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Ungleiche Investitionsdynamik im Bau: +0,9 % im Bauhauptgewerbe gegenüber +17,8 % im Ausbaugewerbe

Die Unternehmensinvestitionen im Baugewerbe entwickelten sich auch 2019 nicht im Gleichtakt. Das Bauhauptgewerbe, zu dem neben dem Hoch- und Tiefbau die vorbereitenden Baustellenarbeiten und sonstige spezialisierte Bautätigkeiten zählen, hielt seine Investitionen mit 85,5 Mill. EUR auf dem hohen Niveau von 2018 (+0,9 %). Das Ausbaugewerbe erhöhte seine Investitionen um 17,8 % auf 26,0 Mill. EUR.

In den vergangenen Jahren waren die Investitionszuwächse in beiden Bausparten recht unterschiedlich, wobei das Bauhauptgewerbe, das rund 2/3 der Umsätze erwirtschaftete, relativ zum Umsatz aber auch zu den tätigen Personen deutlich mehr investierte.

Die Gesamtumsätze im Bauhauptgewerbe erreichten 2 354 Mill. EUR (+11,1 %) und im Ausbaugewerbe 1 244 Mill. EUR (+5,4 %).

Das Ausbaugewerbe umfasst vor allem die Bauinstallationen, aber auch das sonstige Ausbaugewerbe und die Erschließung von Grundstücken sowie Bauträger, wobei momentan keine Unternehmen in den Bereichen Erschließung von Grundstücken und Bauträger im Land vertreten sind.

Die Angaben stammen aus dem jetzt vorliegenden Ergebnis der Jahres- und Investitionserhebung im Baugewerbe. Der Ergebnistermin ist der Tatsache geschuldet, dass für diese Statistik zum Teil auf Daten aus Jahresbilanzen zurückgegriffen werden muss.

Bei den befragten Betrieben handelt es sich um Betriebe von Unternehmen mit 20 und mehr tätigen Personen.

Weitere Informationen zum Thema Baugewerbe finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.