Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt - News http://statistik.sachsen-anhalt.de/ de_DE Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt Fri, 03 Jul 2026 10:55:46 +0200 Fri, 03 Jul 2026 10:55:46 +0200 TYPO3 EXT:news news-2310455 Fri, 03 Jul 2026 10:00:00 +0200 1 090 untergebrachte Wohnungslose in Sachsen-Anhalt Ende Januar 2026 https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/1-090-untergebrachte-wohnungslose-in-sachsen-anhalt-ende-januar-2026
  • 0,2 % aller in Deutschland untergebrachten Wohnungslosen lebten in Sachsen-Anhalt.
  • Es waren deutlich mehr wohnungslose Männer untergebracht.
  • Die meisten ausländischen untergebrachten Personen stammten aus der Ukraine.
  • Halle (Saale) - Am 31. Januar 2026 waren in Sachsen-Anhalt insgesamt 1 090 wohnungslose Personen untergebracht. Sie erhielten von Gemeinden, Gemeindeverbänden oder Trägern von Sozialleistungen Wohnräume oder Übernachtungsgelegenheiten. Damit lebten etwa 0,2 % aller in Deutschland untergebrachten Wohnungslosen in Sachsen-Anhalt. Im bundesweiten Vergleich ist das der zweitniedrigste Wert. Nur in Mecklenburg-Vorpommern (610 Personen) gab es weniger untergebrachte Wohnungslose. Die meisten Wohnungslosen wurden in den bevölkerungsreichen Bundesländern Nordrhein-Westfalen (104 665) und Baden-Württemberg (90 800) gezählt.

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    news-2310456 Fri, 03 Jul 2026 10:00:00 +0200 Zahl des Tages: 22 https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/zahl-des-tages-22
  • 22 % der Bevölkerung Sachsen-Anhalts geben an, sich keine Woche Urlaub leisten zu können.
  • Halle (Saale) – Mit der heutigen Zeugnisübergabe in den Schulen beginnt die Haupturlaubszeit für viele Sachsen-Anhalterinnen und Sachsen-Anhalter. Allerdings gaben mehr als 1/5 (22 %) der Bevölkerung, die 2025 in Sachsen-Anhalts Haushalten lebte, an, dass sie sich nach eigener Einschätzung keine einwöchige Urlaubsreise leisten konnten. Wie das Statistische Landesamt anhand der Erhebung zu Einkommen und Lebensbedingungen (EU-SILC) mitteilt, waren das rund 463 000 Menschen.

    Deutschlandweit sind 21 % Bevölkerung betroffen. In den ostdeutschen Flächenländern ist der Anteil in Sachsen (17 %) und Brandenburg (21 %) geringer und in Mecklenburg-Vorpommern (23 %) sowie Thüringen (26 %) der Anteil, der Menschen, die auf Urlaub nach eigner Einschätzung verzichten müssen, höher als in Sachsen-Anhalt.

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    news-2310444 Thu, 02 Jul 2026 14:49:20 +0200 Zahl der Woche: 5 838 https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/zahl-der-woche-5-838
  • 2025 wurden 5 838 Sorgerechtserklärungen in Sachsen-Anhalt abgegeben.
  • Halle (Saale) – 2025 wurden bei den Jugendämtern in Sachsen-Anhalt 5 774 Sorgeerklärungen (Sorgerechtserklärungen) über die gemeinsame elterliche Sorge abgegeben und 64 durch Entscheidung des Familiengerichts ersetzt (insgesamt 5 838). Wie das Statistische Landesamt mitteilt, sank die Anzahl der Sorgeerklärungen im Vorjahresvergleich um 2,2 % (2024: 5 970). Die meisten Sorgeerklärungen wurden in der Landeshauptstadt Magdeburg abgegeben (1 187), gefolgt von der kreisfreien Stadt Halle (Saale) (821) und dem Saalekreis (519).

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    news-2310445 Thu, 02 Jul 2026 10:00:00 +0200 4 239 Personen erhielten 2025 Aufstiegs-​BAföG in Sachsen-​Anhalt https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/4-239-personen-erhielten-2025-aufstiegs-bafoeg-in-sachsen-anhalt
  • Geförderte in Vollzeit erhielten im Schnitt 990 EUR Förderung
  • Frauen qualifizieren sich häufiger mit Aufstiegs-​BAföG
  • Erzieherinnen und Erzieher weiterhin meistgeförderter Beruf
  • Halle (Saale) – 2025 haben 4 239 Personen in Sachsen-​Anhalt Förderleistungen nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG), dem sogenannten Aufstiegs-​BAföG, erhalten. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, ging die Zahl der Geförderten damit im Vergleich zum Vorjahr leicht zurück (-54 Fälle oder -1,3 %). Insgesamt wurden 2025 im Rahmen des Aufstiegs-​BAföG 30,3 Mio. EUR bewilligt. Die Fördersumme stieg damit im Vergleich zum Vorjahr um 3,7 %. Mit dem Aufstiegs-​BAföG werden Teilnehmende an Maßnahmen der beruflichen Aufstiegsfortbildung finanziell unterstützt. Im Bundesvergleich sank die Zahl der Geförderten stärker (Bundesdurchschnitt: -1,9 %) und die Fördersumme erhöhte sich in geringerem Maße (+1,9 %). Durchschnittlich erhielt jede Person in Vollzeit in Sachsen-​Anhalt 990 EUR.

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    StaLa Aktuelles
    news-2310397 Wed, 01 Jul 2026 16:00:00 +0200 Tabelle aktualisiert https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/tabelle-aktualisiert-49 Es wurde eine Tabelle im Bereich Land- und Forstwirtschaft aktualisiert. Es wurde eine Tabelle im Bereich Land- und Forstwirtschaft aktualisiert:

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    StaLa Tabellen Aktuelles
    news-2310402 Wed, 01 Jul 2026 10:00:00 +0200 Rinderbestand in Sachsen-Anhalt zum 3. Mai 2026 leicht gestiegen https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/rinderbestand-in-sachsen-anhalt-zum-3-mai-2026-leicht-gestiegen
  • Zahl der Rinderhaltungen weiterhin rückläufig, Strukturwandel setzt sich fort
  • Überwiegend Milchkühe in Sachsen-Anhalt
  • 1/3 aller Tiere in der Altmark
  • Halle (Saale) – Zum Stichtag 3. Mai 2026 wurden nach Auswertung des Herkunfts- und Informationssystem Tier (HIT) in Sachsen-Anhalt insgesamt 258 589 Rinder in 2 609 Haltungen erfasst. Gegenüber dem Vorjahresstichtag entsprach dies einem Anstieg des Rinderbestandes binnen eines Jahres um 4 598 Tiere bzw. 1,8 %. Gleichzeitig verringerte sich die Zahl der Rinderhaltungen von 2 701 auf 2 609 Haltungen und damit um 3,4 %.

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    news-2310400 Tue, 30 Jun 2026 10:00:00 +0200 Auch im Juni sanken die Verbraucherpreise in Sachsen-Anhalt https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/auch-im-juni-sanken-die-verbraucherpreise-in-sachsen-anhalt Wie bereits im Vormonat Mai 2026 sanken auch im aktuellen Monat in Sachsen-Anhalt die Verbraucherpreise leicht um 0,3 %. Das Statistische Landesamt teilt mit, dass der Verbraucherpreisindex auf einen Stand von 126,7 (Basis 2020 = 100) gefallen ist. Auch die Inflationsrate stieg im Juni mit 2,5 % weniger stark als in den Vormonaten.

    Mit der endenden Frühjahr-/Sommerkollektion bei Bekleidung und Schuhen sanken im Monatsvergleich die Preise in diesem Sektor um 1,7 %. Dabei wurden Bekleidungsartikel 2,2 % günstiger angeboten, Schuhe und Schuhzubehör lediglich 0,3 %. Auch im Bereich Verkehr wurden im Vergleich zum Mai 2026 sinkende Preise gemessen (-1,2 %). Neben den weiterhin sinkenden Preisen für Kraft- und Schmierstoffe für Fahrzeuge (-5,4 %) wurden auch Krafträder (-0,7 %), Fahrräder (-0,4 %) sowie Ersatzteile und Zubehör für Fahrzeuge (-1,0 %) günstiger als im Mai 2026 verkauft.

    Während der laufenden Fußball-Weltmeisterschaft stiegen hingegen die Preise für alkoholische Getränke und Tabakwaren an (+0,9 %). So kosteten Spirituosen durchschnittlich 0,8 % und Wein im Schnitt 0,9 % mehr und Bier wurde im Vergleich zum Mai um 2,7 % teurer verkauft.

    Mit einer durchschnittlichen Preissteigerung von 6,5 % blieb auch im Juni der Bereich Bildungswesen deutlicher Inflationstreiber. Hier beeinflussten vor allem die Kosten für Bildungsdienstleistungen des Tertiärbereichs mit 14,8 % die Jahresteuerung. Trotz des monatlichen Rückgangs stiegen die Preise im Bereich Verkehr im Jahresvergleich deutlich um 6,3 %. Im Jahresvergleich mussten Fahrzeugführende für Kraft- und Schmierstoffe durchschnittlich 14,6 % höhere Kosten tragen. Aber auch die Personenbeförderung im Luftverkehr verteuerte sich mit der beginnenden Urlaubssaison um 13,7 %.

    Weitere Informationen zum Thema Preise finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

    Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Thema Verbraucherpreisindex können über die Tabellen zum Verbraucherpreisindex (61111) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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    news-2310401 Tue, 30 Jun 2026 10:00:00 +0200 15,8 % weniger Adoptionen 2025 als im Vorjahr https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/158-weniger-adoptionen-2025-als-im-vorjahr 2025 wurden in Sachsen-Anhalt 96 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren adoptiert (37 Mädchen und 59 Jungen). Damit sank die Zahl der Adoptionen gegenüber dem Vorjahr um 15,8 % (2024: 114). Wie das Statistische Landesamt mitteilt, waren zum Zeitpunkt der Adoption etwa 2/3 der Minderjährigen jünger als 3 Jahre (60), 12 Kinder im Alter zwischen 3 und unter 6 Jahren, 13 zwischen 6 und unter 12 Jahren und weitere 11 Minderjährige 12 Jahre und älter.

    Am häufigsten erfolgten Adoptionen in der kreisfreien Stadt Halle (Saale) (21), der Landeshauptstadt Magdeburg (16) und in den Landkreisen Harz, Saalekreis und Salzlandkreis (je 11). Am seltensten wurden Kinder und Jugendliche in der kreisfreien Stadt Dessau-Roßlau sowie dem Landkreis Mansfeld-Südharz vermittelt (je 1 Adoptionsvorgang).

    49 Kinder und Jugendliche (51,0 %) wurden durch andere nicht verwandte Personen angenommen. 42 Adoptionen (43,8 %) erfolgten durch einen Stiefelternteil, also durch eine neue Partnerin oder einen neuen Partner des leiblichen Elternteils, das entsprach 15 Adoptionen weniger als im Vorjahr. Innerhalb der Verwandtschaft wurden 5 Adoptionsvorgänge gemeldet. Bei 70,0 % der unter 3-Jährigen erfolgte die Annahme durch nicht verwandte Personen. Bei den 3- bis unter 18-Jährigen lag der Anteil der Adoptionen durch einen Stiefelternteil bei 72,2 %.

    Am Jahresende 2025 waren 24 Minderjährige zur Adoption vorgemerkt. Ein Jahr zuvor waren es 42 Jungen und Mädchen. Demgegenüber lagen den Jugendämtern 66 Adoptionsbewerbungen vor (2024: 54).

    In Adoptionspflege waren 75 Kinder und Jugendliche untergebracht. Das waren 41 Mädchen und Jungen weniger als im Vorjahr. Die Adoptionspflege dient der Eingewöhnung der Kinder und Jugendlichen bei den Adoptionsbewerbern, also den Personen, die dieses minderjährige Kind annehmen wollen.

    Weitere Informationen zum Thema Kinder- und Jugendhilfe finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

    Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Thema Adoptionen können über die Tabellen zu Adoptionen (22521) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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    StaLa Aktuelles
    news-2310394 Mon, 29 Jun 2026 13:00:00 +0200 neuer Bericht veröffentlicht https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/neuer-bericht-veroeffentlicht-52 Es wurde ein neuer Bericht im Bereich Verarbeitendes Gewerbe veröffentlicht. Verarbeitendes Gewerbe sowie Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden Tätige Personen, Umsatz Vorläufige Ergebnisse Betriebe mit 50 und mehr tätigen Personen März 2026

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    StaLa Berichte Aktuelles
    news-2310388 Mon, 29 Jun 2026 10:00:00 +0200 Väteranteil beim Elterngeldbezug in Sachsen-Anhalt mit 24 % unterdurchschnittlich https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/vaeteranteil-beim-elterngeldbezug-in-sachsen-anhalt-mit-24-unterdurchschnittlich Der Väteranteil an den Elterngeldbeziehenden lag 2025 in Sachsen-Anhalt bei 24 % und unterhalb des Bundeswertes von knapp 26 %. Im Deutschlandvergleich erreichte Sachsen-Anhalt damit die 12.-größte Beteiligungsquote der 16 Bundesländer. Den höchsten Väteranteil verzeichnete wie schon in den Jahren zuvor Sachsen mit 30 %, den niedrigsten Anteil wies das Saarland mit 21 % auf.

    In regionaler Betrachtung schwankte der Väteranteil am Elterngeldbezug in Sachsen-Anhalt zwischen fast 27 % im Burgenlandkreis und 21 % im Salzlandkreis.

    Der Anteil der Männer, die ausschließlich das Basiselterngeld bezogen, war in Sachsen-Anhalt außergewöhnlich hoch. 79 % der sachsen-anhaltischen Elterngeldbezieher nahmen damit kein Elterngeld Plus in Anspruch, mit welchem Elterngeld zwar in der Regel niedriger ausfällt, aber über den doppelten Zeitraum hinweg bezogen werden kann. Dieser Anteil fiel in Berlin im Bundesvergleich mit 60 % am niedrigsten aus.

    Die voraussichtliche Bezugsdauer lag bei sachsen-anhaltischen Elterngeldbeziehern bei durchschnittlich 3,6 Monaten. Väter mit Elterngeld nahmen diese Leistung in Berlin (5,3 Monate) durchschnittlich am längsten und in Baden-Württemberg (3,3 Monate) am kürzesten in Anspruch. Bei Elterngeld Plus-Beziehern verlängerte sich die Bezugsdauer auf maximal 7,6 Monate (Bremen) im Durchschnitt bzw. minimal auf 5,7 Monate (Sachsen, Thüringen). In Sachsen-Anhalt dauerte der durchschnittliche Elterngeld Plus-Bezug von Vätern 6,4 Monate.

    Die 2025er Daten zum Väteranteil beim Elterngeldbezug stehen im Regionalatlas bis auf Kreisebene und im gemeinsamen Statistikportal der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder bereit.

     

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    StaLa Aktuelles
    news-2310389 Mon, 29 Jun 2026 10:00:00 +0200 Anstieg der Arbeitnehmerentgelte 2024 in allen kreisfreien Städten und Landkreisen https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/anstieg-der-arbeitnehmerentgelte-2024-in-allen-kreisfreien-staedten-und-landkreisen Die 2024 durchschnittlich je Arbeitnehmerin bzw. Arbeitnehmer gezahlten Entgelte (Lohnkosten) in Sachsen-Anhalt lagen bei 46 977 EUR. Sie stiegen damit um 2 453 EUR bzw. 5,4 % zum Vorjahr. Das ergaben aktuelle Regionalberechnungen der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt zu den Arbeitnehmerentgelten und den Bruttolöhnen und -gehältern 2024.

    Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Lohnkosten in allen sachsen-anhaltischen Städten und Landkreisen deutlich. Mit einem Plus um 3 183 EUR (+7,2 %) wurde für den Landkreis Börde der höchste Zuwachs verbucht. Im Gegensatz dazu gab es im Landkreis Wittenberg mit einer Erhöhung um 1 814 EUR (+4,1 %) den geringsten Anstieg.

    Bedingt durch regional differenzierte Wirtschafts- und Beschäftigtenstrukturen bewegten sich die durchschnittlichen Lohnkosten in einer Spanne von 49 968 EUR im Saalekreis und 43 218 EUR im Altmarkkreis Salzwedel. Neben denen des Saalekreises lagen auch diejenigen des Landkreises Börde (47 324 EUR) und der 3 kreisfreien Städte Halle (Saale) (49 113 EUR), Magdeburg (49 077 EUR) und Dessau-Roßlau (48 788 EUR) über dem Landesdurchschnitt.

    In den kreisfreien Städten trugen vor allem der Wirtschaftsbereich Öffentliche und sonstige Dienstleistungen, Erziehung und Gesundheit, private Haushalte zu den höheren Werten bei. Im Saalekreis und in der Börde führten die im Vergleich sehr hohen Lohnkosten des produzierendes Gewerbe zu den überdurchschnittlichen Entgelten je Arbeitnehmerin bzw. Arbeitnehmer.

    Im Wirtschaftsbereich Landwirtschaft unterschritten die Lohnkosten in allen kreisfreien Städten und Landkreisen den Durchschnitt über alle Wirtschaftsbereiche deutlich.

    Die Lohnkosten bezeichnen das Arbeitnehmerentgelt je Arbeitnehmerin bzw. Arbeitnehmer. Das Arbeitnehmerentgelt (Inland) umfasst sämtliche Geld- und Sachleistungen, die den innerhalb eines Wirtschaftsgebietes beschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern aus den Arbeits- oder Dienstverhältnissen zugeflossen sind. Das Arbeitnehmerentgelt setzt sich zusammen aus den Bruttolöhnen und -gehältern sowie den tatsächlichen und unterstellten Sozialbeiträgen der Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber.

    Mit diesen Ergebnissen werden erstmals regionale Daten des Arbeitnehmerentgeltes sowie der Bruttolöhne und -gehälter Sachsen-Anhalts für 2024 vorgelegt. Zusammen mit der Berechnung der Ergebnisse für 2024 erfolgte die Überarbeitung der Ergebnisse der Jahre 2020 bis 2023.

    Weitere Informationen zum Thema Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

    Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Thema Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen - Verwendungsrechnung können über die Tabellen zu VGR der Länder: Verwendungsrechnung (82311) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden. Regionalergebnisse für alle kreisfreien Städte und Landkreise Deutschlands veröffentlicht der Arbeitskreis Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder im gemeinsamen Statistikportal der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder.

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    StaLa Aktuelles
    news-2310378 Fri, 26 Jun 2026 10:00:00 +0200 Zahl der Woche: 35 https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/zahl-der-woche-35-1 2024 wurden 35 Personen aufgrund von Straftaten nach § 264 StGB wegen Subventionsbetrugs rechtskräftig verurteilt. Wie das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt weiter mitteilt, waren alle Verurteilten Erwachsene. Mehrheitlich handelte es sich um Männer (29) sowie Täterinnen und Täter mit deutscher Staatsangehörigkeit (28). Bei 14 Verurteilungen war dies nicht die 1. rechtskräftige Verurteilung, denn es lag zum Zeitpunkt der Tat bereits mindestens eine Vorstrafe vor.

    Insgesamt wurden 42 Personen wegen Subventionsbetrugs angeklagt. Bei 35 Personen erfolgte die rechtskräftige Verurteilung, 6-mal wurde das Verfahren (ohne Maßregeln) eingestellt und eine Person wurde vom Tatvorwurf freigesprochen (ohne Maßregeln).

    Die Zahlen basieren auf den Ergebnissen der Strafverfolgungsstatistik 2024. Die Strafverfolgungsstatistik ist eine Sekundärerhebung auf der Basis von Verwaltungsdaten der Strafvollstreckungsbehörden und wird als Vollerhebung durchgeführt.

    Für die Ermittlung der schwersten Straftat wird aus den Berichtsstellen gemeldeten Straftaten, die der Aburteilung zugrunde lagen, diejenige herausgesucht, die abstrakt mit der schwersten Strafe bedroht ist. Werden mehrere Straftaten der gleichen Person in mehreren Verfahren abgeurteilt, so wird diese Person für jedes Strafverfahren gesondert gezählt.

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    StaLa Aktuelles
    news-2310375 Thu, 25 Jun 2026 16:00:00 +0200 Tabelle aktualisiert https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/tabelle-aktualisiert-48 Es wurde eine Tabelle im Bereich Erwerbstätigkeit aktualisiert. Folgende Tabelle im Bereich der Erwerbstätigkeit wurde aktualisiert:

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    StaLa Tabellen Aktuelles
    news-2310367 Thu, 25 Jun 2026 10:00:00 +0200 Zahl der schwerbehinderten Menschen in Sachsen-Anhalt gleichbleibend https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/zahl-der-schwerbehinderten-menschen-in-sachsen-anhalt-gleichbleibend Am Jahresende 2025 waren in Sachsen-Anhalt 161 020 Personen im Besitz eines Schwerbehindertenausweises, der ihnen einen Grad der Behinderung von 50 und mehr attestierte. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, lagen damit die Empfängerzahlen auf dem gleichem Niveauwie 2023 (160 985). 19,1 % der schwerbehinderten Menschen bekamen den höchsten Grad der Behinderung von 100 zugesprochen. Die Antragstellung erfolgte auf eigenen Wunsch. 78,0 % der schwerbehinderten Menschen (125 670 Personen) waren älter als 55 Jahre. Mehr als die Hälfte (94 120 Personen; 58,5 %) hatte das 65. Lebensjahr vollendet. Damit stieg der Anteil Schwerbehinderten im Alter von 65 Jahren und mehr im Vergleich zur Vorerhebung um 1,6 Prozentpunkte. Mehr als 2,5 % (4 065) der beeinträchtigten Personen waren Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren.

    Betrachtet man ausschließlich die schwerste Behinderung, lag als häufigste Art eine Beeinträchtigung der Funktion von inneren Organen bzw. Organsystemen vor (49 810 Personen; 30,9 %). 27,2 % der Betroffenen (43 830 Personen) litten unter einer Querschnittslähmung, zerebralen Störungen, geistig-seelischen Behinderungen oder Suchtkrankheiten. Bei 14 775 Personen (9,2 %) war der Verlust oder die Funktionseinschränkung von Gliedmaßen Ursache der Behinderung. Auf Beeinträchtigungen der Sinnesorgane wie Sprach- und Gehörschädigungen, Sehstörungen oder Blindheit wurden die Ausweise bei 16 875 Personen (10,5 %) ausgestellt.

    Hauptursache der Beeinträchtigungen war bei 143 595 Männern und Frauen eine allgemeine Erkrankung. Das war im Vergleich zum Jahr 2023 ein Anstieg um 1 060 Menschen. In 6,6 % der Fälle (10 670 Personen) war die körperliche Behinderung angeboren. 1 525 Personen (1,0 %) erlitten einen Arbeits- bzw. Wegeunfall oder als Ursache wurde eine Berufskrankheit anerkannt.

    Weitere Informationen zum Thema Öffentliche Sozialleistungen finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt und sind im Statistischen Bericht Schwerbehinderte Menschen Jahr 2025 verfügbar.

    Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Thema Schwerbehinderte Menschen können über die Tabellen zur Statistik der schwerbehinderten Menschen (22711) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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    StaLa Aktuelles
    news-2310368 Thu, 25 Jun 2026 10:00:00 +0200 Erwerbstätigkeit in Sachsen-Anhalt im 1. Quartal 2026 weiter gesunken https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/erwerbstaetigkeit-in-sachsen-anhalt-im-1-quartal-2026-weiter-gesunken Im 1. Quartal 2026 hatten 971,4 Tsd. Erwerbstätige ihren Arbeitsort in Sachsen-Anhalt. Das waren 7,8 Tsd. Personen bzw. 0,8 % weniger als im Vorjahresquartal. Wie das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt nach vorläufigen Berechnungen des Arbeitskreises Erwerbstätigenrechnung der Länder mitteilt, verstärkte sich der seit dem 3. Quartal 2022 zu verzeichnende negative Trend damit. Die Abnahme der Erwerbstätigkeit war größtenteils auf den Rückgang der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung (-0,9 %) zurückzuführen. Gegenüber dem 1. Quartal 2025 verringerte sich die Erwerbstätigkeit in nahezu allen Wirtschaftsbereichen Sachsen-Anhalts. Am stärksten sank sie im Produzierenden Gewerbe (-4,9 Tsd. Personen), besonders im Verarbeitenden Gewerbe (-3,2 Tsd. Personen). Auch in den Dienstleistungsbereichen (-2,6 Tsd. Personen) ging die Erwerbstätigenzahl zurück, vor allem im Bereich Finanz-, Versicherungs- und Unternehmensdienstleistungen; Grundstücks- und Wohnungswesen (-4,1 Tsd. Personen). In der Land- und Forstwirtschaft; Fischerei (-0,3 Tsd. Personen) gab es einen leichten Rückgang. Nur der Bereich Öffentliche und sonstige Dienstleistungen, Erziehung, Gesundheit; Private Haushalte (+3,3 Tsd. Personen) verzeichnete noch einen Anstieg.

    Auch bundesweit hielt der seit dem 3. Quartal 2025 verzeichnete Rückgang der Erwerbstätigkeit weiter an. Die Erwerbstätigenzahl sank in Deutschland im 1. Quartal 2026 gegenüber dem Vorjahresquartal um 157,0 Tsd. Personen (-0,3 %) auf 45 635,0 Tsd. Personen. Sowohl in Westdeutschland ohne Berlin (-0,3 %) als auch in Ostdeutschland ohne Berlin (-0,8 %) gab es eine Abnahme. Die Spannweite der Veränderungsraten lag zwischen -1,1 % in Thüringen und +0,2 % in Hamburg.

    Gegenüber dem 4. Quartal 2025 ging die Zahl der Erwerbstätigen in Sachsen-Anhalt auch saisonbedingt um 15,3 Tsd. Personen zurück. Mit -1,6 % fiel die Abnahme höher aus als im Bundesdurchschnitt (-1,1 %). Der Rückgang betraf alle Wirtschaftsbereiche Sachsen-Anhalts. Am stärksten sank die Erwerbstätigenzahl in den Bereichen Handel, Verkehr, Lagerei, Gastgewerbe, Information und Kommunikation (-4,4 Tsd. Personen), Produzierendes Gewerbe (-4,3 Tsd. Personen), Finanz-, Versicherungs- und Unternehmensdienstleistungen; Grundstücks- und Wohnungswesen (-3,4 Tsd. Personen) sowie Öffentliche und sonstige Dienstleistungen, Erziehung, Gesundheit; Private Haushalte (-2,4 Tsd. Personen).

    Zusätzlich zur Erstberechnung des 1. Quartals 2026 wurden auch die bisher veröffentlichten Zahlen ab dem 1. Quartal 2025 und das Jahresergebnis 2025 überarbeitet. Die hier vorgelegten Ergebnisse basieren auf dem Rechenstand des Statistischen Bundesamtes vom Mai 2026. Zu den Erwerbstätigen zählen alle Personen, die als Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer oder als Selbstständige, einschließlich deren mithelfenden Familienangehörigen, eine auf Erwerb gerichtete Tätigkeit ausüben.

    Weitere Informationen und Ergebnisse zum Thema Erwerbstätigkeit können im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt oder unter www.statistikportal.de abgerufen werden. Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Thema Erwerbstätigkeit in Sachsen-Anhalt können über die Tabellen zur Erwerbstätigkeit (13311) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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    news-2310377 Thu, 25 Jun 2026 08:00:00 +0200 neuer Bericht veröffentlicht https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/neuer-bericht-veroeffentlicht-51 Es wurde ein neuer Bericht im Bereich öffentliche Sozialleistungen veröffentlicht. Schwerbehinderte, Kriegsopferfürsorge: Schwerbehinderte Menschen Stand: 31.12.2025

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    StaLa Berichte Aktuelles
    news-2310364 Wed, 24 Jun 2026 16:00:00 +0200 Tabellen aktualisiert https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/tabellen-aktualisiert-35 Es wurde eine Tabelle im Bereich Energie-und Wasserversorgung aktualisiert. Es wurde eine Tabelle im Bereich Energie- und Wasserversorung aktualisiert:

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    news-2310339 Tue, 23 Jun 2026 10:00:00 +0200 51 Todesfälle durch illegale Drogen 2024 https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/51-todesfaelle-durch-illegale-drogen-2024 Nach Ergebnissen der Todesursachenstatistik verstarben 2024 in Sachsen-Anhalt 7 Frauen und 44 Männer durch Konsum illegaler Drogen, wie das Statistische Landesamt anlässlich des Anti-Drogen-Tages am 26. Juni mitteilt. Darunter fallen insbesondere Todesfälle infolge von Überdosierung, infolge langzeitigen Missbrauchs, Selbsttötungen aus Verzweiflung über die Lebensumstände oder unter der Einwirkung von Entzugserscheinungen. Tödliche Unfälle von unter Drogeneinfluss stehenden Personen sind hierbei allerdings nicht erfasst. Damit verringerte sich die Zahl der an illegalen Drogen Verstorbenen im Land leicht gegenüber dem Vorjahr um 2, erhöhte sich allerdings gegenüber 2014 um 39 Todesfälle. In Summe der letzten 10 Jahre waren 3/4 (78,2 %) der an illegalen Drogen Verstorbenen männlich und vorwiegend im Alter zwischen 30 und 40 Jahren (38,2 %). Zwischen 2005 und 2014 lag dagegen die Zahl der Verstorbenen vorwiegend zwischen 20 und 30 Jahren (36,5 %). Der Anteil der männlichen Todesfälle lag bei 69,8 %.

    Nach den Ergebnissen der Diagnosestatistik der Krankenhäuser mussten 2024 insgesamt 458 Frauen und 1 348 Männer aufgrund des Konsums illegaler Drogen stationär in einer Klinik behandelt werden. Gegenüber 2014 waren das 85 Patientinnen und 316 Patienten weniger.

    Der illegale Drogenmarkt in Deutschland wird seit Jahren durch die auf Pflanzen basierenden Rauschgifte Heroin, Kokain und durch synthetische Betäubungsmittel dominiert. Alle Betäubungsmittel erzeugen spezifische Wirkungen, weitgehend gemeinsam ist ihnen ein euphorisierender Effekt. Die Teillegalisierung von Cannabis für den Freizeitkonsum in Deutschland ist am 01.04.2024 durch das Konsumcannabisgesetz (KCanG) in Kraft getreten. Patientinnen und Patienten mit psychischen und Verhaltensstörungen durch Cannabinoide sind bis einschließlich 2023 in den Zahlen für illegale Drogen enthalten. 2023 wurden noch 654 Frauen und Männer aufgrund von Cannabiskonsum stationär im Krankenhaus versorgt, 2014 waren dies 491. 2024 wurden 523 Männer und 178 Frauen stationär im Krankenhaus betreut. Von den insgesamt 701 Patientinnen und Patienten waren 2/3 im Alter von unter 30 Jahren (unter 20 Jahre: 161 und zwischen 20 und unter 30 Jahre: 300).

    Weitere Informationen zum Thema Gesundheitswesen finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

    Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Thema Todesursachen können über die Tabellen zur Todesursachenstatistik (23211) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

     

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    StaLa Aktuelles
    news-2310340 Tue, 23 Jun 2026 10:00:00 +0200 Etwa 1/3 weniger Habilitationen 2025 in Sachsen-Anhalt https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/etwa-1-3-weniger-habilitationen-2025-in-sachsen-anhalt An den beiden Universitäten Sachsen-Anhalts haben insgesamt 19 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Jahr 2025 ihre Habilitation erfolgreich abgeschlossen. Wie das Statistische Landesamt weiter mitteilt, sank die Zahl im Vergleich zum Vorjahr (30 Habilitationen) um etwa 1/3. Im Jahr 2000 waren es insgesamt 65 Habilitationen. 10 Habilitationen erfolgten 2025 an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und 9 an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg.

    Insgesamt wurden die meisten Habilitationen (11 bzw. 57,9 % aller) in der Fächergruppe Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften abgeschlossen. Darüber hinaus entfielen 15,8 % der Habilitationen auf den MINT-Bereich und 26,3 % auf die restlichen Fächergruppen.

    Das Durchschnittsalter der im Jahr 2025 Habilitierten lag mit 42,4 Jahren unter dem Vorjahreswert von 45,0 Jahren.

    Weitere Informationen zum Thema Bildung finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

    Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Thema Habilitationen können über die Tabellen zur Statistik der Habilitationen (21351) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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    StaLa Aktuelles
    news-2310322 Mon, 22 Jun 2026 10:00:00 +0200 Fast ein Fünftel des Landespersonals war 2025 im Polizeidienst beschäftigt https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/fast-ein-fuenftel-des-landespersonals-war-2025-im-polizeidienst-beschaeftigt Am 30.06.2025 arbeiteten im Bereich Polizei in Sachsen-Anhalt 8 330 Personen. 2020 waren es 8 155 Beschäftigte. Das bedeutete einen Anstieg um 175 Beschäftigte bzw. 2,2 %, wie das Statistische Landesamt anlässlich des Internationalen Tages des öffentlichen Dienstes am 23. Juni mitteilt. Fast jede bzw. jeder 5. Beschäftigte (19,1 %) aller 43 520 Beschäftigten im Kernhaushalt des Landes Sachsen-Anhalt war somit im letzten Jahr bei der Polizei tätig. Der Anteil der Teilzeitbeschäftigten bei der Polizei ist in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen. Während 2020 noch fast jede 10. Person in Teilzeit arbeitete, war es 2025 nur noch knapp jede 15. Die Teilzeitquote verringerte sich damit von 9,5 % auf 6,8 %. Im gleichen Zeitraum stieg die Zahl der Vollzeitäquivalente von 7 960 auf 8 235 bzw. um 3,4 %.

    Der Frauenanteil erhöhte sich im selben Zeitraum von 32,3 % auf 34,9 %. Damit ist inzwischen jede 3. Stelle im Polizeibereich mit einer Frau besetzt.

    Die Zahl der Beschäftigten und der Vollzeitäquivalente im Kernhaushalt des Landes Sachsen-Anhalt hat sich in den letzten 5 Jahren kaum verändert. Der Kernhaushalt zählte 2020 insgesamt 43 500 Beschäftigte. Bis 2025 stieg diese Zahl geringfügig auf 43 520. Die Zahl der Vollzeitäquivalente wuchs im gleichen Zeitraum von 41 495 auf 41 660.

    Aus Gründen der statistischen Geheimhaltung sind die Absolutwerte auf ein Vielfaches von 5 gerundet. Die Summe der gerundeten Werte kann von der ebenfalls gerundeten Gesamtsumme abweichen.

    Weitere Informationen zum Thema Personal im öffentlichen Dienst finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt. Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Thema Personal im öffentlichen Dienst können über die Tabellen zum Personalstand (74111) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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    StaLa Aktuelles
    news-2310323 Mon, 22 Jun 2026 10:00:00 +0200 Wanderungsgewinn lag 2025 in Sachsen-Anhalt bei 7 918 Personen https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/wanderungsgewinn-lag-2025-in-sachsen-anhalt-bei-7-918-personen 2025 verzeichnete Sachsen-Anhalt das 12. Mal in Folge einen Wanderungsgewinn. Wie das Statistiche Landesamt mitteilt, zogen im Jahresverlauf 62 230 Personen aus anderen Bundesländern und dem Ausland nach Sachsen-Anhalt. Gleichzeit verließen 54 312 Personen das Bundesland. Der daraus resultierende Wanderungssaldo lag bei 7 918 Personen. Der Wanderungsgewinn ist seit dem Rekordjahr 2022, als 40 357 Personen mehr zu- als fortzogen, rückläufig. 2024 lag der Wanderungsgewinn noch bei 12 882 Personen und fiel damit schon niedriger aus als 2023 (16 096).

    Die Zuzüge nach Sachsen-Anhalt sanken 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 6 % (-3 936), gleichzeitig gab es bei den Fortzüge gegenüber dem Vorjahr einen leichten Anstieg um rund 2 % (+1 028).

    Die positive Wanderungsbilanz in Sachsen-Anhalt war auf Wanderungsgewinne von 7 247 ausländischen und 672 deutschen Personen zurückzuführen. Den 35 731 Zugezogenen mit ausländischer Nationalität standen 28 484 Fortgezogene gegenüber. Bei den Deutschen wurden 26 499 Zuzüge und 25 827 Fortzüge registriert.

    Bei den Wanderungen über die Landesgrenze erzielten fast alle Regionen von Sachsen-Anhalt einen Wanderungsgewinn. Nur der Burgenlandkreis verzeichnete einen Wanderungsverlust (-194). Den größten Wanderungsgewinn erreichte der Landkreis Harz mit 2 442 Personen, gefolgt von der Landeshauptstadt Magdeburg (1 343), dem Landkreis Börde (685) und der kreisfreien Stadt Halle (Saale) (651). Zu beachten ist hierbei, dass sich in Halberstadt (Landkreis Harz) die Zentrale Anlaufstelle für Asylbewerber des Landes befindet und in Magdeburg bis Ende 2025 eine Nebenstelle befand, die mittlerweile in der Hansestadt Stendal betrieben wird.

    Aus dem Ausland wanderten insgesamt 32 838 Personen nach Sachsen-Anhalt ein, während 24 322 Personen das Land in Richtung Ausland verließen. Daraus ergab sich ein positiver Saldo von 8 516 Personen. Sowohl bei der Zuwanderung aus dem Ausland also auch bei der Abwanderung ins Ausland lagen die Ukraine (6 454 Zuzüge; 2 494 Fortzüge) gefolgt von Rumänien (2 585 Zuzüge; 2 459 Fortzüge) und dem Nachbarland Polen (2 139 Zuzüge; 2 114 Fortzüge) an der Spitze. Die größten Wanderungsgewinne wurden für die Länder Ukraine (3 960), Indien (941) und Syrien (855) verzeichnet.

    Aus Gründen der statistischen Geheimhaltung werden ab dem Berichtsjahr 2025 die Zahlen der Wanderungsstatistik mithilfe der Cell-Key-Methode leicht verändert. Dadurch bedingt addieren sich die jeweiligen Einzelwerte einer Tabellenzeile oder -spalte nicht notwendigerweise zur ausgewiesenen Gesamtsumme.

    Weitere Informationen zum Thema Bevölkerung finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt. Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zu Wanderungen können über die Tabellen zur Wanderungsstatistik (12711) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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    StaLa Aktuelles
    news-2310324 Mon, 22 Jun 2026 10:00:00 +0200 Zahl des Tages: 170 000 https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/zahl-des-tages-170-000 170 000 verwitwete Personen lebten 2025 in Sachsen-Anhalt, wie das Statistische Landesamt anlässlich des Internationalen Tages der Witwen am 23. Juni mitteilt.

    80 % aller verwitweten Personen waren Frauen (136 000). 108 000 lebten in Einpersonenhaushalten (80 %). Weitere 21 000 Witwen lebten in einem gemeinsamen Haushalt mit einer weiteren Person.

    Darüber hinaus gab es 35 000 verwitwete Männer in Sachsen-Anhalt. Auch sie lebten am häufigsten in Einpersonenhaushalten (27 000).

    2020 war die Zahl der verwitweten Personen mit 182 000 noch deutlich größer als 2025. Die Verteilung zwischen den Geschlechtern blieb dagegen seit damals (80 % Frauen und 20 % Männern) annähernd konstant.

    Bei den Angaben handelt es sich um erste Ergebnisse des Mikrozensus 2025. Sie werden mit dem Vorliegen der Endergebnisse revidiert. Die Ergebnisse für 2020 sind Endergebnisse. Der Mikrozensus ist eine Haushaltsbefragung, für die jährlich 1 % der Privathaushalte befragt wird.

    Weitere Informationen zum Thema Mikrozensus finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

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    StaLa Aktuelles
    news-2310287 Fri, 19 Jun 2026 10:00:00 +0200 Neuer Bericht veröffentlicht https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/neuer-bericht-veroeffentlicht-50 Es wurde ein neuer Bericht im Bereich Mikrozensus veröffentlicht. Excel-Datei Ergebnisse des Mikrozensus: Bevölkerung und Erwerbstätigkeit Jahr 2025, Erstergebnisse

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    StaLa Berichte Aktuelles
    news-2310291 Fri, 19 Jun 2026 10:00:00 +0200 Tourismus in Sachsen-Anhalt: Leichte Rückgänge der Beherbergungsbetriebe im April 2026 https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/tourismus-in-sachsen-anhalt-leichte-rueckgaenge-der-beherbergungsbetriebe-im-april-2026 Im April 2026 verbuchten die Beherbergungsbetriebe in Sachsen-Anhalt rund 279 400 Gästeankünfte und knapp 687 600 Übernachtungen. Nach Mitteilung des Statistischen Landesamtes aus den vorläufigen Ergebnissen der Monatserhebung im Tourismus waren das 1,0 % weniger Gäste und 2,2 % weniger Übernachtungen als im April des Vorjahres.

    93,7 % der Gäste kamen aus dem Inland. Hier musste ein Rückgang bei den Gästezahlen (-0,6 %) und ein Rückgang bei den Übernachtungszahlen (-2,0 %) festgestellt werden. Bei Gästen aus dem Ausland gab es ein ähnliches Bild. Hier wurden weniger Gäste (-5,8 %) und weniger Übernachtungen (-6,6 %) ermittelt.

    Von den in die Erhebung einbezogenen Beherbergungsbetrieben waren 1 013 im April 2026 geöffnet (April 2025: 1 030 geöffnete Beherbergungsbetriebe). Die angebotenen Schlafgelegenheiten waren zu 30,9 % ausgelastet (April 2025: 31,5 %). Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Gäste betrug 2,5 Tage. Im April des Vorjahres waren es ebenfalls 2,5 Tage.

    In den einzelnen Betriebsarten gab es im April 2026 keinen einheitlichen Trend in den Veränderungsraten bei Gästen und Übernachtungen. Zuwächse bei den Gästen und Übernachtungen konnten in nur wenigen Betriebsarten ermittelt werden. Die mit Abstand größten Zuwächse verbuchte die Betriebsart Schulungsheime (+41,4 % Gäste; +9,1 % Übernachtungen). Diesem Trend folgten unter anderem die Betriebsarten der Hotels garnis (+4,9 % Gäste; +3,9 % Übernachtungen) und Vorsorge- und Reha-Kliniken (+1,6 % Gäste; +0,1 % Übernachtungen). Rückgänge bei den Gästen und Übernachtungen gab es unter anderem bei den Betriebsarten Gasthöfe (-10,7 % Gäste; -12,7 % Übernachtungen), Erholungs- und Ferienheime
    (-7,6 % Gäste; -7,6 % Übernachtungen), Ferienzimmer, Ferienwohnungen, Ferienhäuser, Feriendörfer (-6,4 % Gäste; -6,2 % Übernachtungen) und Jugendherbergen, Hostels, Hütten (-4,4 % Gäste; -4,4 % Übernachtungen).

    Im April 2026 wurde in 2 der 5 Reisegebiete in Sachsen-Anhalt ein Zuwachs der Gästezahlen und Übernachtungen gegenüber dem Vorjahresmonat ermittelt. Diese beiden Reisegebiete waren Halle, Saale, Unstrut (+2,5 % Gäste; +9,0 % Übernachtungen) und die Region Altmark (+4,6 % Gäste; +3,9 % Übernachtungen). Die Beherbergungsbetriebe der größten Region, dem Harz und Harzvorland, meldeten negative Werte (-4,5 % Gäste; -8,7 % Übernachtungen). Dieser Trend wurde ebenso für die Region Anhalt-Wittenberg (-6,3 % Gäste; -3,9 % Übernachtungen) gemeldet. Die Region Magdeburg, Elbe-Börde-Heide verzeichnete +3,1 % Gäste und -0,5 % Übernachtungen.

    Im Jahresverlauf von Januar bis April 2026 lag die Zahl der Gästeankünfte mit rund 844 300 um 0,4 % und die der Übernachtungen mit knapp 2 063 400 um 0,4 % über dem Ergebnis des gleichen Vorjahreszeitraums.

    Die Zahlen stammen aus der Monatserhebung im Tourismus (Beherbergungsstatistik). In dieser werden Beherbergungsbetriebe ab 10 Schlafgelegenheiten sowie Campingplätze ab 10 Stellplätzen u. a. mit Gästeankünften, Aufenthaltsdauer und Herkunft der Gäste erfasst.

    Weitere Informationen zum Thema Tourismus finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

    Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Thema Tourismus können über die Tabellen zum Tourismus (45412) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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    StaLa Aktuelles
    news-2310292 Fri, 19 Jun 2026 10:00:00 +0200 3/4 der Sachsen-Anhalter im Alter von 15 bis 64 Jahren waren 2025 erwerbstätig https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/3-4-der-sachsen-anhalter-im-alter-von-15-bis-64-jahren-waren-2025-erwerbstaetig Nach ersten Ergebnissen des Mikrozensus 2025 waren rund 75,1 % (938 000) der Sachsen-Anhalterinnen und Sachsen-Anhalter im erwerbsfähigen Alter (15 bis unter 65 Jahre) erwerbstätig. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, konnte eine stetige Zunahme der Erwerbstätigenquote von 73,0 % in 2015 bis auf 76,4 % in 2024 beobachtet werden. 2025 ging sie leicht zurück.

    Es gab geschlechtsspezifische Unterschiede: So lag die Quote bei 15- bis 64-jährigen Männern insgesamt bei 76,4 %. Bei den Frauen betrug sie 73,8 %. In allen Altersgruppen überstieg 2025 die Erwerbstätigenquote der Männer jeweils die der Frauen. Bei den Nichterwerbspersonen verhielt es sich hingegen umgekehrt. Während 19,3 % der Männer zu den Nichterwerbspersonen zählten, waren es bei den Frauen 22,9 %.

    Beim Vergleich der Altersgruppen stachen hier vor allem die erwerbstätigen Personen im Alter von 30 bis 34 Jahren hervor: In keiner anderen Altersgruppe war der Unterschied in der Erwerbstätigenquote zwischen Frauen und Männern größer: 74,0 % aller Frauen waren in diesem Lebensabschnitt erwerbstätig, bei den Männern waren es 83,2 %. Ursächlich für den Ausstieg vieler Frauen aus der Erwerbstätigkeit in dieser Lebensphase sind sicherlich auch Familiengründungen. So lag das Durchschnittsalter von Müttern bei der Geburt, unabhängig von der Geburtenreihenfolge, 2024 bei 30,7 Jahren laut Geburtenstatistik und somit genau am Beginn dieser Altersspanne. In der Altersgruppe von 35 bis 40 Jahren stieg der Anteil der erwerbstätigen Frauen dagegen wieder deutlich an und es waren ähnlich viele Frauen (85,8 %) wie Männer (86,6 %) erwerbstätig.

    Von den Erwerbstätigen verfügten 88,7 % über einen beruflichen Bildungsabschluss. Mit 57,8 % hatten die meisten Erwerbstätigen eine Lehre oder Berufsausbildung abgeschlossen. Rund 1/6 (16,9 %) wies einen akademischen Abschluss auf. Über einen Fachschulabschluss, zu welchem die Fachschule der DDR, eine Meister- bzw. Technikerausbildung, der Abschluss einer 2- oder 3-jährigen Schule für Gesundheits- und Sozialberufe sowie der Abschluss einer Schule für Erzieherinnen und Erzieher zählen, verfügten 14,0 % der Erwerbstätigen. Während diese Verteilung der beruflichen Bildungsabschlüsse bei den männlichen Erwerbstätigen ähnlich ausfiel, zeigte sich bei den Frauen hingegen eine etwas größere Bedeutung von Fachschulen und akademischen Abschlüssen: 53,9 % hatten eine Lehre oder Berufsausbildung absolviert und jeweils 17,9 % bzw. 18,2 % verfügten über einen Abschluss einer Fachschule bzw. über einen akademischen Abschluss.

    Im Vergleich der beruflichen Bildungsabschlüsse zwischen jüngeren und älteren Erwerbstätigen zeigt sich ein unterschiedlicher Stellenwert akademischer Abschlüsse: 51,7 % der 25- bis 39-Jährigen hatten 2025 eine Lehre oder Berufsausbildung abgeschlossen, während dieser Anteil bei den 55- bis 64-Jährigen bei 63,4 % lag. Jüngere Erwerbstätige verfügten dagegen häufiger über einen akademischen Abschluss (22,4 %) als Erwerbstätige im höheren Alter (14,6 %).

    Von den insgesamt rund 971 000 Erwerbstätigen waren 86,9 % in einem Angestelltenverhältnis beschäftigt, während 6,8 % selbstständig tätig waren. Verbeamtet waren 3,4 % und in Ausbildung befanden sich 2,9 % der Erwerbstätigen.

    Die Erwerbslosenquote, d. h. der Anteil der Erwerbslosen an den Erwerbspersonen (Erwerbstätige plus Erwerbslose) im Alter von 15 bis 64 Jahren, belief sich auf rund 4,9 %.

    Ihren überwiegenden Lebensunterhalt bestritten 43,8 % der Sachsen-Anhalterinnen und Sachsen-Anhalter aus ihrer eigenen Erwerbstätigkeit. Von Rente oder Pension lebten 29,1 %, Einkünfte von Angehörigen erhielten 17,5 % und 5,5 % der Bevölkerung bezogen Arbeitslosengeld I oder Bürgergeld. Die restlichen 4,2 % gaben als überwiegenden Lebensunterhalt sonstige Unterstützung an, wozu vor allem das eigene Vermögen, Sozialhilfe, Elterngeld, BAföG oder Pflege-/Krankengeld zählen.

    Eine Person gilt laut der Definition der ILO (International Labour Organization) als erwerbstätig, wenn sie mindestens eine Stunde pro Woche gegen Bezahlung gearbeitet hat oder vorübergehend von ihrer Arbeit abwesend war (z. B. wegen Urlaub, Krankheit oder Elternzeit). Die Erwerbstätigenquote spiegelt den Anteil der Erwerbstätigen in einer Altersgruppe an der Gesamtbevölkerung dieser Altersgruppe wider.

    Als erwerbslos zählen im Mikrozensus Personen ohne Erwerbstätigkeit, die sich aktiv auf Arbeitssuche befinden.

    Nichterwerbspersonen sind hingegen vornehmlich Kinder, Rentnerinnen und Rentner sowie Pensionierte und auch Studierende, die keiner Erwerbstätigkeit nachgehen.

    Bei den Angaben handelt es sich um erste Ergebnisse des Mikrozensus 2025. Sie werden mit dem Vorliegen der Endergebnisse revidiert. Die Ergebnisse für Vorjahre basieren auf den Endergebnissen. Die Ergebnisse des Mikrozensus basieren auf einer Haushaltsbefragung, für die jährlich 1 % der Privathaushalte befragt wird.

    Weitere Informationen zum Thema Mikrozensus finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt und im Statistischen Bericht Ergebnisse des Mikrozensus: Bevölkerung und Erwerbstätigkeit Jahr 2025, Erstergebnis.

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    StaLa Aktuelles
    news-2310293 Fri, 19 Jun 2026 10:00:00 +0200 Sachsen-Anhalts Kommunen zahlten 2024 für Sportstätten und Bäder 143,9 Mio. EUR aus https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/sachsen-anhalts-kommunen-zahlten-2024-fuer-sportstaetten-und-baeder-1439-mio-eur-aus Die Kommunen des Landes Sachsen-Anhalt gaben 2024 für Sportstätten und Bäder 143,9 Mio. EUR aus. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, waren das 20,6 Mio. EUR mehr als 2023 und 64,1 Mio. EUR mehr als 2015. Einzahlungen registrierten die Kommunen 2024 für diesen Bereich in Höhe von 47,1 Mio. EUR. Im Vergleich zu 2023 standen 5,9 Mio. EUR mehr zur Verfügung. Gegenüber 2015 stiegen die Einzahlungen um 20,6 Mio. EUR.

    In den Kommunen waren in den vergangenen Jahren die Einzahlungen für Sportstätten und Bäder (Produktgruppe 424) regelmäßig geringer als die Auszahlungen. 2024 erreichte das Defizit mit 96,8 Mio. EUR den Höchststand. Im Zehnjahresdurchschnitt betrug das Defizit 69,7 Mio. EUR. Der Fehlbetrag wird durch die Kommunen aus eigenen Finanzmitteln finanziert, z. B. Einnahmen ohne verbindlichen Verwendungszweck, Schlüsselzuweisungen (allgemeine Zuweisungen).

    Die Struktur der Zahlungen für Sportstätten und Bäder ist seit Jahren relativ konstant. 2024 erfolgten die meisten Auszahlungen für Sach- und Dienstleistungen (34,8 %), gefolgt von Investitionstätigkeit (32,5 %) und Personalkosten (18,0 %). Bei den Einzahlungen dominierten die Gelder für Investitionen (48,2 %) vor privatrechtlichen Leistungsentgelten (21,7 %) und öffentlich-rechtlichen Leistungsentgelten (11,6 %).

    50,0 Mio. EUR wendeten die Kommunen im Bereich der Sportstätten und Bäder 2024 für Sach- und Dienstleistungen auf. Dazu gehörten z. B. die Bewirtschaftung und Unterhaltung der Grundstücke und baulichen Anlagen, die Unterhaltung des unbeweglichen und beweglichen Vermögens, Mieten und Pachten sowie der Erwerb von geringwertigen Vermögensgegenständen und Vorräten. Allein in die Bewirtschaftung der Grundstücke und baulichen Anlagen flossen 24,6 Mio. EUR, in deren Unterhaltung weitere 13,4 Mio. EUR. Die Unterhaltung des sonstigen unbeweglichen Vermögens kostete 5,9 Mio. EUR.

    Der Deckungsgrad für kommunale Investitionstätigkeit lag 2024 im Bereich Sportstätten und Bäder bei 48,5 %. Das bedeutet, weniger als die Hälfte der Auszahlungen für Investitionen wurde durch Einzahlungen für Investitionen finanziert. 46,8 Mio. EUR Auszahlungen standen 22,7 Mio. EUR Einzahlungen gegenüber. Die Kommunen investierten 40,5 Mio. EUR in Baumaßnahmen, erwarben für 5,8 Mio. EUR bewegliche oder immaterielle Vermögensgegenstände, reichten 0,3 Mio. EUR Zuwendungen für Investitionsfördermaßnahmen aus und kauften für 0,2 Mio. EUR Grundstücke, Gebäude oder Infrastrukturvermögen. Bei den Einzahlungen für Investitionen und Investitionsförderungsmaßnahmen handelte es sich zumeist um Zuwendungen (99,0 %).

    Fast jeder zehnte Euro, den die Kommunen 2024 für Sportstätten und Bäder auszahlten, wurde durch Leistungsentgelte und privatrechtliche Kostenerstattungen und -umlagen gedeckt (10,9 %). Die Einzahlungen dafür betrugen 15,7 Mio. EUR, davon waren 5,5 Mio. EUR öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte und 10,2 Mio. EUR privatrechtliche Leistungsentgelte, Kostenerstattungen und Umlagen.

    32,6 % der Auszahlungen und 38,7 % der Einzahlungen im Bereich Sportstätten und Bäder verbuchten 2024 die kreisfreien Städte. Die Landeshauptstadt Magdeburg meldete 27,1 Mio. EUR Auszahlungen und 7,4 Mio. EUR Einzahlungen, die Stadt Halle (Saale) 10,1 Mio. EUR und 8,0 Mio. EUR und Dessau-Roßlau 9,7 Mio. EUR und 2,8 Mio. EUR. Die Differenz zwischen Ein- und Auszahlungen war in der Landeshauptstadt Magdeburg mit 19,6 Mio. EUR am höchsten, gefolgt von Dessau-Roßlau mit 6,9 Mio. EUR und Halle (Saale) mit 2,0 Mio. EUR.

    Die Auswertung enthält nur Zahlungen der Produktgruppe 424 (Sportstätten und Bäder). Nicht enthalten sind Sporteinrichtungen von Schulen sowie Sportstätten und Bäder, die zu einem Kurbetrieb gehören.

    Weitere Informationen zum Thema Öffentliche Finanzen finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt und können dem Statistischen Bericht "Gemeindefinanzen, Einzahlungen und Auszahlungen; Jahresrechnungsstatistik 2024" entnommen werden. Basisdaten zu Öffentlichen Finanzen können über die Tabellen zur Jahresrechnungsstatistik (71717) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

    Vollständige Pressemitteilung

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    StaLa Aktuelles
    news-2310288 Thu, 18 Jun 2026 10:00:00 +0200 85 handwerkliche Speiseeishersteller in Sachsen-Anhalt https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/85-handwerkliche-speiseeishersteller-in-sachsen-anhalt „So heiß, ein Eis hilft gegen Schweiß“ hieß es in einem Sommerhit der 1980er Jahre. Hergestellt wird die kühle Süßigkeit industriell oder klassisch handwerklich. Ende 2024 gab es in Sachsen-Anhalt 85 handwerklich produzierende Speiseeishersteller mit Vertrieb von Speiseeis, die an heißen Tagen für Abkühlung sorgen. Binnen Jahresfrist nahm die Zahl dieser Betriebe um 3 zu.

    Damit lag die Zahl dieser Firmen noch deutlich unter dem Höchststand von 1998 mit 111 Speiseherstellern, gleichzeitig aber über dem tiefsten Wert von 2017, als nur noch 70 Speiseeishersteller im Land tätig waren.

    Diese Angaben machte das Statistische Landesamt anhand der Daten aus den beiden Handwerkskammern des Landes. Die meisten Firmen befinden sich im Süden des Landes. Im Handwerkskammerbezirk Halle gab es 67 Speiseeishersteller, im Handwerkskammerbezirk Magdeburg lediglich 18 dieser Betriebe. Im Gegensatz zum industriell produzierten Speiseeis setzt handwerklich hergestelltes Speiseeis eine Zubereitung in kleinen Mengen und den Direktverkauf an den Verbraucher voraus.

    Weitere Informationen zum Thema Handwerk finden sich im Internetangebot des Statistischen Landesamtes.

    Die langen Zeitreihen oder die Basisdaten zum Thema Handwerk können über die Tabellen zur Handwerkszählung 53111 und Tabellen zur vierteljährlichen Handwerksberichterstattung (53211) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

     

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    StaLa Aktuelles
    news-2310289 Thu, 18 Jun 2026 10:00:00 +0200 Zahl der Woche: 12 https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/zahl-der-woche-12 Am 21. Juni ist nicht nur Sommeranfang, in vielen Städten findet auch die Fête de la Musique statt. An öffentlichen Plätzen veranstalten Musikerinnen und Musiker aus dem Laien- und Profibereich kostenfrei Konzerte. An den Hochschulen Sachsen-Anhalts wurden im Wintersemester 2024/25 künftige professionelle Musikschaffende ausgebildet, wie beispielsweise 12 Studierende im Fach Gesang oder 11 Studierende im Bereich Instrumentalmusik. Deutlich stärker besetzt waren die Studiengänge Musikerziehung (24 Studierende), Kirchenmusik (86 Studierende) und Musikwissenschaft bzw. -geschichte (114 Studierende). Fast alle Studierenden waren an einer der Hochschulen (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg oder Evangelische Hochschule für Kirchenmusik) in der kreisfreien Stadt Halle (Saale) eingeschrieben.

    Zur musikalischen Bildung leisten auch Musikschulen einen wichtigen Beitrag, wovon es in Sachsen-Anhalt am 1. Januar 2026 laut Angaben des Verbands deutscher Musikschulen in Sachsen-Anhalt in kommunaler Trägerschaft 20 entsprechende Einrichtungen gab. 30 732 Schülerinnen und Schüler besuchten die Musikschule regelmäßig für musikalische Grund-, Instrumental- sowie Vokal-, Ensemble- oder Ergänzungsfächer.

    Laut Zeitverwendungserhebung verbrachten Menschen ab 10 Jahren in Ostdeutschland 2022 täglich durchschnittlich 3 Minuten mit künstlerischen Aktivitäten oder Musizieren. Personen, die tatsächlich künstlerisch oder musikalisch aktiv waren, wendeten dafür etwa eine Stunde und 38 Minuten am Tag auf. Etwa 15,7 % aller Personen über 10 Jahre engagierten sich zudem im Bereich Kultur bzw. Musik freiwillig oder ehrenamtlich.

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    news-2310290 Thu, 18 Jun 2026 10:00:00 +0200 Jugendämter nahmen 2025 in Sachsen-Anhalt 15,0 % weniger Kinder und Jugendliche in Obhut https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/jugendaemter-nahmen-2025-in-sachsen-anhalt-150-weniger-kinder-und-jugendliche-in-obhut 2025 wurden in Sachsen-Anhalt 1 648 Kinder und Jugendliche zu ihrem Schutz von Jugendämtern in Obhut genommen, das waren 291 weniger Inobhutnahmen als im Vorjahr (-15,0 %). Die Hauptgründe (Mehrfachnennungen möglich) für die Inobhutnahmen waren Überforderung der Eltern/eines Elternteils (714 Fälle), Anzeichen für Vernachlässigung (385 Fälle) und unbegleitete Einreisen aus dem Ausland (313 Fälle). Wie das Statistische Landesamt mitteilt, wurden 310 (-49,8 %) weniger Kinder und Jugendliche aufgrund unbegleiteter Einreise aus dem Ausland in Obhut genommen als noch 2024. Die meisten unbegleiteten Einreisenden waren zwischen 14 und unter 18 Jahren alt (298). Dabei waren 259 männlichen und 39 weiblichen Geschlechts.

    Wie auch in den Vorjahren betrafen die meisten Inobhutnahmen Jugendliche im Alter von 14 bis unter 18 Jahren (846 Fälle; 51,3 %), gefolgt von Kindern unter 3 Jahren (218 Fälle; 13,2 %) und 170 Fällen (10,3 %) bei Jugendlichen im Alter von 12 bis unter 14 Jahren. Unter allen vorläufigen Schutzmaßnahmen waren 54,1 % Jungen und 45,9 % Mädchen.

    Die Hauptgründe für die Inobhutnahme bei Kindern bis unter 14 Jahren (802 Fälle) waren Überforderung der Eltern bzw. eines Elternteils (479 Fälle), Anzeichen für Vernachlässigung (312 Fälle) sowie Anzeichen für körperliche Misshandlung (160 Fälle). Bei den Jugendlichen von 14 bis unter 18 Jahren (846 Fälle) waren die Hauptgründe die unbegleitete Einreise aus dem Ausland (298 Fälle), Überforderung der Eltern bzw. eines Elternteils (235 Fälle) und Delinquenz des Kindes bzw. Straftat des Jugendlichen (106 Fälle).

    In den allermeisten Fällen waren das Jugendamt bzw. der soziale Dienst hinweisgebend für die Inobhutnahme (632 Fälle), in 275 Fällen meldete sich die Minderjährige bzw. der Minderjährige selbst und 225-mal gaben Polizei, Staatsanwaltschaft bzw. Gericht den Hinweis für die Inobhutnahme.

    Im Schnitt dauerte eine Maßnahme 64 Tage (2024: 71 Tage), trotzdem konnte etwa jeder 3. Fall (31,7 %) in weniger als einer Woche beendet werden.

    Weitere Informationen zum Thema Öffentliche Sozialleistungen finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

    Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Thema vorläufige Schutzmaßnahmen für Kinder und Jugendliche können über die Tabellen zu vorläufigen Schutzmaßnahmen (22523) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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    news-2310296 Wed, 17 Jun 2026 16:00:00 +0200 Tabelle aktualisiert https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/tabelle-aktualisiert-47 Es wurde eine Tabelle im Bereich Gesundheit aktualisiert. Folgende Tabelle im Bereich Gesundheit wurde aktualisiert:

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