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Leichtes Plus der Industriekonjunktur zu Jahresbeginn 2019

Trotz des schwierigen gesamtwirtschaftlichen Umfelds konnte die Industrie in Sachsen-Anhalt zum Jahresauftakt 2019 nach vorläufigen Ergebnissen einen Zuwachs der Umsätze von 1,2 % verzeichnen. Es wurden im Verarbeitenden Gewerbe und Bergbau 9 571,3 Mill. EUR erwirtschaftet. Die Umsätze im Auslandsgeschäft nahmen mit 1,9 % stärker zu als die Inlandsumsätze (0,8 %), wobei die Exportquote - also der Anteil der Auslandsumsätze an den Gesamtumsätzen - bei 31,6 % lag. Die dynamische Entwicklung im Auslandsgeschäft ruhte dabei mehr auf der Nicht-Eurozone als dem Euro-Währungsgebiet. Die wirtschaftliche Aufwärtsentwicklung ging einher mit einem Beschäftigungsaufbau von 1,1 %. Im I. Quartal 2019 waren im Durchschnitt 111 729 Personen in der Industrie tätig.

Mit Blick auf die Auftragsentwicklung stehen die Signale eher auf eine Abschwächung der Industriekonjunktur - die neuen Orders sanken im Vergleich zum Vorjahresquartal um 1,0 %. Der Rückgang im Auslandsgeschäft übertraf die der Inlandsaufträge. Gegenüber dem Vorjahr sind die Auftragsbücher aber noch gut gefüllt - der Auftragsbestand liegt um 9,8 % über dem Quartalswert 2018. Die Reichweite der Auftragsbestände liegt bei rund 1,6 Monaten.

Bei den befragten Betrieben handelt es sich um Betriebe mit mindestens 50 tätigen Personen im Verarbeitenden Gewerbe sowie Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden.

Weitere Informationen zum Thema Verarbeitendes Gewerbe finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

Zahlen auf einen Blick

Bevölkerung 31.12.2018

2 208 321

sv-Beschäftigte am Arbeitsort 30.06.2018 799 074
Arbeitslose 2018 88 106