Menu
menu

Zahl der Woche: +33

Der Deutsch-Französische Tag am 22. Januar erinnert jährlich an die Unterzeichnung des deutsch-französischen Freundschaftsvertrags von 1963 und thematisiert besonders die damals beschlossene Zusammenarbeit bei den Themen Bildung und Jugend.

Wie das Statistische Landesamt aus diesem Anlass mitteilt, lebten laut Ausländerzentralregister 2021 insgesamt 425 Französinnen und Franzosen in Sachsen-Anhalt. Darunter waren 30 Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre und weitere 30 Personen in der Altersgruppe 65 Jahre und mehr.

Im abgelaufenen Schuljahr 2021/2022 besuchten 18 Schülerinnen und Schüler mit französischer Staatsangehörigkeit allgemeinbildende Schulen in Sachsen-Anhalt. Das waren ebenso viele wie im Durchschnitt der Schuljahre 2016/2017 bis 2020/2021 und nur 0,1 % der Schülerinnen und Schüler mit nichtdeutscher Staatsangehörigkeit. Zum größten Teil gingen sie auf eine Grundschule (3 Mädchen und 6 Jungen). Ähnlich sieht es an den Berufsschulen aus: Im letzten Schuljahr waren unter den 3 324 ausländischen Schülerinnen und Schülern 3 mit einem französischen Pass und damit ebenfalls 0,1 %.

Seit Jahren schulformübergreifend rückläufig ist die Zahl der Französischlernenden. Im Schuljahr 2021/2022 nahmen an allgemeinbildenden Schulen 21 306 Schülerinnen und Schüler am Französischunterricht teil und damit 828 oder 3,7 % weniger als im Schuljahr davor sowie 2 977 oder 12,3 % weniger als 2016/2017. Gemessen an der Gesamtzahl der Schülerinnen und Schüler sank der Anteil derjenigen mit Französischunterricht in diesem Zeitraum von 12,7 % auf 10,6 %. An berufsbildenden Schulen waren es 2021/2022 mit 297 Schülerinnen und Schülern, die Französisch lernten, 3 oder 1,0 % weniger als im Schuljahr davor sowie 352 oder 54,2 % weniger als 2016/2017. Seit diesem Schuljahr halbierte sich der Anteil der französischlernenden Berufsschülerinnen und -schüler von 1,4 % auf 0,7 %.

Stabil bei etwa 2,5 % lag hingegen in den letzten Jahren der Anteil der Reisenden aus Frankreich an allen Auslandsgästen mit Zielen in Sachsen-Anhalt. Von Januar bis November 2022 wurden nach vorläufigen Angaben 5 185 Ankünfte und 9 004 Übernachtungen von französischen Gästen gezählt. Das waren 1 949 mehr Ankünfte bzw. 2 107 mehr Übernachtungen als im gesamten Jahr 2021, allerdings auch 1 910 bzw. 3 711 weniger als noch 2019. Beliebteste Reiseregion war in den vergangenen Jahren stets Magdeburg, Börde-Elbe-Heide. Durchschnittlich 36,7 % der französischen Gäste zog es 2019 bis 2022 dorthin.

Bei +33 handelt es sich um die internationale Telefonvorwahl für Anschlüsse in Frankreich.