Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt - News http://statistik.sachsen-anhalt.de/ de_DE Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt Sun, 17 May 2026 12:10:05 +0200 Sun, 17 May 2026 12:10:05 +0200 TYPO3 EXT:news news-2309966 Fri, 15 May 2026 10:00:00 +0200 2025 erreichte der Produktionswert im Verarbeitenden Gewerbe 42,72 Mrd. EUR https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/2025-erreichte-der-produktionswert-im-verarbeitenden-gewerbe-4272-mrd-eur Der Gesamtwert aller hergestellten Produkte und erbrachten Leistungen, ohne Abzug der eingesetzten Vorleistungen, betrug 2025 insgesamt 42,72 Mrd. EUR im Verarbeitenden Gewerbe und lag somit 2,6 % unter dem Wert von 2024 (43,86 Mrd. EUR). Die industrielle Absatzproduktion ging damit das 3. Jahr in Folge zurück.

Den höchsten Wert wies die Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln auf. Hier wurden Waren im Wert von 7,97 Mrd. EUR produziert, nicht ganz 20 % der gesamten Industrieproduktion entfielen auf diesen Bereich (18,7 %). In diesem Bereich stieg der Produktionswert im Vergleich zum Vorjahr um 0,5 % (2024: 7,93 Mrd. EUR).

So wurden allein Backwaren (ohne Dauerbackwaren) im Wert von fast einer Mrd. EUR produziert (0,99 Mrd. EUR). Nur die Erzeugung von Fleisch (ohne Geflügel) (1,33 Mrd. EUR) und von Milch und Milcherzeugnissen (1,16 Mrd. EUR) lagen darüber. Von diesen 3 Güterklassen konnte Milch und Milcherzeugnisse (+16,8 %) den größten Anstieg verzeichnen, der Produktionswert von Backwaren blieb gleich und bei der Erzeugung von Fleisch war er rückläufig (-5,0 %).

Auch die Zuckerproduktion hat im Land eine herausragende Bedeutung: Es wurden 1,62 Mio. t Zucker im Wert von rund 0,54 Mrd. EUR wurden hergestellt. Dies entsprach 756 kg pro Einwohnerin bzw. Einwohner. 

Bei den dargestellten Daten handelt es sich um die Ergebnisse der monatlichen und vierteljährlichen Produktionserhebung bei Betrieben in Sachsen-Anhalt, die im Schwerpunkt industrielle Güter des Verarbeitenden Gewerbes und des Bergbaus produzieren. In die Erhebung gehen Betriebe von Unternehmen mit im Allgemeinen 20 und mehr tätigen Personen ein.

Weitere Informationen zum Thema Verarbeitendes Gewerbe finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt und sind im Statistischen Bericht „Produktion ausgewählter Erzeugnisse 4. Quartal 2025, Jahr 2025“ verfügbar.

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StaLa Aktuelles
news-2309967 Fri, 15 May 2026 10:00:00 +0200 Deutlich mehr Frauen als Männer aufgrund von Bluthochdruck stationär behandelt https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/deutlich-mehr-frauen-als-maenner-aufgrund-von-bluthochdruck-stationaer-behandelt 2024 wurden in Sachsen-Anhalt deutlich mehr Frauen als Männer aufgrund von Bluthochdruck stationär behandelt. Insgesamt mussten 5 125 Frauen und 2 353 Männer wegen Hypertonie in einem Krankenhaus aufgenommen werden, wie das Statistische Landesamt anlässlich des Welthypertonietages am 17. Mai mitteilt. Damit stieg die Zahl der stationären Behandlungen im Vergleich zum Vorjahr um 468 Fälle, lag aber noch immer um 1 337 Fälle niedriger als 2014.

Bei den unter 50-Jährigen waren 57,1 % der stationär behandelten Patientinnen und Patienten Männer. In den höheren Altersgruppen überwiegten jedoch die Frauen deutlich (71,5 % der über 50-Jährigen). Mit zunehmendem Alter stieg die Zahl der Behandlungsfälle deutlich an. Die meisten Männer mit Bluthochdruck waren zwischen 60 und 70 Jahre (547) alt, während die meisten betroffenen Frauen zwischen 80 und 90 Jahre (1 693) waren.

2024 starben insgesamt 2 348 Menschen in Sachsen-Anhalt an den Folgen von Bluthochdruck. Das waren 89 Todesfälle weniger als im Vorjahr, jedoch 165 mehr als 2014. Etwa 1/3 der Verstorbenen waren Männer (783). Knapp 39 % der Verstorbenen (913 Personen) waren 90 Jahre oder älter. Bei den unter 50-Jährigen gab es nur wenige Todesfälle (6 Männer und 3 Frauen). Männer verstarben am häufigsten im Alter von 80 bis unter 90 Jahren (364), während bei Frauen sowohl die Altersgruppe 80 bis unter 90 Jahre (688) als auch über 90 Jahre (714) die höchsten Sterblichkeitszahlen aufwies.

Im Vergleich zu anderen Bundesländern lag Sachsen-Anhalt 2024 bei den Todesfällen durch Bluthochdruck mit 110 Verstorbenen je 100 000 Einwohnerinnen und Einwohner auf dem vorletzten Platz. Nur der Freistaat Sachsen wies mit 112 Todesfällen noch höhere Werte auf. Die geringsten Zahlen verzeichneten Berlin (39) und Hamburg (40).

Weitere Informationen zum Thema Gesundheitswesen finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Thema Todesursachen können über die Tabellen zur Todesursachenstatistik (23211) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

Vollständige Pressemitteilung

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StaLa Aktuelles
news-2309968 Fri, 15 May 2026 08:00:00 +0200 Neuer Bericht veröffentlicht https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/neuer-bericht-veroeffentlicht-42 Es wurde ein neuer Bericht im Bereich Verarbeitendes Gewerbe veröffentlicht. Produktion ausgewählter Erzeugnisse 4. Quartal 2025, Jahr 2025

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StaLa Berichte Aktuelles
news-2309971 Wed, 13 May 2026 12:00:00 +0200 Neue Berichte veröffentlicht https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/neuer-bericht-veroeffentlicht-43 Es wurden neue Berichte in den Bereichen Verarbeitendes Gewerbe, Verkehr, Handel, Tourismus und Gastgewerbe veröffentlicht. Entwicklung von Umsatz und Beschäftigten im Einzelhandel September 2025, vorläufige Ergebnisse

Entwicklung von Umsatz und Beschäftigten im Kraftfahrzeughandel September 2025, vorläufige Ergebnisse

Entwicklung von Umsatz und Beschäftigten im Gastgewerbe September 2025, vorläufige Ergebnisse

Gäste und Übernachtungen im Reiseverkehr, Beherbergungskapazität, Januar bis Februar 2026, Vorläufige Ergebnisse

Binnenschifffahrt Dezember 2025

Binnenschifffahrt Januar 2026

Tätige Personen, Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe sowie im Bergbau und der Gewinnung von Steinen und Erden Februar 2026, vorläufige Ergebnisse

 

 

 

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Berichte Aktuelles
news-2309963 Wed, 13 May 2026 10:00:00 +0200 Mehr Gewerbean- als -abmeldungen im 1. Quartal 2026 https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/mehr-gewerbean-als-abmeldungen-im-1-quartal-2026 Im 1. Quartal 2026 wurden insgesamt 3 582 Gewerbean- und 2 813 Gewerbeabmeldungen erfasst. Damit ergab sich ein positiver Saldo (mehr Anmeldungen als Abmeldungen) von +769. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stieg die Anzahl der Gewerbeanmeldungen um 12,7 % und die Gewerbeabmeldungen um 4,0 %.

Dabei verzeichnete der Landkreis Jerichower Land im Vergleich zum Vorjahresquartal 2025 mit 31,3 % den größten prozentualen Zuwachs bei den Gewerbeanmeldungen, gefolgt vom Salzlandkreis mit +22,3 % und dem Landkreis Anhalt-Bitterfeld mit +22,1 %.

Wie im gleichen Vorjahreszeitraum wurden die meisten Gewerbeanmeldungen (864), aber auch die meisten Gewerbeabmeldungen (782), im Wirtschaftsabschnitt Handel sowie Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen abgegeben.

Weitere Informationen zum Thema Gewerbeanzeigen finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Thema Gewerbeanzeigen können über die Tabelle zur Gewerbeanzeigenstatistik (52311) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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StaLa Aktuelles
news-2309964 Wed, 13 May 2026 10:00:00 +0200 Zahl der Woche: 270 000 https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/zahl-der-woche-270-000 2025 gab es in Sachsen-Anhalt laut Erstergebnissen des Mikrozensus 270 000 Familien mit Kindern, wie das Statistische Landesamt anlässlich des Tages der Familie am 15. Mai mitteilt. Der Großteil davon waren Ehepaare (138 000). Die zweithäufigste Familienform waren die Alleinerziehenden (84 000) und hier vor allem die alleinerziehenden Mütter (69 000). Darüber hinaus gab es noch 48 000 Lebensgemeinschaften.

Im Vergleich zu 2020 sank die Gesamtzahl der Familien (2020: 277 000), die Zahl der Ehepaare mit Kindern (146 400) und die Zahl der Lebensgemeinschaften mit Kindern (51 900). Im Gegensatz dazu ist die Zahl der Alleinerziehenden (78 700) und auch der alleinerziehenden Mütter (65 000) im genannten Zeitraum gestiegen.

Der Mikrozensus ist eine jährliche 1%ige Stichprobenerhebung der Privathaushalte.

Bei Erst- und Endergebnissen handelt es sich um 2 Ergebnisarten, die beide auf vollständig aufbereiteten und validierten Daten beruhen. Die Endergebnisse basieren im Gegensatz zu den Erstergebnissen auf einer höheren Anzahl befragter Haushalte. Dies ist dadurch bedingt, dass auch nach Ende eines Erhebungsjahres fehlende Haushalte nach Erinnerungen/Mahnungen noch Auskunft geben. Dieses Datenmaterial wird zudem an einem aktualisierten Bevölkerungseckwert hochgerechnet. Durch den größeren Stichprobenumfang und die aktualisierte Hochrechnung können ggf. Abweichungen gegenüber den Erstergebnissen entstehen.

Weitere Informationen zum Thema Mikrozensus finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Mikrozensus können über die Tabellen zum Mikrozensus (12211) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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StaLa Aktuelles
news-2309960 Tue, 12 May 2026 13:00:43 +0200 Tabelle aktualisiert https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/tabelle-aktualisiert-42 Es wurde 1 Tabelle im Bereich Energie- und Wasserversorgung aktualisiert. Folgende Tabelle im Bereich Energie- und Wasserversorgung wurde aktualisiert:

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Tabellen Aktuelles
news-2309949 Tue, 12 May 2026 10:00:00 +0200 Zahl der Schutzsuchenden in 2025 erstmalig seit 5 Jahren gesunken https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/zahl-der-schutzsuchenden-in-2025-erstmalig-seit-5-jahren-gesunken Nach Informationen aus dem Ausländerzentralregister lebten am Jahresende 2025 insgesamt 78 200 schutzsuchende Personen in Sachsen-Anhalt. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, sank die Zahl der registrierten Schutzsuchenden gegenüber 2024 um 1 070 Personen bzw. 1,3 %. Seit 2020 hatte Sachsen-Anhalt einen jährlichen Anstieg bei der Gesamtanzahl der Schutzsuchenden verzeichnet. Auch bundesweit zeigte sich ein Rückgang der Schutzsuchenden 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 2,1 %.

Die meisten Schutzsuchenden kamen aus der Ukraine (31 435) und Syrien (21 510), gefolgt von Afghanistan (6 690), der Türkei (2 455) und dem Irak (1 600). Dabei erhöhte sich die Gesamtzahl der Schutzsuchenden aus der Ukraine im Vergleich zum Vorjahr um 2 450 Personen (8,5 %). Gleichzeitig verringerte sich die Gesamtanzahl der Schutzsuchenden aus Syrien (-5,6 %), Afghanistan (-12,1 %), der Türkei (-15,8 %) und dem Irak (-10,9 %).

Schutzsuchende sind Ausländerinnen und Ausländer, die sich nach Angaben des Ausländerzentralregisters unter Berufung auf völkerrechtliche, humanitäre oder politische Gründe in Deutschland aufhalten.

Die Zahlen des Ausländerzentralregisters beruhen auf den Meldungen der örtlichen Ausländerbehörden und werden vom Bundesverwaltungsamt zusammengetragen. Aus Gründen der statistischen Geheimhaltung sind die Absolutwerte auf ein Vielfaches von 5 gerundet.

Weitere Informationen zum Thema Bevölkerung finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

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StaLa Aktuelles
news-2309950 Tue, 12 May 2026 10:00:00 +0200 Erneut weniger aufbereitete Bau- und Abbruchabfälle https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/erneut-weniger-aufbereitete-bau-und-abbruchabfaelle In 87 sachsen-anhaltischen Bauschuttaufbereitungsanlagen wurden 2024 insgesamt 2 053 800 t Bau- und Abbruchabfälle behandelt. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes sank damit der Wert um 9,8 % im Vergleich zu 2022 (2 278 000 t). Im Gegensatz dazu stieg im gleichen Zeitraum die Menge an aufbereiteten Asphaltabfällen in den 20 Asphaltmischanlagen in Sachsen-Anhalt um 21,6 % von rund 442 000 t auf ca. 537 000 t.

Bei der Aufteilung nach Abfallarten nahmen bei den Bauschuttaufbereitungsanlagen Abfälle aus Beton, Ziegel, Fliesen und Keramik mit mehr als der Hälfte (1 179 000 t) die führende Position ein. An 2. Stelle folgten Bodenabfälle (Aushub, Steine, Baggergut) mit 754 000 t. Verwendet wurden diese aufbereiteten Abfälle vorwiegend im Straßen- und Wegebau (1 317 000 t), im sonstigen Erdbau einschließlich der Verfüllung (348 000 t), sowie im Deponie-bzw. Sportplatzbau und für Lärmschutzwände (297 000 t).

In den Asphaltmischanlagen wurden vorwiegend Bitumengemische (74 000 t) und Erzeugnisse für die Verwendung in Asphaltmischanlagen (461 000 t) zu Heißmischgut für den Straßen- und Wegebau wiederaufbereitet.

Bei der Erhebung über die Aufbereitung und Verwertung von Bau- und Abbruchabfällen handelt es sich um eine alle 2 Jahre erhobene Statistik.

Weitere Informationen zum Thema Umwelt finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Thema Bau- und Abbruchabfälle können über die Tabellen zur Erhebung über die Aufbereitung und Verwertung von Bau- und Abbruchabfällen (32141) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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StaLa Aktuelles
news-2309951 Tue, 12 May 2026 10:00:00 +0200 11,6 % mehr Gasthörende im Wintersemester 2025/26 an den Hochschulen in Sachsen-Anhalt https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/116-mehr-gasthoerende-im-wintersemester-2025-26-an-den-hochschulen-in-sachsen-anhalt Für das Wintersemester 2025/26 meldeten die Hochschulen des Landes Sachsen-Anhalt 1 202 Gasthörerinnen und Gasthörer. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, waren das 125 bzw. 11,6 % mehr als im Vorjahr (1 077).

725 bzw. 60,3 % der Gasthörenden waren weiblich.

Die meisten Gasthörerinnen und Gasthörer wurden von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (583 Personen bzw. 48,5 %) und der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (576 Personen bzw. 47,9 %) gemeldet.

Die Gasthörerinnen und Gasthörer können an den angebotenen Fachrichtungen ohne Nachweis einer Hochschulreife einzelne Kurse oder Lehrveranstaltungen besuchen. Am häufigsten wurden von den bestimmbaren Fachrichtungen Germanistik (74 Personen), Mathematik (28 Personen) und Anglistik, Amerikanistik (25 Personen) belegt.

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum fiel die Anzahl der Gasthörerinnen und Gasthörer mit ausländischer Staatsangehörigkeit von 73 auf 62 Personen.

Der größte Anteil der Gasthörerinnen und Gasthörer (903 Personen) belegte im Wintersemester 2025/26 Lehrveranstaltungen, die über einen allgemeinen Zugang zu Lehrveranstaltungen zugänglich waren und deren Fachrichtung nicht bestimmbar ist.

Weitere Informationen zum Thema Bildung finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Thema Gasthörende können über die Tabellen Gasthörer (21331) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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StaLa Aktuelles
news-2309935 Mon, 11 May 2026 10:00:00 +0200 103 000 Beschäftigte wandelten 2025 Entgelt um https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/103-000-beschaeftigte-wandelten-2025-entgelt-um 2025 gab es laut Verdiensterhebung in Sachsen-Anhalt insgesamt 103 000 Beschäftigungsverhältnisse, bei denen eine Entgeltumwandlung vereinbart war, um Teile des Bruttoverdienstes für eine betriebliche Altersversorgung einzusetzen. Damit nutzten ca. 13 % aller Beschäftigten (813 000) in Sachsen-Anhalt diese Säule der Altersvorsorge.

In 88 000 Fällen handelte es sich um sogenannte Normalarbeitsverhältnisse. Dazu zählten 71 000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Im Vergleich zu 2024 stieg die Anzahl der Normalarbeitsverhältnisse, in denen diese Altersvorsorge genutzt wird, um 1 000 Beschäftigungsverhältnisse. Bei den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten gab es von 2024 zu 2025 keine Veränderung. Es wandelten bereits im Vorjahr 71 000 Personen Entgelt um.

Durchschnittlich wurde 2025 Entgelt in Höhe von 1 163 EUR in Altersvorsorgeansprüche umgewandelt. Im Vergleich zum Vorjahr waren das 7 EUR pro Fall weniger, obwohl gleichzeitig der Bruttojahresverdienst im Schnitt von 51 834 EUR auf 54 175 EUR gestiegen ist.

Bei der Entgeltumwandlung (Gehaltsverzicht) wird zwischen Arbeitgeber und Beschäftigter bzw. Beschäftigtem vereinbart, Teile des Bruttoverdienstes zugunsten einer betrieblichen Altersversorgung einzusetzen. Dieser Bestandteil wird in einen Vertrag eingezahlt, aufgrund dessen im Rentenalter eine einmalige Leistung oder eine laufende Rente geleistet wird. Finanziert werden können die Beiträge aus dem laufenden Arbeitsentgelt, vermögenswirksamen Leistungen oder Einmal- und Sonderzahlungen wie Urlaubs- oder Weihnachtsgeld oder einem 13. Monatsgehalt.

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StaLa Aktuelles
news-2309923 Fri, 08 May 2026 11:00:00 +0200 Statistisches Monatsheft veröffentlicht https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/statistisches-monatsheft-veroeffentlicht-5 Das Statistische Monatsheft 05/2026 wurde veröffentlicht. Statistisches Monatsheft 05/2025

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Berichte Aktuelles
news-2309915 Fri, 08 May 2026 10:00:00 +0200 Haus- und Sperrmüllaufkommen stieg 2024 in Sachsen-Anhalt das 2. Jahr in Folge https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/haus-und-sperrmuell-aufkommen-stieg-2024-in-sachsen-anhalt-das-2-jahr-in-folge 2024 wurden in Sachsen-Anhalt insgesamt pro Kopf 199,5 kg Haus- und Sperrmüll eingesammelt. Im Vergleich zu 2023 stieg das Abfallaufkommen pro Kopf um 1,4 % und das 2. Jahr in Folge (2022: 195,9 kg). Sowohl deutschlandweit (+2,6 %) als auch in Sachsen-Anhalt wuchs damit das Aufkommen von Haus- und Sperrmüll erstmals wieder seit 2021. Gemessen am 5-jährigen Mittel (198,6 kg) war das Aufkommen ebenfalls leicht erhöht. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, lag Sachsen-Anhalt 2024 über dem Bundesdurchschnitt (186,7 kg).

Der meiste Abfall fiel 2024 in Sachsen-Anhalt in der kreisfreien Stadt Halle (Saale) (256,3 kg) und dem Salzlandkreis (248,0 kg) an. Am unteren Ende des Rankings befanden sich die Landkreise Stendal mit 128,5 kg und Wittenberg mit 129,6 kg. Im deutschlandweiten Vergleich hatte auf Kreisebene die kreisfreie Stadt Bremerhaven mit 351,0 kg das höchste Pro-Kopf-Aufkommen an Haus- und Sperrmüll. Die niedrigste Pro-Kopf-Abfallmenge gab es im Landkreis Calw (Baden-Württemberg) mit 70,9 kg. Insgesamt fiel das Aufkommen in Ballungsräumen höher aus als in ländlicheren Gebieten. Ausnahmen hiervon bildeten Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern sowie Brandenburg mit einem überdurchschnittlichen Pro-Kopf-Aufkommen an Haus- und Sperrmülls in allen Kreisen.

Zu den Faktoren, die regionale Unterschiede erklären können, gehören u. a. finanzielle Aspekte (Höhe der Entsorgungsgebühren, Angebote von privaten Entsorgungsdienstleistern), das Ausmaß der Sensibilisierung der Bevölkerung für die Müllvermeidung und -trennung sowie außergewöhnliche Anstiege der Abfallmenge, z. B. aufgrund von lokalen Wetterereignissen wie Starkregen und Überflutungen.

Seit 2004 liegen die Länderdaten in der Regionaldatenbank vollständig vor. Sie finden in dieser Datenbank der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder vergleichbare Daten für Landkreise, kreisfreie Städte und Gemeinden Deutschlands. Der Indikator „Haus- und Sperrmüll je Einwohner/-in” wurde auf Basis der Bevölkerungszahlen zum Stichtag 31.12. berechnet. Aufgrund unterschiedlicher Berechnungsgrundlagen können Abweichungen zu anderen Veröffentlichungen auftreten. Zukünftig wird der Indikator auf Grundlage der jährlichen Durchschnittsbevölkerung berechnet.

Ergebnisse der Landkreise und kreisfreien Städte zu Bevölkerung und Haushaltsabfällen finden Sie in der Regionaldatenbank Deutschland.

Die Indikatoren finden Sie ebenfalls im Regionalatlas Deutschland.

korrigierte Fassung 08.05.2026, 14:15 Uhr

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StaLa Aktuelles
news-2309913 Thu, 07 May 2026 14:58:48 +0200 Tabelle aktualisiert https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/tabelle-aktualisiert-41 Es wurde 1 Tabelle im Bereich Baugewerbe aktualisiert. Folgende Tabelle im Bereich Baugewerbe wurde aktualisiert:

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Tabellen Aktuelles
news-2309908 Thu, 07 May 2026 12:00:00 +0200 Neuer Bericht veröffentlicht https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/neuer-bericht-veroeffentlicht-41 Es wurde ein neuer Bericht im Bereich Erwerbstätigkeit veröffentlicht. Erwerbstätige am Arbeitsort und Arbeitsvolumen nach Wirtschaftszweigen 1991–2025, 1. Vierteljahr 2014 bis 4. Vierteljahr 2025, Stand: August 2025/Februar 2026

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StaLa Aktuelles
news-2309903 Thu, 07 May 2026 10:00:00 +0200 Mehr als 256 000 Frauen können in Sachsen-Anhalt Muttertag feiern https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/mehr-als-256-000-frauen-koennen-in-sachsen-anhalt-muttertag-feiern Gemeinsam mit ihren noch zu Hause lebenden Kindern können 256 000 Mütter diesen Ehrentag begehen, wie das Statistische Landesamt anlässlich des diesjährigen Muttertages am 10. Mai mitteilt. Hinzu kommen natürlich noch all die Mütter, deren Kinder nicht mehr bei ihnen wohnen.

Wie die Erstergebnisse des Mikrozensus 2025 zeigten, waren Mütter, die gemeinsam mit Kindern in einem Haushalt lebten, durchschnittlich 44,5 Jahre alt, wobei die Hälfte der Mütter maximal 42 Jahre alt war. Das mittlere Alter des jeweils jüngsten Kindes lag bei knapp 14 Jahren. Mindestens 60 % der Mütter können vielleicht mit einer selbst geschriebenen Karte rechnen, denn deren jüngstes Kind war bereits 8 Jahre und älter und besuchte daher in der Regel bereits die Schule. Etwa 25 % der Mütter lebten mit ausschließlich erwachsenen Kindern (18 Jahre und älter) zusammen. Knapp 43 % können sich über 2 oder mehr Umarmungen freuen, da sie mindestens 2 Kinder im häuslichen Umfeld um sich hatten. Bei 186 000 Frauen kann sich dann auch der Ehe- bzw. Lebenspartner oder die Ehe- bzw. Lebenspartnerin zu den gratulierenden Kindern gesellen.

In den letzten 5 Jahren ist die Zahl der Frauen, die gemeinsam mit ihren Kindern in einem Haushalt lebten, zurückgegangen. 2020 gab es noch 264 000 Mütter, auf die dies zutraf. Auch die Zahl der Mütter, die in einer Ehe (-9 000) oder Lebens­gemeinschaft lebten (-4 000), nahm gegenüber 2020 ab. Jedoch gab es 2025 mit 69 000 Frauen mehr Alleinerziehende (+4 000).

Im Vergleich zu 2020 ist das Durchschnittsalter der hier betrachteten Mütter leicht um 1,3 Jahre angestiegen (2020: 43,2 Jahre). Das jüngste in der Familie lebende Kind war 2020 mit im Durchschnitt 14,4 Jahren etwa 3 Monate älter als im letzten Jahr und ebenso wie 2025 lebten bei 25 % der Mütter nur erwachsene Kinder, die mindestens 18 Jahre alt waren. Im Vergleich zu 2020 ist die Zahl der Mütter ab 65 Jahren, bei denen noch mindestens ein lediges Kind mit zu Hause wohnte, von 18 000 auf 20 000 gestiegen. 

Der Mikrozensus ist eine jährliche 1%ige Stichprobenerhebung der Privathaushalte. Die Ergebnisse sind nur eingeschränkt mit den Werten der Vorjahre vergleichbar. Der Mikrozensus wurde 2020 methodisch neugestaltet. Weitere methodische Informationen finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Mikrozensus können über die Tabellen zum Mikrozensus (12211) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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StaLa Aktuelles
news-2309889 Wed, 06 May 2026 10:00:00 +0200 8 696 Menschen aufgrund eines Schlaganfalls 2024 in Sachsen-Anhalts Krankenhäusern behandelt https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/8-696-menschen-aufgrund-eines-schlaganfalls-2024-in-sachsen-anhalts-krankenhaeusern-behandelt 2024 wurden insgesamt 4 020 Frauen und 4 676 Männer vollstationär in den 44 Krankenhäusern Sachsen-Anhalts behandelt, wie das Statistische Landesamt anlässlich des Tages gegen den Schlaganfall am 10. Mai mitteilt. Mit zunehmendem Alter steigt das Schlaganfallrisiko überproportional. 4 447 Patientinnen und Patienten (51 %) waren über 75 Jahre alt, 3 761 (43 %) zwischen 50 und 75 Jahren und 488 (6 %) jünger als 50 Jahre.

Unabhängig vom Alter der betroffenen Personen ist die schnellstmögliche Behandlung in einem Krankenhaus notwendig. In Sachsen-Anhalt erreichten innerhalb von 15 Minuten 96 % der Bewohnerinnen und Bewohner der beiden Großstädte ein Krankenhaus mit einer Fachabteilung für Neurologie. In den Mittelstädten schaffen es 42 %, in größeren Kleinstädten 17 % und in den kleinen Kleinstädten oder Landgemeinden 13 % der Bevölkerung in ein Krankenhaus mit Neurologieabteilung. Weitere Informationen zur Erreichbarkeit in Minuten (Fahrzeit Pkw bei ungestörter Verkehrslage auf Grundlage des Straßendatenbestandes der Nutzergemeinschaft OpenStreetMap (OSM)) bietet die Online-Anwendung Krankenhausatlas im Statistikportal: https://krankenhausatlas.statistikportal.de/

Basis des Krankenhausatlas ist das Krankenhausverzeichnis der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder, das alle Einrichtungen nachweist, die am 31.12.2023 in Deutschland zur vollstationären medizinischen Versorgung beigetragen haben. Zwischenzeitliche Veränderungen aufgrund von Krankenhausfusionen, Schließungen und neuen Krankenhausstandorten oder im medizinischen Leistungsangebot sind nicht berücksichtigt.

Weitere Informationen zum Thema Gesundheitswesen finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

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StaLa Aktuelles
news-2309875 Tue, 05 May 2026 10:00:00 +0200 Zahl der Woche: 27 https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/zahl-der-woche-27 2024 verstarben rund 27 % der Sachsen-Anhalterinnen und Sachsen-Anhalter in ihrem eigenen Zuhause. Bei 26 % endete das Leben stationär in einem Pflegeheim, wobei insbesondere der Anteil der Todesfälle aufgrund von Demenzerkrankungen mit 14 % überproportional hoch war. Den größten Anteil machten mit 39 % die Verstorbenen aus, die an den Folgen ihrer Verletzung oder Erkrankung im Krankenhaus starben.

Hospize verzeichneten einen Anteil von etwa 3 % der Todesfälle, wobei fast 88 % dieser Hospiz-Verstorbenen an den Folgen einer Krebserkrankung litten. Etwa 1 % der Verstorbenen kam im öffentlichen Raum zu Tode, beispielsweise durch Verkehrsunfälle.

Für 4 % aller Verstorbenen liegen keine Angaben zum Sterbeort vor, da sie nicht in Sachsen-Anhalt starben und die Erfassung des Sterbeortes nicht in allen Bundesländern erfolgt.

Seit 2024 wird in der Todesursachenstatistik neben Sachsen-Anhalt auch in Bayern und Hessen erstmals der Sterbeort erfasst.

Weitere Informationen zum Thema Gesundheitswesen finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Thema Todesursachen können über die Tabellen zur Todesursachenstatistik (23211) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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StaLa Aktuelles
news-2309872 Mon, 04 May 2026 13:59:58 +0200 Neuer Bericht veröffentlicht https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/neuer-bericht-veroeffentlicht-40 Es wurde ein neuer Bericht im Bereich Baugewerbe veröffentlicht. Umsatz, tätige Personen, Auftragseingang und Auftragsbestand im Baugewerbe, Februar 2026

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Tabellen Aktuelles
news-2309865 Mon, 04 May 2026 10:00:00 +0200 2 825 Schwangerschaftsabbrüche 2025 https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/2-825-schwangerschaftsabbrueche-2025 2025 ließen Frauen aus Sachsen-Anhalt 2 825 Schwangerschaftsabbrüche vornehmen. Das entsprach 3 % aller Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland (105 710). Die meisten betroffenen Frauen gehörten der Altersgruppe der 35- bis unter 40-Jährigen an, wie das Statistische Landesamt mitteilt. Bundesweit entfielen dagegen die meisten Abbrüche auf die Altersgruppe der 25- bis unter 30-jährigen Frauen (24 105).

Die Mehrheit der Abbrüche in Sachsen-Anhalt wurde von ledigen Frauen (1 970) vorgenommen. In nahezu allen Fällen erfolgte der Eingriff im Rahmen der Beratungsregelung (2 755). Am häufigsten fanden die Abbrüche in der 7. bis 8. vollendeten Schwangerschaftswoche (1 185) statt.

Zum Zeitpunkt des Schwangerschaftsabbruchs hatten die meisten Frauen bereits mindestens ein Kind lebend zur Welt gebracht. In 935 Fällen war dies nicht der Fall, während in 55 Fällen die Frauen bereits 5 oder mehr Kinder geboren hatten.

In Sachsen-Anhalt selbst wurden 2025 insgesamt 2 715 Schwangerschaftsabbrüche durchgeführt. Das bedeutet, dass nicht alle Frauen mit Wohnsitz in Sachsen-Anhalt den Eingriff auch im eigenen Bundesland vornehmen ließen.

Im Vergleich zum Vorjahr ging die Anzahl der Schwangerschaftsabbrüche (3 215) um 12 % zurück.

Aus Gründen der statistischen Geheimhaltung sind die Absolutwerte auf ein Vielfaches von 5 gerundet. Die Summe der gerundeten Werte kann von der ebenfalls gerundeten Gesamtsumme abweichen.

Weitere Informationen zum Thema Gesundheitswesen finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

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StaLa Aktuelles
news-2309868 Mon, 04 May 2026 09:24:54 +0200 Tabellen aktualisiert https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/tabellen-aktualisiert-30 Es wurden 3 Tabellen im Bereich Bildung, Sozialleistungen, Gesundheit aktualisiert. Folgende Tabellen im Bereich Bildung, Sozialleistungen, Gesundheit wurde aktualisiert:

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news-2309833 Thu, 30 Apr 2026 10:00:00 +0200 Betriebe der Energieversorgung investierten 2024 in Sachsen-Anhalt deutlich mehr https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/betriebe-der-energieversorgung-investierten-2024-in-sachsen-anhalt-deutlich-mehr Im Berichtsjahr 2024 wurden in den Betrieben der Energieversorgung in Sachsen-Anhalt insgesamt 1,08 Mrd. EUR investiert. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, sind im Vergleich zum Vorjahr (698,0 Mio. EUR) die Ausgaben damit um 54,2 % gestiegen und bestätigen den mittelfristigen Trend. Seit 2019 (388,0 Mio. EUR) haben sich die Investitionen in den Betrieben der Energieversorgung in Sachsen-Anhalt nahezu verdreifacht.

Dabei stiegen die Investitionen in der Elektrizitätsversorgung überproportional stark an. Hier wurden 856,7 Mio. EUR Bruttozugänge in Sachanlagen verzeichnet und damit 62,7 % mehr als im Vorjahr (526,6 Mio. EUR). Auch in der Wärme- und Kälteversorgung wurde mit 140,0 Mio. EUR deutliche 79,0 % mehr investiert als im Vorjahr (78,2 Mio. EUR).

Lediglich in der Gasversorgung ging das Investitionsvolumen um 14,2 % auf 80,0 Mio. EUR zurück (Vorjahr: 93,2 Mio. EUR).

Der Ausgabenschwerpunkt blieb im Jahresvergleich unverändert. Wie schon 2023 entfiel auch 2024 der Großteil der Ausgaben auf die Anschaffung von technischen Anlagen und Maschinen. Mit 1,04 Mrd. EUR wurden über 96,8 % der Gesamtinvestitionen in diesem Bereich getätigt.

Weitere Informationen zum Thema Energie finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

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StaLa Aktuelles
news-2309832 Wed, 29 Apr 2026 10:00:00 +0200 Energiekosten treiben die Verbraucherpreise in die Höhe https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/energiekosten-treiben-die-verbraucherpreise-in-die-hoehe Der Verbraucherpreisindex stieg im April 2026 auf einen Stand von 127,3 (Basis 2020 = 100). Das Statistische Landesamt teilt mit, dass die Preise für Waren und Dienstleistungen im April um 3,1 % zum Vorjahr und um 1,0 % zum März 2026 gestiegen sind.

Mit einer deutlichen Steigerung um 12,4 % erhöhten sich die Preise für Energie überdurchschnittlich im Jahresvergleich. Hierbei verteuerten sich Dieselkraftstoff (+44,6 %), Heizöl, einschließlich Betriebskosten (+33,2 %), Flüssiggas, Füllung eines Tankbehälters (+31,1 %) und Superbenzin (+24,0 %) weit über der durchschnittlichen Inflationsrate. Andere Energieträger, wie beispielsweise Strom
(-1,4 %), Erdgas, einschließlich Betriebskosten (-2,0 %) oder Fernwärme und Anderes (-2,5 %) wurden für die Verbraucher günstiger.

Deutliche Preisanstiege wurden auch in anderen Bereichen gemessen. So stiegen die Preise im Bildungswesen im Schnitt um 6,6 %. Preistreibend wirkten hier die Erhöhungen der Studiengebühren und Immatrikulationsgebühren (+14,7 %), aber auch die Entgelte für weiterführende Schulen (+8,4 %) und Dienstleistungen des Elementarbereichs (+6,8 %). Weniger stark stiegen die Preise bei Möbeln, Leuchten, Geräten u. a. Haushaltszubehör. Die Preise in dieser Gruppe blieben weitgehend preisstabil (+0,2 %).

Neben stark gestiegenen Preisen für Verkehr (+3,3 %) entwickelten sich die Kosten für Bekleidung und Schuhe (+1,5 %) im April 2026 überdurchschnittlich zum Vormonat. Die Kundinnen und Kunden mussten hier bei Schuhen moderate Preissteigerungen um 0,4 % in Kauf nehmen, für Bekleidung betrugen diese 1,7 %.

Bei Nahrungsmitteln und alkoholfreien Getränken stiegen die Verbraucherpreise um 0,5 % zum Vormonat und damit unterdurchschnittlich. Auch alkoholische Getränke und Tabakwaren dämpften die Monatsentwicklung (+0,3 %).

Weitere Informationen zum Thema Preise finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Thema Verbraucherpreisindex können über die Tabellen zum Verbraucherpreisindex (61111) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

Vollständige Pressemitteilung

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StaLa Aktuelles
news-2309825 Tue, 28 Apr 2026 10:00:00 +0200 Zahl der Woche: 48 https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/zahl-der-woche-48 Im April 2025 waren in Sachsen-Anhalt 48 % aller Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in einem tarifgebundenen Betrieb beschäftigt, 36 % entsprechend eines Branchentarifvertrages und 12 % nach Firmentarifvertrag. Wie das Statistische Landesamt anlässlich des anstehenden Tages der Arbeit am 1. Mai mitteilt, war damit etwas mehr als die Hälfte der Beschäftigten ohne Tarifbindung tätig, dazu zählten neben 43 % ohne Tarifvertrag auch 9 %, die mit einer betrieblichen Vereinbarung tätig waren.

Die Tarifbindung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern war branchenabhängig und reichte von 100 % in der Öffentlichen Verwaltung, Verteidigung und bei Sozialversicherungen bis beispielsweise 20 % im Wirtschaftszweig Freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen. Überdurchschnittlich viele Beschäftigte mit tariflicher Bindung gab es auch in den Bereichen Erziehung und Unterricht (81 %) sowie Energieversorgung (71 %).

Der Anteil der tarifgebundenen Betriebe an allen Betrieben lag mit 17 % deutlich unterhalb des Werts bei Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern. Ein Branchentarifvertrag war lediglich bei 12 % der Betriebe gültig.

Deutschlandweit lag die Tarifbindung auf einem ähnlichen Niveau (49 % der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer). Am niedrigsten war sie in der Land- und Forstwirtschaft sowie Fischerei mit 10 % aller Beschäftigten. Für Sachsen-Anhalt kann dieser Wert aufgrund der geringen Stichprobenbesetzung nicht angegeben werden.

Weitere Informationen zum Thema Verdienste finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

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StaLa Aktuelles
news-2309815 Mon, 27 Apr 2026 10:00:00 +0200 Fast jeder 4. Elterngeldbeziehende in Sachsen-Anhalt war ein Mann https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/fast-jeder-4-elterngeldbeziehende-in-sachsen-anhalt-war-ein-mann 2025 bezogen 28 730 Sachsen-Anhalterinnen und Sachsen-Anhalter Elterngeld und damit etwa 4,3 % weniger als 2024 (30 023). Der Rückgang war bereits der 6. in Folge und entsprach in etwa der Geburtenentwicklung (-4,4 %) . Etwa 24,0 % der Elterngeldbeziehenden waren Männer (6 907).

Der Anteil von Müttern und Vätern mit Elterngeld, die vor der Geburt erwerbstätig waren, lag bei 76,9 % (22 103). Er unterschied sich deutlich zwischen den Geschlechtern, denn während 71,1 % (15 510) der Mütter vor der Entbindung einer Erwerbstätigkeit nachgegangen waren, waren knapp 95,5 % (6 593) der Väter vor der Geburt des Kindes erwerbstätig.

Die durchschnittliche Höhe des Elterngeldanspruchs lag bei 954 EUR im Monat. Die Frage, ob vor der Geburt eine Erwerbstätigkeit ausgeübt wurde, war maßgeblich für die Höhe des Elterngeldanspruchs, denn dieser betrug mit Erwerbstätigkeit 1 160 EUR und ohne 270 EUR. Ohne Inanspruchnahme von Elterngeld Plus war der Betrag höher (1 079 EUR) als mit Elterngeld-Plus-Bezug (677 EUR), unabhängig von einer vorherigen Erwerbstätigkeit.

Die meisten Elterngeldbeziehenden gab es dort, wo es auch die meisten Kinder gab: in den beiden Großstädten Halle (Saale) (4 121) und in der Landeshauptstadt Magdeburg (3 570). Der Väteranteil an den Elterngeldempfangenden erreichte seinen höchsten Wert im Burgenlandkreis (26,8 %; 626 von 2 338) und den niedrigsten im Salzlandkreis (21,1 %; 480 von 2 274). In den Landkreisen Börde (1 052 EUR) und Saalekreis (1 055 EUR) wurden im Durchschnitt monatlich die höchsten Elterngeldansprüche generiert. Mit 893 EUR bzw. 859 EUR war das Elterngeld in den kreisfreien Städten Dessau-Roßlau und Halle (Saale) am geringsten.

Elterngeld Plus wird über einen längeren Zeitraum ausgezahlt als das sogenannte Basiselterngeld und soll die Vereinbarkeit von Beruf und Familie insbesondere bei Teilzeittätigkeit erhöhen. Entsprechend erhielten Elterngeld-Plus-Beziehende die Leistung im Durchschnitt 16,3 Monate gegenüber 9,3 Monaten ohne Elterngeld Plus. Die Elterngeldstatistik ist eine zentrale Bundesstatistik, welche vom Statistischen Bundesamt durchgeführt wird.

Berechnet wurde der Geburtenrückgang mithilfe der vorläufigen und überlagerten Geburtenzahl (11 978). Aus Gründen der statistischen Geheimhaltung werden ab Berichtsjahr 2025 die Geburtenzahlen mithilfe der Cell-Key-Methode leicht verändert. Dadurch bedingt addieren sich die jeweiligen Einzelwerte einer Tabellenzeile oder -spalte nicht notwendigerweise zur ausgewiesenen Gesamtsumme.

Weitere Zahlen aus der Geburtenstatistik sind in der in der GENESIS-Online-Datenbank des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt abrufbar.

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StaLa Aktuelles
news-2309798 Fri, 24 Apr 2026 10:00:00 +0200 Anteil des Holzeinschlags aufgrund von Waldschäden sank 2025 auf 20,7 % https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/anteil-des-holzeinschlags-aufgrund-von-waldschaeden-sank-2025-auf-207 2025 wurden in den sachsen-anhaltischen Wäldern insgesamt rund 1 169 700 m³ Holz eingeschlagen. Die Größenordnung des eingeschlagenen Schadholzes lag bei 242 100 m³, weshalb dessen Anteil am gesamten Holzeinschlag mit 20,7 % leicht unterhalb des Bundesdurchschnitts von 22,1 % lag. 2025 erreichte der gesamte Holzeinschlag damit nur etwa die Hälfte des Maximalwerts aus dem Jahr 2020 (2 854 100 m³). In diesem Jahr hatte der Anteil des ungeplanten Holzeinschlags aufgrund von Waldschäden bei 83,8 % gelegen.

Hauptursache für den Schadholzeinschlag war 2025 Insektenbefall. Dieser war verantwortlich für den Einschlag von 105 800 m³ Holz. Das war knapp die Hälfte des Schadholzeinschlags aufgrund von Insekten des vorangegangenen Jahres (211 000 m³) und nur ein Bruchteil des Niveaus der Jahre 2020 (1 761 700 m³) und 2021 (1 780 900 m³).

70,2 % (821 700 m³) des insgesamt eingeschlagenen Holzes stammten von Kiefern und Lärchen. Bei 15,4 % (180 700 m³) handelte es sich um Buchen oder sonstiges Laubholz, ausgenommen Eichen und Roteichen (118 900 m³). Letztere hatten einen Anteil am Holzeinschlag von 10,2 %.

48,3 % des geschlagenen Holzes waren Stammholz (564 900 m³) und waren für eine Nutzung in der Säge- oder Furnierindustrie vorgesehen. Weitere 43,8 % waren Industrieholz, welches in der Holzwerkstoff- bzw. Papier- und Zellstoffindustrie genutzt werden sollte. 5,2 % waren Energieholz (60 600 m³) und der Rest (31 900 m³) des geschlagenen Holzes wurde nicht verwertet.

Weitere Informationen zum Thema Land- und Forstwirtschaft finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

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StaLa Aktuelles
news-2309799 Fri, 24 Apr 2026 08:27:05 +0200 Tabelle aktualisiert https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/tabelle-aktualisiert-40 Es wurde 1 Tabelle im Bereich Energie- und Wasserversorgung aktualisiert. Folgende Tabelle im Bereich Energie- und Wasserversorgung wurde aktualisiert:

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Tabellen Aktuelles
news-2309793 Thu, 23 Apr 2026 15:58:43 +0200 Tabellen aktualisiert https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/tabellen-aktualisiert-29 Es wurden 4 Tabellen im Bereich Unternehmen, Handwerk aktualisiert. Folgende Tabellen im Bereich Unternehmen, Handwerk wurden aktualisiert:

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Tabellen Aktuelles
news-2309789 Thu, 23 Apr 2026 11:00:00 +0200 Neue Berichte veröffentlicht https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/neue-berichte-veroefffentlicht-1 Es wurden neue Berichte in den Bereichen Steuern, Verarbeitendes Gewerbe und Landwirtschaft veröffentlicht. Gewerbesteuerpflichtige, Besteuerungsgrundlagen und Steuermessbeträge Ergebnisse 2021; Gewerbesteuerstatistik

Tätige Personen, Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe sowie im Bergbau und der Gewinnung von Steinen und Erden Januar 2026, vorläufige Ergebnisse

Anbau von Blumen und Zierpflanzen für den Verkauf Jahr 2025

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StaLa Berichte Aktuelles
news-2309786 Thu, 23 Apr 2026 10:00:00 +0200 2024 gab es 15 469 aktive Handwerksunternehmen in Sachsen-Anhalt https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/2024-gab-es-15-469-aktive-handwerksunternehmen-in-sachsen-anhalt Ende 2024 gab es in Sachsen-Anhalt 15 469 aktive zulassungspflichtige und zulassungsfreie Handwerksunternehmen mit insgesamt 136 464 tätigen Personen. Diese erwirtschafteten einen Jahresumsatz von 16,5 Mrd. EUR, wie das Statistische Landesamt mitteilt.

Die Zahl der wirtschaftlich aktiven Handwerksunternehmen nahm gegenüber 2023 um 2,3 % ab. Zugleich ging der nominale Umsatz gegenüber dem Vergleichszeitraum um 1,8 % zurück.

Der Umsatz je tätiger Person belief sich auf 120 601 EUR. Im zulassungspflichtigen Handwerk lag dieser Wert bei 134 769 EUR. Im zulassungsfreien Handwerk war er mit 48 536 EUR deutlich niedriger.

2024 gab es 16 250 geringfügig Beschäftigte. Ihr Anteil betrug 11,9 % an allen tätigen Personen. Dabei war für das zulassungspflichtige Handwerk ein Anteil von 9,8 % zu verzeichnen. Im zulassungsfreien Handwerk betrug dieser Anteil 22,5 %.

Ab sofort finden sich einige ausgewählte Tabellen nach Gewerbezweigen sowie nach Kreisen untergliedert nach zulassungspflichtigen bzw. -zulassungsfreien Gewerbe im Internetangebot des Statistischen Landesamtes. Außerdem sind die wichtigsten Angaben zur Handwerkszählung seit 2008 in der GENESIS-Datenbank enthalten.

Die Ergebnisse der Handwerkszählung beruhen auf der registergestützten Auswertung von Verwaltungsdaten. Nicht berücksichtigt sind daher Kleinstbetriebe, die weder steuerbare Umsätze noch sozialversicherungspflichtig Beschäftigte für das Jahr 2024 angegeben hatten.

Erstmals wurde die Zahl der tätigen Personen nach dem Jobkonzept ermittelt und ist damit nicht mehr unmittelbar mit den Vorjahreszahlen vergleichbar. Ab Berichtsjahr 2024 werden alle Beschäftigtenverhältnisse je Betrieb ausgewertet (in Haupt- und Nebentätigkeit), während zuvor nur die Haupttätigkeit ausgewiesen wurde. Die Angaben zu den tätigen Personen sind deshalb nur eingeschränkt mit den Vorjahren vergleichbar.

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StaLa Aktuelles