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Bauhauptgewerbe investierte 2020 insgesamt 3,5 % mehr als 2019

Die Unternehmen des Bauhauptgewerbes steigerten ihre Ausgaben für Grundstücke und Bauten (2020: 6,2 Mill. EUR) um 140 % und verringerten sie für Maschinen und maschinelle Anlagen (82,2 Mill. EUR) um 0,8 % gegenüber 2019.

Wie das Statistische Landesamt mitteilt, legten die aktivierten Bruttoanlageinvestitionen 2020 im Hoch- und Tiefbau sowie den vorbereitenden Baustellenarbeiten und sonstigen spezialisierten Bautätigkeiten damit insgesamt um 3,5 % auf 88,4 Mill. EUR zu.

Die zweite große Säule des Baugewerbes, das Ausbaugewerbe, fuhr die Investitionen leicht zurück. Der Rückgang um 0,7 % im Vergleich zum Vorjahr erfasste nahezu in gleichem Ausmaß die Ausgaben für Grundstücke und Bauten (2020: 3,2 Mill. EUR) sowie die Ausgaben für Maschinen und maschinelle Anlagen (22,6 Mill. EUR). Das Investitionsvolumen erreichte 25,8 Mill. EUR.

Da 2020 der Gesamtumsatz der Unternehmen im Ausbau (1 477 Mill. EUR) um 18,7 % und die Zahl der tätigen Personen (11 450) um 13,4 % zum Vorjahr zunahm, kann die Zurückhaltung bei den Investitionen ein Anzeichen dafür sein, dass mit weiteren kräftigen Zuwächsen des Geschäfts nicht gerechnet wird.

Die genannten Angaben stammen aus dem jetzt vorliegenden Ergebnis der Jahres- und Investitionserhebung im Baugewerbe. Der Ergebnistermin ist der Tatsache geschuldet, dass für diese Statistik zum Teil auf Daten aus den Jahresbilanzen zurückgegriffen werden muss.

Befragt werden Unternehmen mit mindestens 20 tätigen Personen.

Weitere Informationen zum Thema Baugewerbe finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.