Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt - News http://statistik.sachsen-anhalt.de/ de_DE Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt Thu, 02 Apr 2026 11:24:44 +0200 Thu, 02 Apr 2026 11:24:44 +0200 TYPO3 EXT:news news-2309630 Thu, 02 Apr 2026 10:00:00 +0200 Zahl der Woche: 154 https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/zahl-der-woche-154 2024 wurden in Sachsen-Anhalt 154 Personen aufgrund von Verstößen gegen das Waffengesetz verurteilt. Bei 130 Verurteilten handelte es sich um Erwachsene, bei 16 Heranwachsenden wurde das Urteil nach allgemeinem Strafrecht gefällt. 4 Heranwachsende wurden nach dem Jugendstrafrecht abgeurteilt und 4 Verurteilungen betrafen Jugendliche.

Unter den Verurteilten waren Frauen (6) gegenüber Männern (148) deutlich in der Minderheit. Bei 72 Personen handelte es sich nicht um das erste bekannte Delikt, denn sie waren zum Tatzeitpunkt bereits vorbestraft. Der Großteil der Täter und Täterinnen (144) war zwischen 18 und 60 Jahren alt, 17 hatten keine deutsche Staatsangehörigkeit.

Insgesamt wurden aufgrund von Verstößen gegen das Waffengesetz 190 Personen abgeurteilt. 17 Mal wurde das Verfahren ohne Maßregeln eingestellt, weitere 15 Fälle betrafen Einstellungen des Verfahrens nach dem Jugendgerichtsgesetz. 4 Angeklagte wurden ohne Maßregeln freigesprochen.

Die Zahlen basieren auf den Ergebnissen der Strafverfolgungsstatistik 2024. Die Strafverfolgungsstatistik ist eine Sekundärerhebung auf der Basis von Verwaltungsdaten der Strafvollstreckungsbehörden und wird als Vollerhebung durchgeführt.

Für die Ermittlung der schwersten Straftat wird aus den Berichtsstellen gemeldeten Straftaten, die der Aburteilung zugrunde lagen, diejenige herausgesucht, die abstrakt mit der schwersten Strafe bedroht ist. Werden mehrere Straftaten der gleichen Person in mehreren Verfahren abgeurteilt, so wird diese Person für jedes Strafverfahren gesondert gezählt.

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StaLa Aktuelles
news-2309631 Thu, 02 Apr 2026 10:00:00 +0200 Neuer Bericht veröffentlicht https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/neuer-bericht-veroeffentlichtt Es wurde ein neuer Bericht im Bereich Verkehr veröffentlicht. Fahrgäste und Beförderungsleistungen im Schienennahverkehr und im gewerblichen Omnibuslinienverkehr 4. Quartal 2025, vorläufige Ergebnisse

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StaLa Berichte Aktuelles
news-2309620 Wed, 01 Apr 2026 10:00:00 +0200 2025 verdienten Beschäftigte durchschnittlich 41 163 EUR pro Jahr in Sachsen-Anhalt https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/2025-verdienten-beschaeftigte-durchschnittlich-41-163-eur-pro-jahr-in-sachsen-anhalt Der durchschnittliche Bruttojahresverdienst sozialversicherungspflichtig Beschäftigter in Sachsen-Anhalt betrug 41 163 EUR und lag damit 4,3 % über dem Vorjahresniveau, wie das Statistische Landesamt mitteilt. Die Verdienstmöglichkeiten, Sonderzahlungen eingeschlossen, waren im Bereich der Energieversorgung mit 58 596 EUR überdurchschnittlich, wie u. a. auch in den Sektoren Information und Kommunikation mit 55 933 EUR/Jahr, Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden mit 55 169 EUR/Jahr, Öffentliche Verwaltung, Verteidigung; Sozialversicherung mit 52 479 EUR/Jahr, Erziehung und Unterricht mit 50 416 EUR/Jahr oder im Bereich Finanz- und Versicherungsdienstleistungen mit 47 700 EUR Bruttojahresverdienst. Im Gastgewerbe erreichte der Bruttojahresverdienst mit 17 846 EUR nicht das durchschnittliche Niveau, wie auch im Bereich Sonstige Dienstleistungen mit 25 540 EUR, Land-, Forstwirtschaft und Fischerei mit 29 837 EUR oder auch im Sektor Sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen mit 31 443 EUR.

Pro Woche arbeiteten die Beschäftigten 2025 im Durchschnitt über Voll-, Teilzeit- und geringfügig Beschäftigte 32,9 bezahlte Wochenstunden in Sachsen-Anhalt, knapp ein Prozent weniger als 2024. Die höchste durchschnittlich bezahlte Wochenarbeitszeit leisteten die Beschäftigten im Bereich Wasserversorgung; Abwasser- und Abfallentsorgung und Beseitigung von Umweltverschmutzungen mit 38,1 Stunden/Woche, gefolgt von den Bereichen Öffentliche Verwaltung, Verteidigung; Sozialversicherung mit 37,1 Stunden/Woche, Verarbeitendes Gewerbe mit 36,8 Stunden/Woche und dem Sektor Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden mit 36,5 Stunden/Woche. Die kürzeste durchschnittliche Wochenarbeitszeit hatten die Beschäftigten im Gastgewerbe mit 22,5 Stunden, mehr waren es u. a. im Bereich Sonstige Dienstleistungen mit 23,9 Stunden/Woche oder auch im Bereich Kunst, Unterhaltung und Erholung mit 26,5 bezahlten Stunden pro Woche.

Die durchschnittlich bezahlte Wochenarbeitszeit bei Vollzeitbeschäftigung lag bei 39,2 Stunden pro Woche, 0,3 % weniger als 2024. Frauen arbeiteten mit 38,7 Stunden pro Woche im Schnitt etwas weniger in Vollzeit als Männer mit 39,5 Stunden/Woche.

Die Anzahl der sozialversicherungspflichtigen Jobs insgesamt in Sachsen-Anhalt erhöhte sich 2025 gegenüber dem Vorjahr um 0,7 % auf 813 000 Jobs. Der überwiegende Anteil entfiel auf Vollzeitbeschäftigte mit 58 %, gefolgt von Teilzeitbeschäftigten mit 28 %, geringfügig Beschäftigte hatten einen Anteil von knapp 10 %, Auszubildende etwas mehr als 3 % und auf Altersteilzeitbeschäftigte entfielen weniger als ein halbes Prozent.

2025 verdiente eine Hälfte der in Sachsen-Anhalt Beschäftigten 38 553 EUR oder mehr, die andere Hälfte weniger. Der Medianverdienst lag unterhalb des Durchschnittsverdienstes von 41 163 EUR. Eine geringere Anzahl hoher Verdienste zog den Durchschnitt nach oben, allerdings lag die Mehrzahl der Verdienste im unteren Bereich.

Bei Vollzeitbeschäftigung lag der Medianverdienst bei 45 543 EUR/Jahr, der Durchschnittsverdienst bei 51 937 EUR. Im Bereich der oberen 10 % erreichte das Bruttojahresverdienstniveau mit Sonderzahlungen 77 625 EUR oder mehr, am unteren Ende verdienten 10 % der Vollzeitbeschäftigten 30 689 EUR oder weniger im Jahr 2025.

Bei einem rechnerischen Jahresmindestlohn von ca. 26 100 EUR, ausgehend von 12,82 EUR/Stunde, einer Wochenarbeitszeit von 39,2 Stunden und 12 Monaten, lagen die Bruttojahresverdienste bei etwas mehr als 2 % der Vollzeitbeschäftigten in 2025 unterhalb dieses Wertes, was oft mit kürzeren Wochenarbeitszeiten in Verbindung stand.

Mit Blick auf spezifisch berechnete Berufsaggregate bzw. Gruppen beruflicher Tätigkeit lagen die Verdienstmöglichkeiten bei Vollzeitbeschäftigung 2025 für Ingenieurberufe weit über dem Durchschnitt mit 74 381 EUR, gefolgt von Gesundheits- und Pflegeberufen mit 59 381 EUR. Mit beruflichen Tätigkeiten in MINT-Berufen bzw. der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik, wurden durchschnittlich 52 808 EUR im Jahr 2025 verdient, mit Bauberufen erhielten die in Vollzeit Beschäftigten durchschnittlich 48 344 EUR oder in Handwerksberufen 43 747 EUR.

Basis der Berechnungen sind die Angaben der Verdiensterhebung 2025, bezogen auf das Jahr 2025, steuerrelevante Sonderzahlungen (u. a. Urlaubs- und Weihnachtsgeld) eingeschlossen.

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StaLa Aktuelles
news-2309621 Wed, 01 Apr 2026 10:00:00 +0200 Leichter Rückgang in der Eiererzeugung https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/leichter-rueckgang-in-der-eiererzeugung 2025 wurden in Sachsen-Anhalt ca. 673,2 Mio. Eier in Betrieben mit mindestens 3 000 Hennenhaltungsplätzen in Sachsen-Anhalt erzeugt. Damit wurden im Schnitt über 1,8 Mio. Eier pro Tag in diesen Unternehmen gelegt. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, waren das gegenüber dem Vorjahr 25,2 Mio. Eier (-3,6 %) weniger. Insgesamt machten Eier aus Bodenhaltung mit 65,1 % den überwiegenden Anteil aus. 22,9 % der Eier kamen aus Freilandhaltung und 11,9 % aus ökologischer Haltung.

2025 wurden durchschnittlich etwa 2,3 Mio. Legehennen in Sachsen-Anhalt gehalten. Die dominierende Haltungsform war die Bodenhaltung mit etwa 1,5 Mio. Tieren. In der Freilandhaltung gab es durchschnittlich 0,5 Mio. und in ökologischer Erzeugung 0,3 Mio. Legehennen. Gegenüber 2024 erhöhte sich die Anzahl der Legehennen in ökologischer Haltung um etwa 9,3 %. Das steigerte die Eierproduktion in dieser Haltungsform um 8,8 Mio. (12,4 %) gegenüber 2024.

Im Mittel legte ein Huhn 299 Eier in 2025. Pro Huhn entsprach dies einer Abnahme um 8 Eier pro Jahr. Den höchsten Legeertrag erzielten 2025 die Hühner in Freilandhaltung mit 309 Eiern. An 2. Stelle folgten Hennen aus ökologischer Haltung mit einer Legeleistung von 306 Eiern. Der jährliche Ertrag in Bodenhaltung belief sich durchschnittlich auf 294 Eier pro Huhn. Gegenüber 2024 war dies eine Abnahme um 14 Eier (-4,5 %) pro Huhn in der Bodenhaltung.

Weitere Informationen zum Thema Landwirtschaft finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zu Unternehmen mit Legehennenhaltung können über die Tabelle zur Geflügelstatistik: Unternehmen mit Legehennenhaltung (41323) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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StaLa Aktuelles
news-2309614 Tue, 31 Mar 2026 15:00:00 +0200 Neue Berichte veröffentlicht https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/neuer-bericht-veroeffentlicht-36 Es wurden neue Berichte in den Bereichen Baugewerbe und Tourismus veröffentlicht. Umsatz, tätige Personen, Auftragseingang und Auftragsbestand im Baugewerbe Januar 2026

Gäste und Übernachtungen im Reiseverkehr, Beherbergungskapazität Januar 2026, vorläufige Ergebnisse

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StaLa Aktuelles
news-2309602 Tue, 31 Mar 2026 10:00:00 +0200 8,0 % mehr Insolvenzanträge 2025 als im Vorjahr https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/80-mehr-insolvenzantraege-2025-als-im-vorjahr 2025 meldeten die Amtsgerichte in Sachsen-Anhalt 3 477 Insolvenzanträge. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, wurden damit 8,0 % mehr Anträge auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens verzeichnet als im Vorjahr. Die Anzahl der beantragten Insolvenzverfahren war wie bereits zum Halbjahr 2025 auch für das gesamte Jahr höher als 2019. Damals wurden 3 392 Anträge auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens eingereicht.

Die Anzahl der für Unternehmen übermittelten Insolvenzanträge stieg im Vergleich zu 2024 um 23,9 % auf 436. Allerdings lag die Anzahl der Anträge weiterhin 4,6 % unter dem Wert von 2019. Damals wurden 457 Insolvenzanträge für Unternehmen erfasst.

Die meisten Insolvenzanträge betrafen Unternehmen aus dem Baugewerbe. Insgesamt wurden dort 81 und damit rund 1/5 mehr als im Vorjahr gemeldet. Auch die Unternehmen aus dem Gastgewerbe bzw. aus dem Handel, Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen waren mit 58 bzw. 56 übermittelten Insolvenzanträgen häufiger als im Vorjahr betroffen. Für die Unternehmen aus dem Gastgewerbe betrug der Anstieg +20, im Handel, Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen waren es rund 1/4 mehr Anträge auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Anders entwickelten sich die Zahlen für die Unternehmen aus dem Wirtschaftsbereich der Sonstigen Dienstleistungen. Hier reduzierte sich die Zahl der Insolvenzanträge um mehr als die Hälfte auf 14.

Für Verbraucherinnen und Verbraucher übermittelten die Amtsgerichte im Jahr 2025 insgesamt 2 468 Insolvenzanträge. Damit wurden 6,2 % mehr Insolvenzverfahren registriert als im Vorjahr. Auch bei den ehemals selbstständig Tätigen wurden mit 518 Anträgen 3,6 % mehr Insolvenzanträge als 2024 erfasst.

Weitere Informationen zum Thema Insolvenzen finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Thema Insolvenzen können über die Tabelle zur Statistik über beantragte Insolvenzverfahren (52411) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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StaLa Aktuelles
news-2309603 Tue, 31 Mar 2026 10:00:00 +0200 Geringere Bedeutung der Teilzeitbeschäftigung im Gesundheitswesen 2024 in Sachsen-Anhalt als in Deutschland https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/geringere-bedeutung-der-teilzeitbeschaeftigung-im-gesundheitswesen-2024-in-sachsen-anhalt-als-in-deutschland 2024 gab es in Sachsen-Anhalt 153,7 Tsd. Beschäftigte im Gesundheitswesen. Das in Vollzeitäquivalente umgerechnete Gesundheitspersonal betrug 114,6 Tsd. Personen. Je 100 Gesamtbeschäftigten des Gesundheitswesens entsprach das 74,5 Vollzeitäquivalenten. Damit hatte Sachsen-Anhalt 2024 den höchsten Wert aller Bundesländer an Vollzeitäquivalenten je 100 Beschäftigte. Die Beschäftigten im Gesundheitswesen in Sachsen-Anhalt arbeiteten somit durchschnittlich mehr Stunden bzw. seltener in Teilzeit als in den anderen Bundesländern und in Deutschland (71,4). Besonders im Gesundheitsschutz (93,5 Vollzeitäquivalente je 100 Beschäftigte; Deutschland 84,8) und in den teil-/stationären Einrichtungen wie z. B. Krankenhäusern, Pflegeheimen sowie Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen (81,0 Vollzeitäquivalente je 100 Beschäftigte; Deutschland 75,1) spielte die Teilzeitbeschäftigung in Sachsen-Anhalt eine geringere Rolle als im Durchschnitt Deutschlands.

Gegenüber 2023 nahm die Zahl der Beschäftigungsverhältnisse um 0,4 Tsd. bzw. +0,3 % zu. Die prozentuale Zunahme fiel für Sachsen-Anhalt damit niedriger aus als die für Deutschland ausgewiesene Erhöhung um +1,7 %. Im Vergleich zum Vorjahr wuchsen die Vollzeitäquivalente in Sachsen-Anhalt mit +1,3 Tsd. Vollzeitäquivalenten bzw. +1,2 % auch deutlich stärker als die Beschäftigungsverhältnisse insgesamt, was auf eine Zunahme von Vollzeitbeschäftigungsverhältnissen bzw. einer Erhöhung der Stundenzahl der Teilzeitbeschäftigten zurückzuführen ist. Für Deutschland betrug die Erhöhung der Vollzeitäquivalente +1,4 %. Betrachtet nach Einrichtungsart entfiel die Zunahme der Vollzeitäquivalente in Sachsen-Anhalt dabei überwiegend auf teil-/stationäre Einrichtungen mit +1,5 Tsd. Vollzeitäquivalenten (+3,2 %) und hierunter auf die Krankenhäuser (+0,9 Tsd. Vollzeitäquivalente) sowie die teil-/ stationären Pflegeeinrichtungen (+0,5 Tsd. Vollzeitäquivalente). 

Je 1 000 Einwohnerinnen und Einwohner standen 2024 in Sachsen-Anhalt 53,7 Beschäftigte in Vollzeitäquivalenten für die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung zur Verfügung, für Deutschland betrug dieser Wert 52,7.

Vollzeitäquivalente geben die Anzahl der auf die volle tarifliche Arbeitszeit umgerechneten Beschäftigten an. Ein Vollzeitäquivalent entspricht dabei einem Vollzeitbeschäftigten. Unter Gesundheitspersonal werden hier Beschäftigungsverhältnisse verstanden, sodass Personen mit mehreren Arbeitsverhältnissen in verschiedenen Einrichtungen auch mehrfach gezählt werden. Die Definition des Gesundheitswesens erfolgt gemäß SHA (System of Health Account); nicht identisch mit Abteilung 86 der Wirtschaftszweigklassifikation WZ 2008.

Die vorliegenden Berechnungsergebnisse wurden durch die Arbeitsgruppe Gesundheitsökonomische Gesamtrechnungen der Länder (AG GGRdL) ermittelt. Ergebnisse für alle Bundesländer zur Gesundheitspersonalrechnung können der Internetangebot der AG GGRdL entnommen werden. 

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StaLa Aktuelles
news-2309597 Mon, 30 Mar 2026 11:43:32 +0200 Tabelle veröffentlicht https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/tabelle-veroeffentlicht-3 Es wurde 1 Tabelle im Bereich Gesamtrechnungen und Erwerbstätigenrechnung aktualisiert. Folgende Tabelle im Bereich Gesamtrechnungen und Erwerbstätigenrechnung wurde aktualisiert:

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Tabellen Aktuelles
news-2309583 Mon, 30 Mar 2026 10:00:00 +0200 Rückgang des Bruttoinlandsproduktes 2025 in Sachsen-Anhalt um 0,2 % https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/rueckgang-des-bruttoinlandsproduktes-2025-in-sachsen-anhalt-um-02 Das Bruttoinlandsprodukt, der Wert aller hergestellten Waren und Dienstleistungen einer Region, nahm in Sachsen-Anhalt 2025 gegenüber dem Vorjahr preisbereinigt um 0,2 % ab. Die Wirtschaftsentwicklung in Sachsen-Anhalt blieb damit 2025 hinter der Entwicklung in Deutschland mit +0,2 % und in Ostdeutschland ohne Berlin mit +0,1 % zurück. Die preisbereinigte Entwicklung verlief 2025 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich. Im Produzierende Gewerbe ohne Baugewerbe fiel der preisbereinigte Rückgang mit 2,7 % stärker aus als in Deutschland (-0,8 %). Ausschlaggebend war das Verarbeitende Gewerbe mit einem Rückgang um 1,8 % (Deutschland: -1,0 %). Hier gab es teils deutliche preisbereinige Umsatzrückgänge (Abnahme des Volumens) in Branchen wie der Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen sowie der Herstellung von chemischen Erzeugnissen, von Metallerzeugnissen und von Gummi- und Kunststoffwaren. Auch im Baugewerbe reduzierte sich die Bruttowertschöpfung (-3,0 %) und lag leicht unter der Entwicklung in Deutschland (-2,9 %).

Besser als im bundesdeutschen Durchschnitt entwickelte sich preisbereinigt die Land- und Forstwirtschaft, Fischerei mit +0,8 % (Deutschland: +0,5 %) sowie der Dienstleistungsbereich mit +0,9 % (Deutschland: +0,6 %), der einen Anteil von 2/3 an der Gesamtwirtschaft Sachsen-Anhalts hatte. Innerhalb des Dienstleistungsbereiches entwickelte sich der Bereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe, Information und Kommunikation mit +2,6% positiv und besser als in Deutschland (+1,3 %). Etwas geringer wuchsen die öffentlichen und sonstigen Dienstleistungen, Erziehung und Gesundheit mit +1,1 % (Deutschland: +1,2 %). Die Finanz-, Versicherungs- und Unternehmensdienstleistungen, Grundstücks- und Wohnungswesen wiesen für Sachsen-Anhalt einen Rückgang von -1,2 % auf, der höher als im Länderdurchschnitt ausfiel (-0,6 %).

Nominal, d. h. unter Einbeziehung der Preisentwicklung, erreichte Sachsen-Anhalt ein Bruttoinlandsprodukt von 81,8 Mrd. EUR, was einer Erhöhung um 2,8 % gegenüber dem Vorjahr entsprach. Deutschland und Ostdeutschland ohne Berlin verzeichneten hier mit 3,3 % bzw. 3,2 % ein höheres Wachstum. Der Anteil von Sachsen-Anhalt an der Gesamtwirtschaft Deutschlands 2025 betrug wie im Vorjahr 1,8 %.

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt je erwerbstätige Person, die sogenannte Arbeitsproduktivität, nahm 2025 gegenüber dem Vorjahr in Sachsen-Anhalt um 0,4 % zu und damit stärker als in Deutschland (+0,3 %). In Ostdeutschland ohne Berlin wuchs die Arbeitsproduktivität um 0,7 %.

Das Bruttoinlandsprodukt in jeweiligen Preisen je Erwerbstätigen erreichte 2025 in Sachsen-Anhalt 83,1 Tsd. EUR. Auch hier fiel der prozentuale Zuwachs mit 3,4 % höher als für Deutschland (+3,3 %) aber geringer als in Ostdeutschland ohne Berlin (+3,9 %) aus.

Die vorliegenden Berechnungsergebnisse resultieren aus der Gemeinschaftsarbeit aller Statistischen Landesämter im Arbeitskreis Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder, dem auch das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt angehört. Die Berechnungsergebnisse des Jahres 2025 haben vorläufigen Charakter. Sie wurden auf Grundlage kurzfristig verfügbarer Wirtschaftsdaten des gesamten Jahres 2025 erstellt und sind aufgrund der noch eingeschränkten länderspezifischen Datenverfügbarkeit für das gesamte Berechnungsjahr mit Unsicherheiten behaftet. Neben ersten Ergebnissen für 2025 wurden außerplanmäßig auch die Ergebnisse bis 1991 zurück neu berechnet.

Details zu den Ergebnissen für das Bruttoinlandsprodukt und die Bruttowertschöpfung nach Wirtschaftsbereichen für Sachsen-Anhalt können den nachfolgenden Tabellen und der Internetseite des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt entnommen werden. Informationen des Arbeitskreises Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder zu den Ergebnissen der Bundesländer in den Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen der Länder sowie der außerplanmäßigen Rückrechnung bis 1991 finden Sie unter www.vgrdl.de sowie im interaktiven VGR Monitor der Länder.

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StaLa Aktuelles
news-2309588 Mon, 30 Mar 2026 10:00:00 +0200 Preissteigerungen um 1,3 % in Sachsen-Anhalt im März gegenüber Februar 2026 https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/preissteigerungen-um-13-in-sachsen-anhalt-im-maerz-gegenueber-februar-2026 Im Vergleich zum Februar 2026 stiegen die Preise für die Verbraucher im März um 1,3 % und damit erstmals seit September 2022 wieder um mehr als 1,0 % zum Vormonat. Das Statistische Landesamt teilt mit, dass der Verbraucherpreisindex im März um 2,6 % zum Vorjahr auf einen Stand von 126,1 (Basis 2020 = 100) gestiegen ist.

Die Inflationsrate wurde im Jahresvergleich unter anderem von gestiegenen Preisen im Bereich Verkehr (+6,5 %) stark beeinflusst. Neben den spürbar höheren Preisen für Kraft- und Schmierstoffe für Fahrzeuge (+15,1 %), mussten auch höhere Kosten für Personenbeförderung im Luftverkehr aufgewandt werden (+17,1 %). Aber auch die Kosten im Bildungswesen (+6,0 %), anderen Waren und Dienstleistungen (+4,9 %) und alkoholischen Getränken und Tabakwaren (+4,9 %) trieben die Verbraucherpreise in die Höhe. Rückgängig war im März 2026 die Preisentwicklung bei Möbel, Leuchten, Geräte und anderes Haushaltszubehör, welche um 0,4 % sank.

Im Monatsvergleich stiegen saisonbedingt die Preise für Bekleidung und Schuhe überdurchschnittlich an (+5,7 %). Bekleidung für Kinder war um 10,6 % teurer als im Februar 2026. Weiterhin musste für Bekleidung für Damen 7,9 % sowie für Bekleidungsstoffe 4,4 % mehr ausgegeben werden. Mit dem Beginn des Nahost-Konflikts stiegen auch im Monatsvergleich die Preise für den Bereich Verkehr überdurchschnittlich an. Für Dieselkraftstoff mussten 14,8 % höhere Preise gezahlt werden, Superbenzin verteuerte sich im Durchschnitt um 10,4 %. Da die Erhebung zum Teil in den ersten Wochen des Monats stattfand, dämpften die Preise zu Monatsbeginn die Gesamtentwicklung.

Die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke stagnierten. Die Preise für Margarine und Pflanzenfett (-9,1 %), tiefgefrorenes Obst (-5,4 %) und Mineralwasser (-3,6 %) sanken zum Vormonat, während Joghurt (+12,0 %), Pizza, Quiches oder Ähnlichen (+5,4 %) sowie Kartoffeln, frisch, gekühlt und verarbeitet (+5,1 %) teurer angeboten wurden.

Weitere Informationen zum Thema Preise finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Thema Verbraucherpreisindex können über die Tabellen zum Verbraucherpreisindex (61111) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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news-2309589 Mon, 30 Mar 2026 10:00:00 +0200 Deutliches Wachstum der Arbeitnehmerentgelte 2025 in Sachsen-Anhalt https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/deutliches-wachstum-der-arbeitnehmerentgelte-2025-in-sachsen-anhalt Die Arbeitnehmerentgelte in Sachsen-Anhalt betrugen 2025 nach vorläufigen Berechnungen des Arbeitskreises Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen 45,2 Mrd. EUR. Sie lagen damit um 4,9 % über dem Vorjahreswert und nur leicht unter dem durchschnittlichen Zuwachs von 5,1 % in der Bundesrepublik. Der Anteil Sachsen-Anhalts an den gesamtdeutschen Arbeitnehmerentgelten betrug 1,8 %.

Wie das Statistische Landesamt informiert, wurde das Wachstum durch den Rückgang der Arbeitnehmeranzahl um 4 003 (-0,4 %) gedämpft und resultierte vor allem aus dem Anstieg der durchschnittlichen Pro-Kopf-Entgelte um 5,4 %. Die durchschnittlich je Arbeitnehmerin bzw. Arbeitnehmer gezahlten Entgelte betrugen 2025 in Sachsen-Anhalt 49 516 EUR. Im Bundesländervergleich reihte sich Sachsen-Anhalt, wie alle anderen ostdeutschen Länder, am unteren Ende der Rangfolge ein, wobei mit +5,4 % eine überdurchschnittliche Veränderung gegenüber dem Vorjahr zu beobachten war.

In absoluten Werten ergab sich für Sachsen-Anhalt ein Zuwachs um 2 539 EUR, der Bundeswert stieg um 2 768 EUR. Der Angleichungsstand wuchs nur geringfügig und lag bei 84,8 %, d. h. die Pro-Kopf-Entgelte im Land lagen 8 877 EUR unter dem durchschnittlichen Deutschlandwert.

Sehr deutlich stiegen die gezahlten Entgelte (+6,0 %) im Dienstleistungsbereich, wobei vor allem der Bereich Öffentliche und sonstige Dienstleistungen, Erziehung und Gesundheit (+7,7 %) zu dieser Entwicklung beitrug. Dabei resultierte die stärkere Entwicklung insbesondere aus der Steigerung der Arbeitnehmerentgelte je Arbeitnehmerin bzw. Arbeitnehmer. Die Summe der Entgelte im Produzierenden Gewerbe wuchs dagegen nur um 2,3 %. Hier wirkte sich ein deutlicher Stellenabbau (-2,0 %) mindernd aus.

Trotzdem wurden innerhalb dieses Wirtschaftsbereichs, namentlich im Produzierenden Gewerbe ohne Baugewerbe, mit 59 387 EUR die höchsten Pro-Kopf-Entgelte erzielt. Ursächlich dafür war neben einer hohen tariflichen Bindung auch ein nur geringer Anteil marginaler Beschäftigung (2,9 %).

Die geringsten Pro-Kopf-Entgelte wurden in der Land- und Forstwirtschaft, Fischerei ermittelt (34 085 EUR). Der Anteil an marginaler Beschäftigung wurde hier mit 15,6 % ausgewiesen.

Das Arbeitnehmerentgelt (Inland) umfasst die Bruttolöhne und -gehälter der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und den Arbeitgeberanteil der Sozialbeiträge. Es stellt die gesamten Kosten dar, die Arbeitgeber für die Beschäftigung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern aufwenden. 2025 entfielen in Sachsen-Anhalt rund 83 % des Arbeitnehmerentgeltes auf die Bruttolöhne und -gehälter und 17 % auf die Sozialbeiträge der Arbeitgeber.

Weitere Informationen zum Thema Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt oder im Statistikportal der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder.

Die lange Zeitreihe oder die die Basisdaten zum Thema Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen können über die Tabellen zu den Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen der Länder in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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StaLa Aktuelles
news-2309564 Fri, 27 Mar 2026 10:00:00 +0100 Tourismus in Sachsen-Anhalt: Beherbergungsbetriebe starten im Januar 2026 mit zurückhaltendem Trend ins neue Jahr https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/tourismus-in-sachsen-anhalt-beherbergungsbetriebe-starten-im-januar-2026-mit-zurueckhaltendem-trend-ins-neue-jahr Im Januar 2026 verbuchten die Beherbergungsbetriebe in Sachsen-Anhalt rund 157 400 Gästeankünfte und knapp 383 800 Übernachtungen. Nach Mitteilung des Statistischen Landesamtes aus den vorläufigen Ergebnissen der Monatserhebung im Tourismus waren das etwa gleich viele Gäste und 1,0% weniger Übernachtungen als im Januar des Vorjahres. 93,0% der Gäste kamen aus dem Inland. Hier konnte ein Zuwachs bei den Gästezahlen (+0,3 %), aber ein Rückgang bei den Übernachtungszahlen (-0,9 %) festgestellt werden. Bei Gästen aus dem Ausland gab es ein anderes Bild. Hier wurden weniger Gäste (-4,3 %) und weniger Übernachtungen (-2,9 %) ermittelt. Von den in die Erhebung einbezogenen Beherbergungsbetrieben waren 926 im Januar 2026 geöffnet (Januar 2025: 938 geöffnete Beherbergungsbetriebe). Die angebotenen Schlafgelegenheiten waren zu 19,7 % ausgelastet (Januar 2025: 20,0 %). Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Gäste betrug 2,4 Tage. Im Januar des Vorjahres lag die durchschnittliche Aufenthaltsdauer bei 2,5 Tagen.

Auch in den einzelnen Betriebsarten gab es im Januar 2026 keinen klaren Trend in den Veränderungsraten bei Gästen und Übernachtungen. Zuwächse bei den Gästen und Übernachtungen konnten nur bei den Schulungsheimen (+23,5% Gästeankünfte, +16,9 % Übernachtungen) festgestellt werden. Rückgänge bei den Gästen und Übernachtungen konnten bei den Betriebsarten Camping-, Biwakplätze (-40,4 % Gästeankünfte, -23,5 % Übernachtungen), Gasthöfe (-20,1% Gästeankünfte, -20,8 % Übernachtungen), Erholungs- und Ferienheime (-3,1 % Gästeankünfte, -17,7 % Übernachtungen), Ferienzimmer, Ferienwohnungen, Ferienhäuser, Feriendörfer (-9,2 % Gästeankünfte, -4,8 % Übernachtungen) festgestellt werden. Ein anderes Bild gab es zum einen bei den Betriebsarten der Pensionen (-7,2 % Gästeankünfte, +9,6 % Übernachtungen), Vorsorge- und Reha-Kliniken (-1,5 % Gästeankünfte, +0,7 % Übernachtungen) und zum anderen bei den Betriebsarten der Hotels (+1,7 % Gästeankünfte, -0,6 % Übernachtungen), der Hotels garnis (+1,3 % Gästeankünfte, -1,8 % Übernachtungen) und den Jugendherbergen, Hostels, Hütten (+0,5 % Gästeankünfte, -5,4 % Übernachtungen).

Im Januar 2026 konnten nur 2 der 5 Reisegebiete in Sachsen-Anhalt einen Anstieg der Gästezahlen erreichen, verzeichneten aber einen Rückgang der Übernachtungen gegenüber dem Vorjahresmonat. 3 von 5 Reisegebieten wiesen ein Minus an Gästen und einen Rückgang bei den Übernachtungen aus. Die Beherbergungsbetriebe der größten Region, dem Harz und Harzvorland, meldeten positive Werte, bei den Gästeankünften um +0,3 %, aber einen Rückgang bei den Übernachtungen um -0,2 %. Gestiegene Gästezahlen aber einen Rückgang bei den Übernachtungen meldete ebenso die Regionen Halle, Saale, Unstrut (+2,0 % Gäste, -0,9 % Übernachtungen). In den übrigen 3 Regionen gab es sowohl bei den Gästeankünften als auch bei den Übernachtungen Rückgänge. Diese waren die Region Anhalt-Wittenberg (-1,5 % Gäste, -3,3% Übernachtungen), die Region Magdeburg, Elbe-Börde-Heide (-1,3 % Gäste, -1,3 % Übernachtungen) und die Region Altmark (-0,5 % Gäste, -0,4 % Übernachtungen).

Ab Berichtsmonat Januar 2026 werden die Betriebsarten nach der Wirtschaftszweigklassifikation WZ 2025 ausgewiesen. Es kann dadurch auf Ebene der Betriebsarten zu geringfügigen Einschränkungen in der zeitlichen Vergleichbarkeit kommen. Die Zahlen stammen aus der Monatserhebung im Tourismus (Beherbergungsstatistik). In dieser werden Beherbergungsbetriebe ab 10 Schlafgelegenheiten sowie Campingplätze ab 10 Stellplätzen u. a. mit Gästeankünften, Aufenthaltsdauer und Herkunft der Gäste erfasst.

Weitere Informationen zum Thema Gastgewerbe finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt. Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Thema Gastgewerbe können über die Tabellen zum Gastgewerbe (45213) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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StaLa Aktuelles
news-2309551 Thu, 26 Mar 2026 10:00:00 +0100 Pro-Kopf-Arbeitszeit 2025 betrug 1 359 Stunden in Sachsen-Anhalt https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/pro-kopf-arbeitszeit-2025-betrug-1-359-stunden-in-sachsen-anhalt In Sachsen-Anhalt leisteten die 983,8 Tsd. Erwerbstätigen 2025 insgesamt 1 337,3 Mio. Arbeitsstunden, das waren 19,0 Mio. Stunden weniger als im Vorjahr. Die durchschnittliche jährliche Pro-Kopf-Arbeitszeit betrug 1 359 Stunden, 27 Stunden mehr als im Bundesdurchschnitt. Wie das Statistische Landesamt nach neuesten vorläufigen Berechnungen des Arbeitskreises Erwerbstätigenrechnung der Länder mitteilt, verringerte sich das gesamtwirtschaftliche Arbeitsvolumen, welches die tatsächlich geleistete Arbeitszeit aller Erwerbstätigen am Arbeitsort umfasst, 2025 gegenüber 2024 um 1,4 % (Vorjahr: -0,4 %). Die Zahl der Erwerbstätigen nahm im gleichen Zeitraum um 5,3 Tsd. Personen (-0,5 %) auf 983,8 Tsd. Personen ab (Vorjahr: -0,3 %). Durchschnittlich arbeitete damit jede erwerbstätige Person in Sachsen-Anhalt 1 359 Stunden, 12 Stunden weniger als im Vorjahr. Verursacht wurde dieser Rückgang unter anderem durch die Zunahme der Teilzeitbeschäftigung bei gleichzeitiger Abnahme der Vollzeitbeschäftigung. 2025 standen außerdem 2 Arbeitstage weniger zur Verfügung.

Die Selbstständigen und mithelfenden Familienangehörigen hatten mit 1 754 Stunden eine deutlich höhere Pro-Kopf-Arbeitszeit als die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit 1 328 Stunden.

Die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden entwickelte sich in der Land- und Forstwirtschaft, Fischerei (-2,8 %) und im Produzierenden Gewerbe (-3,3 %) rückläufig. Auch im Dienstleistungsbereich insgesamt (-0,7 %) gab es einen Rückgang, wobei der Bereich Öffentliche und sonstige Dienstleistungen; Erziehung, Gesundheit; Private Haushalte einen Zuwachs (+0,3 %) verzeichnete.

Die meisten Arbeitsstunden je erwerbstätige Person wurden im Baugewerbe mit 1 514 Stunden geleistet. Am kürzesten war die durchschnittliche jährliche Pro-Kopf-Arbeitszeit dagegen in den Dienstleistungsbereichen (1 323 Stunden), in denen Teilzeitarbeit und marginale Beschäftigung eine größere Rolle spielen.

Ursachen für die Unterschiede zum Bundesdurchschnitt und zwischen den Wirtschaftsbereichen sind neben verschiedenen tariflichen und individuellen Arbeitszeiten (Vollzeit-, Teilzeit-, marginale Beschäftigung), den unterschiedlichen Beschäftigungsstrukturen (abhängige und selbstständige Erwerbstätigkeit) und Wirtschaftszweigstrukturen auch die Mehr- und Kurzarbeit sowie krankheitsbedingte Ausfallzeiten und die unterschiedliche Zahl der Arbeitstage in den Bundesländern.

Die verschiedenen regionalen und strukturellen Pro-Kopf-Arbeitszeiten sind somit kein Maßstab der Intensität und Qualität der verausgabten Arbeitszeit.

Diese vom Arbeitskreis Erwerbstätigenrechnung der Länder ermittelten Zahlen beruhen auf dem Berechnungsstand des Statistischen Bundesamtes und des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit vom Februar 2026.

Weitere Informationen und Ergebnisse zum Thema Erwerbstätigkeit können im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt oder unter im Statistikportal der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder abgerufen werden. Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Thema Erwerbstätigkeit in Sachsen-Anhalt können über die Tabellen zur Erwerbstätigkeit (13311) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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StaLa Aktuelles
news-2309545 Wed, 25 Mar 2026 10:00:00 +0100 Vollzeitbeschäftigte Fachkräfte verdienten durchschnittlich 3 494 EUR brutto im Monat https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/vollzeitbeschaeftigte-fachkraefte-verdienten-durchschnittlich-3-494-eur-brutto-im-monat Im April 2025 lag der durchschnittliche Bruttomonatsverdienst ohne Sonderzahlungen von Vollzeitbeschäftigten bei 4 010 EUR (+4,9 % gegenüber April 2024), wie das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt aus den Ergebnissen der Verdiensterhebung mitteilt. Die Mehrzahl der Vollzeitbeschäftigten (59 %) wurde von ihrem Arbeitgeber als Fachkraft eingestuft. Fachkräfte verdienten durchschnittlich 3 494 EUR brutto im April 2025 (+4,5 % gegenüber 2024). Bei Spezialisten (16 % der Vollzeitbeschäftigten) lag der Verdienst bei 4 717 EUR (+6,8 %). Experten hatten einen Anteil von 13 % an allen Vollzeitjobs und verdienten 6 401 EUR (+8,4 %). Bei Helfern, 12 % der Vollzeitjobs, lag der Verdienst bei 2 967 EUR (+3,9 %). Die schulische und die berufliche Ausbildung beeinflusste die Höhe des monatlich erreichten Bruttoverdienstes im April 2025. Ohne Schulabschluss lag das durchschnittliche Niveau des Bruttomonatsverdienstes im April 2025 bei 2 806 EUR (-1,0% ggü. April 2024). Mit einem Haupt- oder Volkshochschulabschluss betrug der Verdienst 3 203 EUR (+5,9 %). Mit dem Abschluss der mittleren Reife oder einem gleichwertigen Abschluss konnten 3 614 EUR (+4,2 %) verdient werden. Mit einem Abitur oder Fachabitur waren im Schnitt 5 312 EUR Verdienst (+4,7 %) möglich.

Mit einem anerkannten Berufsausbildungsabschluss lag der Verdienst im Durchschnitt bei 3 563 EUR im April 2025. Ohne beruflichen Ausbildungsabschluss waren es 3 095 EUR. Ausbildungsabschlüsse als Meister, Techniker oder an einer Fachschule mit führten zu Verdiensten in Höhe von durchschnittlich 4 473 EUR. Mit einem Bachelor in der Tasche konnten 4 650 EUR erreicht werden. Ein Diplom, Magister, Master oder ein Staatsexamen führte zu Verdiensten in Höhe von 6 177 EUR. Promovierte oder habilitierte Vollzeitbeschäftigte wurde im Schnitt mit 9 478 EUR vergütet.

Nach Berufsgruppen (KldB 2010) waren die Verdienste im April 2025 in Sachsen-Anhalt am höchsten in den Berufen der Human- und Zahnmedizin (9 726 EUR), gefolgt von Berufen im Bereich der Geschäftsführung und Vorständen (9 723 EUR). Lehr- und Forschungstätigkeiten an Hochschulen wurden im Schnitt mit 7 137 EUR vergütet, Offiziere der Bundeswehr erhielten 6 094 EUR für ihre Tätigkeiten. Im Bereich Mathematik und Statistik lag der Verdienst durchschnittlich bei 5 905 EUR, in der Theologie und Gemeindearbeit waren es 5 783 EUR.

Unterhalb des Durchschnittsverdienstes (4 010 EUR) wurden im April 2025 unter anderem Tätigkeiten in Bereichen der Floristik (2 187 EUR), der Pferdewirtschaft (2 491 EUR), der Gastronomie (2 625 EUR), der Reinigung (2 907 EUR), der Hotellerie (2 915 EUR), der Lagerwirtschaft, Post, Zustellung und Güterumschlag (3 030 EUR) oder auch der Fahrzeugführung im Straßenverkehr (3 061 EUR) vergütet.

In den sachsen-anhaltischen Fachkräfteengpassberufen gab es im April 2025 folgende Verdienstmöglichkeiten: In den Berufen der Gastronomie war als Fachkraft in Vollzeit ein Verdienst von 2 668 EUR möglich. Engpässe gab es auch im Bereich Fahrzeug-, Luft-Raumfahrt-, Schiffbautechnik, hier lag der Durchschnittsverdienst bei 3 293 EUR zum Beispiel als Fachkraft für Kraftfahrzeugtechnik mit 3 156 EUR. Fachkräfte in der Klempnerei erhielten 3 316 EUR, Fachkräfte im Bereich Sanitär, Heizung, Klimatechnik 3 637 EUR und in der Kältetechnik 3 741 EUR. Im Bereich der Energietechnik lag das durchschnittliche Verdienstniveau bei 3 638 EUR, Fachkräfte für Energie-, Kraftwerkstechnik verdienten im April 2025 durchschnittlich 5 383 EUR, für Bauelektrik 3 561 EUR und für regenerative Energietechnik 2 918 EUR. In der Gesundheits- und Krankenpflege, im Rettungsdienst und in der Geburtshilfe (Bruttomonatsverdienst: 4 378 EUR) wurden zum Beispiel Fachkräfte in der Gesundheits- und Krankenpflege (4 691 EUR) gesucht. Mangel bestand ebenfalls im Bereich der Altenpflege (durchschnittliche Verdienstmöglichkeiten von 4 314 EUR) oder Fachkräften als Koch oder Köchin (Verdienstmöglichkeiten von 2 685 EUR).

Von den 873 000 im April 2025 in der Verdiensterhebung erfassten Beschäftigungsverhältnissen entfielen 58 % auf Vollzeitbeschäftigte, auf welche sich die hier dargestellten durchschnittlichen Bruttomonatsverdienste beziehen.

Der interaktive Gehaltsvergleich des Statistischen Bundesamtes (www.destatis.de/gehaltsvergleich) berücksichtigt neben den hier aufgelisteten Faktoren weitere und liefert dadurch individuell zugeschnittene Informationen zu den Verdiensten in einzelnen Berufen. Die Indikatoren zur Bestimmung der Berufe mit Fachkräfteengpässen und weitere Informationen zum Thema sind im Internetangebot der Bundesagentur für Arbeit nachzulesen. Weitere Informationen zum Thema Verdienste finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

 

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StaLa Aktuelles
news-2309546 Wed, 25 Mar 2026 10:00:00 +0100 Güterumschlag in der Binnenschifffahrt in Sachsen-Anhalt 2025 um 3,8 % gestiegen https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/gueterumschlag-in-der-binnenschifffahrt-in-sachsen-anhalt-2025-um-38-gestiegen In den Binnenhäfen und Umschlagstellen Sachsen-Anhalts wurden 2025 rund 6,3 Mio. t Güter umgeschlagen. Nach Mitteilung des Statistischen Landesamtes lag der Güterumschlag der Binnenschifffahrt damit um 3,8 % über dem Ergebnis von 2024 und erreichte das dritte Jahr in Folge einen Zuwachs. Der Anteil an Gefahrgut darunter sank im Vergleich zum Vorjahr von 14,6 % auf 14,0 % im Jahr 2025. 60,3 % aller umgeschlagenen Güter wurden von oder zu Häfen in Deutschland verschifft, 39,7 % waren Güterumschlag von oder zu Häfen im Ausland. Es wurden 2025 in den Binnenhäfen und Umschlagstellen Sachsen-Anhalts 2,2 Mio. t Güter empfangen und 4,1 Mio. t Güter versendet.

Mit 2,1 Mio. t (-15,0 % im Vergleich zum Vorjahr) und einem Anteil von 33,9 % am Gesamtumschlag waren Erzeugnisse der Land- und Forstwirtschaft sowie Fischerei die am häufigsten beförderten Güter. Die am zweithäufigsten umgeschlagene Güterabteilung war 2025 mit 1,0 Mio. t und einem Plus um 46,3 % gegenüber dem Vorjahr Erze, Steine und Erden sowie sonstigen Bergbauerzeugnisse. Der Güterumschlag von Kokerei- und Mineralölerzeugnissen war um 4,1 % rückläufig. Hiervon wurden 2025 rund 0,8 Mio. t be- und entladen. Der Güterumschlag der Chemischen Erzeugnisse stieg im Vergleich zum Vorjahr um 2,1 %.

47,0 % aller Güter wurden in Häfen und Umschlagstellen des Elbegebietes ein- oder ausgeladen, 53,0 % im Mittellandkanalgebiet. Insgesamt ging der Güterumschlag im Elbegebiet um 3,3 % gegenüber dem Vorjahr zurück. Die Häfen desMittellandkanalgebiets verzeichneten dagegen einen Zuwachs an be- und entladenen Gütern um 10,9 %.

Der Containerumschlag auf den Binnenwasserstraßen Sachsen-Anhalts ging 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 8,1 % auf insgesamt 33 620 TEU (Twenty-Foot-Equivalent-Unit) zurück. Dabei war sowohl der Containerumschlag in den Häfen des Elbegebiets (-14,1 %) als auch des Mittellandkanalgebiets (-3,4 %) rückläufig.

Der Güterumschlag ergibt sich aus den Meldungen über Aus- und Einladungen der in den Häfen ankommenden und abgehenden Schiffe.

Ein TEU ist eine international standardisierte Einheit zur Zählung von Containern unterschiedlicher Größe. Basis ist ein ISO-Container mit einer Länge von circa 6 Metern.

Weitere Informationen zum Thema Verkehr finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Thema Binnenschifffahrt können über die Tabelle zur Güterverkehrsstatistik der Binnenschifffahrt (46321) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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StaLa Aktuelles
news-2309528 Tue, 24 Mar 2026 10:00:00 +0100 Zahl der Woche: 8,3 https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/zahl-der-woche-83 2025 bauten in Sachsen-Anhalt 10 Betriebe auf insgesamt 1,1 ha Spinat an. Sie konnten 8,3 t des grünen Blattgemüses ernten. Im Vergleich zum Vorjahr (2024: 13 Betriebe; 1,6 ha; 9,4 t) war ein leichter Rückgang sowohl bei der Anbaufläche als auch bei der Erntemenge zu verzeichnen, wie das Statistische Landesamt mitteilt. Über die letzten 10 Jahre schwankte die Zahl der spinatanbauenden Betriebe in Sachsen-Anhalt zwischen 8 und 13, die Anbaufläche bewegte sich meist im niedrigen einstelligen Hektarbereich.

Im bundesweiten Vergleich war Sachsen-Anhalt damit ein kleinerer Standort für den Spinat-Anbau. Die größten Anbauflächen und Erntemengen fanden 2025 sich weiterhin in Nordrhein-Westfalen (2 006,5 ha; 42 060,6 t), Niedersachsen (993,2 ha; 13 004,9 t) und Rheinland-Pfalz (500,8 ha; 9 309,0 t).

Der Tag des Spinats wird jährlich am 26. März gefeiert, um die Vielseitigkeit und den hohen Nährwert des grünen Blattgemüses zu würdigen. Auch der sehr hohe Vitamin-C-Gehalt wird immer wieder erwähnt. Allerdings verfügt Spinat roh nur über einen Vitamin-C-Gehalt von 57 mg/100g laut Bundeslebensmittelschlüssel (BLS). Von den in Sachsen-Anhalt angebauten Gemüsearten hat Grünkohl roh den höchsten Vitamin-C-Gehalt (156 mg/100 g), gefolgt von Broccoli roh (81 mg/100 g) und Rosenkohl roh (129 mg/100g). Aus heimischer Produktion konnte das meiste Vitamin C aus den 31,0 t geernteten Grünkohl und 12,7 t Rosenkohl in eine gesunde Ernährung integriert werden. Broccoli stand mit 6,9 t in noch geringerem Umfang zur Verfügung als heimischer Spinat.

Die Angaben zum Vitamin-C-Gehalt sind dem Bundeslebensmittelschlüssel https://blsdb.de/ entnommen.

Weitere Informationen zum Thema Landwirtschaft finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

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StaLa Aktuelles
news-2309530 Tue, 24 Mar 2026 09:26:00 +0100 Neuer Bericht veröffentlicht https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/neuer-bericht-veroeffentlicht-35 Es wurde ein neuer Bericht im Bereich Baugewerbe veröffentlicht. Bauhauptgewerbe, Ausbaugewerbe und Bauträger – Investitionen im Bauhaupt- und Ausbaugewerbe

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Tabellen Aktuelles
news-2309527 Mon, 23 Mar 2026 15:34:23 +0100 Tabelle veröffentlicht https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/tabelle-veroeffentlicht-2 Es wurde 1 Tabelle im Bereich Land- und Forst­wirt­schaft, Fischerei aktualisiert. Folgende Tabelle im Bereich Land- und Forst­wirt­schaft, Fischerei wurde aktualisiert:

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Tabellen Aktuelles
news-2309522 Mon, 23 Mar 2026 10:00:00 +0100 Mindestsicherungsquote Sachsen-Anhalt: Neue Funktion im Regionalatlas Deutschland verbessert regionale Vergleichbarkeit https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/mindestsicherungsquote-sachsen-anhalt-neue-funktion-im-regionalatlas-deutschland-verbessert-regionale-vergleichbarkeit 2024 betrug die Mindestsicherungsquote in Sachsen-Anhalt 9,5 %. Sie entspricht dem Anteil der Personen in der Bevölkerung, die Leistungen aus den sozialen Mindestsicherungssystemen erhalten. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, zeigt der Nachbarschaftsvergleich für die Landeshauptstadt Magdeburg, dass die Mindestsicherungsquote 2024 mit 11,0 % der Quote der kreisfreien Stadt Dessau-Roßlau (11,2 %) näher kommt als der von den benachbarten Landkreisen Börde (6,3 %), Jerichower Land (7,4 %) und Salzlandkreis (10,2 %). Deutschlandweit lässt sich beobachten, dass die Mindestsicherungsquote in städtischen Regionen häufig höher ist als in den umgebenden, eher ländlich geprägten Regionen. Dieses Muster zeigt sich auch in Sachsen-Anhalt für die beiden anderen kreisfreien Städte: Während in Halle (Saale) die Mindestsicherungsquote 13,3 % verzeichnete, lag der Wert im umgebenden Saalekreis bei 7,9 %. Auch die an die kreisfreie Stadt Dessau-Roßlau (11,2 %) angrenzende Landkreise Wittenberg (7,6 %) und Anhalt-Bitterfeld (8,7 %) wiesen deutlich geringere Quoten auf.

Grundsätzlich zeigt die Karte im Regionalatlas ein Nord-Süd-Gefälle der Mindestsicherungsquote. Unter den Regionen mit den niedrigsten Mindestsicherungsquoten liegen insbesondere ländlich geprägte Landkreise im Süden Deutschlands.

Mit der neuen Funktion „Regionsradar“ im Regionalatlas Deutschland lassen sich Nachbarschaftsvergleiche zu einer ausgewählten Region jetzt schnell und einfach auf den verschiedenen regionalen Ebenen durchführen. Die Funktion ist über das „Tacho“-Symbol in der rechten Leiste erreichbar und bietet drei Auswertungen: Nachbarschaftsvergleich, Deutschlandvergleich und deutschlandweite Platzierung.

Zusätzlich zum Regionsradar wurden im Regionalatlas neue Veränderungsraten, zum Beispiel für die Mindestsicherungsquote, eingeführt. Diese erleichtern den Datenvergleich mit den Vorjahren Im Vergleich zu 2023 verzeichnen insbesondere die Landeshauptstadt Magdeburg (-0,5 Prozentpunkte) und die kreisfreie Stadt Halle (Saale) (-0,4 Prozentpunkte) eine stärkere Abnahme der Mindestsicherungsquote als im bundesweiten Durchschnitt (-0,1 Prozentpunkte).

Das Angebot im Regionalatlas wird kontinuierlich erweitert.

 

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StaLa Aktuelles
news-2309509 Fri, 20 Mar 2026 10:00:00 +0100 Tarifbindung der Beschäftigen 2025 bei 48 % https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/tarifbindung-der-beschaeftigen-2025-bei-48 2025 waren in Sachsen-Anhalt lediglich 48 % der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten tarifgebunden. Damit lag der Anteil knapp unter dem Bundesdurchschnitt von 49 %, wie das Statistische Landesamt mitteilt. Im Vergleich zu den Vorjahren ist die Tarifbindung entgegen dem Bundestrend (konstant) weiter rückläufig: 2022 lag die Quote noch bei 51 %, 2023 und 2024 jeweils bei 50 %. Die Mehrheit der tarifgebundenen Beschäftigten in Sachsen-Anhalt arbeitete zu 36 % auf Basis von Branchentarifverträgen, während 12 % durch Firmentarifverträge abgesichert waren.

Im Bereich Öffentliche Verwaltung, Verteidigung; Sozialversicherung lag die Tarifbindung der Beschäftigten weiterhin bei 100 %. Im Sektor Erziehung und Unterricht betrug sie 81 %, im Bereich Sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen 62 %. Im Gesundheits- und Sozialwesen sowie in der Wasserversorgung, Entsorgung und Beseitigung von Umweltverschmutzungen waren jeweils 52 % der Beschäftigten tarifgebunden. Unter dem Landesdurchschnitt lagen unter anderem die Bereiche Information und Kommunikation mit 41 %, Verkehr und Lagerei mit 40 %, Kunst, Unterhaltung und Erholung mit 32 % sowie Freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen mit 20 %.

Auch die Tarifgebundenheit der Betriebe war rückläufig: 2025 gaben nur noch 17 % der Betriebe an, die Vergütung entsprechend eines Branchen- oder Firmentarifvertrags zu gestalten. Im Vorjahr waren es noch 21 %, ebenso wie 2022. Der Anteil der nicht tarifgebundenen Betriebe stieg 2025 auf 83 % (2024: 79 %). Besonders niedrig war die Tarifbindung im Gastgewerbe, wo nahezu alle Betriebe keine Tarifbindung meldeten. In der Land- und Forstwirtschaft sowie Fischerei lag der Anteil nicht tarifgebundener Betriebe bei 98 %, in den Bereichen Kunst, Unterhaltung und Erholung sowie Freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen bei 96 %.

Der Indikator der Tarifbindung bildet den Anteil der Beschäftigung in tarifgebundenen Betrieben an der Gesamtbeschäftigung ab. Als tarifgebunden wird ein Betrieb (in der deutschen Abgrenzung) dann klassifiziert, wenn ein Branchen- oder Firmentarifvertrag Anwendung findet. Seit dem Berichtsjahr 2022 wird der Indikator Tarifbindung auf Basis der Ergebnisse der Verdiensterhebung ermittelt.

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StaLa Aktuelles
news-2309510 Fri, 20 Mar 2026 10:00:00 +0100 Möhren waren 2025 im Gemüseanbau wichtigste Kultur https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/moehren-waren-2025-im-gemueseanbau-wichtigste-kultur Wie das Statistische Landesamt mitteilt, waren Möhren im Jahr 2025 mit einem Anteil von 45 % an der gesamten Gemüseernte (147 488 t) die wichtigste Fruchtart unter dem Gemüse. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Möhrenproduktion um 8 483 t bzw. rund 15 % auf 66 720 t. Zweitwichtigste Fruchtart (37 %) in Sachsen-Anhalt waren die Speisezwiebeln. Von ihnen wurden 54 660 t erzeugt und somit 9 % weniger als im Vorjahr (2024: 60 131 t). Bemerkenswert war der Anstieg der Erntemenge von Roter Bete. Hier verdoppelte sich die Erntemenge von 2 064 t auf 4 102 t im Vergleich zum Vorjahr. Die Gemüseanbaufläche betrug 2025 insgesamt 3 857 ha und lag damit über dem Vorjahreswert (2024: 3 837 ha). Ökologisch wirtschaftende Betriebe erzeugten 2025 auf rund 500 ha insgesamt 18 946 t Gemüse. Das entsprach sowohl 13% der gesamten Gemüseanbaufläche als auch der gesamten Erntemenge. Hier wurden hauptsächlich Wurzel- und Knollengemüse wie zum Beispiel Möhren angebaut.

Die Anbaufläche von Gemüse unter hohen begehbaren Schutzabdeckungen, zum Beispiel in Gewächshäusern oder unter hohen Folienabdeckungen, war 2025 mit 37 ha um einen ha geringer als im Vorjahr (38 ha). Die Erntemenge nahm um 5 % auf 14 750 t ab. Die größte Erntemenge im geschützten Anbau entfiel mit 10 360 t auf Tomaten.

Weitere Informationen zum Thema Landwirtschaft finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

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StaLa Aktuelles
news-2309501 Thu, 19 Mar 2026 10:00:00 +0100 Erwerbstätigkeit in Sachsen-Anhalt im 4. Quartal 2025 gegenüber Vorjahr um 0,6 % gesunken https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/erwerbstaetigkeit-in-sachsen-anhalt-im-4-quartal-2025-gegenueber-vorjahr-um-06-gesunken Im 4. Quartal 2025 hatten 987,3 Tsd. Erwerbstätige ihren Arbeitsort in Sachsen-Anhalt, das waren 0,6 % weniger als im Vorjahresquartal. Wie das Statistische Landesamt nach neuesten vorläufigen Berechnungen des Arbeitskreises „Erwerbstätigenrechnung der Länder“ mitteilt, war dieser Rückgang insbesondere auf die Abnahme der Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten zurückzuführen.

Gegenüber dem 4. Quartal 2024 nahm die Erwerbstätigenzahl in Sachsen-Anhalt insgesamt um 6,1 Tsd. Personen ab. Dazu trug maßgeblich der weiterhin anhaltende Rückgang im Produzierenden Gewerbe (-5,2 Tsd. Personen) bei. Auch in der Land- und Forstwirtschaft, Fischerei (-0,2 Tsd. Personen) und im Dienstleistungsbereich insgesamt (-0,7 Tsd. Personen) war die Zahl rückläufig. Innerhalb des Dienstleistungsbereiches konnte nur der Bereich Öffentliche und sonstige Dienstleistungen, Erziehung, Gesundheit; Private Haushalte (+4,1 Tsd. Personen) einen Anstieg erreichen.

Im Vergleich zum 3. Quartal 2025 nahm die Zahl der Erwerbstätigen saisonbedingt um 1,5 Tsd. Personen (+0,2 %) zu. Dabei erfolgte der Anstieg nur in den Dienstleistungsbereichen (+2,8 Tsd. Personen), darunter fast ausschließlich im Bereich Öffentliche und sonstige Dienstleistungen, Erziehung, Gesundheit; Private Haushalte (+3,2 Tsd. Personen). In der Land- und Forstwirtschaft, Fischerei (-0,6 Tsd. Personen) und im Produzierenden Gewerbe (-0,7 Tsd. Personen) gab es dagegen einen Rückgang.

In Deutschland stieg die Erwerbstätigenzahl im 4. Quartal 2025 gegenüber dem Vorquartal um 132,0 Tsd. Personen (+0,3 %). Im Vergleich zum Vorjahr war jedoch erneut ein leichter Rückgang zu verzeichnen. Die Erwerbstätigenzahl sank gegenüber dem 4. Quartal 2024 um insgesamt 58,0 Tsd. Personen (-0,1 %) auf 46 136,0 Tsd. Personen (Westdeutschland ohne Berlin: -0,0 %, Ostdeutschland ohne Berlin: -0,7 %). Die Spannweite der Veränderungsraten gegenüber dem Vorjahresquartal reichte von -1,2 % in Thüringen bis +0,6 % in Hamburg.

Bei den hier vorgelegten Ergebnissen, die auf dem Rechenstand des Statistischen Bundesamtes vom Februar 2026 basieren, handelt es sich um Berechnungen des Arbeitskreises „Erwerbstätigenrechnung der Länder“ (AK ETR). Zusätzlich zur Erstberechnung des 4. Quartals 2025 wurden das Jahr 2025 und das 1. bis 3.Quartal 2025 überarbeitet. Zu den Erwerbstätigen zählen alle Personen, die als Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer oder als Selbstständige, einschl. deren mithelfenden Familienangehörigen, eine auf Erwerb gerichtete Tätigkeit ausüben. Weitere Informationen und Ergebnisse zum Thema Erwerbstätigkeit können im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt oder unter www.statistikportal.de abgerufen werden.

Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Thema Erwerbstätigkeit in Sachsen-Anhalt können über die Tabellen zur Erwerbstätigkeit (13311) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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StaLa Aktuelles
news-2309491 Wed, 18 Mar 2026 16:00:00 +0100 Tabellen aktualisiert https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/tabellen-aktualisiert-26 Es wurden drei Tabellen im Bereich Umwelt und eine Tabelle im Bereich Gesundheitswesen aktualisiert. Folgende Tabellen im Bereich Umwelt wurden aktualisiert:

Folgende Tabelle wurde im Bereich Gesundheitswesen aktualisiert: 

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StaLa Tabellen Aktuelles
news-2309481 Wed, 18 Mar 2026 10:00:00 +0100 Behandelte Abfallmenge in Sachsen-Anhalts Entsorgungsanlagen 2024 im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/behandelte-abfallmenge-in-sachsen-anhalts-entsorgungsanlagen-2024-im-vergleich-zum-vorjahr-leicht-gestiegen In den 393 sachsen-anhaltischen Abfallentsorgungsanlagen wurden 2024 insgesamt 12,1 Mio. t Abfälle behandelt. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes stieg damit der Wert um 1,5 % im Vergleich zum Vorjahr (12,0 Mio. t). Fast die Hälfte (5,7 Mio. t) der angenommenen Abfälle stammte aus Sachsen-Anhalt, davon 0,7 Mio. t aus betriebseigenen Abfallentsorgungsanlagen.

Aus anderen Bundesländern wurden 6,0 Mio. t an die sachsen-anhaltischen Entsorgungsanlagen angeliefert. Etwas mehr als 4 % (0,5 Mio. t) kamen aus dem Ausland.

In die 14 thermischen Abfallbehandlungsanlagen, zu denen u. a. Abfallverbrennungsanlagen, Klärschlammverbrennungsanlagen und Sonderabfallverbrennungsanlagen zählen, wurden 2,7 Mio. t Abfallstoffe verbracht. Das waren rund 23 % der gesamten Abfälle. Weitere 0,6 Mio. t bzw. rund 5 % der Abfallmenge wurden in Mitverbrennungsanlagen thermisch verwertet. Die Abfälle werden als Ersatz- oder Zusatzbrennstoff zur Energieerzeugung verwendet. 2/3 des Abfallstroms, der an thermische Abfallbehandlungs- und an Mitverbrennungsanlagen geliefert wurde, stammten aus anderen Bundesländern bzw. dem Ausland.

Bei der Aufteilung nach Abfallarten nahmen mit knapp über der Hälfte (6,1 Mio. t) Abfälle aus Abfallbehandlungsanlagen, öffentlichen Abwasserbehandlungsanlagen sowie der Aufbereitung von Wasser für den menschlichen Gebrauch und Wasser für industrielle Zwecke die führende Position ein. Bei dieser Abfallart sind unter anderem durch mehrstufige Behandlungsverfahren Doppelzählungen nicht zu vermeiden, wenn z. B. Abfälle vor der Verbringung auf eine Deponie eine Sortieranlage durchlaufen. An 2. Stelle folgten mit 18 % (2,2 Mio. t) Siedlungsabfälle, die vorwiegend in privaten Haushalten anfallen.

Bei den Abfallentsorgungsanlagen handelt es sich um Anlagen ohne Zwischenlager, ohne Anlagen zum Untertageversatz und ohne Anlagen zur übertägigen Verfüllung bergbaufremder Abfälle.

Weitere Informationen zum Thema Umwelt finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

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StaLa Aktuelles
news-2309486 Tue, 17 Mar 2026 16:00:00 +0100 Tabellen aktualisiert https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/tabellen-aktualisiert-25 Es wurden zwei Tabellen im Bereich Personal im öffentlichen Dienst aktualisiert. Folgende Tabellen im Bereich Personal im öffentlichen Dienst wurden aktualisiert:

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StaLa Tabellen Aktuelles
news-2309476 Tue, 17 Mar 2026 10:00:00 +0100 Zahl der Entbindungskliniken seit 1991 halbiert https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/zahl-der-entbindungskliniken-seit-1991-halbiert Die Zahl der Krankenhäuser mit Entbindungsstationen in Sachsen-Anhalt hat sich seit der deutschen Vereinigung halbiert. Gab es 1991 in Sachsen-Anhalt noch 36 Krankenhäuser, in denen Kinder entbunden wurden, waren es 2024 noch 18. Damit hat sich ihre Zahl halbiert, wie das Statistische Landesamt mitteilt. Die Zahl der Lebendgeborenen war 2024 (12 526) um 35,6 % niedriger als 1991 (19 459).

Damit folgte Sachsen-Anhalt dem bundesweiten Trend. Die Zahl der Krankenhäuser mit Entbindungsstationen hat sich im genannten Zeitraum mehr als halbiert (1991: 1 186; 2024: 578), obwohl die Zahl der Geburten bundesweit 2024 nur um 18,4 % niedriger war als 1991. Die Zahl der Entbindungskliniken und der Fachabteilungen für Frauenheilkunde und Geburtshilfe ist seit 1991 in allen Bundesländern gesunken, wobei der Rückgang unterschiedlich stark ausfällt. Prozentual am stärksten nahm die Zahl der Krankenhäuser mit Entbindungen zwischen 1991 und 2024 in Rheinland-Pfalz (von 72 auf 28 Krankenhäuser), dem Saarland (von 18 auf 7) und Schleswig-Holstein (von 36 auf 14) ab. In den Stadtstaaten waren die Rückgänge am geringsten, da in denen ohnehin eine vergleichsweise geringe Zahl solcher Kliniken zur Verfügung stand.

Die Entfernung zur nächsten Klinik mit einem Fachbereich Frauenheilkunde und/oder Geburtshilfe hängt stark davon ab, wie städtisch oder ländlich die Menschen wohnen. In den beiden Großstädten Sachsen-Anhalts können 95,7 % der weiblichen Bevölkerung zwischen 16 und 49 Jahren ein entsprechendes Krankenhaus innerhalb von 15 Minuten mit dem Auto erreichen (bundesweit: 95,1 %). Die Erreichbarkeit einer Klinik mit Frauenheilkunde- und/oder Geburtshilfestationen innerhalb von 15 Minuten war auch in den Mittelstädten (Sachsen-Anhalt: 70,6 %; Bund: 73,4 %), den größeren Kleinstädten (17,0 %; Bund: 44,7 %) und den kleineren Kleinstädten oder ländlichen Gemeinden (18,2 %; Bund: 29,9 %) deutlich häufiger als im Bundesvergleich nicht möglich.

Diese und andere Werte zur medizinischen Versorgung in regionaler Tiefe enthält der aktualisierte Krankenhausatlas der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder. Das interaktive Kartenangebot zeigt auf Basis von Krankenhausdaten für 2023 und Bevölkerungsdaten des Zensus 2022 die Erreichbarkeit von Krankenhäusern allgemein sowie nach verschiedenen Fachgebieten – und das für jeden Standort in Deutschland. Diagramme veranschaulichen die Erreichbarkeit in allen Bundesländern nach bestimmten Siedlungstypen – von Großstadt bis ländliche Gemeinde.

Basis des Krankenhausatlas ist das Krankenhausverzeichnis der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder, das alle Einrichtungen nachweist, die am 31.12.2023 in Deutschland zur vollstationären medizinischen Versorgung beigetragen haben. Zwischenzeitliche Veränderungen aufgrund von Krankenhausfusionen, Schließungen und neuen Krankenhausstandorten oder im medizinischen Leistungsangebot sind nicht berücksichtigt.

Die Erreichbarkeiten werden in Minuten angegeben und beziehen sich auf die Fahrtzeit in einem Pkw bei ungestörter Verkehrslage. Grundlage der Berechnung ist der Straßendatenbestand der Nutzergemeinschaft OpenStreetMap (OSM).

Die Online-Anwendung steht unter der Adresse https://krankenhausatlas.statistikportal.de/ kostenlos zur Verfügung.

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StaLa Aktuelles
news-2309477 Tue, 17 Mar 2026 10:00:00 +0100 4,4 % mehr Beschäftigte und 10,1 % höhere Entgelte in Betrieben der Energie- und Wasserversorgung https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/44-mehr-beschaeftigte-und-101-hoehere-entgelte-in-betrieben-der-energie-und-wasserversorgung 2025 waren in Sachsen-Anhalt 133 Betriebe mit dem wirtschaftlichen Schwerpunkt in der Energie- und Wasserversorgung tätig. In diesen Betrieben waren durchschnittlich 8 630 Personen (+4,4 % gegenüber 2024) beschäftigt, die insgesamt rund 13,4 Mio. Arbeitsstunden (+4,8 % gegenüber 2024) leisteten. Die Bruttoentgelte beliefen sich auf etwa 536 Mio. EUR (+10,1 % gegenüber 2024). Jede beschäftigte Person arbeitete damit jährlich im Durchschnitt 1 554 Stunden und erhielt ein Entgelt in Höhe von 62 128 EUR. Gegenüber dem Vorjahr erhöhte sich die Pro-Kopf-Arbeitszeit damit kaum (+0,3 %), während das Entgelt um 5,4 % wuchs.

Unter den Betrieben der Energie- und Wasserversorgung waren 100 Energie- und 33 Wasserversorger. 16 Betriebe mit 557 tätigen Personen gehörten zur Wärme- und Kälteversorgung. Je tätige Person entfielen auf diesem Wirtschaftszweig die meisten Arbeitsstunden (1 767) und die höchsten Entgelte (73 176 EUR).

Die höchsten Beschäftigtenzahlen (1 192; 1 267; und 1 910) und Entgelte (75 Mio. EUR; 89 Mio. EUR und 133 Mio. EUR) wurden in den kreisfreien Städten Halle (Saale), Magdeburg und dem Saalekreis erfasst. So lag das durchschnittliche Bruttoentgelt je beschäftigter Person im Jahr 2025 im Saalekreis bei rund 69 872 EUR und in der Landeshauptstadt sogar bei 70 257 EUR. Das Entgelt je tätiger Person in der kreisfreien Stadt Halle (Saale) fiel mit 63 271 EUR auch geringer aus als das von Beschäftigten im Altmarkkreis Salzwedel (68 502 EUR).

Die Statistik umfasst Betriebe der Elektrizitätsversorgung, Gasversorgung, Wärme- und Kälteversorgung sowie Wasserversorgung von Unternehmen mit mindestens 20 Beschäftigten.

Weitere Informationen zum Thema Energie finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt. Basisdaten zur Energie- und Wasserversorgung können über die Tabelle zum Monatsbericht: Energie- und Wasserversorgung (43111) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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news-2309470 Mon, 16 Mar 2026 12:00:00 +0100 Neuer Bericht veröffentlicht https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/neuer-bericht-veroeffentlicht-34 Es wurde ein neuer Bericht im Bereich Tourismus veröffentlicht. Gäste und Übernachtungen im Reiseverkehr, Beherbergungskapazität Dezember 2025, Januar bis Dezember 2025, endgültige Ergebnisse

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StaLa Berichte Aktuelles
news-2309467 Mon, 16 Mar 2026 10:00:00 +0100 Zahl der Woche: 79 https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/zahl-der-woche-79 2024 wurden in Sachsen-Anhalt insgesamt 59 rechtliche Einheiten im Bereich Einzelhandel mit Büchern (WZ 47.61) gezählt, wie das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt anlässlich der in dieser Woche stattfindenden Leipziger Buchmesse mitteilt. Im Vergleich zum Jahr 2014 (84 rechtliche Einheiten) war dies ein Rückgang um rund 30 %. Auch bei den Niederlassungen, also den einzelnen Betriebsstätten, zeigte sich ein ähnlicher Trend: 2024 existierten 79 Niederlassungen, während es 2014 noch 106 waren.

Im Bereich Verlegen von Büchern (WZ 58.11) ist die Zahl der rechtlichen Einheiten mit 19 im Jahr 2024 im Vergleich zu 21 im Jahr 2014 relativ stabil geblieben. Die Zahl der Niederlassungen lag 2024 bei 21.

Die meisten rechtlichen Einheiten im Buchhandel befanden sich in der kreisfreien Stadt Halle (Saale) (9) und im Altmarkkreis Salzwedel (7). Jeweils 3 Buchverlage waren in den Landkreisen Börde, Harz, Saalekreis und Wittenberg ansässig.

2024 gab es im Einzelhandel mit Büchern insgesamt 359 abhängig Beschäftigte. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einem Zuwachs um 22 Personen. Im Bereich Buchverlage waren 85 Personen abhängig beschäftigt.

Eine Rechtliche Einheit wird in der deutschen amtlichen Statistik als kleinste rechtlich selbstständige Einheit definiert, die aus handels- bzw. steuerrechtlichen Gründen Bücher führt.

Eine Niederlassung ist eine örtliche Einheit, die einer Rechtlichen Einheit zugeordnet ist. Zur Niederlassung gehören auch örtlich und organisatorisch angegliederte Teile.

Weitere Informationen zum Thema Unternehmensregister finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Thema Unternehmensregister können über die Tabellen zum Unternehmensregister (52111) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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StaLa Aktuelles
news-2309465 Fri, 13 Mar 2026 16:08:10 +0100 Tabellen aktualisiert https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/tabellen-aktualisiert-24 Es wurden 7 Tabellen im Bereich Energie- und Wasserversorgung aktualisiert. Folgende Tabellen im Bereich Energie- und Wasserversorgung wurden aktualisiert:

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Tabellen Aktuelles