Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt - News http://statistik.sachsen-anhalt.de/ de_DE Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt Fri, 04 Apr 2025 04:31:19 +0200 Fri, 04 Apr 2025 04:31:19 +0200 TYPO3 EXT:news news-2306817 Thu, 03 Apr 2025 10:12:15 +0200 Tabelle aktualisiert https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/tabelle-aktualisiert-26 Es wurden 3 Tabellen im Bereich Land- und Forstwirtschaft, Fischerei und 1 Tabelle im Bereich Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen veröffentlicht. Folgende Tabellen im Bereich Land- und Forstwirtschaft, Fischerei wurden aktualisiert:

Folgende Tabelle im Bereich Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen wurde aktualisiert:

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Tabellen Aktuelles
news-2306815 Thu, 03 Apr 2025 10:00:00 +0200 Anstieg der männlichen und Rückgang der weiblichen Beschäftigten im Gesundheitswesen 2023 in Sachsen-Anhalt https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/anstieg-der-maennlichen-und-rueckgang-der-weiblichen-beschaeftigten-im-gesundheitswesen-2023-in-sachsen-anhalt 2023 gab es in Sachsen-Anhalt 153,5 Tsd. Beschäftigte im Gesundheitswesen. Gegenüber 2022 bedeutete das eine Zunahme um rd. 300 Beschäftigungsverhältnisse (+0,2 %). Die prozentuale Zunahme fiel für Sachsen-Anhalt niedriger aus als die für Deutschland ausgewiesene Erhöhung um 0,5 %. Sachsen-Anhalt hatte 2023 wie bereits im Vorjahr einen Anteil von 2,5 % an allen Beschäftigten im Gesundheitswesen in Deutschland.

2023 waren 118,5 Tsd. Personen bzw. 77,2 % der Beschäftigten im Gesundheitswesen weiblich, womit Sachsen-Anhalt zusammen mit Sachsen auch weiterhin den höchsten Anteil im Bundesländervergleich hatte (Bundesdurchschnitt: 74,6 %). Allerdings ging die Anzahl der weiblichen Beschäftigten in Sachsen-Anhalt gegenüber 2022 um rd. 600 Beschäftigungsverhältnisse (-0,5 %) zurück, d. h., die Zunahme der Beschäftigungsverhältnisse insgesamt wurde durch die männlichen Beschäftigten mit einem Plus von knapp 900 Personen (+2,6 %) erbracht. In Deutschland nahm sowohl die Anzahl der weiblichen (+0,2 %) als auch der männlichen Beschäftigten (+1,4 %) zu, auch hier entwickelte sich aber die Anzahl der männlichen Beschäftigten deutlich stärker als die der weiblichen.  

Betrachtet nach Einrichtungsart entstammt die Zunahme der Beschäftigten im Gesundheitswesen in Sachsen-Anhalt dabei überwiegend aus den stationären/teilstationären Einrichtungen mit einem Plus von 1,2 Tsd. Personen gegenüber dem Vorjahr sowie zu einem deutlich geringeren Teil aus den Rettungsdiensten mit einer Erhöhung um rd. 100 Personen. Für alle anderen Einrichtungsarten mussten Rückgänge gegenüber 2022 ausgewiesen werden, dabei vor allem mit jeweils 0,4 Tsd. Personen in der Verwaltung des Gesundheitswesens sowie in den sonstigen Einrichtungen des Gesundheitswesens. Die unterschiedliche Entwicklung der weiblichen und männlichen Beschäftigten im Gesundheitswesen in Sachsen-Anhalt insgesamt lässt sich auf die ambulanten Einrichtungen zurückführen, für die 0,6 Tsd. weniger weibliche aber 0,5 Tsd. mehr männliche Beschäftigte 2023 als 2022 ausgewiesen wurden. Dennoch wurde auch 2023 unter allen Einrichtungsarten der höchste Anteil der weiblichen Beschäftigten bei den ambulanten Einrichtungen mit 82,2 % verzeichnet. Den höchsten Anteil der männlichen Beschäftigten gab es bei den Rettungsdiensten mit 73,3 %.   

Die vorliegenden Berechnungsergebnisse wurden durch die Arbeitsgruppe „Gesundheitsökonomische Gesamtrechnungen der Länder“ (AG GGRdL) ermittelt. Ergebnisse für alle Bundesländer zur Gesundheitspersonalrechnung können der Internet-Seite der AG GGRdL unter www.ggrdl.de entnommen werden. 

Unter Gesundheitspersonal/Beschäftigten werden hier Beschäftigungsverhältnisse verstanden, sodass Personen mit mehreren Arbeitsverhältnissen in verschiedenen Einrichtungen auch mehrfach gezählt werden; Definition Gesundheitswesen gemäß SHA (System of Health Account); nicht identisch mit Abteilung 86 der aktuellen Wirtschaftszweigklassifikation.

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StaLa Berichte
news-2306812 Wed, 02 Apr 2025 16:02:36 +0200 Tabelle aktualisiert https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/tabelle-aktualisiert-25 Es wurde 1 Tabelle im Bereich Bildung veröffentlicht. Folgende Tabelle im Bereich Bildung wurde aktualisiert:

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Tabellen Aktuelles
news-2306799 Wed, 02 Apr 2025 11:00:00 +0200 Gas war 2022 häufigster Heizenergieträger in Sachsen-Anhalt https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/gas-war-2022-haeufigster-heizenergietraeger-in-sachsen-anhalt Im Rahmen eines gemeinsamen Pressegesprächs informierten heute im Statistischen Landesamt in Halle (Saale) der Minister für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt, Herr Prof. Dr. Armin Willingmann, und der Präsident des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt, Herr Michael Reichelt, über die Heizsituation in Sachsen-Anhalt. Präsident Reichelt sagte dazu: „Im Rahmen der Gebäude- und Wohnungszählung des Zensus 2022 wurden wertvolle Daten zur Heizsituation in Sachsen-Anhalt erhoben und ausgewertet. Diese Informationen bieten einen umfassenden Einblick in die verwendeten Heizungsarten und insbesondere deren Energieträger.“

Energieminister Willingmann erklärte: „Die Daten des Statistischen Landesamtes zeigen klar auf, wo die Wärmewende bei uns im Lande voranschreitet und wo wir noch vor teils großen Herausforderungen stehen. Wer heute ein Einfamilienhaus baut, setzt zumeist auf die klimafreundliche Wärmepumpe, weil das wirtschaftlich und ökologisch gleichermaßen sinnvoll ist. Größere Herausforderungen gibt es dagegen bei Bestandsbauten, die überwiegend mit Gas heizen. Hier erwarte ich neue Impulse von der nächsten Bundesregierung. Die kommunale Wärmeplanung muss bis 2028 erfolgreich abgeschlossen werden, damit klar ist, wie künftig vor Ort geheizt werden kann. Zudem werden wir konsequente Investitionen in Wärmenetze und gut ausgestattete Förderprogramme benötigen. Ich bin davon überzeugt, dass die Wärmewende nur gelingt, wenn sie sozialverträglich ausgestaltet wird und wir niemanden beim Umstieg auf klimaneutrale Wärmeversorgung überfordern.“

Von den insgesamt 1 263 371 Wohnungen in Gebäuden mit Wohnraum zum Stichtag 15. Mai 2022 waren die meisten mit Zentralheizungen (747 770) ausgestatten. Auf den Plätzen 2 und 3 folgten 323 308 Wohnungen mit Fernheizung (Fernwärme) und 107 762 mit Etagenheizungen.

Aus wirtschaftlicher Sicht für den Einzelnen, aber auch aus ökologischer Sicht war neben der Art der Heizung aber insbesondere der Energieträger der Heizung wichtig. In mehr als der Hälfte aller Wohnungen (53,2 %) in Sachsen-Anhalt wurde Gas (672 612) als Energieträger eingesetzt. Am zweithäufigsten kam Fernwärme aus verschiedenen Energieträgern (323 308) zum Einsatz. Neben Gas wurden fossile Energieträger wie folgt eingesetzt: in 157 640 Wohnungen der Energieträger Heizöl und in 10 911 Wohnungen Kohle. Nachwachsende Energieträger wie Holz, Holzpellets (31 825 Wohnungen) und Biomasse/Biogas (706 Wohnungen) spielten in Sachsen-Anhalt zum Stichtag eine untergeordnete Rolle.

In insgesamt 166 von 218 Gemeinden war Gas der am häufigsten verwendete Energieträger. Hierzu zählten auch die kreisfreie Stadt Halle (Saale) (50,2 % aller Wohnungen) und die Landeshauptstadt Magdeburg (56,4 %). Gas dominierte als Energieträger der Heizung zudem auch in den meisten anderen Bundesländern. Den höchsten Anteil hatte Gas als Heizenergieträger in Niedersachsen mit 71,9 % (2 957 772) aller Wohnungen und den niedrigsten in Bayern mit 42,3 % (2 807 846).

In 44 Gemeinden Sachsen-Anhalts wurden die meisten Wohnungen mit Heizöl beheizt. Hierbei handelt es sich vor allem um kleine oder ländlichere Gemeinden. In der kreisfreien Stadt Dessau-Roßlau (47,7 %) und 8 weiteren Kommunen (Stadt Hohenmölsen, Karsdorf, Benndorf, Solestadt Bad Dürrenberg, die Städte Braunsbedra, Merseburg, Querfurt und die Hansestadt Stendal) war dagegen Fernwärme der häufigste Energieträger.

Je mehr Wohnungen sich in einem Haus befanden, desto eher war es an die Fernwärme angeschlossen. Während von allen Einfamilienhäusern in Sachsen-Anhalt insgesamt rund 21 000 an die Fernwärme angeschlossen waren (5,1 %), waren es bei den Mehrfamilienhäusern ab 3 Wohnungen insgesamt knapp 283 300 Wohnungen (41,6 %), die so beheizt wurden. Solar-/Geothermie bzw. Wärmepumpen kamen dagegen am häufigsten in Einfamilienhäusern zum Einsatz: fast 80,0 % aller Wohnungen mit diesem Energieträger waren Einfamilienhäuser.

Am Stichtag 15. Mai 2022 setzten in Sachsen-Anhalt nur 23 874 (1,9 %) aller Wohnungen Solar-/Geothermie bzw. Wärmepumpen als Energieträger ein. Bei den neueren Wohnungen wurde der Anteil von Solar-/Geothermie bzw. Wärmepumpen jedoch zunehmend größer. So war diese bei zwischen 2000 und 2009 gebauten Wohnungen schon bei 8,1 % der Wohnungen (4 547) im Einsatz, bei den zwischen 2010 und 2015 waren es 24,2 % (4 925) und ab Baujahr 2016 stieg der Anteil auf 28,4 % (7 567).

Eine aktuelle Auswertung der Statistik der Baugenehmigungen zeigt zudem, dass sich der Anteil von Solar-/Geothermie bzw. Wärmepumpen in Zukunft weiter erhöhen wird. Von den insgesamt 10 077 seit 2022 genehmigten Bauvorhaben für Wohnungen in neugebauten Wohngebäuden haben 68,9 % Solar-/Geo- und Umweltthermie oder Wärmepumpen als primäre Heizenergiequelle (6 945).

Ein ähnliches Bild ergibt der Bundesvergleich für 2023: in allen Bundesländer dominierten die Solar-/Geo- und Umweltthermie als primäre Heizenergieart bei Baugenehmigungen für Wohngebäude. Ihr Anteil lag zwischen 54,1 % in Berlin und 88,3 % in Sachsen-Anhalt.

Ziel der im Rahmen des Zensus 2022 durchgeführten Gebäude- und Wohnungszählung war die flächendeckende und vollzählige Erfassung aller Gebäude mit Wohnraum sowie bewohnter Unterkünfte mit den darin befindlichen Wohnungen. Die Ergebnisse bilden eine wichtige Grundlage für wohnungspolitische Entscheidungen und Maßnahmen in der Raumplanung.

Die vom statistischen Verbund herausgegebene interaktive kartografische Anwendung Zensus-Atlas bietet zudem kleinräumige Daten auf Gitterzellen-Basis - unter anderem zum Energieträger - an. Alle Ergebnisse des Zensus 2022 werden überdies schrittweise in der Zensusdatenbank in Tabellenform veröffentlicht.

Weitere Informationen zum Thema Bautätigkeit und Wohnen finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Thema Baugenehmigungen können über die Tabellen zu Baugenehmigungen (31111) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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StaLa Aktuelles
news-2306798 Wed, 02 Apr 2025 10:00:00 +0200 Anstieg der Schülerzahl an den berufsbildenden Schulen im Schuljahr 2024/25 um 1,9 % https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/anstieg-der-schuelerzahl-an-den-berufsbildenden-schulen-im-schuljahr-2024-25-um-19 Im laufenden Schuljahr 2024/25 werden an den berufsbildenden Schulen in Sachsen-Anhalt 45 432 Schülerinnen und Schüler unterrichtet. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, sind das 834 Schülerinnen und Schüler bzw. 1,9 % mehr als im Vorjahr (44 598).

Nach wie vor besuchen mehr als die Hälfte (59,2 %) aller Jugendlichen an berufsbildenden Schulen die Teilzeitberufsschulen. Gegenüber dem Vorjahr erhöhte sich die Schülerzahl um 186 (+0,7 %) auf 26 892 Personen.

In berufsbildenden Vollzeitschulen absolvieren 40,8 % (18 540) der Schülerschaft ihre Ausbildung. Im Vergleich zum vorangegangenen Schuljahr wurden hier unterschiedliche Entwicklungen festgestellt. An Berufsfachschulen wurde die höchste Zunahme um 453 (+7,3 %) auf 6 705 Personen registriert. Auch im Berufsvorbereitungsjahr wurde erneut ein Anstieg um 309 (+10,8 %) auf 3 162 Personen verzeichnet. An den Fachoberschulen erhöhte sich die Schülerzahl um 93 (+4,0 %) auf 2 436. Dagegen verringerte sich die Zahl an den Beruflichen Gymnasien um 30 (-1,6 %) auf 1 821 Personen. Den größten Rückgang um 177 (-3,9 %) auf 4 416 Personen verzeichneten erneut die Fachschulen.

Der Frauenanteil an den berufsbildenden Schulen beträgt 43,8 % (19 881 Schülerinnen). Die Spanne reicht in den einzelnen Schulformen von 30,9 % in Teilzeitberufsschulen über 32,7 % im Berufsvorbereitungsjahr bis zu 72,2 % in Berufsfachschulen und 74,9 % in Fachschulen.

Der Anstieg der Schülerzahl ist vor allem auf die Zuwanderung aus dem Ausland zurückzuführen. Im Schuljahr 2024/25 werden 5 400 Jugendliche mit ausländischer Staatsangehörigkeit unterrichtet, dies entspricht einer Zunahme um 858 Personen bzw. 18,9 % im Vergleich zum Vorjahr. Der ausländische Schüleranteil beträgt damit 11,9 % (Vorjahr: 10,2 %) und ist in den einzelnen Schulformen sehr heterogen. Die Spanne reicht von 1,1 % in Fachschulen über 18,0 % in Fachoberschulen bis zu 50,9 % im Berufsvorbereitungsjahr.

Die Schülerschaft mit ausländischer Staatsangehörigkeit stammt im Schuljahr 2024/25 weiterhin am häufigsten aus Syrien (1 401), Ukraine (684), Vietnam (639) und Afghanistan (543).

Aus Gründen der statistischen Geheimhaltung sind die Absolutwerte auf ein Vielfaches von 3 gerundet. Die Summe der gerundeten Werte kann von der ebenfalls gerundeten Gesamtsumme abweichen.

Weitere Informationen zum Thema Bildung finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

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news-2306780 Tue, 01 Apr 2025 10:00:00 +0200 Zahl des Tages: 817 https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/zahl-des-tages-817 2024 wurden in Sachsen-Anhalt 58 237 t Möhren und Karotten im Freiland geerntet. Dies teilt das Statistische Landesamt anlässlich des Tages der Möhre am 4. April mit. Der Anbau erfolgte auf 817 ha. Die Anbaufläche ging das 5. Jahr in Folge zurück und hat sich seit 2019 um 275 ha verkleinert. Das entspricht in etwa der Fläche von 385 Fußballfeldern.

Gegenüber 2023 stieg die Erntemenge um knapp 5 % an. Sie lag aber weiterhin unterhalb des Mittelwerts der Erntemengen der vorausgegangenen 6 Jahre (61 764 t). 2021 wurden seit der Jahrtausendwende mit 70 398 t bisher die größte Erntemenge eingefahren.

Der Hektarertrag steigerte sich ebenfalls im Vergleich zum Vorjahr von 664,6 dt/ha auf 713,2 dt/ha und überstieg auch das mittlere Niveau der Jahre 2018 bis 2023 (619,3 dt/ha). 2024 wurde der bisher höchste Hektarertrag seit 2001 erzeugt.

Weitere Informationen zum Thema Landwirtschaft finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

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StaLa Aktuelles
news-2306770 Mon, 31 Mar 2025 10:00:00 +0200 Preisniveau bleibt im März 2025 überdurchschnittlich hoch https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/preisniveau-bleibt-im-maerz-2025-ueberdurchschnittlich-hoch Die Verbraucherpreise erhöhten sich in Sachsen-Anhalt im vergangenen Monat um 2,9 % im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie das Statistische Landesamt mitteilt. Mit einer Entwicklung von +0,7 % gegenüber dem Februar 2025 stieg der Indexstand somit auf einen Wert von 122,9 (Basis 2020 = 100).

Erneut stiegen die Preise für Andere Waren und Dienstleistungen im Jahresvergleich am stärksten an (+11,6 %). Die größten Preisentwicklungen in diesem Sektor wurden bei Dienstleistungen der häuslichen Alten- und Behindertenpflege (+30,1 %) gemessen. Aber auch für Versicherungsdienstleistungen für Reise und Gepäck mussten höhere Beiträge geleistet werden (+20,3 %). Im Bereich Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke wurden ebenfalls überdurchschnittlich hohe Preisentwicklungen im 12-Monatszeitraum gemessen (+4,1 %). Neben deutlich höheren Preisen für Butter (+23,3 %) mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher auch für Schokoladen (+18,7 %), Kaffee und Ähnliches (+18,0 %), Kakaopulver oder Ähnliches (+16,8 %) und Frucht- und Gemüsesäfte (+12,1 %) im März deutlich mehr Geld aufwenden als noch im Vorjahr.

Im Monatsvergleich zum Februar 2025 entwickelten sich saisonbedingt die Preise für Bekleidung und Schuhe stark (+4,9 %). Bekleidung für Kinder (+8,3 %) und für Damen (+6,3 %) wurden mit dem Beginn der Frühjahr-/Sommerkollektion deutlich teurer angeboten. Auch für Möbel, Leuchten, Geräte u. a. Haushaltszubehör stiegen die Preise im Monatsvergleich stark an (+1,5 %). In diesem Bereich erhöhten sich besonders die Preise von Tisch- und Badezimmerwäsche (+9,9 %), Gartenmöbel und Campingzubehör (+8,4 %), Andere Heimtextilien (+4,6 %) und Bestecke, Schneid- und Silberwaren (+4,4 %).

Weitere Informationen zum Thema Preise finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Thema Verbraucherpreisindex können über die Tabellen zum Verbraucherpreisindex (61111) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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StaLa Aktuelles
news-2306765 Fri, 28 Mar 2025 11:02:13 +0100 Neue Berichte veröffentlicht https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/neue-berichte-veroeffentlicht-9 Es wurden neue Berichte in den Bereichen Baugewerbe, Verarbeitende Gewerbe und Landwirtschaft veröffentlicht. Umsatz, tätige Personen, Auftragseingang und Auftragsbestand im Baugewerbe Januar 2025

Tätige Personen, Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe sowie im Bergbau und der Gewinnung von Steinen und Erden Dezember 2024, endgültige Ergebnisse

Viehbestände: Rinder, Schweine, Schafe Stand: 3. November 2024, endgültige Ergebnisse

 

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StaLa Berichte Aktuelles
news-2306756 Fri, 28 Mar 2025 10:00:00 +0100 Güterumschlag in der Binnenschifffahrt in Sachsen-Anhalt 2024 um 1,9 % gestiegen https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/gueterumschlag-in-der-binnenschifffahrt-in-sachsen-anhalt-2024-um-19-gestiegen In den Binnenhäfen und Umschlagstellen Sachsen-Anhalts wurden 2024 rund 6,1 Mill. t Güter umgeschlagen. Nach Mitteilung des Statistischen Landesamtes lag der Güterumschlag der Binnenschifffahrt damit um 1,9 % über dem Ergebnis von 2023 und erreichte das 2. Jahr in Folge einen Zuwachs. Der Anteil an Gefahrgut sank im Vergleich zum Vorjahr von 15,6 % auf 14,6 % im Jahr 2024.

59,0 % aller umgeschlagenen Güter wurden von oder zu Häfen in Deutschland verschifft, 41,0 % waren Güterumschlag von oder zu Häfen im Ausland. Es wurden 2024 in den Binnenhäfen und Umschlagstellen Sachsen-Anhalts 1,9 Mill. t Güter empfangen und 4,2 Mill. t Güter versendet.

Mit 2,5 Mill. t (-2,9 % im Vergleich zum Vorjahr) und einem Anteil von 41,4 % am Gesamtumschlag waren Erzeugnisse der Land- und Forstwirtschaft sowie Fischerei die am häufigsten beförderten Güter. Die am zweithäufigsten umgeschlagene Güterabteilung waren 2024 mit 1,0 Mill. t und einem Plus um 47,0 % gegenüber dem Vorjahr Chemische Erzeugnisse. Der Güterumschlag von Kokerei- und Mineralölerzeugnisse war um 11,4 % rückläufig. Hiervon wurden 2024 rund 847 Tsd. t be- und entladen. Auch der Güterumschlag der Erze, Steine und Erden sowie sonstigen Bergbauerzeugnisse sank im Vergleich zum Vorjahr um 4,7 %.

50,4 % aller Güter wurden in Häfen und Umschlagstellen des Elbegebietes ein- oder ausgeladen, 49,6 % im Mittellandkanalgebiet. Insgesamt ging der Güterumschlag im Elbegebiet um 3,1 % gegenüber dem Vorjahr zurück. Die Häfen des Mittellandkanalgebiets verzeichneten dagegen einen Zuwachs an be- und entladenen Gütern um 7,4 %.

Der Containerumschlag auf den Binnenwasserstraßen Sachsen-Anhalts ging 2024 im Vergleich zum Vorjahr um 15,4 % auf insgesamt 36 581 TEU (Twenty-Foot-Equivalent-Unit) zurück. Dabei war sowohl der Containerumschlag in den Häfen des Elbegebiets (-17,2 %) als auch des Mittellandkanalgebiets (-14,0 %) rückläufig.

Der Güterumschlag ergibt sich aus den Meldungen über Aus- und Einladungen der in den Häfen ankommenden und abgehenden Schiffe.

Ein TEU ist eine international standardisierte Einheit zur Zählung von Containern unterschiedlicher Größe. Basis ist ein ISO-Container mit einer Länge von circa 6 Metern.

Weitere Informationen zum Thema Verkehr finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Thema Binnenschifffahrt können über die Tabelle zur Güterverkehrsstatistik der Binnenschifffahrt (46321) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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StaLa Aktuelles
news-2306757 Fri, 28 Mar 2025 10:00:00 +0100 Arbeitnehmerentgelte stiegen auch 2024 in Sachsen-Anhalt https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/arbeitnehmerentgelte-stiegen-auch-2024-in-sachsen-anhalt Die in Sachsen-Anhalt gezahlten Arbeitnehmerentgelte stiegen 2024 um 4,7 % im Vergleich zum Vorjahr. Sie lagen damit leicht unter dem durchschnittlichen Zuwachs von 5,6 % der Bundesrepublik. Die insgesamt 2024 gezahlten Arbeitnehmerentgelte erreichten nach den vorläufigen Berechnungen des Arbeitskreises „Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen“ in Sachsen-Anhalt einen Wert von 42,8 Mrd. EUR und entsprachen somit einem Anteil von 1,8 % an den gesamtdeutschen Arbeitnehmerentgelten. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, resultierte das Wachstum vor allem aus dem Anstieg der Durchschnittsverdienste (Pro-Kopf-Entgelt) um 4,8 %. Die Anzahl der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ging um 0,1 % bzw. 916 Personen zurück.

Die durchschnittlich gezahlten Entgelte je Arbeitnehmerin bzw. Arbeitnehmer betrugen 2024 in Sachsen-Anhalt 46 662 EUR. Prozentual lag der Anstieg in Sachsen-Anhalt damit unter der bundesweiten Entwicklung (+5,2 %). Absolut ergab sich für Sachsen-Anhalt ein Plus von 2 138 EUR zum Vorjahr, der Bundeswert stieg um 2 762 EUR. Der Angleichungsstand der Pro-Kopf-Entgelte in Sachsen-Anhalt zum Bundeswert betrug 84,1 % (-0,4 % zum Vorjahr). Pro Arbeitnehmerin bzw. Arbeitnehmer waren das 8 837 EUR weniger als bundesweit.

Das Produzierende Gewerbe ohne Baugewerbe war mit 55 410 EUR der Wirtschaftsbereich mit den höchsten Pro-Kopf-Entgelten im Land. Die geringsten Pro-Kopf-Entgelte entfielen auf die Land- und Forstwirtschaft, Fischerei (32 672 EUR) sowie den Bereich Handel, Verkehr, Gastgewerbe, Information und Kommunikation (38 799 EUR).

Die gezahlten Entgelte je Arbeitnehmerin bzw. Arbeitnehmer erhöhten sich im Dienstleistungsbereich (+5,3 %) stärker als im Produzierenden Gewerbe (+3,9 %). Innerhalb des Dienstleistungssektors verzeichnete der Pro-Kopf-Wert im Bereich Handel, Verkehr, Gastgewerbe, Information und Kommunikation mit einem Plus von 5,8 % den höchsten prozentualen Anstieg, der hier dem Durchschnitt aller Bundesländer entsprach. Die Entgelte je Arbeitnehmerin bzw. Arbeitnehmer dieses Bereichs lagen dennoch um 10 736 EUR unter dem Bundesdurchschnitt.

Der Anstieg im Bereich Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Fischerei betrug 4,3 %. Die Pro-Kopf-Werte lagen 4 398 EUR über dem Bundesdurchschnitt.

Das Arbeitnehmerentgelt (Inland) umfasst die Bruttolöhne und -gehälter der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und den Arbeitgeberanteil der Sozialbeiträge. Es stellt die gesamten Kosten dar, die Arbeitgeber für die Beschäftigung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern aufwenden. 2024 entfielen in Sachsen-Anhalt rund 84 % des Arbeitnehmerentgeltes auf die Bruttolöhne und -gehälter und 16 % auf die Sozialbeiträge der Arbeitgeber.

Neben ersten Ergebnissen für 2024 werden auch erste detaillierte Ergebnisse der Revision 2024 zu den Arbeitnehmerentgelten nach Wirtschaftsbereichen auf Länderebene vorgestellt. Im Rahmen der VGR-Revision 2024 gab es keine maßgeblichen konzeptionellen Änderungen. Es wurden insbesondere neue Datenquellen, geänderte Bezugs- und Basisdaten und Berechnungsmethoden berücksichtigt. Auswirkungen auf die Arbeitnehmerentgeltberechnung hatten die Einbeziehung der Bruttolöhne und -gehälter aus Nebenerwerbstätigkeit, die Überarbeitung der Durchschnittsverdienste der Arbeiterinnen und Arbeiter/Angestellten sowie die Revision in der regionalen Erwerbstätigenrechnung. Um Brüche in den Zeitreihen zu vermeiden und den Datennutzenden weiterhin methodisch konsistente Zeitreihen zur Verfügung zu stellen, wurden die Ergebnisse bis 1991 zurück neu berechnet. Die Revisionsergebnisse sind grundsätzlich nur eingeschränkt vergleichbar mit den bisher veröffentlichten Daten.

Weitere Informationen zum Thema Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen können der Internetseite des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt entnommen werden. Die Ergebnisse aller Bundesländer werden auf der Internetseite www.vgrdl.de veröffentlicht.

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StaLa Aktuelles
news-2306758 Fri, 28 Mar 2025 10:00:00 +0100 Anstieg der Unternehmensinsolvenzen in Sachsen-Anhalt unter dem Bundesdurchschnitt https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/anstieg-der-unternehmensinsolvenzen-in-sachsen-anhalt-unter-dem-bundesdurchschnitt 2024 wurden von den Amtsgerichten in Sachsen-Anhalt insgesamt 352 Unternehmensinsolvenzen gemeldet. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, lag der Anstieg der Anträge auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens mit 9,0 % gegenüber dem Vorjahr unter dem Bundesdurchschnitt (17,1 %).

Den höchsten Anstieg verzeichnete Niedersachsen mit 33,5 %. Danach folgten Baden-Württemberg mit 30,4 % und Berlin mit 27,0 %. Bremen übermittelte als einziges Bundesland weniger Insolvenzanträge als 2023 (-13,6 %).

2024 wurden in Sachsen-Anhalt 1/5 der Anträge auf Eröffnung eines Insolvenzverfahren für Unternehmen des Baugewerbes registriert. Gegenüber dem Vorjahr waren das 34,0 % mehr Anträge. Damit waren die Unternehmen des Baugewerbes vergleichsweise stark betroffen. Auch deutschlandweit verzeichnete das Baugewerbe mit 16,9 % die meisten Unternehmensinsolvenzen. Danach folgte der Wirtschaftsbereich Handel (einschließlich Instandhaltung und Reparatur von Kfz) mit einem Anteil von 15,6 % an allen Unternehmensinsolvenzen deutschlandweit und 12,8 % von denen in Sachsen-Anhalt. Mit 45 Insolvenzanträgen in diesem Wirtschaftsbereich wurde gegenüber dem Vorjahr der höchste Anstieg an Unternehmensinsolvenzen (66,7 %) in Sachsen-Anhalt nachgewiesen. Zudem wurden viele Insolvenzanträge von Unternehmen in verschiedenen Dienstleistungsbereichen gestellt. Deutschlandweit waren Unternehmen mit dem Schwerpunkt ihrer wirtschaftlichen Tätigkeit in dem Bereich der freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen mit einem Anteil von 11,5 % vertreten. Gegenüber dem Vorjahr entsprach das einem Anstieg um 38,5 %. In Sachsen-Anhalt lag der Anteil dieser Unternehmen mit 6,5 % an den Unternehmensinsolvenzen deutlich unter dem Bundesdurchschnitt. Etwas häufiger als im Bundesdurchschnitt waren die Unternehmen des Gastgewerbes mit 10,8 % betroffen. Für ganz Deutschland lag ihr Anteil bei nur 9,2 %.

Weitere Informationen zum Thema Insolvenzen finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Thema Insolvenzen können über die Tabelle zur Statistik über beantragte Insolvenzverfahren (52411) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

Die Ergebnisse für alle Bundesländer und Deutschland wurden vom Statistischen Bundesamt veröffentlicht.

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StaLa Aktuelles
news-2306759 Fri, 28 Mar 2025 10:00:00 +0100 Wirtschaftsentwicklung in Sachsen-Anhalt 2024 https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/wirtschaftsentwicklung-in-sachsen-anhalt-2024 Das Bruttoinlandsprodukt, umfassendster Ausdruck für die volkswirtschaftliche Gesamtleistung einer Region, reduzierte sich in Sachsen-Anhalt 2024 gegenüber dem Vorjahr preisbereinigt um 0,9 %. In Deutschland nahm das Bruttoinlandsprodukt im gleichen Zeitraum um 0,2 % ab.

Ursache der negativen Entwicklung der Gesamtwirtschaft war in Sachsen-Anhalt ebenso wie in Deutschland das Produzierende Gewerbe. Das Produzierende Gewerbe ohne Baugewerbe, welches einen Anteil von 1/4 an der Gesamtwirtschaft hat, nahm in Sachsen-Anhalt - wie auch in Deutschland - preisbereinigt um 2,8 % ab. Dabei hatte das darin enthaltene Verarbeitende Gewerbe 2024 einen preisbereinigten Rückgang gegenüber dem Vorjahr um 3,6 %, für Deutschland betrug die Verringerung 2,9 %. Ursache für den Rückgang der Wertschöpfung in Sachsen-Anhalts Industrie waren Umsatzrückgänge z. B. im Maschinenbau, der Herstellung von chemischen Erzeugnissen sowie der Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln. Auch das Baugewerbe blieb mit einer preisbereinigten Veränderungsrate von -3,5 % unter dem Vorjahresniveau (Deutschland: -3,7 %). 

Der Wirtschaftsbereich Land- und Forstwirtschaft, Fischerei wies in Sachsen-Anhalt einen preisbereinigten Rückgang um 0,6 % gegenüber dem Vorjahr aus, der stärker als für Deutschland (-0,1 %) ausfiel.

Als größter Wirtschaftsbereich in Sachsen-Anhalt erbrachte der Dienstleistungssektor knapp 2/3 der Wirtschaftsleistung. Hier konnte für Sachsen-Anhalt ein leichtes preisbereinigtes Wachstum um 0,2 % gegenüber dem Vorjahr ermittelt werden, das aber geringer als im Bundesdurchschnitt (+0,9 %) ausfiel. Damit lieferte der Dienstleistungsbereich für Sachsen-Anhalt insgesamt einen geringeren positiven Beitrag zur Wirtschaftsentwicklung als in Deutschland, sodass für Sachsen-Anhalt der Rückgang aus dem Produzierenden Gewerbe durch den Dienstleistungsbereich weniger gut aufgefangen werden konnte als in Deutschland. Die Entwicklung im Dienstleistungsbereich wurde maßgeblich vom Teilbereich Öffentliche und sonstige Dienstleistungen, Erziehung, Gesundheit beeinflusst, der in Sachsen-Anhalt einen Anteil von rd. 30 % an der Gesamtwirtschaft hatte und eine Zunahme um 0,6 % auswies (Deutschland +1,7 %). Demgegenüber wurden für die Teilbereiche Handel, Verkehr, Gastgewerbe, Information und Kommunikation sowie Finanz-, Versicherungs- und Unternehmensdienstleistungen, Grundstücks- und Wohnungswesen preisbereinigte Rückgänge um 0,2 % und 0,3 % ermittelt, Deutschland konnte hier Zunahmen um 0,7 % bzw. 0,3 % ausweisen.

Nominal, d. h. unter Einbeziehung der Preisentwicklung, wies Sachsen-Anhalt ein Bruttoinlandsprodukt von 79,4 Mrd. EUR aus, was einer Erhöhung um 1,1 % gegenüber dem Vorjahr entsprach. Deutschland verzeichnete eine Zunahme um 2,9 %. Die bessere nominale gegenüber der preisbereinigten Entwicklung resultiert aus Preissteigerungen in vielen Bereichen. So erhöhte sich die nominale Bruttowertschöpfung im Baugewerbe in Sachsen-Anhalt um 4,2 % gegenüber dem preisbereinigten Rückgang um 3,5 %. Auch die Zunahme im Dienstleistungsbereich fiel nominal mit 3,6 % deutlich stärker als preisbereinigt aus.

An der Gesamtwirtschaft Deutschlands hatte Sachsen-Anhalt 2024 einen Anteil von 1,8 %.

Das nominale Bruttoinlandsprodukt je erwerbstätige Person betrug 2024 in Sachsen-Anhalt 80,3 Tsd. EUR. Der Zuwachs fiel für Sachsen-Anhalt mit +1,6 % geringer aus als in Deutschland (+2,7 %). Im Vergleich zum Durchschnitt des Bundes erreichte der Pro-Kopf-Wert in Sachsen-Anhalt 86 %, ebenso wie im Durchschnitt der ostdeutschen Bundesländer. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt je erwerbstätige Person, die so genannte Arbeitsproduktivität, ging 2024 gegenüber dem Vorjahr in Sachsen-Anhalt und Deutschland um jeweils 0,4 % zurück.

Die vorliegenden Berechnungsergebnisse resultieren aus der Gemeinschaftsarbeit aller Statistischen Landesämter im Arbeitskreis "Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder", dem auch das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt angehört. Die Berechnungsergebnisse des Jahres 2024 haben vorläufigen Charakter. Sie wurden auf Grundlage kurzfristig verfügbarer Wirtschaftsdaten des gesamten Jahres 2024 erstellt und sind aufgrund der noch eingeschränkten länderspezifischen Datenverfügbarkeit für das gesamte Berechnungsjahr mit Unsicherheiten behaftet.  

Mit dieser Pressemitteilung werden neben ersten Ergebnisse für 2024 auch erste detaillierte Ergebnisse der Revision 2024 zur Bruttowertschöpfung nach Wirtschaftsbereichen sowie zur Höhe des regionalen Bruttoinlandsprodukts auf Länderebene vorgestellt. Im Rahmen der VGR-Revision 2024 gab es keine maßgeblichen konzeptionellen Änderungen, vielmehr wurden insbesondere neue Datenquellen, geänderte Bezugs- und Basisdaten und Berechnungsmethoden berücksichtigt. Um Brüche in den Zeitreihen zu vermeiden und den Datennutzern weiterhin methodisch konsistente Zeitreihen zur Verfügung zu stellen, wurden die Ergebnisse bis 1991 zurück neu berechnet. Zudem wurden im Rahmen der Revision 2024 die preisbereinigten Ergebnisse auf das neue Referenzjahr 2020 umgestellt. Die Revisionsergebnisse sind grundsätzlich nur eingeschränkt vergleichbar mit den bisher veröffentlichten Daten.

Details zu den Ergebnissen für das Bruttoinlandsprodukt und die Bruttowertschöpfung nach Wirtschaftsbereichen für Sachsen-Anhalt können den nachfolgenden Tabellen und der Internetseite des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt entnommen werden. Informationen des Arbeitskreises „Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder“ zu den Ergebnissen der Bundesländer sowie zur Revision 2024 in den Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen der Länder finden Sie unter www.vgrdl.de.

Vollständige Pressemitteilung

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StaLa Aktuelles
news-2306763 Thu, 27 Mar 2025 15:00:00 +0100 Neue Berichte veröffentlicht https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/neue-berichte-veroeffentlicht-8 Es wurden neue Berichte im Bereich Verkehr veröffentlicht. Straßenverkehrsunfälle September 2024, vorläufige Ergebnisse

Binnenschifffahrt November 2024

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StaLa Berichte Aktuelles
news-2306747 Thu, 27 Mar 2025 10:00:00 +0100 Pro-Kopf-Arbeitszeit 2024 betrug 1 356 Stunden in Sachsen-Anhalt https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/pro-kopf-arbeitszeit-2024-betrug-1-356-stunden-in-sachsen-anhalt In Sachsen-Anhalt wurden 2024 von den 989,2 Tsd. Erwerbstätigen insgesamt 1 341,5 Mill. Arbeitsstunden geleistet, das waren 18,6 Mill. Stunden weniger als im Vorjahr. Damit sank die durchschnittliche jährliche Pro-Kopf-Arbeitszeit um 13 Stunden auf 1 356 Stunden.

Wie das Statistische Landesamt nach neuesten vorläufigen Berechnungen des Arbeitskreises „Erwerbstätigenrechnung der Länder“ mitteilt, verringerte sich das gesamtwirtschaftliche Arbeitsvolumen, welches die tatsächlich geleistete Arbeitszeit aller Erwerbstätigen am Arbeitsort umfasst, 2024 gegenüber 2023 um 1,4 % (Vorjahr: -0,6 %). Die Zahl der Erwerbstätigen nahm im gleichen Zeitraum um 4,4 Tsd. Personen (-0,4 %) auf 989,2 Tsd. Personen ab (Vorjahr: -0,3 %). Die durchschnittliche Jahresarbeitszeit je erwerbstätige Person sank damit in Sachsen-Anhalt von 1 369 Stunden auf 1 356 Stunden (Bundesdurchschnitt: 1 332 Stunden). Verursacht wurde dieser Rückgang u. a. durch die Zunahme der Teilzeitbeschäftigung bei gleichzeitiger Abnahme der Vollzeitbeschäftigung.

Je nach Stellung im Beruf gab es erhebliche Unterschiede bei der Pro-Kopf-Arbeitszeit. Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer arbeiteten 2024 durchschnittlich 1 321 Stunden, die Selbstständigen und mithelfenden Familienangehörigen dagegen 1 804 Stunden.

Die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden entwickelte sich in der Land- und Forstwirtschaft, Fischerei (-0,7 %) und im Produzierenden Gewerbe (-2,7 %) rückläufig. Auch im Dienstleistungsbereich insgesamt (-0,9 %) gab es einen Rückgang, wobei der Bereich Öffentliche und sonstige Dienstleistungen; Erziehung, Gesundheit; Private Haushalte einen leichten Zuwachs (+0,1 %) verzeichnete.

Die meisten Arbeitsstunden je erwerbstätige Person wurden im Baugewerbe mit 1 526 Stunden und in der Land- und Forstwirtschaft, Fischerei mit 1 505 Stunden geleistet. Am kürzesten war die durchschnittliche jährliche Pro-Kopf-Arbeitszeit dagegen in den Dienstleistungsbereichen (1 316 Stunden), in denen Teilzeitarbeit und marginale Beschäftigung eine größere Rolle spielen.

Ursachen für die Unterschiede zum Bundesdurchschnitt und zwischen den Wirtschaftsbereichen sind neben verschiedenen tariflichen und individuellen Arbeitszeiten (Vollzeit-, Teilzeit-, marginale Beschäftigung), den unterschiedlichen Beschäftigungsstrukturen (abhängige und selbstständige Erwerbstätigkeit) und Wirtschaftszweigstrukturen auch die Mehr- und Kurzarbeit sowie krankheitsbedingte Ausfallzeiten und die unterschiedliche Zahl der Arbeitstage in den Bundesländern. Die verschiedenen regionalen und strukturellen Pro-Kopf-Arbeitszeiten sind somit kein Maßstab der Intensität und Qualität der verausgabten Arbeitszeit.

Diese vom Arbeitskreis „Erwerbstätigenrechnung der Länder“ (AK ETR) ermittelten Zahlen beruhen auf dem Berechnungsstand des Statistischen Bundesamtes und des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit (BA) vom Februar 2025.

Weitere Informationen und Ergebnisse zum Thema Erwerbstätigkeit können im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt oder unter www.statistikportal.de abgerufen werden.  

Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Thema Erwerbstätigkeit in Sachsen-Anhalt können über die Tabellen zur Erwerbstätigkeit (13311) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

Vollständige Pressemitteilung

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StaLa Aktuelles
news-2306748 Thu, 27 Mar 2025 10:00:00 +0100 Vollzeitbeschäftigte Fachkräfte verdienten durchschnittlich 3 345 EUR brutto im Monat https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/vollzeitbeschaeftigte-fachkraefte-verdienten-durchschnittlich-3-345-eur-brutto-im-monat Im April 2024 lag der durchschnittliche Bruttomonatsverdienst ohne Sonderzahlungen von Vollzeitbeschäftigten in Sachsen-Anhalt bei 3 821 EUR, wie das Statistische Landesamt aus den Ergebnissen der Verdiensterhebung mitteilt. Die beruflich als Fachkräfte eingestuften Vollzeitbeschäftigten, welche die überwiegende Mehrheit darstellten, erhielten 3 345 EUR brutto im April 2024.

Als Fachkräfte waren im April 2024 knapp 60 % der Vollzeitbeschäftigten eingestuft und erhielten mit durchschnittlich 3 345 EUR Bruttomonatsverdienst 7,9 % mehr als im April 2023. Mit der Einstufung „Spezialist“, 15 % der Vollzeitbeschäftigten, lag der Verdienst bei 4 417 EUR (+7,6 %). Als „Experte“, ebenfalls 15 % der Vollzeitbeschäftigten, erreichte der Verdienst 5 906 EUR (+1,6 %) und als „Helfer“, 12 % der Vollzeitjobs, lag der Verdienst bei 2 857 EUR, 11,0 % mehr als im April 2023.

Im Verarbeitenden Gewerbe Sachsen-Anhalts waren mit 23 % die meisten Jobs sozialversicherungspflichtig in Vollzeit erfasst. Der durchschnittliche Bruttomonatsverdienst lag im April 2024 hier bei 3 772 EUR. Im Sektor Handel, Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen gab es 10 % der Vollzeitjobs mit einem Bruttomonatsverdienst von 3 299 EUR. Ebenfalls 10 % der Vollzeitjobs lagen im Bereich der öffentlichen Verwaltung; Verteidigung und Sozialversicherung mit einem durchschnittlichen Bruttomonatsverdienst von 4 399 EUR. Weitere 10 % der Vollzeitbeschäftigten waren im April 2024 im Gesundheits- und Sozialwesen bei einem durchschnittlichen Verdienst von 4 404 EUR tätig.

Am höchsten war der durchschnittliche Bruttomonatsverdienst im Sektor Erziehung und Unterricht mit 4 979 EUR, wo 6 % der sozialversicherungspflichtigen Jobs angesiedelt waren. Den 2. Rang in Bezug auf die Verdiensthöhe erreichte der Sektor Energieversorgung mit 4 873 EUR. An 3. Stelle lagen die durchschnittlichen Verdienste im April 2024 im Finanz-, Versicherungs- und Dienstleistungsgewerbe mit 4 604 EUR. In beiden zuletzt genannten Wirtschaftssektoren waren jeweils 1 % der Vollzeitjobs angesiedelt.

Die meisten bezahlten Wochenarbeitsstunden leisteten die Beschäftigten im Sektor Land- und Forstwirtschaft; Fischerei mit 41,7 Stunden/Woche bei einem Bruttomonatsverdienst von 3 013 EUR. Die niedrigste durchschnittliche Wochenarbeitszeit wurde im Sektor Energieversorgung mit 38,3 Stunden/Woche erfasst.

Auch schulische und berufliche Ausbildung haben Einfluss auf die Höhe des Verdienstes. Ohne Schulabschluss lag das durchschnittliche Niveau des Bruttomonatsverdienstes im April 2024 bei 2 833 EUR. Mit einem Haupt- oder Volkshochschulabschluss betrug der Verdienst 3 025 EUR. Mit dem Abschluss der mittleren Reife oder einem gleichwertigen Abschluss konnten 3 468 EUR verdient werden. Mit einem Abitur oder Fachabitur waren im Schnitt 5 075 EUR möglich.

Mit einem anerkannten Berufsausbildungsabschluss lag der Verdienst im Durchschnitt bei 3 578 EUR im April 2024. Ohne beruflichen Ausbildungsabschluss waren es 2 990 EUR bzw. 16 % weniger. Ausbildungsabschlüsse als Meister, Techniker oder an einer Fachschule mit durchschnittlich 4 393 EUR führten zu Verdiensten mit 23 % über dem Durchschnitt mit anerkannten Abschlüssen, ebenso wie ein Abschluss als Bachelor zu 4 467 EUR bzw. 25 % über dem Durchschnitt führte. Mit einem Diplom, ein Magister, Master oder Staatsexamen konnte ein Verdienst von 5 811 EUR erreicht werden, 62 % über dem Mittelwert. Mit einer Promotion oder Habilitation lag der Durchschnittsverdienst bei 8 929 EUR bzw. 150 % über dem Durchschnitt.

Nach Berufsgruppen (KldB 2010) befanden sich die Spitzenverdienenden im April 2024 mit Berufen in der Human- und Zahnmedizin (9 256 EUR), gefolgt von Berufen im Bereich der Geschäftsführung und Vorständen (6 879 EUR). Tätigkeiten im Zusammenhang mit Lehr- und Forschungstätigkeit an Hochschulen wurden an 3. Stelle im Durchschnitt mit 6 669 EUR brutto pro Monat vergütet.

Im Bereich der Energietechnik (Gruppe 262) wurde im April 2024 ein durchschnittliches Verdienstniveau von 3 508 EUR erreicht. In dieser Gruppe sind u. a. auch Berufe im Bereich der regenerativen Energietechnik angesiedelt, die aktuell zu den Berufen mit hohen Engpassindikatoren laut Bundesagentur für Arbeit (Fachkräfteengpassanalyse der Bundesagentur für Arbeit (BA)) zählen. Ebenfalls zu den hoch eingestuften Engpassberufen zählen die im Tiefbau angesiedelten Jobs (Gruppe 322), hier wurde im April 2024 ein Durchschnittsverdienst von 3 734 EUR erreicht.

Bei allen Angaben handelt es sich um arithmetische Mittelwerte der Bruttomonatsverdienste für Vollzeitbeschäftigte aus der Verdiensterhebung für den April 2024, ohne Sonderzahlungen wie Urlaubs- oder Weihnachtsgeld.

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StaLa Aktuelles
news-2306746 Wed, 26 Mar 2025 15:28:21 +0100 Tabellen aktualisiert https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/tabellen-aktualisiert-unternehmen Es wurden 2 Tabellen im Bereich Unternehmen und 1 Tabelle im Bereich Elektrizitäts- und Wärmeerzeugung zur allgemeinen Versorgung veröffentlicht. Folgende Tabellen im Bereich Unternehmen wurden aktualisiert:

Folgende Tabelle im Bereich Elektrizitäts- und Wärmeerzeugung zur allgemeinen Versorgung wurde aktualisiert:

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Tabellen Aktuelles
news-2306736 Wed, 26 Mar 2025 10:00:00 +0100 Umsatz im sachsen-anhaltischen Kraftfahrzeughandel 2024 preisbereinigt um 3,6 % über dem Vorjahresniveau https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/umsatz-im-sachsen-anhaltischen-kraftfahrzeughandel-2024-preisbereinigt-um-36-ueber-dem-vorjahresniveau Der Kraftfahrzeughandel (einschl. Instandhaltung und Reparatur von Kfz) in Sachsen-Anhalt erzielte 2024 nach vorläufigen Ergebnissen der Monatsstatistik nominal, d. h. in jeweiligen Preisen, 5,9 % höhere Umsätze im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Nach Mitteilung des Statistischen Landesamtes entsprach das real, also unter Berücksichtigung der Preisentwicklung, einem Anstieg gegenüber 2023 um 3,6 %.

Im Vergleich der einzelnen Wirtschaftsgruppen erzielte der Handel mit Kraftwagen die höchsten Umsatzzuwächse. Der nominale Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 6,8 %, was einem realen Umsatzplus um 4,4 % entsprach.

Der Handel mit Kraftwagenteilen und -zubehör verzeichnete ein nominales Umsatzplus um 4,9 %. Real entsprach das einem Anstieg um 2,8 %.

Auch in der Instandhaltung und Reparatur von Kraftwagen wurde bei einem nominalen Umsatz-Plus um 4,4 % das Vorjahresniveau real um 2,1 % ebenfalls überschritten.

Mit einem Plus um 1,1 % fiel der nominale Umsatzzuwachs in jeweiligen Preisen im Bereich des Handels mit Krafträdern, Kraftradteilen und -zubehör; Instandhaltung und Reparatur von Krafträdern am geringsten aus. Real lagen die erwirtschafteten Umsätze 2024 hier um 1,2 % unter dem Vorjahresniveau.

Die Zahl der Beschäftigten im gesamten Kraftfahrzeughandel war im Laufe des Jahres 2024 um 2,2 % höher im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Den höchsten Beschäftigtenzuwachs gab es im Handel mit Kraftwagenteilen und -zubehör (+5,8 %). Auch in den anderen Wirtschaftsgruppen stiegen die Beschäftigtenzahlen im Vorjahresvergleich an, so im Handel mit Kraftwagen (+1,5 %), in der Instandhaltung und Reparatur von Kraftwagen (+1,6 %) und im Handel mit Krafträdern, Kraftradteilen und -zubehör; Instandhaltung und Reparatur von Krafträdern (+1,8 %.)

Bei den Daten handelt es sich um erste vorläufige Konjunkturergebnisse der Monatsstatistik im Kraftfahrzeughandel.

Weitere Informationen zum Thema Handel finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Thema Kraftfahrzeughandel können über die Tabelle zum Kraftfahrzeughandel (45214) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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StaLa Aktuelles
news-2306737 Wed, 26 Mar 2025 10:00:00 +0100 Bundesweit die meisten Theatersitze je 1 000 Einwohnerinnen und Einwohner https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/bundesweit-die-meisten-theatersitze-je-1-000-einwohnerinnen-und-einwohner Mit Stichtag 01.01.2023 boten in der Spielzeit 2022/23 die 8 öffentlichen Theaterunternehmen in Sachsen-Anhalt ihrem Publikum 17 045 Sitzplätze an. D. h., im Land kamen auf 1 000 Einwohnerinnen und Einwohner 23,7 Sitze in einem öffentlichen Theater. Wie das Statistische Landesamt anlässlich des Welttages des Theaters am 27. März mitteilt, war das bundesweit der höchste Wert. Im Bundesdurchschnitt kamen 8,6 Plätze auf 1 000 Einwohnerinnen und Einwohner.

In der Spielzeit wurden insgesamt 578 000 Theaterbesuchende in Sachsen-Anhalt gezählt (Spielzeit 2021/22: 310 466 Personen). Neben den 8 öffentlichen Theatern gab es noch 1 Privattheater mit 11 207 Besucherinnen und Besuchern. Wenn angenommen wird, dass jede Person in Sachsen-Anhalt während einer Spielzeit nur einmal ins Theater geht, dann waren es 2022/23 knapp 27 % der Bevölkerung gewesen (Stand: 31.12.2022).

2023 gab es in Sachsen-Anhalt laut statistischem Unternehmensregister 160 Rechtliche Einheiten im Wirtschaftszweig Darstellende Kunst. Zu diesem gehören neben den Tätigkeiten von Theaterensembles, Opernensembles und anderen Künstlern auch die Tätigkeiten von solchen Theaterhäusern, Opernhäusern u. Ä., bei denen ein festes Ensemble beschäftigt wird bzw. regelmäßig auftritt. Des Weiteren gab es 17 Rechtliche Einheiten, die dem Betrieb von Kultur- und Unterhaltungseinrichtungen zuzurechnen sind. Im Vergleich zu 2022 stieg die Zahl der Einheiten im Bereich Darstellende Kunst um 7, während im Betrieb von Kultur- und Unterhaltungseinrichtungen die Gesamtzahl um 1 gesunken ist. Beide Bereiche erwirtschafteten 2023 insgesamt 33 067 000 EUR Umsatz.

Die Angaben für die Theater entstammen der Theaterstatistik des Deutschen Bühnenverein e. V. für die Spielzeit 2022/23. Laut Angaben der Theaterstatistik stieg die Zahl der Besucherinnen und Besucher in der genannten Spielzeit um rund 86 % an. Sie lag aber noch deutlich unter dem Ergebnis der letzten Spielzeit vor der Corona-Pandemie 2018/19 (796 055 Besuche).

Eine Rechtliche Einheit wird in der deutschen amtlichen Statistik als kleinste rechtlich selbstständige Einheit definiert, die aus handels- bzw. steuerrechtlichen Gründen Bücher führt. Ferner muss die Rechtliche Einheit eine jährliche Feststellung des Vermögensbestandes bzw. des Erfolgs der wirtschaftlichen Tätigkeit vornehmen. Hierzu zählen auch Einrichtungen zur Ausübung einer freiberuflichen Tätigkeit.

Eine Rechtliche Einheit wird dann auswertungsrelevant, wenn sie im Berichtsjahr einen Umsatz von mehr als 22 000 EUR erzielte oder kumuliert über die 12 Monate des Berichtsjahres über mindestens eine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte bzw. einen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten oder mindestens 12 geringfügig entlohnt Beschäftigte verfügt.

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StaLa Aktuelles
news-2306727 Tue, 25 Mar 2025 10:00:00 +0100 Reallöhne 2024 um 3,0 % gestiegen https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/realloehne-2024-um-30-gestiegen Nach Reallohnverlusten und leichtem Anstieg seit 2021 betrug die Reallohnsteigerung 2024 in Sachsen-Anhalt 3,0 % gegenüber dem Vorjahr, wie das Statistische Landesamt mitteilt. Die Steigerung der Nominallöhne in Sachsen-Anhalt lag 2024 bei 5,6 % zum Vorjahr und damit über dem Anstieg der Verbraucherpreise von 2,5 % im gleichen Zeitraum. Effektiv lag der Reallohnzuwachs im vergangenem Jahr bei 3,0 % gegenüber 2023. Damit hat die Inflation in Sachsen-Anhalt 2024 nicht, wie in den Jahren davor, die Lohnerhöhungen ausgeglichen oder überkompensiert.

Eine Reallohnsteigerung in Höhe der aktuellen Entwicklung von 3,0 % wurde zuletzt 2014 in Sachen-Anhalt gemessen, nachdem 2013 erstmals seit Beginn der Berechnungen im Jahr 2007 ein Reallohnverlust von -1,1 % gegenüber 2012 ermittelt wurde.

In den Jahren 2021 bis 2023 verlief die Entwicklung der Nominallöhne und der Inflation in Sachsen-Anhalt fast parallel. Lohnsteigerungen wurden durch die Preisentwicklung kompensiert oder übertroffen. 2021 lag der Reallohnverlust bei
-0,3 % zum Vorjahr, 2022 bei -2,2 % und 2023 wurde ein knappes Plus von 0,1 % zum Vorjahr ermittelt. In diesen Jahren war die Inflationsrate höher bzw. gleich der Entwicklung der Nominallöhne.

2024 führten 2 Effekte zu einer positiven Reallohnentwicklung. Das bereits hohe Niveau der Verbraucherpreise stieg mit 2,5 % geringer als in den Vorjahren (2023: 6,0 %; 2022: 7,2 %). Der Anstieg der Nominallöhne, gemessen an den durchschnittlichen Bruttomonatsverdiensten mit Sonderzahlungen, lag 2024 mit 5,6 % deutlich über der Preisentwicklung, obwohl er niedriger war als 2023 zu 2022 mit 6,1 %.

Die Entwicklung der Verdienste wurde 2024 neben Tarifabschlüssen durch die Inflationsausgleichsprämie, welche zu den Bruttoverdiensten zählt, beeinflusst. Diese Prämie konnte von den Arbeitgebern zwischen Ende 2022 bis Ende 2024 freiwillig steuer- und abgabenfrei im Rahmen des 3. Entlastungspakets zum Ausgleich der starken Inflation an die Beschäftigten gezahlt werden. Die Bruttomonatsverdienste von Frauen und Männern entwickelten sich 2024 in
Sachsen-Anhalt mit 5,6 % Nominallohnanstieg der Frauen und 5,5 % Anstieg bei den Männern fast identisch. Bei den Vollzeitbeschäftigten wirkte der Einfluss der Inflationsausgleichprämie bei dem Fünftel der am geringsten Verdienenden in 2024 mit einem Plus von 8,6 % stärker als bei dem obersten Fünftel mit den höchsten Verdiensten mit einem Anstieg von 3,9 % zum Vorjahr.

Der Nominallohnindex zeigt die Entwicklung der Bruttomonatsverdienste einschließlich Sonderzahlungen von allen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern. Der Reallohnindex bildet die preisbereinigten Bruttomonatsverdienste einschl. Sonderzahlungen und deren Entwicklung ab und ergibt sich aus der Division des Nominallohnindex durch den Verbraucherpreisindex, beide aktuell zur Basis 2022 = 100.

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StaLa Aktuelles
news-2306728 Tue, 25 Mar 2025 10:00:00 +0100 Behandelte Abfallmenge in Sachsen-Anhalts Entsorgungsanlagen 2023 im Vergleich zum Vorjahr gestiegen https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/behandelte-abfallmenge-in-sachsen-anhalts-entsorgungsanlagen-2023-im-vergleich-zum-vorjahr-gestiegen In den 392 sachsen-anhaltischen Abfallentsorgungsanlagen wurden 2023 insgesamt 12,0 Mill. t Abfälle behandelt. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt stieg damit der Wert um 8 % im Vergleich zum Vorjahr (11,1 Mill. t). Fast die Hälfte (5,5 Mill. t) der angenommenen Abfälle stammten aus Sachsen-Anhalt, davon 0,6 Mill. t aus betriebseigenen Abfallentsorgungsanlagen.

Aus anderen Bundesländern wurden 6,2 Mill. t an die sachsen-anhaltischen Entsorgungsanlagen angeliefert. Weniger als 3 % (0,3 Mill. t) kamen aus dem Ausland.

In die 14 thermischen Abfallbehandlungsanlagen, zu denen u. a. Abfallverbrennungsanlagen, Klärschlammverbrennungsanlagen und Sonderabfallverbrennungsanlagen zählen, wurden 2,7 Mill. t Abfallstoffe verbracht. Das waren rund 23 % der gesamten Abfälle. Weitere 0,7 Mill. t bzw. rund 5 % der Abfallmenge wurden in Mitverbrennungsanlagen thermisch verwertet. Die Abfälle werden als Ersatz- oder Zusatzbrennstoff zur Energieerzeugung verwendet. Etwas weniger als 65 % des Abfallstroms, der an thermische Abfallbehandlungs- und an Mitverbrennungsanlagen geliefert wurde, stammte aus anderen Bundesländern bzw. dem Ausland.

Bei der Aufteilung nach Abfallarten nahmen mit knapp über der Hälfte (6,0 Mill. t) Abfälle aus Abfallbehandlungsanlagen, öffentlichen Abwasserbehandlungsanlagen sowie der Aufbereitung von Wasser für den menschlichen Gebrauch und Wasser für industrielle Zwecke die führende Position ein. Bei dieser Abfallart sind unter anderem durch mehrstufige Behandlungsverfahren Doppelzählungen nicht zu vermeiden, wenn z. B. Abfälle vor der Verbringung auf eine Deponie eine Sortieranlage durchlaufen. An 2. Stelle folgen mit 18 % (2,1 Mill. t) Siedlungsabfälle, die vorwiegend in privaten Haushalten anfallen.

Bei den Abfallentsorgungsanlagen handelt es sich um Anlagen ohne Zwischenlager, ohne Anlagen zum Untertageversatz und ohne Anlagen zur übertägigen Verfüllung bergbaufremder Abfälle.

Weitere Informationen zum Thema Umwelt finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

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news-2306715 Mon, 24 Mar 2025 10:00:00 +0100 Zahl der Woche: 20 287 https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/zahl-der-woche-20-287 Mitte Dezember 2023 verfügten die Pflegeheime in Sachsen-Anhalt über 31 117 Plätze für vollstationäre Pflege. Von diesen befanden sich 65,2 % (20 287) in einem Ein-Bett-Zimmer und 34,8 % (10 817) in 2-Bett-Zimmern. Nur 6 Pflegeplätze standen in 3-Bett-Zimmern und 7 in Räumen mit 4 und mehr Betten zur Verfügung, wie das Statistische Landesamt mitteilt.

0,7 % aller Plätze für vollstationäre Pflege gehörten zur Kurzzeitpflege (217). Für die Kurzzeitpflege gab es 129 Plätze in Ein-Bett- und 88 Pflegeplätze in 2-Bett-Zimmern.

Im Vergleich zur letzten Erhebung 2021 stieg die Anzahl der verfügbaren vollstationären Pflegeplätze (30 686) insgesamt um 1,4 %. Deutlich zu erkennen ist die Verschiebung von Mehr-Bett- zu Ein-Bett-Zimmern. 2021 waren von allen verfügbaren vollstationären Pflegeplätzen 19 149 in Ein-Bett-Zimmern. Ihr Anteil an allen betrug 62,4 %. Bei allen anderen Zimmergrößen war die Anzahl der verfügbaren Plätze 2021 höher als 2023. Als 2-Bett-Zimmer standen 2021 insgesamt 11 410 Plätze zur Verfügung, 116 in 3-Bett-Zimmern und 11 in 4- und Mehr-Bett-Zimmern.

Weitere Informationen zum Thema Pflege finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

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StaLa Aktuelles
news-2306711 Fri, 21 Mar 2025 15:00:00 +0100 Tabellen aktualisiert https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/tabellen-aktualisiert-44 Es wurden 4 Tabellen im Bereich Öffentliche Finanzen veröffentlicht. Folgende Tabellen im Bereich Öffentliche Finanzen wurden aktualisiert:

 

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StaLa Tabellen Aktuelles
news-2306692 Fri, 21 Mar 2025 10:00:00 +0100 Umsatz im Dienstleistungsbereich in Sachsen-Anhalt 2024 nominal um 2,6 % höher und real um 0,4 % niedriger und als im Vorjahr https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/umsatz-im-dienstleistungsbereich-in-sachsen-anhalt-2024-nominal-um-26-hoeher-und-real-um-04-niedriger-und-als-im-vorjahr Der Dienstleistungsbereich in Sachsen-Anhalt verzeichnete 2024 bei den erzielten Umsätzen im Vorjahresvergleich preisbereinigt (real) einen Rückgang um 0,4 %. Wie das Statistische Landesamt aus den vorläufigen Ergebnissen der Monatsstatistik im Dienstleistungsbereich mitteilt, entsprach das nominal, d. h. in jeweiligen Preisen, gegenüber 2023 einem Plus von 2,6 %. Die Zahl der Beschäftigten stieg um 0,8 % an.

Steigende Umsatzzahlen und mehr Beschäftigte verzeichneten 2024 im Vorjahresvergleich das Grundstücks- und Wohnungswesen sowie die Erbringung von sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen. Im Wirtschaftsabschnitt Grundstücks- und Wohnungswesen stiegen der Umsatz real um 2,5 %, nominal um 4,7 % und die Zahl der Beschäftigten um 1,2 % an. Der Wirtschaftsabschnitt Erbringung von sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen erzielte real um 2,3 % sowie nominal um 5,3 % höhere Umsätze und ein Plus von 0,8 % bei den Beschäftigtenzahlen.

Umsatzsteigerungen um real 0,6 % und nominal 3,8 % gab es auch im Wirtschaftsabschnitt Verkehr und Lagerei. Allerdings waren hier mit -0,3 % die Beschäftigtenzahlen leicht rückläufig.

Im Wirtschaftsabschnitt Erbringung von freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen verfehlten die realen Umsätze das Vorjahresniveau um 1,4 %. Nominal entsprach das noch einem Umsatzplus von 1,6 %. Die Zahl der Beschäftigten nahm um 1,1 % zu.

Am ungünstigsten fiel das Umsatzergebnis 2024 für den Wirtschaftsabschnitt Information und Kommunikation aus. Hier waren die Umsätze real um 7,9 % sowie nominal um 6,6 % niedriger als im Vorjahr. Die Zahl der Beschäftigten stieg dagegen um 6,3 % an.

Die Ergebnisse der Monatsstatistik im Dienstleistungsbereich umfassen die Wirtschaftsabschnitte H - Verkehr und Lagerei, J - Information und Kommunikation,
L - Grundstücks- und Wohnungswesen, M - Erbringung von freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen (ohne Gruppe 70.1 Verwaltung und Führung von Unternehmen und Betrieben, Abteilung 72 Forschung und Entwicklung, Abteilung 75 Veterinärwesen) und N - Erbringung von sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen.

Bei den Daten handelt es sich um erste vorläufige Konjunkturergebnisse der Monatsstatistik im Dienstleistungsbereich.

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StaLa Aktuelles
news-2306690 Thu, 20 Mar 2025 10:00:00 +0100 993,5 Tsd. Erwerbstätige in Sachsen-Anhalt im IV. Quartal 2024 https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/9935-tsd-erwerbstaetige-in-sachsen-anhalt-im-iv-quartal-2024 Im IV. Quartal 2024 hatten 993,5 Tsd. Erwerbstätige ihren Arbeitsort in Sachsen-Anhalt, das waren 0,5 % weniger als im Vorjahresquartal. Wie das Statistische Landesamt nach neuesten vorläufigen Berechnungen des Arbeitskreises „Erwerbstätigenrechnung der Länder“ mitteilt, war dieser Rückgang auf die Abnahme der Zahl der sozialversicherungspflichtig und marginal Beschäftigten sowie der Selbstständigen einschließlich mithelfender Familienangehöriger zurückzuführen.

Gegenüber dem IV. Quartal 2023 nahm die Erwerbstätigenzahl in Sachsen-Anhalt insgesamt um 5,1 Tsd. Personen ab, wozu maßgeblich der Rückgang im Produzierenden Gewerbe (-4,9 Tsd. Personen) beitrug. Im Dienstleistungsbereich insgesamt blieb die Zahl nahezu unverändert. Hier hatte nur der Bereich Öffentliche und sonstige Dienstleistungen, Erziehung, Gesundheit; Private Haushalte (+2,2 Tsd. Personen) einen Anstieg zu verzeichnen, während die anderen Bereiche rückläufig waren.

Im Vergleich zum III. Quartal 2024 nahm die Zahl der Erwerbstätigen saisonbedingt um 2,5 Tsd. Personen (+0,3 %) zu. Dabei erfolgte der Anstieg nur in den Dienstleistungsbereichen (+3,2 Tsd. Personen), darunter fast ausschließlich im Bereich Öffentliche und sonstige Dienstleistungen, Erziehung, Gesundheit; Private Haushalte (+3,1 Tsd. Personen). In der Land- und Forstwirtschaft, Fischerei (-0,5 Tsd. Personen) und im Produzierenden Gewerbe (-0,2 Tsd. Personen) gab es dagegen einen Rückgang.

In Deutschland stieg die Erwerbstätigenzahl im IV. Quartal 2024 gegenüber dem Vorquartal um 156,0 Tsd. Personen (+0,3 %). Im Vergleich zum Vorjahr war dagegen erstmals seit dem I. Quartal 2021 ein leichter Rückgang zu verzeichnen. Die Erwerbstätigenzahl sank gegenüber dem IV. Quartal 2023 um insgesamt 8,0 Tsd. Personen (-0,0 %) auf 46,3 Mill. Personen (Westdeutschland ohne Berlin: +0,0 %; Ostdeutschland ohne Berlin: -0,5 %). Die Spannweite der Veränderungsraten gegenüber dem Vorjahresquartal reichte von -1,2 % im Saarland bis +0,6 % in Hamburg.

Bei den hier vorgelegten Ergebnissen, die auf dem Rechenstand des Statistischen Bundesamtes vom Februar 2025 basieren, handelt es sich um Berechnungen des Arbeitskreises „Erwerbstätigenrechnung der Länder“ (AK ETR). Zusätzlich zur Erstberechnung des IV. Quartals 2024 wurden das Jahr 2024 und aufgrund der Generalrevision 2024 auch die bisher veröffentlichten Zahlen ab dem I. Quartal 2014 überarbeitet. Hierbei wurden alle zum jetzigen Berechnungszeitpunkt zusätzlich verfügbaren erwerbsstatistischen Quellen einbezogen. Zu den Erwerbstätigen zählen alle Personen, die als Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer oder als Selbstständige, einschl. deren mithelfenden Familienangehörigen, eine auf Erwerb gerichtete Tätigkeit ausüben.

Weitere Informationen und Ergebnisse zum Thema Erwerbstätigkeit können im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt oder unter www.statistikportal.de abgerufen werden.

Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Thema Erwerbstätigkeit in Sachsen-Anhalt können über die Tabellen zur Erwerbstätigkeit (13311) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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news-2306691 Thu, 20 Mar 2025 10:00:00 +0100 Tourismus in Sachsen-Anhalt: Beherbergungsbetriebe starten im Januar 2025 mit positivem Trend ins neue Jahr https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/tourismus-in-sachsen-anhalt-beherbergungsbetriebe-starten-im-januar-2025-mit-positivem-trend-ins-neue-jahr Im Januar 2025 verbuchten die Beherbergungsbetriebe in Sachsen-Anhalt knapp 157 500 Gästeankünfte und rund 390 000 Übernachtungen. Nach Mitteilung des Statistischen Landesamtes aus den vorläufigen Ergebnissen der Monatserhebung im Tourismus waren das 4,2 % mehr Gäste und 0,1 % mehr Übernachtungen als im Januar des Vorjahres.

92,7 % der Gäste kamen aus dem Inland. Hier konnte ein Zuwachs sowohl bei den Gästezahlen (+4,1 %) als auch bei den Übernachtungszahlen (+1,8 %) festgestellt werden. Bei Gästen aus dem Ausland wurden mehr Gäste (+5,5 %) aber weniger Übernachtungen (-18,9 %) ermittelt.

Von den in die Erhebung einbezogenen Beherbergungsbetrieben waren 937 im Januar 2025 geöffnet (Januar 2024: 953 geöffnete Beherbergungsbetriebe). Die angebotenen Schlafgelegenheiten waren zu 20,0 % ausgelastet (Januar 2024: 19,8 %). Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Gäste betrug 2,5 Tage. Im Januar des Vorjahres lag die durchschnittliche Aufenthaltsdauer bei 2,6 Tagen.

Auch in den einzelnen Betriebsarten gab es im Januar 2025 keinen klaren Trend in den Veränderungsraten bei Gästen und Übernachtungen. Zuwächse an Gästen und Übernachtungen konnten bei Campingplätzen (+64,2 % Gäste; +47,0 % Übernachtungen), Hotels garnis (+13,9 % Gäste; +4,6 % Übernachtungen), Jugendherbergen und Hütten (+3,8 % Gäste; +4,1 % Übernachtungen) und Hotels (+2,7 % Gäste; +3,1 % Übernachtungen) festgestellt werden. Rückgänge bei den Gästen und Übernachtungen gab es in Schulungsheimen (-26,3 % Gäste; -22,4 % Übernachtungen), Gasthöfen (-12,9 % Gäste; -12,8 % Übernachtungen), Pensionen (-3,0 % Gäste; -18,8 % Übernachtungen) sowie Vorsorge- und Reha-Kliniken (-2,2 % Gäste; -3,4 % Übernachtungen). Ein gemischtes Bild gab es zum einen bei der Betriebsart Erholungs- und Ferienheime (-2,1 % Gäste; +14,3 % Übernachtungen) und zum anderen bei Ferienhäuser und -wohnungen (+35,0 % Gäste; -3,5 % Übernachtungen) sowie Ferienzentren (+0,6 % Gäste; -8,6 % Übernachtungen).

Im Januar 2025 konnte nur 1 der 5 Reisegebiete in Sachsen-Anhalt einen Anstieg der Gästezahlen und Übernachtungen gegenüber dem Vorjahresmonat erreichen. Die Beherbergungsbetriebe der größten Region, dem Harz und Harzvorland, meldeten positive Entwicklungen, bei den Gästeankünften um +11,9 % und den Übernachtungen um +7,9 %. Gestiegene Gästezahlen aber einen Rückgang bei den Übernachtungen, meldete die Region Halle, Saale, Unstrut (+5,8 % Gäste; -0,5 % Übernachtungen) sowie die Region Magdeburg, Elbe-Börde-Heide (+2,9 % Gäste; -6,1 % Übernachtungen). In den beiden anderen Regionen gab es sowohl bei den Gästeankünften als auch bei den Übernachtungen Rückgänge. Diese waren die Region Anhalt-Wittenberg (-9,2 % Gäste; -4,7 % Übernachtungen) und die Region Altmark (-6,2 % Gäste; -0,7 % Übernachtungen).

Die Zahlen stammen aus der Monatserhebung im Tourismus (Beherbergungsstatistik). In dieser werden Beherbergungsbetriebe ab 10 Schlafgelegenheiten sowie Campingplätze ab 10 Stellplätzen u. a. mit Gästeankünften, Aufenthaltsdauer und Herkunft der Gäste erfasst.

Weitere Informationen zum Thema Tourismus finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Thema Tourismus können über die Tabellen zum Tourismus (45412) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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StaLa Aktuelles
news-2306689 Wed, 19 Mar 2025 16:00:00 +0100 Tabelle aktualisiert https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/tabelle-aktualisiert-24 Es wurde eine Tabelle im Bereich Land- und Forstwirtschaft aktualisiert. Folgende Tabelle im Bereich Land- und Forstwirtschaft wurde aktualisiert:

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StaLa Tabellen Aktuelles
news-2306679 Wed, 19 Mar 2025 10:00:00 +0100 322 Mill. m³ Wasser 2022 in Sachsen-Anhalt gewonnen https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/322-mill-m3-wasser-2022-in-sachsen-anhalt-gewonnen 2022 verbrauchte jede Einwohnerin und jeder Einwohner in Sachsen-Anhalt durchschnittlich 103 l Trinkwasser am Tag, wie das Statistische Landesamt anlässlich des Weltwassertages am 22. März 2025 mitteilt. Der individuelle Wasserbedarf betrug 1991 noch 161 l pro Kopf und Tag, 2014 waren es 93 l pro Kopf und Tag. Der geringste Pro-Kopf-Verbrauch wurde seit 1991 im Jahr 2007 mit 90 l pro Kopf und Tag gemessen. Zur Versorgung gewannen die öffentlichen Wasserversorger mit Sitz in Sachsen-Anhalt 2022 insgesamt rund 72 Mill. m³ Trinkwasser für Bevölkerung und gewerbliche Abnehmer. Die Betriebe in Sachsen-Anhalt haben 250 Mill. m³ Wasser gewonnen. Davon entfielen 163 Mill. m³ auf das Produzierende Gewerbe und rund 37 Mill. m³ die Land- und Forstwirtschaft. Die Eigengewinnung lag in Sachsen-Anhalt 2022 damit bei insgesamt 322 Mill. m³.

1991 belief sich die Eigengewinnung in Sachsen-Anhalt noch auf 1 273 Mill. m³. Somit ging sie um 75 % zurück. Die Wassergewinnung des Produzierenden Gewerbes ging ebenfalls von 660 Mill. m³ auf 163 Mill. m³ um 75 % zurück. Die öffentliche Trinkwassergewinnung verringerte sich zunächst ebenfalls und zwar ausgehend von rund 196 Mill. m³ im Jahr 1991 auf 71 Mill. m³ im Jahr 2014. Seither nahm die Gewinnung dagegen leicht zu und lag 2022 bei 72 Mill. m³.

Die öffentlichen Wasserversorger gewannen ihr Wasser fast ausschließlich aus Grundwasser sowie Uferfiltrat und angereichertes Grundwasser. Die Betriebe in Sachsen-Anhalt bezogen ihr Wasser zu 56 % aus Flusswasser und zu 32 % aus Grundwasser. Die Land- und Forstwirtschaft gewann die 37 Mill. m³ Wasser hauptsächlich aus Grundwasser (19 Mill. m³) und Flusswasser (17 Mill. m³).

Der Weltwassertag der Vereinten Nationen soll darauf hinweisen, dass die Wasservorkommen eine unersetzliche, aber gefährdete Ressource sind. Mit dem diesjährigen Motto „Erhalt der Gletscher“ werden die weltweiten Auswirkungen des Klimawandels thematisiert. Etwa 70 % des Süßwassers auf der Erde liegen als Eis oder Schnee vor. Fast 2 Mrd. Menschen sind für Trinkwasser, Landwirtschaft und Energieerzeugung auf Wasser aus Gletschern, Schneeschmelze und Gebirgsabflüssen angewiesen. Die Gletscher schmelzen jedoch rasch ab (Quelle: https://www.unwater.org/our-work/world-water-day).

Weitere Informationen zum Thema Umwelt finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

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StaLa Aktuelles
news-2306681 Wed, 19 Mar 2025 10:00:00 +0100 Neue Berichte veröffentlicht https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/neue-berichte-veroeffentlicht-7 Es wurden neue Berichte in den Bereichen Baugewerbe, Landwirtschaft und Verkehr veröffentlicht. Umsatz, tätige Personen, Auftragseingang und Auftragsbestand im Baugewerbe Dezember 2024

Ergebnisse der Ergänzungserhebung im Bauhauptgewerbe Juni 2024

Bodennutzung in landwirtschaftlichen Betrieben Stand: Mai 2024

Straßenverkehrsunfälle August 2024, vorläufige Ergebnisse

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StaLa Berichte Aktuelles
news-2306659 Tue, 18 Mar 2025 10:00:00 +0100 Zahl der Woche: 22,6 https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/zahl-der-woche-226 4 648 km2 Waldfläche wurden in Sachsen-Anhalt Ende 2023 ausgewiesen. Wie das Statistische Landesamt anlässlich des Internationalen Tag des Waldes am 21. März mitteilt, waren das 22,6 % der gesamten Landesfläche (20 555 km2). Rein rechnerisch entfielen auf jede Person in Sachsen-Anhalt 2 167 m². Im Vergleich dazu ist ein Fußballfeld mehr als 3-mal so groß (7 140 m²).

4 500 km² der Waldfläche Sachsen-Anhalts waren Forstwirtschaftsfläche. Weitere 1,85 km² wurden als Waldbestattungsfläche klassifiziert. Die größte Waldbestattungsfläche wurde für den Landkreis Harz (0,70 km²) ausgewiesen. Bei der Forstwirtschaftsfläche lag der Landkreis Wittenberg mit 723 km² an der Spitze.

Von den 11 Landkreisen in Sachsen-Anhalt waren die Landkreise Wittenberg, Harz und Jerichower Land am waldreichsten. Der Anteil der Waldfläche betrug hier 37,9 %, 35,0 % und 30,6 % bezogen auf die gesamte Bodenfläche des jeweiligen Kreises. Der Salzlandkreis (4,3 %) und der Saalekreis (6,4 %) hatten den geringsten prozentualen Anteil an der Waldfläche.

Im Vergleich der kreisfreien Städte hatte die Stadt Dessau-Roßlau den größten Anteil (35,2 %). In Halle (Saale) und der Landeshauptstadt Magdeburg lag der Anteil bei 9,2 % und 4,5 %.

Die Erhebung der Bodenflächen nach der Art der tatsächlichen Nutzung erfolgt unter Zugrundelegung der Angaben des Liegenschaftskatasters und ist eine Bestandsaufnahme der zum Stichtag (31.12.2023) vorliegenden Verhältnisse der Bodennutzung.

Die lange Zeitreihe Thema Flächennutzung können über die Flächenerhebung nach Art der tatsächlichen Nutzung (33111) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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news-2306653 Mon, 17 Mar 2025 10:00:00 +0100 Kommunen Sachsen-Anhalts melden 2024 höhere Aus- und Einzahlungen der laufenden Rechnung als 2023 https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/kommunen-sachsen-anhalts-melden-2024-hoehere-aus-und-einzahlungen-der-laufenden-rechnung-als-2023 Die im Rahmen des Verwaltungsvollzugs und dem Betrieb von Einrichtungen in den Kommunen Sachsen-Anhalts zumeist regelmäßig anfallenden Zahlungen ohne Vermögensänderungen waren 2024 höher als 2023. Die Auszahlungen der laufenden Rechnung stiegen dabei 2024 mehr als die Einzahlungen. Das führte zu einem geringeren Finanzierungsüberschuss. 2024 betrugen die, um Zahlungen der gleichen Ebene bereinigten, Einzahlungen der laufenden Rechnung 7 570 Mill. EUR (+5,3 %). Dem gegenüber standen bereinigte Auszahlungen von 7 531 Mill. EUR (+8,1 %). Das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt teilt mit, dass der Überschuss im Berichtsjahr 39 Mill. EUR betrug. 2023 lag er bei 223 Mill. EUR. Die Situation der einzelnen Kommune kann die Auswertung nicht wiederspiegeln. Nach dem vorläufigen Ergebnis der Kassenstatistik schlossen 70,9 % der Kommunen die laufende Rechnung 2024 mit einem Überschuss und 29,1 % mit einem Defizit ab.

1 236 Mill. EUR flossen im zwischengemeindlichen Zahlungsverkehr zwischen den kreisangehörigen Gemeinden, Verbandsgemeinden, Landkreisen und kreisfreien Städten. Dieses Geld verblieb im kommunalen Raum. Deshalb wurden die Summen der Ein- und Auszahlungen um diesen Betrag bereinigt. Der größte Teil waren Kreis- und Verbandsgemeindeumlagen mit 805 Mill. EUR, gefolgt von Zuweisungen für laufende Zwecke beispielsweise für Schulen und anderer Bildungseinrichtungen, für kulturelle Einrichtungen, soziale Leistungen oder Einrichtungen der Sozial- und Jugendhilfe sowie des Gesundheitswesens mit 321 Mill. EUR und verschiedene Kostenerstattungen mit 110 Mill. EUR.

8 806 Mill. EUR betrugen 2024 die unbereinigten Einzahlungen der Kommunen im Rahmen der laufenden Rechnung. Zuwendungen, allgemeine Umlagen und Ausgleichsleistungen waren 2024 mit 53,7 % die größte Einzahlungsposition der Kommunen Sachsen-Anhalts im Rahmen der laufenden Rechnung. Von diesen insgesamt 4 724 Mill. EUR verbuchten die Kommunen 2 006 Mill. EUR (42,5 %) aus dem kommunalen Finanzausgleich, darunter 1 336 Mill. EUR Schlüsselzuweisungen und besondere Ergänzungszuweisungen sowie 57 Mill. EUR Bedarfszuweisungen. Zu den Umlagen gehören 704 Mill. EUR Kreisumlage und 101 Mill. EUR Verbandsgemeindeumlage. Aus Steuern und ähnlichen Abgaben nahmen die Gemeinden 2 449 Mill. EUR ein, darunter 1 209 Mill. EUR Gewerbesteuer.

Die Auszahlungen der laufenden Rechnung der Kommunen 2024 betrugen ohne Bereinigung 8 767 Mill. EUR. Davon waren 20,6 % soziale Leistungen und aufgabenbezogene Leistungsbeteiligungen. Von diesen 1 806 Mill. EUR gaben die kreisfreien Städte 499 Mill. EUR und die Landkreise 1 307 Mill. EUR aus. 2 357 Mill. EUR verbuchten die Kommunen im Zusammenhang mit Personal und Versorgungsleistungen. Das waren 26,9 % der Auszahlungen der laufenden Rechnung. Für Sach- und Dienstleistungen waren weitere 1 092 Mill. EUR erforderlich (12,5 %).

Weitere Informationen zum Thema Öffentliche Finanzen finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt und dem Statistischen Bericht "Gemeindefinanzen, Einzahlungen und Auszahlungen; Kassenstatistik 01.01.2024 - 31.12.2024".

Basisdaten zu Öffentliche Finanzen können über die Tabellen zur Kassenstatistik (71517) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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