Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt - News (Aktuelles) http://statistik.sachsen-anhalt.de/ de_DE Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt Mon, 22 Jul 2024 12:36:09 +0200 Mon, 22 Jul 2024 12:36:09 +0200 TYPO3 EXT:news news-2304854 Mon, 22 Jul 2024 10:00:00 +0200 985 untergebrachte Wohnungslose in Sachsen-Anhalt Ende Januar 2024 https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/985-untergebrachte-wohnungslose-in-sachsen-anhalt-ende-januar-2024 Am 31. Januar 2024 wurden in Sachsen-Anhalt insgesamt 985 Personen aufgrund von Wohnungslosigkeit Räume zu Wohnzwecken überlassen oder Übernachtungsgelegenheiten zur Verfügung gestellt. Das waren 0,2 % aller untergebrachten Wohnungslosen in Deutschland und bundesweit der zweitniedrigste Wert.

Wie das Statistische Landesamt auf Grundlage der vom Statistischen Bundesamt erhobenen Angaben weiter mitteilt, lebten die meisten erfassten Wohnungslosen in den bevölkerungsreichen Ländern Nordrhein-Westfalen (105 120) und Baden-Württemberg (92 675), die wenigsten in Mecklenburg-Vorpommern (745).

Zum Stichtag waren in Sachsen-Anhalt deutlich mehr wohnungslose Männer (670) als Frauen (315) untergebracht. Darunter waren auch 105 Jungen bzw. junge Männer und 90 Mädchen bzw. junge Frauen unter 18 Jahren.

Unter den untergebrachten wohnungslosen Männern stellten Deutsche die Mehrheit (355), während es bei Frauen Ausländerinnen waren (210).

Die Wohnungslosenstatistik wurde 2022 erstmalig erhoben und erfasst alle wohnungslosen Personen in Deutschland, die durch Gemeinden, Gemeindeverbänden oder Trägern von Sozialleistungen zur Verfügung gestellten Wohnräume oder Übernachtungsmöglichkeiten am 31. Januar 2024 nutzten.

Aus Gründen der statistischen Geheimhaltung sind die Absolutwerte auf ein Vielfaches von 5 gerundet. Die Summe der gerundeten Werte kann von der ebenfalls gerundeten Gesamtsumme abweichen.

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news-2304846 Fri, 19 Jul 2024 10:00:00 +0200 2,9 % weniger Studierende im Wintersemester 2023/24 an den Hochschulen in Sachsen-Anhalt https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/29-weniger-studierende-im-wintersemester-2023-24-an-den-hochschulen-in-sachsen-anhalt Im Wintersemester 2023/24 waren nach endgültigen Angaben der amtlichen Hochschulstatistik 56 631 Studierende an den Hochschulen in Sachsen-Anhalt immatrikuliert. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, waren das 1 707 Studierende bzw. 2,9 % weniger als im Vorjahr (58 338).

Insbesondere die Anzahl der Studierenden an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg verringerte sich um 846 bzw. 4,2 % auf 19 228 und an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg um 344 bzw. 2,7 % auf 12 490. Zudem sanken die Studierendenzahlen an der Steinbeis Hochschule Magdeburg um 353 bzw. 7,1 % auf 4 651 Studierende und an der Hochschule Harz um 187 bzw. 6,2 % auf 2 832 Studierende.

Hingegen stiegen die Studierendenzahlen an der Fachhochschule für Polizei von 670 auf 704 um 34 Studierende bzw. 5,1 %. Im Vergleich zum Wintersemester 2019/20 (882 Studierende) waren es trotz allem 20,2 % weniger im aktuellen Wintersemester 2023/24.

Im Wintersemester 2023/24 studierten 10 745 Studierende mit ausländischer Staatsangehörigkeit. Das entsprach einem Anteil von 19,0 % an allen Studierenden (Vorjahr: 17,9 %). Im Vergleich zum Wintersemester 2022/23 waren 283 mehr ausländische Studierende immatrikuliert.

Weitere Informationen zum Thema Bildung finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Thema Studierende an Hochschulen können über die Tabellen zur Statistik der Studenten (21311) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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news-2304847 Fri, 19 Jul 2024 10:00:00 +0200 Umsatz mit Gütern und Leistungen für den Umweltschutz 2022 um 29,4 % gestiegen https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/umsatz-mit-guetern-und-leistungen-fuer-den-umweltschutz-2022-um-294-gestiegen 2022 wurden in Sachsen-Anhalt Umsätze mit Gütern und Leistungen für den Umweltschutz in Höhe von 3 576 Mill. EUR erzielt. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, waren das 812 Mill. EUR mehr als 2021 (2 764 Mill. EUR). Der Umsatz wurde von 11 434 Beschäftigten in 275 Betrieben erwirtschaftet. Die Zahl der Beschäftigten in Umweltschutzbranchen stieg um 8,1 % gegenüber 2021 (10 580).

Die Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes erzielten mit 2 137 Mill. EUR den größten Teil der umweltschutzbezogenen Umsätze (59,8 %). Die umsatzstärksten Wirtschaftszweige im Verarbeitenden Gewerbe waren die Herstellung von chemischen Erzeugnissen (810 Mill. EUR), die Herstellung von Gummi- und Kunststoffwaren (498 Mill. EUR), die Herstellung von Glas- und Glaswaren, Keramik, Verarbeitung von Steinen und Erden (307 Mill. EUR) und der Maschinenbau (265 Mill. EUR). Im Baugewerbe erzielten 115 Betriebe einen umweltschutzbezogenen Umsatz von 401 Mill. EUR und somit 29,0 % mehr als 2021 (311 Mill. EUR).

Mit ca. 2 679 Mill. EUR war der Klimaschutz erneut der umsatzstärkste Umweltbereich (74,9 %). Gegenüber 2021 wurde ein Anstieg um 33,7 % verzeichnet. In den anderen Umweltbereichen wurden ebenfalls deutliche Umsatzsteigerungen erzielt, darunter in der Abwasserwirtschaft um 18,6 % auf 432 Mill. EUR, Luftreinhaltung um 23,5 % auf 67 Mill. EUR und Lärmbekämpfung um 19,6 % auf 105 Mill. EUR.

Weitere Informationen zum Thema Umwelt finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

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news-2304845 Thu, 18 Jul 2024 10:00:00 +0200 Beherbergungsbetriebe verzeichneten leichte Zuwächse im Mai 2024 https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/beherbergungsbetriebe-verzeichneten-leichte-zuwaechse-im-mai-2024 Im Mai 2024 verbuchten die Beherbergungsbetriebe in Sachsen-Anhalt knapp 364 100 Gästeankünfte und knapp 894 100 Übernachtungen. Nach Mitteilung des Statistischen Landesamtes aus den vorläufigen Ergebnissen der Monatserhebung im Tourismus waren das 4,4 % mehr Gäste und 6,7 % mehr Übernachtungen als im Mai des Vorjahres.

93,9 % der Gäste kamen aus dem Inland. Bei ihnen waren sowohl die Gästezahlen (+4,4 %) als auch deren Übernachtungszahlen (+6,5 %) positiv. Bei Gästen aus dem Ausland gab es ein ähnliches Bild. Hier wurden ebenfalls mehr Gäste (+4,4 %) und Übernachtungen (+8,8 %) ermittelt.

Von den in die Erhebung einbezogenen Beherbergungsbetrieben waren 1 071 im Mai 2024 geöffnet (Mai 2023: 1 065 geöffnete Beherbergungsbetriebe). Die angebotenen Schlafgelegenheiten waren zu 37,9 % ausgelastet (Mai 2023: 35,5 %). Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Gäste betrug 2,5 Tage. Im Mai des Vorjahres lag die durchschnittliche Aufenthaltsdauer nur bei 2,4 Tagen.

Auch in den einzelnen Betriebsarten war im Mai 2024 ein überwiegend positiver Trend in den Veränderungsraten bei Gästen und Übernachtungen festzustellen. Den mit Abstand größten Anstieg bei den Gästen und Übernachtungen konnte bei den Campingplätzen (+20,5 % Gäste; +30,1 % Übernachtungen) erzielt werden. Weiter folgten diesem positiven Trend die Betriebsarten Ferienhäuser und -wohnungen (+9,7 % Gäste; +2,2 % Übernachtungen), Erholungs- und Ferienheime (+7,3 % Gäste; +1,3 % Übernachtungen) und Hotels garnis (+6,3 % Gäste; +6,7 % Übernachtungen). Weniger Gäste dafür aber mehr Übernachtungen im Vorjahresvergleich gab es bei den Vorsorge- und Reha-Kliniken (-5,0 % Gäste; +0,7 % Übernachtungen) und in den Schulungsheimen (-0,7 % Gäste; +24,0 % Übernachtungen).

Im Mai 2024 konnten 4 der 5 Reisegebiete in Sachsen-Anhalt einen Anstieg an Gästen und Übernachtungen gegenüber dem Vorjahresmonat erreichen. Die Beherbergungsbetriebe der Region Altmark meldeten mit 8,3 % mehr Gästen und 8,4 % mehr Übernachtungen die höchsten Zuwächse, gefolgt vom Reisegebiet Harz und Harzvorland mit 7,9 % mehr Gästen und 8,8 % Übernachtungen. Weitere Zuwächse im Vergleich zum Mai des Vorjahres gab es in der Region Halle, Saale, Unstrut (+4,5 % Gäste; +5,6 % Übernachtungen) und im Reisegebiet Anhalt-Wittenberg (+2,2 % Gäste; +4,1 % Übernachtungen). Die Beherbergungsbetriebe der Region Magdeburg, Elbe-Börde-Heide verzeichneten weniger Gäste (-0,2 %) aber mehr Übernachtungen (+5,3 %).

Im Jahresverlauf von Januar bis Mai 2024 lag die Zahl der Gästeankünfte mit rund 1,21 Mill. um 3,5 % und die der Übernachtungen mit knapp 3,02 Mill. um 3,1 % über dem Ergebnis für den gleichen Vorjahreszeitraum.

Die Zahlen stammen aus der Monatserhebung im Tourismus (Beherbergungsstatistik). In dieser werden Beherbergungsbetriebe ab 10 Schlafgelegenheiten sowie Campingplätze ab 10 Stellplätzen u. a. mit Gästeankünften, Aufenthaltsdauer und Herkunft der Gäste erfasst.

Weitere Informationen zum Thema Tourismus finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Thema Tourismus können über die Tabellen zum Tourismus (45412) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

Vollständige Pressemitteilung

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news-2304839 Wed, 17 Jul 2024 10:00:00 +0200 Zahl der Woche: -0,3 https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/zahl-der-woche-03 Egal ob Erlebnis-, Freizeit-, Hallenbad oder Schwimmhalle: im Juni 2024 sanken die dortigen Eintrittspreise um 0,3 % im Vergleich zum Vormonat. Im Vergleich zum Juni 2023 ist das Badevergnügen allerdings 6,2 % teurer geworden. Zuletzt lag der Index bei 130,2 (Basis 2020 = 100).

Den letzten Preisrückgang (-0,5 %) gab es im Mai 2023. Die höchsten Preisanstiege jeweils zum Vormonat wurden bezogen auf das jeweilige Jahr 2024 und 2023 im Januar gemessen. Dabei verteuerten sich der Besuch im Januar 2023 um 4,4 % zum Vormonat und im Januar 2024 um 2,1 %.

Wer sich lieber in einem Badegewässer erfrischt, kann das sicher in einem der 71 überwachten Badegewässer in Sachsen-Anhalt tun.

Weitere Informationen zum Thema Preise finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Thema Verbraucherpreisindex können über die Tabellen zum Verbraucherpreisindex (61111) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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news-2304840 Wed, 17 Jul 2024 10:00:00 +0200 Höchste Wirtschaftsleistung im Saalekreis 2022 https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/hoechste-wirtschaftsleistung-im-saalekreis-2022 2022 erreichte die Wirtschaftsleistung (gemessen am nominalen Bruttoinlandsprodukt je erwerbstätige Person) im Saalekreis einen Wert von 98 232 EUR und lag damit rund 1/3 über dem Landeswert von 74 896 EUR. Ebenfalls überdurchschnittliche Angaben wiesen die Landkreise Anhalt-Bitterfeld (88 884 EUR), Börde (84 117 EUR) und der Landkreis Stendal (80 404 EUR) aus. Das ergaben die jetzt abgeschlossenen noch vorläufigen Regionalberechnungen des Statistischen Landesamtes zum Bruttoinlandsprodukt und zur Bruttowertschöpfung in den kreisfreien Städten und Landkreisen 2022.

Wie das Statistische Landesamt mitteilt, ergab sich die hohe Wirtschaftsleistung im Saalekreis und im Landkreis Anhalt-Bitterfeld hauptsächlich aus dem Produzierenden Gewerbe. Hier lag die Bruttowertschöpfung je erwerbstätiger Person im Saalekreis bei 142 301 EUR und in Anhalt-Bitterfeld bei 116 063 EUR. In den Landkreisen Börde und Stendal wirkte neben dem Produzierenden Gewerbe auch der Wirtschaftsbereich Finanz-, Versicherungs- und Unternehmensdienstleister, Grundstücks- und Wohnungswesen positiv auf die Höhe der Wirtschaftsleistung. Der Wert, den eine erwerbstätige Person im letztgenannten Wirtschaftsbereich erarbeitete, lag bei 119 031 EUR in der Börde und 106 148 EUR in Stendal.

Insgesamt erhöhte sich die Wirtschaftsleistung in Sachsen-Anhalt im Vergleich zum Vorjahr um 9,6 % bedingt durch einen deutlich höheren Anstieg des Bruttoinlandsproduktes (+9,8 %) gegenüber den Erwerbstätigenzahlen (+0,2 %). Am stärksten entwickelte sich die Wirtschaftsleistung in den Landkreisen Anhalt-Bitterfeld und Börde mit jeweils +14,9 % sowie im Altmarkkreis Salzwedel mit +14,8 %, wobei für den Altmarkkreis Salzwedel und die Börde rückläufige Erwerbstätigenzahlen ermittelt wurden. Positiv wirkte in allen 3 Kreisen der überdurchschnittliche Zuwachs der Bruttowertschöpfung im Produzierenden Gewerbe.

Je Arbeitsstunde erwirtschaftete eine erwerbstätige Person in Sachsen-Anhalt durchschnittlich ein Bruttoinlandsprodukt in Höhe von 54,86 EUR. Regional bewegte sich der Wert zwischen 70,82 EUR im Saalekreis und 48,54 EUR im Harz. Neben dem Saalekreis wiesen auch die 3 Landkreise Anhalt-Bitterfeld, Börde und Stendal überdurchschnittliche Werte aus.

Mit 53,6 Mrd. EUR erarbeiteten die Landkreise 71,9 % des Bruttoinlandsproduktes. Strukturell kam dabei mit 41,2 % der größte Teil aus dem Produzierenden Gewerbe. Insgesamt lag das Bruttoinlandsprodukt der Landkreise um 11,2 % über dem Vorjahreswert und wies regional ein Wachstum zwischen 15,1 % in Anhalt-Bitterfeld und 1,9 % im Salzlandkreis aus. In den 3 kreisfreien Städten entwickelte sich das Bruttoinlandsprodukt mit durchschnittlich 6,5 % nicht so stark. Dabei wurde für die Landeshauptstadt Magdeburg eine deutlich höhere Zunahme (+7,9 %) ermittelt als für die kreisfreien Städte Dessau-Roßlau und Halle (Saale) mit 5,5 % bzw. 5,4 %. In den kreisfreien Städten dominierten die Wirtschaftsbereiche Öffentliche und sonstige Dienstleister, Erziehung, Gesundheit, private Haushalte (39,6 % vom BIP) sowie Finanz-, Versicherungs- und Unternehmensdienstleister, Grundstücks- und Wohnungswesen (23,7 % vom BIP).

Das Bruttoinlandsprodukt umfasst den Wert aller innerhalb eines Wirtschaftsgebietes während einer bestimmten Periode produzierten Waren und Dienstleistungen. Es entspricht der Bruttowertschöpfung aller Wirtschaftsbereiche zuzüglich der Gütersteuern und abzüglich der Gütersubventionen.

Über weitere detaillierte regionale Ergebnisse Sachsen-Anhalts informiert der in Kürze erscheinende Statistische Bericht „Bruttoinlandsprodukt, Bruttowertschöpfung in den kreisfreien Städten und Landkreisen 1991 bis 2022“ bzw. das Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt. Regionalergebnisse für alle kreisfreien Städte und Landkreise Deutschlands veröffentlicht der Arbeitskreis „Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder“ in der Gemeinschaftsveröffentlichung Reihe 2 Band 1 unter www.vgrdl.de.

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news-2304836 Tue, 16 Jul 2024 10:00:00 +0200 123 600 Erwerbstätige arbeiteten in Sachsen-Anhalt 2023 im Homeoffice https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/123-600-erwerbstaetige-arbeiteten-in-sachsen-anhalt-2023-im-homeoffice 2023 arbeiteten laut ersten Ergebnissen des Mikrozensus 2023 rund 123 600 Erwerbstätige in Sachsen-Anhalt zumindest teilweise im Homeoffice. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, waren dies 12 % aller 1 001 100 Erwerbstätigen. Im Vorjahr hatten rund 120 300 Erwerbstätige zuhause gearbeitet, was ebenfalls einem Anteil von 12 % entsprach.

Seit 2013 hat sich der Anteil der im Homeoffice Arbeitenden verdoppelt: Damals arbeiteten rund 64 200 Erwerbstätige (6 %) im Homeoffice. Auch 2019, dem Jahr vor der Corona-Pandemie, nutzten nur 64 400 Erwerbstätige das Homeoffice (6 %). Die größte Steigerung wurde 2020 beobachtet. 2020 lag der Anteil mit 95 800 Erwerbstätigen im Homeoffice bereits bei 10 %.

Im Homeoffice wurde 2023 nahezu gleichermaßen von männlichen und weiblichen Erwerbstätigen gearbeitet. So arbeiteten 63 500 Männer und 60 100 Frauen von zuhause aus. Betrachtet man die Stellung im Beruf, hatte das Homeoffice vor allem für die Gruppe der Angestellten eine große Bedeutung: insgesamt 9 % der Erwerbstätigen im Homeoffice waren Angestellte und gaben 2023 an, in den letzten 4 Wochen vor dem Berichtszeitraum „an jedem Arbeitstag“, „an mindestens der Hälfte der Arbeitstage“ oder „an weniger als der Hälfte der Arbeitstage“ von zu Hause aus gearbeitet zu haben. 48 % der im Homeoffice arbeitenden Angestellten waren allerdings an weniger als der Hälfte der Arbeitstage am heimischen Arbeitsplatz.

27 % der im Homeoffice Erwerbstätigen arbeiteten 2023 an jedem Arbeitstag im häuslichen Arbeitszimmer. Im Vorjahr war der Anteil mit 30 % noch etwas größer, 2020 waren es 34 %.

Bei den Angaben handelt es sich um Ergebnisse des Labour Force Survey (LFS; übersetzt: integrierte Arbeitskräfteerhebung), welcher in Deutschland als Unterstichprobe im Rahmen des Mikrozensus erhoben wird. Für diese Unterstichprobe werden höchstens 45 % der Haushalte der Gesamtstichprobe befragt und diese Ergebnisse dann auf die Gesamtbevölkerung hochgerechnet.

Bei den Ergebnissen für 2023 handelt es sich um erste Ergebnisse des Mikrozensus 2023. Der Mikrozensus ist eine jährliche 1%ige Stichprobenerhebung der Privathaushalte.

Weitere Informationen zum Thema Mikrozensus finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

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news-2304834 Mon, 15 Jul 2024 12:00:00 +0200 Neuer Bericht veröffentlicht https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/neuer-bericht-veroeffentlicht-3 Es wurde ein neuer Bericht im Bereich Tourismus veröffentlicht. Gäste und Übernachtungen im Reiseverkehr, Beherbergungskapazität April 2024, Januar bis April 2024, Winterhalbjahr 2023/24, vorläufige Ergebnisse

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news-2304829 Mon, 15 Jul 2024 10:00:00 +0200 31 Todesfälle durch illegale Drogen 2022 https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/31-todesfaelle-durch-illegale-drogen-2022 2022 verstarben durch Konsum illegaler Drogen 9 Frauen und 22 Männer Sachsen-Anhalts, wie das Statistische Landesamt anlässlich des Gedenktages für verstorbene Drogenabhängige am 21. Juli mitteilt. Darunter fielen insbesondere Todesfälle infolge von Überdosierung, infolge langzeitigen Missbrauchs, Selbsttötungen aus Verzweiflung über die Lebensumstände oder unter der Einwirkung von Entzugserscheinungen. Tödliche Unfälle von unter Drogeneinfluss stehenden Personen werden in der Todesursachenstatistik hierbei nicht erfasst.

Damit stieg die Zahl der an illegalen Drogen Verstorbenen im Land gegenüber dem Vorjahr um 6 und gegenüber 2012 um 11 Personen an. In den letzten 10 Jahren waren durchschnittlich 3/4 (73,4 %) der an illegalen Drogen Verstorbenen männlich und vorwiegend im Alter zwischen 30 und 40 Jahren (39,8 %). Zwischen 2003 und 2012 lag dagegen die Zahl der Verstorbenen vorwiegend zwischen 20 und 30 Jahren (42,5 %). Der Anteil der männlichen Todesfälle lag bei 69,9 %.

Nach Ergebnissen der Diagnosestatistik der Krankenhäuser mussten 2022 insgesamt 544 Frauen und 1 619 Männer stationär in einer Klinik aufgrund Konsum illegaler Drogen behandelt werden, weitere 59 Frauen und 198 Männer des Landes in einer Vorsorge- oder Reha-Einrichtung. Gegenüber 2012 stiegen damit die Fallzahlen in Krankenhäusern bei Frauen um 97 und bei Männern um 354 an. In Vorsorge- oder Reha-Einrichtungen mussten 31 Frauen und 100 Männer mehr behandelt werden.

Der illegale Drogenmarkt in Deutschland wird seit Jahren durch die auf Pflanzen basierenden Rauschgifte Heroin, Kokain und Cannabis sowie durch synthetische Betäubungsmittel dominiert. Alle Betäubungsmittel erzeugen spezifische Wirkungen, weitgehend gemeinsam ist ihnen ein euphorisierender Effekt.

Weitere Informationen zum Thema Gesundheitswesen finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Thema Todesursachen können über die Tabellen zur Todesursachenstatistik (23222) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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news-2304823 Fri, 12 Jul 2024 10:00:00 +0200 2023 lag die Armutsgefährdungsquote in Sachsen-Anhalt bei 15,4 % https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/2023-lag-die-armutsgefaehrdungsquote-in-sachsen-anhalt-bei-154 2023 waren in Sachsen-Anhalt 15,4 % der Bevölkerung armutsgefährdet. Dies geht aus ersten Ergebnissen des Mikrozensus 2023 hervor. Legt man den (jeweiligen) regionalen Maßstab an, lag damit der Anteil der Menschen, die von Armut bedroht waren, unter dem Bundesdurchschnitt (16,6 %) und dem Wert für die alten Bundesländer (16,9 %). Für die neuen Bundesländer (einschl. Berlin) lag die Quote bei 15,2 %.

Besonders armutsgefährdet waren in Sachsen-Anhalt unter anderem jüngere Menschen im typischen „Ausbildungsalter“ von 18 bis unter 25 Jahren: Frauen in dieser Altersgruppe hatten mit 29,3 % ein höheres Armutsrisiko als Männer dieser Altersgruppe (25,6 %). Deutlich geringer war die Armutsgefährdungsquote bei Personen im Alter von 50 bis unter 65 Jahren (12,6 %) und am geringsten bei Personen, die 65 Jahre und älter waren (12,1 %). Neben anderen hatten folgende Personengruppen ein erhöhtes Armutsrisiko: Erwerbslose (62,8 %), Eltern mit 3 oder mehr Kindern (33,3 %), Alleinerziehende (33,1 %) und Menschen über 25 Jahre mit niedrigem Qualifikationsniveau (37,3 %).

Am niedrigsten fiel die Armutsgefährdungsquote innerhalb Sachsen-Anhalts gemessen am Landesmedian in der Region Anhalt-Bitterfeld-Wittenberg (12,8 %) aus, zu der auch die kreisfreie Stadt Dessau-Roßlau gehört. Am höchsten war das Armutsrisiko in der Region Halle/Saale (17,3 %), zu der die kreisfreie Stadt Halle (Saale), der Saalekreis, der Burgenlandkreis und der Landkreis Mansfeld-Südharz gehören. 

Der Anteil der Personen mit einem Äquivalenzeinkommen von mehr als 200 % des Medians der Äquivalenzeinkommen der Bevölkerung in Hauptwohnsitzhaushalten in Sachsen-Anhalt, kurz die Einkommensreichtumsquote, lag mit einem Wert von 5,3 % deutlich unter der gesamtdeutschen Quote von 7,8 % und der für die neuen Bundesländer von 6,1 %.

Die Armutsgefährdungsquote ist der Anteil der Personen mit einem Äquivalenzeinkommen von weniger als 60 % des Medians der Äquivalenzeinkommen (1 895 EUR laut Erstergebnis des Mikrozensus 2023) der Bevölkerung in Hauptwohnsitzhaushalten in Sachsen-Anhalt. Unterschieden werden Armutsgefährdungsquoten gemessen am Landes- oder Bundesmedian. Bei Verwendung des jeweiligen Landesmedians wird den regional unterschiedlichen Strukturen des Einkommens- und Preisniveaus (bspw. Mieten) stärker Rechnung getragen.

Diese und weitere aktuelle Ergebnisse der amtlichen Sozialberichterstattung sind unter www.amtliche-sozialberichterstattung.de abrufbar.

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news-2304821 Thu, 11 Jul 2024 12:00:00 +0200 Neuer Bericht veröffentlicht https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/neuer-bericht-veroeffentlicht-2 Es wurde ein neuer Bericht im Bereich Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen veröffentlicht. Entstehung und Verwendung des Bruttoinlandsprodukts sowie Einkommen der privaten Haushalte 1991 - 20232, bezogen auf den Stand der Bundesrechnung August 2023/Februar 2024

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news-2304819 Thu, 11 Jul 2024 10:00:00 +0200 Zahl des Tages: 156,2 https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/zahl-des-tages-1562 Sommerzeit ist Freibadzeit und Pommes zählen dort zu den beliebtesten Snacks. Der Preisindex für Pommes frites oder Ähnliches, tiefgefroren ist seit Juni 2020 von 101,7 auf einen Indexstand von 156,2 im Juni 2024 gestiegen (Basis 2020 = 100), wie das Statistische Landesamt anlässlich des Tages der Pommes am 13. Juli mitteilt. Seit März 2024 fielen die Preise für Pommes frites im Vergleich zum Vorjahr (03/2024: -5,7 %; 04/2024: -3,6 %; 05/2024: -4,9 % und 06/2024: -4,9 %).

Den höchsten Indexstand (166,2) erreichten Tiefkühlpommes im Juli 2023, damals betrug die Preissteigerung gegenüber dem Vorjahr 47,6 %.

Seit 2020 verteuerten sich Pommes frites oder Ähnliches, tiefgefroren deutlich stärker als die Verbraucherpreise insgesamt. Diese stiegen von einem Indexstand 100,5 im Juni 2020 auf 120,6 im Juni 2024. Der Verbraucherpreisindex insgesamt verzeichnete zum letzten Mal im Dezember 2020 (-0,2 %) einen Rückgang zum Vorjahr.

Weitere Informationen zum Thema Preise finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Thema Verbraucherpreisindex können über die Tabellen zum Verbraucherpreisindex (61111) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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news-2304813 Wed, 10 Jul 2024 10:00:00 +0200 2020 spendeten Steuerpflichtige in Sachsen-Anhalt insgesamt 59,3 Mill. EUR https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/2020-spendeten-steuerpflichtige-in-sachsen-anhalt-insgesamt-593-mill-eur In Sachsen-Anhalt haben 155 608 Steuerpflichtige zusammen 59,3 Mill. EUR als Spenden in ihren Steuererklärungen für das Jahr 2020 angegeben. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, waren das neue Höchstwerte, allerdings stieg die Spendenhöhe im Vergleich zu 2019 nur leicht um 408 424 EUR bzw. 0,7 %. Landesweit machten damit etwa 1/5 aller Steuerpflichtigen (728 388) Spenden in ihrer Steuererklärung geltend. Die Spendenbereitschaft war auch 2020 wieder in den kreisfreien Städten Halle (Saale) mit 24,1 % und der Landeshauptstadt Magdeburg mit 23,3 % am höchsten.

Die 36 561 Steuerpflichtigen der kreisfreien Städte Halle (Saale) und Magdeburg kamen zusammen auf eine Spendensumme von 15,8 Mill. EUR. Damit tätigten die Steuerpflichtigen dieser beiden Städte ca. 1/4 der gesamten Spenden im Land. Wie schon im Vorjahr war auch in 2020 die Spendenbereitschaft der Steuerpflichtigen in den Landkreisen Anhalt-Bitterfeld und dem Burgenlandkreis mit jeweils 17,8 % am niedrigsten.

Der mittlere Spendenbetrag lag in Sachsen-Anhalt gemessen am Median bei 114 EUR. 2019 hatte der mittlere Spendenbetrag noch bei 110 EUR gelegen. Die Hälfte der Steuerpflichtigen in der kreisfreien Stadt Halle (Saale) spendeten mehr als 133 EUR, gefolgt von der Landeshauptstadt Magdeburg und der kreisfreien Stadt Dessau-Roßlau mit mittleren Spendenbeträgen von 132 EUR und 120 EUR.

Zu den geleisteten Spenden im steuerrechtlichen Sinn zählen Spenden zur Förderung steuerbegünstigender Zwecke, Spenden in den Vermögensstock einer Stiftung, Spenden an politische Parteien und an unabhängige Wählervereinigungen.

Steuerpflichtige können bis zu 20 % ihres Gesamtbetrags der Einkünfte als Spende in ihrer Einkommensteuererklärung steuerlich geltend machen. Darüber hinausgehende Spenden können als sogenannte Spendenvorträge ins Folgejahr übertragen werden.

Die Berechnungen basieren auf die veranlagten Steuerpflichtigen der Lohn- und Einkommensteuerstatistik 2020. Diese Statistik ist aufgrund der langen Fristen zur Steuerveranlagung erst etwa 3 1/2 Jahre nach Ende des Veranlagungsjahres verfügbar.

Weitere Informationen zum Thema Steuern finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

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news-2304809 Tue, 09 Jul 2024 12:00:00 +0200 Neue Berichte veröffentlicht https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/neue-berichte-veroeffentlicht Es wurden neue Berichte in den Bereichen Baugewerbe, Verarbeitendes Gewerbe, Verkehr und Tourismus veröffentlicht. Umsatz, tätige Personen, Auftragseingang und Auftragsbestand im Baugewerbe April 2024

Tätige Personen, Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe sowie im Bergbau und der Gewinnung von Steinen und Erden April 2024, vorläufige Ergebnisse

Fahrgäste und Beförderungsleistungen im Schienennahverkehr und im gewerblichen Omnibuslinienverkehr I. Quartal 2024, vorläufige Ergebnisse

Straßenverkehrsunfälle Dezember 2023, endgültige Ergebnisse

Binnenschifffahrt Januar 2024

Binnenschifffahrt Februar 2024

Gäste und Übernachtungen im Reiseverkehr, Beherbergungskapazität März 2024, Januar bis März 2024, vorläufige Ergebnisse

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StaLa Berichte Aktuelles
news-2304806 Tue, 09 Jul 2024 10:00:00 +0200 Zahl der Woche: 187 https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/zahl-der-woche-187 Die Sommerferien sind die Hauptreisezeit, besonders für Familien. Wer die schulfreien Wochen nicht in den eigenen vier Wänden oder im Garten verbringen wollte, konnte 2022 in einer von 187 Reisebüro-Niederlassungen in Sachsen-Anhalt eine Reise buchen. Das waren 53 Niederlassungen oder 22,1 % weniger als in dem Vorcoronajahr 2019, wie das Statistische Landesamt mitteilt.

Auch das Internet bietet die Möglichkeit, Unterkünfte bei Unternehmen oder Privatpersonen zu buchen. 2022 taten dies ca. 11,4 % (178 000) aller Internetnutzenden in Sachsen-Anhalt. Deutschlandweit buchten 13 475 000 Internetnutzende so eine Unterkunft (21,7 % aller Internetnutzenden).

Die Zahlen zu den Niederlassungen stammen aus dem statistischen Unternehmensregister. Ein Unternehmen wird dann auswertungsrelevant, wenn es im Berichtsjahr einen Umsatz von mehr als 22 000 EUR erzielte oder kumuliert über die 12 Monate des Berichtsjahrs über mindestens eine(n) sozialversicherungspflichtig Beschäftigte(n) oder mindestens 12 geringfügig entlohnt Beschäftigte verfügt.

Die Angaben zur Internetnutzung sind der Haushaltsbefragung über die private Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) entnommen.

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StaLa Aktuelles
news-2304808 Tue, 09 Jul 2024 10:00:00 +0200 Statistisches Monatsheft veröffentlicht https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/statistisches-monatsheft-veroeffentlicht Das Statistische Monatsheft 07/2024 wurde veröffentlicht. Statistisches Monatsheft 07/2024

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StaLa Berichte Aktuelles
news-2304796 Mon, 08 Jul 2024 10:00:00 +0200 Zunahme der Erwerbstätigenquote um 5 % seit 2013 https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/zunahme-der-erwerbstaetigenquote-um-5-seit-2013 Mehr als 3/4 der Sachsen-Anhalterinnen und Sachsen-Anhalter im erwerbsfähigen Alter (von 15 bis unter 65 Jahre) waren 2023 erwerbstätig. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, lag nach ersten Ergebnissen des Mikrozensus der Anteil der Erwerbstätigen in dieser Altersgruppe bei 76 %. Im 10-Jahresvergleich war in dieser Altersgruppe eine strukturelle Verschiebung hin zu mehr Erwerbstätigkeit zu beobachten: 2013 lag die Erwerbstätigenquote bei den 15- bis 64-Jährigen noch bei rund 73 %.

2023 gingen 1 006 600 Personen einer Erwerbstätigkeit nach. Das waren rund 4 % weniger als noch 2013 (1 050 000). Da die Gesamtbevölkerung im Betrachtungszeitraum im gleichen Maß (um 4 % von 2 249 700 auf 2 151 300) gesunken ist, lag der Anteil der Erwerbstätigen an der Gesamtbevölkerung in beiden Jahren bei rund 47 %.

Die Anzahl der Erwerbslosen, die aktiv nach einer Beschäftigung suchten, sank im Zeitraum 2013 bis 2023 deutlich um 62 % von 104 500 auf 39 900. Die Zahl der Nichterwerbspersonen (vornehmlich Kinder, Rentnerinnen und Rentner sowie Pensionierte) wiederum blieb im Betrachtungszeitraum mit einem Anstieg um 1 % relativ konstant (2013: 1 095 100; 2023:1 104 700). Die Zahl der Nichterwerbspersonen überstieg 2023 die Zahl der Erwerbspersonen (Erwerbstätige plus Erwerbslose = 1 046 500).

Von den 1 006 600 Erwerbstätigen insgesamt waren 532 500 männlich und 474 200 weiblich. 2023 arbeiteten 37 % (175 500) der erwerbstätigen Frauen 40 und mehr Stunden in der Woche, beim männlichen Geschlecht waren es 69 % (367 000). 934 600 der Erwerbstätigen waren abhängig Beschäftigte. 10 % (43 600) der 449 900 weiblichen abhängig Beschäftigten hatten einen befristeten Arbeitsvertrag abgeschlossen und 39 % (174 700) arbeiteten in Teilzeit. Von den 484 700 männlichen abhängig Beschäftigten waren lediglich 12 % (57 600) in Teilzeit angestellt.

Ihren überwiegenden Lebensunterhalt bestritten 44 % (941 500) der Bevölkerung Sachsen-Anhalts aus ihrer eigenen Erwerbstätigkeit. Im Jahresdurchschnitt 2023 verfügten mit 27 % die meisten Erwerbstätigen über ein monatliches Nettoeinkommen von 1 500 bis unter 2 000 EUR. Bei 22 % der Erwerbstätigen lag das monatliche Nettoeinkommen zwischen 2 000 bis unter 2 500 EUR, bei 11 % zwischen 2 500 bis unter 3 000 EUR.

95 % der Bevölkerung im Alter von 15 Jahren und älter verfügten 2023 über einen Schulabschluss. Mit 54 % (1 001 800) hatten die meisten Sachsen-Anhalterinnen und Sachsen-Anhalter einen Realschul- oder gleichwertigen Schulabschluss (einschließlich Abschluss nach der 10. Klasse Polytechnische Oberschule der DDR). 25 % (467 500) der über 15-Jährigen verfügten über den Abschluss einer Fachhochschul- oder Hochschulreife. Eine abgeschlossene Lehrausbildung hatten 55 % (1 037 600) der Bevölkerung ab 15 Jahren, über einen akademischen Abschluss (Bachelor, Master, Diplom, Promotion) verfügten 14 % (267 500) der über 15-Jährigen.

Bei den Angaben handelt es sich um erste Ergebnisse des Mikrozensus 2023. Sie werden mit dem Vorliegen der Endergebnisse revidiert. Die Ergebnisse für Vorjahre basieren auf den Endergebnissen. Die Ergebnisse des Mikrozensus basieren auf einer Haushaltsbefragung, für die jährlich 1 % der Privathaushalte befragt wird.

Weitere Informationen zum Thema Mikrozensus finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt und können dem Statistischen Bericht „Mikrozensus 2023, Bevölkerung und Erwerbstätigkeit (Erstergebnisse)“ entnommen werden.

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StaLa Aktuelles
news-2304793 Fri, 05 Jul 2024 13:00:00 +0200 Tabellen aktualisiert https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/tabellen-aktualisiert Es wurden 2 Tabellen im Bereich Energie- und Wasserversorgung aktualisiert. Folgende Tabelle im Bereich Energie- und Wasserversorgung wurde aktualisert:

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StaLa Tabellen Aktuelles
news-2304781 Fri, 05 Jul 2024 10:00:00 +0200 Weiterer Rückgang der Zahl der schwerbehinderten Menschen in Sachsen-Anhalt https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/weiterer-rueckgang-der-zahl-der-schwerbehinderten-menschen-in-sachsen-anhalt Am Jahresende 2023 waren in Sachsen-Anhalt 160 985 Personen im Besitz eines Schwerbehindertenausweises, der ihnen einen Grad der Behinderung von 50 und mehr attestierte. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, gingen die Empfängerzahlen damit das 3. Mal in Folge zurück. Der Rückgang im Vergleich zum Jahr 2021 betrug rund 7,6 % (-13 155 Personen).

Mehr als 1/5 (19,7 %) der schwerbehinderten Menschen bekamen den höchsten Grad der Behinderung von 100 zugesprochen. Die Antragstellung erfolgte auf eigenen Wunsch.

Über 3/4 der schwerbehinderten Menschen (124 425 Personen; 77,3 %) waren älter als 55 Jahre. Mehr als die Hälfte (91 575 Personen; 56,9 %) hatten das 65. Lebensjahr vollendet. Damit sank ihr Anteil im Vergleich zur Vorerhebung um 1 Prozentpunkt. Mehr als 2,5 % (4 165) der beeinträchtigten Personen waren Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren.

Betrachtet man ausschließlich die schwerste Behinderung, lag als häufigste Art bei 47 535 Personen (29,5 %) eine Beeinträchtigung der Funktion von inneren Organen bzw. Organsystemen vor. Knapp 27 % der Betroffenen (43 410 Personen) litten unter einer Querschnittslähmung, zerebralen Störungen, geistig-seelischen Behinderungen oder Suchtkrankheiten. Bei 15 985 Personen (9,9 %) war der Verlust oder die Funktionseinschränkung von Gliedmaßen Ursache der Behinderung. Auf Beeinträchtigungen der Sinnesorgane wie Sprach- und Gehörschädigungen, Sehstörungen oder Blindheit wurden die Ausweise bei 17 000 Personen (10,6 %) ausgestellt. Damit blieb ihr Anteil in Folge nahezu unverändert.

Hauptursache der Beeinträchtigungen war bei 142 535 Männern und Frauen eine allgemeine Erkrankung. Das war im Vergleich zum Jahr 2021 ein Rückgang um 11 195 Menschen (-7,3 %). In knapp 7 % der Fälle (11 090 Personen) war die körperliche Behinderung angeboren. 1 660 Personen (1,0 %) erlitten einen Arbeits- bzw. Wegeunfall oder es wurde eine Berufskrankheit anerkannt.

Rund 10 % der behinderten Menschen hatten Störungen der geistigen Entwicklung (z. B. Lernbehinderungen, geistige Behinderung).

Weitere Informationen zum Thema Öffentliche Sozialleistungen finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt und sind im Statistischen Bericht „Schwerbehinderte Menschen Jahr 2023“ verfügbar.

Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Thema Schwerbehinderte Menschen können über die Tabellen zur Statistik der schwerbehinderten Menschen (22711) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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StaLa Aktuelles
news-2304782 Fri, 05 Jul 2024 10:00:00 +0200 Jährliche Aktualisierung des Unfallatlas: Berichtsjahr 2023 ab sofort einsehbar https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/jaehrliche-aktualisierung-des-unfallatlas-berichtsjahr-2023-ab-sofort-einsehbar Im Zeitraum der Jahre 2017 bis 2023 verunglückten in Sachsen-Anhalt insgesamt 68 621 Personen im Straßenverkehr. 927 Personen verloren dabei ihr Leben. Der aktuelle Unfallatlas visualisiert Angaben aus der Statistik der Straßenverkehrsunfälle, die auf Meldungen der Polizeidienststellen basieren.

Der aktualisierte Unfallatlas der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder enthält Angaben aller 16 Bundesländer. Mithilfe der interaktiven Karten können Nutzerinnen und Nutzer gezielt bundesweit nach Straßen suchen und sich die Unfallhäufigkeiten und die einzelnen Unfallorte anzeigen lassen. Zudem können sich die Nutzerinnen und Nutzer entscheiden, ob alle Unfälle mit Personenschaden oder nur Unfälle einer bestimmten Verletzungskategorie oder unter Beteiligung bestimmter Verkehrsmittel (bspw. Pkw oder Fahrräder) hervorgehoben werden sollen. Der Unfallatlas enthält Unfälle mit Personenschaden, Unfälle bei denen nur Sachschaden entstanden ist, werden nicht dargestellt.

Die dem Atlas zugrunde liegenden Daten sowie ausgewählte weitere Zusatzinformationen können als OpenData-Download (csv- oder shapefile) heruntergeladen werden. Die Online-Anwendung steht unter der Adresse https://unfallatlas.statistikportal.de kostenlos zur Verfügung.

Weitere Informationen zum Thema Verkehr finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Thema Verkehrsunfälle in Sachsen-Anhalt können über die Statistik der Straßenverkehrsunfälle (46241) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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StaLa Aktuelles
news-2304783 Fri, 05 Jul 2024 10:00:00 +0200 Zensus 2022: 153 700 Wohnungen in Sachsen-Anhalt im genossenschaftlichen Besitz https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/zensus-2022-153-700-wohnungen-in-sachsen-anhalt-im-genossenschaftlichen-besitz Insgesamt gab es in Sachsen-Anhalt laut Zensus 2022 über 1 229 000 Wohnungen in Wohngebäuden ohne Wohnheime. 108 Wohnungsgenossenschaften bewirtschafteten davon etwa 153 700 Wohnungen (12,5 %) und damit ebenso viele Wohnungen wie kommunale Wohnungsunternehmen (12,5 %), wie das Statistische Landesamt anlässlich des Tages der Genossenschaften am 6. Juli mitteilt. Weitere ca. 73 100 Wohnungen (6,0 %) waren in Eigentümerschaft privatwirtschaftlicher Wohnungsunternehmen.

Damit wurden zusammen 31,0 % aller Wohnungen von Unternehmen der Wohnungswirtschaft bewirtschaftet. Dies waren deutlich mehr als im gesamtdeutschen Durchschnitt (17,7 %). Im Vergleich zum Zensus 2011 war der Anteil der Wohnungen in Besitz der Wohnungswirtschaft an allen Wohnungen 2022 jedoch geringer (2011: 31,9 %).

Deutschlandweit wurden nur 5,2 % der Wohnungen von Genossenschaften bewirtschaftet, 6,2 % von kommunalen Wohnungsunternehmen und 6,3 % von privatwirtschaftlichen Wohnungsunternehmen. Privatpersonen machten sowohl in Sachsen-Anhalt mit 54,2 % als auch in Deutschland mit 58,2 % den Großteil der Wohnungseigentümer aus. Die restlichen Wohnungen befanden sich in Besitz von Gemeinschaften von Wohnungseigentümerinnen und Wohnungseigentümern, anderen privatwirtschaftlichen Unternehmen, Bund oder Land bzw. Organisationen ohne Erwerbszweck (z. B. Kirchen).

Im Saalekreis waren mit einem Anteil von 5,2 % die wenigsten Wohnungen in Eigentum einer Wohnungsgenossenschaft und in der Landeshauptstadt Magdeburg mit 23,5 % die meisten. Auf Gemeindeebene hatte nach der Landeshauptstadt Magdeburg Hettstedt den zweithöchsten Anteil (23,4 %) an Genossenschaftswohnungen.

Der Anteil der Wohnungen in Besitz von Privatpersonen an allen Wohnungen war im Landkreis Börde mit 70,3 % am höchsten, während in der kreisfreien Stadt Halle (Saale) 28,0% aller Wohnungen in Privatbesitz waren.

Die durchschnittliche Wohnfläche der genossenschaftlichen Wohnungen in Sachsen-Anhalt betrug 59,2 m². Dies waren 3,1 m² weniger als der Größendurchschnitt aller genossenschaftlichen Wohnungen (62,3 m²) bundesweit. Mit 39,8 m² waren die Genossenschaftswohnungen in der Gemeinde Schkopau am kleinsten und mit 105,8 m² in der Gemeinde Zehrental am größten.

Die durchschnittliche Nettokaltmiete bei den vermieteten Wohnungen in Wohngebäuden betrug 5,38 EUR/m². Bei Wohnungen, die von den Unternehmen der Wohnungswirtschaft vermietet wurden, waren die genossenschaftlichen Wohnungen mit einer durchschnittlichen Nettokaltmiete in Höhe von 5,15 EUR/m² günstiger als die Wohnungen der kommunalen (5,18 EUR/m²) oder der privatwirtschaftlichen Wohnungsunternehmen (5,84 EUR/m²).

Wohnungen, die von Unternehmen der Wohnungswirtschaft bewirtschaftet wurden, standen am Zensus-Stichtag häufiger leer als im Landesschnitt. Nach Abzug der Leerstände, die dem Wohnungsmarkt z. B. auf Grund längerfristiger Sanierungsarbeiten oder geplanter Abrisse nicht zur Verfügung standen, betrug die marktaktive Leerstandsquote für Wohnungen von Unternehmen der Wohnungswirtschaft 6,3 %, darunter für Genossenschaften 5,3 %. Im Vergleich dazu standen im Landesschnitt 3,7 % der Wohnungen leer und dem Wohnungsmarkt zur Verfügung.

Ziel der im Rahmen des Zensus 2022 durchgeführten Gebäude- und Wohnungszählung war die flächendeckende und vollzählige Erfassung aller Gebäude mit Wohnraum, von bewohnten Unterkünften sowie den darin befindlichen Wohnungen. Erhoben wurden u. a. Angaben zu Baujahr, Heizungsart, Wohnfläche, Nettokaltmiete, Energieträger der Heizung sowie Dauer und Gründe eines Leerstands. Die Ergebnisse bilden eine wichtige Grundlage für wohnungspolitische Entscheidungen und Maßnahmen in der Raumplanung. Hierzu übermittelten fast 400 Unternehmen der Wohnungswirtschaft in Sachsen-Anhalt übermittelten hierfür Gebäude- und Wohnungsdaten aus ihren Verwaltungsbeständen.

Die Ergebnisse des Zensus 2022 für Sachsen-Anhalt sowie für die kreisfreien Städte, Landkreise und Gemeinden, sind auf der Internetseite des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt veröffentlicht. Zudem können beim Statistischen Bundesamt (destatis) unter www.zensus2022.de Daten für die gesamte Bundesrepublik abgerufen werden.

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StaLa Aktuelles
news-2304784 Fri, 05 Jul 2024 10:00:00 +0200 Neuer Bericht veröffentlicht https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/neuer-bericht-veroeffentlicht-1 Es wurde ein neuer Bericht im Bereich Öffentliche Sozialleistungen veröffentlicht. Schwerbehinderte Menschen Stand: 31.12.2023

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StaLa Berichte Aktuelles
news-2304761 Thu, 04 Jul 2024 10:00:00 +0200 Baupreise stiegen im Mai 2024 weiter https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/baupreise-stiegen-im-mai-2024-weiter Die Preise für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude stiegen in Sachsen-Anhalt im Mai 2024 um 3,2 % zum Vorjahresmonat auf einen Indexstand von 134,0 (Basis: 2021 = 100), wie das Statistische Landesamt mitteilt. Im Vergleich zum Februar 2024 verteuerte sich der Bau von Wohngebäuden um 1,0 %.

Für Rohbauarbeiten an Wohngebäuden erhöhten sich die Preise im Mai 2024 um 1,5 % gegenüber dem Vorjahr. Im Vergleich zum Februar 2024 gab es einen Anstieg um 1,2 % auf einen Indexstand von 130,4. Entwässerungsarbeiten verzeichneten mit 9,8 % die höchste Steigerung zum Mai 2023. Weitere Preistreiber waren Abdichtungsarbeiten (+5,9 %) und Erdarbeiten (+5,5 %). Rückläufig dagegen waren Ramm-, Rüttel- und Pressarbeiten (-4,2 %), Betonarbeiten (-2,2 %) sowie Stahlbauarbeiten (-2,0 %) im Jahresvergleich.

Ausbauarbeiten an Wohngebäuden waren im Jahresvergleich um 4,5 % teurer. Zum Februar 2024 gab es einen minimalen Anstieg um 0,9 % auf einen Indexstand von 136,9. Wie im Vorquartal wurde dies vor allem durch Raumlufttechnische Anlagen (+12,1 %) beeinflusst, welche einen Indexstand von 180,5 erreichten. Auch für Gas-, Wasser- und Entwässerungsanlagen innerhalb von Gebäuden stiegen die Preise um 9,4 % zum Mai 2023. Die Preise von Beschlagarbeiten stagnierten zum Vorjahr (+0,0 %), während es bei Tischlerarbeiten einen Preisrückgang (-0,3 %) zum Vorjahr gab.

Ortskanäle erreichten mit 142,1 den höchsten Indexstand, dies entsprach einer Steigerung um 9,5 % zum Mai 2023. Maßgebend waren hier Verbauarbeiten (+13,4 %) und Verkehrswegebau, Oberbauschichten ohne Bindemittel (+13,2 %).

Revision der Statistik der Bauleistungspreise 2024

Die Statistik der Bauleistungspreise wurde im Mai 2024 einer Revision unterzogen und auf das Basisjahr 2021 = 100 umgestellt. Mit der Revision erfolgte neben methodischen Veränderungen insbesondere die Aktualisierung der Wägungsschemata zur Anpassung an Kostenstrukturen des neuen Basisjahres. Die Gewichtung der Gewerke spiegelt die Bedeutung der verschiedenen Gebäudearten im Bauleistungssektor, wie Wohngebäude, Bürogebäude oder Straßenbau, wider. Revisionsrelevante Informationen für Wertsicherungsklauseln finden Sie unter https://www.destatis.de/DE/Themen/Wirtschaft/Preise/Baupreise-Immobilienpreisindex/revision_baupreise.html.

Weitere Informationen zum Thema Preise finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

Vollständige Pressemitteilung

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StaLa Aktuelles
news-2304753 Wed, 03 Jul 2024 10:00:00 +0200 Höhere Lohnkosten in allen kreisfreien Städten und Landkreisen https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/hoehere-lohnkosten-in-allen-kreisfreien-staedten-und-landkreisen Die 2022 durchschnittlich je Arbeitnehmerin bzw. Arbeitnehmer gezahlten Entgelte (Lohnkosten) erhöhten sich in Sachsen-Anhalt gegenüber dem Vorjahr um 4,2 % bzw. 1 644 EUR. Dabei fiel der Anstieg in den Landkreisen (+4,4 % bzw. 1 666 EUR) stärker aus als in den kreisfreien Städten (+3,8 % bzw. 1 572 EUR). Das ergaben aktuelle noch vorläufige Regionalberechnungen des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt zu den Arbeitnehmerentgelten und den Bruttolöhnen und -gehältern 2022.

Wie das Statistische Landesamt mitteilt, lagen die Lohnkosten in allen kreisfreien Städten und Landkreisen über dem Vorjahreswert. Dabei verbuchte der Burgenlandkreis mit 5,4 % das landesweit größte Plus. Hierzu trug vor allem das Produzierende Gewerbe bei, das rückläufige Arbeitnehmerzahlen (-1,9 %) bei gleichzeitig gestiegenen Arbeitnehmerentgelten (+4,2 %) auswies. Weiterhin überdurchschnittlich entwickelten sich die Lohnkosten auch in den Landkreisen Saalekreis (+4,9 %), Mansfeld-Südharz (+4,8 %) und Anhalt-Bitterfeld (+4,8 %). Im Gegensatz dazu entfielen die niedrigsten Werte auf den Landkreis Börde (+3,0 %) und die kreisfreie Stadt Halle (Saale) mit 3,3 %.

Die durchschnittlichen Lohnkosten betrugen 40 601 EUR. Bedingt durch regional differenzierte Wirtschafts- und Beschäftigtenstrukturen bewegten sich die Lohnkosten in einer Spanne von 43 368 EUR im Saalekreis und 37 127 EUR im Altmarkkreis Salzwedel. Neben dem Saalekreis gehörten auch die Landeshauptstadt Magdeburg (42 952 EUR) sowie die kreisfreien Städte Halle (Saale) (42 788 EUR) und Dessau-Roßlau (42 515 EUR) zu den Regionen Sachsen-Anhalts mit überdurchschnittlichen Werten. Zu diesem Ergebnis trugen in den 3 kreisfreien Städten vor allem die Dienstleistungsbereiche und im Saalekreis das Produzierende Gewerbe bei.

Von dem insgesamt in Sachsen-Anhalt gezahlten Arbeitnehmerentgelt in Höhe von 37,2 Mrd. EUR entfiel mit 12,3 Mrd. EUR rund 1/3 auf die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in den kreisfreien Städten, davon allein 5,6 Mrd. EUR auf die Landeshauptstadt Magdeburg. Zu den Landkreisen mit den höchsten Anteilen gehörten der Saalekreis mit 8,9 % (3,3 Mrd. EUR) und der Harz mit 8,5 % (3,0 Mrd. EUR).

Die Lohnkosten bezeichnen das Arbeitnehmerentgelt je Arbeitnehmer bzw. Arbeitnehmerin. Das Arbeitnehmerentgelt (Inland) umfasst sämtliche Geld- und Sachleistungen, die den innerhalb eines Wirtschaftsgebietes beschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern aus den Arbeits- oder Dienstverhältnissen zugeflossen sind. Das Arbeitnehmerentgelt setzt sich zusammen aus den Bruttolöhnen und
-gehältern sowie den tatsächlichen und unterstellten Sozialbeiträgen der Arbeitgeber.

Über weitere detaillierte regionale Ergebnisse Sachsen-Anhalts für die Jahre 2000 bis 2022 informiert der in Kürze erscheinende Statistische Bericht „Arbeitnehmerentgelte, Bruttolöhne und -gehälter in den kreisfreien Städten und Landkreisen 2000 - 2022“ bzw. das Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt. Regionalergebnisse für alle kreisfreien Städte und Landkreise Deutschlands veröffentlicht der Arbeitskreis „Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder“ in der Gemeinschaftsveröffentlichung Reihe 2 Band 2 unter www.vgrdl.de.

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StaLa Aktuelles
news-2304754 Wed, 03 Jul 2024 10:00:00 +0200 Wohngebäude mit einer Wohnung am häufigsten in Sachsen-Anhalt https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/wohngebaeude-mit-einer-wohnung-am-haeufigsten-in-sachsen-anhalt Der letztmalig auf alter Fortschreibungsbasis (2011) erstellte Bestand an Wohngebäuden und Wohnungen errechnete für Sachsen-Anhalt zum 31.12.2023 insgesamt 587 223 Wohngebäude, wie das Statistische Landesamt mitteilt. Diese umfassten 417 708 Gebäude mit einer Wohnung, 71 678 Gebäude mit 2 Wohnungen und 97 481 Gebäude mit 3 und mehr Wohnungen. Außerdem wurden 356 Wohnheime gezählt.

Gegenüber 2022 (585 206) gab es nur minimale Zuwächse. Die Zahl der Wohngebäude hat sich trotz der Bevölkerungsrückgänge im Land langjährig ständig erhöht (seit 2011: +3,8 %). Das Gleiche lässt sich für die Wohnfläche feststellen, die zuletzt insgesamt 103 051 500 m2 erreichte (2011: 99 540 500 m2). Die Zahl der Wohnungen (1 268 397) hat das Hoch um die Jahrtausendwende hingegen noch nicht erreicht, sie hat sich in den letzten Jahren jedoch ebenfalls positiv entwickelt. Der große Gewinner der Entwicklung ist das klassische Einfamilienhaus (Wohngebäude mit einer Wohnung). 2011 gab es 396 414 Einfamilienhäuser, das entsprach bis 2023 einem Anstieg um 5,4 %

Die nächste Anpassung der Fortschreibung erfolgt anhand der neuen Zensusergebnisse für 2022. Entsprechend werden die vorgelegten Ergebnisse für 2022 und 2023 nach alter Fortschreibungsbasis mit den neuen Zensuszahlen revidiert. Mit den Zahlen ist gegen Ende des III. Quartals 2024 zu rechnen.

Weitere Informationen zum Thema Bautätigkeit und Wohnen finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt sowie im neuen Wohnungsatlas.

Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Thema Wohnungsbestand können über die Tabellen zur Fortschreibung des Wohnungsbestandes (31231) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

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StaLa Aktuelles
news-2304772 Tue, 02 Jul 2024 16:00:00 +0200 Neuer Bericht veröffentlicht https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/neuer-bericht-veroeffentlicht Es wurde ein neuer Bericht im Bereich Produzierendes Gewerbe veröffentlicht. Produktion ausgewählter Erzeugnisse I. Quartal 2024

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StaLa Aktuelles
news-2304773 Tue, 02 Jul 2024 16:00:00 +0200 Tabelle aktualisiert https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/tabelle-aktualisiert-2 Es wurde eine Tabelle im Bereich Öffentliche Sozialleistungen aktualisiert. Folgende Tabelle im Bereich öffentliche Sozialleistungen wurde aktualisiert:

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StaLa Tabellen Aktuelles
news-2304752 Tue, 02 Jul 2024 10:00:00 +0200 Nach 5 Jahren erstmaliger Anstieg abgegebener Sorgerechtserklärungen bei Jugendämtern 2023 https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/nach-5-jahren-erstmaliger-anstieg-abgegebener-sorgerechtserklaerungen-bei-jugendaemtern-2023 2023 wurden bei den Jugendämtern in Sachsen-Anhalt 6 611 Sorgeerklärungen (Sorgerechtserklärungen) über die gemeinsame elterliche Sorge abgegeben und 47 durch Entscheidung des Familiengerichts ersetzt. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, stieg die Anzahl der Sorgeerklärungen im Vorjahresvergleich um 1,0 % (2022: 6 594). Die meisten Sorgeerklärungen wurden in der Landeshauptstadt Magdeburg abgegeben (1 277), gefolgt von der kreisfreien Stadt Halle (Saale) (901) und dem Landkreis Harz (554).

Des Weiteren bestanden bei den Jugendämtern am Jahresende 2023 insgesamt 2 092 Amtsvormundschaften für Minderjährige. Dabei gab es 1 922 bestellte Amtsvormundschaften, insbesondere beim Entzug der elterlichen Sorge und 170 gesetzliche Amtsvormundschaften bei Geburt eines Kindes durch eine unverheiratete minderjährige Mutter oder bei Freigabe eines Kindes zur Adoption.

11 103 Kinder und Jugendliche erhielten zum Jahreswechsel von den Jugendämtern Beistand auf Antrag eines Elternteils zur Feststellung der Vaterschaft und bei der Geltendmachung von Unterhaltsansprüchen (2022: 10 579).

2023 gab es insgesamt 13 550 Lebendgeborene, wovon 7 795 nichtehelich geboren wurden. Ein Jahr zuvor waren es 14 506 Lebendgeborene (8 293 nichtehelich).

Sind Eltern bei der Geburt des Kindes nicht miteinander verheiratet, können sie durch eine Sorgeerklärung, auch als Sorgerechtserklärung bezeichnet, beim Jugendamt beurkunden lassen, dass sie die elterliche Sorge für ihr Kind gemeinsam ausüben wollen.

Weitere Daten sind im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt verfügbar.

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StaLa Aktuelles
news-2304261 Fri, 03 May 2024 13:00:00 +0200 Tabelle aktualisiert https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/tabelle-aktualisiert-1 Es wurde eine Tabelle im Bereich Land- und Forstwirtschaft aktualisiert. Folgende Tabelle im Bereich Land- und Forstwirtschaft wurde aktualisiert:

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news-2304267 Fri, 03 May 2024 10:00:00 +0200 Arbeitskräfte in der Landwirtschaft rückläufig https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-details/arbeitskraefte-in-der-landwirtschaft-ruecklaeufig Von März 2022 bis Februar 2023 waren in Sachsen-Anhalt rund 20 800 Arbeitskräfte in den 4 150 landwirtschaftlichen Betrieben beschäftigt. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, entsprach dies einem Rückgang um 13 % in den letzten 10 Jahren (2013: 23 800 Arbeitskräfte).

Die Mehrheit der Arbeitskräfte bildeten mit 58 % ständig Beschäftigte. Das entsprach 12 200 Personen. Weiterhin arbeiteten 3 800 bzw. 18 % Familienarbeitskräfte in Einzelunternehmen und 4 900 bzw. 24 % Saisonarbeitskräfte in den landwirtschaftlichen Betrieben. Durchschnittlich waren 5,0 Arbeitskräfte pro Betrieb beschäftigt.

Von den in der Landwirtschaft tätigen Personen waren ca. 69 % männlich. Während sich dieser Anteil bei den ständig Beschäftigten (72 %) und den Familienarbeitskräften (73 %) in etwa wiederfand, war er mit 60 % bei den Saisonarbeitskräften etwas niedriger.

Annähernd die Hälfte der Arbeitskräfte, rund 10 000 Personen bzw. 48 %, waren vollbeschäftigt. Im Vergleich zu 2013 war hier ein Rückgang um 5 Prozentpunkte zu verzeichnen (2013: 53 %).

Von den Betriebsleiterinnen und Betriebsleitern Sachsen-Anhalts verfügten 72 % über eine landwirtschaftliche Berufsbildung mit Abschluss, darunter knapp die Hälfte (48 %) über einen Studienabschluss. 1/3 der Betriebsleiterinnen bzw. Betriebsleiter (1 400 Personen) der 4 150 Betriebe gehörten zur Altersgruppe 55 bis 64 Jahre. 14 % der Landwirtschaftsbetriebe wurden von einer Frau geleitet.

Bei den Angaben handelt es sich um endgültige Ergebnisse der Agrarstrukturerhebung 2023. Die Erhebung wurde repräsentativ durchgeführt und entsprechend werden die Angaben gerundet dargestellt.

Weitere Informationen zum Thema Landwirtschaft finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

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