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Pflege ist weiblich

80 729 oder 62 % der Pflegebedürftigen am 15.12.2019 waren Frauen. Damit waren etwa 7 % Frauen pflegebedürftig, aber nur 5 % Männer. Bezogen auf die Bevölkerung im Alter von 80 Jahren und mehr stiegen die Anteile der Pflegebedürftigkeit auf 45 % für Frauen und 31 % für Männer.

Bezogen auf die Gesamtzahl weiblicher und männlicher Pflegebedürftiger, wurden deutlich mehr Frauen als Männer ambulant (31 % gegenüber 26 %) oder vollstationär (25 % gegenüber 18 %) von „Pflegeprofis“ versorgt. Andererseits bezogen Frauen (38 %) seltener Pflegegeld als Männer (51 %) und wurden damit auch seltener ausschließlich von Angehörigen betreut.

Am 15.12.2019 waren in den Pflegeheimen des Landes 20 181 Frauen und 3 613 Männer tätig. Bei ambulanten Pflegediensten waren etwa 9 von 10 tätigen Personen weiblich (12 441 von 13 918). Körperbezogene Pflege leisteten in stationären Einrichtungen etwa 68 % des weiblichen und 62 % des männlichen Personals. Bei den Pflegediensten betrugen die Anteile körperbezogen Pflegender 75 % bei weiblichen und 67 % bei männlichen Pflegekräften.