Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt - News http://statistik.sachsen-anhalt.de/ de_DE Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt Thu, 16 Apr 2026 13:13:38 +0200 Thu, 16 Apr 2026 13:13:38 +0200 TYPO3 EXT:news news-2309730 Thu, 16 Apr 2026 12:00:00 +0200 Statistisches Monatsheft veröffentlicht https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/statistisches-monatsheft-veroeffentlicht-4 Das Statistische Monatsheft 04/2026 wurde veröffentlicht. Statistisches Monatsheft 04/2025

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StaLa Berichte Aktuelles
news-2309726 Thu, 16 Apr 2026 10:00:00 +0200 1,5 % weniger neu abgeschlossene Ausbildungsverträge 2025 in Sachsen-Anhalt https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/15-weniger-neu-abgeschlossene-ausbildungsvertraege-2025-in-sachsen-anhalt 2025 haben nach ersten vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt 10 086 Personen einen neuen Ausbildungsvertrag in der dualen Berufsausbildung abgeschlossen. Das waren 153 Personen bzw. 1,5 % weniger als im Vorjahr (10 239 Neuverträge).

Die Neuverträge verringerten sich im Bereich Industrie und Handel um 198 bzw. 3,2 % auf 6 027 Personen und in der Landwirtschaft um 12 bzw. 2,7 % auf 432 Personen.

Im Handwerk (2 538 Neuverträge) und im öffentlichen Dienst (447 Neuverträge) war die Anzahl der Neuverträge 2025 verglichen mit dem Vorjahr nahezu konstant.

Im Ausbildungsbereich Hauswirtschaft stiegen die Neuverträge um 21 bzw. 46,7 % auf 66 Neuverträge. Bei den freien Berufen erhöhte sich die Anzahl um 36 bzw. 6,7 % auf 576 Neuverträge.

Aus Gründen der statistischen Geheimhaltung sind die Absolutwerte auf ein Vielfaches von 3 gerundet. Die Summe der gerundeten Werte kann von der ebenfalls gerundeten Gesamtsumme abweichen.

Weitere Informationen zum Thema Bildung finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten können über die Tabelle zur Berufsbildungsstatistik (21211) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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StaLa Aktuelles
news-2309719 Wed, 15 Apr 2026 13:36:19 +0200 Tabellen aktualisiert https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/tabellen-aktualisiert-28 Es wurden 2 Tabellen im Bereich Land- und Forst­wirt­schaft, Fischerei aktualisiert. Folgende Tabellen im Bereich  Land- und Forst­wirt­schaft, Fischerei wurden aktualisiert:

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news-2309708 Wed, 15 Apr 2026 10:00:00 +0200 Anstieg der in Sachsen-Anhalt für 2021 festgesetzten Gewerbesteuermessbeträge um 17,8 % im Vergleich zum Vorjahr https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/anstieg-der-in-sachsen-anhalt-fuer-2021-festgesetzten-gewerbesteuermessbetraege-um-178-im-vergleich-zum-vorjahr In Sachsen-Anhalt waren 2021 insgesamt 80 278 steuerpflichtige Gewerbebetriebe ansässig. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, wurden darunter für 32 752 Gewerbebetriebe positive Steuermessbeträge in Höhe von 199,7 Mio. EUR festgesetzt. Mit 30,2 Mio. EUR mehr stiegen die Steuermessbeträge gegenüber dem Vorjahr um 17,8 %. Dafür maßgebend waren die für 2021 festgestellten abgerundeten Gewerbeerträge in Höhe von insgesamt 5,4 Mrd. EUR. Das waren 0,8 Mrd. EUR mehr als im Vorjahr (+17,6 %).

Der abgerundete Gewerbeertrag ermittelt sich aus dem einkommen- bzw. körperschaftsteuerlichen Gewinn oder Verlust des Gewerbebetriebes. Für insgesamt 62 324 steuerpflichtige Gewerbebetriebe wurden Gewinne aus ihren Gewerbebetrieben von zusammen 6,8 Mrd. EUR ermittelt. Verluste aus Gewerbebetrieb von insgesamt 1,1 Mrd. EUR ergaben sich für die übrigen 17 954 steuerpflichtigen Gewerbebetriebe.

1/4 (25,6 %) des Steuermessbetragsvolumens und damit der größte Anteil entfiel auf die steuerpflichtigen Gewerbebetriebe des Verarbeitenden Gewerbes. Für diese wurden Steuermessbeträge von zusammen 51,2 Mio. EUR festgesetzt. Gegenüber dem Vorjahr waren das 15,2 Mio. EUR bzw. 42,1 % mehr. Für den dafür maßgebenden abgerundeten Gewerbeertrag war ein Anstieg um 431,5 Mio. EUR (+40,3 %) auf 1,5 Mrd. EUR zu verzeichnen.

Neben den Gewerbebetrieben des Verarbeitenden Gewerbes zählten die Gewerbebetriebe aus dem Wirtschaftsbereich Handel (einschließlich Instandhaltung und Reparatur von Kfz) mit einem Anteil am Steuermessbetrag von 15,6 % (31,1 Mio. EUR) sowie der Erbringung von Finanz- und Versicherungsdienstleistungen mit einem Anteil von 14,3 % (28,6 Mio. EUR) zu den 3 Wirtschaftsbereichen mit den höchsten Steuermessbeträgen.

Die Gewerbesteuerstatistik ist eine sogenannte Sekundärstatistik, die die Daten aus dem Festsetzungsverfahren zum Gewerbesteuermessbetrag auswertet. Besteuerungsgrundlage ist der Gewerbeertrag, welcher auf Basis des Gewinns oder Verlusts aus Gewerbebetrieb unter Berücksichtigung von Hinzurechnungen und Kürzungen ermittelt wird. Die Aufbereitung der Daten im Statistischen Landesamt kann erst nach Ablauf der Frist zur Abgabe der Gewerbesteuererklärungen beim Finanzamt und der entsprechenden Festsetzung der Steuermessbeträge beginnen, weshalb die Ergebnisse für 2021 erst jetzt vorliegen. Die Gewerbesteuerstatistik bildet die Steuermessbeträge, welche auf der Grundlage verschiedener Angaben in den Gewerbesteuererklärungen berechnet werden, ab. Unter Berücksichtigung des Steuermessbetrags und des in der jeweiligen Gemeinde gültigen Hebesatzes wird die zu zahlende Gewerbesteuer bestimmt und durch die Gemeinden erhoben.

Weitere Informationen zum Thema Steuern finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

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StaLa Aktuelles
news-2309707 Wed, 15 Apr 2026 08:03:40 +0200 Zahl der Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit stieg 2025 um 1,6 % https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/zahl-der-personen-mit-auslaendischer-staatsangehoerigkeit-stieg-2025-um-16 Nach der neuesten Auswertung des Ausländerzentralregisters erreichte die Zahl der Ausländerinnen und Ausländer zum Jahresende 2025 mit 192 155 einen neuen Höchststand in Sachsen-Anhalt. Nach Mitteilung des Statistischen Landesamtes lebten 3 055 ausländische Personen mehr im Bundesland als ein Jahr zuvor (2024: 189 100). Das entsprach einem Anstieg um 1,6 %.

Die größten absoluten Zuwächse 2025 gab es bei Personen mit ukrainischer (2 785), indischer (895), vietnamesischer (335), marokkanischer (270) und albanischer (190) Staatsangehörigkeit.

Innerhalb der letzten 10 Jahre erhöhte sich die Zahl der Ausländerinnen und Ausländer nach Ergebnissen des Ausländerzentralregisters um 109 104 Personen. 2015 lebten 83 051 ausländische Personen in Sachsen-Anhalt. Die größten absoluten Zuwächse verzeichneten die Staatsangehörigkeiten folgender Länder: Ukraine (35 932), Syrien (15 461), Rumänien (7 466), Afghanistan (6 998) und Polen (6 867).

Ukrainerinnen und Ukrainer (38 950) bildeten zum Jahresende 2025 die größte Nationalitätengruppe der in Sachsen-Anhalt lebenden Ausländerinnen und Ausländer. Danach folgten Personen mit syrischem Pass (29 165). In den Top 10 folgten Staatsangehörige aus Polen (14 415), Rumänien (11 305), Afghanistan (9 240), Indien (7 680), der Türkei (6 120), Vietnam (5 200), der Russischen Föderation (4 770) und Bulgarien (4 720).

Hinsichtlich des Anteils der Frauen und Männer zeigten sich Unterschiede zwischen den einzelnen Staatsangehörigkeiten. Insgesamt betrug der Frauenanteil unter der ausländischen Bevölkerung im Ausländerzentralregister 44,5 %. Unter den Top 10 Staatsangehörigkeiten überwogen jedoch bei Personen aus der Russischen Föderation (58,0 %), der Ukraine (56,4 %) und Vietnam (52,7 %) die Frauen. Deutlich mehr Männer als Frauen kamen hingegen aus Indien (67,3 %), Afghanistan (65,7 %), der Türkei (61,1 %) und Syrien (60,0 %).

Die Zahlen des Ausländerzentralregisters beruhen auf den Meldungen der örtlichen Ausländerbehörden und werden vom Bundesverwaltungsamt zusammengetragen. Aus Gründen der statistischen Geheimhaltung sind die Absolutwerte auf ein Vielfaches von 5 gerundet.

Weitere Informationen zum Thema Bevölkerung finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

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StaLa Aktuelles
news-2309699 Tue, 14 Apr 2026 13:36:47 +0200 Tabelle aktualisiert https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/tabelle-aktualisiert-38 Es wurde 1 Tabelle im Bereich Energie- und Wasserversorgung aktualisiert. Folgende Tabelle im Bereich Energie- und Wasserversorgung wurde aktualisiert:

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Tabellen Aktuelles
news-2309693 Tue, 14 Apr 2026 10:00:00 +0200 Zahl der Woche: 22 https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/zahl-der-woche-22-1 Im Topf in der Wohnung oder auf dem Balkon bzw. im Beet erfreuen sich Primeln im Frühling großer Beliebtheit. 2025 produzierten in Sachsen-Anhalt 22 Betriebe Primeln als Fertigware, wie das Statistische Landesamt anlässlich des Tages der Primeln am 19. April mitteilt. Insgesamt wurden 162 000 Pflanzen u. a. für Endverbraucher gezogen. Das waren 5 % der Jahresproduktion von Beet- und Balkonpflanzen sowie Stauden in Sachsen-Anhalt.

In Deutschland züchteten 1 142 Betriebe 60 969 000 Primeln 2025 als Fertigware. Die meisten Primeln stammten aus den 121 Betrieben in Niedersachsen. Sie erzeugten insgesamt 48 % aller Primeln als Fertigware (28 976 000 Stück). In Bayern gab es allerdings die meisten Betriebe (245), die Primeln als Fertigware erzeugten. Ihre Produktion (6 155 000 Pflanzen) betrug dagegen nur rund 10 % der Pflanzenmenge.

Weitere Informationen zum Thema Landwirtschaft finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

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StaLa Aktuelles
news-2309691 Mon, 13 Apr 2026 14:58:58 +0200 Tabellen aktualisiert https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/tabellen-aktualisiert-27 Es wurden 2 Tabellen im Bereich Industrie, Verarbeitendes Gewerbe aktualisiert. Folgende Tabellen im Bereich Industrie, Verarbeitendes Gewerbe wurden aktualisiert:

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Tabellen Aktuelles
news-2309683 Mon, 13 Apr 2026 10:00:00 +0200 Bautätigkeit blieb 2025 weiter verhalten https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/bautaetigkeit-blieb-2025-weiter-verhalten Die genehmigten Anträge für Neubauten und Baumaßnahmen im Hochbaubereich lagen mit 2 600 Baugenehmigungen in 2025 in Sachsen-Anhalt um 6,7 % unter denen des Jahres 2024, wie das Statistische Landesamt mitteilt. Der Abwärtstrend hielt an, hat sich zuletzt jedoch abgeschwächt. Im letzten Quartal gab es sogar Zuwächse (684 Genehmigungen gegenüber 633 im 4. Quartal 2024), die die Rückgänge zu Jahresanfang jedoch nicht ausgleichen konnten.

Insgesamt wurden 1 805 Bauvorhaben im Wohngebäudebereich genehmigt. Darin sollen 2 662 neue Wohnungen entstehen. Dies entsprach einem Minus um 9,4 % bzw. 14,8 %. Private Haushalte stellten fast 82,0 % der Bauherren.

Die 795 genehmigten Vorhaben im Nichtwohngebäudebereich stellten das 2. wichtige Segment des Hochbaus dar. Es entwickelte sich nahezu stabil. Die Nutzfläche als zentrales Baumerkmal legte sogar um 26,8 % auf 824 190 m² zu. Hier dominierten erwartungsgemäß Unternehmen das Baugeschehen mit rund 50 % Anteil an allen Bauherren. 

Besonders gefragt waren nichtlandwirtschaftliche Betriebsgebäude (525) wie Fabrikgebäude, Handelsgebäude oder Hotel- und Gaststätten. Büro- und Verwaltungsgebäude (63) oder Anstaltsgebäude (25) spielten beispielsweise eine untergeordnete Rolle.

Weitere Informationen zum Thema Bauen und Wohnen finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Thema Baugenehmigungen können über die Tabellen zu Baugenehmigungen (31111) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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StaLa Aktuelles
news-2309684 Mon, 13 Apr 2026 10:00:00 +0200 Weniger Rauchende in Sachsen Anhalt https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/weniger-rauchende-in-sachsen-anhalt Gegenüber 2005 ist die Zahl der Rauchenden in Sachsen-Anhalt von 28,0 % auf 24,4 % im Jahr 2025 gesunken, wie die Daten der ersten Ergebnisse des Mikrozensus aus dem Vorjahr zeigen. Im Rahmen des freiwilligen Zusatzprogramms Gesundheit wurden die Teilnehmenden auch nach ihrer Körpergröße und ihrem Gewicht gefragt. Der daraus errechnete durch­schnittliche Body-Mass-Index hat sich im Vergleich zu 2005 nur marginal von 26,1 kg/m² auf 26,8 kg/m² erhöht.

Unter den Rauchenden waren 2025 mit 56,7 % die Männer in der Überzahl. Bei beiden Geschlechtern wurde am häufigsten im Alter von 55 bis unter 65 Jahren geraucht (23,9 % der Männer und 24,6 % der Frauen). Das Durchschnittsalter des Rauchbeginns lag bei den Frauen bei 18,0 Jahren, wohingegen die Männer im Durchschnitt bereits mit 17,4 Jahren mit dem Rauchen anfingen. 20,0 % der Befragten gaben an, dass sie früher mal geraucht haben, aktuell aber Nichtraucherin bzw. Nichtraucher seien. Vor 20 Jahren lag dieser Anteil noch bei 16,5 %.

Die Entwicklung des Body-Mass-Index innerhalb der letzten 20 Jahre war vor allem auf die Zunahme des Durchschnittsgewichts bei den Männern zurückzuführen: Während bei der durchschnittlichen Körpergröße nur geringfügige Veränderungen zu beobachten waren (Frauen: 1,64 m bzw. 1,65 m; Männer: 1,77 m bzw. 1,78 m), nahmen Männer im Durchschnitt deutlich an Gewicht zu, von 82,9 kg in 2005 auf 87,3 kg in 2025. Bei den Frauen fiel der Unterschied mit 69,2 kg in 2005 und 71,1 kg in 2025 deutlich geringer aus.

Einen BMI von 30 kg/m² und mehr hatten 21,2 % der Befragten in 2025 und galten somit als adipös. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes stieg der Anteil der Personen mit Adipositas mit dem Alter: Während bei den 30- bis unter 50-Jährigen 20,1 % zu dieser Gruppe zählten, waren es bei den 50- bis unter 65-Jährigen sowie bei den über 65-Jährigen 23,5 bzw. 23,7 %.

Bei den Angaben handelt es sich um erste Ergebnisse des Mikrozensus 2025. Der Mikrozensus ist eine jährliche 1%ige Stichprobenerhebung der Privathaushalte. Die Zusatzbefragung „Gesundheit“ ist in den Mikrozensus integriert und wird alle 4 Jahre durchgeführt. Befragt werden Personen zu ihrer Körpergröße und ihrem Gewicht ab 15 Jahren zum Thema Rauchen. Die Angaben zu dieser Zusatzbefragung sind freiwillig.

Weitere Informationen zum Thema Mikrozensus finden Sie im Internetangebot des  Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt bzw. unter Mikrozensus.de.

Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Mikrozensus können über die Tabellen zum Mikrozensus (12211) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden. Bei langen Zeitreihen im Mikrozensus sind sowohl Definitionsänderungen als auch methodische Einschränkungen zu beachten, welche unter https://statistik.sachsen-anhalt.de/themen/bevoelkerung-mikrozensus-freiwillige-haushaltserhebungen/mikrozensus/methodische-hinweise nachzulesen sind.

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StaLa Aktuelles
news-2309674 Fri, 10 Apr 2026 12:00:00 +0200 Neuer Bericht veröffentlicht https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/neuer-bericht-veroeffentlicht-39 Es wurde ein Bericht im Bereich Umwelt veröffentlicht. Abfallwirtschaft Jahr 2023

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StaLa Berichte Aktuelles
news-2309668 Fri, 10 Apr 2026 10:00:00 +0200 Zahl der Woche: 1 708 https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/zahl-der-woche-1-708 Bis Johanni kann jetzt wieder heimischer Spargel gegessen werden. 2025 ernteten die sachsen-anhaltischen Landwirtschaftsbetriebe insgesamt 1 708 t Spargel. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, konnte jede Sachsen-Anhalterin und jeder Sachsen-Anhalter (Stand 30.06.2025: 2 125 359) rein rechnerisch damit im letzten Jahr 804 g Spargel aus heimischer Produktion verzehren.

Nachdem 2022 mit 1 376 t die geringste Erntemenge seit der Jahrtausendwende in Sachsen-Anhalt eingefahren wurde, wurde auch 2025 weniger geerntet als im Vorjahr (-6 %; 2024: 1 820 t). Damit lag das 2025er Ernteergebnis unter der durchschnittlichen Erntemenge der letzten 6 Jahre (1 835 t).

2025 bauten insgesamt 28 Betriebe auf einer Fläche von insgesamt 317 ha Spargel an, der im Ertrag stand. Dazu kamen noch 68 ha Anbaufläche, auf denen Spargel nicht im Ertrag stand. Die ertragsfähige Anbaufläche für Spargel sank seit 2015 (616 ha) beträchtlich. Seit 2022 (190 ha) verringerte sich auch die die Fläche für den Spargelanbau, der nicht im Ertrag stand. Der durchschnittliche Hektarertrag betrug 2025 insgesamt 53,9 dt/ha und lag damit deutlich über dem 6-jährigen Mittelwert von 45,2 dt/ha.

Das Hauptanbaugebiet für Spargel lag 2025 mit 128 ha (Flächen im Ertrag und nicht im Ertrag) im Landkreis Stendal. Dort waren 13 spargelanbauende Betriebe beheimatet.

Weitere Informationen zum Thema Landwirtschaft finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

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StaLa Aktuelles
news-2309669 Fri, 10 Apr 2026 10:00:00 +0200 Anstieg der Schülerzahl an den berufsbildenden Schulen im Schuljahr 2025/26 um 0,3 % https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/anstieg-der-schuelerzahl-an-den-berufsbildenden-schulen-im-schuljahr-2025-26-um-03 Im laufenden Schuljahr 2025/26 werden an den berufsbildenden Schulen in Sachsen-Anhalt 45 558 Schülerinnen und Schüler unterrichtet. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, sind das 126 Schülerinnen und Schüler bzw. 0,3 % mehr als im Vorjahr (45 432).

Die Zahl der Schülerinnen und Schüler entwickelte sich im Vergleich zum Vorjahr in den einzelnen Schulformen unterschiedlich. An den Berufsfachschulen stiegen die Schülerzahlen erneut um 435 (+6,5 %) auf 7 140 Personen. Es erhöhten sich auch die Schülerzahlen an den Fachoberschulen um 3,8 % auf 2 529 sowie an den Beruflichen Gymnasien um 2,1 % auf 1 860. An den Teilzeitberufsschulen blieb die Schülerzahl mit 26 907 nahezu konstant. Den größten Rückgang der Schülerzahlen verzeichnete das Berufsvorbereitungsjahr um 252 (-8,0 %) auf 2 910 Personen. An den Fachschulen sank erneut die Schülerzahl im Vergleich zum Vorjahr um 204 (-4,6 %) auf 4 212 Personen. Das ist vor allem auf die Erzieherausbildung zurückzuführen, hier sind die Zahlen bereits zum 4. Mal in Folge gesunken. Derzeit absolvieren 3 405 Personen eine Ausbildung zur Staatlich anerkannten Erzieherin bzw. zum Staatlich anerkannten Erzieher, 219 weniger als im Vorjahr bzw. 609 weniger als im Schuljahr 2022/23.  

Während die Zahl der deutschen Schülerinnen und Schüler im laufenden Schuljahr  gegenüber dem Vorjahr um 387 (-1,0 %) auf 39 645 Personen rückläufig war, stieg sie bei den ausländischen Jugendlichen um 510 (+9,4 %) auf 5 910. Der Ausländeranteil beträgt damit 13,0 % (Vorjahr: 11,9 %) und wiederum kommen die meisten Schülerinnen und Schüler aus Syrien (1 395), der Ukraine (912), Vietnam (843) und Afghanistan (423).

Außerdem lernen im Schuljahr 2025/26 an den Schulen für Berufe im Gesundheitswesen 1 419 Schülerinnen und Schüler, 129 (+10,0 %) mehr als im Vorjahr (1 290). Hier erfolgt u. a. die Ausbildung zur Notfallsanitäterin bzw. zum Notfallsanitäter (393), zur Operationstechnischen Assistenz (273), Anästhesietechnischen Assistenz (144) sowie zur Medizinischen Technologin bzw. zum Medizinischen Technologen für Radiologie (141).

Aus Gründen der statistischen Geheimhaltung sind die Absolutwerte auf ein Vielfaches von 3 gerundet. Die Summe der gerundeten Werte kann von der ebenfalls gerundeten Gesamtsumme abweichen.

Weitere Informationen zum Thema Bildung finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Thema Berufsbildende Schulen können über die Tabelle Statistik der beruflichen Schulen (21121) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

Vollständige Pressemitteilung

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StaLa Aktuelles
news-2309663 Thu, 09 Apr 2026 13:23:12 +0200 Tabellen aktualisiert https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/tabelle-aktualisiert-37 Es wurde 1 Tabelle im Bereich Bildung, Sozialleistungen, Gesundheit und 1 Tabelle im Bereich Baugewerbe aktualisiert. Folgende Tabelle im Bereich Bildung, Sozialleistungen, Gesundheit wurde aktualisiert:

Folgende Tabelle im Bereich Baugewerbe wurde aktualisiert:

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Tabellen Aktuelles
news-2309658 Thu, 09 Apr 2026 10:00:00 +0200 Altersabstand zwischen 1. und 2. Geschwisterkind 2024 bei 3 Jahren und 9 Monaten https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/altersabstand-zwischen-1-und-2-geschwisterkind-2024-bei-3-jahren-und-9-monaten Wie das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt anlässlich des Tags der Geschwister am 10. April mitteilt, waren 2024 zweitgeborene Babys 3 Jahre und 9 Monate (Median) jünger als ihre älteren Geschwister. Bei der Geburt des 2. Kindes waren Mütter in Sachsen-Anhalt im Durchschnitt 31,7 Jahre alt. Das Durchschnittsalter bei der Geburt des 1. Kindes betrug 28,5 Jahre. Während sie bei der 1. Geburt fast 2 Jahre jünger als Mütter im bundesdeutschen Durchschnitt waren (30,4 Jahre), waren sie bei der Geburt des 2. Kindes nur noch knapp 1 Jahr jünger als Mütter in Deutschland (32,6 Jahre). Dementsprechend war auch der Altersabstand bundesweit zwischen dem 1. und 2. Geschwisterkind etwas kleiner (Median: 3 Jahre und 1 Monat). Mütter in Sachsen-Anhalt bekamen ihr 1. und 2. Kind früher, warteten im Vergleich zu Müttern in Deutschland aber länger mit dem 2. Kind.

Mit dem 3. Kind ließen sich die Frauen in Sachsen-Anhalt ebenfalls mehr Zeit als Mütter im gesamten Bundesgebiet. Dies kam im Mittel 4 Jahre und 1 Monat nach dem 2. Kind zur Welt und somit etwa 3 Monate später als in Deutschland. Zu diesem Zeitpunkt waren Mütter im Land 32,9 Jahre alt und damit immer noch jünger als Mütter in Gesamtdeutschland (33,5 Jahre). Auch Mütter in Ostdeutschland (ohne Berlin) waren bei der Geburt des 3. Kindes mit 33,7 Jahre im Durchschnitt älter.

Betrachtet wurden Einzelgeborene bzw. nur das 1. Kind bei Mehrlingsgeburten. Während für die Angabe des Geburtenabstandes der Median verwendet wurde, handelt es sich bei beim Alter der Mütter um den Durchschnitt bzw. das Arithmetische Mittel.

Weitere Informationen zum Thema Bevölkerung finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

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StaLa Aktuelles
news-2309650 Wed, 08 Apr 2026 10:00:00 +0200 Neuer Bericht veröffentlicht https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/neuer-bericht-veroeffentlicht-38 Es wurde ein neuer Bericht im Bereich Verkehr veröffentlicht. Straßenverkehrsunfälle Juli 2025, vorläufige Ergebnisse

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StaLa Berichte Aktuelles
news-2309648 Tue, 07 Apr 2026 12:40:48 +0200 Neuer Bericht veröffentlicht https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/neuer-bericht-veroeffentlicht-37 Es wurde ein neuer Bericht im Bereich Land- und Forst­wirt­schaft, Fischerei veröffentlicht. Viehbestände und tierische Erzeugnisse, Viehbestände: Rinder – Schweine – Schafe, Stand: 3. November 2025, endgültige Ergebnisse

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Berichte Aktuelles
news-2309645 Tue, 07 Apr 2026 10:00:00 +0200 Preissteigerung der Bauleistungen über 4 % zum Vorjahr https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/preissteigerung-der-bauleistungen-ueber-4-zum-vorjahr Die Preise für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude stiegen in Sachsen-Anhalt im Februar 2026 um 4,1 % gegenüber dem Vorjahresmonat auf einen Indexstand von 143,1 (Basis 2021 = 100), wie das Statistische Landesamt mitteilt. Mit einem Plus um 1,9 % verteuerte sich der Bau von Wohngebäuden im Vergleich zum November 2025 deutlich.

Für Rohbauarbeiten an Wohngebäuden erhöhten sich die Preise im Februar 2026 um 3,7 % gegenüber dem Vorjahr. Im Vergleich zum November 2025 gab es einen Anstieg um 1,9 % auf einen Indexstand von 136,7. Zimmer- und Holzarbeiten verzeichneten mit 7,5 % die höchste Steigerung zum Februar 2025. Weitere Preistreiber waren Erdarbeiten (+5,6 %), Gerüstarbeiten (+4,2 %) sowie Entwässerungskanalarbeiten (+4,1 %). Ramm-, Rüttel- und Pressarbeiten zeigten zum Februar 2025 einen leichten Anstieg um 1,1 %, allerdings verzeichneten sie zum Vorquartal einen Preisrückgang um 2,1 %.

Ausbauarbeiten an Wohngebäuden waren im Jahresvergleich um 4,5 % teurer. Zum November 2025 gab es einen Anstieg um 2,0 % auf einen Indexstand von 148,2. Den höchsten Preisanstieg verzeichneten Dämm- und Brandschutzarbeiten an technischen Anlagen (+9,3 %) zum Vorjahr. Auch für Naturwerksteinarbeiten stiegen die Preise um 8,6 % zum Februar 2025. Die Preise von Beschlagarbeiten stagnierten zum Vorjahr (+0,0 %), während es bei Parkett- und Holzpflasterarbeiten (-0,7 %) einen Preisrückgang zum Vorjahr gab.

Schönheitsreparaturen erreichten mit 154,4 den höchsten Indexstand, dies entsprach einer Steigerung um 6,1 % zum Februar 2025. Maßgebend waren hier Tapezierarbeiten (+6,5 %). Auch im Quartalsvergleich zeigte sich hier mit 2,9 % die größte Preissteigerung.

Ursächlich für die Preisentwicklung zum Jahresbeginn waren nach Angaben der befragten Unternehmen größtenteils Lohnanpassungen nach dem Anstieg des Mindestlohnes zu Beginn dieses Jahres. Auch Materialkosten stiegen weiterhin an, was eine Anpassung der Bauleistungspreise für die Unternehmen nach sich zog. 

Weitere Informationen zum Thema Preise finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Thema Baupreisindex können über die Tabellen Preisindizes für die Bauwirtschaft Sachsen-Anhalt (61261) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

Vollständige Presssemitteilung

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news-2309630 Thu, 02 Apr 2026 10:00:00 +0200 Zahl der Woche: 154 https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/zahl-der-woche-154 2024 wurden in Sachsen-Anhalt 154 Personen aufgrund von Verstößen gegen das Waffengesetz verurteilt. Bei 130 Verurteilten handelte es sich um Erwachsene, bei 16 Heranwachsenden wurde das Urteil nach allgemeinem Strafrecht gefällt. 4 Heranwachsende wurden nach dem Jugendstrafrecht abgeurteilt und 4 Verurteilungen betrafen Jugendliche.

Unter den Verurteilten waren Frauen (6) gegenüber Männern (148) deutlich in der Minderheit. Bei 72 Personen handelte es sich nicht um das erste bekannte Delikt, denn sie waren zum Tatzeitpunkt bereits vorbestraft. Der Großteil der Täter und Täterinnen (144) war zwischen 18 und 60 Jahren alt, 17 hatten keine deutsche Staatsangehörigkeit.

Insgesamt wurden aufgrund von Verstößen gegen das Waffengesetz 190 Personen abgeurteilt. 17 Mal wurde das Verfahren ohne Maßregeln eingestellt, weitere 15 Fälle betrafen Einstellungen des Verfahrens nach dem Jugendgerichtsgesetz. 4 Angeklagte wurden ohne Maßregeln freigesprochen.

Die Zahlen basieren auf den Ergebnissen der Strafverfolgungsstatistik 2024. Die Strafverfolgungsstatistik ist eine Sekundärerhebung auf der Basis von Verwaltungsdaten der Strafvollstreckungsbehörden und wird als Vollerhebung durchgeführt.

Für die Ermittlung der schwersten Straftat wird aus den Berichtsstellen gemeldeten Straftaten, die der Aburteilung zugrunde lagen, diejenige herausgesucht, die abstrakt mit der schwersten Strafe bedroht ist. Werden mehrere Straftaten der gleichen Person in mehreren Verfahren abgeurteilt, so wird diese Person für jedes Strafverfahren gesondert gezählt.

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StaLa Aktuelles
news-2309631 Thu, 02 Apr 2026 10:00:00 +0200 Neuer Bericht veröffentlicht https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/neuer-bericht-veroeffentlichtt Es wurde ein neuer Bericht im Bereich Verkehr veröffentlicht. Fahrgäste und Beförderungsleistungen im Schienennahverkehr und im gewerblichen Omnibuslinienverkehr 4. Quartal 2025, vorläufige Ergebnisse

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StaLa Berichte Aktuelles
news-2309620 Wed, 01 Apr 2026 10:00:00 +0200 2025 verdienten Beschäftigte durchschnittlich 41 163 EUR pro Jahr in Sachsen-Anhalt https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/2025-verdienten-beschaeftigte-durchschnittlich-41-163-eur-pro-jahr-in-sachsen-anhalt Der durchschnittliche Bruttojahresverdienst sozialversicherungspflichtig Beschäftigter in Sachsen-Anhalt betrug 41 163 EUR und lag damit 4,3 % über dem Vorjahresniveau, wie das Statistische Landesamt mitteilt. Die Verdienstmöglichkeiten, Sonderzahlungen eingeschlossen, waren im Bereich der Energieversorgung mit 58 596 EUR überdurchschnittlich, wie u. a. auch in den Sektoren Information und Kommunikation mit 55 933 EUR/Jahr, Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden mit 55 169 EUR/Jahr, Öffentliche Verwaltung, Verteidigung; Sozialversicherung mit 52 479 EUR/Jahr, Erziehung und Unterricht mit 50 416 EUR/Jahr oder im Bereich Finanz- und Versicherungsdienstleistungen mit 47 700 EUR Bruttojahresverdienst. Im Gastgewerbe erreichte der Bruttojahresverdienst mit 17 846 EUR nicht das durchschnittliche Niveau, wie auch im Bereich Sonstige Dienstleistungen mit 25 540 EUR, Land-, Forstwirtschaft und Fischerei mit 29 837 EUR oder auch im Sektor Sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen mit 31 443 EUR.

Pro Woche arbeiteten die Beschäftigten 2025 im Durchschnitt über Voll-, Teilzeit- und geringfügig Beschäftigte 32,9 bezahlte Wochenstunden in Sachsen-Anhalt, knapp ein Prozent weniger als 2024. Die höchste durchschnittlich bezahlte Wochenarbeitszeit leisteten die Beschäftigten im Bereich Wasserversorgung; Abwasser- und Abfallentsorgung und Beseitigung von Umweltverschmutzungen mit 38,1 Stunden/Woche, gefolgt von den Bereichen Öffentliche Verwaltung, Verteidigung; Sozialversicherung mit 37,1 Stunden/Woche, Verarbeitendes Gewerbe mit 36,8 Stunden/Woche und dem Sektor Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden mit 36,5 Stunden/Woche. Die kürzeste durchschnittliche Wochenarbeitszeit hatten die Beschäftigten im Gastgewerbe mit 22,5 Stunden, mehr waren es u. a. im Bereich Sonstige Dienstleistungen mit 23,9 Stunden/Woche oder auch im Bereich Kunst, Unterhaltung und Erholung mit 26,5 bezahlten Stunden pro Woche.

Die durchschnittlich bezahlte Wochenarbeitszeit bei Vollzeitbeschäftigung lag bei 39,2 Stunden pro Woche, 0,3 % weniger als 2024. Frauen arbeiteten mit 38,7 Stunden pro Woche im Schnitt etwas weniger in Vollzeit als Männer mit 39,5 Stunden/Woche.

Die Anzahl der sozialversicherungspflichtigen Jobs insgesamt in Sachsen-Anhalt erhöhte sich 2025 gegenüber dem Vorjahr um 0,7 % auf 813 000 Jobs. Der überwiegende Anteil entfiel auf Vollzeitbeschäftigte mit 58 %, gefolgt von Teilzeitbeschäftigten mit 28 %, geringfügig Beschäftigte hatten einen Anteil von knapp 10 %, Auszubildende etwas mehr als 3 % und auf Altersteilzeitbeschäftigte entfielen weniger als ein halbes Prozent.

2025 verdiente eine Hälfte der in Sachsen-Anhalt Beschäftigten 38 553 EUR oder mehr, die andere Hälfte weniger. Der Medianverdienst lag unterhalb des Durchschnittsverdienstes von 41 163 EUR. Eine geringere Anzahl hoher Verdienste zog den Durchschnitt nach oben, allerdings lag die Mehrzahl der Verdienste im unteren Bereich.

Bei Vollzeitbeschäftigung lag der Medianverdienst bei 45 543 EUR/Jahr, der Durchschnittsverdienst bei 51 937 EUR. Im Bereich der oberen 10 % erreichte das Bruttojahresverdienstniveau mit Sonderzahlungen 77 625 EUR oder mehr, am unteren Ende verdienten 10 % der Vollzeitbeschäftigten 30 689 EUR oder weniger im Jahr 2025.

Bei einem rechnerischen Jahresmindestlohn von ca. 26 100 EUR, ausgehend von 12,82 EUR/Stunde, einer Wochenarbeitszeit von 39,2 Stunden und 12 Monaten, lagen die Bruttojahresverdienste bei etwas mehr als 2 % der Vollzeitbeschäftigten in 2025 unterhalb dieses Wertes, was oft mit kürzeren Wochenarbeitszeiten in Verbindung stand.

Mit Blick auf spezifisch berechnete Berufsaggregate bzw. Gruppen beruflicher Tätigkeit lagen die Verdienstmöglichkeiten bei Vollzeitbeschäftigung 2025 für Ingenieurberufe weit über dem Durchschnitt mit 74 381 EUR, gefolgt von Gesundheits- und Pflegeberufen mit 59 381 EUR. Mit beruflichen Tätigkeiten in MINT-Berufen bzw. der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik, wurden durchschnittlich 52 808 EUR im Jahr 2025 verdient, mit Bauberufen erhielten die in Vollzeit Beschäftigten durchschnittlich 48 344 EUR oder in Handwerksberufen 43 747 EUR.

Basis der Berechnungen sind die Angaben der Verdiensterhebung 2025, bezogen auf das Jahr 2025, steuerrelevante Sonderzahlungen (u. a. Urlaubs- und Weihnachtsgeld) eingeschlossen.

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StaLa Aktuelles
news-2309621 Wed, 01 Apr 2026 10:00:00 +0200 Leichter Rückgang in der Eiererzeugung https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/leichter-rueckgang-in-der-eiererzeugung 2025 wurden in Sachsen-Anhalt ca. 673,2 Mio. Eier in Betrieben mit mindestens 3 000 Hennenhaltungsplätzen in Sachsen-Anhalt erzeugt. Damit wurden im Schnitt über 1,8 Mio. Eier pro Tag in diesen Unternehmen gelegt. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, waren das gegenüber dem Vorjahr 25,2 Mio. Eier (-3,6 %) weniger. Insgesamt machten Eier aus Bodenhaltung mit 65,1 % den überwiegenden Anteil aus. 22,9 % der Eier kamen aus Freilandhaltung und 11,9 % aus ökologischer Haltung.

2025 wurden durchschnittlich etwa 2,3 Mio. Legehennen in Sachsen-Anhalt gehalten. Die dominierende Haltungsform war die Bodenhaltung mit etwa 1,5 Mio. Tieren. In der Freilandhaltung gab es durchschnittlich 0,5 Mio. und in ökologischer Erzeugung 0,3 Mio. Legehennen. Gegenüber 2024 erhöhte sich die Anzahl der Legehennen in ökologischer Haltung um etwa 9,3 %. Das steigerte die Eierproduktion in dieser Haltungsform um 8,8 Mio. (12,4 %) gegenüber 2024.

Im Mittel legte ein Huhn 299 Eier in 2025. Pro Huhn entsprach dies einer Abnahme um 8 Eier pro Jahr. Den höchsten Legeertrag erzielten 2025 die Hühner in Freilandhaltung mit 309 Eiern. An 2. Stelle folgten Hennen aus ökologischer Haltung mit einer Legeleistung von 306 Eiern. Der jährliche Ertrag in Bodenhaltung belief sich durchschnittlich auf 294 Eier pro Huhn. Gegenüber 2024 war dies eine Abnahme um 14 Eier (-4,5 %) pro Huhn in der Bodenhaltung.

Weitere Informationen zum Thema Landwirtschaft finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zu Unternehmen mit Legehennenhaltung können über die Tabelle zur Geflügelstatistik: Unternehmen mit Legehennenhaltung (41323) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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StaLa Aktuelles
news-2309614 Tue, 31 Mar 2026 15:00:00 +0200 Neue Berichte veröffentlicht https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/neuer-bericht-veroeffentlicht-36 Es wurden neue Berichte in den Bereichen Baugewerbe und Tourismus veröffentlicht. Umsatz, tätige Personen, Auftragseingang und Auftragsbestand im Baugewerbe Januar 2026

Gäste und Übernachtungen im Reiseverkehr, Beherbergungskapazität Januar 2026, vorläufige Ergebnisse

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StaLa Aktuelles
news-2309602 Tue, 31 Mar 2026 10:00:00 +0200 8,0 % mehr Insolvenzanträge 2025 als im Vorjahr https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/80-mehr-insolvenzantraege-2025-als-im-vorjahr 2025 meldeten die Amtsgerichte in Sachsen-Anhalt 3 477 Insolvenzanträge. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, wurden damit 8,0 % mehr Anträge auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens verzeichnet als im Vorjahr. Die Anzahl der beantragten Insolvenzverfahren war wie bereits zum Halbjahr 2025 auch für das gesamte Jahr höher als 2019. Damals wurden 3 392 Anträge auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens eingereicht.

Die Anzahl der für Unternehmen übermittelten Insolvenzanträge stieg im Vergleich zu 2024 um 23,9 % auf 436. Allerdings lag die Anzahl der Anträge weiterhin 4,6 % unter dem Wert von 2019. Damals wurden 457 Insolvenzanträge für Unternehmen erfasst.

Die meisten Insolvenzanträge betrafen Unternehmen aus dem Baugewerbe. Insgesamt wurden dort 81 und damit rund 1/5 mehr als im Vorjahr gemeldet. Auch die Unternehmen aus dem Gastgewerbe bzw. aus dem Handel, Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen waren mit 58 bzw. 56 übermittelten Insolvenzanträgen häufiger als im Vorjahr betroffen. Für die Unternehmen aus dem Gastgewerbe betrug der Anstieg +20, im Handel, Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen waren es rund 1/4 mehr Anträge auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Anders entwickelten sich die Zahlen für die Unternehmen aus dem Wirtschaftsbereich der Sonstigen Dienstleistungen. Hier reduzierte sich die Zahl der Insolvenzanträge um mehr als die Hälfte auf 14.

Für Verbraucherinnen und Verbraucher übermittelten die Amtsgerichte im Jahr 2025 insgesamt 2 468 Insolvenzanträge. Damit wurden 6,2 % mehr Insolvenzverfahren registriert als im Vorjahr. Auch bei den ehemals selbstständig Tätigen wurden mit 518 Anträgen 3,6 % mehr Insolvenzanträge als 2024 erfasst.

Weitere Informationen zum Thema Insolvenzen finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Thema Insolvenzen können über die Tabelle zur Statistik über beantragte Insolvenzverfahren (52411) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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StaLa Aktuelles
news-2309603 Tue, 31 Mar 2026 10:00:00 +0200 Geringere Bedeutung der Teilzeitbeschäftigung im Gesundheitswesen 2024 in Sachsen-Anhalt als in Deutschland https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/geringere-bedeutung-der-teilzeitbeschaeftigung-im-gesundheitswesen-2024-in-sachsen-anhalt-als-in-deutschland 2024 gab es in Sachsen-Anhalt 153,7 Tsd. Beschäftigte im Gesundheitswesen. Das in Vollzeitäquivalente umgerechnete Gesundheitspersonal betrug 114,6 Tsd. Personen. Je 100 Gesamtbeschäftigten des Gesundheitswesens entsprach das 74,5 Vollzeitäquivalenten. Damit hatte Sachsen-Anhalt 2024 den höchsten Wert aller Bundesländer an Vollzeitäquivalenten je 100 Beschäftigte. Die Beschäftigten im Gesundheitswesen in Sachsen-Anhalt arbeiteten somit durchschnittlich mehr Stunden bzw. seltener in Teilzeit als in den anderen Bundesländern und in Deutschland (71,4). Besonders im Gesundheitsschutz (93,5 Vollzeitäquivalente je 100 Beschäftigte; Deutschland 84,8) und in den teil-/stationären Einrichtungen wie z. B. Krankenhäusern, Pflegeheimen sowie Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen (81,0 Vollzeitäquivalente je 100 Beschäftigte; Deutschland 75,1) spielte die Teilzeitbeschäftigung in Sachsen-Anhalt eine geringere Rolle als im Durchschnitt Deutschlands.

Gegenüber 2023 nahm die Zahl der Beschäftigungsverhältnisse um 0,4 Tsd. bzw. +0,3 % zu. Die prozentuale Zunahme fiel für Sachsen-Anhalt damit niedriger aus als die für Deutschland ausgewiesene Erhöhung um +1,7 %. Im Vergleich zum Vorjahr wuchsen die Vollzeitäquivalente in Sachsen-Anhalt mit +1,3 Tsd. Vollzeitäquivalenten bzw. +1,2 % auch deutlich stärker als die Beschäftigungsverhältnisse insgesamt, was auf eine Zunahme von Vollzeitbeschäftigungsverhältnissen bzw. einer Erhöhung der Stundenzahl der Teilzeitbeschäftigten zurückzuführen ist. Für Deutschland betrug die Erhöhung der Vollzeitäquivalente +1,4 %. Betrachtet nach Einrichtungsart entfiel die Zunahme der Vollzeitäquivalente in Sachsen-Anhalt dabei überwiegend auf teil-/stationäre Einrichtungen mit +1,5 Tsd. Vollzeitäquivalenten (+3,2 %) und hierunter auf die Krankenhäuser (+0,9 Tsd. Vollzeitäquivalente) sowie die teil-/ stationären Pflegeeinrichtungen (+0,5 Tsd. Vollzeitäquivalente). 

Je 1 000 Einwohnerinnen und Einwohner standen 2024 in Sachsen-Anhalt 53,7 Beschäftigte in Vollzeitäquivalenten für die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung zur Verfügung, für Deutschland betrug dieser Wert 52,7.

Vollzeitäquivalente geben die Anzahl der auf die volle tarifliche Arbeitszeit umgerechneten Beschäftigten an. Ein Vollzeitäquivalent entspricht dabei einem Vollzeitbeschäftigten. Unter Gesundheitspersonal werden hier Beschäftigungsverhältnisse verstanden, sodass Personen mit mehreren Arbeitsverhältnissen in verschiedenen Einrichtungen auch mehrfach gezählt werden. Die Definition des Gesundheitswesens erfolgt gemäß SHA (System of Health Account); nicht identisch mit Abteilung 86 der Wirtschaftszweigklassifikation WZ 2008.

Die vorliegenden Berechnungsergebnisse wurden durch die Arbeitsgruppe Gesundheitsökonomische Gesamtrechnungen der Länder (AG GGRdL) ermittelt. Ergebnisse für alle Bundesländer zur Gesundheitspersonalrechnung können der Internetangebot der AG GGRdL entnommen werden. 

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StaLa Aktuelles
news-2309597 Mon, 30 Mar 2026 11:43:32 +0200 Tabelle veröffentlicht https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/tabelle-veroeffentlicht-3 Es wurde 1 Tabelle im Bereich Gesamtrechnungen und Erwerbstätigenrechnung aktualisiert. Folgende Tabelle im Bereich Gesamtrechnungen und Erwerbstätigenrechnung wurde aktualisiert:

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Tabellen Aktuelles
news-2309583 Mon, 30 Mar 2026 10:00:00 +0200 Rückgang des Bruttoinlandsproduktes 2025 in Sachsen-Anhalt um 0,2 % https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/rueckgang-des-bruttoinlandsproduktes-2025-in-sachsen-anhalt-um-02 Das Bruttoinlandsprodukt, der Wert aller hergestellten Waren und Dienstleistungen einer Region, nahm in Sachsen-Anhalt 2025 gegenüber dem Vorjahr preisbereinigt um 0,2 % ab. Die Wirtschaftsentwicklung in Sachsen-Anhalt blieb damit 2025 hinter der Entwicklung in Deutschland mit +0,2 % und in Ostdeutschland ohne Berlin mit +0,1 % zurück. Die preisbereinigte Entwicklung verlief 2025 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich. Im Produzierende Gewerbe ohne Baugewerbe fiel der preisbereinigte Rückgang mit 2,7 % stärker aus als in Deutschland (-0,8 %). Ausschlaggebend war das Verarbeitende Gewerbe mit einem Rückgang um 1,8 % (Deutschland: -1,0 %). Hier gab es teils deutliche preisbereinige Umsatzrückgänge (Abnahme des Volumens) in Branchen wie der Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen sowie der Herstellung von chemischen Erzeugnissen, von Metallerzeugnissen und von Gummi- und Kunststoffwaren. Auch im Baugewerbe reduzierte sich die Bruttowertschöpfung (-3,0 %) und lag leicht unter der Entwicklung in Deutschland (-2,9 %).

Besser als im bundesdeutschen Durchschnitt entwickelte sich preisbereinigt die Land- und Forstwirtschaft, Fischerei mit +0,8 % (Deutschland: +0,5 %) sowie der Dienstleistungsbereich mit +0,9 % (Deutschland: +0,6 %), der einen Anteil von 2/3 an der Gesamtwirtschaft Sachsen-Anhalts hatte. Innerhalb des Dienstleistungsbereiches entwickelte sich der Bereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe, Information und Kommunikation mit +2,6% positiv und besser als in Deutschland (+1,3 %). Etwas geringer wuchsen die öffentlichen und sonstigen Dienstleistungen, Erziehung und Gesundheit mit +1,1 % (Deutschland: +1,2 %). Die Finanz-, Versicherungs- und Unternehmensdienstleistungen, Grundstücks- und Wohnungswesen wiesen für Sachsen-Anhalt einen Rückgang von -1,2 % auf, der höher als im Länderdurchschnitt ausfiel (-0,6 %).

Nominal, d. h. unter Einbeziehung der Preisentwicklung, erreichte Sachsen-Anhalt ein Bruttoinlandsprodukt von 81,8 Mrd. EUR, was einer Erhöhung um 2,8 % gegenüber dem Vorjahr entsprach. Deutschland und Ostdeutschland ohne Berlin verzeichneten hier mit 3,3 % bzw. 3,2 % ein höheres Wachstum. Der Anteil von Sachsen-Anhalt an der Gesamtwirtschaft Deutschlands 2025 betrug wie im Vorjahr 1,8 %.

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt je erwerbstätige Person, die sogenannte Arbeitsproduktivität, nahm 2025 gegenüber dem Vorjahr in Sachsen-Anhalt um 0,4 % zu und damit stärker als in Deutschland (+0,3 %). In Ostdeutschland ohne Berlin wuchs die Arbeitsproduktivität um 0,7 %.

Das Bruttoinlandsprodukt in jeweiligen Preisen je Erwerbstätigen erreichte 2025 in Sachsen-Anhalt 83,1 Tsd. EUR. Auch hier fiel der prozentuale Zuwachs mit 3,4 % höher als für Deutschland (+3,3 %) aber geringer als in Ostdeutschland ohne Berlin (+3,9 %) aus.

Die vorliegenden Berechnungsergebnisse resultieren aus der Gemeinschaftsarbeit aller Statistischen Landesämter im Arbeitskreis Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder, dem auch das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt angehört. Die Berechnungsergebnisse des Jahres 2025 haben vorläufigen Charakter. Sie wurden auf Grundlage kurzfristig verfügbarer Wirtschaftsdaten des gesamten Jahres 2025 erstellt und sind aufgrund der noch eingeschränkten länderspezifischen Datenverfügbarkeit für das gesamte Berechnungsjahr mit Unsicherheiten behaftet. Neben ersten Ergebnissen für 2025 wurden außerplanmäßig auch die Ergebnisse bis 1991 zurück neu berechnet.

Details zu den Ergebnissen für das Bruttoinlandsprodukt und die Bruttowertschöpfung nach Wirtschaftsbereichen für Sachsen-Anhalt können den nachfolgenden Tabellen und der Internetseite des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt entnommen werden. Informationen des Arbeitskreises Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder zu den Ergebnissen der Bundesländer in den Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen der Länder sowie der außerplanmäßigen Rückrechnung bis 1991 finden Sie unter www.vgrdl.de sowie im interaktiven VGR Monitor der Länder.

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StaLa Aktuelles
news-2309588 Mon, 30 Mar 2026 10:00:00 +0200 Preissteigerungen um 1,3 % in Sachsen-Anhalt im März gegenüber Februar 2026 https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/preissteigerungen-um-13-in-sachsen-anhalt-im-maerz-gegenueber-februar-2026 Im Vergleich zum Februar 2026 stiegen die Preise für die Verbraucher im März um 1,3 % und damit erstmals seit September 2022 wieder um mehr als 1,0 % zum Vormonat. Das Statistische Landesamt teilt mit, dass der Verbraucherpreisindex im März um 2,6 % zum Vorjahr auf einen Stand von 126,1 (Basis 2020 = 100) gestiegen ist.

Die Inflationsrate wurde im Jahresvergleich unter anderem von gestiegenen Preisen im Bereich Verkehr (+6,5 %) stark beeinflusst. Neben den spürbar höheren Preisen für Kraft- und Schmierstoffe für Fahrzeuge (+15,1 %), mussten auch höhere Kosten für Personenbeförderung im Luftverkehr aufgewandt werden (+17,1 %). Aber auch die Kosten im Bildungswesen (+6,0 %), anderen Waren und Dienstleistungen (+4,9 %) und alkoholischen Getränken und Tabakwaren (+4,9 %) trieben die Verbraucherpreise in die Höhe. Rückgängig war im März 2026 die Preisentwicklung bei Möbel, Leuchten, Geräte und anderes Haushaltszubehör, welche um 0,4 % sank.

Im Monatsvergleich stiegen saisonbedingt die Preise für Bekleidung und Schuhe überdurchschnittlich an (+5,7 %). Bekleidung für Kinder war um 10,6 % teurer als im Februar 2026. Weiterhin musste für Bekleidung für Damen 7,9 % sowie für Bekleidungsstoffe 4,4 % mehr ausgegeben werden. Mit dem Beginn des Nahost-Konflikts stiegen auch im Monatsvergleich die Preise für den Bereich Verkehr überdurchschnittlich an. Für Dieselkraftstoff mussten 14,8 % höhere Preise gezahlt werden, Superbenzin verteuerte sich im Durchschnitt um 10,4 %. Da die Erhebung zum Teil in den ersten Wochen des Monats stattfand, dämpften die Preise zu Monatsbeginn die Gesamtentwicklung.

Die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke stagnierten. Die Preise für Margarine und Pflanzenfett (-9,1 %), tiefgefrorenes Obst (-5,4 %) und Mineralwasser (-3,6 %) sanken zum Vormonat, während Joghurt (+12,0 %), Pizza, Quiches oder Ähnlichen (+5,4 %) sowie Kartoffeln, frisch, gekühlt und verarbeitet (+5,1 %) teurer angeboten wurden.

Weitere Informationen zum Thema Preise finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Thema Verbraucherpreisindex können über die Tabellen zum Verbraucherpreisindex (61111) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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news-2309589 Mon, 30 Mar 2026 10:00:00 +0200 Deutliches Wachstum der Arbeitnehmerentgelte 2025 in Sachsen-Anhalt https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/deutliches-wachstum-der-arbeitnehmerentgelte-2025-in-sachsen-anhalt Die Arbeitnehmerentgelte in Sachsen-Anhalt betrugen 2025 nach vorläufigen Berechnungen des Arbeitskreises Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen 45,2 Mrd. EUR. Sie lagen damit um 4,9 % über dem Vorjahreswert und nur leicht unter dem durchschnittlichen Zuwachs von 5,1 % in der Bundesrepublik. Der Anteil Sachsen-Anhalts an den gesamtdeutschen Arbeitnehmerentgelten betrug 1,8 %.

Wie das Statistische Landesamt informiert, wurde das Wachstum durch den Rückgang der Arbeitnehmeranzahl um 4 003 (-0,4 %) gedämpft und resultierte vor allem aus dem Anstieg der durchschnittlichen Pro-Kopf-Entgelte um 5,4 %. Die durchschnittlich je Arbeitnehmerin bzw. Arbeitnehmer gezahlten Entgelte betrugen 2025 in Sachsen-Anhalt 49 516 EUR. Im Bundesländervergleich reihte sich Sachsen-Anhalt, wie alle anderen ostdeutschen Länder, am unteren Ende der Rangfolge ein, wobei mit +5,4 % eine überdurchschnittliche Veränderung gegenüber dem Vorjahr zu beobachten war.

In absoluten Werten ergab sich für Sachsen-Anhalt ein Zuwachs um 2 539 EUR, der Bundeswert stieg um 2 768 EUR. Der Angleichungsstand wuchs nur geringfügig und lag bei 84,8 %, d. h. die Pro-Kopf-Entgelte im Land lagen 8 877 EUR unter dem durchschnittlichen Deutschlandwert.

Sehr deutlich stiegen die gezahlten Entgelte (+6,0 %) im Dienstleistungsbereich, wobei vor allem der Bereich Öffentliche und sonstige Dienstleistungen, Erziehung und Gesundheit (+7,7 %) zu dieser Entwicklung beitrug. Dabei resultierte die stärkere Entwicklung insbesondere aus der Steigerung der Arbeitnehmerentgelte je Arbeitnehmerin bzw. Arbeitnehmer. Die Summe der Entgelte im Produzierenden Gewerbe wuchs dagegen nur um 2,3 %. Hier wirkte sich ein deutlicher Stellenabbau (-2,0 %) mindernd aus.

Trotzdem wurden innerhalb dieses Wirtschaftsbereichs, namentlich im Produzierenden Gewerbe ohne Baugewerbe, mit 59 387 EUR die höchsten Pro-Kopf-Entgelte erzielt. Ursächlich dafür war neben einer hohen tariflichen Bindung auch ein nur geringer Anteil marginaler Beschäftigung (2,9 %).

Die geringsten Pro-Kopf-Entgelte wurden in der Land- und Forstwirtschaft, Fischerei ermittelt (34 085 EUR). Der Anteil an marginaler Beschäftigung wurde hier mit 15,6 % ausgewiesen.

Das Arbeitnehmerentgelt (Inland) umfasst die Bruttolöhne und -gehälter der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und den Arbeitgeberanteil der Sozialbeiträge. Es stellt die gesamten Kosten dar, die Arbeitgeber für die Beschäftigung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern aufwenden. 2025 entfielen in Sachsen-Anhalt rund 83 % des Arbeitnehmerentgeltes auf die Bruttolöhne und -gehälter und 17 % auf die Sozialbeiträge der Arbeitgeber.

Weitere Informationen zum Thema Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt oder im Statistikportal der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder.

Die lange Zeitreihe oder die die Basisdaten zum Thema Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen können über die Tabellen zu den Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen der Länder in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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news-2309564 Fri, 27 Mar 2026 10:00:00 +0100 Tourismus in Sachsen-Anhalt: Beherbergungsbetriebe starten im Januar 2026 mit zurückhaltendem Trend ins neue Jahr https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/tourismus-in-sachsen-anhalt-beherbergungsbetriebe-starten-im-januar-2026-mit-zurueckhaltendem-trend-ins-neue-jahr Im Januar 2026 verbuchten die Beherbergungsbetriebe in Sachsen-Anhalt rund 157 400 Gästeankünfte und knapp 383 800 Übernachtungen. Nach Mitteilung des Statistischen Landesamtes aus den vorläufigen Ergebnissen der Monatserhebung im Tourismus waren das etwa gleich viele Gäste und 1,0% weniger Übernachtungen als im Januar des Vorjahres. 93,0% der Gäste kamen aus dem Inland. Hier konnte ein Zuwachs bei den Gästezahlen (+0,3 %), aber ein Rückgang bei den Übernachtungszahlen (-0,9 %) festgestellt werden. Bei Gästen aus dem Ausland gab es ein anderes Bild. Hier wurden weniger Gäste (-4,3 %) und weniger Übernachtungen (-2,9 %) ermittelt. Von den in die Erhebung einbezogenen Beherbergungsbetrieben waren 926 im Januar 2026 geöffnet (Januar 2025: 938 geöffnete Beherbergungsbetriebe). Die angebotenen Schlafgelegenheiten waren zu 19,7 % ausgelastet (Januar 2025: 20,0 %). Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Gäste betrug 2,4 Tage. Im Januar des Vorjahres lag die durchschnittliche Aufenthaltsdauer bei 2,5 Tagen.

Auch in den einzelnen Betriebsarten gab es im Januar 2026 keinen klaren Trend in den Veränderungsraten bei Gästen und Übernachtungen. Zuwächse bei den Gästen und Übernachtungen konnten nur bei den Schulungsheimen (+23,5% Gästeankünfte, +16,9 % Übernachtungen) festgestellt werden. Rückgänge bei den Gästen und Übernachtungen konnten bei den Betriebsarten Camping-, Biwakplätze (-40,4 % Gästeankünfte, -23,5 % Übernachtungen), Gasthöfe (-20,1% Gästeankünfte, -20,8 % Übernachtungen), Erholungs- und Ferienheime (-3,1 % Gästeankünfte, -17,7 % Übernachtungen), Ferienzimmer, Ferienwohnungen, Ferienhäuser, Feriendörfer (-9,2 % Gästeankünfte, -4,8 % Übernachtungen) festgestellt werden. Ein anderes Bild gab es zum einen bei den Betriebsarten der Pensionen (-7,2 % Gästeankünfte, +9,6 % Übernachtungen), Vorsorge- und Reha-Kliniken (-1,5 % Gästeankünfte, +0,7 % Übernachtungen) und zum anderen bei den Betriebsarten der Hotels (+1,7 % Gästeankünfte, -0,6 % Übernachtungen), der Hotels garnis (+1,3 % Gästeankünfte, -1,8 % Übernachtungen) und den Jugendherbergen, Hostels, Hütten (+0,5 % Gästeankünfte, -5,4 % Übernachtungen).

Im Januar 2026 konnten nur 2 der 5 Reisegebiete in Sachsen-Anhalt einen Anstieg der Gästezahlen erreichen, verzeichneten aber einen Rückgang der Übernachtungen gegenüber dem Vorjahresmonat. 3 von 5 Reisegebieten wiesen ein Minus an Gästen und einen Rückgang bei den Übernachtungen aus. Die Beherbergungsbetriebe der größten Region, dem Harz und Harzvorland, meldeten positive Werte, bei den Gästeankünften um +0,3 %, aber einen Rückgang bei den Übernachtungen um -0,2 %. Gestiegene Gästezahlen aber einen Rückgang bei den Übernachtungen meldete ebenso die Regionen Halle, Saale, Unstrut (+2,0 % Gäste, -0,9 % Übernachtungen). In den übrigen 3 Regionen gab es sowohl bei den Gästeankünften als auch bei den Übernachtungen Rückgänge. Diese waren die Region Anhalt-Wittenberg (-1,5 % Gäste, -3,3% Übernachtungen), die Region Magdeburg, Elbe-Börde-Heide (-1,3 % Gäste, -1,3 % Übernachtungen) und die Region Altmark (-0,5 % Gäste, -0,4 % Übernachtungen).

Ab Berichtsmonat Januar 2026 werden die Betriebsarten nach der Wirtschaftszweigklassifikation WZ 2025 ausgewiesen. Es kann dadurch auf Ebene der Betriebsarten zu geringfügigen Einschränkungen in der zeitlichen Vergleichbarkeit kommen. Die Zahlen stammen aus der Monatserhebung im Tourismus (Beherbergungsstatistik). In dieser werden Beherbergungsbetriebe ab 10 Schlafgelegenheiten sowie Campingplätze ab 10 Stellplätzen u. a. mit Gästeankünften, Aufenthaltsdauer und Herkunft der Gäste erfasst.

Weitere Informationen zum Thema Gastgewerbe finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt. Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Thema Gastgewerbe können über die Tabellen zum Gastgewerbe (45213) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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