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8 % mehr Anträge auf Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse im Jahr 2020

2020 wurden in Sachsen-Anhalt 507 Anträge auf Anerkennung einer im Ausland erworbenen Berufsqualifikation gestellt.

Wie das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt mitteilt, stieg die Anzahl der neugestellten Anträge 2020 um 39 Anträge bzw. 8,3 % gegenüber 2019. 408 Verfahren auf Anerkennung von im Ausland erworbener Berufsabschlüsse wurden abgeschlossen. Dies entsprach einem leichten Rückgang im Vergleich zum Vorjahr um 12 Fälle bzw. 2,9 %.

Mehr als die Hälfte der Anerkennungsverfahren (267 bzw. 52,7 %) erfolgten in der Berufshauptgruppe der „medizinischen Gesundheitsberufe“, 57 bzw. 11,2 % in der Gruppe „Mechatronik-, Energie- und Elektroberufe“ sowie 51 bzw. 10,1 % in der Berufshauptgruppe „Lehrende und ausbildende Berufe“.

Mit 52,7 % bzw. 267 Anträgen wurde der größte Teil der Anträge von Personen mit einer Staatsangehörigkeit aus dem europäischen Ausland gestellt. 183 Anträge bzw. 36,1 % erfolgten von Personen aus Asien.

291 Anträge bzw. 57,4 % Anträge auf Anerkennung ihrer im Ausland erworbenen Berufsqualifikation stellten Männer.

Von den 507 Anträgen auf Anerkennung im Ausland erworbener Berufsabschlüsse unterlagen 117 Verfahren dem Landes- und 390 Verfahren dem Bundesrecht.

Die Anerkennung von im Ausland erworbenen Berufsabschlüssen ist in verschiedenen Gesetzen geregelt. Das Anerkennungsgesetz des Bundes trat zum 1. April 2012 in Kraft und regelt die Anerkennung der bundesrechtlich geregelten Berufe. Das Landesgesetz für Sachsen-Anhalt trat am 01.07.2014 in Kraft.

Aus Gründen der statistischen Geheimhaltung sind die Absolutwerte auf ein Vielfaches von 3 gerundet. Die Summe der gerundeten Werte kann von der ebenfalls gerundeten Gesamtsumme abweichen.

Weitere Informationen zum Thema Bildung finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.