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Zahl der Empfängerinnen und Empfänger von sozialer Mindestsicherung 2020 wiederholt gesunken

Zum Ende des Jahres 2020 erhielten in Sachsen-Anhalt 207 143 Personen Leistungen der sozialen Mindestsicherung.

Wie das Statistische Landesamt weiter mitteilt, waren das 12 387 Empfängerinnen und Empfänger bzw. 5,6 % weniger als ein Jahr zuvor. Damit belegte Sachsen-Anhalt im Bundesvergleich den 11. Rang.

Transferleistungen der sozialen Mindestsicherungssysteme sind finanzielle Hilfen des Staates, die zur Sicherung des grundlegenden Lebensunterhaltes dienen.

Sie beinhalten:

·         Arbeitslosengeld II (SGB II)

·         Sozialgeld (SGB II)

·         Hilfe zum Lebensunterhalt außerhalb von Einrichtungen (3. Kapitel SGB XII)

·         Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung (4. Kapitel SGB XII)

·         Regelleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG)

Der Anteil der Empfängerinnen und Empfänger sozialer Mindestsicherungsleistungen an der Gesamtbevölkerung (Mindestsicherungsquote) ging in Sachsen-Anhalt seit 2010 kontinuierlich zurück. Waren zu Beginn noch 13,6 Personen je 100 Einwohnerinnen bzw. Einwohner im Leistungsbezug, so sank die Quote auf 9,5 im Jahr 2020.

Im Vergleich der regionalen Gliederung wiesen die beiden kreisfreien Städte Halle (Saale) (13,7) und Magdeburg (11,6) die höchsten Quoten auf. Die Landkreise Stendal (10,8) und Mansfeld-Südharz (10,6) folgten auf den nächsten Plätzen.

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