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Zahl der Woche: 29

In den ersten 3 Quartalen 2020 nahmen die Gemeinden Sachsen-Anhalts 6,243 Mill. EUR Vergnügungssteuer ein. Das waren 2,547 Mill. EUR weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Wie das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt mitteilt, entsprach das Einbußen von 29 %.

Im III. Quartal 2020 verbuchten die kreisangehörigen Gemeinden und kreisfreien Städte Sachsen-Anhalts Einzahlungen an Vergnügungssteuer in Höhe von 2,292 Mill. EUR. Gegenüber dem II. Quartal 2020 entsprach das einem Zuwachs von 1,325 Mill. EUR. Trotz des Anstieges zum vorangegangenen Quartal zeigten sich auch im III. Quartal die Folgen der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie 2020 deutlich. Die Gemeinden erreichten im III. Quartal 2020 nur 3/4 des Niveaus des III. Quartals 2019.

Von den 218 Gemeinden des Landes Sachsen-Anhalt verbuchten 113 Gemeinden in 2020 Vergnügungssteuer. 93 davon mussten nach den Einzahlungen vom 1. Januar 2020 bis einschließlich 30. September 2020 Verluste gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum verkraften. Diese lagen bei insgesamt 2,7 Mill. EUR.

In den 3 kreisfreien Städten, die seit 2018 die höchsten Einzahlungen an Vergnügungssteuer nachwiesen, zeigten sich die größten absoluten Einbußen. 

Kreisfreie Städte

Vergnügungssteuer

1.1.-30.9.

Entwicklung
2019 zu 2020

2017

2018

2019

2020

absolut

um %

1 000 EUR

 

 

 

 

 

 

 

Dessau-Roßlau, Stadt

294

421

347

197

-150

-43

Halle (Saale), Stadt

1 034

1 254

1 291

660

-631

-49

Magdeburg, Landeshauptstadt

1 612

1 563

1 491

772

-719

-48

 

 

 

 

 

 

 

Weitere Informationen zum Thema Öffentliche Finanzen finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt und sind im Statistischen Bericht "Gemeindefinanzen: Einzahlungen und Auszahlungen, Schuldenstände - Kassenstatistik 01.01.2020 - 30.09.2020, Schuldenstatistik 30.09.2020" verfügbar.