Fri, 26 Jun 2026 03:21:46 +0200 Fri, 26 Jun 2026 03:21:46 +0200 TYPO3 EXT:news news-2310375 Thu, 25 Jun 2026 16:00:00 +0200 Tabelle aktualisiert https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/tabelle-aktualisiert-48 Es wurde eine Tabelle im Bereich Erwerbstätigkeit aktualisiert. Folgende Tabelle im Bereich der Erwerbstätigkeit wurde aktualisiert:

]]>
StaLa Tabellen Aktuelles
news-2310367 Thu, 25 Jun 2026 10:00:00 +0200 Zahl der schwerbehinderten Menschen in Sachsen-Anhalt gleichbleibend https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/zahl-der-schwerbehinderten-menschen-in-sachsen-anhalt-gleichbleibend Am Jahresende 2025 waren in Sachsen-Anhalt 161 020 Personen im Besitz eines Schwerbehindertenausweises, der ihnen einen Grad der Behinderung von 50 und mehr attestierte. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, lagen damit die Empfängerzahlen auf dem gleichem Niveauwie 2023 (160 985). 19,1 % der schwerbehinderten Menschen bekamen den höchsten Grad der Behinderung von 100 zugesprochen. Die Antragstellung erfolgte auf eigenen Wunsch. 78,0 % der schwerbehinderten Menschen (125 670 Personen) waren älter als 55 Jahre. Mehr als die Hälfte (94 120 Personen; 58,5 %) hatte das 65. Lebensjahr vollendet. Damit stieg der Anteil Schwerbehinderten im Alter von 65 Jahren und mehr im Vergleich zur Vorerhebung um 1,6 Prozentpunkte. Mehr als 2,5 % (4 065) der beeinträchtigten Personen waren Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren.

Betrachtet man ausschließlich die schwerste Behinderung, lag als häufigste Art eine Beeinträchtigung der Funktion von inneren Organen bzw. Organsystemen vor (49 810 Personen; 30,9 %). 27,2 % der Betroffenen (43 830 Personen) litten unter einer Querschnittslähmung, zerebralen Störungen, geistig-seelischen Behinderungen oder Suchtkrankheiten. Bei 14 775 Personen (9,2 %) war der Verlust oder die Funktionseinschränkung von Gliedmaßen Ursache der Behinderung. Auf Beeinträchtigungen der Sinnesorgane wie Sprach- und Gehörschädigungen, Sehstörungen oder Blindheit wurden die Ausweise bei 16 875 Personen (10,5 %) ausgestellt.

Hauptursache der Beeinträchtigungen war bei 143 595 Männern und Frauen eine allgemeine Erkrankung. Das war im Vergleich zum Jahr 2023 ein Anstieg um 1 060 Menschen. In 6,6 % der Fälle (10 670 Personen) war die körperliche Behinderung angeboren. 1 525 Personen (1,0 %) erlitten einen Arbeits- bzw. Wegeunfall oder als Ursache wurde eine Berufskrankheit anerkannt.

Weitere Informationen zum Thema Öffentliche Sozialleistungen finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt und sind im Statistischen Bericht Schwerbehinderte Menschen Jahr 2025 verfügbar.

Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Thema Schwerbehinderte Menschen können über die Tabellen zur Statistik der schwerbehinderten Menschen (22711) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

vollständige Pressemitteilung

]]>
StaLa Aktuelles
news-2310368 Thu, 25 Jun 2026 10:00:00 +0200 Erwerbstätigkeit in Sachsen-Anhalt im 1. Quartal 2026 weiter gesunken https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/erwerbstaetigkeit-in-sachsen-anhalt-im-1-quartal-2026-weiter-gesunken Im 1. Quartal 2026 hatten 971,4 Tsd. Erwerbstätige ihren Arbeitsort in Sachsen-Anhalt. Das waren 7,8 Tsd. Personen bzw. 0,8 % weniger als im Vorjahresquartal. Wie das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt nach vorläufigen Berechnungen des Arbeitskreises Erwerbstätigenrechnung der Länder mitteilt, verstärkte sich der seit dem 3. Quartal 2022 zu verzeichnende negative Trend damit. Die Abnahme der Erwerbstätigkeit war größtenteils auf den Rückgang der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung (-0,9 %) zurückzuführen. Gegenüber dem 1. Quartal 2025 verringerte sich die Erwerbstätigkeit in nahezu allen Wirtschaftsbereichen Sachsen-Anhalts. Am stärksten sank sie im Produzierenden Gewerbe (-4,9 Tsd. Personen), besonders im Verarbeitenden Gewerbe (-3,2 Tsd. Personen). Auch in den Dienstleistungsbereichen (-2,6 Tsd. Personen) ging die Erwerbstätigenzahl zurück, vor allem im Bereich Finanz-, Versicherungs- und Unternehmensdienstleistungen; Grundstücks- und Wohnungswesen (-4,1 Tsd. Personen). In der Land- und Forstwirtschaft; Fischerei (-0,3 Tsd. Personen) gab es einen leichten Rückgang. Nur der Bereich Öffentliche und sonstige Dienstleistungen, Erziehung, Gesundheit; Private Haushalte (+3,3 Tsd. Personen) verzeichnete noch einen Anstieg.

Auch bundesweit hielt der seit dem 3. Quartal 2025 verzeichnete Rückgang der Erwerbstätigkeit weiter an. Die Erwerbstätigenzahl sank in Deutschland im 1. Quartal 2026 gegenüber dem Vorjahresquartal um 157,0 Tsd. Personen (-0,3 %) auf 45 635,0 Tsd. Personen. Sowohl in Westdeutschland ohne Berlin (-0,3 %) als auch in Ostdeutschland ohne Berlin (-0,8 %) gab es eine Abnahme. Die Spannweite der Veränderungsraten lag zwischen -1,1 % in Thüringen und +0,2 % in Hamburg.

Gegenüber dem 4. Quartal 2025 ging die Zahl der Erwerbstätigen in Sachsen-Anhalt auch saisonbedingt um 15,3 Tsd. Personen zurück. Mit -1,6 % fiel die Abnahme höher aus als im Bundesdurchschnitt (-1,1 %). Der Rückgang betraf alle Wirtschaftsbereiche Sachsen-Anhalts. Am stärksten sank die Erwerbstätigenzahl in den Bereichen Handel, Verkehr, Lagerei, Gastgewerbe, Information und Kommunikation (-4,4 Tsd. Personen), Produzierendes Gewerbe (-4,3 Tsd. Personen), Finanz-, Versicherungs- und Unternehmensdienstleistungen; Grundstücks- und Wohnungswesen (-3,4 Tsd. Personen) sowie Öffentliche und sonstige Dienstleistungen, Erziehung, Gesundheit; Private Haushalte (-2,4 Tsd. Personen).

Zusätzlich zur Erstberechnung des 1. Quartals 2026 wurden auch die bisher veröffentlichten Zahlen ab dem 1. Quartal 2025 und das Jahresergebnis 2025 überarbeitet. Die hier vorgelegten Ergebnisse basieren auf dem Rechenstand des Statistischen Bundesamtes vom Mai 2026. Zu den Erwerbstätigen zählen alle Personen, die als Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer oder als Selbstständige, einschließlich deren mithelfenden Familienangehörigen, eine auf Erwerb gerichtete Tätigkeit ausüben.

Weitere Informationen und Ergebnisse zum Thema Erwerbstätigkeit können im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt oder unter www.statistikportal.de abgerufen werden. Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Thema Erwerbstätigkeit in Sachsen-Anhalt können über die Tabellen zur Erwerbstätigkeit (13311) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

vollständige Pressemitteilung

]]>
StaLa Aktuelles
news-2310377 Thu, 25 Jun 2026 08:00:00 +0200 neuer Bericht veröffentlicht https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/neuer-bericht-veroeffentlicht-51 Es wurde ein neuer Bericht im Bereich öffentliche Sozialleistungen veröffentlicht. Schwerbehinderte, Kriegsopferfürsorge: Schwerbehinderte Menschen Stand: 31.12.2025

]]>
StaLa Berichte Aktuelles
news-2310364 Wed, 24 Jun 2026 16:00:00 +0200 Tabellen aktualisiert https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/tabellen-aktualisiert-35 Es wurde eine Tabelle im Bereich Energie-und Wasserversorgung aktualisiert. Es wurde eine Tabelle im Bereich Energie- und Wasserversorung aktualisiert:

]]>
StaLa Aktuelles
news-2310339 Tue, 23 Jun 2026 10:00:00 +0200 51 Todesfälle durch illegale Drogen 2024 https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/51-todesfaelle-durch-illegale-drogen-2024 Nach Ergebnissen der Todesursachenstatistik verstarben 2024 in Sachsen-Anhalt 7 Frauen und 44 Männer durch Konsum illegaler Drogen, wie das Statistische Landesamt anlässlich des Anti-Drogen-Tages am 26. Juni mitteilt. Darunter fallen insbesondere Todesfälle infolge von Überdosierung, infolge langzeitigen Missbrauchs, Selbsttötungen aus Verzweiflung über die Lebensumstände oder unter der Einwirkung von Entzugserscheinungen. Tödliche Unfälle von unter Drogeneinfluss stehenden Personen sind hierbei allerdings nicht erfasst. Damit verringerte sich die Zahl der an illegalen Drogen Verstorbenen im Land leicht gegenüber dem Vorjahr um 2, erhöhte sich allerdings gegenüber 2014 um 39 Todesfälle. In Summe der letzten 10 Jahre waren 3/4 (78,2 %) der an illegalen Drogen Verstorbenen männlich und vorwiegend im Alter zwischen 30 und 40 Jahren (38,2 %). Zwischen 2005 und 2014 lag dagegen die Zahl der Verstorbenen vorwiegend zwischen 20 und 30 Jahren (36,5 %). Der Anteil der männlichen Todesfälle lag bei 69,8 %.

Nach den Ergebnissen der Diagnosestatistik der Krankenhäuser mussten 2024 insgesamt 458 Frauen und 1 348 Männer aufgrund des Konsums illegaler Drogen stationär in einer Klinik behandelt werden. Gegenüber 2014 waren das 85 Patientinnen und 316 Patienten weniger.

Der illegale Drogenmarkt in Deutschland wird seit Jahren durch die auf Pflanzen basierenden Rauschgifte Heroin, Kokain und durch synthetische Betäubungsmittel dominiert. Alle Betäubungsmittel erzeugen spezifische Wirkungen, weitgehend gemeinsam ist ihnen ein euphorisierender Effekt. Die Teillegalisierung von Cannabis für den Freizeitkonsum in Deutschland ist am 01.04.2024 durch das Konsumcannabisgesetz (KCanG) in Kraft getreten. Patientinnen und Patienten mit psychischen und Verhaltensstörungen durch Cannabinoide sind bis einschließlich 2023 in den Zahlen für illegale Drogen enthalten. 2023 wurden noch 654 Frauen und Männer aufgrund von Cannabiskonsum stationär im Krankenhaus versorgt, 2014 waren dies 491. 2024 wurden 523 Männer und 178 Frauen stationär im Krankenhaus betreut. Von den insgesamt 701 Patientinnen und Patienten waren 2/3 im Alter von unter 30 Jahren (unter 20 Jahre: 161 und zwischen 20 und unter 30 Jahre: 300).

Weitere Informationen zum Thema Gesundheitswesen finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Thema Todesursachen können über die Tabellen zur Todesursachenstatistik (23211) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

 

]]>
StaLa Aktuelles
news-2310340 Tue, 23 Jun 2026 10:00:00 +0200 Etwa 1/3 weniger Habilitationen 2025 in Sachsen-Anhalt https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/etwa-1-3-weniger-habilitationen-2025-in-sachsen-anhalt An den beiden Universitäten Sachsen-Anhalts haben insgesamt 19 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Jahr 2025 ihre Habilitation erfolgreich abgeschlossen. Wie das Statistische Landesamt weiter mitteilt, sank die Zahl im Vergleich zum Vorjahr (30 Habilitationen) um etwa 1/3. Im Jahr 2000 waren es insgesamt 65 Habilitationen. 10 Habilitationen erfolgten 2025 an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und 9 an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg.

Insgesamt wurden die meisten Habilitationen (11 bzw. 57,9 % aller) in der Fächergruppe Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften abgeschlossen. Darüber hinaus entfielen 15,8 % der Habilitationen auf den MINT-Bereich und 26,3 % auf die restlichen Fächergruppen.

Das Durchschnittsalter der im Jahr 2025 Habilitierten lag mit 42,4 Jahren unter dem Vorjahreswert von 45,0 Jahren.

Weitere Informationen zum Thema Bildung finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Thema Habilitationen können über die Tabellen zur Statistik der Habilitationen (21351) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

]]>
StaLa Aktuelles
news-2310322 Mon, 22 Jun 2026 10:00:00 +0200 Fast ein Fünftel des Landespersonals war 2025 im Polizeidienst beschäftigt https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/fast-ein-fuenftel-des-landespersonals-war-2025-im-polizeidienst-beschaeftigt Am 30.06.2025 arbeiteten im Bereich Polizei in Sachsen-Anhalt 8 330 Personen. 2020 waren es 8 155 Beschäftigte. Das bedeutete einen Anstieg um 175 Beschäftigte bzw. 2,2 %, wie das Statistische Landesamt anlässlich des Internationalen Tages des öffentlichen Dienstes am 23. Juni mitteilt. Fast jede bzw. jeder 5. Beschäftigte (19,1 %) aller 43 520 Beschäftigten im Kernhaushalt des Landes Sachsen-Anhalt war somit im letzten Jahr bei der Polizei tätig. Der Anteil der Teilzeitbeschäftigten bei der Polizei ist in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen. Während 2020 noch fast jede 10. Person in Teilzeit arbeitete, war es 2025 nur noch knapp jede 15. Die Teilzeitquote verringerte sich damit von 9,5 % auf 6,8 %. Im gleichen Zeitraum stieg die Zahl der Vollzeitäquivalente von 7 960 auf 8 235 bzw. um 3,4 %.

Der Frauenanteil erhöhte sich im selben Zeitraum von 32,3 % auf 34,9 %. Damit ist inzwischen jede 3. Stelle im Polizeibereich mit einer Frau besetzt.

Die Zahl der Beschäftigten und der Vollzeitäquivalente im Kernhaushalt des Landes Sachsen-Anhalt hat sich in den letzten 5 Jahren kaum verändert. Der Kernhaushalt zählte 2020 insgesamt 43 500 Beschäftigte. Bis 2025 stieg diese Zahl geringfügig auf 43 520. Die Zahl der Vollzeitäquivalente wuchs im gleichen Zeitraum von 41 495 auf 41 660.

Aus Gründen der statistischen Geheimhaltung sind die Absolutwerte auf ein Vielfaches von 5 gerundet. Die Summe der gerundeten Werte kann von der ebenfalls gerundeten Gesamtsumme abweichen.

Weitere Informationen zum Thema Personal im öffentlichen Dienst finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt. Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Thema Personal im öffentlichen Dienst können über die Tabellen zum Personalstand (74111) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

]]>
StaLa Aktuelles
news-2310323 Mon, 22 Jun 2026 10:00:00 +0200 Wanderungsgewinn lag 2025 in Sachsen-Anhalt bei 7 918 Personen https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/wanderungsgewinn-lag-2025-in-sachsen-anhalt-bei-7-918-personen 2025 verzeichnete Sachsen-Anhalt das 12. Mal in Folge einen Wanderungsgewinn. Wie das Statistiche Landesamt mitteilt, zogen im Jahresverlauf 62 230 Personen aus anderen Bundesländern und dem Ausland nach Sachsen-Anhalt. Gleichzeit verließen 54 312 Personen das Bundesland. Der daraus resultierende Wanderungssaldo lag bei 7 918 Personen. Der Wanderungsgewinn ist seit dem Rekordjahr 2022, als 40 357 Personen mehr zu- als fortzogen, rückläufig. 2024 lag der Wanderungsgewinn noch bei 12 882 Personen und fiel damit schon niedriger aus als 2023 (16 096).

Die Zuzüge nach Sachsen-Anhalt sanken 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 6 % (-3 936), gleichzeitig gab es bei den Fortzüge gegenüber dem Vorjahr einen leichten Anstieg um rund 2 % (+1 028).

Die positive Wanderungsbilanz in Sachsen-Anhalt war auf Wanderungsgewinne von 7 247 ausländischen und 672 deutschen Personen zurückzuführen. Den 35 731 Zugezogenen mit ausländischer Nationalität standen 28 484 Fortgezogene gegenüber. Bei den Deutschen wurden 26 499 Zuzüge und 25 827 Fortzüge registriert.

Bei den Wanderungen über die Landesgrenze erzielten fast alle Regionen von Sachsen-Anhalt einen Wanderungsgewinn. Nur der Burgenlandkreis verzeichnete einen Wanderungsverlust (-194). Den größten Wanderungsgewinn erreichte der Landkreis Harz mit 2 442 Personen, gefolgt von der Landeshauptstadt Magdeburg (1 343), dem Landkreis Börde (685) und der kreisfreien Stadt Halle (Saale) (651). Zu beachten ist hierbei, dass sich in Halberstadt (Landkreis Harz) die Zentrale Anlaufstelle für Asylbewerber des Landes befindet und in Magdeburg bis Ende 2025 eine Nebenstelle befand, die mittlerweile in der Hansestadt Stendal betrieben wird.

Aus dem Ausland wanderten insgesamt 32 838 Personen nach Sachsen-Anhalt ein, während 24 322 Personen das Land in Richtung Ausland verließen. Daraus ergab sich ein positiver Saldo von 8 516 Personen. Sowohl bei der Zuwanderung aus dem Ausland also auch bei der Abwanderung ins Ausland lagen die Ukraine (6 454 Zuzüge; 2 494 Fortzüge) gefolgt von Rumänien (2 585 Zuzüge; 2 459 Fortzüge) und dem Nachbarland Polen (2 139 Zuzüge; 2 114 Fortzüge) an der Spitze. Die größten Wanderungsgewinne wurden für die Länder Ukraine (3 960), Indien (941) und Syrien (855) verzeichnet.

Aus Gründen der statistischen Geheimhaltung werden ab dem Berichtsjahr 2025 die Zahlen der Wanderungsstatistik mithilfe der Cell-Key-Methode leicht verändert. Dadurch bedingt addieren sich die jeweiligen Einzelwerte einer Tabellenzeile oder -spalte nicht notwendigerweise zur ausgewiesenen Gesamtsumme.

Weitere Informationen zum Thema Bevölkerung finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt. Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zu Wanderungen können über die Tabellen zur Wanderungsstatistik (12711) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

vollständige Pressemitteilung

]]>
StaLa Aktuelles
news-2310324 Mon, 22 Jun 2026 10:00:00 +0200 Zahl des Tages: 170 000 https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/zahl-des-tages-170-000 170 000 verwitwete Personen lebten 2025 in Sachsen-Anhalt, wie das Statistische Landesamt anlässlich des Internationalen Tages der Witwen am 23. Juni mitteilt.

80 % aller verwitweten Personen waren Frauen (136 000). 108 000 lebten in Einpersonenhaushalten (80 %). Weitere 21 000 Witwen lebten in einem gemeinsamen Haushalt mit einer weiteren Person.

Darüber hinaus gab es 35 000 verwitwete Männer in Sachsen-Anhalt. Auch sie lebten am häufigsten in Einpersonenhaushalten (27 000).

2020 war die Zahl der verwitweten Personen mit 182 000 noch deutlich größer als 2025. Die Verteilung zwischen den Geschlechtern blieb dagegen seit damals (80 % Frauen und 20 % Männern) annähernd konstant.

Bei den Angaben handelt es sich um erste Ergebnisse des Mikrozensus 2025. Sie werden mit dem Vorliegen der Endergebnisse revidiert. Die Ergebnisse für 2020 sind Endergebnisse. Der Mikrozensus ist eine Haushaltsbefragung, für die jährlich 1 % der Privathaushalte befragt wird.

Weitere Informationen zum Thema Mikrozensus finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

]]>
StaLa Aktuelles
news-2310287 Fri, 19 Jun 2026 10:00:00 +0200 Neuer Bericht veröffentlicht https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/neuer-bericht-veroeffentlicht-50 Es wurde ein neuer Bericht im Bereich Mikrozensus veröffentlicht. Excel-Datei Ergebnisse des Mikrozensus: Bevölkerung und Erwerbstätigkeit Jahr 2025, Erstergebnisse

]]>
StaLa Berichte Aktuelles
news-2310291 Fri, 19 Jun 2026 10:00:00 +0200 Tourismus in Sachsen-Anhalt: Leichte Rückgänge der Beherbergungsbetriebe im April 2026 https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/tourismus-in-sachsen-anhalt-leichte-rueckgaenge-der-beherbergungsbetriebe-im-april-2026 Im April 2026 verbuchten die Beherbergungsbetriebe in Sachsen-Anhalt rund 279 400 Gästeankünfte und knapp 687 600 Übernachtungen. Nach Mitteilung des Statistischen Landesamtes aus den vorläufigen Ergebnissen der Monatserhebung im Tourismus waren das 1,0 % weniger Gäste und 2,2 % weniger Übernachtungen als im April des Vorjahres.

93,7 % der Gäste kamen aus dem Inland. Hier musste ein Rückgang bei den Gästezahlen (-0,6 %) und ein Rückgang bei den Übernachtungszahlen (-2,0 %) festgestellt werden. Bei Gästen aus dem Ausland gab es ein ähnliches Bild. Hier wurden weniger Gäste (-5,8 %) und weniger Übernachtungen (-6,6 %) ermittelt.

Von den in die Erhebung einbezogenen Beherbergungsbetrieben waren 1 013 im April 2026 geöffnet (April 2025: 1 030 geöffnete Beherbergungsbetriebe). Die angebotenen Schlafgelegenheiten waren zu 30,9 % ausgelastet (April 2025: 31,5 %). Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Gäste betrug 2,5 Tage. Im April des Vorjahres waren es ebenfalls 2,5 Tage.

In den einzelnen Betriebsarten gab es im April 2026 keinen einheitlichen Trend in den Veränderungsraten bei Gästen und Übernachtungen. Zuwächse bei den Gästen und Übernachtungen konnten in nur wenigen Betriebsarten ermittelt werden. Die mit Abstand größten Zuwächse verbuchte die Betriebsart Schulungsheime (+41,4 % Gäste; +9,1 % Übernachtungen). Diesem Trend folgten unter anderem die Betriebsarten der Hotels garnis (+4,9 % Gäste; +3,9 % Übernachtungen) und Vorsorge- und Reha-Kliniken (+1,6 % Gäste; +0,1 % Übernachtungen). Rückgänge bei den Gästen und Übernachtungen gab es unter anderem bei den Betriebsarten Gasthöfe (-10,7 % Gäste; -12,7 % Übernachtungen), Erholungs- und Ferienheime
(-7,6 % Gäste; -7,6 % Übernachtungen), Ferienzimmer, Ferienwohnungen, Ferienhäuser, Feriendörfer (-6,4 % Gäste; -6,2 % Übernachtungen) und Jugendherbergen, Hostels, Hütten (-4,4 % Gäste; -4,4 % Übernachtungen).

Im April 2026 wurde in 2 der 5 Reisegebiete in Sachsen-Anhalt ein Zuwachs der Gästezahlen und Übernachtungen gegenüber dem Vorjahresmonat ermittelt. Diese beiden Reisegebiete waren Halle, Saale, Unstrut (+2,5 % Gäste; +9,0 % Übernachtungen) und die Region Altmark (+4,6 % Gäste; +3,9 % Übernachtungen). Die Beherbergungsbetriebe der größten Region, dem Harz und Harzvorland, meldeten negative Werte (-4,5 % Gäste; -8,7 % Übernachtungen). Dieser Trend wurde ebenso für die Region Anhalt-Wittenberg (-6,3 % Gäste; -3,9 % Übernachtungen) gemeldet. Die Region Magdeburg, Elbe-Börde-Heide verzeichnete +3,1 % Gäste und -0,5 % Übernachtungen.

Im Jahresverlauf von Januar bis April 2026 lag die Zahl der Gästeankünfte mit rund 844 300 um 0,4 % und die der Übernachtungen mit knapp 2 063 400 um 0,4 % über dem Ergebnis des gleichen Vorjahreszeitraums.

Die Zahlen stammen aus der Monatserhebung im Tourismus (Beherbergungsstatistik). In dieser werden Beherbergungsbetriebe ab 10 Schlafgelegenheiten sowie Campingplätze ab 10 Stellplätzen u. a. mit Gästeankünften, Aufenthaltsdauer und Herkunft der Gäste erfasst.

Weitere Informationen zum Thema Tourismus finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Thema Tourismus können über die Tabellen zum Tourismus (45412) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

Vollständige Pressemitteilung

]]>
StaLa Aktuelles
news-2310292 Fri, 19 Jun 2026 10:00:00 +0200 3/4 der Sachsen-Anhalter im Alter von 15 bis 64 Jahren waren 2025 erwerbstätig https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/3-4-der-sachsen-anhalter-im-alter-von-15-bis-64-jahren-waren-2025-erwerbstaetig Nach ersten Ergebnissen des Mikrozensus 2025 waren rund 75,1 % (938 000) der Sachsen-Anhalterinnen und Sachsen-Anhalter im erwerbsfähigen Alter (15 bis unter 65 Jahre) erwerbstätig. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, konnte eine stetige Zunahme der Erwerbstätigenquote von 73,0 % in 2015 bis auf 76,4 % in 2024 beobachtet werden. 2025 ging sie leicht zurück.

Es gab geschlechtsspezifische Unterschiede: So lag die Quote bei 15- bis 64-jährigen Männern insgesamt bei 76,4 %. Bei den Frauen betrug sie 73,8 %. In allen Altersgruppen überstieg 2025 die Erwerbstätigenquote der Männer jeweils die der Frauen. Bei den Nichterwerbspersonen verhielt es sich hingegen umgekehrt. Während 19,3 % der Männer zu den Nichterwerbspersonen zählten, waren es bei den Frauen 22,9 %.

Beim Vergleich der Altersgruppen stachen hier vor allem die erwerbstätigen Personen im Alter von 30 bis 34 Jahren hervor: In keiner anderen Altersgruppe war der Unterschied in der Erwerbstätigenquote zwischen Frauen und Männern größer: 74,0 % aller Frauen waren in diesem Lebensabschnitt erwerbstätig, bei den Männern waren es 83,2 %. Ursächlich für den Ausstieg vieler Frauen aus der Erwerbstätigkeit in dieser Lebensphase sind sicherlich auch Familiengründungen. So lag das Durchschnittsalter von Müttern bei der Geburt, unabhängig von der Geburtenreihenfolge, 2024 bei 30,7 Jahren laut Geburtenstatistik und somit genau am Beginn dieser Altersspanne. In der Altersgruppe von 35 bis 40 Jahren stieg der Anteil der erwerbstätigen Frauen dagegen wieder deutlich an und es waren ähnlich viele Frauen (85,8 %) wie Männer (86,6 %) erwerbstätig.

Von den Erwerbstätigen verfügten 88,7 % über einen beruflichen Bildungsabschluss. Mit 57,8 % hatten die meisten Erwerbstätigen eine Lehre oder Berufsausbildung abgeschlossen. Rund 1/6 (16,9 %) wies einen akademischen Abschluss auf. Über einen Fachschulabschluss, zu welchem die Fachschule der DDR, eine Meister- bzw. Technikerausbildung, der Abschluss einer 2- oder 3-jährigen Schule für Gesundheits- und Sozialberufe sowie der Abschluss einer Schule für Erzieherinnen und Erzieher zählen, verfügten 14,0 % der Erwerbstätigen. Während diese Verteilung der beruflichen Bildungsabschlüsse bei den männlichen Erwerbstätigen ähnlich ausfiel, zeigte sich bei den Frauen hingegen eine etwas größere Bedeutung von Fachschulen und akademischen Abschlüssen: 53,9 % hatten eine Lehre oder Berufsausbildung absolviert und jeweils 17,9 % bzw. 18,2 % verfügten über einen Abschluss einer Fachschule bzw. über einen akademischen Abschluss.

Im Vergleich der beruflichen Bildungsabschlüsse zwischen jüngeren und älteren Erwerbstätigen zeigt sich ein unterschiedlicher Stellenwert akademischer Abschlüsse: 51,7 % der 25- bis 39-Jährigen hatten 2025 eine Lehre oder Berufsausbildung abgeschlossen, während dieser Anteil bei den 55- bis 64-Jährigen bei 63,4 % lag. Jüngere Erwerbstätige verfügten dagegen häufiger über einen akademischen Abschluss (22,4 %) als Erwerbstätige im höheren Alter (14,6 %).

Von den insgesamt rund 971 000 Erwerbstätigen waren 86,9 % in einem Angestelltenverhältnis beschäftigt, während 6,8 % selbstständig tätig waren. Verbeamtet waren 3,4 % und in Ausbildung befanden sich 2,9 % der Erwerbstätigen.

Die Erwerbslosenquote, d. h. der Anteil der Erwerbslosen an den Erwerbspersonen (Erwerbstätige plus Erwerbslose) im Alter von 15 bis 64 Jahren, belief sich auf rund 4,9 %.

Ihren überwiegenden Lebensunterhalt bestritten 43,8 % der Sachsen-Anhalterinnen und Sachsen-Anhalter aus ihrer eigenen Erwerbstätigkeit. Von Rente oder Pension lebten 29,1 %, Einkünfte von Angehörigen erhielten 17,5 % und 5,5 % der Bevölkerung bezogen Arbeitslosengeld I oder Bürgergeld. Die restlichen 4,2 % gaben als überwiegenden Lebensunterhalt sonstige Unterstützung an, wozu vor allem das eigene Vermögen, Sozialhilfe, Elterngeld, BAföG oder Pflege-/Krankengeld zählen.

Eine Person gilt laut der Definition der ILO (International Labour Organization) als erwerbstätig, wenn sie mindestens eine Stunde pro Woche gegen Bezahlung gearbeitet hat oder vorübergehend von ihrer Arbeit abwesend war (z. B. wegen Urlaub, Krankheit oder Elternzeit). Die Erwerbstätigenquote spiegelt den Anteil der Erwerbstätigen in einer Altersgruppe an der Gesamtbevölkerung dieser Altersgruppe wider.

Als erwerbslos zählen im Mikrozensus Personen ohne Erwerbstätigkeit, die sich aktiv auf Arbeitssuche befinden.

Nichterwerbspersonen sind hingegen vornehmlich Kinder, Rentnerinnen und Rentner sowie Pensionierte und auch Studierende, die keiner Erwerbstätigkeit nachgehen.

Bei den Angaben handelt es sich um erste Ergebnisse des Mikrozensus 2025. Sie werden mit dem Vorliegen der Endergebnisse revidiert. Die Ergebnisse für Vorjahre basieren auf den Endergebnissen. Die Ergebnisse des Mikrozensus basieren auf einer Haushaltsbefragung, für die jährlich 1 % der Privathaushalte befragt wird.

Weitere Informationen zum Thema Mikrozensus finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt und im Statistischen Bericht Ergebnisse des Mikrozensus: Bevölkerung und Erwerbstätigkeit Jahr 2025, Erstergebnis.

]]>
StaLa Aktuelles
news-2310293 Fri, 19 Jun 2026 10:00:00 +0200 Sachsen-Anhalts Kommunen zahlten 2024 für Sportstätten und Bäder 143,9 Mio. EUR aus https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/sachsen-anhalts-kommunen-zahlten-2024-fuer-sportstaetten-und-baeder-1439-mio-eur-aus Die Kommunen des Landes Sachsen-Anhalt gaben 2024 für Sportstätten und Bäder 143,9 Mio. EUR aus. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, waren das 20,6 Mio. EUR mehr als 2023 und 64,1 Mio. EUR mehr als 2015. Einzahlungen registrierten die Kommunen 2024 für diesen Bereich in Höhe von 47,1 Mio. EUR. Im Vergleich zu 2023 standen 5,9 Mio. EUR mehr zur Verfügung. Gegenüber 2015 stiegen die Einzahlungen um 20,6 Mio. EUR.

In den Kommunen waren in den vergangenen Jahren die Einzahlungen für Sportstätten und Bäder (Produktgruppe 424) regelmäßig geringer als die Auszahlungen. 2024 erreichte das Defizit mit 96,8 Mio. EUR den Höchststand. Im Zehnjahresdurchschnitt betrug das Defizit 69,7 Mio. EUR. Der Fehlbetrag wird durch die Kommunen aus eigenen Finanzmitteln finanziert, z. B. Einnahmen ohne verbindlichen Verwendungszweck, Schlüsselzuweisungen (allgemeine Zuweisungen).

Die Struktur der Zahlungen für Sportstätten und Bäder ist seit Jahren relativ konstant. 2024 erfolgten die meisten Auszahlungen für Sach- und Dienstleistungen (34,8 %), gefolgt von Investitionstätigkeit (32,5 %) und Personalkosten (18,0 %). Bei den Einzahlungen dominierten die Gelder für Investitionen (48,2 %) vor privatrechtlichen Leistungsentgelten (21,7 %) und öffentlich-rechtlichen Leistungsentgelten (11,6 %).

50,0 Mio. EUR wendeten die Kommunen im Bereich der Sportstätten und Bäder 2024 für Sach- und Dienstleistungen auf. Dazu gehörten z. B. die Bewirtschaftung und Unterhaltung der Grundstücke und baulichen Anlagen, die Unterhaltung des unbeweglichen und beweglichen Vermögens, Mieten und Pachten sowie der Erwerb von geringwertigen Vermögensgegenständen und Vorräten. Allein in die Bewirtschaftung der Grundstücke und baulichen Anlagen flossen 24,6 Mio. EUR, in deren Unterhaltung weitere 13,4 Mio. EUR. Die Unterhaltung des sonstigen unbeweglichen Vermögens kostete 5,9 Mio. EUR.

Der Deckungsgrad für kommunale Investitionstätigkeit lag 2024 im Bereich Sportstätten und Bäder bei 48,5 %. Das bedeutet, weniger als die Hälfte der Auszahlungen für Investitionen wurde durch Einzahlungen für Investitionen finanziert. 46,8 Mio. EUR Auszahlungen standen 22,7 Mio. EUR Einzahlungen gegenüber. Die Kommunen investierten 40,5 Mio. EUR in Baumaßnahmen, erwarben für 5,8 Mio. EUR bewegliche oder immaterielle Vermögensgegenstände, reichten 0,3 Mio. EUR Zuwendungen für Investitionsfördermaßnahmen aus und kauften für 0,2 Mio. EUR Grundstücke, Gebäude oder Infrastrukturvermögen. Bei den Einzahlungen für Investitionen und Investitionsförderungsmaßnahmen handelte es sich zumeist um Zuwendungen (99,0 %).

Fast jeder zehnte Euro, den die Kommunen 2024 für Sportstätten und Bäder auszahlten, wurde durch Leistungsentgelte und privatrechtliche Kostenerstattungen und -umlagen gedeckt (10,9 %). Die Einzahlungen dafür betrugen 15,7 Mio. EUR, davon waren 5,5 Mio. EUR öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte und 10,2 Mio. EUR privatrechtliche Leistungsentgelte, Kostenerstattungen und Umlagen.

32,6 % der Auszahlungen und 38,7 % der Einzahlungen im Bereich Sportstätten und Bäder verbuchten 2024 die kreisfreien Städte. Die Landeshauptstadt Magdeburg meldete 27,1 Mio. EUR Auszahlungen und 7,4 Mio. EUR Einzahlungen, die Stadt Halle (Saale) 10,1 Mio. EUR und 8,0 Mio. EUR und Dessau-Roßlau 9,7 Mio. EUR und 2,8 Mio. EUR. Die Differenz zwischen Ein- und Auszahlungen war in der Landeshauptstadt Magdeburg mit 19,6 Mio. EUR am höchsten, gefolgt von Dessau-Roßlau mit 6,9 Mio. EUR und Halle (Saale) mit 2,0 Mio. EUR.

Die Auswertung enthält nur Zahlungen der Produktgruppe 424 (Sportstätten und Bäder). Nicht enthalten sind Sporteinrichtungen von Schulen sowie Sportstätten und Bäder, die zu einem Kurbetrieb gehören.

Weitere Informationen zum Thema Öffentliche Finanzen finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt und können dem Statistischen Bericht "Gemeindefinanzen, Einzahlungen und Auszahlungen; Jahresrechnungsstatistik 2024" entnommen werden. Basisdaten zu Öffentlichen Finanzen können über die Tabellen zur Jahresrechnungsstatistik (71717) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

Vollständige Pressemitteilung

]]>
StaLa Aktuelles
news-2310288 Thu, 18 Jun 2026 10:00:00 +0200 85 handwerkliche Speiseeishersteller in Sachsen-Anhalt https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/85-handwerkliche-speiseeishersteller-in-sachsen-anhalt „So heiß, ein Eis hilft gegen Schweiß“ hieß es in einem Sommerhit der 1980er Jahre. Hergestellt wird die kühle Süßigkeit industriell oder klassisch handwerklich. Ende 2024 gab es in Sachsen-Anhalt 85 handwerklich produzierende Speiseeishersteller mit Vertrieb von Speiseeis, die an heißen Tagen für Abkühlung sorgen. Binnen Jahresfrist nahm die Zahl dieser Betriebe um 3 zu.

Damit lag die Zahl dieser Firmen noch deutlich unter dem Höchststand von 1998 mit 111 Speiseherstellern, gleichzeitig aber über dem tiefsten Wert von 2017, als nur noch 70 Speiseeishersteller im Land tätig waren.

Diese Angaben machte das Statistische Landesamt anhand der Daten aus den beiden Handwerkskammern des Landes. Die meisten Firmen befinden sich im Süden des Landes. Im Handwerkskammerbezirk Halle gab es 67 Speiseeishersteller, im Handwerkskammerbezirk Magdeburg lediglich 18 dieser Betriebe. Im Gegensatz zum industriell produzierten Speiseeis setzt handwerklich hergestelltes Speiseeis eine Zubereitung in kleinen Mengen und den Direktverkauf an den Verbraucher voraus.

Weitere Informationen zum Thema Handwerk finden sich im Internetangebot des Statistischen Landesamtes.

Die langen Zeitreihen oder die Basisdaten zum Thema Handwerk können über die Tabellen zur Handwerkszählung 53111 und Tabellen zur vierteljährlichen Handwerksberichterstattung (53211) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

 

]]>
StaLa Aktuelles
news-2310289 Thu, 18 Jun 2026 10:00:00 +0200 Zahl der Woche: 12 https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/zahl-der-woche-12 Am 21. Juni ist nicht nur Sommeranfang, in vielen Städten findet auch die Fête de la Musique statt. An öffentlichen Plätzen veranstalten Musikerinnen und Musiker aus dem Laien- und Profibereich kostenfrei Konzerte. An den Hochschulen Sachsen-Anhalts wurden im Wintersemester 2024/25 künftige professionelle Musikschaffende ausgebildet, wie beispielsweise 12 Studierende im Fach Gesang oder 11 Studierende im Bereich Instrumentalmusik. Deutlich stärker besetzt waren die Studiengänge Musikerziehung (24 Studierende), Kirchenmusik (86 Studierende) und Musikwissenschaft bzw. -geschichte (114 Studierende). Fast alle Studierenden waren an einer der Hochschulen (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg oder Evangelische Hochschule für Kirchenmusik) in der kreisfreien Stadt Halle (Saale) eingeschrieben.

Zur musikalischen Bildung leisten auch Musikschulen einen wichtigen Beitrag, wovon es in Sachsen-Anhalt am 1. Januar 2026 laut Angaben des Verbands deutscher Musikschulen in Sachsen-Anhalt in kommunaler Trägerschaft 20 entsprechende Einrichtungen gab. 30 732 Schülerinnen und Schüler besuchten die Musikschule regelmäßig für musikalische Grund-, Instrumental- sowie Vokal-, Ensemble- oder Ergänzungsfächer.

Laut Zeitverwendungserhebung verbrachten Menschen ab 10 Jahren in Ostdeutschland 2022 täglich durchschnittlich 3 Minuten mit künstlerischen Aktivitäten oder Musizieren. Personen, die tatsächlich künstlerisch oder musikalisch aktiv waren, wendeten dafür etwa eine Stunde und 38 Minuten am Tag auf. Etwa 15,7 % aller Personen über 10 Jahre engagierten sich zudem im Bereich Kultur bzw. Musik freiwillig oder ehrenamtlich.

]]>
StaLa Aktuelles
news-2310290 Thu, 18 Jun 2026 10:00:00 +0200 Jugendämter nahmen 2025 in Sachsen-Anhalt 15,0 % weniger Kinder und Jugendliche in Obhut https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/jugendaemter-nahmen-2025-in-sachsen-anhalt-150-weniger-kinder-und-jugendliche-in-obhut 2025 wurden in Sachsen-Anhalt 1 648 Kinder und Jugendliche zu ihrem Schutz von Jugendämtern in Obhut genommen, das waren 291 weniger Inobhutnahmen als im Vorjahr (-15,0 %). Die Hauptgründe (Mehrfachnennungen möglich) für die Inobhutnahmen waren Überforderung der Eltern/eines Elternteils (714 Fälle), Anzeichen für Vernachlässigung (385 Fälle) und unbegleitete Einreisen aus dem Ausland (313 Fälle). Wie das Statistische Landesamt mitteilt, wurden 310 (-49,8 %) weniger Kinder und Jugendliche aufgrund unbegleiteter Einreise aus dem Ausland in Obhut genommen als noch 2024. Die meisten unbegleiteten Einreisenden waren zwischen 14 und unter 18 Jahren alt (298). Dabei waren 259 männlichen und 39 weiblichen Geschlechts.

Wie auch in den Vorjahren betrafen die meisten Inobhutnahmen Jugendliche im Alter von 14 bis unter 18 Jahren (846 Fälle; 51,3 %), gefolgt von Kindern unter 3 Jahren (218 Fälle; 13,2 %) und 170 Fällen (10,3 %) bei Jugendlichen im Alter von 12 bis unter 14 Jahren. Unter allen vorläufigen Schutzmaßnahmen waren 54,1 % Jungen und 45,9 % Mädchen.

Die Hauptgründe für die Inobhutnahme bei Kindern bis unter 14 Jahren (802 Fälle) waren Überforderung der Eltern bzw. eines Elternteils (479 Fälle), Anzeichen für Vernachlässigung (312 Fälle) sowie Anzeichen für körperliche Misshandlung (160 Fälle). Bei den Jugendlichen von 14 bis unter 18 Jahren (846 Fälle) waren die Hauptgründe die unbegleitete Einreise aus dem Ausland (298 Fälle), Überforderung der Eltern bzw. eines Elternteils (235 Fälle) und Delinquenz des Kindes bzw. Straftat des Jugendlichen (106 Fälle).

In den allermeisten Fällen waren das Jugendamt bzw. der soziale Dienst hinweisgebend für die Inobhutnahme (632 Fälle), in 275 Fällen meldete sich die Minderjährige bzw. der Minderjährige selbst und 225-mal gaben Polizei, Staatsanwaltschaft bzw. Gericht den Hinweis für die Inobhutnahme.

Im Schnitt dauerte eine Maßnahme 64 Tage (2024: 71 Tage), trotzdem konnte etwa jeder 3. Fall (31,7 %) in weniger als einer Woche beendet werden.

Weitere Informationen zum Thema Öffentliche Sozialleistungen finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Thema vorläufige Schutzmaßnahmen für Kinder und Jugendliche können über die Tabellen zu vorläufigen Schutzmaßnahmen (22523) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

]]>
StaLa Aktuelles
news-2310296 Wed, 17 Jun 2026 16:00:00 +0200 Tabelle aktualisiert https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/tabelle-aktualisiert-47 Es wurde eine Tabelle im Bereich Gesundheit aktualisiert. Folgende Tabelle im Bereich Gesundheit wurde aktualisiert:

]]>
StaLa Aktuelles
news-2310286 Wed, 17 Jun 2026 14:00:00 +0200 Neuer Bericht veröffentlicht https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/neuer-bericht-veroeffentlicht-49 Es wurde ein neuer Bericht im Bereich Unternehmen und Arbeitsstätten veröffentlicht. Auswertung aus dem Unternehmensregister Stichtag: 30.09.2025, Berichtsjahr 2024

]]>
StaLa Aktuelles
news-2310277 Wed, 17 Jun 2026 10:00:00 +0200 Beschäftigung und Umsätze im Handwerk rückläufig https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/beschaeftigung-und-umsaetze-im-handwerk-ruecklaeufig In den ersten 3 Monaten 2026 sanken die Umsätze der zulassungspflichtigen Handwerksunternehmen in Sachsen-Anhalt gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum preisbereinigt um 4,5 %. Gleichzeitig sank die Zahl der Beschäftigten um 1,7 %. Diese Aussagen traf das Statistische Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse der Handwerksberichterstattung.

Der Personalabbau zog sich durch alle Gewerbegruppen. Auch bei der Umsatzentwicklung dominierten die roten Zahlen, lediglich die Handwerke für den privaten Bedarf konnten sich dem Trend entziehen.

Im Bauhauptgewerbe gingen die Umsätze um 11,7 % zurück, während die Beschäftigtenzahlen um 2,5 % sanken. In den ausbaugewerblichen Firmen betrug der Rückgang beim Umsatz 4,3 % und bei der Zahl der Beschäftigten 1,1 %.

Bei den Handwerken für den gewerblichen Bedarf lag der Umsatz um 1,7 % und der Personalbestand um 2,4 % unter dem Vorjahreswert. Das Kraftfahrzeuggewerbe mussten ebenfalls negative Zahlen registrieren (Umsatz: -3,0 % und Beschäftigte
-0,4%).

Im Lebensmittelgewerbe sanken die Umsätze um 3,0 % und die Beschäftigtenzahl um 2,7 %. Im Gesundheitsgewerbe schwand der Umsatz um 2,9 % und die Zahl der tätigen Personen um 1,0 %.

Die Handwerke für den privaten Bedarf wiesen ein Umsatzwachstum von 4,2 % auf, während der Personalbestand um 3,0 % zurückging.

Weitere Informationen zum Handwerk finden sich im Internetangebot des Statistischen Landesamtes.

Die langen Zeitreihen oder die Basisdaten zum Thema Handwerk können über die Tabellen zur vierteljährlichen Handwerksberichterstattung (53211) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

]]>
StaLa Aktuelles
news-2310278 Wed, 17 Jun 2026 10:00:00 +0200 Vermögenswerte an Bauten und Ausrüstungen stiegen 2023 auf 585 Mrd. EUR an https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/vermoegenswerte-an-bauten-und-ausruestungen-stiegen-2023-auf-585-mrd-eur-an 2023 betrug das in Sachsen-Anhalt vorhandene gesamtwirtschaftliche Bruttoanlagevermögen gemessen in Wiederbeschaffungspreisen 585 Mrd. EUR. Das ergaben Berechnungen des Arbeitskreises Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder, dem auch das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt angehört. Der Wert des Bruttoanlagevermögens fiel um rund 37 Mrd. EUR bzw. 6,8 % höher aus als 2022. Bundesweit stieg das Bruttoanlagevermögen um 8,2 %. Zum Jahresende 2023 hatte Sachsen-Anhalt einen Anteil von 2,0 % des in Deutschland vorhandenen Anlagevermögens.

Mit 85,0 % bestand das Anlagevermögen zum größten Teil aus Bauten. Das in Bauten gebundene Vermögen nahm gegenüber dem Vorjahr um 32 Mrd. EUR bzw. 6,9 % zu und erreichte 2023 einen Gesamtumfang von 495 Mrd. EUR. Damit fiel der prozentuale Zuwachs in Sachsen-Anhalt geringer aus als im Bundesdurchschnitt (+8,6 %). Die übrigen 15,0 % des Anlagevermögens waren in Ausrüstungen investiert, deren Wert sich auf 90 Mrd. EUR belief. Das entsprach einer Erhöhung gegenüber dem Vorjahr um 5 Mrd. EUR bzw. 6,1 % (Bundesdurchschnitt +6,2 %).

Strukturell betrachtet stieg das Bruttoanlagevermögen des Landes Sachsen-Anhalt im Wirtschaftsbereich Finanz-, Versicherungs- und Unternehmensdienstleistungen, Grundstücks- und Wohnungswesen mit einem Plus um 8,3 % am stärksten an. Ebenfalls überdurchschnittlich fielen die prozentualen Zuwachsraten im Produzierenden Gewerbe (+7,3 %) und im Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Lagerei, Gastgewerbe, Information und Kommunikation (+7,2 %) aus. Unter dem Landesdurchschnitt Sachsen-Anhalts blieben die Öffentlichen und sonstigen Dienstleistungen, Erziehung, Gesundheit (+3,1 %) sowie die Land- und Forstwirtschaft, Fischerei (+5,3 %).

Der Modernitätsgrad des Anlagevermögens lag in Sachsen-Anhalt 2023 bei 55,9 % und damit über dem bundesdeutschen Wert von 53,7 %. Diese Kennziffer gibt Aufschluss über den Alterungsprozess des Anlagevermögens und drückt aus, wieviel Prozent des Vermögens noch nicht abgeschrieben sind.

Das Anlagevermögen umfasst alle produzierten Vermögensgüter, die länger als ein Jahr wiederholt oder dauerhaft in der Produktion eingesetzt werden. Es gliedert sich in Ausrüstungen einschließlich militärischer Waffensysteme (Maschinen, Geräte, Fahrzeuge), sonstige Anlagen (geistiges Eigentum (z. B. Forschung und Entwicklung, Software, Urheberrechte), Nutztiere und Nutzpflanzungen) und Bauten (Wohnbauten und Nichtwohngebäude, sonstige Bauten wie Straßen, Brücken, Tunnels, Flugplätze, Kanäle und Ähnliches; einbezogen sind auch mit Bauten fest verbundene Einrichtungen wie Aufzüge, Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen). Die Berechnung des Anlagevermögens erfolgt nach der international gebräuchlichen Perpetual-Inventory-Methode, bei der davon ausgegangen wird, dass sich der heute vorhandene Kapitalbestand aus den Anlageinvestitionen der Vergangenheit zusammensetzt.

Das Anlagevermögen wird brutto und netto dargestellt. Bei Anwendung des Bruttokonzepts werden die Anlagen mit ihrem Neuwert ohne Berücksichtigung der Wertminderung ausgewiesen, während beim Nettokonzept die seit dem Investitionszeitpunkt aufgelaufenen Abschreibungen abgezogen sind. Das Verhältnis von Netto- zu Bruttoanlagevermögen wird als Modernitätsgrad bezeichnet.

Ausführliche Ergebnisse zum Anlagevermögen nach Wirtschaftsbereichen für alle Bundesländer veröffentlicht der Arbeitskreis Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder in seiner Gemeinschaftsveröffentlichung Reihe 1 Band 4 Anlagevermögen in den Ländern der Bundesrepublik Deutschland 1991 bis 2023 bzw. auf der Internetseite www.vgrdl.de sowie im interaktiven VGR-Monitor der Länder.

]]>
StaLa Aktuelles
news-2310267 Tue, 16 Jun 2026 14:00:00 +0200 Tabellen aktualisiert https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/tabellen-aktualisiert-34 Es wurden 4 Tabellen im Bereich Land- und Forstwirtschaft aktualisiert. Folgende Tabellen im Bereich Land- und Forstwirtschaft wurden aktualisiert:

]]>
StaLa Aktuelles
news-2310268 Tue, 16 Jun 2026 12:07:39 +0200 Neuer Bericht veröffentlicht https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/neuer-bericht-veroeffentlicht-48 Es wurde ein neuer Bericht im Bereich Erwerbstätigkeit veröffentlicht. Pendlerströme der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten Stichtag: 30.06.2025

]]>
StaLa Berichte Aktuelles
news-2310262 Tue, 16 Jun 2026 10:00:00 +0200 230 Wohngebäude und 248 Nichtwohngebäude gingen 2025 aus dem Gebäudebestand https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/230-wohngebaeude-und-248-nichtwohngebaeude-gingen-2025-aus-dem-gebaeudebestand Die mit dem Bauabgang erfasste Verringerung des Gebäudebestandes in Sachsen-Anhalt führte im Wohngebäudebereich (-230 Gebäude) zum Verlust von 1 024 Wohnungen mit einer Wohnfläche von 53 100 m², wie das Statistische Landesamt mitteilt. Nahezu alle der abgehenden Wohngebäude waren vor 1991 errichtet worden, lediglich 10 Einheiten waren jüngeren Datums. Der Abgang lag gegenüber 2024 um 3,4 % niedriger.

Die vom Bauabgang betroffenen Nichtwohngebäude beinhalteten eine Nutzfläche von 373 100 m². Auch hier handelte es sich überwiegend um alte Gebäude. Nur 16 Einheiten waren nach 1990 errichtet worden.

Der Abgang bei Nichtwohngebäuden fiel gegenüber 2024 um 33,1 % deutlich geringer aus. Die Zahl der abgehenden Wohnungen in rückgebauten oder abgerissenen Nichtwohngebäuden fiel mit 17 Einheiten erwartungsgemäß kaum ins Gewicht.

In der Statistik zum Bauabgang werden eine Vielzahl weiterer Informationen erfasst, wie Teilabrisse, ursprünglicher Errichtungszeitpunkt, Art des Eigentümers oder die betroffene Nutz- und Wohnfläche.

Weitere Informationen zum Thema Bautätigkeit und Wohnen finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Thema Bauabgang können über die Tabellen zur Statistik des Bauabgangs (31141) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

]]>
StaLa Aktuelles
news-2310263 Tue, 16 Jun 2026 10:00:00 +0200 Verfügbares Einkommen pro Kopf stieg 2024 stärker als im Bundesdurchschnitt https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/verfuegbares-einkommen-pro-kopf-stieg-2024-staerker-als-im-bundesdurchschnitt Das Verfügbare Einkommen je Einwohnerin bzw. Einwohner betrug 2024 in Sachsen-Anhalt 26 297 EUR und stieg gegenüber 2023 um 1 165 EUR (+4,6 %). Im Bundesweit wuchs das Verfügbare Einkommen pro Kopf mit 1 069 EUR (+3,7 %) geringer als in Sachsen-Anhalt.

Maßgeblich für das Wachstum des Verfügbaren Einkommens in Sachsen-Anhalt waren nach Angaben des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt die Zunahme des Einkommens aus Erwerbstätigkeit und Vermögen – das sogenannte Primäreinkommen – sowie die Erhöhung der empfangenen monetären Sozialleistungen.

Das Primäreinkommen nahm in Sachsen-Anhalt pro Person gegenüber 2023 um 1 096 EUR (+4,3 %) zu und im Bundesdurchschnitt um 1 269 EUR (+3,6 %), insbesondere durch höhere Arbeitnehmerentgelte. Die empfangenen monetären Sozialleistungen, zu denen z. B. die Alters- und Hinterbliebenenversorgung sowie Geldleistungen bei Arbeitslosigkeit und Sozialhilfe zählen, stiegen gegenüber 2023 um 650 EUR (+6,1 %) und in Deutschland um 595 EUR (+6,7 %) pro Person. Reduziert wurden diese Einkommenserhöhungen 2024 durch gestiegene Nettosozialbeiträge in Sachsen-Anhalt um 452 EUR pro Kopf (Deutschland: +570 EUR) und höhere geleistete Einkommens- und Vermögensteuern von 140 EUR (Deutschland: +226 EUR).

Trotz der stärkeren Zunahme des Verfügbaren Einkommens für Sachsen-Anhalt im Vergleich zu Deutschland blieb der Pro-Kopf-Wert auch 2024 unter dem Bundesdurchschnitt (30 069 EUR). Jeder Einwohnerin bzw. jedem Einwohner von Sachsen-Anhalt standen durchschnittlich 87,5 % des Pro-Kopf-Bundeswertes für Konsum und Sparen zur Verfügung, der niedrigste Wert im Bundesländervergleich. Dieses geringere Niveau stammt bereits aus dem Primäreinkommen mit durchschnittlich 73,0 % des Pro-Kopf-Bundeswertes. Ursache hierfür waren neben den geringeren empfangenen Arbeitnehmerentgelten (78,2 % des Pro-Kopf-Bundeswertes) insbesondere das niedrige Niveau der empfangenen Vermögenseinkommen (49,6 %). Abgemildert wurde der Einkommensunterschied aus dem Primäreinkommen durch höhere empfangene monetäre Sozialleistungen, sie hatten 2024 pro Kopf in Sachsen-Anhalt eine Höhe von 11 389 EUR und lagen über dem Länderdurchschnitt von rd. 9 500 EUR.

Insgesamt umfasste das Verfügbare Einkommen der privaten Haushalte in Sachsen-Anhalt 2024 ein Volumen von 56 278 Mio. EUR und stieg gegenüber dem Vorjahr um 4,3 %. Im Bundesdurchschnitt nahm das Volumen des Verfügbaren Einkommens um 4,0 % zu. 

Das Verfügbare Einkommen der privaten Haushalte (einschließlich der privaten Organisationen ohne Erwerbszweck) gibt an, wie viel Geld den Einwohnerinnen und Einwohnern der betrachteten Region für Konsum und zum Sparen zur Verfügung steht. Es ergibt sich aus dem Primäreinkommen zuzüglich empfangene monetäre Sozialleistungen sowie empfangene sonstige laufende Transfers und abzüglich Einkommen- und Vermögensteuer, Nettosozialbeiträge sowie geleistete sonstige laufende Transfers. Die Werte werden neben den wirtschaftlichen Gegebenheiten eines Bundeslandes auch von Pendlerverflechtungen und der demografischen Struktur beeinflusst.   

Die vorliegenden Berechnungsergebnisse resultieren aus der Gemeinschaftsarbeit aller Statistischen Landesämter im Arbeitskreis "Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder". Ausführliche Ergebnisse können der Internetseite des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt oder dem in Kürze erscheinenden Statistischen Bericht Entstehung und Verwendung des Bruttoinlandsprodukts sowie Einkommen der privaten Haushalte entnommen werden. Ergebnisse für alle Bundesländer werden vom Arbeitskreis Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder in der Gemeinschaftsveröffentlichung Reihe 1 Band 5 unter www.vgrdl.de sowie im interaktiven VGR-Monitor der Länder veröffentlicht. 

]]>
StaLa Aktuelles
news-2310259 Mon, 15 Jun 2026 16:00:00 +0200 Tabelle aktualisiert https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/tabelle-aktualisiert-46 Es wurde eine Tabelle im Bereich Verarbeitendes Gewerbe aktualisiert. Folgende Tabelle im Bereich Verarbeitendes Gewerbe wurde aktualisiert: 

]]>
StaLa Aktuelles
news-2310256 Mon, 15 Jun 2026 12:00:00 +0200 Neue Berichte veröffentlicht https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/neue-berichte-veroeffentlicht-26 Es wurde neue Berichte in den Bereichen Freiwillige Haushaltserhebungen, Handel und Gastgewerbe veröffentlicht. Excel-Datei Ausstattung privater Haushalte mit ausgewählten langlebigen Gebrauchsgütern Stand 31.12.2023

Entwicklung von Umsatz und Beschäftigten im Einzelhandel Oktober 2025, vorläufige Ergebnisse

Entwicklung von Umsatz und Beschäftigten im Einzelhandel November 2025, vorläufige Ergebnisse

Entwicklung von Umsatz und Beschäftigten im Einzelhandel Dezember 2025, vorläufige Ergebnisse

Entwicklung von Umsatz und Beschäftigten im Kraftfahrzeughandel Oktober 2025, vorläufige Ergebnisse

Entwicklung von Umsatz und Beschäftigten im Kraftfahrzeughandel November 2025, vorläufige Ergebnisse

Entwicklung von Umsatz und Beschäftigten im Kraftfahrzeughandel Dezember 2025, vorläufige Ergebnisse

Entwicklung von Umsatz und Beschäftigten im Gastgewerbe Oktober 2025, vorläufige Ergebnisse

Entwicklung von Umsatz und Beschäftigten im Gastgewerbe Nobember 2025, vorläufige Ergebnisse

Entwicklung von Umsatz und Beschäftigten im Gastgewerbe Dezember 2025, vorläufige Ergebnisse

]]>
StaLa Berichte Aktuelles
news-2310250 Mon, 15 Jun 2026 07:43:27 +0200 Mehr als 2 Mio. Mobiltelefone in Sachsen-Anhalt https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/mehr-als-2-mio-mobiltelefone-in-sachsen-anhalt Laut den Ergebnissen der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe gab es 2023 knapp über 2 Mio. Mobiltelefone in sachsen-anhaltischen Haushalten. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, lag der hochgerechnete Ausstattungsgrad der Haushalte bei 99,4 %, somit verfügte fast jeder Haushalt im Land über ein Mobiltelefon.

Das klassische Festnetztelefon war mit einem Ausstattungsgrad von rund 63,2 % in deutlich weniger Haushalten vertreten. Betrachtet man Mobil- und Festnetztelefone zusammen, besaß praktisch jeder Haushalt mindestens ein Telefon. Auf alle Haushalte hochgerechnet betrug die Gesamtzahl der Mobil- und Festnetztelefone im Land knapp 2,9 Mio. Somit standen 2023 jedem Haushalt rechnerisch im Durchschnitt sogar 2,6 Geräte zur Verfügung und es gab mehr Telefone als Einwohnerinnen und Einwohner. Unter den Mobiltelefonen haben sich mittlerweile die sogenannten Smartphones durchgesetzt, deren Anteil an den Mobiltelefonen 92,8 % betrug. 2018 lag dieser Anteil noch bei 76,0 %. Insgesamt verfügten 95,8 % der Haushalte über mindestens ein Smartphone und wären somit theoretisch im Katastrophenfall nicht nur per SMS via Cell Broadcast erreichbar, sondern, die Installation einer entsprechenden Warnapp vorausgesetzt, könnten über diese auch mit weiteren Informationen versorgt werden.

Ähnlich hoch lag der Ausstattungsgrad mit Computern. Ausgehend von den Ergebnissen der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe verfügten 95,4 % der Haushalte über einen Personalcomputer. Mobile Versionen wie Laptops, Notebooks oder Tablets waren hier vorherrschend und standen 88,2 % der Haushalte zur Verfügung. Auch Seniorinnen und Senioren besaßen 2023 sehr oft einen PC. In 90,0 % der Haushalte von Personen im Ruhestand war ein solcher vorhanden.

Zunehmende Verbreitung fanden überdies Tablet-PCs. Gegenüber der Erhebung von 2018 (44,8 %) nahm der Anteil der Haushalte mit diesen Geräten um mehr als 10 Prozentpunkte zu. Mehr als die Hälfte der Haushalte (57,4 %) konnte 2023 mit einem Tablet auf das Internet zugreifen und damit digitale Dienstleistungen in Anspruch nehmen.

Die Ergebnisse entstammen der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 2023 und basieren auf Rückmeldungen von ca. 1 600 Haushalten in Sachsen-Anhalt, die freiwillig an der Erhebung teilnahmen. Im Rahmen der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe werden Haushalte im 5-jährigen Turnus zu ihren Einnahmen und Ausgaben befragt. Aufgrund methodischer Änderungen sind die Ergebnisse der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 2023 nur eingeschränkt mit denen der Vorjahre vergleichbar.

Weitere Informationen zum Thema Einkommens- und Verbrauchsstichprobe finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt sowie im Statistischen Bericht Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 2023, Ausstattung privater Haushalte mit ausgewählten langlebigen Gebrauchsgütern.

]]>
StaLa Aktuelles
news-2310238 Fri, 12 Jun 2026 13:00:00 +0200 Tabellen aktualisiert https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/tabellen-aktualisiert-33 Folgende Tabelle im Bereich Landwirtschaft wurden aktualisiert:

]]>
StaLa Tabellen Aktuelles
news-2310224 Fri, 12 Jun 2026 10:00:00 +0200 Zahl des Tages: 215 https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/zahl-des-tages-215 Die diesjährige Fußball-WM findet in den Vereinigten Staaten, Kanada und Mexiko statt. Das Eröffnungsspiel konnten unter anderem auch die 215 in Sachsen-Anhalt lebenden Mexikanerinnen und Mexikaner sowie die 50 Personen im Land mit südafrikanischem Pass verfolgen. Am Jahresende 2025 lebten weiterhin 115 Menschen mit kanadischer sowie 540 Menschen mit US-amerikanischer Staatsbürgerschaft in Sachsen-Anhalt, die ihre jeweiligen Nationalmannschaften in diesen Tagen anfeuern können.

Über die potenziell größte nichtdeutsche Fangemeinde könnte das türkische Team verfügen, denn zum Jahresende waren 6 120 Personen im Land registriert. Auch die Mannschaften aus der islamischen Republik Iran und dem Irak werden bei ihrem Turniereinstieg in Sachsen-Anhalt gegebenenfalls eine große Unterstützerzahl haben (2 885 bzw. 2 335 Personen).

Die Angaben beruhen auf einer Auswertung des Ausländerzentralregisters und wurden aus Gründen der Statistischen Geheimhaltung auf ein Vielfaches von 5 gerundet.

Weitere Informationen zum Thema Bevölkerung finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

]]>
StaLa Aktuelles