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Einkommens- und Verbrauchsstichprobe, laufende Wirtschaftsrechnungen, IKT

Die Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) ist eine amtliche Statistik die alle fünf Jahre deutschlandweit in über 60 000 Haushalten durchgeführt wird. Davon geben alleine in Sachsen-Anhalt über 2 600 private Haushalte auf freiwilliger Basis Auskünfte über ihre Haushaltsausstattung, wirtschaftliche Situation und Verbrauchsgewohnheiten. Um ein repräsentatives Bild der Lebenssituation zu erhalten, werden Haushalte aller sozialen Gruppierungen einbezogen. Wie viel Geld steht Familien, Alleinerziehenden, Paaren oder Singles in Sachsen-Anhalt zur Verfügung? Wie hoch sind die Lebenshaltungskosten? Wie tief müssen Eltern für die Bildung ihrer Kinder in die Tasche greifen? Antworten auf diese und weitere Fragen rund um die Einnahmen und Ausgaben privater Haushalte liefert die EVS.

Die Ergebnisse der EVS bilden eine wichtige Basis für verschiedene Berechnungen. Unter anderem wird der monatliche Preisindex für die Lebenshaltung auf der Grundlage eines Warenkorbes ermittelt, der aus den Verbrauchsergebnissen der EVS abgeleitet und aller fünf Jahre angepasst wird. Des Weiteren werden die Ergebnisse für die Bemessung des regelsatzrelevanten Verbrauches im Rahmen der Grundsicherung sowie für die Armuts- und Reichtumsberichterstattung der Bundesregierung herangezogen.

Für Politik, Wirtschaft sowie für interessierte Bürgerinnen und Bürger sind die Ergebnisse der EVS eine wertvolle und unverzichtbare Informationsquelle.

EVS 2023

Die nächste EVS findet 2023 statt. Die Anmeldung von teilnahmebereiten Haushalten beginnt im Vorjahr.

Weiterführende Informationen und Ergebnisse der EVS 2018 finden Sie hier:
Statistisches Bundesamt - Einkommen-Verbraucherstichprobe
Statistisches Bundesamt - Einkommen-Konsum-Lebensbedingungen

Kurz und Knapp

Breitbandnutzung in Sachsen-Anhalt 2018 über Bundesdurchschnitt

2018 verfügten 1 028 000 von 1 165 000 privaten Haushalten in Sachsen-Anhalt über einen Internetanschluss (88 % aller Haushalte). Wie das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt mitteilt, befanden sich darunter 1 014 000 Haushalte mit Breitbandanschluss (87 % aller Haushalte). Damit lag der Anteil der ans Internet angeschlossenen Haushalte leicht unter dem deutschen Durchschnitt von 90 %. Der Anteil der Haushalte mit Breitbandanschluss überstieg jedoch den deutschen Durchschnitt leicht (Deutschland: 86 %).

917 000 Haushalte in Sachsen-Anhalt nutzten dabei einen festen Breitbandanschluss (79 %), 726 000 Haushalte verfügten über einen mobilen Breitbandanschluss (62 %). Damit lag die Anschlussrate mittels fester Breitbandanschlüsse unter dem Deutschlandwert von 83 %, die Anschlussrate mittels mobiler Breitbandanschlüsse entsprach genau dem deutschen Durchschnitt. Haushalte in Sachsen-Anhalt verfügten somit seltener als im Bundesdurchschnitt über beide Arten der Breitbandanbindung.

Im Vergleich zu 2017 waren die Anteile der Haushalte mit Internetzugang sowie mit Breitbandanschluss jeweils um 1 Prozentpunkt angewachsen.

2013 hatten 936 000 bzw. 80 % aller damaligen Haushalte einen Internetzugang. Seit 2013 wuchs ihr Anteil um 8 Prozentpunkte. Der Anteil von Haushalten mit Breitbandanschluss nahm im selben Zeitraum von 76 % um 11 Prozentpunkte noch stärker zu.

Die Ergebnisse entstammen der Erhebung „Private Haushalte in der Informationsgesellschaft - Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien“.

 

Pressemitteilung des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt vom 30.10.2019

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