Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt - News http://statistik.sachsen-anhalt.de/ de_DE Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt Thu, 30 Apr 2026 12:25:56 +0200 Thu, 30 Apr 2026 12:25:56 +0200 TYPO3 EXT:news news-2309833 Thu, 30 Apr 2026 10:00:00 +0200 Betriebe der Energieversorgung investierten 2024 in Sachsen-Anhalt deutlich mehr https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/betriebe-der-energieversorgung-investierten-2024-in-sachsen-anhalt-deutlich-mehr Im Berichtsjahr 2024 wurden in den Betrieben der Energieversorgung in Sachsen-Anhalt insgesamt 1,08 Mrd. EUR investiert. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, sind im Vergleich zum Vorjahr (698,0 Mio. EUR) die Ausgaben damit um 54,2 % gestiegen und bestätigen den mittelfristigen Trend. Seit 2019 (388,0 Mio. EUR) haben sich die Investitionen in den Betrieben der Energieversorgung in Sachsen-Anhalt nahezu verdreifacht.

Dabei stiegen die Investitionen in der Elektrizitätsversorgung überproportional stark an. Hier wurden 856,7 Mio. EUR Bruttozugänge in Sachanlagen verzeichnet und damit 62,7 % mehr als im Vorjahr (526,6 Mio. EUR). Auch in der Wärme- und Kälteversorgung wurde mit 140,0 Mio. EUR deutliche 79,0 % mehr investiert als im Vorjahr (78,2 Mio. EUR).

Lediglich in der Gasversorgung ging das Investitionsvolumen um 14,2 % auf 80,0 Mio. EUR zurück (Vorjahr: 93,2 Mio. EUR).

Der Ausgabenschwerpunkt blieb im Jahresvergleich unverändert. Wie schon 2023 entfiel auch 2024 der Großteil der Ausgaben auf die Anschaffung von technischen Anlagen und Maschinen. Mit 1,04 Mrd. EUR wurden über 96,8 % der Gesamtinvestitionen in diesem Bereich getätigt.

Weitere Informationen zum Thema Energie finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

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StaLa Aktuelles
news-2309832 Wed, 29 Apr 2026 10:00:00 +0200 Energiekosten treiben die Verbraucherpreise in die Höhe https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/energiekosten-treiben-die-verbraucherpreise-in-die-hoehe Der Verbraucherpreisindex stieg im April 2026 auf einen Stand von 127,3 (Basis 2020 = 100). Das Statistische Landesamt teilt mit, dass die Preise für Waren und Dienstleistungen im April um 3,1 % zum Vorjahr und um 1,0 % zum März 2026 gestiegen sind.

Mit einer deutlichen Steigerung um 12,4 % erhöhten sich die Preise für Energie überdurchschnittlich im Jahresvergleich. Hierbei verteuerten sich Dieselkraftstoff (+44,6 %), Heizöl, einschließlich Betriebskosten (+33,2 %), Flüssiggas, Füllung eines Tankbehälters (+31,1 %) und Superbenzin (+24,0 %) weit über der durchschnittlichen Inflationsrate. Andere Energieträger, wie beispielsweise Strom
(-1,4 %), Erdgas, einschließlich Betriebskosten (-2,0 %) oder Fernwärme und Anderes (-2,5 %) wurden für die Verbraucher günstiger.

Deutliche Preisanstiege wurden auch in anderen Bereichen gemessen. So stiegen die Preise im Bildungswesen im Schnitt um 6,6 %. Preistreibend wirkten hier die Erhöhungen der Studiengebühren und Immatrikulationsgebühren (+14,7 %), aber auch die Entgelte für weiterführende Schulen (+8,4 %) und Dienstleistungen des Elementarbereichs (+6,8 %). Weniger stark stiegen die Preise bei Möbeln, Leuchten, Geräten u. a. Haushaltszubehör. Die Preise in dieser Gruppe blieben weitgehend preisstabil (+0,2 %).

Neben stark gestiegenen Preisen für Verkehr (+3,3 %) entwickelten sich die Kosten für Bekleidung und Schuhe (+1,5 %) im April 2026 überdurchschnittlich zum Vormonat. Die Kundinnen und Kunden mussten hier bei Schuhen moderate Preissteigerungen um 0,4 % in Kauf nehmen, für Bekleidung betrugen diese 1,7 %.

Bei Nahrungsmitteln und alkoholfreien Getränken stiegen die Verbraucherpreise um 0,5 % zum Vormonat und damit unterdurchschnittlich. Auch alkoholische Getränke und Tabakwaren dämpften die Monatsentwicklung (+0,3 %).

Weitere Informationen zum Thema Preise finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Thema Verbraucherpreisindex können über die Tabellen zum Verbraucherpreisindex (61111) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

Vollständige Pressemitteilung

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StaLa Aktuelles
news-2309825 Tue, 28 Apr 2026 10:00:00 +0200 Zahl der Woche: 48 https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/zahl-der-woche-48 Im April 2025 waren in Sachsen-Anhalt 48 % aller Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in einem tarifgebundenen Betrieb beschäftigt, 36 % entsprechend eines Branchentarifvertrages und 12 % nach Firmentarifvertrag. Wie das Statistische Landesamt anlässlich des anstehenden Tages der Arbeit am 1. Mai mitteilt, war damit etwas mehr als die Hälfte der Beschäftigten ohne Tarifbindung tätig, dazu zählten neben 43 % ohne Tarifvertrag auch 9 %, die mit einer betrieblichen Vereinbarung tätig waren.

Die Tarifbindung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern war branchenabhängig und reichte von 100 % in der Öffentlichen Verwaltung, Verteidigung und bei Sozialversicherungen bis beispielsweise 20 % im Wirtschaftszweig Freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen. Überdurchschnittlich viele Beschäftigte mit tariflicher Bindung gab es auch in den Bereichen Erziehung und Unterricht (81 %) sowie Energieversorgung (71 %).

Der Anteil der tarifgebundenen Betriebe an allen Betrieben lag mit 17 % deutlich unterhalb des Werts bei Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern. Ein Branchentarifvertrag war lediglich bei 12 % der Betriebe gültig.

Deutschlandweit lag die Tarifbindung auf einem ähnlichen Niveau (49 % der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer). Am niedrigsten war sie in der Land- und Forstwirtschaft sowie Fischerei mit 10 % aller Beschäftigten. Für Sachsen-Anhalt kann dieser Wert aufgrund der geringen Stichprobenbesetzung nicht angegeben werden.

Weitere Informationen zum Thema Verdienste finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

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StaLa Aktuelles
news-2309815 Mon, 27 Apr 2026 10:00:00 +0200 Fast jeder 4. Elterngeldbeziehende in Sachsen-Anhalt war ein Mann https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/fast-jeder-4-elterngeldbeziehende-in-sachsen-anhalt-war-ein-mann 2025 bezogen 28 730 Sachsen-Anhalterinnen und Sachsen-Anhalter Elterngeld und damit etwa 4,3 % weniger als 2024 (30 023). Der Rückgang war bereits der 6. in Folge und entsprach in etwa der Geburtenentwicklung (-4,4 %) . Etwa 24,0 % der Elterngeldbeziehenden waren Männer (6 907).

Der Anteil von Müttern und Vätern mit Elterngeld, die vor der Geburt erwerbstätig waren, lag bei 76,9 % (22 103). Er unterschied sich deutlich zwischen den Geschlechtern, denn während 71,1 % (15 510) der Mütter vor der Entbindung einer Erwerbstätigkeit nachgegangen waren, waren knapp 95,5 % (6 593) der Väter vor der Geburt des Kindes erwerbstätig.

Die durchschnittliche Höhe des Elterngeldanspruchs lag bei 954 EUR im Monat. Die Frage, ob vor der Geburt eine Erwerbstätigkeit ausgeübt wurde, war maßgeblich für die Höhe des Elterngeldanspruchs, denn dieser betrug mit Erwerbstätigkeit 1 160 EUR und ohne 270 EUR. Ohne Inanspruchnahme von Elterngeld Plus war der Betrag höher (1 079 EUR) als mit Elterngeld-Plus-Bezug (677 EUR), unabhängig von einer vorherigen Erwerbstätigkeit.

Die meisten Elterngeldbeziehenden gab es dort, wo es auch die meisten Kinder gab: in den beiden Großstädten Halle (Saale) (4 121) und in der Landeshauptstadt Magdeburg (3 570). Der Väteranteil an den Elterngeldempfangenden erreichte seinen höchsten Wert im Burgenlandkreis (26,8 %; 626 von 2 338) und den niedrigsten im Salzlandkreis (21,1 %; 480 von 2 274). In den Landkreisen Börde (1 052 EUR) und Saalekreis (1 055 EUR) wurden im Durchschnitt monatlich die höchsten Elterngeldansprüche generiert. Mit 893 EUR bzw. 859 EUR war das Elterngeld in den kreisfreien Städten Dessau-Roßlau und Halle (Saale) am geringsten.

Elterngeld Plus wird über einen längeren Zeitraum ausgezahlt als das sogenannte Basiselterngeld und soll die Vereinbarkeit von Beruf und Familie insbesondere bei Teilzeittätigkeit erhöhen. Entsprechend erhielten Elterngeld-Plus-Beziehende die Leistung im Durchschnitt 16,3 Monate gegenüber 9,3 Monaten ohne Elterngeld Plus. Die Elterngeldstatistik ist eine zentrale Bundesstatistik, welche vom Statistischen Bundesamt durchgeführt wird.

Berechnet wurde der Geburtenrückgang mithilfe der vorläufigen und überlagerten Geburtenzahl (11 978). Aus Gründen der statistischen Geheimhaltung werden ab Berichtsjahr 2025 die Geburtenzahlen mithilfe der Cell-Key-Methode leicht verändert. Dadurch bedingt addieren sich die jeweiligen Einzelwerte einer Tabellenzeile oder -spalte nicht notwendigerweise zur ausgewiesenen Gesamtsumme.

Weitere Zahlen aus der Geburtenstatistik sind in der in der GENESIS-Online-Datenbank des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt abrufbar.

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StaLa Aktuelles
news-2309798 Fri, 24 Apr 2026 10:00:00 +0200 Anteil des Holzeinschlags aufgrund von Waldschäden sank 2025 auf 20,7 % https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/anteil-des-holzeinschlags-aufgrund-von-waldschaeden-sank-2025-auf-207 2025 wurden in den sachsen-anhaltischen Wäldern insgesamt rund 1 169 700 m³ Holz eingeschlagen. Die Größenordnung des eingeschlagenen Schadholzes lag bei 242 100 m³, weshalb dessen Anteil am gesamten Holzeinschlag mit 20,7 % leicht unterhalb des Bundesdurchschnitts von 22,1 % lag. 2025 erreichte der gesamte Holzeinschlag damit nur etwa die Hälfte des Maximalwerts aus dem Jahr 2020 (2 854 100 m³). In diesem Jahr hatte der Anteil des ungeplanten Holzeinschlags aufgrund von Waldschäden bei 83,8 % gelegen.

Hauptursache für den Schadholzeinschlag war 2025 Insektenbefall. Dieser war verantwortlich für den Einschlag von 105 800 m³ Holz. Das war knapp die Hälfte des Schadholzeinschlags aufgrund von Insekten des vorangegangenen Jahres (211 000 m³) und nur ein Bruchteil des Niveaus der Jahre 2020 (1 761 700 m³) und 2021 (1 780 900 m³).

70,2 % (821 700 m³) des insgesamt eingeschlagenen Holzes stammten von Kiefern und Lärchen. Bei 15,4 % (180 700 m³) handelte es sich um Buchen oder sonstiges Laubholz, ausgenommen Eichen und Roteichen (118 900 m³). Letztere hatten einen Anteil am Holzeinschlag von 10,2 %.

48,3 % des geschlagenen Holzes waren Stammholz (564 900 m³) und waren für eine Nutzung in der Säge- oder Furnierindustrie vorgesehen. Weitere 43,8 % waren Industrieholz, welches in der Holzwerkstoff- bzw. Papier- und Zellstoffindustrie genutzt werden sollte. 5,2 % waren Energieholz (60 600 m³) und der Rest (31 900 m³) des geschlagenen Holzes wurde nicht verwertet.

Weitere Informationen zum Thema Land- und Forstwirtschaft finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

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StaLa Aktuelles
news-2309799 Fri, 24 Apr 2026 08:27:05 +0200 Tabelle aktualisiert https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/tabelle-aktualisiert-40 Es wurde 1 Tabelle im Bereich Energie- und Wasserversorgung aktualisiert. Folgende Tabelle im Bereich Energie- und Wasserversorgung wurde aktualisiert:

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Tabellen Aktuelles
news-2309793 Thu, 23 Apr 2026 15:58:43 +0200 Tabellen aktualisiert https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/tabellen-aktualisiert-29 Es wurden 4 Tabellen im Bereich Unternehmen, Handwerk aktualisiert. Folgende Tabellen im Bereich Unternehmen, Handwerk wurden aktualisiert:

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Tabellen Aktuelles
news-2309789 Thu, 23 Apr 2026 11:00:00 +0200 Neue Berichte veröffentlicht https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/neue-berichte-veroefffentlicht-1 Es wurden neue Berichte in den Bereichen Steuern, Verarbeitendes Gewerbe und Landwirtschaft veröffentlicht. Gewerbesteuerpflichtige, Besteuerungsgrundlagen und Steuermessbeträge Ergebnisse 2021; Gewerbesteuerstatistik

Tätige Personen, Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe sowie im Bergbau und der Gewinnung von Steinen und Erden Januar 2026, vorläufige Ergebnisse

Anbau von Blumen und Zierpflanzen für den Verkauf Jahr 2025

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StaLa Berichte Aktuelles
news-2309786 Thu, 23 Apr 2026 10:00:00 +0200 2024 gab es 15 469 aktive Handwerksunternehmen in Sachsen-Anhalt https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/2024-gab-es-15-469-aktive-handwerksunternehmen-in-sachsen-anhalt Ende 2024 gab es in Sachsen-Anhalt 15 469 aktive zulassungspflichtige und zulassungsfreie Handwerksunternehmen mit insgesamt 136 464 tätigen Personen. Diese erwirtschafteten einen Jahresumsatz von 16,5 Mrd. EUR, wie das Statistische Landesamt mitteilt.

Die Zahl der wirtschaftlich aktiven Handwerksunternehmen nahm gegenüber 2023 um 2,3 % ab. Zugleich ging der nominale Umsatz gegenüber dem Vergleichszeitraum um 1,8 % zurück.

Der Umsatz je tätiger Person belief sich auf 120 601 EUR. Im zulassungspflichtigen Handwerk lag dieser Wert bei 134 769 EUR. Im zulassungsfreien Handwerk war er mit 48 536 EUR deutlich niedriger.

2024 gab es 16 250 geringfügig Beschäftigte. Ihr Anteil betrug 11,9 % an allen tätigen Personen. Dabei war für das zulassungspflichtige Handwerk ein Anteil von 9,8 % zu verzeichnen. Im zulassungsfreien Handwerk betrug dieser Anteil 22,5 %.

Ab sofort finden sich einige ausgewählte Tabellen nach Gewerbezweigen sowie nach Kreisen untergliedert nach zulassungspflichtigen bzw. -zulassungsfreien Gewerbe im Internetangebot des Statistischen Landesamtes. Außerdem sind die wichtigsten Angaben zur Handwerkszählung seit 2008 in der GENESIS-Datenbank enthalten.

Die Ergebnisse der Handwerkszählung beruhen auf der registergestützten Auswertung von Verwaltungsdaten. Nicht berücksichtigt sind daher Kleinstbetriebe, die weder steuerbare Umsätze noch sozialversicherungspflichtig Beschäftigte für das Jahr 2024 angegeben hatten.

Erstmals wurde die Zahl der tätigen Personen nach dem Jobkonzept ermittelt und ist damit nicht mehr unmittelbar mit den Vorjahreszahlen vergleichbar. Ab Berichtsjahr 2024 werden alle Beschäftigtenverhältnisse je Betrieb ausgewertet (in Haupt- und Nebentätigkeit), während zuvor nur die Haupttätigkeit ausgewiesen wurde. Die Angaben zu den tätigen Personen sind deshalb nur eingeschränkt mit den Vorjahren vergleichbar.

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StaLa Aktuelles
news-2309772 Wed, 22 Apr 2026 10:00:00 +0200 22 EUR für das Lesevergnügen https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/22-eur-fuer-das-lesevergnuegen Private Haushalte in Sachsen-Anhalt gaben 2023 durchschnittlich 22 EUR pro Monat für Bücher inkl. E-Book-Downloads sowie Zeitungen, Zeitschriften u. Ä. aus. Wie das Statistische Landesamt anlässlich des Welttages des Buches am 23. April mitteilt, entsprach dies knapp 1 % der monatlichen Ausgaben für den privaten Konsum. Davon entfielen 10 EUR monatlich auf Bücher und somit 0,4 % der Konsumausgaben. Für Zeitungen, Zeitschriften u. Ä. wurde mit 12 EUR und einem Anteil von durchschnittlich 0,5 % etwas mehr Geld aufgewendet.

Haushalte, die über ein monatliches Nettoeinkommen von weniger als 1 300 EUR verfügten, wendeten 1,6 % (18 EUR) ihres monatlichen Budgets für Bücher, Zeitungen, Zeitschriften u. Ä. auf. Haushalte, die über ein höheres monatliches Nettoeinkommen von 5 000 EUR und mehr verfügten, gaben mit 31 EUR zwar mehr Geld für Literatur aus, dies entsprach jedoch nur 0,7 % ihrer gesamten Konsumausgaben.

Mehr Geld als für ihr Lesevergnügen investierten die Haushalte in Kulturdienst­leistungen. Hierzu zählten zum Beispiel Theater-, Kino- oder Konzertbesuche und auch Eintrittsgelder für Museen oder Kulturstätten. Die durchschnittlichen monatlichen Ausgaben hierfür betrugen 27 EUR. Insbesondere für Familien spielten derartige Freizeitbeschäftigungen im Vergleich zu anderen Haushaltstypen eine größere Rolle. Paare mit Kindern gaben hierfür 46 EUR monatlich aus, bzw. 1,2 % ihrer Konsumausgaben, und damit mehr als alle anderen unterschiedenen Haushaltskonstellationen.

Laut der Zeitverwendungserhebung 2022 lasen die Menschen in Sachsen-Anhalt täglich durchschnittlich 28 Minuten.

Die Ergebnisse entstammen der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 2023 und basieren auf Rückmeldungen von ca. 1 600 Haushalten in Sachsen-Anhalt. Im Rahmen der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe werden Haushalte im 5-jährigen Turnus zu ihren Einnahmen und Ausgaben befragt. Die Zeitverwendungserhebung wird alle 10 Jahre erhoben und wurde zuletzt 2022 durchgeführt.

Derzeit führen die Statistischen Landesämter die ähnlich gelagerte freiwillige Haushaltsbefragung Laufende Wirtschaftsrechnungen durch, die in den Jahren ohne Einkommens- und Verbrauchsstichprobe erhoben wird. Das Statistische Landesamt sucht hierfür noch Haushalte, die einen Monat lang ein Haushaltsbuch führen, insbesondere Haushalte von Selbstständigen und Haushalte mit mehr als 2 erwachsenen Personen, die gemeinsam wirtschaften. In diesem Jahr erhalten die Haushalte bei vollständiger Teilnahme ein Dankeschön in Höhe von 90 EUR. Ab sofort können sich interessierte Haushalte zur Teilnahme anmelden. Aus den Anmeldungen wird dann eine repräsentative Stichprobe gezogen. 

Weitere Informationen zum Thema Einkommens- und Verbrauchsstichprobe finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt. Weitere Informationen zu den Laufenden Wirtschaftsrechnungen, Antworten auf häufig gestellte Fragen sowie das Teilnahmeformular sind online verfügbar unter www.lwr.de/.

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StaLa Aktuelles
news-2309773 Wed, 22 Apr 2026 10:00:00 +0200 Zahl der Woche: 336 https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/zahl-der-woche-336 Der morgige Zukunftstag (Girls‘Day und Boys‘Day) soll Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit bieten, sich über Berufe zu informieren, in denen das eigene Geschlecht unterrepräsentiert ist. 2024 wählten junge Ausbildungsanfängerinnen am häufigsten den Ausbildungsberuf zur Kauffrau für Büromanagement (336), zur Verkäuferin (333) oder zur Kauffrau im Einzelhandel (252). Auf diese 3 Berufe entfielen 27 % aller von jungen Frauen neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge (3 399).

Bei jungen Männern zeigte sich eine nicht ganz so starke Konzentration, denn die Top-3-Berufe wurden nur von 16 % aller Ausbildungsanfänger (6 840) gewählt. Die meisten entschieden sich für eine Ausbildung zum Kraftfahrzeugmechatroniker (564), 291 für eine Ausbildung zum Verkäufer und 264 starteten mit der Ausbildung zum Industriemechaniker.

Für 2025 liegen aktuell nur vorläufige Daten vor, die eine Auswertung nach einzelnen Berufsgruppen noch nicht zulassen. 2025 wurden 10 086 neue Ausbildungsverträge für eine duale Ausbildung geschlossen.

Aus Gründen der statistischen Geheimhaltung sind die Absolutwerte auf ein Vielfaches von 3 gerundet. Die Summe der gerundeten Werte kann von der ebenfalls gerundeten Gesamtsumme abweichen.

Weitere Informationen zum Thema Bildung finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten können über die Tabelle zur Berufsbildungsstatistik (21211) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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StaLa Aktuelles
news-2309774 Wed, 22 Apr 2026 10:00:00 +0200 Neue Berichte veröffentlicht https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/neue-berichte-veroeffentlicht-23 Es wurden neue Berichte in den Bereichen Verarbeitendes Gewerbe und Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen veröffentlicht. Tätige Personen, Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe sowie im Bergbau und der Gewinnung von Steinen und Erden Dezember 2025, endgültige Ergebnisse

Bruttoinlandsprodukt und Bruttowertschöpfung nach Wirtschaftsbereichen 1991–2025; bezogen auf den Stand der Bundesrechnung Februar 2026

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StaLa Berichte Aktuelles
news-2309762 Tue, 21 Apr 2026 10:00:00 +0200 540 Studierende mit Deutschlandstipendium 2025 https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/540-studierende-mit-deutschlandstipendium-2025 2025 erhielten in Sachsen-Anhalt 540 Studierende ein Deutschlandstipendium nach dem Stipendienprogramm-Gesetz. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, blieb damit die Anzahl der Stipendien zum Vorjahr (540) unverändert. 91 bzw. 16,9 % der Stipendien erhielten Studierende mit ausländischer Staatsangehörigkeit. 2024 waren es 79 bzw. 14,6 %.

Mit 221 Stipendien bzw. 40,9 % wurden die meisten Deutschlandstipendien erneut in der Fächergruppe Ingenieurwissenschaften vergeben. Danach folgten die Sozial- und Verhaltenswissenschaften inkl. Sport (77 bzw. 14,3 %) sowie die Wirtschaftswissenschaften (70 bzw. 13,0 %).

Mit dem Deutschlandstipendium werden begabte und leistungsstarke Studierende an den Hochschulen in Deutschland gefördert. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten erhalten einkommensunabhängig monatlich einen Betrag von 300 EUR, der je zur Hälfte von privaten Mittelgebern und vom Bund finanziert wird. Die Hochschulen warben dafür 2025 Mittel in Höhe von 557 100 EUR von 255 privaten Mittelgebern ein.

Weitere Informationen zum Thema Bildung finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Thema Deutschlandstipendium können über die Tabellen Deutschlandstipendium (21431) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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StaLa Aktuelles
news-2309763 Tue, 21 Apr 2026 10:00:00 +0200 Weniger Menschen von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/weniger-menschen-von-armut-oder-sozialer-ausgrenzung-bedroht Im Vergleich zu 2024 ging der Anteil der von Armut und sozialer Ausgrenzung bedrohten Menschen in Sachsen-Anhalt 2025 um 1,8 Prozentpunkte auf 24,1 % leicht zurück, wie das Statistische Landesamt anhand der Endergebnisse der Erhebung zu Einkommen und Lebensbedingungen (EU-SILC) mitteilt. Bereits im Vorjahr verringerte sich die Quote um 2,3 Prozentpunkte. 2023 lag diese noch bei 28,2 %. In Deutschland waren 2025 insgesamt 21,2 % aller Menschen von Armut und Ausgrenzung bedroht.

Eine Person gilt in der EU als armutsgefährdet, wenn ihr Einkommen unterhalb der Armutsgefährdungsgrenze liegt. Dies traf 2025 auf 21,3 % der Bevölkerung in Sachsen-Anhalt zu. Armutsgefährdet sind Personen, die über weniger als 60 % des mittleren Einkommens (Median) der Gesamtbevölkerung verfügen. 2025 betrug dieser Schwellenwert für eine alleinlebende Person in Deutschland netto (nach Steuern und Sozialabgaben) 1 445 EUR im Monat; für Haushalte mit 2 Erwachsenen und 2 Kindern unter 14 Jahren betrug er 3 034 EUR im Monat (jeweils Äquivalenzeinkommen).

13,0 % der Bevölkerung unter 65 Jahren in Sachsen‑Anhalt lebten 2025 in einem Haushalt mit sehr niedriger Erwerbsbeteiligung. Das heißt, die Haushaltsmitglieder waren nur eingeschränkt oder gar nicht in den Arbeitsmarkt eingebunden. Das ist der Fall, wenn die Erwerbsbeteiligung der erwerbsfähigen Haushaltsmitglieder im Alter von 18 bis 64 Jahren im Vorjahr der Erhebung insgesamt weniger als 20 % der maximal möglichen (potenziellen) Erwerbsbeteiligung betrug. Zum Beispiel: In einem Haushalt mit 2 Personen in dieser Altersgruppe arbeitet eine Person überhaupt nicht und die andere war insgesamt nur in 4 von 12 Monaten erwerbstätig. Dieser Teil der Bevölkerung gilt als sozialer Ausgrenzung bedroht.

Der 3. Aspekt im Zusammenhang mit Armut oder sozialer Ausgrenzung betrifft die Frage nach erheblicher materieller und sozialer Entbehrung. Die Lebensbedingungen der hiervon Betroffenen sind aufgrund von fehlenden finanziellen Mitteln deutlich eingeschränkt. Sie sind zum Beispiel nicht in der Lage, ihre Rechnungen für Miete, Hypotheken oder jene ihrer Energielieferanten rechtzeitig zu bezahlen, eine einwöchige Urlaubsreise zu finanzieren, abgewohnte Möbel zu ersetzen oder sich zum Beispiel einmal im Monat im Freundeskreis oder mit Verwandten zu treffen, um gemeinsam etwas zu trinken oder zu essen. Insgesamt werden hierbei 13 verschiedene Kriterien definiert. Liegen 7 davon vor, gilt der Haushalt als erheblich von materieller und sozialer Entbehrung betroffen. Rund 3,8 % der Bevölkerung lebten in derart unsicheren Lebensumständen.

Die Ergebnisse entstammen der europäischen Gemeinschaftsstatistik über Einkommen und Lebensbedingungen (European Union Statistics on Income and Living Conditions, EU-SILC). In Deutschland ist die Erhebung seit dem Jahr 2020 als Unterstichprobe in den Mikrozensus integriert. Die Angaben zum Einkommen beziehen sich auf das Jahreseinkommen 2024.

Weitere Informationen zum Thema Mikrozensus finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt bzw. unter Mikrozensus.de.

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StaLa Aktuelles
news-2309747 Fri, 17 Apr 2026 14:12:52 +0200 Tabelle aktualisiert https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/tabelle-aktualisiert-39 Es wurde 1 Tabelle im Bereich Bildung, Sozialleistungen, Gesundheit aktualisiert. Folgende Tabelle im Bereich Bildung, Sozialleistungen, Gesundheit wurde aktualisiert:

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Tabellen Aktuelles
news-2309740 Fri, 17 Apr 2026 10:00:00 +0200 Tourismus in Sachsen-Anhalt: Beherbergungsbetriebe im Februar 2026 weiterhin mit negativem Trend https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/tourismus-in-sachsen-anhalt-beherbergungsbetriebe-im-februar-2026-weiterhin-mit-negativem-trend Im Februar 2026 verbuchten die Beherbergungsbetriebe in Sachsen-Anhalt rund 171 500 Gästeankünfte und rund 429 300 Übernachtungen. Nach Mitteilung des Statistischen Landesamtes aus den vorläufigen Ergebnissen der Monatserhebung im Tourismus waren das 2,0 % weniger Gäste und 0,6 % weniger Übernachtungen als im Februar des Vorjahres.

92,5 % der Gäste kamen aus dem Inland. Es waren sowohl die Gäste- (-2,2 %) als auch die Übernachtungszahlen (-0,8 %) rückläufig. Bei Gästen aus dem Ausland gab es ein anderes Bild. Hier wurden mehr Gäste (+1,0 %) und mehr Übernachtungen (+2,2 %) gezählt.

Von den in die Erhebung einbezogenen Beherbergungsbetrieben waren 921 im Februar 2026 geöffnet (Februar 2025: 938 geöffnete Beherbergungsbetriebe). Die angebotenen Schlafgelegenheiten waren genau wie im Vorjahresmonat zu 24,3 % ausgelastet. Ebenso betrug die durchschnittliche Aufenthaltsdauer im Februar 2026 wie im Februar 2025 2,5 Tage.

Zuwächse bei den Gästen und Übernachtungen konnten nur bei den Schulungsheimen (+31,9 % Gäste; +20,4 % Übernachtungen), den Vorsorge- und Reha-Kliniken (+5,1 % Gäste; +1,9 % Übernachtungen) und den Jugendherbergen, Hostels, Hütten (+0,0 % Gäste; +4,9 % Übernachtungen) festgestellt werden. Die größten Rückgänge bei den Gästen und Übernachtungen wurden unter anderem bei den Betriebsarten Camping-, Biwakplätzen (-27,1 % Gäste; -26,9 % Übernachtungen), Erholungs- und Ferienheimen (-14,5 % Gäste; -7,3 % Übernachtungen), Gasthöfen (-10,3 % Gäste; -16,9 % Übernachtungen) gezählt.

Im Februar 2026 wurde in allen 5 Reisegebieten in Sachsen-Anhalt ein Rückgang der Gästezahlen, aber nur in 2 Reisegebieten auch ein Rückgang der Übernachtungen gegenüber dem Vorjahresmonat ermittelt. Die Beherbergungsbetriebe der größten Region, dem Harz und Harzvorland, meldeten negative Werte sowohl bei den Gästeankünften (-2,2 %) als auch bei den Übernachtungen (-2,9 %). Dieser Trend wurde ebenso für die Regionen Anhalt-Wittenberg (-3,8 % Gäste, -1,5 % Übernachtungen) gemeldet. In den übrigen 3 Regionen gab es bei den Gästeankünften Rückgänge, aber bei den Übernachtungen leichte Zuwächse: Region Halle, Saale, Unstrut (-2,1 % Gäste; +0,9 % Übernachtungen), Region Magdeburg, Elbe-Börde-Heide (-0,5 % Gäste; +0,8 % Übernachtungen) und Region Altmark (-3,0 % Gäste; +4,1 % Übernachtungen).

Im Jahresverlauf von Januar bis Februar 2026 lag die Zahl der Gästeankünfte mit rund 328 500 um 1,2 % und die der Übernachtungen mit rund 811 500 um 1,0 % unter dem Ergebnis des gleichen Vorjahreszeitraums.

Die Zahlen stammen aus der Monatserhebung im Tourismus (Beherbergungsstatistik). In dieser werden Beherbergungsbetriebe ab 10 Schlafgelegenheiten sowie Campingplätze ab 10 Stellplätzen u. a. mit Gästeankünften, Aufenthaltsdauer und Herkunft der Gäste erfasst.

Weitere Informationen zum Thema Tourismus finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Thema Tourismus können über die Tabellen zum Tourismus (45412) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

Vollständige Pressemitteilung

 

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StaLa Aktuelles
news-2309730 Thu, 16 Apr 2026 12:00:00 +0200 Statistisches Monatsheft veröffentlicht https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/statistisches-monatsheft-veroeffentlicht-4 Das Statistische Monatsheft 04/2026 wurde veröffentlicht. Statistisches Monatsheft 04/2025

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StaLa Berichte Aktuelles
news-2309726 Thu, 16 Apr 2026 10:00:00 +0200 1,5 % weniger neu abgeschlossene Ausbildungsverträge 2025 in Sachsen-Anhalt https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/15-weniger-neu-abgeschlossene-ausbildungsvertraege-2025-in-sachsen-anhalt 2025 haben nach ersten vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt 10 086 Personen einen neuen Ausbildungsvertrag in der dualen Berufsausbildung abgeschlossen. Das waren 153 Personen bzw. 1,5 % weniger als im Vorjahr (10 239 Neuverträge).

Die Neuverträge verringerten sich im Bereich Industrie und Handel um 198 bzw. 3,2 % auf 6 027 Personen und in der Landwirtschaft um 12 bzw. 2,7 % auf 432 Personen.

Im Handwerk (2 538 Neuverträge) und im öffentlichen Dienst (447 Neuverträge) war die Anzahl der Neuverträge 2025 verglichen mit dem Vorjahr nahezu konstant.

Im Ausbildungsbereich Hauswirtschaft stiegen die Neuverträge um 21 bzw. 46,7 % auf 66 Neuverträge. Bei den freien Berufen erhöhte sich die Anzahl um 36 bzw. 6,7 % auf 576 Neuverträge.

Aus Gründen der statistischen Geheimhaltung sind die Absolutwerte auf ein Vielfaches von 3 gerundet. Die Summe der gerundeten Werte kann von der ebenfalls gerundeten Gesamtsumme abweichen.

Weitere Informationen zum Thema Bildung finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten können über die Tabelle zur Berufsbildungsstatistik (21211) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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StaLa Aktuelles
news-2309719 Wed, 15 Apr 2026 13:36:19 +0200 Tabellen aktualisiert https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/tabellen-aktualisiert-28 Es wurden 2 Tabellen im Bereich Land- und Forst­wirt­schaft, Fischerei aktualisiert. Folgende Tabellen im Bereich  Land- und Forst­wirt­schaft, Fischerei wurden aktualisiert:

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news-2309708 Wed, 15 Apr 2026 10:00:00 +0200 Anstieg der in Sachsen-Anhalt für 2021 festgesetzten Gewerbesteuermessbeträge um 17,8 % im Vergleich zum Vorjahr https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/anstieg-der-in-sachsen-anhalt-fuer-2021-festgesetzten-gewerbesteuermessbetraege-um-178-im-vergleich-zum-vorjahr In Sachsen-Anhalt waren 2021 insgesamt 80 278 steuerpflichtige Gewerbebetriebe ansässig. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, wurden darunter für 32 752 Gewerbebetriebe positive Steuermessbeträge in Höhe von 199,7 Mio. EUR festgesetzt. Mit 30,2 Mio. EUR mehr stiegen die Steuermessbeträge gegenüber dem Vorjahr um 17,8 %. Dafür maßgebend waren die für 2021 festgestellten abgerundeten Gewerbeerträge in Höhe von insgesamt 5,4 Mrd. EUR. Das waren 0,8 Mrd. EUR mehr als im Vorjahr (+17,6 %).

Der abgerundete Gewerbeertrag ermittelt sich aus dem einkommen- bzw. körperschaftsteuerlichen Gewinn oder Verlust des Gewerbebetriebes. Für insgesamt 62 324 steuerpflichtige Gewerbebetriebe wurden Gewinne aus ihren Gewerbebetrieben von zusammen 6,8 Mrd. EUR ermittelt. Verluste aus Gewerbebetrieb von insgesamt 1,1 Mrd. EUR ergaben sich für die übrigen 17 954 steuerpflichtigen Gewerbebetriebe.

1/4 (25,6 %) des Steuermessbetragsvolumens und damit der größte Anteil entfiel auf die steuerpflichtigen Gewerbebetriebe des Verarbeitenden Gewerbes. Für diese wurden Steuermessbeträge von zusammen 51,2 Mio. EUR festgesetzt. Gegenüber dem Vorjahr waren das 15,2 Mio. EUR bzw. 42,1 % mehr. Für den dafür maßgebenden abgerundeten Gewerbeertrag war ein Anstieg um 431,5 Mio. EUR (+40,3 %) auf 1,5 Mrd. EUR zu verzeichnen.

Neben den Gewerbebetrieben des Verarbeitenden Gewerbes zählten die Gewerbebetriebe aus dem Wirtschaftsbereich Handel (einschließlich Instandhaltung und Reparatur von Kfz) mit einem Anteil am Steuermessbetrag von 15,6 % (31,1 Mio. EUR) sowie der Erbringung von Finanz- und Versicherungsdienstleistungen mit einem Anteil von 14,3 % (28,6 Mio. EUR) zu den 3 Wirtschaftsbereichen mit den höchsten Steuermessbeträgen.

Die Gewerbesteuerstatistik ist eine sogenannte Sekundärstatistik, die die Daten aus dem Festsetzungsverfahren zum Gewerbesteuermessbetrag auswertet. Besteuerungsgrundlage ist der Gewerbeertrag, welcher auf Basis des Gewinns oder Verlusts aus Gewerbebetrieb unter Berücksichtigung von Hinzurechnungen und Kürzungen ermittelt wird. Die Aufbereitung der Daten im Statistischen Landesamt kann erst nach Ablauf der Frist zur Abgabe der Gewerbesteuererklärungen beim Finanzamt und der entsprechenden Festsetzung der Steuermessbeträge beginnen, weshalb die Ergebnisse für 2021 erst jetzt vorliegen. Die Gewerbesteuerstatistik bildet die Steuermessbeträge, welche auf der Grundlage verschiedener Angaben in den Gewerbesteuererklärungen berechnet werden, ab. Unter Berücksichtigung des Steuermessbetrags und des in der jeweiligen Gemeinde gültigen Hebesatzes wird die zu zahlende Gewerbesteuer bestimmt und durch die Gemeinden erhoben.

Weitere Informationen zum Thema Steuern finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

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StaLa Aktuelles
news-2309707 Wed, 15 Apr 2026 08:03:40 +0200 Zahl der Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit stieg 2025 um 1,6 % https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/zahl-der-personen-mit-auslaendischer-staatsangehoerigkeit-stieg-2025-um-16 Nach der neuesten Auswertung des Ausländerzentralregisters erreichte die Zahl der Ausländerinnen und Ausländer zum Jahresende 2025 mit 192 155 einen neuen Höchststand in Sachsen-Anhalt. Nach Mitteilung des Statistischen Landesamtes lebten 3 055 ausländische Personen mehr im Bundesland als ein Jahr zuvor (2024: 189 100). Das entsprach einem Anstieg um 1,6 %.

Die größten absoluten Zuwächse 2025 gab es bei Personen mit ukrainischer (2 785), indischer (895), vietnamesischer (335), marokkanischer (270) und albanischer (190) Staatsangehörigkeit.

Innerhalb der letzten 10 Jahre erhöhte sich die Zahl der Ausländerinnen und Ausländer nach Ergebnissen des Ausländerzentralregisters um 109 104 Personen. 2015 lebten 83 051 ausländische Personen in Sachsen-Anhalt. Die größten absoluten Zuwächse verzeichneten die Staatsangehörigkeiten folgender Länder: Ukraine (35 932), Syrien (15 461), Rumänien (7 466), Afghanistan (6 998) und Polen (6 867).

Ukrainerinnen und Ukrainer (38 950) bildeten zum Jahresende 2025 die größte Nationalitätengruppe der in Sachsen-Anhalt lebenden Ausländerinnen und Ausländer. Danach folgten Personen mit syrischem Pass (29 165). In den Top 10 folgten Staatsangehörige aus Polen (14 415), Rumänien (11 305), Afghanistan (9 240), Indien (7 680), der Türkei (6 120), Vietnam (5 200), der Russischen Föderation (4 770) und Bulgarien (4 720).

Hinsichtlich des Anteils der Frauen und Männer zeigten sich Unterschiede zwischen den einzelnen Staatsangehörigkeiten. Insgesamt betrug der Frauenanteil unter der ausländischen Bevölkerung im Ausländerzentralregister 44,5 %. Unter den Top 10 Staatsangehörigkeiten überwogen jedoch bei Personen aus der Russischen Föderation (58,0 %), der Ukraine (56,4 %) und Vietnam (52,7 %) die Frauen. Deutlich mehr Männer als Frauen kamen hingegen aus Indien (67,3 %), Afghanistan (65,7 %), der Türkei (61,1 %) und Syrien (60,0 %).

Die Zahlen des Ausländerzentralregisters beruhen auf den Meldungen der örtlichen Ausländerbehörden und werden vom Bundesverwaltungsamt zusammengetragen. Aus Gründen der statistischen Geheimhaltung sind die Absolutwerte auf ein Vielfaches von 5 gerundet.

Weitere Informationen zum Thema Bevölkerung finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

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StaLa Aktuelles
news-2309699 Tue, 14 Apr 2026 13:36:47 +0200 Tabelle aktualisiert https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/tabelle-aktualisiert-38 Es wurde 1 Tabelle im Bereich Energie- und Wasserversorgung aktualisiert. Folgende Tabelle im Bereich Energie- und Wasserversorgung wurde aktualisiert:

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Tabellen Aktuelles
news-2309693 Tue, 14 Apr 2026 10:00:00 +0200 Zahl der Woche: 22 https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/zahl-der-woche-22-1 Im Topf in der Wohnung oder auf dem Balkon bzw. im Beet erfreuen sich Primeln im Frühling großer Beliebtheit. 2025 produzierten in Sachsen-Anhalt 22 Betriebe Primeln als Fertigware, wie das Statistische Landesamt anlässlich des Tages der Primeln am 19. April mitteilt. Insgesamt wurden 162 000 Pflanzen u. a. für Endverbraucher gezogen. Das waren 5 % der Jahresproduktion von Beet- und Balkonpflanzen sowie Stauden in Sachsen-Anhalt.

In Deutschland züchteten 1 142 Betriebe 60 969 000 Primeln 2025 als Fertigware. Die meisten Primeln stammten aus den 121 Betrieben in Niedersachsen. Sie erzeugten insgesamt 48 % aller Primeln als Fertigware (28 976 000 Stück). In Bayern gab es allerdings die meisten Betriebe (245), die Primeln als Fertigware erzeugten. Ihre Produktion (6 155 000 Pflanzen) betrug dagegen nur rund 10 % der Pflanzenmenge.

Weitere Informationen zum Thema Landwirtschaft finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

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StaLa Aktuelles
news-2309691 Mon, 13 Apr 2026 14:58:58 +0200 Tabellen aktualisiert https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/tabellen-aktualisiert-27 Es wurden 2 Tabellen im Bereich Industrie, Verarbeitendes Gewerbe aktualisiert. Folgende Tabellen im Bereich Industrie, Verarbeitendes Gewerbe wurden aktualisiert:

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Tabellen Aktuelles
news-2309683 Mon, 13 Apr 2026 10:00:00 +0200 Bautätigkeit blieb 2025 weiter verhalten https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/bautaetigkeit-blieb-2025-weiter-verhalten Die genehmigten Anträge für Neubauten und Baumaßnahmen im Hochbaubereich lagen mit 2 600 Baugenehmigungen in 2025 in Sachsen-Anhalt um 6,7 % unter denen des Jahres 2024, wie das Statistische Landesamt mitteilt. Der Abwärtstrend hielt an, hat sich zuletzt jedoch abgeschwächt. Im letzten Quartal gab es sogar Zuwächse (684 Genehmigungen gegenüber 633 im 4. Quartal 2024), die die Rückgänge zu Jahresanfang jedoch nicht ausgleichen konnten.

Insgesamt wurden 1 805 Bauvorhaben im Wohngebäudebereich genehmigt. Darin sollen 2 662 neue Wohnungen entstehen. Dies entsprach einem Minus um 9,4 % bzw. 14,8 %. Private Haushalte stellten fast 82,0 % der Bauherren.

Die 795 genehmigten Vorhaben im Nichtwohngebäudebereich stellten das 2. wichtige Segment des Hochbaus dar. Es entwickelte sich nahezu stabil. Die Nutzfläche als zentrales Baumerkmal legte sogar um 26,8 % auf 824 190 m² zu. Hier dominierten erwartungsgemäß Unternehmen das Baugeschehen mit rund 50 % Anteil an allen Bauherren. 

Besonders gefragt waren nichtlandwirtschaftliche Betriebsgebäude (525) wie Fabrikgebäude, Handelsgebäude oder Hotel- und Gaststätten. Büro- und Verwaltungsgebäude (63) oder Anstaltsgebäude (25) spielten beispielsweise eine untergeordnete Rolle.

Weitere Informationen zum Thema Bauen und Wohnen finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Thema Baugenehmigungen können über die Tabellen zu Baugenehmigungen (31111) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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StaLa Aktuelles
news-2309684 Mon, 13 Apr 2026 10:00:00 +0200 Weniger Rauchende in Sachsen Anhalt https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/weniger-rauchende-in-sachsen-anhalt Gegenüber 2005 ist die Zahl der Rauchenden in Sachsen-Anhalt von 28,0 % auf 24,4 % im Jahr 2025 gesunken, wie die Daten der ersten Ergebnisse des Mikrozensus aus dem Vorjahr zeigen. Im Rahmen des freiwilligen Zusatzprogramms Gesundheit wurden die Teilnehmenden auch nach ihrer Körpergröße und ihrem Gewicht gefragt. Der daraus errechnete durch­schnittliche Body-Mass-Index hat sich im Vergleich zu 2005 nur marginal von 26,1 kg/m² auf 26,8 kg/m² erhöht.

Unter den Rauchenden waren 2025 mit 56,7 % die Männer in der Überzahl. Bei beiden Geschlechtern wurde am häufigsten im Alter von 55 bis unter 65 Jahren geraucht (23,9 % der Männer und 24,6 % der Frauen). Das Durchschnittsalter des Rauchbeginns lag bei den Frauen bei 18,0 Jahren, wohingegen die Männer im Durchschnitt bereits mit 17,4 Jahren mit dem Rauchen anfingen. 20,0 % der Befragten gaben an, dass sie früher mal geraucht haben, aktuell aber Nichtraucherin bzw. Nichtraucher seien. Vor 20 Jahren lag dieser Anteil noch bei 16,5 %.

Die Entwicklung des Body-Mass-Index innerhalb der letzten 20 Jahre war vor allem auf die Zunahme des Durchschnittsgewichts bei den Männern zurückzuführen: Während bei der durchschnittlichen Körpergröße nur geringfügige Veränderungen zu beobachten waren (Frauen: 1,64 m bzw. 1,65 m; Männer: 1,77 m bzw. 1,78 m), nahmen Männer im Durchschnitt deutlich an Gewicht zu, von 82,9 kg in 2005 auf 87,3 kg in 2025. Bei den Frauen fiel der Unterschied mit 69,2 kg in 2005 und 71,1 kg in 2025 deutlich geringer aus.

Einen BMI von 30 kg/m² und mehr hatten 21,2 % der Befragten in 2025 und galten somit als adipös. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes stieg der Anteil der Personen mit Adipositas mit dem Alter: Während bei den 30- bis unter 50-Jährigen 20,1 % zu dieser Gruppe zählten, waren es bei den 50- bis unter 65-Jährigen sowie bei den über 65-Jährigen 23,5 bzw. 23,7 %.

Bei den Angaben handelt es sich um erste Ergebnisse des Mikrozensus 2025. Der Mikrozensus ist eine jährliche 1%ige Stichprobenerhebung der Privathaushalte. Die Zusatzbefragung „Gesundheit“ ist in den Mikrozensus integriert und wird alle 4 Jahre durchgeführt. Befragt werden Personen zu ihrer Körpergröße und ihrem Gewicht ab 15 Jahren zum Thema Rauchen. Die Angaben zu dieser Zusatzbefragung sind freiwillig.

Weitere Informationen zum Thema Mikrozensus finden Sie im Internetangebot des  Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt bzw. unter Mikrozensus.de.

Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Mikrozensus können über die Tabellen zum Mikrozensus (12211) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden. Bei langen Zeitreihen im Mikrozensus sind sowohl Definitionsänderungen als auch methodische Einschränkungen zu beachten, welche unter https://statistik.sachsen-anhalt.de/themen/bevoelkerung-mikrozensus-freiwillige-haushaltserhebungen/mikrozensus/methodische-hinweise nachzulesen sind.

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StaLa Aktuelles
news-2309674 Fri, 10 Apr 2026 12:00:00 +0200 Neuer Bericht veröffentlicht https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/neuer-bericht-veroeffentlicht-39 Es wurde ein Bericht im Bereich Umwelt veröffentlicht. Abfallwirtschaft Jahr 2023

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StaLa Berichte Aktuelles
news-2309668 Fri, 10 Apr 2026 10:00:00 +0200 Zahl der Woche: 1 708 https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/zahl-der-woche-1-708 Bis Johanni kann jetzt wieder heimischer Spargel gegessen werden. 2025 ernteten die sachsen-anhaltischen Landwirtschaftsbetriebe insgesamt 1 708 t Spargel. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, konnte jede Sachsen-Anhalterin und jeder Sachsen-Anhalter (Stand 30.06.2025: 2 125 359) rein rechnerisch damit im letzten Jahr 804 g Spargel aus heimischer Produktion verzehren.

Nachdem 2022 mit 1 376 t die geringste Erntemenge seit der Jahrtausendwende in Sachsen-Anhalt eingefahren wurde, wurde auch 2025 weniger geerntet als im Vorjahr (-6 %; 2024: 1 820 t). Damit lag das 2025er Ernteergebnis unter der durchschnittlichen Erntemenge der letzten 6 Jahre (1 835 t).

2025 bauten insgesamt 28 Betriebe auf einer Fläche von insgesamt 317 ha Spargel an, der im Ertrag stand. Dazu kamen noch 68 ha Anbaufläche, auf denen Spargel nicht im Ertrag stand. Die ertragsfähige Anbaufläche für Spargel sank seit 2015 (616 ha) beträchtlich. Seit 2022 (190 ha) verringerte sich auch die die Fläche für den Spargelanbau, der nicht im Ertrag stand. Der durchschnittliche Hektarertrag betrug 2025 insgesamt 53,9 dt/ha und lag damit deutlich über dem 6-jährigen Mittelwert von 45,2 dt/ha.

Das Hauptanbaugebiet für Spargel lag 2025 mit 128 ha (Flächen im Ertrag und nicht im Ertrag) im Landkreis Stendal. Dort waren 13 spargelanbauende Betriebe beheimatet.

Weitere Informationen zum Thema Landwirtschaft finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

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StaLa Aktuelles
news-2309669 Fri, 10 Apr 2026 10:00:00 +0200 Anstieg der Schülerzahl an den berufsbildenden Schulen im Schuljahr 2025/26 um 0,3 % https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/anstieg-der-schuelerzahl-an-den-berufsbildenden-schulen-im-schuljahr-2025-26-um-03 Im laufenden Schuljahr 2025/26 werden an den berufsbildenden Schulen in Sachsen-Anhalt 45 558 Schülerinnen und Schüler unterrichtet. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, sind das 126 Schülerinnen und Schüler bzw. 0,3 % mehr als im Vorjahr (45 432).

Die Zahl der Schülerinnen und Schüler entwickelte sich im Vergleich zum Vorjahr in den einzelnen Schulformen unterschiedlich. An den Berufsfachschulen stiegen die Schülerzahlen erneut um 435 (+6,5 %) auf 7 140 Personen. Es erhöhten sich auch die Schülerzahlen an den Fachoberschulen um 3,8 % auf 2 529 sowie an den Beruflichen Gymnasien um 2,1 % auf 1 860. An den Teilzeitberufsschulen blieb die Schülerzahl mit 26 907 nahezu konstant. Den größten Rückgang der Schülerzahlen verzeichnete das Berufsvorbereitungsjahr um 252 (-8,0 %) auf 2 910 Personen. An den Fachschulen sank erneut die Schülerzahl im Vergleich zum Vorjahr um 204 (-4,6 %) auf 4 212 Personen. Das ist vor allem auf die Erzieherausbildung zurückzuführen, hier sind die Zahlen bereits zum 4. Mal in Folge gesunken. Derzeit absolvieren 3 405 Personen eine Ausbildung zur Staatlich anerkannten Erzieherin bzw. zum Staatlich anerkannten Erzieher, 219 weniger als im Vorjahr bzw. 609 weniger als im Schuljahr 2022/23.  

Während die Zahl der deutschen Schülerinnen und Schüler im laufenden Schuljahr  gegenüber dem Vorjahr um 387 (-1,0 %) auf 39 645 Personen rückläufig war, stieg sie bei den ausländischen Jugendlichen um 510 (+9,4 %) auf 5 910. Der Ausländeranteil beträgt damit 13,0 % (Vorjahr: 11,9 %) und wiederum kommen die meisten Schülerinnen und Schüler aus Syrien (1 395), der Ukraine (912), Vietnam (843) und Afghanistan (423).

Außerdem lernen im Schuljahr 2025/26 an den Schulen für Berufe im Gesundheitswesen 1 419 Schülerinnen und Schüler, 129 (+10,0 %) mehr als im Vorjahr (1 290). Hier erfolgt u. a. die Ausbildung zur Notfallsanitäterin bzw. zum Notfallsanitäter (393), zur Operationstechnischen Assistenz (273), Anästhesietechnischen Assistenz (144) sowie zur Medizinischen Technologin bzw. zum Medizinischen Technologen für Radiologie (141).

Aus Gründen der statistischen Geheimhaltung sind die Absolutwerte auf ein Vielfaches von 3 gerundet. Die Summe der gerundeten Werte kann von der ebenfalls gerundeten Gesamtsumme abweichen.

Weitere Informationen zum Thema Bildung finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Thema Berufsbildende Schulen können über die Tabelle Statistik der beruflichen Schulen (21121) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

Vollständige Pressemitteilung

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news-2309663 Thu, 09 Apr 2026 13:23:12 +0200 Tabellen aktualisiert https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/tabelle-aktualisiert-37 Es wurde 1 Tabelle im Bereich Bildung, Sozialleistungen, Gesundheit und 1 Tabelle im Bereich Baugewerbe aktualisiert. Folgende Tabelle im Bereich Bildung, Sozialleistungen, Gesundheit wurde aktualisiert:

Folgende Tabelle im Bereich Baugewerbe wurde aktualisiert:

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Tabellen Aktuelles