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Vorbefragung der Gebäude- und Wohnungszählung

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Hier finden Sie häufige Fragen und Antworten zur GWZ-Vorbefragung in Sachsen-Anhalt.

Sollten Sie darüber hinaus noch Fragen haben, so nutzen Sie gern die Zensus2022-Stichwortsuche 

oder

kontaktieren Sie gern die Zensus-Hotline
Sachsen-Anhalt 0345 6849 6444.
Montag bis Freitag von 07:00 - 21:00 Uhr
und Samstag 09:00 - 16:00 Uhr (Hiervon ausgenommen sind bundesweite Feiertage.)

Inhaltsverzeichnis

Wie wird die Vorbefragung zur Gebäude- und Wohnungszählung durchgeführt?

Das für Sie zuständige statistische Landesamt schickt Ihnen ein Anschreiben mit Zugangsdaten für den bereitgestellten Online-Fragebogen per Post zu. Mithilfe der Zugangsdaten melden Sie sich für den  Online-Fragebogen an, füllen diesen aus und senden diesen elektronisch.

Sollten Sie keine Möglichkeit haben, den Online-Fragebogen auszufüllen, wenden Sie sich bitte an die Zensus-Hotline unter 0345 6849 6444.

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Warum habe ich noch kein Anschreiben zur Vorbefragung zur Gebäude- und Wohnungszählung erhalten?

Bei der Vorbefragung 2021 werden nicht alle Eigentümerinnen und Eigentümer beziehungsweise Verwaltungen befragt. Das jeweils zuständige statistische Landesamt wählt in Abhängigkeit von Aktualität und Qualität der ihm vorliegenden Daten nur bestimmte Gebäudeanschriften sowie zugehörige auskunftspflichtige Personen aus, die im Rahmen der Vorbefragung 2021 befragt werden.

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Kann meine Verwalterin bzw. mein Verwalter den Fragebogen der Vorbefragung zur Gebäude- und Wohnungszählung für mich ausfüllen, obwohl das Anschreiben an mich adressiert ist?

Ja, dies ist prinzipiell möglich – Sie können dies nach Ihrem Ermessen und in Abstimmung mit Ihrer Verwaltung handhaben.

Wenn Ihre Verwaltung auch in der Gebäude- und Wohnungszählung 2022 die Auskünfte erteilen soll und es sich bei dem Wohnobjekt um ein Gebäude mit Eigentumswohnungen oder um eine Eigentumswohnung handelt, können Sie dies im Fragebogen der Vorbefragung 2021 angeben. Sie haben dort die Möglichkeit bei der Frage „Auskunft erteilen kann stattdessen“ eine andere Person, z. B. Ihre Verwaltung, einzutragen. Dafür muss die Frage, ob Auskünfte zu Wohnungen im Gebäude erteilt werden können, mit „Nein, zu keiner Wohnung im Gebäude“ beantwortet worden sein.

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Ich habe mit meiner Verwaltung vereinbart, dass die Meldung zur Gebäude- und Wohnungszählung durch die Verwaltung erfolgt. Nun habe ich trotzdem ein Anschreiben für die Vorbefragung 2021 erhalten. Wie soll ich vorgehen?

Bitte füllen Sie in diesem Fall trotzdem den Fragebogen der Vorbefragung 2021 aus.

Handelt es sich bei dem Wohnobjekt um ein Gebäude mit Eigentumswohnungen oder um eine Eigentumswohnung, können Sie im Fragebogen der Vorbefragung 2021 angeben, dass eine andere Person für Sie die Auskünfte erteilt. Beantworten Sie die Frage, ob Auskünfte zu Wohnungen im Gebäude erteilt werden können, mit „Nein, zu keiner Wohnung im Gebäude“, so haben Sie anschließend die Möglichkeit unter „Auskunft erteilen kann stattdessen“ eine andere Person oder eine Verwaltung einzugeben.

In allen anderen Fällen wenden Sie sich bitte direkt an die Zensus-Hotline des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt unter 0345 6849 6444.

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Was ist zu tun, wenn die Eigentümerin oder der Eigentümer bzw. die angeschriebene Person verstorben ist?

Die Statistischen Ämter des Bundes und der Länder bedauern es sehr, wenn mit dem Anschreiben Ihre Gefühle als Hinterbliebene verletzt wurden.

Die Angaben zu den angeschriebenen Personen stammen aus verschiedenen Quellen der öffentlichen Verwaltung (zum Beispiel Grundsteuerstellen oder Vermessungsämter). Da diesevielfältige Aufgaben erfüllen, kann es unter Umständen einige Zeit in Anspruch nehmen, bis Änderungen oder Aktualisierungen vorgenommen werden können. Dadurch kann es leider vorkommen, dass Menschen angeschrieben werden, die bereits verstorben sind. Um solche Vorkommnisse zu vermeiden, wurden die aus der öffentlichen Verwaltung verwendeten Daten mehrfach aktualisiert und überarbeitet. Dennoch können bei der Datenverarbeitung sowohl Überschneidungen als auch Fehler nicht gänzlich ausgeschlossen werden.

Die Fragen der Vorbefragung 2021 sollen bitte auch in diesem Fall beantwortet und an das zuständige statistische Landesamt übermittelt werden, um eventuelle Erinnerungs- oder Mahnschreiben zu vermeiden.

Sollten Sie Erbin oder Erbe beziehungsweise Nachlassverwalterin oder Nachlassverwalter des im Anschreiben genannten Objekts sein, beantworten Sie bitte die Fragen der Vorbefragung 2021, auch wenn Sie nicht namentlich im Anschreiben genannt wurden. Sofern Sie zum Zensus-Stichtag im Mai 2022 auskunftsfähig sein sollten, tragen Sie bitte Ihren Namen und Ihre Anschrift an entsprechender Stelle im Fragebogen ein. Sollten Sie nicht die neue Eigentümerin oder der neue Eigentümer sein, diese oder dieser Ihnen aber bekannt sein, tragen Sie bitte die Ihnen bekannte Person als neue auskunftspflichtige Person an der entsprechenden Stelle im Fragebogen ein.

Sollten Sie nicht die neue Eigentümerin oder der neue Eigentümer sein, diese oder dieser Ihnen aber bekannt ist, tragen Sie bitte die Ihnen bekannte Person als neue auskunftspflichtige Person an der entsprechenden Stelle im Fragebogen ein. Sollten Sie den Fragebogen nicht beantworten können, wenden Sie sich bitte an die Zensus-Hotline des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt unter 0345 6849 6444. 

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Gibt es für die Vorbefragung zur Gebäude- und Wohnungszählung eine Zensus-Hotline für Hilfestellungen?

Ja. Für allgemeine Fragen hat das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt eine Telefon-Hotline eingerichtet. Sie erreichen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unter 0345 6849 6444 jeweils montags bis freitags von 7 bis 21 Uhr und samstags von 9 bis 16 Uhr. hiervon ausgenommen sind bundesweite Feiertage.

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Die Online-Anmeldung ist nicht möglich. Was kann ich tun?

Bitte überprüfen Sie die Eingabe Ihrer Zugangsdaten noch einmal ganz genau, um Zahlen- oder Buchstabendreher zu vermeiden. Beim Feld „Zugangsnummer“ dürfen nur Zahlen eingetragen sein, beim „Aktivierungscode“ nur Zahlen und Kleinbuchstaben, keine Sonderzeichen.

Aktualisieren Sie die Anmeldeseite, zum Beispiel mit der Tastenkombination „Strg“ und „r“, und geben Sie danach die Zugangsnummer und den Aktivierungscode erneut ein. Achten Sie insbesondere bei der Nutzung von Smartphones oder Tablets auch auf automatisch gesetzte Leerzeichen am Ende der Eingabe und entfernen Sie diese gegebenenfalls.

Sollte die Anmeldung auch nach mehrfacher Überprüfung der Schreibweise nicht möglich sein, wenden Sie sich bitte an die Zensus-Hotline unter 0345 6849 6444.

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Bis wann muss ich Auskunft erteilen?

Den vorgesehenen Zeitraum für die Meldung finden Sie im Anschreiben, das Sie postalisch von Ihrem zuständigen statistischen Landesamt erhalten haben. 

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Sind Verwaltungen in der Vorbefragung 2021 bzw. in der Gebäude- und Wohnungszählung 2022 zur Auskunft verpflichtet?

Nach § 6 BStatG und § 24 Abs. 1 ZensG 2022 werden in der Vorbefragung 2021 beziehungsweise in der Gebäude- und Wohnungszählung 2022 neben den Eigentümerinnen und Eigentümern auch Verwaltungen sowie sonstige Verfügungs- und Nutzungsberechtigte zu einer Auskunft verpflichtet. Diese Auskunftspflicht bezieht sich aber ausschließlich auf die Informationen, die Ihnen vorliegen. Sollten Sie als WEG-Verwalter (WEG = Wohnungseigentümergemeinschaft) zum Beispiel zwar über die Gebäudemerkmale, aber nicht über alle Informationen zu den Wohnungen verfügen, sind Sie nicht dazu verpflichtet, diese selbst zu recherchieren. Gemäß § 6 BStatG und § 24 Abs. 2 ZensG 2022 sind Sie jedoch verpflichtet, die Namen und Anschriften der Eigentümerinnen und Eigentümer zu übermitteln.

Sofern Sie als Verwaltung Bestände ab 50 Gebäuden beziehungsweise Wohnungen verwalten und bereits mit einem statistischen Landesamt in Kontakt waren, wenden Sie sich bitte an das für Sie zuständige statistische Landesamt, falls Sie im Zuge der Vorbefragung 2021 ein Anschreiben erhalten haben. 

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Besteht auch Auskunftspflicht in der Vorbefragung zur Gebäude- und Wohnungszählung, wenn sich die auskunftspflichtige Person zum Zeitpunkt der Erhebung nicht in Deutschland (z. B. im Urlaub oder dauerhaft im Ausland) aufhält?

Ja. Grundsätzlich besteht die Auskunftspflicht auch, wenn sich auskunftspflichtige Personen aufgrund einer längeren Urlaubs- oder Geschäftsreise, eines Arbeitseinsatzes, eines Krankenhausaufenthaltes oder aus anderen Gründen an einem anderen Ort als dem Wohnort beziehungsweise im Ausland aufhalten.

Grundsätzlich sollten Sie als auskunftspflichtige Person die Auskünfte zur Vorbefragung 2021 in der Rückmeldefrist erteilen, die auf Ihrem Anschreiben angegeben ist. Sollte Ihnen dies aus wichtigen Gründen jedoch nicht möglich sein, können Sie Ihre Daten auch nach dem Fristablauf noch melden. Nach Ablauf der Frist kann es allerdings vorkommen, dass Sie eine Erinnerung oder Mahnung erhalten. Sollte sich das Erinnerungs- oder Mahnschreiben mit Ihrer Meldung zur Vorbefragung 2021 überschneiden, so betrachten Sie das Schreiben als gegenstandslos.

Sollten sich auskunftspflichtige Personen dauerhaft im Ausland aufhalten, sollte die Person, die sich um die Post kümmert, gebeten werden, das Anschreiben an die Anschrift im Ausland nachzusenden. Alternativ kann auch die Person, die sich um die Post kümmert, beauftragt werden, den Online-Fragebogen auszufüllen oder die Zugangsnummer und den Aktivierungscode (Zugangsdaten für den  Online-Fragebogen) zu übermitteln.

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Darf eine Verwaltung die Namen der Eigentümerinnen und Eigentümer im Rahmen der Vorbereitung zur Gebäude- und Wohnungszählung weitergeben?

Ja, zum einen handelt es sich um Hilfsmerkmale (zum Beispiel Namen) im Sinne des § 10 Abs. 2 ZensG 2022, die im Rahmen der Gebäude- und Wohnungszählung 2022 abgefragt werden dürfen. Zum anderen besteht für Verwaltungen gemäß § 24 Abs. 2 ZensG 2022 eine Auskunftspflicht bezüglich der Namen und Anschriften der Eigentümerinnen und Eigentümer, sofern sie selbst die Auskünfte nicht erteilen können. Die Verwaltung muss die Eigentümerinnen und Eigentümer jedoch vorab darüber informieren. Die Einwilligung der Eigentümerinnen und Eigentümer im Sinne von Art. 6 Abs. 1 lit. a DS-GVO ist für die Zulässigkeit der Datenübermittlung nicht erforderlich.

Sofern Sie als Verwaltung Bestände ab 50 Gebäuden beziehungsweise Wohnungen verwalten und bereits mit einem statistischen Landesamt in Kontakt waren, wenden Sie sich bitte an das für Sie zuständige statistische Landesamt, falls Sie im Zuge der Vorbefragung 2021 ein Anschreiben erhalten haben.

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Welche Fragen werden bei der Vorbefragung zur Gebäude- und Wohnungszählung gestellt?

Bei der Vorbefragung erwarten Sie maximal elf kurze Fragen zum Eigentumsverhältnis.

Musterfragebogen zur Vorbefragung der Gebäude- und Wohnungszählung

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Muss ich eine Briefmarke auf den Antwortumschlag kleben, wenn ich meinen Papierfragebogen zurückschicken will?

Nein, das Porto wird durch das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt übernommen. Die Sendung ist durch den Aufdruck „Entgelt zahlt Empfänger“ auf dem Briefumschlag bereits freigemacht gemacht.